Nach oben pdf Zum Verständnis von Autorität

Zum Verständnis von Autorität

Zum Verständnis von Autorität

Versuche, dem Begriff einen nicht historisch begrenzten, aber spezifischen Sinnzu- sammenhang zu geben, dann zeigt sich ein sehr weitgehender Consensus in der Be¬ stimmung des gemeinten Phänomens.2 Es ergibt sich etwa folgendes Büd. Wer auto¬ ritative Macht ausübt, hat gewisse Dinge nicht nötig. Er kann auf grobe Machtmit¬ tel verzichten, auf physische oder materielle Strafen und Belohnungen und auf die entsprechenden Drohungen und Versprechungen. Autorität erscheint wie eine waf¬ fenlose Macht. Dennoch reicht ihre Wirkung über die bloße Verhaltensanpassung hinaus. Sie führt zu psychischen Anpassungen, zur Übernahme der Perspektiven und Kriterien der Autoritätsperson und damit letztüch zu einer Konformität, die nicht mehr kontroübedürftig ist.
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Standard und Variation: Norm, Autorität, Legitimation

Standard und Variation: Norm, Autorität, Legitimation

Von der Gültigkeit von Normen ist schließlich ihre Legitimität, ihre Berechti- gung zu unterscheiden. Mit der Legitimität von Normen hat sich Klaus Gloy schon 1975 eingehend befasst. Deshalb fasse ich mich kurz. Nach meinem, sicher auch Gloys Verständnis gewinnen Normen Legitimität durch ihre Kompatibilität mit anerkannten Werten. Im Lalle standardsprachlicher Nor- men sind solche Werte z. B. die systemlinguistische Begründbarkeit (Wert der Wissenschaftlichkeit), die kommunikative Effizienz (Wert der Wirtschaftlich- keit), die Nationalsymbolik (Wert der nationalen Identität oder Loyalität), die Lairness gegenüber allen Regionen des Staates oder gegenüber den verschie- denen Nationen der Sprachgemeinschaft (Wert der Gleichberechtigung der Regionen bzw. Nationen) oder auch die Nähe zur „Volkssprache“ (Werte der sprachlichen Chancengleichheit oder Demokratie) (zum Teil in Gloy 1975, S. 61-86).
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Gehorsam gegenüber Autorität in den Milgram-Experimenten

Gehorsam gegenüber Autorität in den Milgram-Experimenten

„Zwei Drittel aller Menschen würden im Auftrag einer Autorität anderen Personen Schäden zufügen!“ – Diese zugegeben plakative und verkürzte Darstellung der Ergebnisse der in den 1960er Jahren durchgeführten Milgram- Experimente wirkt wie ein Angriff auf humanistische und moralische Verständnisse des menschlichen und gesellschaftlichen Zusammenlebens unserer Zeit. Die Thematik „Gehorsamkeit gegenüber Autorität“ erzeugt extreme Abwehrreaktionen, aber auch konstruktives oder resignatives Verständnis. Das Experiment zeigt auf, dass menschliches Verhalten, unabhängig von Sozialisations- oder Gesellschaftsformen, nicht nur auf moralischen Einstellungen und Werthaltungen beruht.
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Kaschierte Dominanz - leichte Unterwerfung. Bemerkungen zur Subtilisierung der pädagogischen Autorität

Kaschierte Dominanz - leichte Unterwerfung. Bemerkungen zur Subtilisierung der pädagogischen Autorität

