Gd-EOB-DTPA

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MRT-Leberdiagnostik mit dem leberspezifischen Kontrastmittel Gd-EOB-DTPA

MRT-Leberdiagnostik mit dem leberspezifischen Kontrastmittel Gd-EOB-DTPA

Durch Bildgebung in den spezifischen Perfusionsphasen (arterielle Phase, portal-venöse Phase) ist eine genaue Darstellung der Gefässanatomie möglich, so dass für die Planung von Interventionen wie Lebersegmentresektion oder Chemoembolisation wichtige Informationen gewonnen werden können. Zum anderen besteht die Möglichkeit, das Perfusionsmuster von Läsionen zu erfassen, was für die Artdiagnose von besonderer Bedeutung ist. Im Hinblick auf Interventionen kommt der Gefässdarstellung in der Leber eine entscheidende Bedeutung zu. Bei der Planung einer Resektion ist die Darstellung der Pfortaderäste ausschlaggebend für die segmentale Lokalisation eines Tumors und damit für die Operationsplanung. Die Einteilung nach Couinaud definiert 8 Lebersegmente, die durch die Trias eines Pfortaderastes, eines Leberarterienastes und eines Gallenganges versorgt bzw. drainiert werden. Dabei werden die Segmente 2 bis 4 vom rechten Hauptast, die Segmente 5 bis 8 vom linken Hauptast der Gefässtrias versorgt. Der Lobus caudatus erhält Zuflüsse aus beiden Hauptästen. Von diesem Segmentmodell sind mehrere Variationen bekannt. Die häufigste Variante [16] wird in ungefähr 48% der Fälle angetroffen. Dabei wird die Vorderfläche des rechten Leberlappens zu etwa gleichen Teilen von den Segmenten 1 bis 4 gebildet, während bei der zweithäufigsten Form, die in etwa 20% der Fälle vorkommt, die Vorderseite des rechten Leberlappens vor allem von den Segmenten 3 und 4 gebildet wird. Bei der Chemoembolisation eines HCC ist eine genaue Kenntnis der Gefässversorgung des Tumors sowie der Perfusion des Restparenchyms notwendig, so dass hier eine genaue Darstellung der arteriellen Gefässe sowie der Pfortader notwendig ist. Da in zunehmendem Masse [31] Lebertransplantationen von verwandten Lebendspendern durchgeführt werden, ist auch aus diesem Grund eine genaue Gefässdarstellung und damit Segmentzuordnung erforderlich. In der dynamischen Phase, in welcher sich das KM zum grössten Teil im intravasalen Kompartiment befindet, wird die Qualität eines Kontrastmittels von folgenden Faktoren beeinflusst: Relaxivität, Konzentration und Injektionsgeschwindigkeit. Die Relaxivität definiert die Kontrastierungsfähigkeit, also die ,,Leuchtkraft“ eines Kontrastmittels. Die Kontrastmittel Gd-EOB-DTPA und Multihance  weisen durch ihre stärkere Proteinbindung im Vergleich zu den extrazellulären Kontrastmitteln höhere Relaxivitäten auf. Zwischen den extrazellulären Kontrastmitteln einerseits und den lipophilen Kontrastmitteln Multihance  und Gd-EOB-DTPA andererseits besteht im Hochmagnetfeld (2,0 T) ein geringerer Unterschied. (Magnevist  : 5,0 mmol -1 x sec -1 ; Multihance  : 11,1 L x mmol -1 x sec -
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Gd-EOB-DTPA im Rahmen der MR-geführten Laserablation von Lebertumoren

