Nach oben pdf Umwelt- und Kostenentlastung durch eine umweltverträgliche Beschaffung

Umwelt- und Kostenentlastung durch eine umweltverträgliche Beschaffung

Umwelt- und Kostenentlastung durch eine umweltverträgliche Beschaffung

Die Hochrechnung basiert auf dem Vergleich der Beschaffung konventioneller Produkte mit der Beschaffung umweltverträglicher Produkte. Für konventionelle Produkte ergibt sich durch die Hochrechnung ein jährliches Beschaffungsvolumen von rund 987.000 Euro. Die umweltverträglichen Produkte und Dienstleistungen haben dem gegenüber jährliche Kosten in Höhe von rund 949.000 Euro. Das gesamte Beschaffungsvolumen der öffentlichen Hand in Berlin wurde im Rahmen dieser Untersuchung nicht quantifiziert. Es wird gemäß des Vergabeberichts 2014 der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung (SenWTF 2015) auf 4 bis 5 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Damit sind durch die Hochrechnung rund 20 bis 25 Prozent des Beschaffungsvolumens des Landes Berlin und seiner landeseigenen Unternehmen abgedeckt. Der überwiegende Teil der umweltverträglich beschafften Produkte und Dienstleistungen führt zu einer Kosteneinsparung gegenüber der konventionellen Variante. Das heißt, trotz ggf. höheren Anschaffungspreisen führt die Nutzung der Produkte aufgrund geringerer Verbrauchskosten zu einer Nettoeinsparung. Die durch diese Produkte realisierbaren Einsparungen liegen in Summe bei knapp 46 Mio. Euro pro Jahr. Dem stehen einzelne Produkte und Dienstleistungen gegenüber, die mit Mehrkosten verbunden sind (in Tabelle 6-2 rot gekennzeichnet). Die Summe der Mehrkosten beträgt rund 8 Mio. Euro pro Jahr. Würden alle untersuchten Produkte und Dienstleistungen in Berliner Verwaltungen umweltverträglich beschafft, so könnten (als Summe der Mehr- und Minderkosten) bis zu rund 38 Mio. Euro pro Jahr an Kosten eingespart werden.
Mehr anzeigen

99 Mehr lesen

Evaluierung der Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt (VwVBU)

Evaluierung der Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt (VwVBU)

Die parallel zu der vorliegenden Evaluierung durchgeführte Untersuchung im Auftrag der Senats- verwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin zu Umwelt- und Kostenentlastung durch eine umweltverträgliche Beschaffung (Gröger et al. 2015) zeigt, dass umweltverträgliche Beschaffung im Land Berlin wesentlich zu Umwelt- und Kostenentlastungen beitragen kann. In der Studie wurden die Umweltentlastung und Kosten einer umweltverträglichen öffentlichen Beschaffung untersucht und die Ergebnisse der Untersuchung auf das Einkaufsvolumen der öffentlichen Haushalte im Land Berlin hochgerechnet. Die Hochrechnung zeigt, dass, wenn die dort unter- suchten 15 Produktgruppen und Dienstleistungen umweltverträglich beschafft werden, die Berliner Landeshaushalte um 38 Mio. Euro pro Jahr entlastet werden. Bezogen auf das angenommene Beschaffungsvolumen der 15 Produktgruppen von rund 1 Mrd. Euro pro Jahr, stellt dies eine Kosteneinsparung von 3,8 Prozent dar. Neben der Kosteneinsparung führt die umweltverträgliche Beschaffung auch zu einer erheblichen Reduktion der Treibhausgase. Bezogen auf die von Gröger et al. (2015) untersuchten Produkte, können die Treibhausgasemissionen durch die umweltver- trägliche Beschaffung um rund 47 Prozent gegenüber der konventionellen Beschaffung gesenkt werden. Wird die umweltverträgliche Beschaffung über die untersuchten Produktgruppen hinaus ausgeweitet, so kann davon ausgegangen werden, dass noch weitere Kostenentlastungen hinzu kommen sowie weitere Treibhausgasemissionen eingespart werden können.
Mehr anzeigen

80 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Jedes Jahr kauft die öffentliche Hand in Berlin Produkte und Dienstleistungen im Wert von vier bis fünf Milliarden Euro ein. Dieses große Finanz- und Nachfragevolumen begründet eine hohe Verantwortung der öffentlichen Hand. Bereits seit 2013 legt der Berliner Senat deshalb verstärktes Augenmerk auf die Beschaffung umweltverträg- licher Leistungen und Produkte. Die Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt, kurz VwVBU, stellt ökologische Kriterien in den Mittelpunkt. Umweltverträgliche Be- schaffung entastet die öffentlichen Haushalte und das Klima gleichermaßen: Um rund 47 Prozent CO 2 können gegenüber der konventionellen Beschaffung Treibhausgas- emissionen durch die umweltverträgliche Beschaffung gesenkt werden. Zugleich kön- nen pro Jahr 38 Millionen Euro eingespart werden. Zum Erklärfilm
Mehr anzeigen

