systemisches Denken

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OPUS 4 | Systemisches Denken im Kontext einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Konstruktion und Validierung eines Messinstruments zur Evaluation einer Unterrichtseinheit

OPUS 4 | Systemisches Denken im Kontext einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Konstruktion und Validierung eines Messinstruments zur Evaluation einer Unterrichtseinheit

Zwischen systemischem Denken und experimenteller Problemlösefähigkeit er- gab sich hingegen eine Korrelation in mittlerer Höhe (r = .40**). Bezüglich dieses Zusammenhangs bestand die Annahme, dass es sich um unabhängige Konstruk- te handelt, die wenig miteinander in Zusammenhang stehen. Für diesen Befund können mehrere Erklärungen gefunden werden. So lassen sich bei näherer inhalt- licher Betrachtung des Konstrukts der experimentellen Problemlösefähigkeit (wie es von Rösch, 2012, für seine Dissertation definiert und gemessen wurde) einige Ähnlichkeiten zu Kompetenzen systemischen Denkens feststellen. Um ein Experi- ment planen zu können, müssen beispielsweise Variablen identifiziert werden. Die Identifikation von Elementen eines Wirklichkeitsbereichs ist ebenfalls Bestandteil systemischen Denkens. Eine weitere Komponente experimenteller Problemlösefä- higkeit ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Langzeitbeobachtungen. Dieser Aspekt ähnelt dem Wissen, dass ein System einer Dynamik unterliegt. In beiden Konstrukten ist somit das Wissen, dass sich Variablen über die Zeit hinweg verändern können, von Bedeutung. Eine weitere Parallele zwischen beiden Kon- strukten liegt in der Identifikation von Wechselwirkungen zwischen Elementen. So ist es Ziel beim Experimentieren, die Interaktion zwischen zwei Variablen zu verstehen. Auch beim systemischen Denken gilt es, Relationen zwischen zwei Va- riablen zu verstehen - jedoch ist es zudem Ziel beim systemischen Denken, noch viele weitere Zusammenhänge zu identifizieren. Weiter ist es denkbar, dass die Korrelation auf domänenspezifisches Vorwissen zurückgeführt werden kann, da die Items beider Tests inhaltlich in den Themenbereich Ökosystem Wald fallen. Möglich wäre auch, dass der Test zur Erfassung experimenteller Problemlösefähig- keit nicht ausschließlich das gewünschte Zielkonstrukt erfasst, da es sich bei dem Test - genau wie beim Test für systemisches Denken - nicht um ein standardisiertes Instrument handelt.
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OPUS FAU | Systemisches Denken im Fachunterricht

OPUS FAU | Systemisches Denken im Fachunterricht

Systemisches Denken von Schülern im ökologischen Kontext wird häufig unter Einsatz von Aufgabenmaterial zu Nahrungs- ketten und Nahrungsnetzen erhoben. Die Schüler werden dazu aufgefordert, Nahrungsketten/Nahrungsnetze zu analysieren, zu vervollständigen (zum Beispiel über die Herstellung von (tro- phischen) Beziehungen zwischen verschiedenen symbolisch ab- gebildeten Organismen) oder selber zu konstruieren sowie Pro- gnosen darüber zu treffen, welche Auswirkungen die Zu- oder Abnahme der Anzahl einiger der beteiligten Organismengrup- pen hat und dies alles jeweils zu begründen. Ein Meta-Überblick über Untersuchungen dieser Art wird übersichtlich in Ham- mann/Asshoff (2014) dargelegt. Es lässt sich zusammenfassend sagen, dass jüngere Schüler bis ca. 11 Jahre sowohl indirekte als auch zweiseitig gerichtete Wirkungen beziehungsweise Rück- kopplungseffekte noch sehr vernachlässigen. Sie beschreiben überwiegend einseitig gerichtete und oft auch nur kurze Wirk- ketten, simplifizieren dabei vorhandene komplexe Zusammen- hänge in einem Ökosystem und vernachlässigen vielschichtig vernetzte Beziehungen.
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Systemisches Denken : Dynamische Simulation mit PowerSim