Der kaum ernsthaft in Frage zu stellende Verlust an vertikaler, traditionaler Autorität wird allerdings nicht nur auf anonyme Weise „horizontal kompensiert“, sondern ist möglicherweise ein Grund für Überkompensationen in Form von (pseudo-) religiösen und (pseudo-) politischen Fundamentalismen und Gruppierungen, in denen die soziale Interaktion und Kommunikation nun um so rigider, vertikal-hierarchisch, strukturiert werden – allerdings, und dies ist bedeutsam, ohne überzeugende Anbindung an Her- kunft und Zukunft (vgl. Meirieu 2005, S. 91). Während die Rede von der „Krise der Au- torität“ über einige Jahrzehnte als Topos des pädagogischen Diskurses gelten durfte, be- steht die „Krise der Krise“ heute eher in der Vergleichgültigung gegenüber traditionalen bzw. vertikalen Autoritäten. Gegen Autoritäten, die nichts (mehr) zu versprechen (und zu belohnen) haben, muss niemand ankämpfen, von denselben kann sich aber auch niemand „befreien“. Wie aus einer entrückten, schon fast nostalgisch anmutenden Welt muten heute Schriften wie Liebel und Wellendorfs „Schülerselbstbefreiung. Voraussetzun- gen und Chancen der Schülerrebellion“ (1969) an. Während der Kampf gegen die Autori- tät oder zumindest das Ringen mit der Autorität dieselbe in die Krise gestürzt haben mag, besteht die Krise der Krise der Autorität darin, dass ein solcher Kampf heute gera- dezu irrelevant erscheint: wo dem jugendlichen Lebensgestaltungswillen nur noch ver- ständnisvolle Unsicherheit oder unsicheres Verständnis entgegengebracht wird, kann sich dieser kaum in argumentativ-diskursiver Auseinadersetzung artikulieren, sondern muss andere, womöglich sprachlose Formen der Verarbeitung dieses Friktions- und Re- sonanzmangels finden. Pädagogisch prekär ist daher nicht die Krise der Autorität – die vielmehr zum pädagogischen Programm der Moderne gehört –, sondern das Ver- schwinden dieser Krise, also die Autoritätskrise, die selber in der Krise steckt.
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Eltern und Kindeserziehung
Systemisches Elterncoaching nach dem Konzept der Neuen Autorität

Eltern und Kindeserziehung Systemisches Elterncoaching nach dem Konzept der Neuen Autorität

Der Begriff Coaching stammt aus dem englischen Sprachraum und leitet sich von dem Wort „coach“ ab, was u. a. übersetzt Kutscher heißt. Der Kutscher hat die Aufgabe die Pferde und Passagiere schnell und sicher ans Ziel zu bringen. Bis heute ist diese Bedeutung, eine Person bei der Zielerreichung zu begleiten, im Verständnis des Begriffs Coaching erhalten geblieben. Es gibt verschiedene Ansätze und auch Zielgruppen, bei denen Coaching als Beratungsmethode eingesetzt wird (vgl. Lippmann 2013). So findet der Begriff Coaching in der Führungs- und Leitungsberatung im beruflichen Bereich Verwendung. Er ist aber vor allem auch im Sportbereich gebräuchlich. Der Coach im Sport pflegt eine zeitlich begrenzte Beziehung zu einem/einer Sportler*in, baut außerdem sein/ihr Selbstbewusstsein auf und trainiert bzw. betreut ihn/sie. Dabei wird das Umfeld des/der betreuten Sportlers/Sportlerin mit einbezogen (vgl. Greitemeyer 1998).
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publish.UP Welches Verständnis haben Schülerinnen und Schüler von Nachhaltigkeit?

publish.UP Welches Verständnis haben Schülerinnen und Schüler von Nachhaltigkeit?

Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung existiert nun bereits seit über einem Jahrzehnt und zielt auf ein gesellschaftliches Umdenken hin zu nachhaltigem Denken, Handeln und Entscheiden ab. Da Bildung als zentraler Ansatz dazu identifiziert wurde, ist es sehr interessant zu sehen, in wie weit ein solches Verständnis bei Schülerinnen und Schüler ausgeprägt ist. Dazu wurden sechs Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe zehn einer Gesamtschule mit einem Interview befragt. Da diese Stichprobe sehr klein ist, kann anhand dessen kein Gesamtbild für die Gesellschaft gebildet werden, doch es lässt sich somit ein Einblick bekommen, in wie weit Bildung für nachhaltige Entwicklung in den letzten Jahren erfolgreich in dieser Schule implementiert werden konnte. Mit den Interviews wurde festgestellt, dass ein Verständnis von Nachhaltigkeit nur bei vier der sechs Befragten vorhanden war und auch dort größtenteils in Bezug auf ökologische und soziale Aspekte. Die beiden anderen Interviewten hatten kaum Verständnis von Nachhaltigkeit. Dabei konnten das persönliche Interesse, bzw. die persönliche Relevanz, der Lebensweltbezug, und auch der Unterricht als Grund ausgemacht werden. Beide Schülerinnen und Schüler ohne Verständnis sprachen von keiner Vermittlung im Unterricht und hatten auch ein Desinteresse gegenüber Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit sollte in Zukunft konkret im Unterricht angesprochen werden. Um dem Desinteresse der Schülerinnen und Schüler vorzubeugen, sollte Nachhaltigkeit zum einen in verschiedenen Fächern und zum anderen in einem interessanten Kontext besprochen. Außerdem bieten sich unterschiedliche schulinterne Maßnahmen an, um das Verständnis der Schülerinnen und Schüler zu fördern und auch Projektetage oder Projektreisen können ein großes Potential haben.
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MOnAMi | Wie Hilfsmittel die Arbeit und die Autorität des Fußball-Schiedsrichters beeinflussen

