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Stil und Stilbegriff in der neueren Literaturwissenschaft

Stil und Stilbegriff in der neueren Literaturwissenschaft

tionieren von Textelementen. Insofern ist es durchaus richtig, wenn in der Polemik gegen Stilbegriff und Stiluntersuchung immer wieder behauptet wurde, daß es den Stil nicht gäbe: Das Prinzip einer Organisation, das Prinzip des Funktionierens ist nicht in dem Sinne zu haben, wie man etwa chemische Substanzen haben kann. Und genau darum geht es bei der Frage nach dem Stil: Um das Prinzipielle. Wer nach dem Stil fragt, ist keineswegs an allem interessiert, was dem Problem des Organisiert- seins oder des Funktionierens zugeordnet werden könnte. Auch fragt er nicht wahllos nach allem, was in irgendeiner Weise wiederkehrt. Auf das Wiederkehrende zielt die Frage nach dem Stil, insofern es ihr um das Prinzip geht, dem Eigenart oder Einmaligkeit zuzuschreiben sind. Insofern die Frage nach dem Stil als Identifikationsfrage derart auf das Prinzipielle, auf die Art und Weise, ausgerichtet ist und also das Glei- che im Verschiedenen, das Allgemeine im Besonderen sucht, führt sie den Fragenden in ein beunruhigendes Spannungsfeld. Um zum Eigenar- tigen zu kommen, klopft sie das Verschiedene auf ein Gleiches hin ab; sie sucht das Besondere - eben die Eigenart oder die Identität - als ein All- gemeines. Oder anders: Das Allgemeine, nämlich das Prinzipielle, das sie beschreibt, gilt ihr als das Besondere, Eigenartige. Die Stilfrage erweist sich als ein Irritans, denn was sie als Identitätsfrage zu Tage fordert, ist gerade das, was die Identität in Frage stellt: D eis Prinzipelle ist nicht nur dcis Wiederkehrende, sondern grundsätzlich auch dsis Wiederholbare; das rufen uns Stilzitate und Stilparodien immer wieder in Erinnerung. Das Prinzipielle, dsis die Stiluntersuchung zu fassen trachtet, macht den Text oder die Textgruppe zu einer Art Ganzheit: Weil im Verschiedenen das eine Prinzip erkennbar wird, läßt es sich als ein Zusammengehöriges begreifen. Dennoch erfaßt die Stiluntersuchung ihren Gegenstand - den Text oder die Textgruppe - gerade nicht in seiner Ganzheit, und dies nicht nur, weil bei unterschiedlich angelegten Stiluntersuchungen jeweils verschiedene Aspekte ein und desselben Texts beleuchtet werden. Immer ist ein Text noch etwEis anderes als das, w ei s er stilistisch ist. Der Text, den ich aufgrund seines Stils einem Autor, einer Zeit, einer Gattung zu- weise, ist immer mehr als dsis, was ihn zum Text dieses Autors, dieser Zeit oder dieser Gattung msicht. Die Stilfrage ist darum immer nur eine mögliche Frage neben anderen Fragen, und ihre Relevanz muß sie diesen gegenüber durch ihr Resultat allererst erweisen. Wo wissenschaftliche Disziplin den Ton angibt, wird die Frage nach dem Stil darum kaum Anerkennung finden. Wissenschaftliche Disziplinen pflegen zu diszipli- nieren: Sie geben die zulässige Fragestellung vor.
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Stil und Stilbegriff in populärer Musik

Stil und Stilbegriff in populärer Musik

Eine Handlung kann als Selektionsofferte verstanden werden und betrifft die beteiligten Kommunikationspartner aus jeweils spezifi- scher Perspektive, sie kann anhand einer internalislert[r]

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Stilpragmatik - Vom praktischen Umgang mit Stil

Stilpragmatik - Vom praktischen Umgang mit Stil

Claude Lévy-Strauss in den sechziger Jahren vorgelegt haben.1 Zum zweiten gibt es eine enorme Zahl von Analysen - Bernd Spillner (1984, S. 223f.) spricht von hunderten, wenn nicht tausenden -, die interessante und aufschlußreiche Einsichten und Ergebnisse bieten, in denen aber von stiltheoretischer Reflexion wenig bis nichts zu finden ist. Vermutlich muß man sagen: glücklicherweise. Hätten sich die Autoren nämlich auf die Theoriebildung geworfen, dann hätten sie wohl vor allem die Zahl der Arbeiten zum Stilbegriff erhöht, nicht aber die der lesenswerten Analy- sen. Zum dritten schließlich läßt sich beobachten, daß die stiltheoretische Grundlegung und die daraus abgeleitete Analysepraxis sich nicht unbe- dingt decken müssen. Konkret bedeutet das, daß sich Analysen bei wei- tem nicht in dem theoretisch abgesteckten Rahmen bewegen. Und auch da kann man in dem einen oder anderen Fall sehr wohl sagen: glücklicher- weise, da vielfach die Analysen einfach besser sind als die Theorie, auf der sie fußen sollen. Ich bin diesem merkwürdigen Zusammenhang oder auch Nicht-Zusammenhang an anderer Stelle einmal ausführlicher nach- gegangen (Püschel 1983, S. 98ff.) und wurde dafür in einer der jüngeren Monographien zur Stilistik heftig gerüffelt (Sowinski 1991, S, 166). Bei meiner Behauptung bleibe ich aber dennoch!
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Stil und Stilistik

