Nach oben pdf Kompetenzniveaus für das Lernen und Lehren von Fremdsprachen : Europarat und UNIcert

Kompetenzniveaus für das Lernen und Lehren von Fremdsprachen : Europarat und UNIcert

Kompetenzniveaus für das Lernen und Lehren von Fremdsprachen : Europarat und UNIcert

Die Analyse der Skala des Allgemeinen Europäischen Referenzrahmens ergab, daß zwischen den Niveaustufen Effectivness und Mastery - wenn überhaupt - in fast allen Teilkompetenzen nur eine sehr flache Progression auszumachen ist, die kaum zwei Stufen rechtfertigt. Da Effectivness und Mastery beinahe zusammenfallen, hängt UNIcert III zwischen Vantage und der höchsten Stufe Mastery gewissermaßen in der Luft. Vielleicht können nicht alle Leser der Behauptung zustimmen, daß der Allgemeine Europäische Referenzrahmen eigentlich nur fünf, in der vertikalen Dimension sich klar unterscheidende Niveaustufen definiert, aber die mir vorliegende Fassung, vgl. Anhang 1, läßt in meinen Augen keine andere Einschätzung zu. Wie bereits angedeutet, sollten die Zuordnungen nicht überbewertet werden. Man darf nicht vergessen, daß es sich bei beiden zugrundeliegenden Skalierungsrahmen um Entwürfe handelt, die gegenwärtig überarbeitet werden (Allgemeiner Europäischer Referenzrahmen) bzw. noch einer empirischen Überprüfung bedürfen (UNIcert, Vorschlag Eggensperger). Da ich eine kontextbezogene Skalierung auf einen kontextfreien Rahmen abgebildet habe, war ich manchmal zu mehr oder weniger subjektiven Interpretationen der Niveaubeschreibungen gezwungen. Außerdem habe ich nicht berücksichtigen können, daß sich Lernfortschritte nicht nur in einer vertikalen Dimension, etwa von Stufe zu Stufe vollziehen, sondern auch innerhalb einer Stufe, m.a.W. auch eine horizontale Dimension aufweisen.
Mehr anzeigen

19 Mehr lesen

Fremdsprachen im Schulunterricht: mit Technologien Sprachen lernen und lehren

Fremdsprachen im Schulunterricht: mit Technologien Sprachen lernen und lehren

Das vom Europarat im Jahr 2000 initiierte „Europäische Sprachenportfolio/ESP” hat zwei Grundfunktio- nen, eine pädagogische und eine Berichts- und Dokumentationsfunktion (Schneider & Lenz, 2001, 3). Die pädagogische Funktion soll Lernende zum Sprachenlernen im Allgemeinen motivieren, zu plurilingualen und interkulturellen Erfahrungen sowie zur Selbstreflexion anregen. Die Berichts- und Dokumentations- funktion hat zum Ziel, Lernende zur Dokumentation ihrer Sprachkompetenzen zu ermuntern. Auf Basis der Papierversion vom Juni 2000 wurde in enger Zusammenarbeit von EAQUALS (European Association for Quality Language Services) und ALTE (Association of the Language Testers in Europe) ein „Elektroni- sches Europäisches Sprachenportfolio/eESP” entwickelt und vom Europarat akkreditiert. Die elektroni- sche Version wird für erwachsene Lernende (16 Jahre und älter) empfohlen, ist derzeit auf Englisch und Französisch verfügbar und kann von der ALTE-Website kostenfrei heruntergeladen werden (http://www. alte.org/projects/eelp.php).
Mehr anzeigen

9 Mehr lesen

Fremdsprachen im Schulunterricht. Mit Technologien Sprachen lernen und lehren

Fremdsprachen im Schulunterricht. Mit Technologien Sprachen lernen und lehren

Das vom Europarat im Jahr 2000 initiierte „Europäische Sprachenportfolio/ESP” hat zwei Grundfunktio- nen, eine pädagogische und eine Berichts- und Dokumentationsfunktion (Schneider & Lenz, 2001, 3). Die pädagogische Funktion soll Lernende zum Sprachenlernen im Allgemeinen motivieren, zu plurilingualen und interkulturellen Erfahrungen sowie zur Selbstreflexion anregen. Die Berichts- und Dokumentations- funktion hat zum Ziel, Lernende zur Dokumentation ihrer Sprachkompetenzen zu ermuntern. Auf Basis der Papierversion vom Juni 2000 wurde in enger Zusammenarbeit von EAQUALS (European Association for Quality Language Services) und ALTE (Association of the Language Testers in Europe) ein „Elektroni-
Mehr anzeigen

