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Wegweiser für den digitalen Alltag: Soziale Netzwerke sicher nutzen

Wegweiser für den digitalen Alltag: Soziale Netzwerke sicher nutzen

Sichere Nutzung sozialer Netzwerke Über soziale Netzwerke können Sie mit Freundinnen und Freunden, Familie, Kolleginnen und Kollegen oder Bekannten kommunizieren, Ihre Fotos und Videos teilen und vieles mehr. Die Gefahren sozialer Netzwerke sollten Sie aber nicht unterschätzen. So drohen beispielsweise Identitätsdiebstahl oder das Ausspähen privater Informationen. Wir haben für Sie zehn wichtige und leicht umsetzbare Sicherheitstipps für das soziale Leben im Internet zusammengestellt.

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Wegweiser für den digitalen Alltag: Internet der Dinge sicher nutzen

Wegweiser für den digitalen Alltag: Internet der Dinge sicher nutzen

Hier haben wir einige wichtige Tipps und Informationen für Sie zusammen- gestellt, damit Sie Ihren Umgang mit dem Internet der Dinge möglichst sicher gestalten können. Der Fokus der Tipps liegt dabei auf dem Einsatz von vernetzten Alltagsgeräten.

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Wegweiser für den digitalen Alltag: Smartphone, Tablet & Co sicher nutzen

Wegweiser für den digitalen Alltag: Smartphone, Tablet & Co sicher nutzen

Sicher unterwegs mit Smartphone & Co Basisschutz leicht gemacht Hier haben wir die wichtigsten Tipps zum sicheren Umgang mit Smartphones, Tablets und anderen mobilen Geräten für Sie zusammengefasst. Ausführ- liche Informationen finden Sie auf den nachfolgenden Seiten dieser Broschüre.

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Wegweiser für den digitalen Alltag: Das Internet sicher nutzen

Wegweiser für den digitalen Alltag: Das Internet sicher nutzen

Halten Sie Ihr Betriebssystem und andere Software aktuell Verwenden Sie eine aktuelle Version des Betriebssystems und der installierten Programme. Nutzen Sie wenn möglich die Funktion zur automatischen Aktuali- sierung. Ob das Betriebssystem Ihres Computers auf dem aktuellen Stand ist, erfahren Sie in den Einstellungen unter Update. Achten Sie auch auf Hinweise zu neuen Versionen des Betriebssystems oder von Anwendungen.

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Soziale Stadtpolitik: Institutionen, Netzwerke und Diskurse in der Politikgestaltung

Soziale Stadtpolitik: Institutionen, Netzwerke und Diskurse in der Politikgestaltung

Spätestens im Zuge der Europäisierung und Ausdifferenzierung von politischen Entscheidungsebenen einerseits sowie sich zunehmend über- lagernden Politikbereichen andererseits (man denke nur an die verschie- denen „Querschnittspolitiken“ wie etwa die Genderpolitik) ist jedoch die Vorstellung von klar umgrenzten Politikfeldern mit eindeutig zuordba- ren Akteuren hinfällig. Die Grenzen eines Feldes sind durchlässig und dynamisch (vgl. Grunow 2003: 23). Innerhalb eines Politikfeldes beste- hen zudem verschiedene Subsysteme, die sich jeweils mit einem be- stimmten Aspekt oder Politikproblem befassen (vgl. Sabatier 1993: 126). Innerhalb eines Subsystems wiederum lassen sich einzelne Ak- teursgruppen ausmachen, die bestimmte „Wertvorstellungen, Kausalan- nahmen und Problemperzeptionen“ – sog. „Überzeugungssysteme“ bzw. „Belief Systems“ – teilen (Sabatier 1993: 127). 7 Bei einem „Belief Sys- tem“ können zentrale und relativ stabile „Kernüberzeugungen“ von eher änderbaren sekundären Aspekten („Randüberzeugungen“) unterschieden werden (vgl. Bandelow 1999: 48). Gruppen von Akteuren, die bestimm- te „Kernüberzeugungen“ teilen, und sich auf dieser Grundlage im Poli- tikprozess zusammenschließen, lassen sich mit Sabatier als „Advocacy- Koalitionen“ bezeichnen (Sabatier 1993). Der Koalitionsbegriff ermög- licht es, innerhalb der Politiknetzwerke oft informelle, temporäre the- menbezogene Interessengruppen bzw. Sub-Netzwerke zu markieren. Zwischen diesen Koalitionen vermitteln „Policy-Broker“ – Akteure, die ein Interesse daran haben, den Politikprozess bzw. die politische Thema- tisierung eines Themas aufrechtzuerhalten (vgl. Bandelow 1999: 55). Aus der Interaktion innerhalb und zwischen diesen Koalitionen leitet Sabatier die Möglichkeit des „Policy-Lernens“ und damit eines „Policy- Wandels“ ab (Sabatier 1993, Bandelow 1999). Konstruktivistische An- sätze bestreiten allerdings die Existenz objektiv messbarer „Belief Sys- tems“ und verwerfen sie als positivistisch. Policy-Koalitionen, so ihre These, formieren sich um Erzählungen, um interpretierende Realitäts- deutungen und nicht um feste Überzeugungen. Anstelle dieser „Über- zeugungen“ setzen sie „Story-Lines“, symbolisch konstruierte diskursive Strukturen. Sie empfehlen das Konzept der „Diskurskoalitionen“, mit dem sich Gruppen identifizieren lassen, die sich auf bestimmte Story- Lines beziehen (vgl. u.a. Fischer 2003, Saretzki 2003, Hajer 1995). 8
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Sanfte Überwachung? Eine Untersuchung zur Akzeptanz von digitalen Fingerabdrucktechnologien im Alltag

