Nachhaltige Raumentwicklung

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Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation: Zusammenführende Diskussion und Schlussfolgerungen

Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation: Zusammenführende Diskussion und Schlussfolgerungen

Der Arbeitskreis „Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation“ hatte sich das Ziel gesetzt, Möglichkeiten einer umfassenden Transformation zur Nachhal- tigkeit in drei wesentlichen Bereichen – gesellschaftliche Naturverhältnisse und Natur- verständnisse, (Planungs-)Instrumente, Akteure und Wissensgrundlagen – auszulo- ten. Den Ausgangspunkt dafür bildete das Hauptgutachten des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen mit dem Titel „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ (WBGU 2011). Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes sehen die große Transformation zu einer nachhaltigen Entwicklung entsprechend als eine Umbruchphase von einer fossil geprägten, nicht-nachhaltigen in Richtung einer postfossilen, nachhaltigen Entwick- lung. Sie stellen fest, dass die Frage danach, wie genau die Transformation gestaltet werden kann und soll und welche Maßnahmen dafür erforderlich sind, in Abhängigkeit von unterschiedlichen, z. T. gegenläufigen explizit und implizit unterlegten Weltbildern beantwortet wird. In der aktuellen Situation ist es aber weder möglich noch sinnvoll, darüber einen abschließenden Konsens herzustellen. Nachhaltige (Raum-)Entwick- lung ist als ein Prozess zu verstehen: Vor diesem Hintergrund wird nach den Grund- prinzipien und Rahmenbedingungen für die Umsetzung des in der Raumentwicklung und -planung verankerten Leitziels der nachhaltigen Raumentwicklung gefragt. Dazu werden die für die räumliche Transformation wesentlichen Bereiche und Handlungs- felder identifiziert, strukturelle Bezüge und auch Zielkonflikte aufgezeigt und diejeni- gen Akteure benannt, die den Wandel einleiten und/oder befördern. Zudem hat der Arbeitskreis herausgearbeitet, welche Instrumentarien und Vorgehensweisen schon heute in der räumlichen Planung und Entwicklung vorhanden, welche Aushandlungs- prozesse für die große Transformation erforderlich und welche Weiterentwicklungen und Verbesserungen empfehlenswert sind. Außerdem wird gezeigt, welche transfor- mativen Herangehensweisen und laufenden gesellschaftlichen Entwicklungen hin zu mehr Nachhaltigkeit bereits einen Beitrag zur nachhaltigen (Raum-)Entwicklung leis- ten können.
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Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation – zusammenführende Diskussion und Schlussfolgerungen

Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation – zusammenführende Diskussion und Schlussfolgerungen

Der Arbeitskreis „Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation“ hatte sich das Ziel gesetzt, Möglichkeiten einer umfassenden Transformation zur Nachhal- tigkeit in drei wesentlichen Bereichen – gesellschaftliche Naturverhältnisse und Natur- verständnisse, (Planungs-)Instrumente, Akteure und Wissensgrundlagen – auszulo- ten. Den Ausgangspunkt dafür bildete das Hauptgutachten des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen mit dem Titel „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ (WBGU 2011). Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes sehen die große Transformation zu einer nachhaltigen Entwicklung entsprechend als eine Umbruchphase von einer fossil geprägten, nicht-nachhaltigen in Richtung einer postfossilen, nachhaltigen Entwick- lung. Sie stellen fest, dass die Frage danach, wie genau die Transformation gestaltet werden kann und soll und welche Maßnahmen dafür erforderlich sind, in Abhängigkeit von unterschiedlichen, z. T. gegenläufigen explizit und implizit unterlegten Weltbildern beantwortet wird. In der aktuellen Situation ist es aber weder möglich noch sinnvoll, darüber einen abschließenden Konsens herzustellen. Nachhaltige (Raum-)Entwick- lung ist als ein Prozess zu verstehen: Vor diesem Hintergrund wird nach den Grund- prinzipien und Rahmenbedingungen für die Umsetzung des in der Raumentwicklung und -planung verankerten Leitziels der nachhaltigen Raumentwicklung gefragt. Dazu werden die für die räumliche Transformation wesentlichen Bereiche und Handlungs- felder identifiziert, strukturelle Bezüge und auch Zielkonflikte aufgezeigt und diejeni- gen Akteure benannt, die den Wandel einleiten und/oder befördern. Zudem hat der Arbeitskreis herausgearbeitet, welche Instrumentarien und Vorgehensweisen schon heute in der räumlichen Planung und Entwicklung vorhanden, welche Aushandlungs- prozesse für die große Transformation erforderlich und welche Weiterentwicklungen und Verbesserungen empfehlenswert sind. Außerdem wird gezeigt, welche transfor- mativen Herangehensweisen und laufenden gesellschaftlichen Entwicklungen hin zu mehr Nachhaltigkeit bereits einen Beitrag zur nachhaltigen (Raum-)Entwicklung leis- ten können.
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Nachhaltige Raumentwicklung zwischen grünem Wachstum und Postwachstum : Erkundungen am Beispiel der deutschen Energiewende