Gd-EOB-DTPA im Rahmen der MR-geführten Laserablation von Lebertumoren

Eine direkte Gegenüberstellung der Signalveränderungen im unbehandelten Leberparenchym zwischen der Nativ-Gruppe (KG) und der KM-unterstützten Gruppe (HG) ist in der Abb. 3-3 dargestellt. Im Vergleich mit der Hauptgruppe blieb sowohl die GRE-T1-Flash-3D-Bildgebung (Abb. 3-3c) als auch das Signal der Kontrollgruppe während der Planungs- und Platzierungsphase konstant (Abb. 3-3a+b). Die Laserablation unter Verwendung von Gd-EOB-DTPA unterschied sich bezüglich ihrer Signalveränderungen von einer MR-geführten Therapie ohne Kontrastmittelunterstützung maßgeblich ab der zehnten Minute. Ab diesem Zeitpunkt bestand eine maximale Differenz zwischen beiden Graphen. Diese Signalveränderung im unbehandelten Leberparenchym nach Gabe von 0,025 mmol/kg Körpergewicht Gd-EOB-DTPA war über die gesamte Dauer der Planungs- und Platzierungsphase statistisch signifikant gegenüber einer Intervention ohne KM-Applikation [α SI(P) = 0,001; α SNR(P) = 0,002].
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Bestimmung der Toleranzdosis kleiner Lebervolumina nach computertomographisch gesteuerter monofraktionärer Hochdosis-Brachytherapie sekundärer Lebermalignome mit 192Iridium durch Gd-EOB-DTPA verstärkte MRT

Bestimmung der Toleranzdosis kleiner Lebervolumina nach computertomographisch gesteuerter monofraktionärer Hochdosis-Brachytherapie sekundärer Lebermalignome mit 192Iridium durch Gd-EOB-DTPA verstärkte MRT

Die minimale Toleranzdosis nach Hochdosisbestrahlung wurde in der früheren Arbeit bei 9,9 Gy (SD 2,3) nach 6 Wochen (n = 25) bestimmt, was mit der Toleranzdosis von 10,2 Gy (SD 2,6) in der vorliegenden Studie vergleichbar ist. Beide Studien konnten eine partielle Erholung des dysfunktionellen Leberparenchyms nach 6 Monaten aufzeigen: In der Arbeit von Ricke et al. wurde eine residuelle Leberfunktionsstörung in Bereichen, die mit mehr als 15,2 Gy (SD 4,1) bestrahlt wurden, festgestellt. In der vorliegenden Arbeit wurde eine nach 6 Monaten noch bestehende Leberfunktionsstörung in Bereichen festgestellt, die mit mehr als 14,2 Gy (SD 4,6) exponiert waren. Trotz der höheren biliären Exkretion des hier verwendeten Gd-EOB-DTPA verglichen mit dem von Ricke et al. benutzten Gd-BOPTA wurden ähnliche Werte für die hepatische Toleranzdosis und der Standardabweichungen bestimmt [103]. Hierbei ist anzunehmen, dass die zum Teil hohen Standardabweichungen auf interindividuellen Unterschieden, insbesondere den verschiedenen Vorbehandlungen der Patienten, beruhen. Diesbezüglich konnte jedoch keine Korrelation mit der hepatischen Toleranzdosis eruiert werden.
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OPUS 4 | Evaluierung des neuen leberspezifischen MRT-Kontrastmittels Gd-EOB-DTPA im Vergleich zu Gd-BOPTA für Detektion und Charakterisierung fokaler Leberläsionen, Gefäß- und Leberparenchymdarstellung im Rahmen einer Doppelblindstudie

OPUS 4 | Evaluierung des neuen leberspezifischen MRT-Kontrastmittels Gd-EOB-DTPA im Vergleich zu Gd-BOPTA für Detektion und Charakterisierung fokaler Leberläsionen, Gefäß- und Leberparenchymdarstellung im Rahmen einer Doppelblindstudie

Ergebnisse Bei Gd-EOB-DTPA gibt es für das HCC keine 10 min-Werte. Auch hier ist der Nativwert 1,07, befindet sich jedoch nach 20 min nur auf 0,85 und sinkt nach 40 min weiter ab auf 0,72. Die Metastase hat einen Nativwert von 0,76 und bleibt zu allen drei weiteren Meßpunkten konstant auf etwa 0,65. Die FNH zeigt Werte, die denen bei Gd-BOPTA sehr ähnlich sind; ihr Nativwert beträgt 0,94, danach hält sich der Wert bis zur letzten Messung auf etwa 1,09. Das Hämangiom erfährt eine leichte SIR-Erhöhung von 0,71 nativ auf 0,78 nach 10 min und sinkt danach direkt wieder auf Höhe des Nativwertes und bleibt dort. Für die Zyste gibt es keinen 10 min-Wert. Sie hat einen Nativwert von 0,8, sinkt nach 20 min auf 0,57 ab und ist nach 40 min auf 0,92 angestiegen. In der T 1 w opposed-phase sind im Gegensatz dazu 20 und 40 min-Wert beide niedrig. Für HCC, FNH, Hämangiom und Zyste besteht zwischen den beiden Kontrastmitteln im t-Test für unabhängige Stichproben kein Unterschied (p > 0,05). Die Metastasen, die auch die höchste Fallzahl aufweisen, zeigen im Kontrastmittelvergleich zu den Zeitpunkten 10, 20 und 40 min mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von p < 0,05 einen signifikanten Unterschied in ihren Werten (s. Abb. 24).
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Native und Gd-EOB-DTPA verstärkte Magnetresonanztomographie der Leber bei Patienten mit fokalen Leberläsionen

