Nach oben pdf Umweltfreundliche Beschaffung: Grundlagen der umweltfreundlichen Beschaffung

Umweltfreundliche Beschaffung: Grundlagen der umweltfreundlichen Beschaffung

Umweltfreundliche Beschaffung: Grundlagen der umweltfreundlichen Beschaffung

festgestellt werden, dass die Verbindung der staatlichen Beschaffungstä- tigkeit mit der Erfüllung weiterer staatlicher Zielsätze nicht auf den Um- weltschutz beschränkt ist und diese Verbindung auch nicht die erste war, die offen zu Tage getreten ist. Bereits mit Zusammenführung des Verga- berechts im vierten Teil des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) machte der Gesetzgeber deutlich, dass er bei der Ausgestaltung des Beschaffungswesens besondere Interessen berücksichtigt wissen will, die außerhalb der reinen Beschaffungsfunktion dieser staatlichen Tätig- keit liegen. § 97 Abs. 3 GWB schreibt bindend vor, „dass mittelständische Interessen […] zu berücksichtigen sind“. Konkretisiert wird dies in den auf dem GWB und der Vergabeverordnung (VgV) beruhenden Vergabe- und Vertragsordnungen, die die angemessene Beteiligung des Mittelstan- des näher und für die öffentlichen Auftraggeber bindend vorschreiben. Die Förderung des Mittelstands wird damit per Gesetz zu einem Sekund- ärzweck des öffentlichen Beschaffungswesens erhoben. Eine Verknüpfung des öffentlichen Auftragswesens mit den Interessen der Umwelt liegt dem Grunde nach nicht weniger nah oder fern. Der Bezug kann im Gegenteil teilweise sogar als unmittelbarer wahrgenommen werden. So kann der Umweltschutz bereits schon ein Teil der Verwaltungsaufgabe sein, die den Beschaffungsbedarf auslöst. So dient z. B. der Bau einer Kläranlage in erster Linie dem Umweltschutz. Mit der Ausschreibung des Baus der Klär- anlage wird somit bereits unmittelbar ein umweltpolitisches Ziel verfolgt. Diese Art der Fallgestaltung ist jedoch nicht in erster Linie gemeint, wenn von „umweltfreundlicher Beschaffung“ die Rede ist. Vielmehr geht es da- bei in einem umfassenden Sinn um a) die Beschaffung und Verwendung von Produkten, die im Vergleich mit anderen, demselben Gebrauchszweck dienenden Erzeugnissen über besondere Umweltvorteile verfügen, b) den rationellen und sparsamen Umgang mit Energie, Wasser und Materialien und c) Maßnahmen zur Verringerung von Menge und Schädlichkeit von Abfällen und ihre ordnungsgemäße und umweltgerechte Entsorgung 9 .
Mehr anzeigen

42 Mehr lesen

Umweltfreundliche Beschaffung: Rechtliche Grundlagen der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung

Umweltfreundliche Beschaffung: Rechtliche Grundlagen der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung

auch keine Verpflichtung entnommen werden, sich bei der Beschaffung von vornherein auf die kostengünstigste Variante zu beschränken. Viel- mehr verfügt die Vergabestelle über einen weiten Ermessensspielraum im Hinblick auf die Auswahl des Auftragsgegenstands. Bei der Grundsatzent- scheidung, was beschafft werden soll, spielen viele Faktoren eine Rolle: Die Vergaberstelle muss prüfen, ob überhaupt ein Bedarf besteht, welche be- sonderen Anforderungen an den Auftragsgegenstand gestellt werden und welche Aspekte – zu denen auch umweltbezogene Gesichtspunkte zählen können – prioritär zu berücksichtigen sind; dabei muss sich die Vergabe- stelle somit nicht auf rein fiskalische Erwägungen beschränken. Gerade im Vorfeld einer Beschaffungsentscheidung sind allgemeine Überlegungen besonders wichtig. Im Ergebnis schränkt auch das nationale Vergaberecht die freie Auswahl des Beschaffungsgegenstands nicht weitergehend ein.
Mehr anzeigen