MOnAMi | Wie Hilfsmittel die Arbeit und die Autorität des Fußball-Schiedsrichters beeinflussen

Die Aussagen aus Interview und Umfrage waren in ihren Grundzügen relativ ähnlich. Geht man von der Mehrheit der Befragten aus, sind sich die drei eben genannten Sei- ten einig, dass Hilfsmittel für den Schiedsrichter unabdingbar sind, damit dieser gute Arbeit leisten kann. Sie beeinflussen - unabhängig davon, ob es sich um technische oder nicht technische Hilfsmittel handelt - direkt die Leistung eines Unparteiischen. Dies zeigen die Aussagen von Thorsten Kinhöfer genauso wie die lediglich knapp zehn Prozent, die denken, dass ein Schiedsrichter ausreichend auf die Unterstützung von Hilfsmitteln zählen kann. Demnach werden zusätzliche Hilfsmittel absolut befürwortet. Unter diesen befindet sich vor allem die Torlinientechnik. Vor allem mit Blick auf den Erfolg von technischer Unterstützung, die in anderen Sportarten positiven Anklang fin- det, schließen sich mit 73 Prozent knapp drei Viertel der Befragten dem Wunsch von Thorsten Kinhöfer an: Die Torlinientechnik muss auch in der Bundesliga möglichst bald eingeführt werden. Unabhängig von der Art des Hilfsmittels gibt es einen weiteren Punkt, indem man sich einig zu sein scheint: Die Autorität des Spielleiters gegenüber Spielern, Medien und Vereinen und deren Funktionären leidet zu keinem Zeitpunkt am Einsatz oder der Einführung von zusätzlichen Hilfsmitteln.
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Das Verschwindenlassen : zum Verständnis der UN-Konvention

Das Verschwindenlassen : zum Verständnis der UN-Konvention

34 der Konvention gibt dem Aus- schuss schließlich das Recht, der UN- Generalversammlung über den UN- Generalsekretär eine Angelegenheit zur Kenntnis zu bringen, wenn er Informatio- nen[r]

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Ichstörungen bei Geistigbehinderten - Ansätze zu einem Verständnis

Ichstörungen bei Geistigbehinderten - Ansätze zu einem Verständnis

Ich möchte sogar behaupten, daß beim Geistigbehinderten eine bestimmte kognitive Struktur nicht einfach bloß fehlt, sondern daß sie im Vergleich zum fünfjährigen Kind. andersartig sein k[r]

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Review Horkheimer, M. (Ed.): Studien über Autorität und Familie

Review Horkheimer, M. (Ed.): Studien über Autorität und Familie

— 115 — \ti '•' i '•><> ••:;•* :V '"v-'-i Pro priet y o f t he Erich Fromm Document Center. For personal use on ly. Cit ati on or publication of ma te rial proh ib ite[r]

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Die religiöse Identität von Frauen im Spannungsfeld von Zugehörigkeit, Autorität und Autonomie

Die religiöse Identität von Frauen im Spannungsfeld von Zugehörigkeit, Autorität und Autonomie

