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Theoretische und experimentelle Untersuchung über den Zusammenhang von Perzeption und Handlung

Theoretische und experimentelle Untersuchung über den Zusammenhang von Perzeption und Handlung

beruhen. Es gibt keine „natürliche“ Zuweisung für die Benutzung der linken Hand wenn ein roter Stimulus zu sehen ist. Der Proband muss bei der Planung seiner Handlung die vom Versuchsleiter vorgegebene Regel erinnern und schließlich in eine Handlung umsetzen. Es ist nun genau diese kognitive Anforderung an den Probanden, die eine Interpretation der Ergebnisse dieses Paradigmas erschwert, denn wenn eine Regel für einen bestimmten Stimulus eine andere Antwort vorgibt als für einen zweiten Stimulus, dann können die erhaltenen Unterschiede in den abhängigen Variablen auf die unterschiedliche Verarbeitung der Regeln zurückzuführen sein und eben nicht zwangsläufig auf eine unterschiedliche Integration der angenommenen Features. Es wäre also denkbar, dass die abhängigen Maße solcher Experimente eher die Schwierigkeit erfassen, eine vorgegebene Regel zunächst intern zu verarbeiten und anschließend auch anzuwenden. Gerade wenn es eine Überschneidung von Features bei zwei Handlungen gibt, könnte man erwarten, dass ein Proband länger braucht um sicher zu sein, dass seine Handlung im Sinne der Regel richtig ist. Erstaunlich ist hierbei, dass „Matching-Experimente“ von den TEC Autoren nicht durchgeführt werden, obwohl eines ihrer Standardbeispiele, nämlich das Reichen und Greifen nach einer Tasse (siehe oben) genau eine solche Art von Experiment nahelegt. Statt also Wahrnehmung und Handlung in „Szenen“ zu untersuchen, wird die motorische Antwort im assoziativen Paradigma so unspezifisch, dass die Frage erlaubt sein muss, ob hier der Zusammenhang von Perzeption und Handlung oder die kognitiven Prozesse beim Verstehen und Anwenden von gelernten Regeln untersucht werden.
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Theoretische und experimentelle Untersuchung der Verdampfungsmechanismen bei reduziertem Druck am Beispiel glasbildender Borosilicatschmelzen

Theoretische und experimentelle Untersuchung der Verdampfungsmechanismen bei reduziertem Druck am Beispiel glasbildender Borosilicatschmelzen

Technologisch orientierte Themen zur Verdampfung aus dem Bereich der Glasforschung sind schon seit den Anfängen der Glasherstellung bearbeitet worden. Hier wird vorzugsweise mit der Mitführungsmethode die Verdampfung unter Normaldruck und Normalatmosphäre an aufschmelzenden Glasgemengen und an der Glasschmelze untersucht. Scholze und Conradt [14,15] hatten es sich zum Ziel gesetzt mit Hilfe der Mitführungsmethode verschiedene Gläser und die damit verbundenen Effekte (Diffusion, Stofftransport, Stoffaustausch, Korrosion, usw.) zu untersuchen [16,17]. Weitere Untersuchungen, wie beispielsweise die von Sanders und Haller [18] zu Verdampfungseffekten von Wasser in Glas oder von Cable [19] zur Verdampfungskinetik der leichten Spezies in der Glasschmelze, liefern umfangreiche Hinweise zum Thema „Verdampfung“. In diesem Zusammenhang darf die Arbeit von Roggendorf [20] über Korrosionseffekte durch Verdampfung nicht unberücksichtigt bleiben.
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Experimentelle und theoretische Analyse von nass-oxidativen Gasentschwefelungsverfahren

Experimentelle und theoretische Analyse von nass-oxidativen Gasentschwefelungsverfahren

Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen, dass die Kenntnis über die Degradationsneigung von Redox-Paaren für den Betrieb nass-oxidativer Entschwefelungsverfahren nicht unerheb- lich ist, da sie die Wirtschaftlichkeit der Prozesse sowohl im Hinblick auf Betriebs- als auch Investitionskosten beeinflussen können. Abhängig von der Neigung zur Degradation müs- sen u. a. Betriebsparameter wie Dosierleistung von frischem Redox-Paar angepasst werden, wodurch z. B. auch die Größe nachgelagerter Aufbereitungsanlagen bestimmt wird. Da wie Wubs und Antonie A. C. M. Beenackers, 1994 zeigen die H 2 S-Absorption stark vom pH-Wert abhängt und in der hier durchgeführten Untersuchung eine klare Abhängigkeit vom pH-Wert festgestellt werden konnte, wird deutlich, dass man die reversible Regenerationsfähigkeit des Redox-Paares gegen den Entschwefelungsgrad bei bestehenden Anlagen abwägen muss. Demnach sollten die Prozesse dahingehend ausgelegt werden, dass das Redox-Paar in der möglichst stabilsten Form vorliegt bzw. sollten die Betriebsbedienungen dementsprechend gewählt werden (Kohl und Nielsen, 1997, S. 827). Die Untersuchungen haben gezeigt, dass für die Bewertung der Stabilität die beiden Effekte H 2 S-Absorption und Degradation von
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Theoretische und experimentelle Überprüfung von Berechnungsgrundlagen zur Schallfeldsteuerung für die Ultraschallprüfung

Theoretische und experimentelle Überprüfung von Berechnungsgrundlagen zur Schallfeldsteuerung für die Ultraschallprüfung

Die vorliegende Arbeit berichtet über Versuche, mit Näherungsalgorithmen den Zusam- menhang zwischen dem konstruktiven Aufbau von Ultraschallsensoren mit piezoelektrischen Schwingern und den sich im Prüfmedium ergebenden Schalldruckverteilungen zu beschrei- ben. Die Näherungen sollen eine schnelle Abschätzung und Optimierung der wichtigsten Da- ten von Prüfköpfen für die Ultraschallprüfung ermöglichen. Mit Hilfe dieser Algorithmen können dann für ein meist durch die Fehlertiefenlage und die Bauteilkrümmung definiertes Prüfproblem die optimalen konstruktiven Prüfkopfdaten (Schwingerabmessung, Einschall- winkel, Fokussierung und Frequenz) ohne aufwendige Modellrechnungen berechnet werden. Obwohl die untersuchten Algorithmen gelegentlich in der Praxis angewendet wurden, sind diese nie systematisch hinsichtlich ihrer Gültigkeitsgrenzen untersucht worden. Dies war zum einen dadurch begründet, dass diese immer nur für spezielle Prüfprobleme entwickelt und ve- rifiziert wurden und zum anderen darin, dass erst heute die messtechnischen und numerischen Werkzeuge für eine allgemeinere Untersuchung zur Verfügung stehen. Die Verifizierung der Näherungen erfolgte sowohl durch Messungen als auch mithilfe von ausreichend validierten Modellrechnungen.
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Experimentelle und theoretische Untersuchungen zur Schwergasfreisetzung und -ausbreitung

Experimentelle und theoretische Untersuchungen zur Schwergasfreisetzung und -ausbreitung

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass erst ab dem Jahr 1980, also erst ab der Messreihe „LLNL - China Lake ´Burro´“ Turbulenzmessungen vorgenommen wurden. Da die Turbulenzmessungen aber wichtige Größen zur Auswertung der Messergebnisse darstellen, sind die bis dato durchgeführten Experimentalreihen nur bedingt auswertbar. In den achtziger und neunziger Jahren wurden eine Vielzahl von experimentellen Untersuchungen zur Schwergasausbreitung durchgeführt. Diese beschäftigten sich im Wesentlichen mit schlagartigen oder impulsbehafteten Freisetzungen. Im Fokus der bisherigen Untersuchungen standen häufig Gefahren im Zusammenhang mit brennbaren Gasen [48]. Als wesentliche Ergebnisse dieser Versuchsreihen ergaben sich Informationen zur Länge des zündfähigen Bereichs sowie Erkenntnisse zu speziellen sicherheitstechnischen Fragestellungen, die mit der jeweiligen Versuchsreihe verbunden waren, wie bspw. das Ausbreitungs- und Abbrandverhalten bestimmter Schwergase. Fundierte Angaben zur Höhe und Breite der Schwergaswolke sowie zur Neutralgasausbreitung wurden nicht gemacht. Die Versuchsreihen dieses Vorhabens beschäftigen sich im Wesentlichen mit der kontinuierlichen und impulsfreien Ausbreitung von schweren Gasen. Diese Eigenschaften sind Voraussetzung für die Anwendung der VDI-Richtlinie 3783. Im Fokus der aktuellen Arbeit steht die Untersuchung des Schwer- und Neutralgasbereichs bei Vorliegen geringer Massenströme. Im Rahmen der Ausbreitungsversuche werden ausschließlich Freisetzungen aus der Gasphase betrachtet.
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Chargenkristallisation und Wachstumsdispersion - Experimentelle und theoretische Untersuchungen

