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Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenEe

Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenEe

Bundesregierung für die Stützjahre 2030 und 2040 verschärft worden, um eine kontinuierliche Reduktion der THG-Emissionen bis zu einer Treibhausgasneutralität der Energieversorgung in 2050 zu erreichen. Die Reduktionsziele bezogen auf 2030 sind – 60 % gegenüber dem Klimaziel der Bundesregierung mit -55 % und für 2040 -80 % in den Greenee-Szenarien gegenüber -70 % erhöht. In 2050 wird das Ziel einer Reduktion um 96 % erreicht, im Vergleich zum bisherigen Minderungskorridor der Bundesregierung von -80 bis -95 % gegenüber 1990. Auch wenn dabei die Energiewirtschaft die schnellste Reduktion der THG-Emissionen ermöglicht, erfolgt 2030 weiterhin ein Einsatz von Braunkohle zur Stromerzeugung. Sektorziele des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung (BMUB 2016a) werden nicht als Randbedingung für die Optimierung festgelegt, sondern als Ergebnis ausgewertet. Neben den direkten nationalen THG-Emissionen müssen auch Anstrengungen im Bereich des nichtenergetischen Verbrauchs (welcher über Müllheizkraftwerke als THG-Emissionen verspätet auftritt) und des internationalen Verkehrs unternommen werden. Deswegen werden PtL-Importe in 2030 und 2040 nicht auf nationale THG-Emissionsziele angerechnet.
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Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenLife

Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenLife

Dittrich, M.; Gerhardt, N.; Schoer, K.; Dünnebeil, F.; Becker, S.; von Oehsen, A.; Vogt, R.; Köppen, S.; Biemann, K.; Böttger, D.; Ewers, B.; Limberger, S.; Frischmuth, F.; Fehrenbach, H. (2020a): Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenEe. UBA Climate Change 01/2020. Dittrich, M.; Gerhardt, N.; Schoer, K.; Dünnebeil, F.; Becker, S.; von Oehsen, A.; Vogt, R.; Köppen, S.; Biemann, K.; Böttger, D.; Ewers, B.; Limberger, S.; Frischmuth, F.; Fehrenbach, H. (2020b): Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenLate. UBA Climate Change 02/2020. Frondel, M.; Grösche, P.; Huchtemann, D.; Oberheitmann, A.; Peters, J.; Vance, C.; Angerer, G.; Sartorius, C.; Buchholz, P.; Röhling, S.; Wagner, M. (2006): Trends der Angebots- und Nachfragesituation bei mineralischen Rohstoffen. Endbericht Forschungsprojekt Nr. 09/05 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. BGR, Fraunhofer ISI, RWI Essen.
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Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenLate

Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenLate

Destatis (2018b): Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Fachserie 3 Reihe 5.1 - 2017. Vol. 49, No.0. Dittrich, M.; Gerhardt, N.; Schoer, K.; Dünnebeil, F.; Becker, S.; Oehsen, A. von; Vogt, R.; Köppen, S.; Biemann, K.; Böttger, D.; Ewers, B.; Sonja, L.; Frischmuth, F.; Fehrenbach, H. (2020): Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenEe. Climate Change 01/2020. Frondel, M.; Grösche, P.; Huchtemann, D.; Oberheitmann, A.; Peters, J.; Vance, C.; Angerer, G.; Sartorius, C.; Buchholz, P.; Röhling, S.; Wagner, M. (2006): Trends der Angebots- und Nachfragesituation bei mineralischen Rohstoffen. Endbericht Forschungsprojekt Nr. 09/05 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. BGR, Fraunhofer ISI, RWI Essen.
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Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenMe

Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenMe

Dittrich, M.; Gerhardt, N.; Schoer, K.; Dünnebeil, F.; Becker, S.; von Oehsen, A.; Vogt, R.; Köppen, S.; Biemann, K.; Böttger, D.; Ewers, B.; Limberger, S.; Frischmuth, F.; Fehrenbach, H. (2020a): Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenEe. UBA Climate Change 01/2020. Dittrich, M.; Gerhardt, N.; Schoer, K.; Dünnebeil, F.; Becker, S.; von Oehsen, A.; Vogt, R.; Köppen, S.; Biemann, K.; Böttger, D.; Ewers, B.; Limberger, S.; Frischmuth, F.; Fehrenbach, H. (2020b): Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenLate. UBA Climate Change 02/2020. Frondel, M.; Grösche, P.; Huchtemann, D.; Oberheitmann, A.; Peters, J.; Vance, C.; Angerer, G.; Sartorius, C.; Buchholz, P.; Röhling, S.; Wagner, M. (2006): Trends der Angebots- und Nachfragesituation bei mineralischen Rohstoffen. Endbericht Forschungsprojekt Nr. 09/05 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. BGR, Fraunhofer ISI, RWI Essen.
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Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - Vergleich der Szenarien

Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - Vergleich der Szenarien

► Die Nachfrage gemessen als Anteil an der aktuellen Produktionsmenge sinkt bis 2050 für viele Metalle auf Werte um bzw. unter 1%. Zum Vergleich: in 2010 stellt Deutschland rund 1,1% der Weltbevölkerung, in 2050 wird der Anteil nach UN-Prognosen etwas geringer sein. Nachgefragte Mengen um oder unter 1% entsprechen dem Anteil der Bevölkerung und können als „fairer Anteil“ interpretiert werden. Werte darüber zeigen ein Übermaß, bzw. sie geben Hinweise, für welche Metalle Substitute gesucht bzw. Produktionsmengen gesteigert werden müssten, um die Nachfrage der (in den Szenarien unterstellten) globalen
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Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenSupreme

Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenSupreme

In GreenSupreme werden alle untersuchten Metalle sowohl im Pfad als auch kumuliert bis 2050 in einer geringeren Menge als in allen anderen Green-Szenarien nachgefragt. In Folge ist unter den Szenarioannahmen insgesamt eine gernigere Knappheit zu erwarten. Im Pfad und in 2050 ist nur bei PGM und Lithium (ohne die Berücksichtigung von Recycling) eine potenzielle Knappheit zu erwarten, sofern die global durchschnittliche Pro-Kopf-Nachfrage nach diesen Metallen der deutschen Nachfrage entspricht und die Produktionsmengen nicht erhöht werden. In 2030 und 2040, aber nicht mehr in 2050, fragt Deutschland einen überproportionalen Anteil nach Kupfer, Zink, Blei und Zinn nach. Nur in 2030, aber nicht mehr in 2040 und 2050, fragt Deutschland einen überproportionalen Anteil nach Aluminium, Magnesium und Nickel nach. Das Ausmaß ist deutlich geringer als in allen anderen Green-Szenarien
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Sozialisationsbedingungen von Jugendlichen im Transformationsprozess : empirische Analyse von Sozialisationsprozess und Sozialisationsinstanzen ostdeutscher Jugendlicher zwischen 1993 und 1996

Sozialisationsbedingungen von Jugendlichen im Transformationsprozess : empirische Analyse von Sozialisationsprozess und Sozialisationsinstanzen ostdeutscher Jugendlicher zwischen 1993 und 1996

Die Identitäts- und Persönlichkeitsbildung von ostdeutschen Jugendlichen findet unter stark veränderten Bedingungen statt. Biographische Einschnitte, verunsicherte Lebensführungsmuster und fehlende Kontinuitätserfahrung der gesellschaftlichen Wirklichkeit tragen zu einer erhöhten Verunsicherung im Sozialisationsprozess bei. Die gesellschaftliche Wirklichkeit hat sich durch den Systemzusammenbruch der DDR in vielen Bereichen verändert. Die Ideologie des Staats- und Gesellschaftsverständnis der DDR hat ihre Gültigkeit verloren. Einsetzende horizontale und vertikale Mobilitätsprozesse haben das bisherige Umfeld (z. B. Schule, Arbeit, Nachbarschaft, Nischen) der Jugendlichen verändert. Spezifische Krisen und Problemlagen, wie Arbeitslosigkeit und Neuorientierung im Hinblick auf Schulsystem und Berufsausbildung, müssen bewältigt werden (vgl. ebd.). Die Kontinuitätserfahrungen von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen als gemeinsamer Erfahrungskontext, der verhaltensstabilisierend wirkt und Identitätsbildung erleichtert, ist für die ostdeutschen Jugendlichen nicht gegeben. Das Ausmaß der Veränderungen der gesellschaftlichen Wirklichkeit im Transformationsprozess und die Auswirkungen auf den Lebenslauf waren nicht erwartbar und können durchaus als kritisches Ereignis erlebt werden.
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Zwischen Kolchose, Kapitalismus und kultureller Autonomie : Wandel und Persistenzen im Transformationsprozess des Deutschen Nationalen Rayons (Altai)