Nachhaltige Raumentwicklung zwischen grünem Wachstum und Postwachstum : Erkundungen am Beispiel der deutschen Energiewende

• Der Energiewende kommt als Strategie für den Klimaschutz eine wichtige Rolle für eine nachhaltige Raumentwicklung zu?. • Neben ökologischen Entlastungseffekten werden mit der Energiewe[r]

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Potenziale neuer Mobilitätsformen und -technologien für eine nachhaltige Raumentwicklung - Fazit und Ausblick

Potenziale neuer Mobilitätsformen und -technologien für eine nachhaltige Raumentwicklung - Fazit und Ausblick

Dieser Beitrag fasst in einem Fazit wichtige Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Ar- beitsgruppe „Potenziale neuer Mobilitätsformen und -technologien für eine nachhaltige Raumentwicklung“ zusammen und gibt einen kurzen Ausblick auf die weitere Entwick- lung in diesem Feld. Nach einem Abriss der Potenziale neuer bzw. alternativer Mobili- tätsformen und -technologien werden ihre möglichen Beiträge zu einer nachhaltigen Mobilitäts- und Raumentwicklung diskutiert, vorhandene Strategien, Programme und Pläne in diesem Bereich bewertet, Handlungsmöglichkeiten der Raumplanung, insbe- sondere der Raumordnung und Regionalentwicklung, aufgezeigt und schließlich aus den Befunden Forderungen an Politik und Planung abgeleitet. Ein kompakter Ausblick am Ende des Beitrags versucht, wesentliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen für die zukünftige Mobilitätsentwicklung als wichtigen Baustein einer nachhaltigen Raumentwicklung zu kennzeichnen.
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Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation - Herausforderungen, Barrieren und Perspektiven für Raumwissenschaften und Raumplanung

Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation - Herausforderungen, Barrieren und Perspektiven für Raumwissenschaften und Raumplanung

den Denk- und Lösungswege skizziert, wie ein neuer Umgang mit Natur umgesetzt werden kann. Der Zusammenhang zwischen der Ökonomisierung der Lebenswelt, dem wachstumsbezogenen Denken und Handeln sowie dem resultierenden gesell- schaftlichen Stellenwert der natürlichen Lebensgrundlagen wird kritisch hinterfragt. Die beiden umfangreichsten Kapitel des Bandes (Kapitel 4 und 5) sind den Koordinati- onsvoraussetzungen und Steuerungsaufgaben der räumlichen Entwicklung und Pla- nung gewidmet. Sie betrachten die substanziellen und prozeduralen Anforderungen nachhaltiger Raumentwicklung für die große Transformation. Mit Blick auf die nach- haltige Raumentwicklung und räumliche Planung wird in beiden Perspektiven die Rolle staatlicher (auch kommunaler) Akteure, sowohl in Gestalt des koordinierenden und moderierenden Akteurs innerhalb multipler Akteurskonstellationen als auch als un- mittelbar rahmengebende und Steuerungsinstanz („gestaltender Staat“, WBGU 2011: 185 ff.), untersucht. In Kapitel 4 werden für ausgewählte Handlungsfelder regionaler und lokaler Raumentwicklung in urbanen und insbesondere ländlichen Regionen Mo- delle, Konzepte und Instrumente räumlicher Entwicklung und Planung in Hinblick auf ihre Potenziale für die nachhaltige Raumentwicklung und die hierfür erforderlichen Transformationen diskutiert (vgl. 4.4 bis 4.7). Neben Beispielen für Steuerungsansät- ze für nachhaltige regionale Entwicklung werden ethische Grundlagen und daraus er- wachsende Verpflichtungen auf eine gemeinwohlorientierte räumliche Planung disku- tiert (vgl. 4.1). Die Autorinnen und Autoren des folgenden Kapitels 5 widmen sich den Akteuren und deren Beziehungen in für die raumbezogene Transformation steue- rungsrelevanten Handlungsfeldern, wie der Siedlungsentwicklung sowie insbesondere der Entwicklung des Wohnungssektors, der Ernährungssysteme und der Digitalisie- rung des (urbanen) Raumes (Kap. 5.2 bis 5.5). Gerahmt werden die hier vorgenomme- nen problembezogenen Analysen durch einen gemeinsamen konzeptionellen und me- thodologischen Zugang in „Transition Theory“ und „Good Governance“ (vgl. 5.1). Die identifizierten Anforderungen an die Akteure der Transformation werden in Hinblick auf die Erwartungen an Raumplanerinnen und -planer als „Pioniere des Wandels“ dis- kutiert (vgl. 5.6) und in einem Fazit zu den aus Akteursperspektive wichtigsten Postu- laten für die Raumentwicklung in der Transformation im Sinne von Governance-Anfor- derungen insbesondere für die kommunale Ebene verdichtet (vgl. 5.7).
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Potenziale neuer Mobilitätsformen und -technologien für eine nachhaltige Raumentwicklung: Fazit und Ausblick