40 Mehr lesen

Umweltfreundliche Beschaffung

Umweltfreundliche Beschaffung

Die M Me etth ho od de e d de err L Le eb be en nssz zy yk kllu uss--K Ko osstte en nrre ec ch hn nu un ng g (englisch: ‚Life Cycle Costing’, LCC) ist eine Methode zur Berechnung der Kosten unterschiedlicher Alternati- ven (z.B. konventioneller und ökologischer Produkte bei der öffentlichen Beschaffung), die Kosten während des gesamten Lebenswegs einbezieht. LCC kann allgemein definiert werden als die Berechnung und Bewertung aller Kosten, die mit einem bestimmten Produkt verbunden sind und die direkt durch einen oder mehrere Akteure im Lebenszyklus dieses Produkts getragen werden. In den letzten Jahren erhielt das Konzept der Lebenszyklus-Kostenrech- nung zunehmend größere Aufmerksamkeit. LCC wird dabei als ein bedeutendes Mittel zur Förderung der umweltfreundlichen Beschaffung angesehen, da ent- sprechende Produkte auf der einen Seite zwar häufig einen höheren Anschaf- fungspreis haben, andererseits aber oft auch mit niedrigeren Folgekosten auf- grund geringerer Kosten für Instandhaltung, Energie- oder Wasserverbrauch oder Entsorgung verbunden sind.
Mehr anzeigen

70 Mehr lesen

Umweltfreundliche Beschaffung: Hemmnisanalyse für eine umweltfreundliche Beschaffung mittels Selbstevaluations-Tool

Umweltfreundliche Beschaffung: Hemmnisanalyse für eine umweltfreundliche Beschaffung mittels Selbstevaluations-Tool

Inhalt des Schulungsskripts 6 ist die Hemmnisanalyse für eine umwelt- freundliche Beschaffung mittels eines Selbstevaluations-Tools. Dazu wur- den eingangs das Ziel und die Methodik der Hemmnisanalyse erläutert. An- schließend wurden mögliche Hemmnisse in der öffentlichen Beschaffung vorgestellt sowie deren Ursachen benannt. Der vierte Abschnitt befasste sich mit dem Selbstevaluations-Tool selbst, das sich in die drei Teilschrit- te Befragung, Auswertung und Interpretation gliederte. Die Befragung zu Hemmnissen in der öffentlichen Einrichtung erfolgt über ein Online- Tool. Wie die öffentliche Einrichtung mit der TU Dresden in Kontakt tritt, die Datenaufnahme vorbereitet wird und die Befragungsteilnehmer die Befragung durchführen, wurde ebenfalls im Skript erläutert. Der Online- Fragebogen besteht aus sechs Fragen. Zuerst wird der Befragungsteilneh- mer gefragt, welcher Ebene im Hinblick auf die Beschaffungsentscheidun- gen, wie zum Beispiel Nutzer oder Finanzen, er angehört. Anschließend ist von der Person einzuschätzen, auf welchen Ebenen, zum Beispiel der EU-Ebene, hauptsächlich Entscheidungen hinsichtlich der Beschaffung für seine Organisation getroffen werden. Im Rahmen der dritten Frage ist einzuschätzen, welche Ebene die Beschaffungsentscheidungen seiner Or- ganisation beeinflusst. Weiterhin wird gefragt, welche Ebene sich um die Implementierung umweltfreundlicher Beschaffung bemüht (Frage 4) und welchen Einfluss die befragte Person selbst hat hinsichtlich der Implemen- tierung umweltfreundlicher Beschaffung (Frage 5). Die 6. Frage beinhaltet 24 Statements zur umweltfreundlichen Beschaffung, die der Befragungs- teilnehmer mit „stimme nicht zu“, „stimme eher nicht zu“, „stimme eher zu“ oder „stimme zu“ beantworten kann.
Mehr anzeigen