Stil und Stilistik

Nicht nur zur Einleitung von Stiltagungen (H.-M. Gauger, S. 7-26; vgl. ders. 1991, 1993), sondern auch am Anfang unzähliger Stilbücher und - artikel wird gefragt: ״Was ist (eigentlich) Stil?” - die Stil-Frage schlecht- hin. Die Antworten verbleiben entweder im Topischen, wie W.G. Müller (1981) des näheren dargelegt hat; beispielsweise das zeitlose, auch jetzt wieder aktuelle Diktum des Grafen Buffon, der Stil sei der Mensch selbst (״le style est l’homme meme”). Oder sie sind einerseits, gebunden an spe- zielle Konzeptionen wie ״Stil als Abweichung von der Norm”, zu eng, um Allgemeingültigkeit beanspruchen zu können; andrerseits aber, wenn sie ihr Heil in synthetisierenden Umschreibungen suchen, zu weit, um prakti- kabel zu sein. Vielleicht ist ״Stil” gleich anderen sprachwissenschaftlichen Zentralbegriffen - ״Wort” , ״Satz”, ״Text” usw. - gar nicht exakt definier- bar? Ein ebenso beliebter Aufhänger wie die Stil-Frage ist übrigens seine Wortgeschichte, die vom antik-mittelalterlichen ״Schreibgriffel”, dann ״Schreibart”, zum neuzeitlichen ״Stil” führt: vielen erscheint der lateini- sehe stilus in der Hand offenbar sicherer als ein moderner Stilbegriff auf dem Dach.
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Verstehen, Erklären, Bewerten in einer empirischen Literaturwissenschaft

Verstehen, Erklären, Bewerten in einer empirischen Literaturwissenschaft

grundsätzlich auf das Werturteilsfreiheitspostulat eingehen, sondern voraussetzen, daß auch eine empirische Wissenschafts- struktur Werturteile nicht ausschließen muß, und mich im folgen[r]

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Wissenschaftsgläubigkeit und Wirklichkeitsverlust in der Sprach- und Literaturwissenschaft

Wissenschaftsgläubigkeit und Wirklichkeitsverlust in der Sprach- und Literaturwissenschaft

Die Abkehr von einer sich autonom setzenden Begrifflichkeit ist Voraussetzung für eine Überwindung des Denkens in geschlos­ senen Systemen. Auf mehreren Ebenen wäre der wissenschaftli­ che Diskurs offenzuhalten: offen auf die Komplexität erfahrba­ rer Wirklichkeit hin, indem die wissenschaftliche Sprache nicht abschließend etwas festschreibt, sondern zur Beobachtung und Entdeckung weiterer Aspekte anregt;13 offen auf die Wandel­ barkeit von Wirklichkeit hin, indem nicht Anspruch auf Allge­ meingültigkeit erhoben wird, sondern die Vorläufigkeit bewußt bleibt; offen auf den Leser hin, dem ein Entscheidungsraum für eigene Sinnbildung freigelassen wird. Nicht Verzicht auf Be­ griffe ist damit gefordert, wohl aber das Bewußtsein, daß sie prozeßhaft zu verstehen sind. Der Sprachwissenschaft würde dies die Hinwendung zur parole, zur Sprache im Vollzug ermög­ lichen (selbst die Pragmalinguistik, die handlungsorientiert ist, zielt heute noch auf Regularitäten und Systeme und stellt damit keine grundsätzliche Alternative zur Systemlinguistik dar). In der Literaturwissenschaft wäre die Mehrdeutigkeit, die Polyva­ lenz fiktionaler, dichterischer Texte nicht nur theoretisch-ab- strakt zu beschreiben, sondern es wären Verfahren zu entwik- keln, die dieser Offenheit tatsächlich gerecht würden.
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Stil als linguistisches Problem

Stil als linguistisches Problem

Ich habe in meine einleitenden Bemerkungen einige Überlegungen und Folgerungen eingebaut, zu denen ich vor etlichen Jahren in einem Aufsatz gekommen bin (Phonetica [r]

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Subjektperspektiven in neueren Lernbegriffen