Potenziale neuer Mobilitätsformen und -technologien für eine nachhaltige Raumentwicklung: Fazit und Ausblick

Dieser Beitrag fasst in einem Fazit wichtige Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Ar- beitsgruppe „Potenziale neuer Mobilitätsformen und -technologien für eine nachhaltige Raumentwicklung“ zusammen und gibt einen kurzen Ausblick auf die weitere Entwick- lung in diesem Feld. Nach einem Abriss der Potenziale neuer bzw. alternativer Mobili- tätsformen und -technologien werden ihre möglichen Beiträge zu einer nachhaltigen Mobilitäts- und Raumentwicklung diskutiert, vorhandene Strategien, Programme und Pläne in diesem Bereich bewertet, Handlungsmöglichkeiten der Raumplanung, insbe- sondere der Raumordnung und Regionalentwicklung, aufgezeigt und schließlich aus den Befunden Forderungen an Politik und Planung abgeleitet. Ein kompakter Ausblick am Ende des Beitrags versucht, wesentliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen für die zukünftige Mobilitätsentwicklung als wichtigen Baustein einer nachhaltigen Raumentwicklung zu kennzeichnen.
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Einführung: Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation - Neue Anforderungen an Raumwissenschaften und -planung

Einführung: Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation - Neue Anforderungen an Raumwissenschaften und -planung

den Denk- und Lösungswege skizziert, wie ein neuer Umgang mit Natur umgesetzt werden kann. Der Zusammenhang zwischen der Ökonomisierung der Lebenswelt, dem wachstumsbezogenen Denken und Handeln sowie dem resultierenden gesell- schaftlichen Stellenwert der natürlichen Lebensgrundlagen wird kritisch hinterfragt. Die beiden umfangreichsten Kapitel des Bandes (Kapitel 4 und 5) sind den Koordinati- onsvoraussetzungen und Steuerungsaufgaben der räumlichen Entwicklung und Pla- nung gewidmet. Sie betrachten die substanziellen und prozeduralen Anforderungen nachhaltiger Raumentwicklung für die große Transformation. Mit Blick auf die nach- haltige Raumentwicklung und räumliche Planung wird in beiden Perspektiven die Rolle staatlicher (auch kommunaler) Akteure, sowohl in Gestalt des koordinierenden und moderierenden Akteurs innerhalb multipler Akteurskonstellationen als auch als un- mittelbar rahmengebende und Steuerungsinstanz („gestaltender Staat“, WBGU 2011: 185 ff.), untersucht. In Kapitel 4 werden für ausgewählte Handlungsfelder regionaler und lokaler Raumentwicklung in urbanen und insbesondere ländlichen Regionen Mo- delle, Konzepte und Instrumente räumlicher Entwicklung und Planung in Hinblick auf ihre Potenziale für die nachhaltige Raumentwicklung und die hierfür erforderlichen Transformationen diskutiert (vgl. 4.4 bis 4.7). Neben Beispielen für Steuerungsansät- ze für nachhaltige regionale Entwicklung werden ethische Grundlagen und daraus er- wachsende Verpflichtungen auf eine gemeinwohlorientierte räumliche Planung disku- tiert (vgl. 4.1). Die Autorinnen und Autoren des folgenden Kapitels 5 widmen sich den Akteuren und deren Beziehungen in für die raumbezogene Transformation steue- rungsrelevanten Handlungsfeldern, wie der Siedlungsentwicklung sowie insbesondere der Entwicklung des Wohnungssektors, der Ernährungssysteme und der Digitalisie- rung des (urbanen) Raumes (Kap. 5.2 bis 5.5). Gerahmt werden die hier vorgenomme- nen problembezogenen Analysen durch einen gemeinsamen konzeptionellen und me- thodologischen Zugang in „Transition Theory“ und „Good Governance“ (vgl. 5.1). Die identifizierten Anforderungen an die Akteure der Transformation werden in Hinblick auf die Erwartungen an Raumplanerinnen und -planer als „Pioniere des Wandels“ dis- kutiert (vgl. 5.6) und in einem Fazit zu den aus Akteursperspektive wichtigsten Postu- laten für die Raumentwicklung in der Transformation im Sinne von Governance-Anfor- derungen insbesondere für die kommunale Ebene verdichtet (vgl. 5.7).
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Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation - Herausforderungen, Barrieren und Perspektiven für Raumwissenschaften und Raumplanung