Chargenkristallisation und Wachstumsdispersion - Experimentelle und theoretische Untersuchungen

Die Untersuchung der Keimbildung und der Wachstumsgeschwindigkeit der Kristallkeime erweist sich als schwierig, da die Impfkristallfraktionen einen großen Anteil kleinster Kri- stalle aufweisen. Um das Anwachsen des Anteils der Kristalle mit L < 100 µm beschreiben zu können, stehen im Modell vorrangig die Keimbildungsparameter zur Verfügung, da die Beschreibung der Wachstumsgeschwindigkeit von den Impfkristallen geprägt wird. Der eigentlich interessante Keimbildungsbereich liegt jedoch unterhalb der Meßgenauigkeit von 10 µm. Dennoch liefert die Keimbildung einen Zuwachs des linken Verteilungsastes der experimentellen Daten, anhand dessen die Wirkung der Keimbildung modellierbar ist. In Abhängigkeit von Übersättigung und Temperatur nimmt der Anteil der Kristalle, der durch Keimbildung entsteht, in allen Versuchen zu. Dies wird insbesondere bei hohen Übersättigungen - z.B. im Experiment #3 deutlich. Aufgrund der fehlenden Informationen über den eigentlichen Bereich der Keimbildung richtet sich die Anpassung der Keimbil- dungsparameter an der Flanke des linken Verteilungsastes aus. Die Güte der Verteilung bei einem Maximum ist jedoch ungleich größer als an den Flanken der Verteilung, da sich hier viele Informationen der einzelnen Größenklassen überlagern. Eine prinzipielle Verbes- serung der Ausgangslage kann demzufolge nur durch eine sicherere Messung kleinster Kristalle auch bei hohen Suspensionsdichten erzielt werden.
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Theoretische und experimentelle Untersuchungen von Mischungsphänomenen in fluiden Lipiddoppelschichten

Theoretische und experimentelle Untersuchungen von Mischungsphänomenen in fluiden Lipiddoppelschichten

welche sich in der flüssig-kristallinen Phase befinden, als Funktion der Temperatur und läßt die für die Phasenumwandlung typische sigmoide Form erkennen [z. B. Mouritsen, 1984], wobei die Umwandlungskurve von Ansatz 2 erwartungsgemäß etwas flacher verläuft. Diese Beobachtung stimmt qualitativ mit dem von Mouritsen et al. [1983] durchgeführten Ver- gleich zwischen dem Ein- und dem Zehnzustandsmodell überein, allerdings fallen die Un- terschiede dort gravierender aus. Die Begründung hierfür ist zum einen in den unterschiedli- chen Kriterien für die Wahl des Wechselwirkungsparameters J zu sehen – worauf bei der Untersuchung der Ordnung des Phasenüberganges noch näher eingegangen wird – und zum anderen in der Tatsache, daß bei einer zunehmenden Anzahl von unabhängigen koexistie- renden Zuständen die Umwandlung ohnehin zwangsläufig flacher verläuft, da das Ensemble viel subtiler auf geringe Temperaturänderungen reagieren kann (siehe auch Mouritsen [1983] für die Untersuchung des Pink-Modells mit ein bis zehn Zuständen). Als logische Konsequenz hieraus würde man für ein Zehnzustandsmodell auch erwarten, daß die ange- regten Gelphasenzustände (K = 2-9 nach der weiter oben verwendeten Nomenklatur) über- wiegend als „Puffer“ zwischen den energetisch stark unterschiedlichen all-trans und flüssig- kristallinen Domänen gebildet werden, was auch in der Tat der Fall ist [z. B. Mouritsen, 1991].
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Theoretische und experimentelle Untersuchung des Tragverhaltens von Glasauflagervarianten bei Stahl-Aufsatzfassaden unter dem primären Aspekt der Verformungsanalyse