Native und Gd-EOB-DTPA verstärkte Magnetresonanztomographie der Leber bei Patienten mit fokalen Leberläsionen

Zur Verbesserung der Läsionsdarstellung und Gewebstypisierung in der kontrastmittelverstärkten MRT wurden eine Reihe neuer Kontrastmitteltypen entwickelt. Eine höhere Gewebespezifität wurde durch Koppelung an unterschiedliche Leberstoffwechselprozesse erreicht. Derzeit werden eine Reihe dieser neuen Kontrastmittel im Rahmen klinischer Studien erprobt. Eines dieser Kontrastmittel ist das in dieser Arbeit im Rahmen einer klinischen multizentrischen Studie Phase II untersuchte Gd-EOB-DTPA (Gadolenium-Ethoxybenzyl-Diethylentriamin-Penta- essigsäure, Fa. Schering). Hierbei wurde das Kontrastmittel zum ersten Mal an einem Patientenkollektiv mit fokalen Leberläsionen angewandt. In tierexperimentellen Untersuchungen mit Gd-EOB-DTPA konnte bereits eine selektive Signalerhöhung im gesunden Lebergewebe im Vergleich zum kranken bzw. stoffwechselgestörten Lebergewebe nachgewiesen werden. Weitere experimentelle Arbeiten an einem gesunden Probandenkollektiv bestätigten die gute Verträglichkeit dieses Kontrastmittels und die für eine gute Bildgebung erforderliche gute hepatische Verteilung (Abschnitt 1.6.2.3).
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Zur Eignung von Gd-EOB-DTPA zur Visualisierung des Transportes von Arzneimitteln zum Ort der Wirkung

Zur Eignung von Gd-EOB-DTPA zur Visualisierung des Transportes von Arzneimitteln zum Ort der Wirkung

Contrast enhancing magnetic resonance imaging (MRI) of parenchymatous organs is influenced by specific cell functions. One example is gadoxetate (Gd- EOB-DTPA), which is specifically taken up in the liver by the organic anion (uptake) transporting polypeptides (OATP) 1B1 and 1B3. Because of evidence for Gd-EOB-DTPA to be extruded from liver cells by widely expressed human efflux transporters and to be absorbed from the gastrointestinal tract, we evaluated its affinity to the efflux pumps multidrug resistance-associated protein (MRP) 2 (ABCC2) and MRP3 ( ABCC3) and to OATP1A2, apical sodium- dependent bile acid transporter (ASBT), organic cation transporter (OCT) 3 in vitro. Moreover we measured its pharmacokinetics and liver enhancement after oral and intravenous administration in wild-type and Abcc2-deficient rats by liquid chromatography tandem mass spectrometry (LC-MS/MS) and T1-weighted MRI, respectively. Stably transfected HEK-OCT3 cells showed an uptake of 1-methyl- 4-phenylpyridinium (MPP + ) with a K m of 13.9±3.2 µmol/l and a V max of 30.0±3.1
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Einfluss einer Lebersteatose auf die Detektionsleistung mit Gd-EOB-DTPA in der
Magnetresonanztomografie

Einfluss einer Lebersteatose auf die Detektionsleistung mit Gd-EOB-DTPA in der Magnetresonanztomografie