Zwischen Kolchose, Kapitalismus und kultureller Autonomie : Wandel und Persistenzen im Transformationsprozess des Deutschen Nationalen Rayons (Altai)

stammten Bevölkerung in den 90er Jahren wurde der Zuzug von Russlanddeutschen aus Zentralasien zwar gezielt gefördert (was dazu geführt hat, dass sich offiziell noch rund ein Drittel der Einwohner als Russlanddeutsche identifizieren), aber dennoch hat der DNR Altai die lokalen Kulturträger verloren. Der Verlust der deutschen Muttersprache war so dramatisch, dass Deutsch als Verkehrssprache im Kreis fast verschwunden ist. Die Instal- lation des muttersprachlichen Deutschunterrichts, der mit der Wiedererrichtung des DNR als Ziel ausgegeben wurde, konnte nicht realisiert werden. Dies ist auch auf Initiative der Eltern zurückzuführen, die dem Russischen bei der Verbesserung der Zukunftsperspekti- ven ihrer Kinder Priorität einräumen. Nachdem die Möglichkeit nach Deutschland auszu- wandern kaum noch gegeben ist, gibt es für die kommenden Generationen kaum noch Anreize, die deutsche Sprache zu lernen. Unter jungen Menschen wird sie als Sprache der Großelterngeneration wahrgenommen – Englisch gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dennoch gibt es auch Entwicklungen zu beobachten, die auf eine kulturelle Binationalität hinauslaufen. In den vergangenen 20 Jahren hat sich ein Vereinswesen entwickelt, das sich stark an regionale, russlanddeutsche Kulturmerkmale orientiert. Gesangs- und Tanz- vereine sind Generationen übergreifend populär und konnten sich dank der Finanzierung deutscher Kulturförderinstitutionen überregional gut vernetzen. Diese gewachsenen Struk- turen sollten von den russlanddeutschen Dachorganisationen genutzt werden.
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Soziale Mobilität im ostdeutschen Transformationsprozess. Eine Untersuchung zur subjektiven Auf- und Abstiegswahrnehmung aus qualitativer kontrolltheoretischer Sicht

Soziale Mobilität im ostdeutschen Transformationsprozess. Eine Untersuchung zur subjektiven Auf- und Abstiegswahrnehmung aus qualitativer kontrolltheoretischer Sicht

Meine eigenen Erfahrungen mit der ostdeutschen Transformationsforschung basieren auf einer über dreijährigen Tätigkeit als Nachwuchswissenschaftlerin in einem DFG-Projekt. Untersucht wurden die sozialen Wandlungsprozesse in der thüringischen Stadt Gotha im Zeitraum von 1991 bis 1994. Die Arbeit in dem Projekt ist mir in Erinnerung als eine sehr spannende Zeit, die geprägt war durch die eigene große Neugier am Forschungsthema und durch ein von Seiten der "Beforschten" unerwartet aufgeschlossenes Entgegenkommen. Hinzu kam das Gefühl, sich am "Puls der Zeit" zu befinden, da der Umbruch in Ostdeutschland damals noch ein zentrales Thema des öffentlichen Interesses und der medialen Berichterstattung war. Der von Lutz beschriebene abrupte Wandel wurde mir vor allem beim Vergleich der Soziologiekongresse in Halle an der Saale und in Dresden bewusst. Während in Halle im Frühjahr 1995 der Transformationsprozess noch das beherrschende Kongressthema gewesen war, sah das beim Kongress in Dresden im Herbst 1996, also nur eineinhalb Jahre später, bereits vollkommen anders aus. Die Transforma- tionsforschung war aus den Plenarveranstaltungen weitgehend verschwunden und fand sich allenfalls in einigen Veranstaltungen der Sektionen oder der Ad-hoc- Gruppen wieder. Es schien, als wollte man vom Transformationsthema plötzlich gar nichts mehr wissen. Die soziologischen Themen, die in der Zeit vor Wende und Wiedervereinigung dominant gewesen waren, hatten nun wieder die Oberhand gewonnen.
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Familie und Verwandtschaft in Kasachstan - eine empirische Untersuchung zu familiären Lebensformen und verwandtschaftlichen Beziehungen im Transformationsprozess