Nachhaltige Raumentwicklung für die große Transformation - Herausforderungen, Barrieren und Perspektiven für Raumwissenschaften und Raumplanung

den Denk- und Lösungswege skizziert, wie ein neuer Umgang mit Natur umgesetzt werden kann. Der Zusammenhang zwischen der Ökonomisierung der Lebenswelt, dem wachstumsbezogenen Denken und Handeln sowie dem resultierenden gesell- schaftlichen Stellenwert der natürlichen Lebensgrundlagen wird kritisch hinterfragt. Die beiden umfangreichsten Kapitel des Bandes (Kapitel 4 und 5) sind den Koordinati- onsvoraussetzungen und Steuerungsaufgaben der räumlichen Entwicklung und Pla- nung gewidmet. Sie betrachten die substanziellen und prozeduralen Anforderungen nachhaltiger Raumentwicklung für die große Transformation. Mit Blick auf die nach- haltige Raumentwicklung und räumliche Planung wird in beiden Perspektiven die Rolle staatlicher (auch kommunaler) Akteure, sowohl in Gestalt des koordinierenden und moderierenden Akteurs innerhalb multipler Akteurskonstellationen als auch als un- mittelbar rahmengebende und Steuerungsinstanz („gestaltender Staat“, WBGU 2011: 185 ff.), untersucht. In Kapitel 4 werden für ausgewählte Handlungsfelder regionaler und lokaler Raumentwicklung in urbanen und insbesondere ländlichen Regionen Mo- delle, Konzepte und Instrumente räumlicher Entwicklung und Planung in Hinblick auf ihre Potenziale für die nachhaltige Raumentwicklung und die hierfür erforderlichen Transformationen diskutiert (vgl. 4.4 bis 4.7). Neben Beispielen für Steuerungsansät- ze für nachhaltige regionale Entwicklung werden ethische Grundlagen und daraus er- wachsende Verpflichtungen auf eine gemeinwohlorientierte räumliche Planung disku- tiert (vgl. 4.1). Die Autorinnen und Autoren des folgenden Kapitels 5 widmen sich den Akteuren und deren Beziehungen in für die raumbezogene Transformation steue- rungsrelevanten Handlungsfeldern, wie der Siedlungsentwicklung sowie insbesondere der Entwicklung des Wohnungssektors, der Ernährungssysteme und der Digitalisie- rung des (urbanen) Raumes (Kap. 5.2 bis 5.5). Gerahmt werden die hier vorgenomme- nen problembezogenen Analysen durch einen gemeinsamen konzeptionellen und me- thodologischen Zugang in „Transition Theory“ und „Good Governance“ (vgl. 5.1). Die identifizierten Anforderungen an die Akteure der Transformation werden in Hinblick auf die Erwartungen an Raumplanerinnen und -planer als „Pioniere des Wandels“ dis- kutiert (vgl. 5.6) und in einem Fazit zu den aus Akteursperspektive wichtigsten Postu- laten für die Raumentwicklung in der Transformation im Sinne von Governance-Anfor- derungen insbesondere für die kommunale Ebene verdichtet (vgl. 5.7).
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Forum Raumentwicklung: Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung

Forum Raumentwicklung: Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung

Les projets-modèles 2014 – 2018 donnent la priorité à cinq axes thématiques: mettre en œuvre l’urbanisation à l’intérieur du milieu bâti; aménager les espaces ouverts dans les aggl[r]

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Forum Raumentwicklung: Risikoprävention : Voraussetzung für eine nachhaltige Raumentwicklung

Forum Raumentwicklung: Risikoprävention : Voraussetzung für eine nachhaltige Raumentwicklung

Daraus ergeben sich die in der nachstehenden Tabelle aufgeführ- ten Einfluss- und Steuerungsmöglich- keiten der Raumplanung (Abb. Bei der Umsetzung der Risikopräven- tion in [r]

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Dokonara 2008: 2. Int. DoktorandInnenkolleg Nachhaltige Raumentwicklung / Wolfgang Andexlinger ; Stefan Obkircher ; Karin Saurwein (Hrsg.)

Dokonara 2008: 2. Int. DoktorandInnenkolleg Nachhaltige Raumentwicklung / Wolfgang Andexlinger ; Stefan Obkircher ; Karin Saurwein (Hrsg.)

Damit räumliche Entwicklungsprozesse (Raumentwicklung löst den Begriff der Raumordnung ab) dem Anspruch einer Dauerhaftigkeit gerecht werden, müssen sie in ihrem wirtschaftlichen, gesellschaftspolitischen und ökologischen Kontext verstanden werden. Zum Verständnis dieser Wechselwirkungen zwischen Entwicklung und Nachhaltigkeit bedarf es unter anderem Kenntnisse über die grenzüberschreitende Steuerungs- und Koordinationsstrukturen im Alpenrheintal. Ein grundlegendes Konzept der grenzüberschreitenden Handlungsfähigkeit bildet in diesem Zusammenhang Regional Governance. An dieser Stelle soll nochmals betont werden, dass besonders Grenzregionen vor der Herausforderung stehen, räumliche Entwicklungsprozesse grenzüberschreitend steuern und koordinieren zu können. Die Rolle des Staates hat sich verändert und Deregulierung sowie die Einbeziehung „nicht-staatlicher“ Akteure treten zunehmend in den Vordergrund. Die regionale Ebene kann sich auf unterschiedliche – zwangsläufig nicht unbedingt verankerte – Ebenen beziehen. Spezifische Regionen sind Teil eines Mehrebenensystems und Kenntnisse über deren Verknüpfungen bzw. Wechselwirkungen sind entscheidend. Regionen ermöglichen so einen problem- und akteursspezifischen Zugang zur Steuerung räumlicher Entwicklungsprozesse (Pütz 2007). Regional Governance steht vor dem Problem, dass jüngere räumliche Entwicklungen, wie etwa die „Zwischenstadt“ Alpenrheintal, Inkompatibilitäten zwischen bestehenden Gebietskörperschaften und den aufkommenden Funktionalräumen hervorrufen. Bei Regional Governance geht es darum, Entscheidungen verschiedener Ebenen so aufeinander abzustimmen, dass eine nachhaltige Entwicklung ermöglicht wird. Heute wird Konsensfindung und Umsetzung kontinuierlich über Verhandlungsprozesse umgesetzt – Konkurrenz und Kooperation treten an die Stelle der Koordination (Frey 2002).
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Forum Raumentwicklung: Schlüsselgrösse Energie : nachhaltige Raumentwicklung

Forum Raumentwicklung: Schlüsselgrösse Energie : nachhaltige Raumentwicklung

«Une simple planification énergétique s’est transformée en véritable outil de coordination territoriale» – tel est le bilan que tire Hans- ruedi Kunz de la section énergie de l’Of[r]

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Potenziale neuer Mobilitätsformen und -technologien für eine nachhaltige Raumentwicklung

Potenziale neuer Mobilitätsformen und -technologien für eine nachhaltige Raumentwicklung