40 Mehr lesen

Empfehlungen für die umweltfreundliche Beschaffung von Desktop-PCs

Empfehlungen für die umweltfreundliche Beschaffung von Desktop-PCs

Die Beachtung dieser Zielstellung ist bei Beschaffungs- vorgängen in der täglichen Praxis allerdings oftmals mit Schwierigkeiten verbunden. Es herrscht vielfach Unklarheit darüber, wie die eher abstrakten Umweltziele in konkrete, mit Zielwerten und Nachweisregelungen untersetzte Anfor- derungen „übersetzt“ werden können. Durch das Inkrafttre- ten der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Beschaffung energieeffizienter Produkte und Dienstleistungen 1 am 24.1.2008 und der Neufassung der Energy-Star-Verordnung 2 am 4.3.2008 ist zudem ein enormer zusätzlicher Beratungs- und Informationsbedarf seitens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Beschaffungsstellen zu erwarten. Das Beschaffungsamt des BMI, BITKOM, BMU und UBA haben sich daher unter dem Dach des nationalen Dialog- prozesses zur Förderung nachhaltiger Konsum- und Pro- duktionsmuster zu einer Kooperation zusammengefunden, um gemeinsame Empfehlungen zur umweltfreundlichen Beschaffung der IKT für ausgewählte Produktgruppen zu erstellen. Die Empfehlungen orientieren sich dabei an fünf Grundprinzipien, die auf Seite 10 zusammengefasst sind. Diesen Leitfaden finden Sie in der jeweils aktuellsten Version online unter www.itk-beschaffung.de.
Mehr anzeigen

14 Mehr lesen

Regelungen der Bundesländer auf dem Gebiet der umweltfreundlichen Beschaffung

Regelungen der Bundesländer auf dem Gebiet der umweltfreundlichen Beschaffung

Bekanntmachung vom 26.06.2013 (BGBl. 2013 Teil I S. 1738) Gebrauch. Allerdings verbleiben den Ländern auch hier Regelungsspielräume, da § 97 Abs. 4 Satz 3 GWB 5 landesgesetzliche Abweichungen zulässt. Es besteht also eine klassische Öffnungsklausel hinsichtlich ergänzender Regelungen des Landesrechts. Aufgrund dieser Öffnungsklausel entfällt die Sperrwirkung der bundesgesetzlichen Regelung und den Ländern bleibt – im Umfang der bundesgesetzlichen Öffnungsklausel – die Gesetzgebungskompetenz erhalten. Die Bundesländer haben so zum Beispiel die Möglichkeit, Vorgaben für die umweltfreundliche Beschaffung in bestimmten Produktgruppen festzulegen.
Mehr anzeigen

48 Mehr lesen

Umweltfreundliche Beschaffung: Einführung in die Berechnung von Lebenszykluskosten und deren Nutzung im Beschaffungsprozess

Umweltfreundliche Beschaffung: Einführung in die Berechnung von Lebenszykluskosten und deren Nutzung im Beschaffungsprozess

Umweltfreundliche Produkte führen nur dann zu einer realen Umwelt- entlastung, wenn sich diese auf dem Massenmarkt auch tatsächlich etab- lieren können. Mit der Lebenszykluskostenrechnung (englisch: ‚Life Cycle Costing’, LCC) können alle relevanten Kosten ermittelt werden, die ein Produkt entlang seines gesamten Produktlebenszyklus verursacht. Auch die „versteckten“ Kosten, wie beispielsweise Verbrauchs- und Entsorgungs- kosten, werden hierbei systematisch erfasst. So kann zum Beispiel bei ei- nem direkten Vergleich unterschiedlicher Varianten, beispielsweise zwi- schen einem konventionellen und einem umweltfreundlichen Produkt, festgestellt werden, ob und in welchem Umfang die umweltfreundliche Variante auch aus ökonomischer Sicht insgesamt besser abschneidet als die konventionelle.
Mehr anzeigen

