Nach oben pdf Sozial verantwortliche IT-Beschaffung

Sozial verantwortliche IT-Beschaffung

Sozial verantwortliche IT-Beschaffung

Die MitarbeiterInnen von Electronics Watch in den Produktionsländern arbeiten eng mit lokalen Arbeitsrechtsorganisationen und anderen InteressensvertreterInnen der Zivilgesellschaft wie etwa Universitäten, WissenschaftlerInnen, Gemeindezentren etc. zusammen. Sie beobachten die lokalen Medien und Social-Media-Kanäle aufmerksam, um Informationen zu sammeln und Anzeichen für mögliche Verfehlungen im lokalen IT-Sektor sowie wirtschaftliche und politische Entwicklungen, die für die Stellung der ArbeiterInnen in diesem Sektor relevant sind, frühzeitig zu erkennen. Lokale Gruppen wie z. B. Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften werden als Informationsquelle und zur Analyse der Situation herangezogen. Sie unterstützen Electronics Watch bei Recherchen, bei der Untersuchung von Fabriken und bei der Entwicklung und Umsetzung von Verbesserungsplänen auf Betriebsebene. Dazu gehören etwa das Angebot von Schulungen, die Einrichtung und der Betrieb von Hotlines und anderer Formen von Beschwerdeverfahren sowie die Ermöglichung von demokratischen betrieblichen Wahlen und von Kollektivvertragsverhandlungen. Electronics Watch wird das Rad nicht neu erfinden, son- dern die jeweils schon bestehenden Analysen, Methoden und Unterlagen nutzen, die von den lokalen Arbeitsrechtsorganisationen und anderen Stakeholdern der Zivilgesellschaft entwickelt wurden.
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Sozial verantwortliche Beschaffung von Informationstechnik

Sozial verantwortliche Beschaffung von Informationstechnik

Die Kontraktfertigung umfasst den weitesten Teil der IT-Wertschöpfungskette und ist auch in den dritten Problembereich derselben, Entsorgung und Recycling, involviert (Aus - schuss, Reparaturen, Wiederverwendung). Die wachsende globale Nachfrage und kürzer werdende Produktzyklen haben nicht nur den Ressourcenverbrauch, sondern auch die Menge an so genanntem – toxische Stoffe enthaltendem – Elektronikschrott (mit jährli- chen Wachstumsraten um 8 %) erhöht. Zwar existieren in diesem Bereich Regulierungen, wie Rücknahme-Verpflichtungen (z. B. WEEE-Richtlinie der EU), Ausfuhrverbote (Basler Konvention) oder Zertifizierungen (z. B. e-Stewards Standard), damit sind aber nicht not- wendigerweise alle möglichen Probleme erfasst. Schätzungen gehen davon aus, dass der Anteil recycelter Metalle rund 30 % der weltweiten Produktion ausmacht (GeSI / EICC 2008: 37), allerdings wird nur ein relativ geringer Anteil des (wertvolleren) Elektronik - schrotts professionell gesammelt und recycelt, während der größte Teil oft über infor- melle oder illegale Kanäle z. B. als Secondhand-Ware deklariert in Länder wie China, Indien, Pakistan, Ghana exportiert und dort aufbereitet wird (Nordbrand 2009). Die Bedingungen, unter denen dies geschieht, sind oft extrem umwelt- und gesundheitsbe- lastend und werden teilweise von ArbeiterInnen ohne jegliche Beschäftigungs- oder Sozialversicherung, darunter auch Kinder unter einem Alter von zehn Jahren, ausgeführt
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Interkulturelle und sozial verantwortliche Technikbildung - Die Ingenieure ohne Grenzen Challenge

Interkulturelle und sozial verantwortliche Technikbildung - Die Ingenieure ohne Grenzen Challenge

A BSTRACT : Sustainability, globalisation and social responsibility increasingly determine society. In technical courses, however, teaching and learning scenarios that explicitly address these topics as learning objectives are often lacking. The article shows how teachers can address "Sustainable Development Goals" and implement development cooperation topics in a practical, creative and competence-enhancing way by integrating the "Engineers without Borders Challenge" (EwBC) into their courses. A standardised questionnaire was developed for the evaluation, which is used for a pre- and post-survey of the students. In this way, it can be shown how the EwBC promotes student motivation and develops an awareness of social and global responsibilities.
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Sozial verantwortliche Beschaffung am Beispiel von Natursteinen und IT-Produkten