drei übergeordnete Leitbilder benannt: „Wettbewerbsfähigkeit stärken“, „Daseinsvor- sorge sichern“ und „Raumnutzung steuern“. Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit spie- len aus verkehrlicher Sicht vor allem die Infrastrukturanbindung und Sicherung der Mo- bilität eine entscheidende Rolle: „Es bleibt vorrangiges Ziel, durch ein nachhaltiges und integriertes Gesamtverkehrssystem die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Verkehrsinfrastruktur effektiver zu nutzen. Neben dem Ausbau großräumiger Infra- struktur zur Entwicklung des Transeuropäischen Verkehrsnetzes mit wichtigen Knoten- punkten in den Metropolregionen sollen alle Regionen und Teilräume an dieses Netz angebunden werden. Siedlungsentwicklung und Verkehrssysteme sollen noch stärker so aufeinander abgestimmt werden, dass diese finanziell und räumlich tragfähig sind. Die Anbindung durch Informations- und Kommunikationstechnologien hat eine entschei- dende Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen und Teilräumen. Sie ist daher Bestandteil einer flächendeckenden Grundversorgung und als solche sicherzustel- len“ (MKRO 2013: 9). Auch zur Sicherung der Daseinsvorsorge soll eine nachhaltige Mo- bilität beitragen. Als zentrale Aufgabe wird neben der Ausgestaltung des Zentrale-Orte- Systems nach den jeweiligen regionalen und landesspezifischen Erfordernissen in den Raumordnungsplänen auch die Sicherung der Erreichbarkeit unterschiedlicher Struktur- räume gesehen: „Zur Sicherung von Erreichbarkeit zentraler Orte und Mobilität soll unter Berücksichtigung der Zumutbarkeit und der Tragfähigkeit die Qualität der öffentlichen Verkehrsangebote erhalten und ggf. verbessert werden. Es sollen zudem vermehrt alter- native Angebotsformen sowie Organisationsstrukturen und Modelle erprobt und genutzt werden“ (MKRO 2013: 19). Das Thema Mobilität ist auch für die Steuerung der Raumnut- zung von Relevanz, insbesondere vor dem Hintergrund der Flächeninanspruchnahme. Konkret sollen verstärkt Maßnahmen zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme bei Infrastrukturmaßnahmen eingesetzt werden, flankiert durch Maßnahmen zur Bewusst- seinsbildung, Information und Sensibilisierung. Vor dem Hintergrund des Klimawandels sollen darüber hinaus über energiesparende und verkehrsreduzierende Siedlungsstruk- turen klimaschädliche Emissionen so weit wie möglich verhindert werden (MKRO 2013: 19).
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Monitoring von Freiflächeninanspruchnahme und -versiegelung für eine nachhaltige Raumentwicklung in Bayern

Monitoring von Freiflächeninanspruchnahme und -versiegelung für eine nachhaltige Raumentwicklung in Bayern

Hierzu wird nachfol- gend ein konzeptioneller Vorschlag samt beispielhafter An- wendung für ein nachvollziehbares Flächenmonitoring vor- gestellt, welcher zusätzlich zur Betrachtung der [r]

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Potenziale neuer Mobilitätsformen und -technologien für eine nachhaltige Raumentwicklung

Potenziale neuer Mobilitätsformen und -technologien für eine nachhaltige Raumentwicklung

54 drei übergeordnete Leitbilder benannt: „Wettbewerbsfähigkeit stärken“, „Daseinsvor- sorge sichern“ und „Raumnutzung steuern“. Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit spie- len aus verkehrlicher Sicht vor allem die Infrastrukturanbindung und Sicherung der Mo- bilität eine entscheidende Rolle: „Es bleibt vorrangiges Ziel, durch ein nachhaltiges und integriertes Gesamtverkehrssystem die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Verkehrsinfrastruktur effektiver zu nutzen. Neben dem Ausbau großräumiger Infra- struktur zur Entwicklung des Transeuropäischen Verkehrsnetzes mit wichtigen Knoten- punkten in den Metropolregionen sollen alle Regionen und Teilräume an dieses Netz angebunden werden. Siedlungsentwicklung und Verkehrssysteme sollen noch stärker so aufeinander abgestimmt werden, dass diese finanziell und räumlich tragfähig sind. Die Anbindung durch Informations- und Kommunikationstechnologien hat eine entschei- dende Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen und Teilräumen. Sie ist daher Bestandteil einer flächendeckenden Grundversorgung und als solche sicherzustel- len“ (MKRO 2013: 9). Auch zur Sicherung der Daseinsvorsorge soll eine nachhaltige Mo- bilität beitragen. Als zentrale Aufgabe wird neben der Ausgestaltung des Zentrale-Orte- Systems nach den jeweiligen regionalen und landesspezifischen Erfordernissen in den Raumordnungsplänen auch die Sicherung der Erreichbarkeit unterschiedlicher Struktur- räume gesehen: „Zur Sicherung von Erreichbarkeit zentraler Orte und Mobilität soll unter Berücksichtigung der Zumutbarkeit und der Tragfähigkeit die Qualität der öffentlichen Verkehrsangebote erhalten und ggf. verbessert werden. Es sollen zudem vermehrt alter- native Angebotsformen sowie Organisationsstrukturen und Modelle erprobt und genutzt werden“ (MKRO 2013: 19). Das Thema Mobilität ist auch für die Steuerung der Raumnut- zung von Relevanz, insbesondere vor dem Hintergrund der Flächeninanspruchnahme. Konkret sollen verstärkt Maßnahmen zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme bei Infrastrukturmaßnahmen eingesetzt werden, flankiert durch Maßnahmen zur Bewusst- seinsbildung, Information und Sensibilisierung. Vor dem Hintergrund des Klimawandels sollen darüber hinaus über energiesparende und verkehrsreduzierende Siedlungsstruk- turen klimaschädliche Emissionen so weit wie möglich verhindert werden (MKRO 2013: 19).
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Neue Mobilitätsformen und -technologien - Merkmale und Potenziale für eine nachhaltige Raumentwicklung