Theoretische und experimentelle Untersuchung des Tragverhaltens von Glasauflagervarianten bei Stahl-Aufsatzfassaden unter dem primären Aspekt der Verformungsanalyse

Die Kraftmessdosen des verwendeten Typs messen die aufgebrachten Kräfte induktiv. Im Inneren befindet sich eine DMS-Vollbrücke. Durch eine äußere Kraft und der damit einhergehenden Längenänderung der DMS (=Dehnmessstreifen) ändert sich auch der Widerstand der Dehnmessstreifen. Für jede Kraftmessdose existiert ein Prüfwert, welcher einer relativen Widerstandsänderung eine Kraftänderung zuweist. Der Zusammenhang zwischen der Widerstandsänderung in den Dehnmessstreifen und der aufgebrachten Kraft ist nahezu linear. Die verwendete Messsoftware BEAM [14] interpoliert deshalb linear zwischen dem auftretenden Widerstand und dem Prüfwert zur Ermittlung der aufgebrachten Kraft. Zur Kalibrierung ist es nur erforderlich, den Prüfwert zu verschieben und damit den Anstieg der Kennlinie des Kraftaufnehmers zu ändern.
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Experimentelle und theoretische Untersuchungen zum Klebeverbund zwischen Mauerwerk und Faserverbundwerkstoffen

Experimentelle und theoretische Untersuchungen zum Klebeverbund zwischen Mauerwerk und Faserverbundwerkstoffen

Der weitaus ¨ uberwiegende Anteil tragender und aussteifender W¨ ande wurde und wird gemauert. Das gilt vor allem f¨ ur den Wohnungsbau, aber auch - in abgeschw¨ achter Form - f¨ ur ¨ offentliche Bauten sowie f¨ ur Industrie- und Verwaltungsgeb¨ aude. Die Viel- falt unterschiedlicher Verb¨ ande und Steinoberfl¨ achen pr¨ agt ganze Stadtquartiere. Wie alle Bauwerke, so sind auch Mauerwerksbauten ¨ uber die Zeit hinweg ver¨ anderten Nut- zungsanforderungen unterworfen. In diesem Zusammenhang stellt sich f¨ ur den ver- antwortlichen Ingenieur immer wieder die Frage, wie h¨ ohere Beanspruchungen von einem bestehenden Tragwerk aufgenommen werden k¨ onnen. Dass aufgeklebte Faser- verbundwerkstoffe sinnvoll eingesetzt werden k¨ onnen, um Mauerwerkskonstruktionen nachtr¨ aglich zu verst¨ arken, ist seit l¨ angerem bekannt. Allerdings fehlte bisher eine systematische wissenschaftliche Untersuchung zum Verbundverhalten zwischen Faser- verbundwerkstoff und Mauerwerksoberfl¨ ache. Hier setzt die Arbeit von Uwe Pfeiffer an. Er hat - aufbauend auf den
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Leistungsmodulierte großvolumige mikrowellenangeregte Plasmen: Eine experimentelle und theoretische Untersuchung

Leistungsmodulierte großvolumige mikrowellenangeregte Plasmen: Eine experimentelle und theoretische Untersuchung