Ziel der Arbeit ist es nachzuweisen, welchen Einfluss eine Steatosis hepatis auf die Detektion von Lebermetastasen in den hepatobiliären fettgesättigten Aufnahmen mit Gd-EOB-DTPA hat. Das Patientenkollektiv wurde deshalb auf Patienten mit einer Leberverfettung beschränkt. Bei allen in die Studie einbezogenen Patienten wurde die Leberverfettung wie folgt anhand eines SI- Abfalls zwischen den In-/Opposed-Phasen ermittelt. Dazu wurden, wie in Abbildung 4 beschrieben, für jeden Patienten in den In-Phasen wie auch in den Opposed-Phasen jeweils drei ROIs (Region-of-Interest) festgelegt. Bei der Ausrichtung der ROIs wurde darauf geachtet, diese auf keine Gefäße oder Läsionen zu legen. Es wurde sowohl in den In- als auch in den Opposed- Phasen ROIs gleicher Größe, in gleicher Position, auf einer repräsentativen Schicht, in ventraler, zentraler und dorsaler Lokalisation der Leber gesetzt. Aus den SI-Mittelwerten der drei ROIs, wurde jeweils ein Mittelwert für die In-Phasen (In-Phase M) und für die Opposed-Phasen (Opp- Phase M) berechnet. Die Berechnung eines Mittelwertes erfolgte, um die verschiedenen Abstände der ROIs zur Spule auszugleichen. Es wurde eine ROI-Größe von ca. 1-2 cm² gewählt. Der prozentuale SI-Abfall wurde stellvertretend für die Leberverfettung entsprechend anderen Studien nach folgender Formel berechnet 92,99,101 :
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Klinische Untersuchung der hepatobiliären Kinetik von Gd-EOB-DTPA im
Hochfeldmagnetresonanztomographen

Klinische Untersuchung der hepatobiliären Kinetik von Gd-EOB-DTPA im Hochfeldmagnetresonanztomographen

„Ich, Anne Bethke, erkläre, dass ich die vorgelegte Dissertationsschrift mit dem Thema: „Klinische Untersuchung der hepatobiliären Kinetik von Gd-EOB-DTPA im Hochfeldmagnetresonanztomographen“ selbst verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt, ohne die (unzulässige) Hilfe Dritter verfasst und auch in Teilen keine Kopien anderer Arbeiten dargestellt habe.“

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Die Magnetresonanztomographie des hepatozellulären Karzinoms in Zirrhose mit
hepatozytenspezifischem Kontrastmittel Gd-EOB-DTPA und Korrelation mit dem
zytometrisch bestimmten DNA-Index

Die Magnetresonanztomographie des hepatozellulären Karzinoms in Zirrhose mit hepatozytenspezifischem Kontrastmittel Gd-EOB-DTPA und Korrelation mit dem zytometrisch bestimmten DNA-Index

Die Diagnose eines HCC kann entsprechend den EASL-Kriterien auch beim Vorliegen normaler Leberwerte gestellt werden, wenn ein Tumorknoten in zwei bildgebenden Verfahren (Ultra[r]

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OPUS Würzburg | Synthese neuer AAZTA-basierter Liganden und ihrer Gd(III)-Komplexe als Kontrastmittel für die MR-Bildgebung

OPUS Würzburg | Synthese neuer AAZTA-basierter Liganden und ihrer Gd(III)-Komplexe als Kontrastmittel für die MR-Bildgebung

die eingangs genannten Kriterien erfüllen, basieren dagegen auf Gd(III)-Komplexen. Da Gd 3+ in Komplexen bevorzugt neunfach koordiniert vorliegt, können durch Koordination mit octa- und teilweise auch mit heptadentaten Chelatliganden sowohl thermodynamisch als auch kinetisch stabile Komplexe gebildet werden, wobei die verbleibende(n) Koordinationsstelle(n) am Gd(III)-Metallzentrum zur direkten Anbindung eines beziehungsweise zweier Wassermoleküle genutzt werden kann. Gegenwärtig sind acht Kontrastmittel auf Gd(III)-Basis in der klinischen Anwendung zugelassen, die die oben genannten Voraussetzungen erfüllen, jeweils auf octadentaten Liganden basieren und dadurch ein direkt an das Gd(III)-Metallzentrum gebundenes Wassermolekül besitzen. Dabei lässt sich prinzipiell zwischen den offenkettigen und den ringförmigen Chelatliganden unterscheiden. Die auf acyclischen Chelatliganden basierenden Kontrastmittel Gd-DTPA-BMA (II, Omniscan ® ), Gd-BOPTA (III, MultiHance ® ), [37] Gd-DTPA-BMEA (IV, OptiMARK ® , nicht in der EU zugelassen) und Gd-EOB-DTPA (V, Primovist ® ) [38] leiten sich alle vom offenkettigen DTPA-Chelatliganden (= Diethylentriamin-N,N,N’,N’’,N’’-penta- essigsäure) des ersten zugelassenen Gd(III)-Kontrastmittels Gd-DTPA (VI, Magnevist ® ) ab (Abbildung 2.2). [39]
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Untersuchung der säurekatalysierten Dissoziationskinetik und von komplexchemischen Eigenschaften Gd(III)-haltiger MRT-Kontrastmittel