Sanfte Überwachung? Eine Untersuchung zur Akzeptanz von digitalen Fingerabdrucktechnologien im Alltag

und Kontingenz, insofern als Entscheidung unter dem Eindruck multipler Möglichkeiten ver- handelt. So nimmt, wer vertraut „Zukunft vorweg“ (ebd.: 9) und gewinnt in der Gegenwart Sicherheit (ebd.: 13), indem Vertrauen in Kontinuitätserwartungen [übergeht], die ohne Re- flexion wie feste Gleitschienen dem täglichen Erleben zugrunde gelegt werden.“ (ebd.: 29) Vertrauen ermöglicht, trotz einer an sich kontingenten Zukunft, ein Handeln, das sich der ei- genen Erwartungen versichern kann und so bewirkt, diesen zu vertrauen (ebd.: 1ff.). Ein sol- ches Welt-, Ur- oder Grundvertrauen, etwa die implizite Erwartung, dass Gebäude nicht ein- bzw. Fahrstühle nicht abstürzen oder Passanten einander nicht unvermittelt angreifen, grenzt Luhmann (2001) in einem späteren Aufsatz 60 als Zuversicht vom Vertrauen ab, da es nicht als Entscheidungsnotstand unter Risikobedingungen gefasst werden kann. Für Martin Hartmann (2011: 114) hingegen ist das scheinbar „gedankenlose“ alltägliche Vertrauen, vielmehr „eine soziale und kulturelle Errungenschaft, die sich auf individueller Ebene als eine habitualisierte Einstellung einer weitgehend reflexionsfreien vertrauensvollen Zuversicht auslegen lässt.“ 61 Als Modus eines „Verhältnisses“ (ebd.: 17), ob nun zu Personen oder Institutionen, bedeutet Vertrauen einen bewussten Verzicht auf vollständiges Wissen (Luhmann 2000) als Mittel der Kontrolle. Damit ist Vertrauen aber auch riskant, denn das Moment der Vertrauensgabe bein- haltet auch immer eine Verletzungsoffenheit, die in der Anerkennung der Freiheit der anderen – auch immer anders handeln zu können –, liegt (vgl. Baier 2001): Vertraut man diesen, dann räumt man ihnen die Gelegenheit der Verletzung ein. Guido Möllering (2006: 191) hat den Modus der Verarbeitung dieses Moments der Verletzungsoffenheit im Vertrauen als einen „leap of faith“– einen Vorschuss und gleichsam Vertrauenssprung ins Ungewisse – bezeich- net. Er erfasst damit die Ambivalenz des Vertrauens, wenn die Freiheit des Anderen und da- mit die mitunter schweren Konsequenzen, die diese potentiell mit sich bringt, anerkannt und im gleichen Zuge aufgehoben werden, weil man sich zuversichtlich zeigt, dass dieser die Ver- letzungsgelegenheit nicht nutzen wird (Baier 2001: 43). Anders als in der Luhmannschen Konzeption wirkt das Vertrauen auf diese Weise dann nicht als Reduktion von Unsicherheit – werden doch Unsicherheiten und Risiken nicht im Sinne einer „erwerbbaren Versicherungs- garantie“ (Endreß (2001: 183) verringert. Vielmehr handelt es sich dabei um ein Aufheben
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Marktplätze, soziale Netzwerke und die BVerfG-Entscheidung zum "III. Weg"