Sozial verantwortliche Beschaffung am Beispiel von Natursteinen und IT-Produkten

Insbesondere für die Beschaffung von IT-Geräten gilt: Sie können in Ausschrei- bungen Erwartungen an den Markt formulieren und dadurch Anreize schaffen, damit Unternehmen positive Veränderungen in ihren Lieferketten anstoßen. Sie können über die Forderung von Mindestkriterien wie die Einhaltung von ILO-Ker- narbeitsnormen hinausgehen und Maßnahmen, die bereits von Unternehmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen ergriffen werden in Ihre Ausschrei- bung aufnehmen. Zudem ist es möglich, Aktivitäten in den Zuschlagskriterien zu bewerten, die bisher nur von einigen Unternehmen umgesetzt werden. Inzwischen haben die meisten IT-Hersteller in ihrer Firmenpolitik Regelungen zum Umgang mit Konfliktmineralien und dazugehörige grundlegende Um- setzungsstandards zu deren Vermeidung. Zudem haben sich viele Hersteller Industrieinitiativen angeschlossen, wie bspw. der Industrieinitiative Responsible Business Alliance (RBA, früher EICC), die sich dafür einsetzt, dass Unternehmen Verantwortung in ihren globalen Lieferketten übernehmen. Die Mitgliedschaft in der Initiative allein ist zwar noch kein Garant für die Einhaltung der Sozial- standards für das von Ihnen beschaffte Produkt. Sie können aber von diesen Herstellern die Vorlage erfolgter Audits zu den konkret beschafften Produkten als auftragsbezogenen Nachweis anfordern.
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Öffentliche Beschaffung von IT-Mitteln (PCs) unter Berücksichtigung sozialer Kriterien

Öffentliche Beschaffung von IT-Mitteln (PCs) unter Berücksichtigung sozialer Kriterien