34 Mehr lesen

Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung

Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung

Es ist daher dringend notwendig, das Bewusst- sein der Beschaffer öffentlicher Einrichtungen zu schärfen und damit eine umweltfreundli- che öffentliche Beschaffung zu fördern. Das Umweltbundesamt (UBA) will dabei helfen, die Hemmnisse für eine umweltfreundliche öffent- liche Beschaffung zu überwinden. Mit diesem Hintergrundpapier will das UBA die Vorbehalte gegenüber umweltfreundlicher öffentlicher Be- schaffung aufzeigen, auf die Beziehung von um- weltfreundlicher öffentlicher Beschaffung und dem Vergaberecht eingehen, einschlägige aktuel- le Fakten präsentieren und vorbildliche Beispiele aus der Beschaffungspraxis vorstellen – sowohl aus dem UBA, das bereits seit vielen Jahren eine konsequent an Umweltschutzaspekten ausge- richtete Beschaffung praktiziert, als auch aus anderen Institutionen. Zudem gibt dieses Hinter- grundpapier Empfehlungen, wie der Anteil der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung in Deutschland weiter steigen kann.
Mehr anzeigen

9 Mehr lesen

"Das Engagement für umweltfreundliche Beschaffung sollte politisch und praktisch unterstützt werden"

"Das Engagement für umweltfreundliche Beschaffung sollte politisch und praktisch unterstützt werden"

4. Welche Hürden stehen einer umweltfreundlichen öffent- lichen Beschaffung entgegen? Unsere Umfrageergebnisse zeigen, dass die technische Komplexität der umweltfreund­ lichen Beschaffung die größte Hürde darstellt. Das betrifft sowohl die Erfassung der Umweltaspekte und Erfordernisse in den Ausschreibungsdokumenten als auch die Bewertung der Angebote anhand dieser Kriterien. Insbesondere die klimafreundliche Beschaffung kann sehr komplex sein. Zum Beispiel erfordert die Bewertung des CO₂­Fußabdrucks nicht nur die Verfügbarkeit spezieller Software und Daten­ banken, sondern auch geschultes Personal. Fast 80 Prozent unserer Umfrageteilnehmer sind hierfür nicht speziell ausgebildet worden. Zudem verfügen die Kommunen, die einen Großteil der öffentlichen Beschaffung ausmachen, nur über begrenzte Ressourcen und relativ wenig Personal für die Beschaffung.
Mehr anzeigen

3 Mehr lesen

Umweltfreundliche Beschaffung: Einführung in die Verwendung von Produktkriterien aus Umweltzeichen

Umweltfreundliche Beschaffung: Einführung in die Verwendung von Produktkriterien aus Umweltzeichen

Als ein Haupthindernis für die Berücksichtigung ökologischer Kriterien in der öffentlichen Beschaffung wird oft eine mangelnde Verfügbarkeit von leicht zugänglichen, verlässlichen, aktuellen und marktfähigen Pro- duktkriterien bzw. Umweltkriterien, die für eine Vergabe nutzbar wären, genannt. Da es den Mitarbeitern der öffentlichen Verwaltung in der Regel nicht möglich sein wird, Umweltschutzanforderungen an Produkte und Dienstleistungen selbst zu entwickeln, besteht ein sinnvoller und effizien- ter Weg darin, auf die im Rahmen von Umweltzeichen entwickelten Kri- terien zurückzugreifen. Eine solche Vorgehensweise ist vergaberechtlich auch explizit möglich. Bei der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaf- fung kommt Umweltzeichen daher eine erhebliche Bedeutung zu. Im Rahmen des Umweltzeichens „Blauer Engel“ werden ausdrücklich auch die Interessen der Mitarbeiter der öffentlichen (Beschaffungs-)Verwaltung einbezogen 1 .
Mehr anzeigen