Marktplätze, soziale Netzwerke und die BVerfG-Entscheidung zum "III. Weg"

worden. Sowohl das LG Frankenthal in erster Instanz als auch in der Folge das OLG Zweibrücken erachteten diese Sperrung als zulässig, war doch Facebook nach § 1 Abs. 3 NetzDG iVm § 130 StGB zum Sperren bzw. Löschen des Inhalts verpflichtet und sah sich nach § 4 NetzDG erheblichen Bußgeldern im Falle der Verletzung seiner Pflichten ausgesetzt. Das LG betonte außerdem, dass „Der III. Weg“ trotz der Bedeutung von Facebook für den öffentlichen Meinungsaustausch seine Inhalte nach wie vor verbreiten könne, sei es über E-Mails, die Internetseite der Partei oder andere soziale Medien.
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Sind soziale Netzwerke geeignet, um darin für Informatikstudiengänge zu werben?

Sind soziale Netzwerke geeignet, um darin für Informatikstudiengänge zu werben?

Abstract: Durch den bundesweiten Rückgang der Schülerzahlen und einer stei- genden Zahl von Bildungsangeboten geraten Universitäten und Hochschulen in den nächsten Jahren weiter in eine Wettbewerbssituation, weshalb sie effektive Marketingmaßnahmen entwickeln müssen, um Schülerinnen und Schüler mög- lichst frühzeitig für das jeweilige Angebot (z. B. Informatik- und informatiknahe Studiengänge) zu interessieren. Ein Medium, über das sich potenziell sehr viele Jugendliche erreichen lassen, sind dabei soziale Netzwerke. Diese Arbeit präsen- tiert Ergebnisse einer Studie unter Informatikstudienanfängerinnen und -anfängern zum Nutzungsverhalten sozialer Netzwerke und zieht Schlussfolgerungen zu deren Eignung als Werbe- und Informationskanal für die Zielgruppe der Informatikinte- ressierten.
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Creative Commons und Open Access - freie Lizenzen sicher nutzen

Creative Commons und Open Access - freie Lizenzen sicher nutzen

− Titel des Werks (nur bei früheren Versionen als 4.0 Pflicht) • Art der Angabe: nah am genutzten Werk, Mouse-Over nicht ausreichend ( Urteil LG München I ) Empfehlungen • bei Zweifeln immer in den Bedingungen der Lizenz nachschauen (z.B. CC BY 4.0 , Nr. 4) • Software zur Generierung lizenzkonformer Urhebernennungen nutzen:

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Beeinflussung der Meinungsbildung durch soziale Netzwerke für Wahlkampfzwecke

Beeinflussung der Meinungsbildung durch soziale Netzwerke für Wahlkampfzwecke

37 4.3 Filter Blase Eine Filter Blase oder auch Echo Raum kann man sich bildlich gut vorstellen, indem man den Begriff zunächst wörtlich nimmt. Ein Nutzer befindet sich im Internet oder sozialen Netzwerken bildlich in einer Blase, die ihn umgibt, durch welche lediglich gefilterte, auf das Interessengebiet des Nutzers zugeschnittene Informationen und Medien durchkommen. Doch wer entscheidet welche Informationen gefiltert werden und ob sich die Blase irgendwie zum Platzen bringen lässt, ist nur indirekt vom Nutzer beeinflussbar. Denn im Internet wird oftmals das Nutzungsverhalten der jeweiligen Benutzer analysiert und dementsprechend auch werden Nachrichten und Informationen bereitgestellt. Wer kennt es nicht? Man informiert sich über ein spezielles Produkt und die drauffolgenden Tage bekommt man überall im Netz Werbung genau für dieses eine Produkt geschalten. Dies funktioniert durch ausgeklügelte Algorithmen der einzelnen Netzwerke, die versuchen für den individuellen Nutzer eine eigene kleine Welt zu erschaffen. Dadurch entstehen natürlich erstmal auch große Vorteile für den User aber auch für das Netzwerk selbst. User haben auf den ersten Blick persönlich zugeschnittene Inhalte vorliegen und verirren sich somit öfters in dieses Netzwerk. Aber dieses System hat natürlich auch Nachteile, welche sich zum Nachteil der freien Meinungsbildung entwickeln können.
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Betriebsbefragung: Soziale Netzwerke helfen bei der Personalsuche