Die in Abb. 5.1 zu beobachtende Rotation der Ar II Emissionsmaxima entgegen dem Uhrzei- gersinn wird verursacht durch eine Änderung der Abstrahlcharakteristik der Schlitzantennen in der Zündphase. Zu Beginn der Zündphase (t = 38 µs) strahlen lediglich drei Schlitzantennen auf der rechten Seite des Ringresonators Mikrowellenleistung in die Plasmakammer ab. Anschlie- ßend nimmt in diesem Bereich die Elektronendichte bis zum Erreichen der für die eingesetzte Mi- krowellenfrequenz von 2,45 GHz kritischen Dichte von n c = 7,6x10 10 cm -3 (Gl. 2.6) weiter zu. Ist die kritische Elektronendichte erreicht oder überschritten, so kann die abgestrahlte Mikrowelle nicht länger in das Plasma eindringen. Hierdurch verändert sich die Mikrowellenfeldverteilung in der Plasmakammer und die Ankopplung der betroffenen Schlitzantennen nimmt ab. Aufgrund der einsetzenden Plasmaexpansion erhöht sich allerdings die Ankopplung der Nachbarschlitzanten- nen an die Plasmakammer und sie beginnen, verstärkt abzustrahlen (t =39,75 µs), bis auch dort die Bedingung n e < n c nicht mehr erfüllt ist. Durch diese Wechselwirkung zwischen ortsabhängi- ger Elektronendichteverteilung und Mikrowellenfeldverteilung beginnen die Schlitzantennen sukzessive in das Plasma abzustrahlen, bis alle Schlitzantennen je nach ihrer Ankopplung mehr oder weniger gleichmäßig Mikrowellenleistung an das Plasma abgeben (t > 60 µs). Aus der elek- tronentemperaturabhängigen Emission lassen sich somit auch Informationen über die zeit- und ortsaufgelöste E-Feldverteilung in der SLAN gewinnen. Dieser Zusammenhang konnte ebenfalls für Sauerstoff cw-Plasmen durch den Vergleich von MAFIA 1 -Simulationen zur Feldverteilung in- nerhalb der Resonatorebene und POES-Aufnahmen nachgewiesen werden (WALTER et al., 1997, BEHLE et al., 1997a).
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Theoretische und experimentelle Untersuchungen an verschiedenen niedervalenten Komplexen des Titans

Theoretische und experimentelle Untersuchungen an verschiedenen niedervalenten Komplexen des Titans

Untersuchungen zu den Bindungsverhältnissen dieser Komplexe haben gezeigt, dass die Situ- ation einer anteiligen Mischung zweier Komplexierungsformen vorzuliegen scheint. Die Formen D als auch E liegen anscheinend in dieser „Mischung“ vor [4] . Gewonnen wurden die- se Erkenntnisse aus verschiedenen, strukturellen und spektroskopischen Untersuchungen. Die Untersuchung der Struktur wurde anhand von charakteristischen Bindungslängen und –winkeln vorgenommen. Die hierfür zu berücksichtigen Bindungslängen, sind der Ti-C6- Abstand und der Abstand im Fulvenhenkel (C1-C6). Der zu beachtende Bindungswinkel θ ist die Auslenkung des Henkelatoms C6 aus der Ringebene des Fulvenringes (Abbildung 2-13). Der Ti-C6-Abstand zeigt eine mehr oder weniger ausgeprägte bindende Wechselwirkung mit dem C6-Atom des Fulvenliganden. Je stärker diese Wechselwirkung ist, umso größer ist der dianionische Bindungsanteil der Komplexform D. Durch diese Wechselwirkung wird auch der Abknickwinkel θ bestimmt. Mit steigendem Anteil an olefinischer Komplexform nimmt der Zahlenwert des Abknickwinkels ab.
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Theoretische und experimentelle Untersuchungen zur Entwicklung supraleitender resistiver Strombegrenzer

Theoretische und experimentelle Untersuchungen zur Entwicklung supraleitender resistiver Strombegrenzer

Der arithmetische Mittelwert des kritischen Stromes im bifilar gewickelten Modul wurde auf 348 A bestimmt 3 . Der experimentell bestimmte Wert des kritischen Stromes weicht damit um 10 % vom angegebenen Wert des Herstellers für den kritischen Strom von 387 A ab [Sup08]. In Abb. 5.13 sind die E-I-Kennlinien zur Bestimmung des kritischen Stromes im bifilar gewi- ckelten Modul zu sehen. Die Abweichung des kritischen Stromes in den Sektionen unterein- ander beträgt nach der Definition für die Bandleiterinhomogenität aus Kapitel 4.1.3 weniger als 4,5 % und liegt somit im Rahmen einer typischen Bandleiterinhomogenität im Eigenma- gnetfeld. Durch die vergleichsweise gleichmäßige Magnetfeldstärke in radialer Richtung bei der kompakt gewickelten bifilaren Spule wird die supraleitende Schicht im Bandleiter gering beeinflusst. Das zeigt sich an der regellosen Reihenfolge des Spannungsanstiegs der einzelnen Sektionen des Bandleiters. Es lässt sich kein Zusammenhang zwischen der Position einer Sekti- on in der bifilaren Wicklung und dem kritischen Strom in dieser Sektion, relativ zu den übrigen Sektionen, feststellen.
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Experimentelle und theoretische Studien zu amino- und silylsubstituierten cyclischen Tetrylenen