10 Mehr lesen

Vom Raum in die Cloud: Lehren und Lernen in cMOOCs

Vom Raum in die Cloud: Lehren und Lernen in cMOOCs

gend, fand auch der SOOC jenseits eines festen gemeinsamen Lernraums statt, sondern nutzte die offenen Netzwerkstrukturen des Internets. So waren alle Teilnehmenden aufgefordert, ihren Lernprozess mit Hilfe verschiedener Online- Werkzeuge eigenverantwortlich zu organisieren. Auch die Dokumentation erfolgte durch Beiträge über ohnehin genutzte oder speziell für den SOOC ein- gerichtete Social-Media-Kanäle. Die Veranstaltenden lieferten in den vier the- matischen Blöcken jedes Durchlaufs mit verschiedenen, über den zentralen Kursblog im zweiwöchigen Rhythmus kommunizierten Materialien, Links und themenbezogenen Fragen einen Einstieg in den individuellen Lernprozess. Die Auswahl der tatsächlich für das persönliche Lernen genutzten Artefakte lag jedoch bei den Teilnehmenden. In den beiden SOOC-Kursdurchläufen entstand damit eine sich beständig erweiternde und verändernde Cloud aus vernetzten Materialien, Quellen, Teilnehmerbeiträgen, Kommentaren und den dazu genutz- ten Werkzeugen und Kommunikationskanälen.
Mehr anzeigen

23 Mehr lesen

Kognitionswissenschaft. Ihre Perspektive auf Lernen und Lehren mit Technologien

Kognitionswissenschaft. Ihre Perspektive auf Lernen und Lehren mit Technologien

1957 erschien das Buch „Verbal Behavior“, in dem der Behaviorist seiner Zeit, Burrhus Fredric Skinner, seine Hypothese zum Spracherwerb formulierte. In einer Buchbesprechung übte der Linguist Noam Chomsky (1959) harsche Kritik und argumentierte, dass ein so komplexes Verhalten wie Sprache unmög- lich durch den Behaviorismus, und somit durch assoziatives Lernen, allein, erklärt werden könne. Vielmehr müsse es ein genetisch determiniertes mentales Modul geben, das es Menschen erlaubt, Sprache zu erwer- ben, eine universale Grammatik, welche die Basis für den Erwerb jeglicher menschlichen Sprache biete. Damit revolutionierte er nicht nur die Linguistik; die Kritik an Skinner wird auch als Meilenstein auf dem Weg zu einem neuen Paradigma gesehen: dem Kognitivismus.
Mehr anzeigen

16 Mehr lesen

11 Prinzipien zum gehirngerechten Lehren und Lernen

11 Prinzipien zum gehirngerechten Lehren und Lernen

Das Gehirn sucht im Lernprozess immer nach Anknüpfungspunkten: Wenn etwas gelernt wird, wird – vereinfacht formuliert – eine neue Information in eine bereits vorhandene Struktur integriert. Das alte Netz wird vergrößert, ein neues, erweitertes entsteht. Dabei läuft der Lernprozess nicht linear ab, sondern vielmehr unsystematisch und sprunghaft, denn die Möglichkeiten, neues Wissen anzudocken, variieren sehr stark. Vermittelte und vor allem selbst erarbeitete Strukturen unterstützen den individuellen Lernprozess (Roth, 2004). Ein Überblick über die Lerninhalte fördert das Lernen, da Lernende so besser auf die Wahrnehmung von Einzelinformationen vorberei- tet sind (vgl. auch Prinzip 3: Den roten Faden im Blick haben). Verste- hen heißt Inhalte miteinander in Bezug setzen. Deshalb ist das Her- stellen von Bezügen ein wichtiger Aspekt des Lehrens und Lernens. Hier kann der Lehrende den Lernenden unterstützen. Dies gilt für den Bezug zwischen verschiedenen Inhalten wie auch für den Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis gleichermaßen.
Mehr anzeigen