Untersuchung der säurekatalysierten Dissoziationskinetik und von komplexchemischen Eigenschaften Gd(III)-haltiger MRT-Kontrastmittel

Hauptsächlich zwei Faktoren limitieren die Qualität der mit dieser Methode generierten Ergeb- nisse. Einerseits die Mischzeit, also die Zeit, die dem System nach Zugabe des Titrationsmittels gegeben wird, um das Gleichgewicht zu erreichen. Die Experimente haben gezeigt, dass die Titrationskurve der alkalimetrischen Rücktitration mit steigender Mischzeit zu höheren pH- Werten verschoben wird. Dies ist ein starker Hinweis auf das Einsetzen der Dissoziation der Komplexe während der acidimetrischen Hintitration. Der während der Komplexdissoziation GdL ⇄ Gd 3+ + HyL freigesetzte Ligand nimmt dann natürlich Protonen aus der Lösung auf und bewirkt bei der Rücktitration insgesamt eine leichte Erhöhung des pH-Wertes. Dies führt dazu, dass die Puffergebiete der beiden Titrationskurven nicht mehr übereinstimmen. Interpretieren lässt sich diese Tatsache letztlich nur so, dass die Einstellung des thermodynamischen Gleich- gewichtes, wenn überhaupt, nur durch Wahl einer geeigneten Mischzeit erreicht werden kann. Dementsprechend wurde die Mischzeit für die drei makrozyklischen Komplexe individuell op- timiert. Die Bestimmung der Protonierungskonstanten darf nur dann erfolgen, wenn Hin- und Rücktitration wirklich zur Deckung kommen. Andererseits limitiert die pH-Änderung die Be- stimmbarkeit der Konstanten. Wie vorhin schon erwähnt sollte ΔpH zwischen der Titrations- kurve einer starken Säure und der tatsächlich gemessenen Kurve deutlich größer als die Mess- genauigkeit der pH-Elektrode sein. Für die durchgeführten Messungen ist diese Differenz etwa um den Faktor 5 bis 8 größer als die Messgenauigkeit. Dies ist zwar immer noch signifikant, aber trotzdem nicht sehr viel. Aus diesem Grund ergibt sich generell ein gewisser Fehler auf den so bestimmten Protonierungskonstanten. Die beiden Einflüsse werden exemplarisch in Ab- bildung 44 für eine 10 m M Prohance ® -Lösung dargestellt.
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Secondary phase selection during solidification of Mg-Y-Gd alloys

Secondary phase selection during solidification of Mg-Y-Gd alloys

Other type of RE rich particles look like an extra “bony” features on the eutectic structure. In the alloy WG105 (Figure 36: X1) or in WG77 (Figure 40: X3, X5) the EDX results are similar: the major element is yttrium, with a smaller concentration of gadolinium and high concentration of oxygen and surprisingly a significant amount of fluorine. The same feature without any Gd is also observed in W15 alloy (Figure 19: X1). The probability of the formation of Y2O3 is high according to literature [87], but fluorine (F) containing particle is unexpected. More likely, that these areas are the combination of Y2O3 and some F containing RE particles or MgF2 particles that form during casting too as a part of protective layer under SF6 cover gas. However, future TEM analysis is required to determine the exact structure and chemical composition of these particles. These areas were present mainly in three alloys: WG105, WG77 and the binary W15. The WG510 does not show the presence of detectable F. This indicates that the F based particles are similar to that what was expected in W15: YF3. The increased enrichment of Gd in the alloy results in a lower amount of detectable F. Probably the yttrium has a high tendency to react with the cover gas SF6 during the casting process. In the WG510 the bright segregated areas more likely the combination of Y2O3 and GdO.
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Entwicklung biokinetischer Modelle zur Beschreibung der Wirkung von DTPA in Hinblick auf die Diagnostik und Therapie bei Inkorporation von Plutonium, und anderen Transuranen