Öffentliche Beschaffung von IT-Mitteln (PCs) unter Berücksichtigung sozialer Kriterien Stefan Beck -6- hinsichtlich ihrer funktionalen Bedeutung (z. B. Vereinigungsfreiheit; vgl. SOMO 2012) bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Schließlich müssen verschiedene Ansätze, Verfahren und Instrumente bezüglich ihrer Realisierbarkeit und Effektivität untersucht werden. Dass die verschiedenen Aspekte – Branchendynamik, Sozialstandards, Instrumente – zusammenhängend betrachtet werden müssen, zeigt sich beispielhaft am Recht auf eine gewerkschaftliche Organisation und Vertretung. Vor dem Hintergrund der durch die Branchendynamik erschwerten Möglichkeiten des Monitorings und der Kontrolle sozialer Standards stellt das Recht auf gewerkschaftliche Organisation nicht nur einen solchen Standard an sich dar, sondern ist auch in funktionaler Hinsicht von besonderer Bedeutung. Die Beobachtung, dass viele Unternehmen und Betriebe (nicht nur) der IT-Branche eine solche Organisation zu vermeiden oder zu behindern versuchen, untermauert diesen Zusammenhang und verweist zugleich auf die grundlegenden Schwierigkeiten einer sozial verantwortlichen Beschaffungspolitik.
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Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Im Land Berlin besteht ein hoher Altbestand an benzinbetriebenen Gartengeräten. Die Umweltauswirkungen dieser Geräte sind aufgrund ihrer Abgas- und Lärmemissionen hoch. Mittlerweile gibt es für die meisten der für die öffentliche Beschaffung relevan- ten Geräte eine Variante mit Akku-Betrieb. Diese Geräte arbeiten sauber und leise. Damit tragen sie zu einer deutlichen Schadstoffreduktion und zum Lärmschutz bei. Um im Bereich der öffentlichen Hand Berlins möglichst schnell eine breite Nutzung von umweltfreundlichen akkubetriebenen Gartengeräten zu erreichen, wurde mit Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK 2030) ein neues För- derprogramm zur Beschaffung von akkubetriebenen Gartengeräten aufgelegt.
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Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Die Konferenz der EU-Hauptstadt-Bürgermeister, die am 26. März 2015 in Paris tagte, hat eine von Paris initiierte gemeinsame Erklärung zum Aufbau eines umweltverträg- lichen Beschaffungswesens in den europäischen Hauptstädten beschlossen. Staats- sekretär Christian Gaebler, der die deutsche Hauptstadt in Paris vertrat, bekräftigte in seiner Rede das Ziel Berlins, ein umweltverträgliches Beschaffungswesens bei kom- munalen Einrichtungen konsequent umzusetzen. Dabei verwies er auf die immensen Potenziale für den Klimaschutz: Rund 800.000 Tonnen CO 2 weniger könnten demnach jedes Jahr durch ein umweltverträgliches Beschaffungswesen in Berlin emittiert wer- den. Die öffentliche Beschaffung habe deshalb eine bedeutende Rolle bei der Umset- zung der Berliner Klimaschutzziele. Schließlich, so Gaebler, könnten allein durch diese Maßnahme rund 30 Prozent der von der Hauptstadt Berlin bis zum Jahr 2020 ange- strebten Klimagasentlastungen erreicht werden. In der gemeinsamen Erklärung ver- pflichten sich die EU-Hauptstadtbürgermeister den fachlichen Austausch der kommu- nalen öffentlichen Beschaffungsstellen der europäischen Hauptstädte zu forcieren. Umfangreiche Untersuchung zeigen, dass sich bei einer Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen neben großen Umweltentlastungspotentialen bei einer Lebenszyk- lusbetrachtung auch relevante Kosteinsparungen erschließen lassen. Auch soll der Dialog mit Wirtschaft und Wissenschaft gestärkt werden. Zunächst soll ein Pilotpro- jekt initiiert werden, um zielgerichtet nach klimaschonenden Produkten nachzufra- gen und dadurch relevante Reduzierungen an schädlichen Klimagasen zu bewirken.
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Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Öko-Institut untersucht umweltver- trägliche Beschaffung in Berlin In einem Gutachten im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwick- lung und Umwelt evaluiert das Öko- Institut derzeit die Umsetzung der Verwaltungsvorschrift. Dabei werden stichprobenartig Beschaffungsstellen in Berlin zu Problemen und Hemmnis- sen bei der praktischen Umsetzung befragt. Denn klar ist: Bei der umwelt- verträgliche Beschaffung Beschaffung sind komplexe Kriterien zu beachten, die für die Beschaffer oftmals völlig neue Fragestellungen bedeuten. Die Gutachter entwickeln auf der Grund- lage der Befragungen zielgerichtete, produktbezogene Schulungen für die Berliner Beschaffungsstellen.
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Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Zur Bewältigung der Corona-Krise hat die EU Leitlinien veröffentlicht, die die Beschaf- fung relevanter Güter beschleunigen soll. Dazu gehören etwa persönliche Schutzaus- rüstungen wie Gesichtsmasken und Schutzhandschuhe, Medizinprodukte (insbeson- dere Beatmungsgeräte) und andere medizinische Ausrüstung, aber auch Kranken- haus- und IT-Infrastrukturen. Weitere Informationen

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Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

„Das Land Berlin strebt an, die nachhaltige Beschaffung von Produkten sukzessive weiter auszubauen. Berlin soll zur Modellstadt für eine nachhaltige Beschaffung wer- den.“ Mit diesen Worten eröffnete Staatssekretär Stefan Tidow von der Senatsverwal- tung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin den Fachdialog „Nachhaltige Holz- beschaffung“. Die Berliner Senatsumweltverwaltung und der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e. V. (GD Holz) luden am 8. September 2017 Expert*innen aus Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Architektur ein, um über Perspektiven des ressourcenschonenden und klimaverträglichen Baustoffs Holz zu diskutieren.
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Nachhaltige öffentliche Beschaffung