Betriebsbefragung: Soziale Netzwerke helfen bei der Personalsuche

Mit 17 Prozent meldeten allerdings signifikant we- niger Betriebe, dass sie Schwierigkeiten bei der Be- setzung bewältigen mussten, wenn sie ausschließlich über soziale Netze gesucht hatten. Suchten sie ihr Personal hingegen nur über andere Wege, betrug der Anteil der Betriebe mit Besetzungsschwierigkeiten 26 Prozent (vgl. Abbildung 2). Das seltenere Auftre- ten von Schwierigkeiten könnte mit dem Informa- tionsvorsprung durch Netzwerke gegenüber anderen Besetzungswegen zusammenhängen. Denkbar ist aber auch, dass Betriebe bei Stellen, für die sie von vornherein keine Schwierigkeiten erwarten, eher auf ihre persönlichen Kontakte zurückgreifen.
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Soziale Netzwerke und Ethik : Problemdiagnose und Schlussfolgerungen

Soziale Netzwerke und Ethik : Problemdiagnose und Schlussfolgerungen

Maßnahmen gegen Fake News in Sozialen Netzwerken zu ergreifen, ist aus ethischer Sicht nicht nur unbedenklich sondern in vielen Fällen auch geboten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass es klare Kriterien zur eindeutigen Identifikation gibt und die Abwehrmaßnahmen in glei- cher Weise erfolgen, unabhängig von Inhalten, Urhebern und Adressa- ten. Anders verhält es sich bei Hassreden. Die Schwierigkeit in diesem Fall besteht darin, die Grenze zwischen Hassrede und Meinungsfreiheit eindeutig zu ziehen. In ihrem Selbstverständnis verstehen sich Soziale Netzwerke nicht als Content Provider, sondern als technikbasierte Dis- tributionsplattform. [27] Daher lehnen sie eine Haftung für die Inhalte grundsätzlich ab. [28] Mit dem Netzdurchsetzungsgesetz sind die Betrei- ber Sozialer Netzwerke in Deutschland seit Ende 2017 verpflichtet, alle Dokumente, die ihnen gemeldet werden, weil sie möglicherweise Hass- reden enthalten, zu überprüfen und gegebenenfalls zu löschen. Dem kommen Facebook, Twitter, YouTube und andere offenbar mittlerweile 25 Vgl. Neudert 2017: 2; vgl. auch Sowa 2017: 62-66.
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Soziale Netzwerke von Familien in der Bundesrepublik Deutschland

Soziale Netzwerke von Familien in der Bundesrepublik Deutschland

Aufrechterhaltung eines Unterstüzungsnetzes weist ebenfalls ein deutliches Schichtgefälle auf. Schicht- bzw. einkatmensspezifische Unterschiede wer¬ den auch im Aufbau der UnterStützungsnetze sichtbar: Je besser jemand ge¬ stellt ist, desto größer der Anteil "informeller Helfer", desto geringer der Anteil der helfenden Einrichtungen und Berufe ("formelle Helfer"). Ein weiterer Kostenaspekt sozialer Netzwerke wird in der sozialen Kontrolle

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Soziale Netzwerke: Wer, wo, wann, mit wem und warum?

Soziale Netzwerke: Wer, wo, wann, mit wem und warum?

Soziale Netzwerke gewinnen weiterhin an Bedeutung, nicht nur für die Kommunikation von Pri- vatpersonen, sondern auch in zunehmendem Maße im geschäftlichen Umfeld von Unternehmen. Neue Soziale Netzwerke entstehen laufend und erreichen teils in kürzester Zeit Nutzerzahlen in Millionenhöhe. Kaum ein Netzwerk finanziert sich jedoch direkt über Zahlungen der Nutzer, son- dern meist indirekt durch den Verkauf zielgerichteter Werbung. Somit sind die Daten der Nutzer das eigentliche Kapital dieser Netzwerke. Im Beitrag werden Strategien und technische Ansätze der Sozialen Netzwerke zu einer möglichst umfassenden Datensammlung über Nutzer aufgezeigt. Insbesondere wird anhand von Beispielen auf Risiken eingegangen, die sich aus neueren Entwick- lungen und durch die zunehmende Verknüpfung Sozialer Netzwerke ergeben.
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Soziale Netzwerke und soziale Unterstützung im Alter: Eine Studie zur Bedeutung der Wohnform aus salutogenetischer Sicht