Die Konstruktion des eigenen Selbst in Abgrenzung zum Selbst „des Anderen“ ist normativ besetzt und bedient sich u.a. der moralischen Bewertung des Lebens- stils „des Anderen“. Dabei wird auf normative Vorgaben in der eigenen religiösen Tradition zurückgegriffen, mit deren Hilfe Grenzziehungen vorgenommen wer- den, u.a. mithilfe moralisch-ethischer Haltungen und Handlungsempfehlungen. Es ist jedoch nicht nur die Moral, welche bei der Konstruktion des „Eigenen“ im Gegensatz zum „Anderen“ eine gewichtige Rolle spielt. Es sind auch die religiösen Autoritäten, die in allen großen religiösen Traditionen dieser Welt beanspruchen, moralisch-ethische Leitbilder an die kommende Generation weiter zu tradieren und damit in besonderem Maße Garanten der kollektiven religiösen Identität zu sein. Die meisten in der Weltöffentlichkeit agierenden Autoritäten sind insbesondere in den monotheistischen Religionen traditionel- lerweise männlich (siehe Bild 1). Ihre Autorität prägt in entscheidendem Maße die religiöse Identität von Frauen mit. Bevor diesem Zusammenhang und dem Be- griff der Autorität im nächsten Kapitel genauer nachgegangen werden soll, ist im Hinblick auf die normativen Gewissheiten, welche der Inklusion von „Dazuge- hörigem“ und der Exklusion von „Nicht-Dazugehörigem“ dienen, zunächst das Verhältnis von moralischer Identität zur religiösen Identität genauer zu unter- suchen.
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Autorität in der Schule. Überlegungen zu ihrer Systematik im Lichte der französischen Erziehungsphilosophie

Autorität in der Schule. Überlegungen zu ihrer Systematik im Lichte der französischen Erziehungsphilosophie

rer Anerkennung (Prairat 2001, S. 13). Heute ist das zweifellos anders. Ob laut, ob leise, die schulische Ordnung wird regelmäßig in Frage gestellt. Die Autorität ist davon direkt betroffen: Was ermächtigt einen Erwachsenen, Autorität über eine Gruppe Kinder oder Jugendlicher einzufordern, um sie für eine beträchtliche Zeit Dinge tun zu lassen, die nur wenige von ihnen auch von allein tun würden? Die derzeitigen Verhältnisse in der Schule haben diese Frage wohl bei manch einem Lehrer und Schüler aufkommen lassen. Es gibt auf diese Frage eine klare Antwort: Das Überleben der Gesellschaft hängt von Bildung und Erziehung ab. Diese können deshalb nicht den Eltern und privaten Initia- tiven überlassen werden, sondern erfordern staatliches Handeln. Doch hält auch diese Antwort allein einer differenzierten Prüfung nicht stand. Einerseits ließen sich ja theo- retisch auch andere Formen kollektiver Bildung denken als eine lange Schulpflicht für alle, und andererseits reicht diese klare Position, so gültig sie im Allgemeinen auch sein mag, bei weitem nicht aus, um Skeptiker zu überzeugen. Bei genauerem Hinsehen wür- de man aber wahrscheinlich keine einheitliche Antwort für das gesamte Schulsystem finden.
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Zum Verständnis von Röm 3,1-8

Zum Verständnis von Röm 3,1-8

heblich, und verschiedene Rabbinen waren unterschiedlicher Meinung über die Möglichkeit der Rettung rechtschaffener Heiden im Endgericht. Die Rettung von Heiden war kein Problem, dem [r]

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Die Sehnsucht nach gerichtlicher Autorität: und warum Karlsruhe dennoch schweigt

Die Sehnsucht nach gerichtlicher Autorität: und warum Karlsruhe dennoch schweigt

Der Wunsch nach einem klärenden Wort von der Richterbank mag verständlich sein, offenbart aber letztlich eine Autoritätssehnsucht, der der demokratische Verfassungsstaat mit guten Gründen nicht nachkommt. Noch dazu: Glaubt denn jemand ernsthaft, die erbitterte Debatte um die „Grenzöffnung“ würde mit einer solchen Entscheidung ein Ende finden – frei nach dem Motto „Karlsruhe locuta, causa finita“? Wahrscheinlicher ist, dass die AfD nunmehr nicht nur die Bundeskanzlerin, sondern auch das Bundesverfassungsgericht des Verfassungsbruches zeihen würde – gegenüber der jetzigen Situation wäre damit auch nichts gewonnen. Besser, es bleibt dabei: Gerichte entscheiden Rechtsstreitigkeiten, während über die Auslegung der Verfassung im Übrigen Peter Häberles „offene Gesellschaft der Verfassungsinterpreten“ wacht. Diese Gesellschaft kennt kein Machtwort – das nervt manchmal, ist aber letztlich gut so. Zitiervorschlag: Schwander, Die Sehnsucht nach gerichtlicher Autorität – und
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Verständnis und Aufgaben religionsunterrichtlicher Fachdidaktik