26 Mehr lesen

Umweltfreundliche Beschaffung in der Praxis

Umweltfreundliche Beschaffung in der Praxis

Die am 18.04.2016 in Kraft getretene Vergaberechtsre- form trägt zur Stärkung der umweltfreundlichen Beschaf- fung bei. Erstmals wurden zum Beispiel umweltbezogene Aspekte in die Grundsätze der Vergabe (§ 97 GWB: Grund- sätze der Vergabe) aufgenommen. Öffentliche Auftrag- geber können nun die Vorlage bestimmter Gütezeichen, insbesondere Umweltzeichen, als Nachweis verlangen (§ 34 VgV: Nachweisführung durch Gütezeichen). Auch wird die Lebenszykluskostenrechnung zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots genauer spezifiziert (§ 59 VgV: Berechnung von Lebenszykluskosten). Somit besteht mehr Rechtssicherheit, wenn neben dem An- schaffungspreis auch die Kosten während und am Ende der Nutzungsdauer von Produkten (etwa Strom- und Entsorgungskosten) oder Kosten, die der Allgemeinheit oder Dritten durch resultierende Umweltbelastungen entstehen (externe Umweltkosten), in die Vergabeent- scheidung einbezogen werden.
Mehr anzeigen

36 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Noch bis zum 21. Oktober 2016 können sich bewerben Bundes-, Landes- und Kommu- nalverwaltungen sowie öffentliche Unternehmen und Institutionen den gemeinsa- men Preis des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) bewerben. Auch 2017 werden unter dem Motto „Innovation schafft Vorsprung“ bei- spielhafte Leistungen öffentlicher Auftraggeber bei der Beschaffung von Innovatio- nen und der Gestaltung innovativer Beschaffungsprozesse ausgezeichnet. Der Preis in den Kategorien „Beschaffung von Innovationen“ und „Innovative Beschaffungspro- zesse“ ist mit Beratungsgutscheinen in Höhe von jeweils 10.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet im Rahmen der von BMWi und BME gemeinsam durchge- führten Veranstaltung „Tag der öffentlichen Auftraggeber“ am 14. Februar 2017 im BMWi in Berlin statt.
Mehr anzeigen

6 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Im Land Berlin besteht ein hoher Altbestand an benzinbetriebenen Gartengeräten. Die Umweltauswirkungen dieser Geräte sind aufgrund ihrer Abgas- und Lärmemissionen hoch. Mittlerweile gibt es für die meisten der für die öffentliche Beschaffung relevan- ten Geräte eine Variante mit Akku-Betrieb. Diese Geräte arbeiten sauber und leise. Damit tragen sie zu einer deutlichen Schadstoffreduktion und zum Lärmschutz bei. Um im Bereich der öffentlichen Hand Berlins möglichst schnell eine breite Nutzung von umweltfreundlichen akkubetriebenen Gartengeräten zu erreichen, wurde mit Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK 2030) ein neues För- derprogramm zur Beschaffung von akkubetriebenen Gartengeräten aufgelegt.
Mehr anzeigen

7 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) wurde im Zuge der Umsetzung der aktualisier- ten Abfallrahmenrichtlinie novelliert. Nach dem neuen KrWG sind die Stellen und Ins- titutionen des Bundes künftig verpflichtet, im Rahmen der Beschaffung Produkte zu bevorzugen, die rohstoffschonend, abfallarm, reparierbar, schadstoffarm und recyc- lingfähig sind.

7 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Das Kompetenzzentrum für innovative Beschaffung KOINNO beim Bundeswirtschafts- ministerium hat ein neues Best-Practice-Projekt in seine Projektdatenbank aufge- nommen: Beim Projekt „Smart-City-Sebnitz“ sollen im Endausbau ca. 1200 Wohnun- gen sowie ein Schulkomplex mit Turnhalle und Kita umweltfreundlich mit Strom, Wärme und zukünftig auch Elektromobilität versorgt werden. Die Projektdatenbank soll die Innovationsorientierung in der öffentlichen Beschaffung stärken.

7 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Ziel der vorliegenden Überarbeitung und Aktualisierung des Rechtsgutachtens ist es, die im Rahmen der Gesetzesnovelle 2016/2017 durch das Vergaberechtsmodernisie- rungsgesetz, die Vergaberechtsmodernisierungsverordnung sowie die Unterschwel- lenvergabeordnung (UVgO) eingeführten Änderungen zu berücksichtigen. Dabei liegt der Fokus auf den Vorschriften zur umweltfreundlichen Beschaff ung. Zudem werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Umweltmanagementmaßnahmen und -systeme (UMS) und insbesondere EMAS in der Vergabe verstärkt verwendet werden können.