Systemisches Denken : Dynamische Simulation mit PowerSim

Informalionsflulikanlen im Schaubild repräsentiert, und hinter den Variablen selbst ver- bergen sich Funktionen, die ähnlich wie bei einer 'Tabellen kalkulalion neue Gnvßcn be- rechn[r]

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Systemisches Denken in der Heimerziehung: Anregungen für Pädagogik, Beratung und Organisation

Systemisches Denken in der Heimerziehung: Anregungen für Pädagogik, Beratung und Organisation

Leistungen an, die sie haben wollen, und nur solange sre das wollen, wird eine Flexibihs'erung der Angebote, der Aufenthaltsdauer und der Finanzierung erforderlich Manche wollen Famihenb[r]

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Systemisches Denken in der Heimerziehung: Anregungen für Pädagogik, Beratung und Organisation

Systemisches Denken in der Heimerziehung: Anregungen für Pädagogik, Beratung und Organisation

zwischen zwar nicht mehr alle Fachleute, aber nach unse¬ rer Erfahrung pi aktisch alle beti offenen Familien Die dann enthaltene, nicht unbedmgt ausgesprochene Ab¬ wertung leitet eine Ko[r]

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Bewerbungscoaching: professionelle Unterstützung bei der beruflichen (Neu-)Orientierung durch systemisches Denken / vorgelegt von Alexandra Stieber

Bewerbungscoaching: professionelle Unterstützung bei der beruflichen (Neu-)Orientierung durch systemisches Denken / vorgelegt von Alexandra Stieber

Es kann sein, dass der/die Coachee kurz vor einem Bewerbungsgespräch steht und nur eine Sitzung benötigt, um mit dem Coach/der Coachin gezielt das Bewerbungsgespräch[r]

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Systemisches Personalmanagement: Möglichkeiten und Grenzen

Systemisches Personalmanagement: Möglichkeiten und Grenzen

In der Managementlehre wurde die Systemtheorie erstmals von Barnard in den 30er Jah­ ren unseres Jahrhunderts verwendet (vgl. Barnard, 1938). Barnard formulierte die allge­ meine Systemtheorie als Grundlage für eine Führungslehre um (vgl. Macharzina, 1993, S. 58). Er kennzeichnete Unternehmen als sozio-technische Systeme, die neben rein ma­ teriellen Verknüpfungen auch soziale und kulturelle Wechselbeziehungen ihrer Elemente aufweisen. Das Management ist hierbei ein Subsystem, das die Interaktionen zwischen System und Umwelt koordiniert. Als Instrumentarium zur Bewältigung dieser Koordi­ nationsleistung wurden kybernetische Regelkreise von physikalisch-technischen Systemen auf Probleme der Untemehmenssteuerung übertragen (vgl. Macharzina, 1993, S. 58). In der deutschsprachigen Betriebswirtschaftslehre war es Hans Ulrich, der zu Beginn der 70er Jahre erstmals systemisches Denken als Grundkonzeption der Ünternehmensführung verwendete (vgl. Ulrich, 1970, Macharzina, 1993, S. 58). Seine Rahmenkonzeption, die sich zunächst stark an kybernetischen Modellen orientierte, baute er mit zahlreichen Wissenschaftlern166 der Hochschule St. Gallen für Wirtschafts-, Rechts- und Sozial­ wissenschaften zum St. Galler Managementkonzept aus (z.B. Ulrich/Gilbert, 1991). Eine wesentliche Neuerung gegenüber der ursprünglichen Fassung besteht in der Integration von Niklas Luhmanns Theorie Sozialer Systeme (1991). Mit diesem Managementkonzept leistete diese Schule einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung einer ganzheitlich ori­ entierten Führungslehre mit besonderen Schwerpunkt auf der Umweltorientierung der Unternehmensführung (vgl. Macharzina, 1993, S. 59).
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Vernetzung denken und vernetztes Denken. Eine empirische Erhebung im Rahmen von Kooperationsseminaren

Vernetzung denken und vernetztes Denken. Eine empirische Erhebung im Rahmen von Kooperationsseminaren