Experimentelle und theoretische Studien zu amino- und silylsubstituierten cyclischen Tetrylenen

Neben dem Einfluss der Substituenten auf das Kristallisationsverhalten von N-hetero- cyclischen Tetrylenen konnte auch ihr Einfluss auf das Oxidations- und Reduktionsverhalten im Fall der N-heterocyclischen Silylene 14, 40, 41 und 45 – 47 ermittelt werden. In einer Ko- operationsarbeit mit der Arbeitsgruppe von James Y. Becker der Ben–Gurion Universität (Beer Sheva, Israel) von Kendrekar Pravinkumar wurden cyclovoltammetrische Untersuchun- gen an den unterschiedlich substituierten N-heterocyclischen Silylenen 14, 40, 41 und 45 – 47 durchgeführt. Die im Rahmen dieser Arbeit erhaltenen theoretischen Ergebnisse stehen im Einklang mit den experimentellen Ergebnissen und denen einer älteren Studie, die die Re- doxeigenschaften von N-tert.-Butyl-substituierten N-heterocyclischen Carbenen, Silylenen und Germylenen vergleicht [155] (vgl.: Abschnitt 4.1). Die wichtigste Erkenntnis der theoreti- schen Untersuchungen ist, dass sich das Redoxverhalten dieser Silylene von der elektroni- schen Struktur der unterschiedlich substituierten Fünfringe ableiten lässt. In diesem Zusam- menhang konnte gezeigt werden, dass die Silylene mit Alkylsubstituenten an der Ethylenbrü- cke 46 und 47 leichter zu oxidieren sind als 45. Dieses lässt sich auf den +I-Effekt der Alkyl- gruppen zurückführen. Ein ähnlicher Zusammenhang konnte auch bei den ungesättigten N-heterocyclischen Silylenen gefunden werden. In diesem Fall erklärt der –I-Effekt der Aryl- gruppen an den Stickstoffatomen des N-Heterocyclus das höhere Oxidationspotential von 40 und 41 im Vergleich zu 14 (vgl.: Abschnitt 4.1).
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Theoretische und experimentelle Untersuchungen zum Wärmetransport in gasdurchströmten Festbettrohrreaktoren

Theoretische und experimentelle Untersuchungen zum Wärmetransport in gasdurchströmten Festbettrohrreaktoren

Oftmals haben ungeprüft getroffene Annahmen einen signifikanten Einfluss auf die Brauch- barkeit und Aussagekraft des experimentell gewonnenen Datenmaterials. So extrapolieren eine Reihe von Autoren das vermessene Temperaturprofil in der Schüttung auf den Wand- bereich, um die Gastemperatur an der Wand zu ermitteln, da diese messtechnisch nur sehr schwer zugänglich ist [41, 94]. Ob diese Vorgehensweise statthaft ist, kann jedoch anhand der Messdaten nicht nachgeprüft werden. Ein solches Extrapolationsverfahren ist auch deshalb besonders fragwürdig, da gerade im Wandbereich steile Temperaturgradienten beobachtet wurden. Ein weiteres Beispiel ist die von VORTMEYER und HAIDEGGER [126, 127] durchgeführte Untersuchung zur Randbedingung an der Rohrwand in Anwesenheit einer exothermen chemischen Reaktion bei Anwendung des quasihomogenen Modells. Die Ergeb- nisse wurden von WINJGAARDEN und WESTERTERP [131] mit dem Hinweis auf ein modifiziertes Maers - Kriterium dahingehend kritisiert, dass in diesem Fall die Anwendung eines heterogenen Modell notwendig gewesen wäre. Auf Grund der Datenlage war auch hier eine eindeutige Klärung nicht möglich.
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Theoretische und experimentelle Untersuchungen der Trocknung plastisch geformter Ziegelrohlinge

Theoretische und experimentelle Untersuchungen der Trocknung plastisch geformter Ziegelrohlinge

Bild 17: Maximale Strömungsgeschwindigkeiten in Abhängigkeit vom Porenradius Nach obigem Bild ist der Übergang vom ersten in den zweiten Trocknungsabschnitt dann erreicht, wenn die Str[r]