Neue Mobilitätsformen und -technologien - Merkmale und Potenziale für eine nachhaltige Raumentwicklung

Sofern die zunehmende Nutzung von Carsharing-Angeboten nicht komplett zulasten des ÖPNV oder des Rad- und Fußverkehrs geht, reduziert sich damit in der Summe der Bedarf an öffentlichen wie auch privaten Stellplätzen für den ruhenden Verkehr. Dieser Aspekt führt wiederum zu der auch vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumfor- schung (BBSR) in einer Projektausschreibung aufgeworfenen Fragestellung, ob angesichts der zunehmenden Verbreitung von Carsharing, Bikesharing und anderen alternativen Mobilitätsformen des Umweltverbunds die in den Bundesländern und einzelnen Kom- munen festgelegten Stellplatzanforderungen (Anzahl der erforderlichen Stellplätze pro Wohneinheit) gelockert werden könnten (BBSR 2014). Dies würde die Kosten für den Wohnungsbau in großen Städten, der häufig teure Tiefgaragenstellplätze notwendig werden lässt, etwas reduzieren helfen und damit sozialen Aspekten einer nachhaltigen Raumentwicklung in Verdichtungsräumen entgegenkommen. Eine Lösung ist hierbei, die kommunale Stellplatzverordnung neben der Stellplatzverpflichtung und -ablöse um ei- nen dritten Baustein zu erweitern: das Mobilitätsmanagement, mit den Elementen Car- und Bikesharing, Mobilitätsstationen etc. (vgl. auch Stadt Offenburg 2015). Dabei ist das Mobilitätsmanagement zur Förderung des Umweltverbunds und damit einer nachhalti- gen Mobilitätsentwicklung nicht nur eine Aufgabe von Kommunen und Betrieben, son- dern bedarf auch regionaler Aktivitäten (vgl. Wappelhorst 2011; Stiewe/Reutter 2012).
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Neue Mobilitätsformen und -technologien: Merkmale und Potenziale für eine nachhaltige Raumentwicklung

Neue Mobilitätsformen und -technologien: Merkmale und Potenziale für eine nachhaltige Raumentwicklung

Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der Elektrofahrzeuge wie auch die dezentrale er- neuerbare Stromerzeugung, speziell die Energiegewinnung an und in Gebäuden, weiter zunehmen wird. Die Bundesregierung unterstützt im Rahmen der „Forschungsinitiative Zukunft Bau“ unter anderem entsprechende Demonstrationsvorhaben, bei denen Plusenergiehäuser und Elektromobilität verknüpft werden (BMUB 2015a: 69). Erste Mo- dellgebäude („Effizienzhaus Plus“) mit Stromspeicher und Ladestation für Elektroautos sind bereits zu besichtigen. Im Projekt „3E MFH“ wird dieses Zusammenspiel sogar erst- mals im Mehrfamilienhaus mit einer größeren Zahl von Wohnparteien erprobt. Dazu werden für Strom- und Wärmeerzeugung Mini-Blockheizkraftwerke und Photovoltaikan- lagen kombiniert und zusätzlich zur Fahrzeugbatterie ein stationärer Batteriespeicher installiert. Dieses Gesamtsystem soll in die Energiehandelsmärkte eingebunden werden („SchwarmStrom“), um den überschüssigen Strom vermarkten zu können (BMUB 2014b). Dieses Konzept setzt eine intelligente Haustechnik im Wohngebäude (Smart Grid) vo- raus. Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte geht davon aus, dass in Deutschland bis 2020 eine Million solcher „smart homes“ existieren werden (Deloitte Consulting 2015: 3). Letztlich ist dies auch ein wesentlicher Baustein zukünftiger „Smart Cities“ (vgl. Jakubowski 2014), welche mit ihren intelligenten und effizienten, vernetzten Strukturen große Chancen für eine nachhaltige Stadtentwicklung bergen.
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Zukünftige Herausforderungen: Nachhaltige Raumentwicklung auf dem europäischen Kontinent in einer sich wandelnden Welt