Mit dem Ziel, bei Studierenden ein Stoff- und Vermittlungswissen verknüpfendes Denken als „innere Erzeugungsgrundlage für kompetentes Verhalten“ (ebd., S. 584) anzubahnen, wird gegenwärtig an mehreren universitären Standorten daran gearbeitet, vernetzte Formen von Lehre zu entwickeln. Neben Brücken- und Integrationsmodellen (zur genaueren Erläuterung vgl. Maier, Ziepprecht, Meier 2018) finden Kooperationsseminare dabei einen häufigen Einsatz. Für sie ist konstitutiv, dass ein gemeinsamer Gegenstand aus der Perspektive mindestens zweier Disziplinen betrachtet wird. So zeichnen sich kooperative Lehrveranstaltungen an der Universität Jena beispielsweise dadurch aus, dass „fachdidaktische und fachwissenschaftliche Fragestellungen in Bezug auf ein Thema in einer gemeinsamen Veranstaltung“ (Freudenberg et al. 2014, S. 163) beleuchtet werden, um „Bezüge zwischen den Fachwissenschaften auf der einen Seite und den eher berufsfeldorientierten Fachdidaktiken auf der anderen Seite sichtbar“ zu machen (ebd., S. 162). Dies kann in Form eines Teamteachings zwischen fachdidaktisch und fachwissenschaftlich Lehrerenden geschehen (vgl. ebd., S.  163), aber auch durch nur eine Lehrperson, die sowohl fachwissen- schaftlich als auch fachdidaktisch ausgebildet ist. Während in Kooperations- seminaren mindestens zwei Disziplinen einen gleichberechtigten Blick auf einen Gegenstand werfen, führt das an der Universität Potsdam erarbeitete Konzept des vertieften Schulwissens zu einer veränderten Lehre u.a. innerhalb rein fachwissenschaftlich ausgerichteter Seminare. In Fachveranstaltungen zur Physik wird beispielsweise versucht, die „Brücke zwischen Fachwissen und fachdidaktischem Wissen [zu] schlagen“ (Massolt, Borowski 2016, S. 661), indem Schülervorstellungen der Ausgangspunkt für fachwissenschaftliche Über- legungen sind. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt das aktuell in der Entwicklung befindliche Hamburger Konzept zu „Literaturwissenschaft mit Schulbezug“, das die fachwissenschaftliche Lehre u. a. über hochschuldidaktische Reflexionen mit den späteren Anforderungen im Berufsleben von Lehrenden verschränken möchte (Höttecke et al. 2018). Über den Erfolg der Konzepte lässt sich momentan nur spekulieren, zumal valide Instrumente zur Messung gerade erst erprobt werden: Nicole Lüke (Universität Kiel) arbeitet an einem sprachdidaktisch aus- gerichtetem Wissenstest, der das Zusammenspiel von Fachwissen und fach- didaktischem Wissen bereits bei der Itemkonstruktion berücksichtigt. Julia Landgraf (Universität Kiel) untersucht, inwieweit sich Concept Maps 1 eignen, um
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„Ihr Denken ist multipolar“

„Ihr Denken ist multipolar“

außenpolitischer Akteur vorhalten mag, sollte nicht vergessen werden, dass die Union auch in letzter Zeit auf diesem Gebiet Erfolge vorzuweisen hat. Dazu muss das Iran-Abkommen ebenso gezählt werden wie die Wiederaufnahme des Dialoges zwischen Serbien und dem Kosovo. Dazu zählt auch die Wahrung einer einheitlichen EU- Position im Hinblick auf die Sanktionen gegen Russland. Mit dem Auftrag, eine neue Sicherheitsstrategie zu erarbeiten, haben die Mitgliedsstaaten es in Mogherinis Hände gelegt, die Rolle der EU als Globaler Akteur neu zu denken. Erfolg bei diesem Unternehmen wird Mogherini nur haben, wenn sie die richtigen Fragen stellt. Es geht heute nicht mehr darum, sich zu fragen, wie die Union am besten ihre Werte in die südlichen und östlichen Nachbarländer exportieren kann. Es wird vielmehr darum gehen, sich zu fragen, was die EU – angesichts der massiven Veränderungen, die sich in ihrer strategischen Nachbarschaft abspielen – realistischerweise mit ihrem
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Vor-Denken und Nach-Denken. Die Funktion der Reden und Gebete im Buch Judit