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Theoretische und experimentelle Untersuchungen über die Fortpflanzung von Längswellen in offenen Kanälen

Theoretische und experimentelle Untersuchungen über die Fortpflanzung von Längswellen in offenen Kanälen

Im Einzelfall kann eine restriktivere Lizenz gelten; dann gelten abweichend von den obigen Nutzungsbedingungen die in der dort genannten Lizenz gewährten Nutzungsrechte.. Documents in HE[r]

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Theoretische und experimentelle Studie der Gradienten-Gegenstromchromatographie unter linearen Bedingungen

Theoretische und experimentelle Studie der Gradienten-Gegenstromchromatographie unter linearen Bedingungen

optischen Eigenschaften unterscheiden. Alle Aminosäuren (mit Ausnahme von Glycin) sowie andere wichtige Moleküle in der belebten Materie (Proteine, Carbohydrate, DNA) sind optisch aktiv. Nachgewiesene Vorteile der Enantiomeren- trennung mittels SMB-Chromatographie sind im Vergleich zur klassischen präparativen Batch-Chromatographie Lösungsmittelersparnisse und Produktivitäts- erhöhungen (Juza 2000). Pharmazeutische Firmen (z.B. Daicel, Japan; UCB Pharma, Belgien; Merck KGaA, Bayer AG, Schering AG, Deutschland; Novartis Pharma, Schweiz) setzen die SMB-Technologie bereits im Produktionsmaßstab zur Trennung von Enantiomeren ein (z.B. Cavoy et al. 1997, Nagamatsu et al. 1999). Das steigende industrielle Interesse am SMB-Prozess ist neben der wachsenden Verfügbarkeit geeigneter selektiv trennender stationärer Phasen auch auf eine bessere theoretische Beschreibung des Prozesses zurückzuführen (Storti et al. 1993, Mazzotti et al. 1997). Die vorliegenden mathematischen Lösungen ermöglichen die Optimierung des SMB-Prozesses für hohe Konzentrationen, d.h. unter nichtlinearen Bedingungen. Auf Grund des zur Verfügung stehenden theoretischen Verständnisses wird der klassische SMB-Prozess, bei dem alle Parameter während des Prozesses konstant gehalten werden (isokratischer Betrieb), erfolgreich eingesetzt.
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Experimentelle und theoretische Untersuchungen intermolekularer Protonenselbstaustauschreaktionen in aprotischen Lösemitteln

Experimentelle und theoretische Untersuchungen intermolekularer Protonenselbstaustauschreaktionen in aprotischen Lösemitteln

indirekte Reaktionsweg tritt hingegen in aprotischen L¨osemitteln nicht auf. Daher ist die Untersuchung des Protonentransfers in aprotischen L¨osemitteln sehr viel besser geeignet, das Verst¨andnis ¨uber die Faktoren, die die intrinsische Barriere bestimmen, voranzutreiben. Hierzu existieren bisher jedoch nur wenige Berichte in der Literatur [20–27] und diese wur- den fast ausschließlich in einem L¨osemittel (Dimethylsulfoxid) und ohne Untersuchung der Temperaturabh¨angigkeit durchgef¨uhrt. Diese Arbeit m¨ochte daher durch eine systematische Untersuchung der Kinetik des Protonentransfers, einschließlich der Temperaturabh¨angigkeit (Seite 41) sowie der L¨osemittel- (Seite 47) und Isotopeneffekte (Seite 49), einen Beitrag lei- sten, die L¨ucke im Verst¨andnis dieses elementaren Prozesses zu schließen. Dazu wurde die Substanzgruppe der para-substituierten Dimethylaniline (Seite 27) gew¨ahlt, die es gestattet, den Einfluß von elektronischen Faktoren abgekoppelt von sterischen Effekten zu studieren. Die sich aus dem Marcusansatz ergebende Beziehung zwischen der freien Reaktionsen-
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Experimentelle und theoretische Untersuchungen zur  adsorptiven Aufreinigung von Erdgasen