8 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Die Beschaffung von Informations- und Telekommunikationstechnik (IuK Technik) echnik erfolgt innerhalb der Berliner Verwaltung dezentral. Nach dem Gesetz über die Anstalt des öffentlichen Rechts ITDZ-Berlin haben die Stellen des Landes Berlin aber die Möglichkeit, IuK-Technik und Papier über das ITDZ-Berlin zu beschaffen. Gegen- wärtig hat das ITDZ Berlin ca. 1.600 Kunden, die über unseren IT-Shop unsere ange- botenen Produkte bestellen. Wir sind überzeugt, dass wir über gute Produkte zu at- traktiven Preisen weiter neue Kunden gewinnen können. Dadurch stärken wir selbst unsere Rolle als zentrale Beschaffungsstelle für Berlin.
Mehr anzeigen

9 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Kunststoffe gehören zu den zentralen Produktwertschöpfungsketten im EU-Aktions- plan für die Kreislaufwirtschaft. Der neue Leitfaden des UBA zur Beschaffung von Pro- dukten aus Recyclingkunststoffen gibt Empfehlungen, welche Kriterien zu beachten sind, um zum Beispiel die Verschleppung von Schadstoffen in Produkte auszuschlie- ßen.

7 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Gerade in Großstädten wie Berlin sind Baumaschinen eine wichtige Quelle für Diesel- partikel, die in besonderem Maße zur Feinstaubbelastung beitragen. Baumaschinen tragen inzwischen in der gleichen Größenordnung wie der Straßenverkehr zur Belas- tung mit Dieselpartikeln bei. Das Land Berlin stellt deshalb bei der Beauftragung öffentlicher Bauleistungen an viele der eingesetzten Baumaschinen Umweltanforde- rungen, die in der Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt (VwVBU) festge- legt sind. Zur Vereinfachung hat die Senatsumweltverwaltung ein farbiges Plaketten- system eingeführt.
Mehr anzeigen

9 Mehr lesen

Nachhaltige öffentliche Beschaffung

Nachhaltige öffentliche Beschaffung

Um die in den Kapiteln 5 und 6 beschriebenen rechtlichen und politischen sowie kommunalinter- nen Erfolgsfaktoren zur Umsetzung nachhaltiger öffentlicher Beschaffung auf kommunaler Ebene in NRW zu überprüfen bzw. gegebenenfalls zu ergänzen, wurde eine exemplarische Analyse der öffentlichen Beschaffung der Stadt Bonn vorgenommen. Für die Analyse des Beschaffungswesens der Stadt Bonn wurde mit der VO aus dem Jahr 2011 und der Vergabedienstanweisung (VGDA) in der Fassung vom 19.10.2013 gearbeitet. Um tiefergehende Einblicke in die konkrete Situation der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung der Stadt Bonn zu gewinnen, lagen wenige öffentliche Literaturquellen bzw. Informationen im Internet vor, sodass der Großteil der Analyseergebnisse auf den Erkenntnissen aus einem Experten-Leitfadeninterview resultiert. Ziel des Experteninter- views war die Beantwortung der zwei leitenden Forschungsfragen: Inwiefern erfolgt bei der Stadt Bonn als Beispiel für eine Kommune in NRW die erfolgreiche Umsetzung nachhaltiger öffentlicher Beschaffung und korreliert dies mit den erarbeiteten Erfolgsfaktoren? Dazu wurde ein Leitfadenin- terview mit Herrn Christoph Bartscher geführt. Ausschlaggebend für die Wahl von Herrn Chris- toph Bartscher als Experten zur Analyse des Beschaffungswesens der Stadt Bonn war seine Funk- tion als Leiter des Referates Vergabedienste. Erst im April 2016 referierte er als Podiumsdiskussi- onsteilnehmer zum Thema nachhaltige öffentliche Beschaffung auf einer Veranstaltung im Rah- men der Aktionswoche Wertvoll einkaufen, Köln kann fair. 13 Im Rahmen dieser Podiumsdiskussion
Mehr anzeigen

56 Mehr lesen

Show all 1693 documents...

Verwandte Themen