Subjektperspektiven in neueren Lernbegriffen

Diese Analyse läßt sich auch bildungspraktisch in der Bildungsarbeit ge¬ meinsam mit den Lernenden bewerkstelligen, wenn Bildungsarbeit als (Selbst-) Verständigungsprozeß über differente[r]

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Einige Befunde der Säuglingsbeobachtung und der neueren Entwicklungspsychologie

Einige Befunde der Säuglingsbeobachtung und der neueren Entwicklungspsychologie

Gleichwohl findet sich diese Auffassung, die Schwere einer Störung sei abhangig davon, wie früh eine Schädi¬. gung einsetzte, nicht nur in klassischen Beitragen zur[r]

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Über die Periodisierung der neueren Geschichte

Über die Periodisierung der neueren Geschichte

Die Geschichtswissenschaft ist epochal durchorganisiert. Institutsgliederungen, Stel- lenbeschreibungen und Prüfungsordnungen beruhen darauf, daß jedermann einiger- maßen zu wissen glaubt, was mit „alter“ Geschichte, „Zeitgeschichte“ oder „Früher Neuzeit“ gemeint ist. Das ist keineswegs immer der Fall. Was unter „Zeitgeschichte“ zu verstehen sei, ist derzeit im Fluß. Bisher wurde nach einem Vorschlag von Hans Rothfels aus dem Jahre 1953 damit meist die Geschichte seit 1917, dem Jahr des Kriegseintritts der USA und der Russischen Revolution, oder 1918 bezeichnet, wo- bei man die zweite Jahrhunderthälfte gern den Politologen überließ. 11 Neuerdings schnurrt der Begriff auf die Zeit nach 1945 zusammen, die erste Hälfte des Jahrhun- derts namenlos lassend; freilich drängt sich die Bezeichnung „Zeitalter der Welt- kriege“ auf. 12 In Frankreich, wo „l’histoire contemporaine“ immer noch die Zeit seit der Französischen Revolution bedeutet, spricht man von „l’histoire immédiate“ und versteht darunter die Geschichte der Gegenwart. 13 Größeren Gewinn aus der norma- tiven Kraft der Institutionalisierung hat bislang die „frühe Neuzeit“ gezogen, die sich seit den 1950er Jahren durch Binnendifferenzierung aus der alten Trias Altertum– Mittelalter–Neuzeit des Christoph Cellarius herausgekämpft hat und, immer öfter mit Majuskel geschrieben, zu einer vierten, gleichberechtigten Großepoche aufgestiegen ist – die apokalyptische Vierzahl der Weltreiche im Buche Daniel erfüllend, also mit einer gewissen Zwangsläufigkeit. Während „Frühneuzeitler“ der ältereren Generation sich nicht immer in die Zeitschachtel 1500 bis 1800 sperren lassen, ist in jüngeren Generationen aus der eigenen distinkten Frühneuzeitlichkeit ein Identitätsmerkmal geworden, das als Professionalisierungstrophäe herzhaft verteidigt wird. Die Einheit der neueren Geschichte scheint durch die Zementierung der Epochenschwelle um 1800 einstweilen dahin zu sein. 14 Indes relativieren sich durch Binnendifferenzie- rung wiederum die Epochenränder. So hat man mit der Autorität eines Handbuchs für Europa eine „late medieval-to-early modern era“ (ca. 1400 bis 1600) angesetzt,
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Lerninhalte in neueren Fibeln

Lerninhalte in neueren Fibeln

dem Schwamm. Schließlich dient das Auto noch zur Disziplinierung im Straßenverkehr. Kaum eine Fibel will auf dieses todernste Thema verzichten. Nur sind die dürren Lektionen mit ihre[r]

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Zur neueren französischen Sozialgeschichtsforschung

Zur neueren französischen Sozialgeschichtsforschung

Das Digitalisat wird Ihnen von perspectivia.net, der Online-Publi- kationsplattform der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswis- senschaftliche Institute im Ausland, zur Verfügung g[r]

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Empirisierung der Literaturwissenschaft: Theorie- oder methodenzentriert

Empirisierung der Literaturwissenschaft: Theorie- oder methodenzentriert

Dabei möchte ich auch hier noch einmal nachdrücklich betonen, daß ich diese Mängel entsprechend meinem Argumentationsansatz nicht als persönliche Unfähigkeit des Autors dieser Theorie kr[r]

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Literaturpsychologie: Literaturwissenschaft zwischen Hermeneutik und Empirie

Literaturpsychologie: Literaturwissenschaft zwischen Hermeneutik und Empirie

setzungen dieses Modells auf: immanent betrachtet versteht sich die spezielle Form einer Identifizierung von Schaffens- und Werkanalyse hier nicht als Heuristik, sondern muß eine direkte[r]

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Literaturwissenschaft als empirisch-interdisziplinäre Kulturwissenschaft.

Literaturwissenschaft als empirisch-interdisziplinäre Kulturwissenschaft.