Nachhaltige öffentliche Beschaffung

als Grundlage zur Bearbeitung des Themas nachhaltige öffentliche Beschaffung dienten. Die zweite wesentliche Komponente im Rahmen der Literaturrecherche war die Sondierung der Litera- tur zum Thema Vergaberecht und der jüngsten Reformen dessen. Zu der im Jahr 2014 beschlos- senen europäischen Reform der Vergaberichtlinien (detailliert dargestellt in Kapitel 4.1) lag eine ausreichende Anzahl an Literatur vor. Im Gegensatz dazu wies die Literaturrecherche zur nationa- len Umsetzung der genannten europäischen Reform (ausführlich beschrieben in Kapitel 4.2), die erst Mitte April 2016 rechtskräftig wurde, die Problematik auf, dass aufgrund der Aktualität der Gesetzesänderungen bisher nur wenig Literatur den Rechtsstand ab April 2016 behandelt. Daher wurde vornehmlich mit den vorhandenen Gesetzesentwürfen gearbeitet. Weiterhin ist zu beach- ten, dass die neue nationale Gesetzgebung zu dem Zeitpunkt noch keine Auswirkungen auf die Gesetze auf Landes- und Kommunalebene genommen hat, sodass das Tariftreue- und Vergabe- gesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW) und die Vergabeordnung (VO) der Stadt Bonn die neue Rechtslage noch nicht aufgreifen. Diese genannten Gesetze und Verordnungen sind vorrangig für Vergaben unterhalb der Schwellenwerte relevant und es kann noch nicht abge- schätzt werden, ob und inwiefern sich die bestehenden Gesetze/Verordnungen trotzdem zukünf- tig an der neuen Rechtslage auf Bundesebene orientieren werden. 12 Demnach wurde mit Geset-
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Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Das EU-Handbuch „Umweltorientierte Beschaffung!“ will Behörden helfen, ein um- weltfreundliches Beschaffungswesen erfolgreich zu planen und umzusetzen. Auf ver- ständliche Weise wird erläutert, welche Möglichkeiten das EU-Recht vorsieht. Zudem zeigt es anhand zahlreicher Fallbeispiele, wie eine grüne Beschaffung in der Praxis umgesetzt werden kann. Jetzt wurde die Broschüre übersetzt und liegt als Webdoku- ment nunmehr auch auf Deutsch vor.

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Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Gerade in Großstädten wie Berlin sind Baumaschinen eine wichtige Quelle für Diesel- partikel, die in besonderem Maße zur Feinstaubbelastung beitragen. Baumaschinen tragen inzwischen in der gleichen Größenordnung wie der Straßenverkehr zur Belas- tung mit Dieselpartikeln bei. Das Land Berlin stellt deshalb bei der Beauftragung öffentlicher Bauleistungen an viele der eingesetzten Baumaschinen Umweltanforde- rungen, die in der Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt (VwVBU) festge- legt sind. Zur Vereinfachung hat die Senatsumweltverwaltung ein farbiges Plaketten- system eingeführt.
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Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Das Grundregelwerk zur umweltverträglichen Beschaffung gibt es ja mit dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung, den Vergabeverordnungen und nicht zuletzt mit dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz. Die VwVBU-Webseite der Senats- verwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bietet hilfreiche und praktikable Infor- mationen und Beschaffungshinweise. Auch die angebotenen Informationsveranstal- tungen halte ich für sehr wichtig. Weitere Optimierungspotentiale hängen sehr eng mit den vorhin angesprochenen Themen Rahmenverträge, Sammelbestellverfahren und zentrale Vergabestellen zusammen.
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Kommunale Beschaffung im Umbruch

Kommunale Beschaffung im Umbruch

In einer offenen Frage wurden in diesem Zusammenhang auch weitere Maßnahmen zur Kostensenkung ermittelt. Als erfolg- reiche Maßnahmen nennen die Studienteilnehmer häufig tech- nische Lösungen, wie etwa das Vernetzen von Druckern und Kopierern oder die Digitalisierung von Vergabeunterlagen. Auch Kooperationen mit anderen Kommunen bei Ausschreibungen und „Bedarfsbündelungen“ werden genannt. Einige Kommu- nen führen auch „Strukturveränderungen in der Verwaltung“ an, wie zum Beispiel den „Aufbau eines zentralen Einkaufs“ oder „Personaleinsparungen“. Die im Vergleich zu anderen offenen Fragen geringe Anzahl an Antworten (13) deutet jedoch auch hier darauf hin, dass die Beschaffung bisher nur eine geringe Bedeutung für Kostensenkungsprogramme hat. Aus Sicht der Teilnehmer des Workshops führten Budgetkürzungen zwar zu weniger Ausgaben bei der Beschaffung, ein aktives Manage- ment der Bedarfe sowie eine systematische Identifizierung und Realisierung von Einsparpotenzialen finde aber nicht statt. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Kostensenkungsmaßnah- men nur auf operative Veranlassung umgesetzt werden, da sie keinen übergeordneten Zielen (Zielsystem) folgen.
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Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung

Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung

Das UBA bezieht zudem – wie der gesamte Ge- schäftsbereich des Bundesumweltministeriums – bereits seit mehreren Jahren zu 100 Prozent Öko- strom. Auf Grundlage einer im Auftrag des UBA entwickelten Arbeitshilfe für die Beschaffung von Ökostrom ( http://www.bmu.de/files/pdfs/allge- mein/application/pdf/oekostrombroschuere.pdf ) konnten bereits zwei europaweite Ausschrei- bungen im offenen Verfahren erfolgreich abge- schlossen werden. Bezogen auf die reine Strom- lieferung ergaben sich dabei im Vergleich zu konventionellem Strom Mehrkosten von lediglich 0,14 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) oder 2,19 Prozent, bei Betrachtung der Gesamtkosten lag der Gesamtpreis für Ökostrom sogar nur um 0,16 ct/kWh oder 1,11 Prozent höher. Mittlerweile ha- ben auch weitere Akteure wie der Deutsche Bun- destag oder das Land Bremen ihren Strombezug mithilfe der oben genannten UBA-Arbeitshilfe auf 100 Prozent Ökostrom umgestellt.
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Umwelt- und Kostenentlastung durch eine umweltverträgliche Beschaffung

Umwelt- und Kostenentlastung durch eine umweltverträgliche Beschaffung

Das öffentliche Auftragswesen in Deutschland ist von den Grundsätzen der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit geprägt (vgl. § 7 Bundeshaushaltsordnung sowie Haushaltsordnungen der Länder). Beim öffentlichen Einkauf muss der Mitteleinsatz zur Beschaffung einer bestimmten Leistung begrenzt werden oder bei gleichem finanziellem Aufwand ein höherer Ertrag erbracht werden. Der Aufwand für die Beschaffung geht dabei in der Regel über den reinen Einkaufspreis hinaus. Im Sinne einer weitergehenden Wirtschaftlichkeitsbetrachtung müssen vielmehr alle Kosten eines Produktes oder einer Dienstleistung über den gesamten Anschaffungs- und Nutzungszeitraum einbezogen werden, insbesondere auch „versteckte" Folgekosten. Ein Instrument für die Wirtschaftlichkeitsrechnung ist die Lebenszykluskostenrechnung. Sie berücksichtigt (aus der Perspektive des öffentlichen Auftraggebers) alle Kosten, die während der Beschaffung, Nutzung und Entsorgung eines Produktes anfallen. Dabei zeigt sich häufig, dass höherwertige Produkte und Dienstleistungen in der Regel zwar teurer in der Anschaffung, über einen längeren Zeitraum betrachtet aber wirtschaftlicher sind.
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Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung

Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung

Es gelten außerdem die lan­ despezifischen Bestimmungen, welche von Land zu Land und Kommune zu Kommune unter­ schiedlich sind. Grundlage der kommunalen Beschaffung bil­ den die jeweiligen haushalts­ rechtlichen Vorschriften (z.  B. die Gemeindehaushaltsordnung), spezifische Landesvorschriften wie z.  B. Landesvergabegesetze und ihre Rechtsverordnungen, weitere Vergabegrundsätze für Gemeinden, das Korruptionsbe­ kämpfungsgesetz und auch die VOB/A oder VOL/A (CIR 2015).

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Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung

Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung

Seit Januar 2013 gilt außerdem für alle Landesverwaltungen und landeseigene Unternehmen die Verwaltungsvorschrift Beschaf­ fung und Umwelt (VwVBU). Sie bietet konkrete Hilfestellungen zur Beschaffung umweltver­ träglicher Produkte und Dienst­ leistungen, indem sie für häufig beschaffte umweltbelastende Produkte und Produktionsmetho­ den Beschaffungsbeschränkun­ gen festlegt und ökologische An­ forderungen in Leistungsblättern vorgibt, die in der technischen Leistungsbeschreibung verwen­ det werden sollen.

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Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Die neue Zentralstelle für IT-Beschaffung (ZIB) des Bundes hat am 1. Januar ihre Ar- beit aufgenommen. Sie ist von nun an für die Ausschreibung von IT-Rahmenverträgen für die unmittelbare Bundesverwaltung zuständig. Dies teilte das Bundesministerium des Innern mit. Die neue Zentralstelle soll den Einkauf von IT bündeln und so Kosten in der Beschaffung sparen. Auch soll die IT-Sicherheit durch die gebündelten Kompe- tenzen gestärkt werden.

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