Vor-Denken und Nach-Denken. Die Funktion der Reden und Gebete im Buch Judit

Eine unbewaffnete Frau tötet einen erfolgreichen Feldherrn - dies ist ein Stoff, der ~ der abendländischen Kunst, Musik und Literatur immer wieder zu unterschiedlichen Aktualis[r]

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Vertikalisierung im dekompensierten Gebiss: Gegenüberstellung von konventionellem und digitalem Workflow ein systemisches Review

Vertikalisierung im dekompensierten Gebiss: Gegenüberstellung von konventionellem und digitalem Workflow ein systemisches Review

Es kann sein, dass diese okklusale Instabilität zu einer dorsokranialen Kondylenverlagerung führen kann, die dann auch für eine anteriore Diskusverlagerung verantwortlich sein kann.. Daz[r]

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An Bildern denken

An Bildern denken

Das Denken am Text ist eines, das sich ständig auch dieser Erschlie- ßungstechniken bedient: es verweist, es spielt an, es folgt einer Spur, es faßt zusammen, es erfindet Strukturen, es geht Ursprüngen und Gemeinsamkeiten nach, und zwar arbeitsteilig auf viele Autorinnen und Autoren verteilt: der »Maschinensprache des Buchdrucks«, wie Michael Giesecke unsere jeweilige nationale Hochsprache nennt, sei Dank! Und dabei hat es, das Denken und das Schreiben, enorme Auf- schwünge vollzogen, immer mehr Papier bedeckt und außerdem das World Wide Web erfunden.
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Das Denken leben

Das Denken leben

Oder wie Hegel selbst formu- liert: »Wenn (...) von Negativität oder negativer Natur die Rede seyn wird, so ist darunter nicht jene er- ste Negation, die Grenze, Schranke oder Mangel, so[r]

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Ist Denken digital?

Ist Denken digital?

Die Antwort sei an dieser Stelle schon vorweggenommen: Unser Denken und Fühlen ist analog. Präziser gesagt: Das Organ, auf das diese inneren Zustände zurückgehen, basiert auf analogen Prozessen. Zwar gibt es ein Element in den Funktionszusammenhängen unseres Gehirns, das auf den ersten Blick erstaunlich digital wirkt, bei näherer Analyse zeigt sich jedoch, dass es sich auch hierbei um eine Komponente der analogen Prozesse menschlicher Informationsverarbeitung handelt. Diese kurze Antwort auf die Ausgangsfrage soll in den nachfolgenden drei Ab- schnitten näher erläutert werden. Dabei werden im ersten Teil ‚Wetware‘ die Grundlagen der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Ge- hirn dargelegt. Daran anschließend erfolgt unter der Überschrift ‚Ner- venzellen‘ eine Darstellung der Funktionsweise eben dieser und die Auf- arbeitung des auf dieser Ebene möglichen Digitalitätsverdachts. Ab- schließend wird mit der Perspektive ‚Vom Input zum Output‘ der Frage nachgegangen, wie und in welcher Weise die Verarbeitungsprozesse im Gehirn erfolgen.
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Denken Sie an ihre Partnerschaft

Denken Sie an ihre Partnerschaft

In dieser Zeit nicht (nur) über das Kind / die Kinder reden, sondern vor allem über eure eigenen Belange, Gedanken, Gefühle. Wenn es um Eure Kinder geht (Erziehung), denkt daran, dass i[r]

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Denken in Ordnungen

Denken in Ordnungen

W enn das Denken in Ordnun­ gen zerfällt, zerfällt die O rd­ nung.“ An diesen Ausspruch des chinesischen Staatsphilosophen Konfuzius mag mancher sich er­ innert fühlen, der der w irtschafts- und sozialpolitische Diskussion vor, während und im Nachgang zur Debatte über den Bundeshaushalt 1996 zu folgen versucht. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgend jem andem aus dem partei- und ver­ bandspolitischen Raum neue Vor­ schläge und Ideen einfallen, wo S o­ zialleistungen gekürzt, geändert, beibehalten und/oder ausgebaut werden sollen und wie letzteres zu finanzieren ist.
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Außenpolitik weiter denken!