Familie und Verwandtschaft in Kasachstan - eine empirische Untersuchung zu familiären Lebensformen und verwandtschaftlichen Beziehungen im Transformationsprozess

Burgess nimmt hier bereits die These des Wandels zur Kernfamilie sowie der Deinstitutionalisierung der Familie als Folge der weitergehenden Individualisierung und Emotionalisi[r]

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Die Disparität der Sparquoten Ost- und Westdeutschlands: kann der spezifische ostdeutsche Transformationsprozess die Abweichung erklären?

Die Disparität der Sparquoten Ost- und Westdeutschlands: kann der spezifische ostdeutsche Transformationsprozess die Abweichung erklären?

4 Zusammenfassung Trotz vergleichbarer historischen Entwicklung nach dem zweiten Weltkrieg differieren die Sparquoten in den mittel- und osteuropäischen EU-Ländern deutlich. Als Erklärung für diesen Unterschied wird der Grad der Zentralisierung der Volkswirtschaften vor dem Transformationsprozess angebracht. Dies ist von daher erstaunlich, da Volkswirtschaften wie die Nachfolgestaaten der Tschechoslowakei mit einer geringen Erfahrung mit dem Marktsozialismus hohe Sparquoten aufweisen und das ehemals marktsozialistische Land Polen nur eine geringe Sparquote. Eine Erklärung wäre, dass transformationsbedingte Schocks zumindest teilweise diesen Effekt überlagert haben. So war der Rückgang des Außenhandels infolge des Zusammenbruchs der Sowjetunion für stark auf diesen Handel angewiesene Länder dominierend und kann über den in der Literatur beschriebenen Zu- sammenhang zwischen Sparquote und Außenhandel zu Disparitäten geführt haben. Mit diesem Argument nicht vereinbar ist der starke Rückgang der Sparquote Polens und deren nur langsame Erholung sowie die relativ geringe Sparquote der privaten Haushalte Ost- deutschlands. Insbesondere während des Transformationsprozesses hatte Ostdeutschland erhebliche Vorteile. So hatte die DDR einen hohen Handelsanteil mit westeuropäischen Industriestaaten, in Ostdeutschland wurde eine schnelle Form der Privatisierung von Staatsunternehmen und des Bankensektors gewählt sowie beachtliche Transferzahlungen von West- nach Ostdeutschland geleistet. Zudem verursachte der Umbau des Finanzsek- tors nicht die typischen Probleme, die die anderen Transformationsökonomien erfahren mussten. Trotz aller dieser Unterschiede kam es in Ostdeutschland zu keiner Angleichung der Sparquoten. Eine einfache Erklärung über die Initialbedingungen vor der Transforma- tion bzw. aufgrund des Transformationsprozesses scheint daher zumindest bisher nicht hinreichend begründet.
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Inklusion als schulischer Transformationsprozess. Möglichkeiten und Grenzen der indikatorengestützten Darstellung des Gemeinsamen Lernens auf kommunaler und Einzelschulebene

Inklusion als schulischer Transformationsprozess. Möglichkeiten und Grenzen der indikatorengestützten Darstellung des Gemeinsamen Lernens auf kommunaler und Einzelschulebene