Soziale Netzwerke und soziale Unterstützung im Alter: Eine Studie zur Bedeutung der Wohnform aus salutogenetischer Sicht

Eine einheitliche Definition der sozialen Integration existiert in der Literatur nicht. Nach LAIREITER, GANITZER und BAUMANN [1993] subsummiert der Begriff teilweise auch die beiden folgenden Begriffe des sozialen Netzwerks sowie der sozialen Unterstüt- zung. Soziale Integration meint meist die soziale Einbindung des Individuums in seine soziale Umwelt wie soziale Gruppen, Gemeinden etc., also in das gesellschaftliche Leben [WINTER-VON LERSNER, 2006]. Als „Existenz oder Quantität von Sozialbezie- hungen“ definieren SCHWARZER & LEPPIN soziale Integration [1990]. LAIREITER beschreibt drei Kriterien der sozialen Integration: die Einbindung in soziale Gruppen, die Verfügbarkeit von informellen Beziehungen, vor allem Familie und Freunde, sowie der Zugang zu sozialen Ressourcen [1993]. Ein weiterer Indikator für soziale Einbin- dung kann die Anzahl der sozialen Rollen darstellen, die eine Person ausübt [WINTER- VON LERSNER, 2006]. Da bisher keine einheitliche Definition des Begriffs der sozia- len Integration existiert, scheint das Konstrukt, anders als die beiden folgenden Begrif- fe, aus wissenschaftlicher Sicht nicht von nachhaltiger Bedeutung zu sein [LAIREITER, 1993].
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Soziale Netzwerke als Instrument der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Familien in Kindertageseinrichtungen

Soziale Netzwerke als Instrument der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Familien in Kindertageseinrichtungen

Diese Art der Kommunikation entspricht in vie- lerlei Hinsicht dem Anspruch an eine gelingende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Fachkräften und Familien: Indem Eltern Einbli- cke in die Themen bekommen, mit denen sich ihre Kinder im Tagesverlauf beschäftigt haben, können sie an ihrem Alltag trotz einer längeren Trennung teilhaben und daran anknüpfen. Solche Einblicke in den Tag sind umso wichtiger, desto kleiner Kinder sind, denn solange Kinder sich noch nicht verbal ausdrücken können, ist dies der einzige Weg für Eltern, um den Tageslauf nachvollziehen zu können (Brock 2012, S. 13). Eine besondere Stärke des Kommunikationswe- ges Soziale Netzwerke besteht in der auf The- men fokussierten Kommunikation, bei der das (Fehl-) Verhalten des einzelnen Kindes in den Hintergrund tritt. Demgegenüber spielen solche wertenden und verhaltensbezogenen Rückmel- dungen gerade in Elterngesprächen oft eine große Rolle (Alasuutari/Markström/Vallberg-Roth 2014, S. 77). Stattdessen haben viele Posts den Charakter von Bildungsdokumentation, die einen beschreibenden und zugleich nicht bewertenden Zugang zum Lernen der Kinder bieten. Durch die dokumentierenden Posts wird außerdem der Bildungsaspekt der Arbeit von Kindertages- einrichtungen in den Mittelpunkt gestellt. Mit dieser Schwerpunktsetzung wird auch der Fokus der Eltern auf die Bildungsarbeit mit den Kindern gerichtet, so dass die mit der Erziehungs- und Bil- dungspartnerschaft verbundene Zielsetzung der Stärkung der Bildungs- und Erziehungskompe- tenz von Eltern unterstützt wird. Dies geschieht jedoch nicht auf eine belehrende Weise, sondern durch Beispiele und Einblicke, so dass eine sonst oft nur schwer gelingende Kommunikation auf Augenhöhe ermöglicht wird ).
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„Nutzen und Potenziale einer IoT-Plattform als Schlüsselkomponente der digitalen Produktentwicklung“

„Nutzen und Potenziale einer IoT-Plattform als Schlüsselkomponente der digitalen Produktentwicklung“