Verständnis und Aufgaben religionsunterrichtlicher Fachdidaktik

Lachmann, Rainer; Rothgangel, Martin: Verständnis und Aufgaben religionsunterrichtlicher Fachdidaktik - In: Rothgangel, Martin [Hrsg.]; Adam, Gottfried [Hrsg.]; Lachmann, Rainer [Hrsg.]:[r]

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OPUS 4 | Verständnis des Rechts

OPUS 4 | Verständnis des Rechts

Verständnis des Rechts 195 lauf, die divergierenden Doktrinen und Judikaturen zu sammeln und zu ordnen. Doch führte die Ordnung des juridischen Wissens gerade nicht zum eindeutigen Verstehen. Vielmehr zerbrach diese Ordnung – in Europa zu unterschiedlichen Zeiten zwischen dem 18. und 20. Jahr- hundert – sowohl in alphabetischer als auch in systematischer Form und überließ den Gesetzbüchern die Herausforderung des Verstanden- werdens. Der Code civil und das BGB sind die emblematischen Pro- dukte dieser neuesten legislatorischen Ära. Sie bilden auch die Gegen- pole im Verständlichkeitsdrama der jüngeren Rechtsgeschichte. Der Code civil – volkstümlich und lebensnah, verständlich. Das BGB – abs- trakt und lebensfern, unverständlich. Eine Illusion, wie jetzt mehr und mehr decouvriert wird, eine Illusion hinsichtlich der professionellen und populären Verständlichkeit des Code civil.
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Europabildung für Alle. Grundlagen zum Verständnis des europäischen Einigungsprozesses

Europabildung für Alle. Grundlagen zum Verständnis des europäischen Einigungsprozesses

Seit Jahren haben die europäischen Fragen kaum Eingang in die Lehrpläne der Schulen gefunden. Die Situation hat sich langsam verbessert, aber sie bleibt Stückwerk und ist je nach Land und Schulform unterschiedlich. Auch heute noch hat der Unterricht über Fragen der gesamten Europäischen Union offenbar nicht den Platz gefunden, der ihm angemessen wäre. Es kann jedoch nur von wirklicher Demokratie gesprochen werden, wenn die Unionsbürger über wichtige Themen informiert sind und den Schlüssel zu ihrem Verständnis haben. Deshalb ist es wichtig, allen jungen Menschen die grundlegenden Kenntnisse zu vermittelt, die sie für die Ausübung der aktiven und inklusiven Unionsbürgerschaft benötigen. Dieses Buch wurde im Rahmen des Programms «Europa für Bürgerinnen und Bürger» der Europäischen Kommission erarbeitet; der Text ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von vier europäischen Partnern.
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Zum psychoanalytischen Verständnis der Harry Potter-Entwicklungsromane

Zum psychoanalytischen Verständnis der Harry Potter-Entwicklungsromane

Die Erstellung eines Horcrux (Hor vom französischen „dehors“, außerhalb, draußen, und „Crux“ „Essenz und Seele“) erfordert einen Mord, der, wie Rowling schreibt, als höchster Akt des B[r]

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Frowein: Die Prärogative der Krone,
die
Autorität der Naturrechtsklassiker und die Souveränität
des britischen
Parlaments

Frowein: Die Prärogative der Krone, die Autorität der Naturrechtsklassiker und die Souveränität des britischen Parlaments

sagen, daß die Lehren der Natur- und Völkerrechtler nach den Begrün- dungen aller Richter mit Ausnahme von Viscount Radcliffe und Lord Hodson von mitentscheidender Bedeutung für die Anna[r]

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Wahrheit statt Autorität : Möglichkeit und Grenzen einer Legitimation durch Begründung im Recht

Wahrheit statt Autorität : Möglichkeit und Grenzen einer Legitimation durch Begründung im Recht

Das heißt: die Entscheidung darf nicht parteilich sein, sich nicht an rechtlich irrelevanten Faktoren, insbesondere nicht an per- sönlichen Loyalitäten des Richters (oder anderer[r]

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