Der Mehrwert eines datengestützten Monitorings lässt sich an drei Punkten festmachen. (1) Die dargestellten Informationen können an den kommunalspezifischen Problemlagen, Zielen und Rahmenbedingungen einer Kommune ansetzen. Sie erfüllen, anders als Bildungsberichte auf na- tionaler und internationaler Ebene, spezifischere Aufgaben, da sie unmittelbar an der Daseinsfür- sorge der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet sind (vgl. Andrzejewska et al. 2011a). (2) Nach der Fertigstellung werden Ergebnisse indikatorengestützer Analysen üblicherweise in den zustän- digen Gremien, Institutionen oder Kommunalparlamenten zur Diskussion gestellt, und/oder sie dienen im Rahmen von Bildungskonferenzen als Ausgangspunkt für den Austausch zwischen he- terogenen Gruppen und relevanten Akteuren des Bildungswesens. Sie fördern so die Transparenz im Bildungssystem ebenso wie eine Debatte über Handlungserfordernisse und Entwicklungsstra- tegien in der Kommune. (3) Ein Transformationsprozess, der die Vernetzung und die Entwick- lung gemeinsamer Handlungsstrategien aller relevanten Akteure der Bildungslandschaft forciert, bedarf häufig der Kenntnis der vorhandenen Strukturen auch unterhalb der kommunalen Ebene, genauer: über die Beschaffenheit der kreisangehörigen Gemeinden. Kleinräumige Analysen sind deshalb von besonderem Interesse, vor allem wenn es darum geht, die oftmals verschiedenartigen Handlungserfordernisse in den einzelnen Sozialräumen eines Kreises oder einer Stadt zu identi- fizieren, Abstimmungsprozesse zu verbessern und zielgerichtet zu steuern. Durch kleinräumige Darstellungen lassen sich individuelle Problemlagen benennen, die durch eine gesamtkommuna- le Darstellung nicht sichtbar werden würden (Andrzejewska et al. 2011, S. 22).
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OPUS 4 | Zwischen kooperativer Sicherheit und militärischer Interventionsfähigkeit - Die deutsche Sicherheitspolitik im Transformationsprozess der NATO vom Ende des Kalten Krieges bis zum Kampf gegen den Terrorismus

OPUS 4 | Zwischen kooperativer Sicherheit und militärischer Interventionsfähigkeit - Die deutsche Sicherheitspolitik im Transformationsprozess der NATO vom Ende des Kalten Krieges bis zum Kampf gegen den Terrorismus

Bis weit in die erste Hälfte des Jahres 2001 hinein dümpelte die regierungsamtliche Erweite- rungsdiskussion in der NATO weitgehend führungs- und orientierungslos vor sich hin. Zugleich hatte sich das Entscheidungsumfeld zu verändern begonnen. Im März 1999 traten mit Polen, Tschechien und Ungarn drei Länder in das Bündnis ein, deren Regierungen ge- meinsam für einen zügigen Beitritt der ost- und südosteuropäischen Kandidaten eintraten. 706 Ähnlich wie einige Jahre zuvor Deutschland wollten sie nicht dauerhaft an der geographi- schen Peripherie der NATO verweilen. Hinzu kam, dass auch die neun Beitrittskandidaten, deren Kreis bald um Kroatien erweitert wurde, zunehmend deutlich und zunehmend gemein- sam ihr Interesse an einer möglichst schnellen Aufnahme in das Bündnis artikulierten. Im Mai 2000 schlossen sie sich in der litauischen Hauptstadt Vilnius zusammen, um für ihre gemein- same Aufnahme in die NATO im Sinne des big bang-Szenarios zu werben. Mit dem Näherrü- cken des nächsten Gipfeltreffens erhöhte sich der Entscheidungsdruck auf das Bündnis. Hinzu kam, dass sich die Negativszenarien der Erweiterungsgegner nach der ersten Runde – bezüg- lich der finanziellen Kosten und der Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit der NATO – nicht bewahrheiteten. 707 Schließlich stelle sich heraus, dass der neue russische Präsident Vla- dimir Putin entgegen manchen Erwartungen eine pragmatische Neuausrichtung der russischen Außen- und Sicherheitspolitik in Richtung Westen vollzog. 708 Zwar betrachtete die im Januar 2000 verabschiedete russische Sicherheitsdoktrin die Erweiterungspolitik des Bündnisses noch immer als eine Bedrohung. 709 Gleichzeitig machte Präsident Putin wiederholt deutlich, dass er eine verstärkte Einbindung Russlands in Europa sowie eine Verbesserung der Bezie- hungen zu den USA anstrebte. 710 Die Atlantische Allianz gehöre nun einmal zu Europa, so
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Vom Trampelpfad zur "Nurautostraße": der bau- und verwaltungstechnische Transformationsprozess des Straßenwesens von den Anfängen bis zur Zwischenkriegszeit / vorgelegt von Thomas Vogler