Zukünftige Herausforderungen: Nachhaltige Raumentwicklung auf dem europäischen Kontinent in einer sich wandelnden Welt

Entwicklungsmaßnahmen für ländliche Räume in Deutschland sind sowohl auf flexible Lö­ sungen zur Sicherung der Daseinsvorsorge, auf die Erhaltung gewachsener Kulturlandschaf­ ten sowie d[r]

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Leitbilder der Raumentwicklung

Leitbilder der Raumentwicklung

Nach etwa einem Jahrzehnt galten die Impulse aus dem Orientierungs- und Handlungsrahmen als ausgeschöpft und die aus dem Handlungsrahmen angestoßenen Aktivitäten als abgearbeitet. Gleichzeitig hatten sich die Rahmenbedingungen für die Raumentwicklung verändert und vor allem die Wahrnehmung dessen verschoben, was als relevant zu gelten hatte. So wurde schritt- weise auch in der breiten öffentlichen Diskussion die Globalisierung mit ihren weitreichenden Effekten auf Raumentwicklung wahrgenommen. Der Prozess war keinesfalls neu, doch angesichts der intensiven Beschäftigung mit der deutschen Einheit zunächst politisch verdrängt worden. Dazu zählten insbesondere die Denkanstöße zu Metropolen, Metropolregionen und neuen Peri- pherien. Daneben wurde der Blick auf die Erkenntnisse zum demografischen Wandel mit seinen Alterungs- und Schrumpfungsprozessen gerichtet (▷ Demografischer Wandel; ▷ Schrumpfung). Als dritte große Herausforderung wurde eine nachhaltige Raumentwicklung gesehen. Zwar stand Nachhaltigkeit seit den 1990er Jahren dauerhaft auf der Agenda der Raumordnung, doch gera- de deswegen schien ein neues Nachdenken mit neuen Handlungsimpulsen angebracht zu sein. Schließlich sollten auch die Verankerung Deutschlands im europäischen Raum und die gren- züberschreitenden räumlichen Bezüge zu den Nachbarn stärker thematisiert werden.
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Forum Raumentwicklung: Neue Planungsinstrumente : Technik, Kooperation und Marktwirtschaft in der Raumentwicklung

Forum Raumentwicklung: Neue Planungsinstrumente : Technik, Kooperation und Marktwirtschaft in der Raumentwicklung

einer «Public-Private-Partnership» an- gestrebt. Inhaltlich muss es allen Be- teiligten klare Vorteile bringen. Diese können finanzieller oder zeitlicher Art (Investitionssicherheit, verkürzte Pla- nungszeit, grössere Legitimität und Rechtsbeständigkeit in Beschwerde- verfahren), aber auch im Bereich der Sicherung öffentlicher Interessen wie der Sicherung der Umweltgüter, der bi- ologischen und landschaftlichen Res- sourcen, der optimalen Abstimmung räumlicher Interessen oder der Sicher- stellung einer grossräumigen nachhal- tigen Raumentwicklung liegen. Das gewählte Vorgehen birgt auch Ri- siken: Staatliche Stellen könnten den schleichenden Verlust an fachlicher oder föderaler Autonomie befürchten. Umweltvertreter fürchten die Aushöh- lung der Schutzinstrumente. Kantone und Gemeinden könnten versucht sein, ihren Status quo mit raschen Entschei- den zu sichern. Nicht zuletzt steht je- dem Gesuchsteller der Anspruch zu, dass ein Konzessions- oder Abbauge- such weiterhin behandelt und darü- ber entschieden wird. Damit besteht die Gefahr, dass das gewählte Vorge- hen unterlaufen wird und damit das In- teresse an einem unkonventionellen, zukunftsweisenden Ergebnis – einem Hartgesteinskonzept auf freiwilliger, kooperativer Basis – schwindet.
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