In dieser Arbeit wird beschrieben, wie der Sprung ins vierte industrielle Zeitalter mittels digitaler Transformation gelingt. Es wird gezeigt, was eine moderne IoT-Plattform ausmacht und wie sich eine vernetzte Infrastruktur im bestehenden, industriellen Umfeld aufbauen lässt. In Folge dessen wird das Konzept des digitalen Zwillings vorgestellt und gezeigt, wie sich die gesammelten Datenmengen, insbesondere in der digitalen Produktentwicklung, nutzen lassen. Die Verschmelzung der digitalen mit der physikalischen Welt wird insbesondere anhand Augmented Reality Fallbeispielen demonstriert. Ziel dieser Arbeit ist es, Entscheidungsträger zu überzeugen, in diese revolutionäre Technologie zu investieren.
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Netzwerke und soziale Unterstützung: der Vorschlag eines Moduls für die Panelerhebung 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' des IAB

Netzwerke und soziale Unterstützung: der Vorschlag eines Moduls für die Panelerhebung 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' des IAB

des Panels „Arbeitsmarkt und Soziale Sicherheit“, Mark Trappmann, erarbeitet. Ohne die Diskussionen mit ihm wären viele der hier präsentierten Vorschläge nicht entwickelt und immer wieder verbessert worden. Profitiert habe ich auch von den detaillierten Anmerkungen und konstruktiven Vorschlägen, die das PASS- Team während einer Fragebogenkonferenz äußerte. Neben Mark Trappmann gehörten dieser Gruppe Juliane Achatz, Bernhard Christoph und Daniel Gebhardt an. Ihnen allen sei herzlich gedankt. Für verbleibende Fehler und Fehleinschätzungen trägt der Autor die alleinige Verantwortung.
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Soziologische Aspekte sozialer Netzwerke mit Blick auf Relationen in der digitalen Welt

Soziologische Aspekte sozialer Netzwerke mit Blick auf Relationen in der digitalen Welt

Die Erfahrungen aus den Aushandlungen und deren Ergebnisse bleiben im Gedächtnis der Beteiligten. Man könnte sagen, sie gehen ein in das sogenannte „cultural toolkit“ (ein Begriff, der ebenfalls von Ann Swidler stammt). Der soziale Prozess führt also zu einer Übernahme von Werkzeugen auf der individuellen Ebene. Diese „Tools“ lassen sich in einer folgenden Situation in die dann not- wendige Aushandlung einbringen. An dieser Stelle ist vielleicht ein Wort dazu notwendig, was ich hier unter „Aushandlung“ verstehe. Aushandlung bedeutet nur ganz selten, dass tatsächlich eine Verhandlung stattfindet, vielmehr beob- achten sich die Beteiligten gegenseitig in ihrem Verhalten und orientieren sich aneinander. Sie rechnen dann damit, dass sie sich auch in Zukunft darauf verlas- sen können, dass sich die Anderen in einer ähnlichen Weise wie zuvor verhalten. Hierdurch entsteht ein Stück weit Sicherheit in einer ansonsten sehr variablen sozialen Umwelt (Stegbauer 2016, S. 8).
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Die Modellierung komplexer Netzwerke: zum Nutzen agentenbasierter Modelle in der neuen Netzwerkforschung

Die Modellierung komplexer Netzwerke: zum Nutzen agentenbasierter Modelle in der neuen Netzwerkforschung

mation und Entscheidungsressourcen zu berücksichtigen ist. Diese Sichtweise macht deutlich, dass soziale Interaktionen keinesfalls immer zu »small-world«- oder »power-law«-Strukturen führen müssen. Es ist stattdessen eine fruchtbare theoreti- sche und empirische Forschungsfrage, unter welchen sozialen Randbedingungen welche Netzwerkstruktur entsteht. So mag es unter bestimmten Umständen aus Sicht sozialer Netzwerkakteure zielführend sein, Kontakten mit den am meisten vernetzten oder populärsten Mitgliedern einer Gruppe nachzustreben, wie im »pre- ferential-attachment«-Modell angenommen. Ob dies auch zur Entstehung einer »power-law«-Struktur führt, hängt aber unter anderem davon ab, welchen Be- schränkungen der Kapazität zum Unterhalten simultaner Beziehungen die Netz- werkakteure unterliegen. Die Kapazität wird wiederum stark durch die Art der Netzwerkbeziehungen bestimmt. Für Netzwerke diplomatischer Beziehungen zwi- schen Staaten ist es vielleicht plausibel anzunehmen, dass jeder Staat die Kapazität hat, beliebig viele diplomatische Vertretungen in anderen Staaten zu unterhalten und auf seinem Boden zuzulassen. Für Netzwerke von Freundschaften oder inti- men Beziehungen zwischen den Mitgliedern einer großen Population ist unbegrenz- te Kapazität dagegen offensichtlich unrealistisch.
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