Vom Trampelpfad zur "Nurautostraße": der bau- und verwaltungstechnische Transformationsprozess des Straßenwesens von den Anfängen bis zur Zwischenkriegszeit / vorgelegt von Thomas Vogler

dass zumindest in der „vormodernen“ Phase ein direkter Zusammenhang zwischen der Entwicklung eines Straßenwesens, und der Entfaltung zentral geführter, großräumig territorialer, bzw. staatlicher Strukturen bestand. Mit dem Aufstieg des Römischen Imperiums entstand auch ein römisches Straßennetz, dass das gesamte Machtgebiet vernetzte. Ebenso verfiel dieses Straßennetz mit dem Untergang Roms zum überwiegenden Teil auch wieder, da die vorwiegend kleinräumigen Territorial-, Macht- und Verwaltungsstrukturen, die zumindest in Mitteleuropa im Laufe des Mittelalters vorherrschten, ein bau- und verwaltungstechnisch ausgeklügeltes Straßenwesen, wie das römische, entbehrlich machten. Erst mit der neuerlichen Festigung großräumiger, zentral geführter Strukturen entwickelte sich auch wieder ein Straßenwesen, wie man anhand der vergleichsweise frühen Entwicklung des französischen Straßenwesens seit dem 16. Jahrhundert, das im Zusammenhang mit der gleichzeitig einsetzenden Zentralisierung Frankreichs entstand, exemplarisch ablesen kann. Durch das Aufkommen der Eisenbahn im Laufe des 19. Jahrhunderts verlor das „vormoderne“ Straßenwesen zwar als Träger des Fern- und Mittelverkehrs an Bedeutung, doch für den Regionalverkehr blieben „vormoderne“ Straßen weiterhin wichtig, und wurden vorwiegend durch öffentliche Hand gebaut, und verwaltet. Auch die durch das Aufkommen des Automobilismus erforderliche Modernisierung des „vormodernen“ Straßenwesens erfolgte ausschließlich durch die öffentliche Hand, da nur eine übergeordnete Administration die bau- und verwaltungstechnischen Maßnahmen, die für eine Modernisierung Straßenwesens erforderlich waren, effektiv koordinieren konnte. Der Bau Kfz-beschränkter Straßen, die zum Charakteristikum der „modernen“ dritten Phase im Transformationsprozess des Straßenwesens wurden, begann ursprünglich zwar durch private Hand, konnte jedoch nur durch staatliches Engagement, das im Zuge des Imagewandels „moderner“ Straßen, aber auch durch propagandistische Interessen geweckt wurde, teilweise schon in der späten Zwischenkriegszeit großräumig realisiert werden. Zumindest wurden sich im Verlauf der zweiten Hälfte der Zwischenkriegszeit, und spätestens mit der Weltwirtschaftskrise 1929 die Vertreter der zuständigen Behörden zunehmend darüber bewusst, dass „moderne“ Straßen in der Zukunft eine ähnliche infrastrukturelle Funktion wie die Eisenbahn einnehmen würden.
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Globales Lernen in international tätigen Wirtschaftsunternehmen implementieren. Unterstützung ressourcenschonenden und global verantwortlichen Handelns in medial vermittelten Arbeitsgruppen

Globales Lernen in international tätigen Wirtschaftsunternehmen implementieren. Unterstützung ressourcenschonenden und global verantwortlichen Handelns in medial vermittelten Arbeitsgruppen

Das Team des COMSIC (Collaboration Competencies for Me- dia Supported Intercultural Workgroups)- Projekts am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg beschäf- tigt s[r]

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Individuelle coping strategies unterer Mittelschichten im urbanen Transformationsprozess : Anpassungshandlungen der Bewohner von condominios in Santiago de Chile