Entwicklung biokinetischer Modelle zur Beschreibung der Wirkung von DTPA in Hinblick auf die Diagnostik und Therapie bei Inkorporation von Plutonium, und anderen Transuranen

keine „wissenschaftlich begründeten Regeln“ für einen optimierten Behandlungsplan. Die jeweiligen Institutionen wenden eigene Protokolle an. Gewöhnlich werden die Trinatriumsal- ze von Ca- oder Zn-DTPA intravenös injiziert. Als erste Maßnahme werden DTPA- Pulverformulierungen über Inhalatoren verabreicht. Es wird nur selten über schwache Ne- benwirkungen der DTPA-Therapie berichtet. Hautreizungen von kurzer Dauer sind in einigen Fällen beobachtet worden. Ein Fall wiederholter Behandlungen mit insgesamt mehr als 500g DTPA ohne irgendwelche Nebenwirkungen der DTPA wird von Breitenstein beschrieben [Bre83]. In den USA hat die Genehmigungsbehörde „Food and Drug Administration (FDA)“ Injektionen von „pentetate Calcium trisodium (Ca-DTPA)“ und „pentetate zinc trisodium (Zn- DTPA)“ zur Behandlung bestimmter Arten von Kontaminationen [FDA04, FDA08] zugelas- sen. Auch in Deutschland sind Ca-DTPA und Zn-DTPA zugelassene Pharmaka, während in den meisten europäischen Ländern DTPA immer noch nicht als „normales“ Arzneimittel zu- gelassen ist und nur von namentlich bekannten Experten als eine Art „Experimentaltherapie“ eingesetzt werden darf.
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Metabolismus und Toxizitaet therapeutischer Chelatbildner. 3. Mitteilung: Einfluss von AEDTA und DTPA auf die Ausscheidung von endogenem Zink

Metabolismus und Toxizitaet therapeutischer Chelatbildner. 3. Mitteilung: Einfluss von AEDTA und DTPA auf die Ausscheidung von endogenem Zink

Catsch und Le (1965, 1966) angenommen und auch experimentell verifiziert wird, ist es jedoch nicht zulässig, die Retention von 65Zn nach Verabfolgung der markierten Zn-Chelate ausschließ[r]

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A Multivariate Analysis of Ca-DTPA-Effectiveness in Removing 241 Am from the Rat 

A Multivariate Analysis of Ca-DTPA-Effectiveness in Removing 241 Am from the Rat 

The behaviour of the intercept a (Fig. 3) suggests that — in addition to the heterogeneity of the bind­ ing sites mentioned above — two basically different phases of DTPA-efficacy are involved. Indeed, it has been shown14 that after intravenous injection of 241Am-citrate there is a significant amount of activity in the blood plasma only up to about 90 min. Conse­ quently, during this time interval interaction of D TPA w ith 241Am takes place mainly in the plasma,

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Induktion von DNA Doppelstrangbrüchen durch 90Y-DTPA-Cetuximab in humanen Plattenepithelkarzinomzelllinien des Kopf- / Halsbereiches zur Etablierung von EGFR gerichteten Radioimmuntherapien zur Tumorinaktivierung

Induktion von DNA Doppelstrangbrüchen durch 90Y-DTPA-Cetuximab in humanen Plattenepithelkarzinomzelllinien des Kopf- / Halsbereiches zur Etablierung von EGFR gerichteten Radioimmuntherapien zur Tumorinaktivierung

