Nach oben pdf Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung

Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung

Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung

Die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Globali­ sierung verlangen nach einer Wende in der Finanz­, Wirt­ schafts­ und Umweltpolitik hin zu mehr sozialer Gerech­ tigkeit und ökologischer Tragfähigkeit. WEED will dabei die Mitverantwortung der Industrienationen stärker ins Zentrum der Arbeit sozialer Bewegungen und Nichtregie­ rungsorganisationen rücken. Bei der Analyse lenkt WEED den Blick auf die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingun­ gen und die relevanten Institutionen. Dabei erschöpft sich die Arbeit von WEED nicht in der Kritik an den Akteu­ ren, sondern wir entwickeln auch Reformvorschläge und Alternativkonzepte. Ein wichtiger Schwerpunkt von WEED liegt bei den Produktions­ und Arbeitsbedingungen in der Elektronikbranche sowie der Einhaltung von sozialen Kriterien bei der öffentlichen Beschaffung. WEED ist akti­ ves Mitglied im CorA­Netzwerk für Unternehmensverant­ wortung und im FAIRgabe­Bündnis Berlin.
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Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung

Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung

Die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Globali­ sierung verlangen nach einer Wende in der Finanz­, Wirt­ schafts­ und Umweltpolitik hin zu mehr sozialer Gerech­ tigkeit und ökologischer Tragfähigkeit. WEED will dabei die Mitverantwortung der Industrienationen stärker ins Zentrum der Arbeit sozialer Bewegungen und Nichtregie­ rungsorganisationen rücken. Bei der Analyse lenkt WEED den Blick auf die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingun­ gen und die relevanten Institutionen. Dabei erschöpft sich die Arbeit von WEED nicht in der Kritik an den Akteu­ ren, sondern wir entwickeln auch Reformvorschläge und Alternativkonzepte. Ein wichtiger Schwerpunkt von WEED liegt bei den Produktions­ und Arbeitsbedingungen in der Elektronikbranche sowie der Einhaltung von sozialen Kriterien bei der öffentlichen Beschaffung. WEED ist akti­ ves Mitglied im CorA­Netzwerk für Unternehmensverant­ wortung und im FAIRgabe­Bündnis Berlin.
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Allianz für nachhaltige Beschaffung:

Allianz für nachhaltige Beschaffung:

Wie bereits im vorangegangenen Zwischenbericht dargelegt, gibt es im Bereich ÖPNV vielfältige Möglichkeiten und erhebliches Potential, in vorbildlicher Weise herkömmliche Rohstoffe durch nachhaltige nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen. Allerdings stellen weitere Aspekte der nachhal- tigen Beschaffung, die auf Innovation und/oder Substitu- tion herkömmlicher Rohstoffe abstellen, die öffentlichen Auftraggeber vor erhebliche Herausforderungen. Diese liegen neben möglichen finanziellen Aspekten vor allem im Bereich der der Vergabe vorgelagerten Markterkundung. Gerade innovative Produkte – aus nachwachsenden Roh- stoffen – werden vielfach von mittelständischen oder Startup Unternehmen hergestellt. Diese spielen, je nach Größe der Kommune und Beschaffungsvolumen, in der Lieferantenstruktur der öffentlichen Auftraggeber häufig noch eine eher untergeordnete Rolle. Viele Vergabestellen haben es daher schwer, sich ein umfassendes Bild über aktuelle Probleme und ihre Verwendungsmöglichkeit zu machen. Gründe hierfür liegen u. a. in der Schwerpunkt - s etzung auf Vermeidung und Formulierungsfehlern bei der Ausschreibung, der Fokussierung auf den Preis, der geringen Vergabe von Einzellosen und der eingefahrenen Produkte bzw. Lieferantenwege.
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Auf dem richtigen Weg seiN! Produktwegweiser für eine nachhaltige Beschaffung von Steinen: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Auf dem richtigen Weg seiN! Produktwegweiser für eine nachhaltige Beschaffung von Steinen: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Nachhaltig- keit zum zentralen Entscheidungskriterium der Landespoli- tik zu machen und gleichzeitig eine Plattform zu bieten, um Fragen nachhaltiger Entwicklung in Kooperation mit den gesellschaftlichen Akteuren anzugehen. Für die nachhaltige Entwicklung Baden-Württembergs besonders relevante Zielgruppen werden im Rahmen zielgruppenspezifischer Initiativen eingebunden. Mit der Kommunalen Initiati- ve Nachhaltigkeit soll nachhaltiges Handeln fest in den Kommunen verankert und eine größere Vernetzung mit der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes erreicht werden. Die Kommunale Initiative Nachhaltigkeit wird vom Nach- haltigkeitsbüro der LUBW in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium umgesetzt.
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Qualitätsmanagement in der Beschaffung