Individuelle coping strategies unterer Mittelschichten im urbanen Transformationsprozess : Anpassungshandlungen der Bewohner von condominios in Santiago de Chile

Die neue Wohnform der unteren Mittelschicht ist nicht nur ein Produkt der sich in ihren Potentialen, Ansprüchen und Werten verändernden Anwohner, reflektiert also deren Identitäten, so[r]

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Hans-Hermann Höhmann (Hg.), Wirtschaft und Kultur im Transformationsprozess, Wirkungen, Interdependenzen, Konflikte. / [rezensiert von] Diana Schmidt

Hans-Hermann Höhmann (Hg.), Wirtschaft und Kultur im Transformationsprozess, Wirkungen, Interdependenzen, Konflikte. / [rezensiert von] Diana Schmidt

Dass Wirtschaftskultur aber auch in ih- ren sektoralen Ausprägungen als Rechts- kultur, Steuerkultur oder Steuerzahlkultur in Erscheinung tritt, zeigen die Beiträge von Nerré, Fruchtman[r]

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publish.UP Berufsbildende Schulen in den ostdeutschen Ländern am Neuanfang : eine Untersuchung zum Transformationsprozess am Beispiel der Oberstufenzentren im Land Brandenburg in den 1990er Jahren

publish.UP Berufsbildende Schulen in den ostdeutschen Ländern am Neuanfang : eine Untersuchung zum Transformationsprozess am Beispiel der Oberstufenzentren im Land Brandenburg in den 1990er Jahren

Als Beispiele für Defizite, wie das Auslassen der Entwicklung in den ostdeutschen Ländern sei u. a. auf Achtenhagen/Kell 1991 „Zur Situation der Berufsbildungsforschung an den Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland“ verwiesen (Achtenhagen/Kell 1991). Die Au- toren nahmen zwar die Aktualität historischer Untersuchungen für die beruflichen Bildungs- prozesse in den Katalog vordringlicher Aufgabenbereiche zukünftiger Berufsbildungsfor- schung der Kommission Berufs- und Wirtschaftspädagogik auf (vgl. ebd., S. 106 f.), verwei- sen jedoch nicht explizit auf den vereinigungsbedingten Forschungsbedarf. Ebenso ist der Beitrag von Greinert „Geschichte der Berufsausbildung in Deutschland“ (Greinert 1995) zu nennen. In einer Seminararbeit des Jahres 2003 an der Universität Konstanz zum Thema „Das Berufsbildungsgesetz und die Konsolidierung des Dualen Systems der Berufsausbildung: Ge- schichte, politische Realisierung, berufsbildungs- strukturelle und berufspädagogische Impli- kationen“ wird der Übertragungsprozess des BBiG 11 auf die 1990 noch existierende DDR schlicht vernachlässigt. Martin Fischer erwähnt in einem Vortrag am Institut Technik und Bildung (ITB) Bremen zum Thema „Historische Entwicklung des deutschen Berufsbildungs- systems“ unter Bezug auf Greinert nur die unveränderte Übernahme des westdeutschen Be- rufsbildungssystems in den ostdeutschen Bundesländern 1990. Einige wenige Aspekte werden von der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz 1995 aufgegriffen (vgl. Diepold 1996). So stellt Walden (1996, S. 171 f.; vgl. Kapitel 9) den Anpassungsprozess auf der be- trieblichen Ausbildungsseite sowie die ab 1992 zunehmende Ausbildungsplatzproblematik dar. In zwei Beiträgen wird auf den Modellversuch zur Doppelqualifizierung in Brandenburg eingegangen (vgl. Bremer 1996, Hölterhoff 1996). Die Forschungsberichte der Frühjahrsta- gung der Kommission Berufs- und Wirtschaftspädagogik 12 1999 befassen sich nicht mit dem Untersuchungsgegenstand (vgl. Straka/Bader/Sloane 2000). Zabeck erwähnt in seiner „Ge- schichte der Berufserziehung und ihrer Theorie“ (vgl. Zabeck 2009) weder die DDR und noch die Wendezeit. In dem Beitrag von Pätzold/Wahle zur historischen Berufsbildungsforschung im „Handbuch der Berufs- und Wirtschaftspädagogik“ (vgl. Nickolaus u. a. 2010) heißt es:
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Stehen wir vor einem Systemwechsel in der Wasserver- und Abwasserentsorgung? Sektorale Randbedingungen und Optionen im stadttechnischen Transformationsprozess. Gesamtbericht des Analysemoduls "Stadttechnik" im Forschungsverbund netWORKS.