33 Mehr lesen

Deutsch lernen und lehren in Brasilien

Deutsch lernen und lehren in Brasilien

Fernando Gil de Andrade Deutsch lernen und lehren in Brasilien Nach einer Umfrage der “Ständigen Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache” (StADaF) aus dem Jahr 2005 1 lernen ca. 165.000 Menschen in Südamerika Deutsch. Das entspricht 1% aller Deutschlernenden weltweit. In Brasilien sind ca. 70.500 Deutschschüler an verschiedenen staatlichen und privaten Schulen und Hochschulen, die Kurse für Schulkinder, Studenten und Berufstätige der unterschiedlichsten Fachrichtungen anbieten, eingeschrieben. Die deutsche Sprache wird heute in Brasilien vom Norden bis zum Süden, vom Südosten bis zum Mittleren Westen und zum Nordosten unterrichtet. Der Einfluss der deut- schen Kultur in bestimmten Regionen, die weitgehend von deutschen Einwan- derern besiedelt wurden, die langjährige Präsenz zahlreicher deutscher Unter- nehmen und der dynamische soziopolitisch-kulturelle Austausch zwischen Brasilien und Deutschland sind für das wachsende Interesse an der deutschen Sprache der letzten Jahren verantwortlich. Allerdings ist festzustellen, dass auf- grund der kontinentalen Ausmaße und regionalen Besonderheiten Brasiliens die Verbreitung des deutschen Sprachunterrichts sehr unterschiedlich ist. So gibt es im Grund- und Sekundarschulbereich Schulen, an denen jeden Tag Deutsch unterrichtet wird, neben Schulen, die eine Deutschstunde pro Woche oder kei- nen Deutschunterricht anbieten.
Mehr anzeigen

8 Mehr lesen

Anzeige von Spielend Fremdsprachen lernen – Wie können digitale Spiele den Fremdsprachenerwerb unterstützen?

Anzeige von Spielend Fremdsprachen lernen – Wie können digitale Spiele den Fremdsprachenerwerb unterstützen?

beliebt. Neben dem Lernen von Fakten wurde auch schnell versucht, Fremdsprachenkenntnisse auf spielerische Weise zu vermitteln. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Computerspielen als Lernmedium, also das Digital Game-based Learning wurde vor allem durch James Paul Gee sehr stark vorangetrieben. Mit seinen Learning Principles (2007) hat er insgesamt 36 Thesen formuliert, warum und wie Lernen in guten Computerspielen funktioniert. Einige der Thesen Gees, der selbst Linguist ist, können eng an Zweitsprachenerwerbstheorien angeknüpft werden. Gee sieht gerade beim Erwerb von Literacy einen Vorteil in Games, da Konzepte und Begriffe nicht nur durch Text und Wort, sondern auch durch Bild und vor allem Kontexte verdeutlicht werden. Etwas, das – so kritisiert er – im schulischen Spracherwerb häufig nicht der Fall ist, wenn für das Erlernen von Sprache wieder nur sprachliche Erklärungen genutzt werden.
Mehr anzeigen

25 Mehr lesen

Mathematik inklusiv lehren lernen

Mathematik inklusiv lehren lernen

1 Forschungsstand mit relevanten Befunden und Konzepten auf Unterrichtsebene 1.1 StrategieninklusivenUnterrichts:Unterstützungs-undFörderstrategien Inklusiver Unterricht wird hier verstanden als ein nichtaussondernder Unterricht (Pren- gel 2007; Wember 2013), der vielfältige Fähigkeitsprofile im gesamten Leistungs- spektrum berücksichtigt, bis hin zum sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen und Geistige Entwicklung und dabei viele Heterogenitätsaspekte einbezieht. Angestrebt wird eine Balance zwischen individuellem und gemeinsamen Lernen, die einerseits die Einzelnen gemäß ihrer je spezifischen Profile fördert und andererseits gemeinsames Lernen ermöglicht. Gemeinsames Lernen hat sowohl eine soziale Dimension im Sinne der sozialen Teilhabe (Wild et al. 2015; Spörer, Maaz, Vock, Schründer-Lenzen und Luka 2015), aber auch eine fachliche Dimension im Sinne des Von- und Miteinander- Lernens (Wocken 1998; Häsel-Weide und Nührenbörger 2013).
Mehr anzeigen