Qualitätsmanagement in der Beschaffung

Die Komponente sollen nach seiner Wichtigkeit und Bedeutsamkeit nach bestimmten Gruppen zugeordnet werden, um die Anforderungen an das Produkt besser festlegen zu können. Die oben dargestellte Tabelle zeigt alle erforderlichen Anforderungen, die an ein Produkt gestellt werden können und die unterschiedliche Produktgruppen. Die Merkmale sind je nach Wichtigkeit dem Produkt zugeordnet. Da die Unternehmen einem großen Wert auf die Leistungsfähigkeiten des Lieferanten setzen, sieht man in der Tabelle, dass die Produktgruppen wie leistungsstarkes, innovatives sowie spezialisiertes Beschaffungsobjekt eine besonders umfangreiche Merkmalszuordnung zu erhalten. Am Wichtigsten hierbei sind die Merkmale unter den Gesichtspunkten Produkt/ Fertigung, Qualitätssicherung sowie Servicebemühungen. Bei langfristigen Kunden- Lieferanten- Beziehungen sind natürlich die Finanzen zu überprüfen. Beschafft der Abnehmer fertigungssynchron, interessiert die JIT- Fähigkeit des Lieferanten. Die Lieferungssicherheit und -zeit lässt sich aus der Entfernung der Produktions- oder Lagerstätte schließen. Die billigen oder standardisierten Beschaffungsobjekte erfordern nicht die Einbeziehung aller Merkmale. Hier kann der Einkäufer bei der Beschaffung die Interessen auf die Realisierung günstiger Beschaffungspreise und die funktionsfähige Qualitätssicherung richten. Des Weiteren müssen bei der Auswahl auch die organisatorischen Gesichtspunkte wie das Produktprogramm oder Recyclingbemühungen betrachtet werden, da sie den ersten allgemeinen Eindruck über das Zulieferunternehmen vermitteln.
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Umweltfreundliche Beschaffung: Hemmnisanalyse für eine umweltfreundliche Beschaffung mittels Selbstevaluations-Tool

Umweltfreundliche Beschaffung: Hemmnisanalyse für eine umweltfreundliche Beschaffung mittels Selbstevaluations-Tool

Inhalt des Schulungsskripts 6 ist die Hemmnisanalyse für eine umwelt- freundliche Beschaffung mittels eines Selbstevaluations-Tools. Dazu wur- den eingangs das Ziel und die Methodik der Hemmnisanalyse erläutert. An- schließend wurden mögliche Hemmnisse in der öffentlichen Beschaffung vorgestellt sowie deren Ursachen benannt. Der vierte Abschnitt befasste sich mit dem Selbstevaluations-Tool selbst, das sich in die drei Teilschrit- te Befragung, Auswertung und Interpretation gliederte. Die Befragung zu Hemmnissen in der öffentlichen Einrichtung erfolgt über ein Online- Tool. Wie die öffentliche Einrichtung mit der TU Dresden in Kontakt tritt, die Datenaufnahme vorbereitet wird und die Befragungsteilnehmer die Befragung durchführen, wurde ebenfalls im Skript erläutert. Der Online- Fragebogen besteht aus sechs Fragen. Zuerst wird der Befragungsteilneh- mer gefragt, welcher Ebene im Hinblick auf die Beschaffungsentscheidun- gen, wie zum Beispiel Nutzer oder Finanzen, er angehört. Anschließend ist von der Person einzuschätzen, auf welchen Ebenen, zum Beispiel der EU-Ebene, hauptsächlich Entscheidungen hinsichtlich der Beschaffung für seine Organisation getroffen werden. Im Rahmen der dritten Frage ist einzuschätzen, welche Ebene die Beschaffungsentscheidungen seiner Or- ganisation beeinflusst. Weiterhin wird gefragt, welche Ebene sich um die Implementierung umweltfreundlicher Beschaffung bemüht (Frage 4) und welchen Einfluss die befragte Person selbst hat hinsichtlich der Implemen- tierung umweltfreundlicher Beschaffung (Frage 5). Die 6. Frage beinhaltet 24 Statements zur umweltfreundlichen Beschaffung, die der Befragungs- teilnehmer mit „stimme nicht zu“, „stimme eher nicht zu“, „stimme eher zu“ oder „stimme zu“ beantworten kann.
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Zusammenfassung Beschaffung