Experimentelle und theoretische Untersuchungen zur adsorptiven Aufreinigung von Erdgasen

steht, bei 25 °C durchgeführt worden [39,137]. Für die Vermessung der volumetrischen Rein- stoffisotherme muss eine andere Vorbehandlung als oben beschrieben gewählt werden, da die volumetrische Messung mit sehr geringen Drücken im Vakuumbereich startet. Zur Vorbe- handlung wird das ausgeheizte Adsorbens für mindestens 10.000 s in einem Vakuum von p < 10 -3 Pa (Turbomolekularpumpe) konditioniert. Dies könnte die Vergleichbarkeit der Ergebnisse einschränken. Eine detaillierte Beschreibung des Messverfahrens der gekoppelten Kalorimet- rie und Volumetrie ist Bläker et al. [39,137] zu entnehmen. Der Vergleich der volumetrisch ermittelten Gleichgewichtsbeladungen mit den aus den Festbettversuchen bestimmten Bela- dungen ist in Abbildung 28 dargestellt. Für die gewählten Beispielsysteme der C 6 -Kohlenwas- serstoffe auf Sorbead H stimmen die ermittelten Daten bei allen Adsorptiven mit einer gemit- telten Abweichung von ca. 2,1 % sehr gut überein. Die gute Übereinstimmung mit einer unab- hängigen Methode belegt die Richtigkeit der Beladungsmessungen mit der Festbettversuchs- anlage. Darüber hinaus können die mit dem Sensorgaskalorimeter ermittelten Adsorptionsent- halpien als Referenz für die isosteren Adsorptionsenthalpien dienen, die mit der Festbettan- lage gemessen wurden (Kapitel 5.1.1).
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OPUS FAU | Die Lautproduktion und -perzeption brasilianischer Deutschlernender: Eine empirische Untersuchung

OPUS FAU | Die Lautproduktion und -perzeption brasilianischer Deutschlernender: Eine empirische Untersuchung

Bei allen, die mich direkt oder indirekt bei der Realisierung dieser Dissertation unterstützt haben, möchte ich mich hiermit herzlich bedanken. Ganz besonderer Dank gilt außerdem folgenden Personen: Prof. Dr. Mechthild Habermann für die Betreuung der Dissertation, deren Anregungen und kompetente Ratschläge mir in zahlreichen Angelegenheiten sehr zugute kamen; Prof. Dr. Silke Jansen für die Mitwirkung bei der Erstellung des Gutachtens; Dr. Karin Rädle für die äußerst konstruktiven Gespräche, wertvolle inhaltlichen Anmerkungen und Korrekturvorschläge während der Durchführung der Arbeit; Vinicius C. Leite, Serginho, Binho, Odair, Alexandre H. Quadros, Roberto, Caio, Gilson, Carlos, Igor, Rosane, Laura, Elzinir, Renata, Bruna, Sebastian, Beto, Dal, José Luis, Robson, Martin Schorr und Lucenia, für die immer treue Freundschaft; Joachim Peters für die wertvolle Unterstützung bei den notwendigen Korrekturen; allen Probanden für die Hilfsbereitschaft, an den Aufnahmesitzungen und Perzeptionstests teilzunehmen, die letztendlich die empirische Basis der Untersuchung darstellten; dem Kollegen Dr. Fabio Cecchetto-Gasparin, der den Kontakt zu einem Teil der Probanden ermöglichte; meinen Kollegen aus der UFPR/PR, insbesondere aus dem Sektor „Setor de Educação Profissional e Tecnológica“, für die Unterstützung während meiner Abwesenheit; allen meinen lieben Freunden, Deutschen und Brasilianern, die mich während meiner Arbeit immer wieder aufmunterten und mir stets zur Seite standen; meiner ganzen Familie, insbesondere meinen Eltern José Silva de Oliveira und Miguelina Teodoro de Oliveira, meinen Schwestern Edna, Luciane, Carmem, Antonina und vor allem Maria Madalena, ohne deren Hilfe mein Aufenthalt in Deutschland nicht durchführbar gewesen wäre; meiner Cousine Luisa Albino, die zu einem wichtigen Teil meiner schulischen Erziehung beigetragen hat; meinem Lebenspartner Günter Haubner, der mir während der Anfertigung dieser Dissertation immerzu unterstützend und liebevoll mit viel Geduld und Ausdauer zur Seite stand. Danken möchte ich an dieser Stelle auch Gott, der mir das Leben schenkte, immer an meiner Seite ist und mir diesem besonderen Moment beschert.
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