25 Mehr lesen

Diversität lernen und lehren - ein Hochschulbuch

Diversität lernen und lehren - ein Hochschulbuch

Seit Ende der 1960er Jahre führt die Öffnung der Hochschulen zu einem Brei- tenwachstum akademischer Schichten. Dennoch bleibt der Zugang zu Hoch- schulen bis heute sozial ungleich. Ohne eine klassische Hochschulzugangsbe- rechtigung, d. h. den kontinuierlichen Schulbesuch bis zum Abitur, bleibt ein Studium für Menschen aus sozial benachteiligten Familien, ohne akademisches Herkunftsmilieu, für beruflich Qualifizierte ohne Abitur eine exklusive Opti- on. Für Menschen mit Brüchen in ihrer Bildungsbiografie wird die Aufnahme bzw. Wiederaufnahme in das Hochschulsystem zu einer Herausforderung. Die Hochschullandschaft in Deutschland ist in dem ersten Jahrzehnt nach der Bo- logna-Reform auch immer noch nicht geöffnet für lebenslanges Lernen. Zwar haben die Hochschulen mit der Einführung gestufter und modularer Studien- strukturen das Studiensystem differenziert, gleichzeitig diese aber mit gerin- ger Durchlässigkeit implementiert. Bundesbildungsministerin Johanna Wan- ka kommentierte den aktuellen Studierendensurvey mit der Aussage, dass die Gruppe der Studierenden heute so vielfältig sei wie die ganze Gesellschaft, wor- aus sich entsprechend unterschiedliche Bedürfnisse im Studium ergäben: „Die Hochschulen stehen vor der großen Aufgabe, ihre Studienformen noch flexib- ler zu gestalten, etwa mit Blick auf ein Studium mit Kind oder im Umgang mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen.“ 1 Hochschulen sind immer mehr gefor- dert, Antworten auf die Diversität der Studierenden zu finden. Perspektiven eines hochschulischen Diversity Managements sind Gegenstand dieses Buches.
Mehr anzeigen

414 Mehr lesen

Über die Schwierigkeiten, Kritik zu lehren und zu lernen

Über die Schwierigkeiten, Kritik zu lehren und zu lernen

hat: nicht-kohärent, nicht-einheitlich, nicht-homogen, nicht-systematisch und selbstreflexiv. W ie auch immer methodisch den Studierenden angetragen, bleibt die Herausforderung das eigene Denken zu verändern - und zwar grundsätz­ lich. Es geht eben nicht darum, wie in der „normalen“ Lehre, einfach noch etwas Zusätzliches zu lernen, sein W issen quantitativ zu erweitern, ein Konzept mehr zu kennen, eine weitere Untersuchung zu rezipieren, sondern es geht bei k riti­ scher Lehre immer um die qualitative Herausforderung des anderen, eben des umfassenden Welt- und Selbstverständnisses, sich, die W elt und die Theorie im Zusammenhang zu verstehen.
Mehr anzeigen

10 Mehr lesen

Technologieeinsatz in der Schule. Zum Lernen und Lehren in der Sekundarstufe

Technologieeinsatz in der Schule. Zum Lernen und Lehren in der Sekundarstufe

Bei der Software stechen vor allem die beiden Marktführenden SMART und PROMETHEAN sowie der britische Unternehmen für Softwareproduktion RM mit „easyteach“ positiv hervor. Obwohl die interakti- ven Whiteboards laut herstellenden Firmenzu kooperativerem und individuellerem Lernen führen sollen, beanstanden viele Kritiker/innen gerade die stärkere Zentrierung auf die Lehrperson als gegenteiligen Ef- fekt. Eine vorbereitete Unterrichtssequenz im Stile herkömmlicher Folienpräsentationen vermindert die Notwendigkeit, spontane, technische Lösungen finden zu müssen und verstärkt gleichzeitig die Lehrenden- zentrierung des Unterrichts. Hier fehlt vor allem ein flächendeckendes Weiterbildungsangebot für die Leh- rer/innen.
Mehr anzeigen