Zusammenfassung Beschaffung

geringe Lagerhaltungskosten geringe Kapitalbindung  niedrige Beschaffungsmengen häufige Bestellungen  hohe Einstandspreise hohe bestellfixe Kosten hohe Fehlmengenkosten 2 * [r]

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Umweltfreundliche Beschaffung

Umweltfreundliche Beschaffung

Die M Me etth ho od de e d de err L Le eb be en nssz zy yk kllu uss--K Ko osstte en nrre ec ch hn nu un ng g (englisch: ‚Life Cycle Costing’, LCC) ist eine Methode zur Berechnung der Kosten unterschiedlicher Alternati- ven (z.B. konventioneller und ökologischer Produkte bei der öffentlichen Beschaffung), die Kosten während des gesamten Lebenswegs einbezieht. LCC kann allgemein definiert werden als die Berechnung und Bewertung aller Kosten, die mit einem bestimmten Produkt verbunden sind und die direkt durch einen oder mehrere Akteure im Lebenszyklus dieses Produkts getragen werden. In den letzten Jahren erhielt das Konzept der Lebenszyklus-Kostenrech- nung zunehmend größere Aufmerksamkeit. LCC wird dabei als ein bedeutendes Mittel zur Förderung der umweltfreundlichen Beschaffung angesehen, da ent- sprechende Produkte auf der einen Seite zwar häufig einen höheren Anschaf- fungspreis haben, andererseits aber oft auch mit niedrigeren Folgekosten auf- grund geringerer Kosten für Instandhaltung, Energie- oder Wasserverbrauch oder Entsorgung verbunden sind.
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Beschaffung und Klimaschutz

Beschaffung und Klimaschutz

Ein zentraler Bestandteil der EDL-Richtlinie ist die Erstellung nationaler Energieeffizienz-Aktionspläne. Das Bundeskabinett hat am 5. Dezember 2007 (u. a. mit Bezug zum Nationalen Energieeffizienz- Aktionsplan vom September 2007) ein umfassendes Klima- und Energieprogramm beschlossen, das Deutschlands Vorreiterrolle beim Klimaschutz unterstreicht. Eine der definierten Maßnahmen ist die bevorzugte Beschaffung energieeffizienter Geräte und Dienstleistungen. Dies wurde im Januar 2008 mit einer Verwaltungsvorschrift des Bundesministeriums für Wirtschaft und Techno- logie (BMWi) zur Anwendung durch alle Bundesministerien umgesetzt.
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Umweltfreundliche Beschaffung: Rechtliche Grundlagen der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung

Umweltfreundliche Beschaffung: Rechtliche Grundlagen der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung

auch keine Verpflichtung entnommen werden, sich bei der Beschaffung von vornherein auf die kostengünstigste Variante zu beschränken. Viel- mehr verfügt die Vergabestelle über einen weiten Ermessensspielraum im Hinblick auf die Auswahl des Auftragsgegenstands. Bei der Grundsatzent- scheidung, was beschafft werden soll, spielen viele Faktoren eine Rolle: Die Vergaberstelle muss prüfen, ob überhaupt ein Bedarf besteht, welche be- sonderen Anforderungen an den Auftragsgegenstand gestellt werden und welche Aspekte – zu denen auch umweltbezogene Gesichtspunkte zählen können – prioritär zu berücksichtigen sind; dabei muss sich die Vergabe- stelle somit nicht auf rein fiskalische Erwägungen beschränken. Gerade im Vorfeld einer Beschaffungsentscheidung sind allgemeine Überlegungen besonders wichtig. Im Ergebnis schränkt auch das nationale Vergaberecht die freie Auswahl des Beschaffungsgegenstands nicht weitergehend ein.
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Nachhaltige öffentliche Beschaffung: Erfolgsfaktoren für die Umsetzung auf kommunaler Ebene in Nordrhein-Westfalen

Nachhaltige öffentliche Beschaffung: Erfolgsfaktoren für die Umsetzung auf kommunaler Ebene in Nordrhein-Westfalen