Stehen wir vor einem Systemwechsel in der Wasserver- und Abwasserentsorgung? Sektorale Randbedingungen und Optionen im stadttechnischen Transformationsprozess. Gesamtbericht des Analysemoduls "Stadttechnik" im Forschungsverbund netWORKS.

Qualität des Trinkwassers gerecht. Das Trinkwasser ist das am besten überwachte Le- bensmittel. Die Position der Infrastrukturen als sowohl wichtigstes Element der kommuna- len Daseinsvorsorge in Deutschland (soziale Bedeutung) als auch als sozio-technische Systeme für den Umgang mit natürlichen Ressourcen (ökologische Beziehungen) bedin- gen effiziente Maßnahmen zur Erhaltung bzw. Anpassung des technischen Niveaus. Die durch den fortschreitenden Wandel wachsenden Forderungen nach einer grundle- genden Modernisierung im Wassersektor gehen einher mit immer höheren Anforderungen an die technischen Standards aufgrund von Vorschriften im Umweltbereich, die wiederum auch unmittelbar mit immensen finanziellen Belastungen verbundenen sind. Im Wechsel- spiel zwischen größerer Wirtschaftlichkeit und steigender Qualitätsansprüche sowohl auf rechtlicher Seite als auch auf Verbraucherseite, muss es weiterhin vorrangige Aufgabe bleiben, die Trinkwasserqualität aufrechtzuerhalten. Neue Herausforderungen wie Viren und Parasiten, die gegenüber üblichen Desinfektionsverfahren resistent sind und der Er- satz von Bleileitungen in den Hausanschlüssen werden Hauptbestandteil sein. Die chemi- sche Belastung des Rohwassers insbesondere durch Nitrat und Pflanzenschutzmitteln, vor allem durch landwirtschaftliche Nutzung, verursacht weitere Probleme. Hier werden weniger Aufbereitungstechniken, sondern vielmehr Aktivitäten zum Schutz der Ressour- cen gefragt sein.
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Die Energie- und Klimapolitik der EU nach dem Brexit-Referendum: politische Unsicherheit bremst den Transformationsprozess

Die Energie- und Klimapolitik der EU nach dem Brexit-Referendum: politische Unsicherheit bremst den Transformationsprozess

schnitt von 30 Prozent liegt. Bei einem Austritt Großbritanniens müssten sich die EU-27 daher einigen, welche Länder zusätzliche Verpflichtungen übernehmen. Dies ist schon deshalb kein leichtes Unter- fangen, weil sich bereits seit 2014 abzeich- net, dass die Verhandlungen über die nationalen Minderungsziele sehr konflikt- reich verlaufen werden. Vor allem die in dieser Frage von Warschau angeführten Visegrád-Länder (Polen, Tschechien, Slowa- kei, Ungarn) werden energisch darauf drängen, möglichst geringe Minderungs- vorgaben zu erhalten. Dies ist nicht allein auf volkswirtschaftliche, sondern auch auf innenpolitische Erwägungen zurückzufüh- ren. Die polnische Regierung hat bereits erklärt, sie halte das ihr zugedachte Reduk- tionsziel von 7 Prozent für zu anspruchs- voll. Es ist fraglich, ob und inwieweit klima- politische Vorreiter wie Deutschland (im Kommissionsvorschlag mit 38 Prozent be- dacht) bereit sein werden, zusätzliche Lasten zu schultern, damit der Verhand- lungsprozess beschleunigt wird. Dies gilt zumal dann, wenn – wie im Fall der Bun- desrepublik – geprüft werden muss, inwie- weit die Verpflichtungen auf europäischer Ebene noch mit nationalen Klimazielen kompatibel sind.
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