11 Mehr lesen

Neue Einsichten in Lehren, Lernen und Kompetenz

Neue Einsichten in Lehren, Lernen und Kompetenz

Aus der Sicht unseres Konzepts schlagen wir folgenden Kompetenzbegriff vor: Kompetenzen, wie sie gegenwärtig im Kontext von kompetenzorientertem Lehren und Lernen diskutiert werden, sehen wir als spezifische Kombinationen aus Dispositionen zur Erkenntnisgewin- nung und zum Erkenntnisgebrauch, zur Orientierung, Wissen und/oder Kenntnissen und zur Reflektion, und moralischer Urteilsfähigkeit. Bei dieser Begriffsbildung schwingt die doppelte umgangssprachliche Bedeutung von Kompetenz mit: Jemand ist kompetent (er kann handeln) und er hat die Kompetenz dazu (er darf handeln). Der Bezug zu spezifischem Wissen bzw. zu spezifischen Kenntnissen definiert Sach-, Sozial- und Selbstkompetenz und markiert zugleich, dass Kompetenzen zunächst immer situations- und bereichsspezifisch sind. Bei der Sachkompetenz sind Dispositionen zur Erkenntnisgewinnung und zum -gebrauch, Orientierung und moralischen Urteilsfähigkeit auf Sachverhalte außerhalb des Handelnden bezogen. Rechenkünstler beispielsweise verknüpfen Dispositionen für kognitives Operieren in unterschiedlichen Zahlenarten mit Interesse an Zahlenarten und einem hohen Leistungs- motiv für fehlerfreies und schnelles Rechnen. Sozialkompetenz verknüpft Dispositionen der Erkenntnisgewinnung/ und des -gebrauchs und moralische Urteilsfähigkeit mit Wissen über Merkmale und Verhaltensweisen anderer Personen mit aktivierenden Emotiven und ausge- prägtem Interesse an anderen Personen als Orientierungsdispositionen. Selbstkompetenz ver- bindet Dispositionen zur Erkenntnisgewinnung/ zum -gebauch mit Wissen über sich und Emotiven und Interesse, das Bild von sich selbst zu klären (vgl. Abb. 13).
Mehr anzeigen

52 Mehr lesen

Folgen der Modularisierung für das berufsorientierte Lehren und Lernen

Folgen der Modularisierung für das berufsorientierte Lehren und Lernen

fördert diese Art des Lernens, indem sie das Selbststudium durch studienbegleitende Studienaufgaben und Leistungsnachweise betont. Die Präsenzphasen in Modulen die- nen demgegenüber oft der Einführung in ein Thema und dem sozialen Austausch in der Lerngruppe. Die vielfältigen Studienleistungen von Studierenden bieten die Chance für gezielte Rückmeldungen und formative Evaluationen. Indem diese studienbeglei- tend erfolgen, helfen sie den Studierenden, das eigene Lernen zu steuern und Lern- fortschritte zu erkennen. Dies sind durchaus günstige Rahmenbedingungen für eine kompetenzorientierte berufl iche Ausbildung.
Mehr anzeigen

9 Mehr lesen

Lehren und Lernen in der Hochschule. Einführung in den Thementeil

Lehren und Lernen in der Hochschule. Einführung in den Thementeil

Lompscher, J /Mandl, H Lehr- und Lernprobleme im Studium Bern (Huber) 1996 Muller-Boling,D (Hrsg) Qualitätssicherung in Hochschulen Gütersloh 1995 Pabst-Weinschenk, M Reden im Studium Ei[r]

9 Mehr lesen

Informationssysteme. Technische Anforderungen für das Lernen und Lehren

Informationssysteme. Technische Anforderungen für das Lernen und Lehren

Materialien für das Lernen am Computer können schon mit einfachen HTML-Editoren und Entwicklungs- umgebungen erstellt werden. Die Lehrenden verfügen aber oft nicht über die nötigen (Program- mier-)Kenntnisse, um mit diesen einfachen und unspezialisierten Werkzeugen ansprechende Lernmateriali- en zu erstellen. Autorinnen- und Autorenwerkzeuge wurden daher speziell dafür entwickelt, um die An- wender/innen bei der multimedialen und didaktischen Aufbereitung der Lerninhalte zu unterstützen (Seu- fert & Mayr, 2002).

16 Mehr lesen

Einführung. Das Themenfeld "Lernen und Lehren mit Technologien"

Einführung. Das Themenfeld "Lernen und Lehren mit Technologien"

Schließlich möchten wir in unserem Zusammenhang noch auf einen dritten Begriff eingehen; auf das Ler- nen und Lehren mit „neuen Medien“. „Medium“, aus dem Lateinischen abgeleitet, bedeutet „in der Mitte“ oder „Mittler“. Wenn also die Medienpädagogik oder die Medieninformatik über Medien spricht, dann sind Kanäle oder Systeme gemeint, über die Daten oder Informationen (sinnbezogene zusammenhängende Da- ten) gespeichert, übertragen oder vermittelt werden. Beispiele für Medien sind Massenmedien wie das Fernsehen oder das Radio sowie die traditionellen Printmedien wie Zeitungen und Bücher. Diese Medien sind das traditionelle Arbeitsgebiet der Medienpädagogik (siehe Kapitel #medienpaedagogik). Wenn von „neuen“ Medien die Rede ist, wird derzeit in der Regel auf das Internet und Webtechnologien Bezug ge- nommen. Mit den Medienwissenschaften gibt es einen eigenen Zugang mit zahlreichen unterschiedlichen theoretischen Positionen, wie diese neuen Medien Gesellschaft gestalten und wie die Gesellschaft Medien gestaltet (siehe Kapitel #medientheorie).
Mehr anzeigen