Abstract In Zeiten deutlicher Auswirkungen des Klimawandels und gravierender sozialer Missstände in Teilen der Welt drängen sich dringender denn je für die Weltgemeinschaft die Fragen nach Hand- lungsoptionen zum Erreichen nachhaltiger Entwicklung auf. Dementsprechend ist auch der öf- fentliche Sektor gefragt seinen Beitrag zu leisten. Als ein wirkungsvoller Beitrag ist die Etablierung nachhaltiger öffentlicher Beschaffung zu nennen. Um diesen Beitrag adäquat umzusetzen, müs- sen unter anderem die Richtlinien und Gesetze, die die öffentliche Beschaffung regeln, ausrei- chend Umsetzungsmöglichkeiten dafür bieten. Mit der jüngsten europäischen Vergaberechtsre- form und der daraufhin verabschiedeten deutschen Anpassung der Gesetze ist der Grundstein dafür gelegt worden. Welche erfolgsversprechenden Umsetzungsmöglichkeiten diese rechtliche Basis nun den Kommunen in Deutschland als Hauptakteuren öffentlicher Beschaffung bietet und welche weiteren Erfolgsfaktoren für die Umsetzung nachhaltiger öffentlicher Beschaffung auf kommunaler Ebene entscheidend sind, ist Thema dieses Arbeitspapiers. Ein Praxischeck der Er- folgsfaktoren wird am Beispiel der Stadt Bonn, stellvertretend für die kommunale Ebene in NRW vorgenommen.
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Den fairen Faden aufnehmeN! Wegweiser für eine nachhaltige Beschaffung von Arbeitskleidung: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Den fairen Faden aufnehmeN! Wegweiser für eine nachhaltige Beschaffung von Arbeitskleidung: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Die Stadt Ravensburg geht mit gutem Beispiel voran und zeigt, dass die Beschaffung von Arbeitskleidung unter Berücksichtigung sozialer Kriterien möglich ist. Die Feuerwehren im Landkreis Ravensburg – ergänzt um einzelne Feuerwehren aus den Landkreisen Sigmaringen und dem Bodenseekreis – haben sich bereits vor einigen Jahren zu einer „inoffiziellen“ interkommunalen Einkaufsgemeinschaft zusammengeschlossen, um Ausrüstungsgegenstände wie Schutzkleidung, Schläuche, Funk- und Atemschutzgeräte gemeinsam zu beschaffen. Im Rahmen dieser Einkaufsgemeinschaft wurde im Jahr 2009 nach vorheriger Bedarfsabfrage bei den beteiligten Kommunen eine Rahmenausschreibung zur Beschaffung von 600 Feuerwehr-
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Gute Chancen für Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen. Ausgewählte Ergebnisse einer empirischen Studie

Gute Chancen für Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen. Ausgewählte Ergebnisse einer empirischen Studie

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erfährt seit einigen Jahren vermehrte Aufmerksamkeit. Speziell an all- gemeinbildenden Schulen gibt es spätestens mit den beiden BLK-Programmen „21" und „Transfer-21" systematische Ansätze, BNE dauerhaft und flächendeckend zu verankern. Dies gilt zumindest für die an den Programmen beteiligten Schulen. 15 Jahre nach Rio scheint die Zeit reif zu sein, sich mit der Etablierung der BNE generell, besonders auch außerhalb oft speziell ausgewählter Programmschulen, zu befassen (vgl. DGfE 2004).

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Umweltfreundliche Beschaffung: Grundlagen der umweltfreundlichen Beschaffung

Umweltfreundliche Beschaffung: Grundlagen der umweltfreundlichen Beschaffung

Warum der Umweltschutz durch den gezielten Einsatz dieses Potenti- als gefördert werden soll, lässt sich zunächst durch ein umweltethisches Verständnis begründen, das den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und den natürlichen Lebensgrundlagen sowie den Erhalt dieser Lebensgrundlagen auch für zukünftige Generationen als sittliches Gebot begreift. Rechtlich lässt sich dies aus verfassungsrechtlichen und einfach- gesetzlichen Zielvorgaben und den daraus entwickelten Aufgabenbestim- mungen der öffentlichen Hand herleiten. Ein Überblick über die politi- schen und rechtlichen Rahmenbedingungen wird im Folgenden unter II.1 und II.2 gegeben. Auf das Spannungsverhältnis zwischen Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit wird dabei unter II.3 eingegangen. Unabhängig davon gibt es eine Reihe positiver Wirkungen, die sich mit der konsequen- ten Umsetzung einer „umweltfreundlichen Beschaffung“ realisieren lie- ßen. Diese werden unter I.4 näher beschrieben. Im Teil B. (Umweltfreund- liche Beschaffung – Wie fängt man an? – Was ist zu beachten?) werden praktikable Schritte für die Umsetzung empfohlen und die (rechtlichen) Möglichkeiten der Berücksichtigung von Umweltbelangen detaillierter behandelt.
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Umweltfreundliche Beschaffung in der Praxis