Eine der aufschlussreichsten Arbeiten in diesem Zusammenhang ist zweifelsohne die Arbeit von Wen et al. (Wen et al., 2001). Der Ansatz, der von dieser Arbeitsgruppe verfolgt wurde, ist die Markierung des humanisierten, EGFR gerichteten Antikörpers Cetuximab (Markenname: Erbitux ® ) mit 111 Indium. Mit diesem Antikörper wurden Nacktmäuse behandelt, welche sowohl am Vorder- als auch am Hinterlauf ein Xenograft trugen. Der Nachweis der Verteilung der Radioaktivität erfolgte via Positronen Emissions Tomographie (PET). In allen Xenografts wurde der Großteil der Radioaktivität in der Leber festgestellt. Das Tumor zu Leber Verhältnis der gebundenen Radioaktivität betrug maximal 0,45. Dieses Ergebnis zeigt, dass der radioaktiv markierte Antikörper in einem starken Maße unspezifisch in der Leber angereichert wird. Wahrscheinliche Ursache sind Verstoffwechselungsvorgänge. Die Anreicherung der Radioaktivität im Xenograft hingegen ist EGFR spezifisch. So wurde in den Xenografts mit hoher EGFR Expression stets eine höhere Aktivität nachgewiesen als in denen mit geringer EGFR Expression. Darüber hinaus ließ sich die Anreicherung von 111 In-DTPA-PEG-Cetuximab durch eine vorherige Gabe von unmarkiertem Cetuximab blockieren.
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Magnetic properties and structure of Gd-implanted L10 FePt thin films

Magnetic properties and structure of Gd-implanted L10 FePt thin films

These film samples were further used for Gd implantation stud- ies. Before Gd implantation, the correct fluence of Gd atoms per cm 2 as well as the ion energy for the process had to be determined. There- fore, numerical TRIM simulations were conducted, simulating the behaviour of accelerated Gd ions in 20 nm thick FePt films. Various runs at different ion energies, ranging from 10–50 keV, were simu- lated. The results are shown in Fig. 2a . For increasing energies, the maximum in Gd concentration shifts towards the substrate and the curves flatten out. A desirable distribution has its maximum at a suf- ficient depth below the surface, without penetrating into the MgO
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Gelenkentzündung in der Magnetresonanztomographie nach i.v. Gabe eines Gd-
haltigen Kontrastmittels: experimentelle Untersuchungen zum Einfluss von Matrixkomponenten auf das
Signalenhancement

Gelenkentzündung in der Magnetresonanztomographie nach i.v. Gabe eines Gd- haltigen Kontrastmittels: experimentelle Untersuchungen zum Einfluss von Matrixkomponenten auf das Signalenhancement

Inflammatory joint diseases pose an important medical, economic and therefore diagnostic challenge. An accurate diagnosis is increasingly based on contrast enhanced MR-imaging. The aim of this thesis was to obtain information on one possible mechanism which finally leads to late Gadolinium enhancement in MRI in arthritides in an animal model. The focus was on glycosaminoglycans (GAG), a component of the extracellular matrix. It is known, that GAG are elevated in inflamed tissue and that they are strongly complexing substances, particularly for trivalent metal ions. Since there is evidence from in vitro experiments for transchelation of Gd 3+ -ions from linear contrast media complexes to GAG, we hypothesized, that the presence of GAG in inflamed tissue correlates with a late signal enhancement after injection of a Gd-containing linear contrast medium.
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EPR of Gd 3+ in a Single Crystal of Thorium disulfide (ThS 2 ) 

EPR of Gd 3+ in a Single Crystal of Thorium disulfide (ThS 2 ) 

In this way, the per- turbation theory can be applied to the higher field lines of the spectra, to obtain reasonable starting values of the most important parameters, to be used in th[r]

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Development of Mg-Gd-(Ag, Ca) alloys as biodegradable implant materials

Development of Mg-Gd-(Ag, Ca) alloys as biodegradable implant materials

3 Motivation and objectives New Al-free Mg alloy systems with tailored properties specific for a bone related application especially in children are recommended to be developed as biodegradable implant materials. Depending on the data from various in vitro and in vivo experiments, the developed Mg alloys should avoid possible but unwanted systemic side effects for the use in humans. Mg alloys containing RE elements are increasingly attractive implant materials applied in the human body. Mg-RE alloys show a good combination of mechanical and bio-corrosion properties [1- 4]. Gd has an acceptable biocompatibility and a high solid solubility, therefore properties of Mg-Gd alloys can be tailored in a wide range by varying the content of Gd [44] and heat treatments as well. The addition of Ag alloying element was reported to improve the ductility. Its ion Ag+ can prevent bacterial infections [7]. Addition of Ca contributes to the microstructural refinement of as-cast Mg alloys, and improvement of their strength and plasticity. Zr is often used as grain refiner for the developed biodegradable Mg alloys. But a complex alloying makes it difficult to investigate in vivo degradation. It is not certain if it can be truly connected to a chemical element, an intermetallic compound or a microstructural effect based on the processing route.
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