17 Mehr lesen

Lernen - Lehren - Unterricht : über den Eigensinn des Didaktischen

Lernen - Lehren - Unterricht : über den Eigensinn des Didaktischen

Wenn man von der methodologischen Schwierigkeit absieht, Lernen ohne „Kontamination“ durch Lehren zu definieren, stellt sich Holzkamps Idee als interessanter konzeptioneller Ansatz auf allgemeiner lerntheoretischer Ebene dar. Holzkamp transzendiert diese Ebene jedoch. Ohne explizite methodologische Erörterungen begibt er sich auf schulpädagogisches und didaktisches Terrain und argumentiert dort mit Eifer une Ehrgeiz, jedoch ohne viel Verständnis für die Eigenart unterrichtlicher Lernprozesse, die sich - neben dem Merkmal pädagogischer Intentionalität - vor allem dadurch auszeichnen, daß sie durch Akte, Strukturen und Prozesse des Lehrens „kontaminiert“ sind. Der Witz des Unterrichts liegt ja gerade in einer dialektischen Verschränkung von Lern- und Lehrprozessen. „Verschränkung“ meint hier sowohl dier Lehr-Implikationen unterrichtlicher Lernprozesse als auch die Lern-Implikationen unterrichtlicher Lehrprozesse. In didaktischer Perspektive ist Lehren keine Fremdbestimmung des Lernens, sondern eine Bedingung unterrichtlicher (pädagogisch intendierter) Lernprozesse. Dies differenziert herauszuarbeiten, ist Sache einer pädagogisch- psychologischen Lerntheorie oder einer psychologischen Didaktik. Als methodologisches Instrumentarium empfiehlt sich das Tätigkeitskonzept der Kulturhistorischen Schule mit seinen zentralen Kategorien Tätigkeit, Aneignung, Vermittlung, Widerspruch und Lerntätigkeit. Kürzlich hat Bernd Fichtner in seiner Habilitationsschrift in überzeugender Weise diese große Traditionslinie historisch-dialektischen Denkens nachgezeichnet und dabei neue Blickpunkte eröffnet. 19
Mehr anzeigen

65 Mehr lesen

An der Hochschule Deutschdidaktik lehren und lernen - einige Streiflichter

An der Hochschule Deutschdidaktik lehren und lernen - einige Streiflichter

Böse, wie er ja sein kann, charakterisiert er dieses Establishment so: "Natürlich gäbe es kein Establishment, wenn es keinen Unterricht gäbe, aber Exi- stenz und Wachstum des Estab[r]

7 Mehr lesen

Subjektorientiertes Lernen und Lehren in einer kompetenzorientierten Unterrichtskonzeption

Subjektorientiertes Lernen und Lehren in einer kompetenzorientierten Unterrichtskonzeption

Allen ist das Ziel einer je spezifischen Auseinandersetzung mit der Welt gemein- sam. Natürliche, kulturelle, wirtschaftliche, soziale und historische Phänomene, Situ- ationen und Sachen werden fokussiert, ebenso die Wechselwirkungen zwischen Menschen und ihrer Um- und Mitwelt (Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkon- ferenz, 2013a). Kinder und Jugendliche haben durch ihre Erfahrungen je eigene Vor- stellungen und Einstellungen von der Welt entwickelt. Diese sind Ausgangspunkt für das weitere Lernen im Fachbereich „Natur, Mensch, Gesellschaft“. „Im Fachbereich NMG erweitern Schülerinnen und Schüler ihr Wissen und Können, ihre Erfahrungen und Interessen, um sich in der Welt orientieren, diese verstehen, sie aktiv mitzuge- stalten und in ihr verantwortungsvoll handeln zu können“ (Deutschschweizer Erzie- hungsdirektorenkonferenz, 2013a, S. 1).
Mehr anzeigen

24 Mehr lesen

Show all 2508 documents...