Außenpolitik weiter denken!

Das Auswärtige Amt hat unter dem Motto „Review 2014 - Außenpolitik Weiter Denken“ ein Format gestartet, in dem sich Bürger aktiv einbringen können. Auftakt ist am Dienstag, 20. Mai, ab 10 Uhr mit einer Diskussionsrunde. Mit dabei der Bundesaußenminister, die französische Abgeordnete Élisabeth Guigou, Fuat Keyman vom Istanbul Policy Center sowie Norbert Röttgen und Spiegel-Autorin Christiane Hoffmann. Thema: Die Perspektiven deutscher Außenpolitik. Die Diskussionsrunde lässt sich HIER im Livestream verfolgen.

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Das eigene und das andere Denken

Das eigene und das andere Denken

Schlussfolgerungen und Perspektiven Vergleichbar mit dem Denken des antiken Griechenland oder der Re­ naissance scheint sich ebenso die deutsche Philosophie von ihrem ei­ genen Land und ihren besonderen Eigenheiten (soweit heute noch ex­ istent) gelöst zu haben, um sich auf die Ebene der Klassik zu begeben. Dies ist zweifellos ehrenhaft, der Preis, den man zahlt, besteht jedoch darin, dass man ihre Philosophie der Vergangenheit zurechnet, die man mit genüsslicher Gelehrsamkeit erforscht. Ich selbst habe ein Buch ver­ öffentlicht, das ich La Restauración genannt habe, ohne die mögliche Zweideutigkeit des Titels in Betracht zu ziehen. Einen gebildeten Spa­ nier muss dieser Ausdruck zwangsläufig an Alfons XII. und die W iedereinführung der Monarchie erinnern, statt an die französisch- deutsche Zeit von 1815-1830, in der das Gedankengut der Hegelschen Schule und ihrer Gegner in Berlin führend war. Abgesehen von einigen Gegenwartsbezügen ist das Buch so geschrieben, als sei die Tatsache, dass ich als Autor Spanier bin, irrelevant, und als richte es sich weder speziell an deutsche Leser (das Buch ist tatsächlich nicht übersetzt worden) noch an spanische, sondern an jeden Historiker, Literaten oder Philosophen, der sich für die Epoche interessiert.
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Lernen und Denken Sie auch so?

Lernen und Denken Sie auch so?

In holographischen Assoziatoren xiii werden viele Verknüpfungen gleichzeitig durch Interferenz von Wellenfeldern erzeugt. Überlegung Nachdem der kühne Forscher, den wir in der Savanne getroffen haben, die Begegnung mit dem Löwen lebendig überstanden hat, setzt er seine Expedition in unerforschtes Land fort. Er orientiert sich an Sonne und Sternen und folgt dann der Erfahrung, dass der trapezförmige Berg da vorn immer fast in Marschrichtung liegt. Als er an einen breiten Fluss gelangt, blickt er unter seiner Hand suchend umher. In Romanen findet sich erfahrungsgemäß irgendwo am Ufer ein Boot. Doch liegen nicht an jedem Fluss Boote herum, in die sich jeder Filmheld ohne Rücksicht auf Eigentumsrechte behände hinein schwingen könnte. So lassen den spähenden Forscher seine terminalen Erfahrungen im Stich, und er beginnt, zu überlegen. Dazu durchwühlt er seinen Kopf nach Regeln, die er irgendwann von erfahrenen Buschleuten gehört oder in Büchern gelesen und als verbale Erfahrungen gespeichert hat. Dort, wo der Fluss breit ist und schnell fließt, könnte eine Furt sein. Eskimos bauen sich flugs ein Boot aus herumliegenden Baumresten. Unser Forscher schaltet also sein Denken von phänomenologischem auf theoretisches Wissen um, das er dann mittels eigener Erfahrungen an die gegebene Realität anpasst.
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Das Denken der Anderen

Das Denken der Anderen

Die für die politische Zukunft Frankreichs entscheidende Frage ist denn auch vielleicht gar nicht, wie die französische Linke mit der Herausforderung FN umgeht.. Sondern was die französi[r]

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