Umweltfreundliche Beschaffung in der Praxis

In der vorliegenden Broschüre werden erfolgrei- che Beispiele umweltfreundlicher öffentlicher Beschaf- fung vorgestellt, die im Rahmen des Projekts „Umwelt- freundliche Beschaffung in der Praxis“ durch beteiligte Kommunen und Institutionen der öffentlichen Hand im Zeitraum von 2014 bis 2016 durchgeführt wurden. Die- se Ausschreibungen erfolgten unter Anwendung der Ausschreibungsempfehlungen des Umweltbundesamts. Die fachliche Begleitung wurde durch die Berliner Ener- gieagentur und die Kommunale Wirtschafts- und Leis- tungsgesellschaft mit Sitz in Hannover sichergestellt. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Kommunalen Umwelt- AktioN U.A.N. umgesetzt. Die Projektförderung erfolgte durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und das Umweltbundesamt. Darüber hinaus fanden im Rahmen des Projektes drei Netzwerktreffen statt, die Möglichkeit zu Diskussion und Erfahrungsaustausch gaben.
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Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Die Zentralstelle für IT-Beschaffung (ZIB) des Beschaffungsamts des Bundesministeri- ums des Innern, für Bau und Heimat hat eine vollständig überarbeitete Fassung der „Unterlage für Ausschreibung und Bewertung von IT-Leistungen“ (UfAB) vorgelegt. Die UfAB ist ein Praxisleitfaden und richtet sich sowohl an IT-Beschaffer, als auch an Bieter. Die UfAB 2018 orientiert an den wesentlichen Phasen des Beschaffungsab- laufs.

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Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

So sind in Berlin seit diesem Schuljahr Schulcaterer verpflichtet, für das Mittagessen an Grundschulen Reis, Bananen und Ananas aus dem fairen Handel einzukaufen. In diesem Pilotprojet, an dem die Senatsverwaltungen für Wirtschaft und Bildung, das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und die Christliche Initiative Romero e.V. maß- geblich mitgewirkt haben, zeigt sich, dass die Integration von Fairtrade-Standards in der öffentlichen Beschaffung möglich ist.

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Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Im Wesentlichen werden über die Vergabestelle Ausschreibungen zur Beschaffung von Fahrzeugen, Geräten und Informationstechnik durchgeführt. Dazu gehören also etwa Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeuge, Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge, aber auch Geräte wie Defibrillatoren, Atemschutzgeräte, Sprungpolster, Schutzbeklei- dung, Fahrzeugersatzteile und Wärmebildkameras. Im IT-Bereich beschaffen wir z.B. Medientechnik, Workstations für die Feuerwehrleitstelle, Hardware für Fahrzeugfunk- anlage. Außerdem schreiben wir Dienstleistungen für die Behördenleitung und für die Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst-Akademie aus, also z.B. Fahrschulausbildung oder Fahrsicherheitstraining.
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Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Seit dem 01. Januar 2013 gilt für alle Landesverwaltungen und landeseigene Unter- nehmen die Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt (VwVBU). Nach gut zwei Jahren Praxis wurde die VwVBU in diesem Jahr umfassend evaluiert. Ziel ist, die An- wendung der VwVBU durch gezielte Angebote an die öffentlichen Beschaffer weiter zu vereinfachen, um die Kosteneinsparpotentiale und Umweltvorteile optimal auszu- schöpfen.

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Anzeige von „Warum Latein? Zehn gute Gründe“ - oder eine Apologie des Griechischen

Anzeige von „Warum Latein? Zehn gute Gründe“ - oder eine Apologie des Griechischen

Maier ist sehr daran gelegen, die sprachli- chen Gründe auszuführen, die dem Kenner und Könner des Lateinischen gegeben werden. Das sind erstens formale sprachliche Gründe: Der logische Aufbau des Lateinischen, seine Klarheit und Präzision leiten an zu einer ein- fachen und ebenso klaren Auseinandersetzung mit der Wort-, Formen- und Satzlehre, wie sie unverzichtbar, aber eben nicht so klar ist beim Lernen jeder Sprache. Wer das Lateinische lernt, lernt einen intensivierten Umgang mit sprachli- chen Strukturen und Bedeutungen. Das hat den unbezweifelbaren Vorteil, mit der jeweils eigenen Muttersprache ebenfalls mehr auf Tuchfühlung zu kommen. Das sind zweitens aber auch und davon abhängend kognitive Gründe: Denn Spra- che und Denken hängen eng zusammen, wie Maier betont, und wer sich sprachlich differen- zierter und diffiziler bewegen muss und kann, der muss und kann es auch gedanklich - abgesehen davon, dass „Sprachaneignung und Zunahme des Sprachverständnisses [...] den Menschen zum Menschen“ machen sollen (S. 18). Das ist alles richtig und wichtig, aber man sieht hier, wie wenig diese Gründe für die Notwendigkeit von Latein sprechen. Denn Maier zieht immer wieder den Vergleich zwischen der Logik von Latein
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