Auf diese Konsequenz hin konvergieren natürlich - unter anderem - auch die wichtigsten Ansätze der Literatursoziologie (vgl. etwa Bourdieu 1988) sowie der Sozialgeschichte der Literatur [r]

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Zur Relevanz empirischer Konkretisationserhebung für die Literaturwissenschaft

Zur Relevanz empirischer Konkretisationserhebung für die Literaturwissenschaft

die zweite eine positive" (die durch eine distanziert-akzeptierende Einstellung zur Gedichtthematik charakterisiert ist; 1. c); beiden aber ist gemeinsam, daß der Gegensatz zwischen [r]

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Der neue Stil in der britischen Einkommenspolitik

Der neue Stil in der britischen Einkommenspolitik

Der neue Stil in der britischen Einkommenspolitik John^orina, Oxford Die britisclie Einkommens- und Preispolitik zielt kurzfristig darauf ab, die Lösung der Zahlungsbilanzprobleme zu unterstützen; langfristig sollen die Investitionstätigkeit und der Export gefördert werden, um ein angemesse­ nes Wachstum zu gewährleisten. Trotz der gesetzlichen Maßnahmen bedarf eine solche Politik der freiwilligen Unterstützung seitens der Gewerkschaften und der Arbeitgeber. In dieser Hinsicht hat W ilson au f dem Partei­ tag der Labour-Party in Blackpool einen schweren Rückschlag erlitten. M it großer M ehrheit forderte der Partei­ tag auf Betreiben der Gewerkschaften, das Preis- und Einkommensgesetz zurückzuziehen, das alle Lohner­ höhungen, die nicht durch Produktivitätsfortschritte gerechtfertigt sind, verbietet. Uber die bisherige W irksam ­ keit der Einkommens- und Preispolitik gibt der folgende Beitrag Auskunft.
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Literaturpsychologie: Literaturwissenschaft zwischen Hermeneutik und Empirie

Literaturpsychologie: Literaturwissenschaft zwischen Hermeneutik und Empirie

kretisiert, - oder eben nicht (wenn sie über die Fassungsmöglichkei- ten menschlichen Bewußtseins generell oder subjektiver, sozialer, hi- storischer etc. Erwartungsstr[r]

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Schriftliches Staatsexamen Literaturwissenschaft vertieft

Schriftliches Staatsexamen Literaturwissenschaft vertieft

Aufgabenstellung gemäß §68 LPO I (07.11.2002) - „alte LPO“ Für die vierstündige Klausur aus der Literaturwissenschaft in deutscher Sprache werden 13 Themen gestellt, die sich jeweils auf einen der folgenden Bereiche beziehen. Bereich englische Literatur

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Die subjektiven Unrechtselemente in der neueren Strafrechtsentwicklung

Die subjektiven Unrechtselemente in der neueren Strafrechtsentwicklung

schung nach dem Gehalt eines Ausdrucks kann nur hilfsweise auf die historische Entwicklung zurückgreifen; sie muss sich primär an die Bedeutung des Wortes im Sprachgebrauch seiner Zeit halten, wobei das Erfassen von Synonymen das wichtigste Hilfsmittel darstellt. Allerdings musste auch bei der Benützung der Wörterbücher von Ade- lung und Campe mit einer gewissen Vorsicht zu Werke gegangen wer- den, da diese schon vor beinahe 150 Jahren herausgegeben wurden. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, bestanden jedoch keine Beden- ken, über eineinhalb Jahrhunderte hinweg die Brücke zu sprachlichen Werken zu schlagen, die - neben dem Deutschen Wörterbuch der Brü- der Grimm (das ebenfalls ein ganzes Jahrhundert überspannt) - heute noch ihresgleichen suchen. Neueren Datums sind das Wörterbuch von Sanders und Trübners Deutsches Wörterbuch. Jenes hat nur eine beschränkte, dieses gar keine Verwendeung gefunden, da sich beide, sei es wegen ihrer gedrängten Darstellung, sei es wegen der für die vorliegende Arbeit unpassenden Erklärung der Wörter, für den Ge- brauch als kaum geeignet erwiesen. Auch das Wörterbuch von Dorn- seiff konnte nur in Einzelfällen als Hilfsmittel herangezogen werden, da die Darstellung nach Wortgruppen für die Frage nach dem Gehalt eines Wortes keine geeigneten Anhaltspunkte liefert. Mag auch die dortige Zusammenfassung von Synonymen im ersten Augenblick für die Bearbeitung brauchbar erscheinen, so stehen doch die Gesichts- punkte, nach denen diese erfolgte, einer weitergehenden Ausschöp- fung entgegen. Wertvolle Unterlagen dagegen lieferten die Fachwör- terbücher der Weidmannssprache (Jägersprache), allerdings nur in be-
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