7 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat neue Leistungsblätter erstellt bzw. aktualisiert. Sie sind eine wesentliche Arbeitserleichterung für die öffent- lichen Beschaffungsstellen. Zudem gewährleisten sie eine einheitliche und transpa- rente umweltverträgliche Beschaffung bei allen öffentlichen Dienststellen und Unter- nehmen. Auf Wunsch mehrerer Beschaffungsstellen wurden jetzt weitere Leistungsblätter für relevante Produkte und Dienstleistungen sowie entsprechende Rechentools erstellt. Dazu gehören:

7 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, Christian Gaebler, begrüßt die Untersu- chung und betont: „Das Ergebnis der Studie macht deutlich, dass Umweltschutz auch Kosten sparen kann. Damit wird auch die vom Land Berlin beschlossene Strategie bestätigt, eine umweltverträgliche Beschaffung als Baustein einer nach- haltigen Umwelt- und Finanzpolitik anzuwenden. Diesen nachhaltigen Weg wird die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt deshalb auch in den nächsten Jahren durch die Festschreibung von ambitionierten Umweltschutzan- forderungen für die Beschaffung aller relevanter Produkte und Dienstleistungen weiter ausbauen.“
Mehr anzeigen

9 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Durch ein konsequent umweltfreundliches Beschaff ungswesen in Berlin könnten Schätzungen zufolge jährlich rund 800.000 Tonnen des Klimagases CO 2 vermieden werden. Nachhaltige Beschaff ung steht deshalb auch im Einklang mit dem vom Senat geplanten „Masterplan CO 2 -neutrale Verwaltung“. Bei welchen Produktgruppen hohe Umweltentlastungen bei niedrigen Kosten erzielt werden können, wird derzeit im Auf- trag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gutachterlich unter- sucht. Die Gutachter des Öko-Instituts sollen unter anderem ermitteln, auf welche Produktgruppen die umweltverträgliche Beschaff ung den Fokus legen sollte. Dies sind grundsätzlich die Bereiche mit den günstigsten CO 2 -Vermeidungskosten und den höchsten Eff ekten. Die Ergebnisse der Gutachten werden für Anfang 2015 erwartet. Welche Vorteile haben Beschaff ungsstellen, die auf Nachhaltigkeit achten?
Mehr anzeigen

8 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Energiesparen ist effizienteste Form des Klimaschutzes. Es gibt beeindruckende Best-Practice-Beispiele, intensive Forschung und sehr aktive Initiativen, die sich diesem wichtigen Thema der Energiewende widmen. Um das Ziel eines klimaneutralen Berlins zu erreichen, müssen wir schnellstmöglich weg von der Verbrennung fossiler Rohstoffe hin zu einer effizien- ten, smarten Nutzung erneuerbarer Energien. Die Aktionswoche ‚Berlin spart Energie‘ zeigt mit vielen Beispielen und Vorbildern, wie das funktionieren kann.“
Mehr anzeigen

7 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Umwelt- und Klimaschutz gewinnen im Beschaffungswesen der öffentlichen Hand an Bedeutung. Produkte und Dienstleistungen sollen nicht nur preisgünstig und von ho- her Qualität sein, sondern über ihren gesamten Lebenszyklus betrachtet Umweltan- forderungen erfüllen. Einen Einblick dazu gibt die Broschüre „Umweltfreundliche Be- schaffung in der Praxis“, die im Sommer 2016 von der Berliner Energieagentur (BEA), der Kommunalen Umwelt Aktion U.A.N. sowie der Kommunalen Wirtschafts- und Leis- tungsgesellschaft mbH KWL gemeinsam herausgegeben wurde.

6 Mehr lesen

Allianz für eine nachhaltige Beschaffung

Allianz für eine nachhaltige Beschaffung

Auftraggeber darum, Produkte und Dienstleistungen mit möglichst geringen negativen Umweltauswirkun- gen anzuschaffen. Wenn sie, um diese Zielvorgaben umzusetzen, bewusst Umweltbelange, wie z. B. den Stromverbrauch, in ihren Bedarfsermittlungsprozess einbeziehen, so wird dies als umweltverträgliche Beschaffung oder „Green Procurement“ bezeichnet. Öffentliche Auftraggeber können zu unterschiedlichen Zeitpunkten des Beschaffungsvorgangs Umweltkrite- rien in das Verfahren integrieren. So besteht einerseits die Möglichkeit, dass ökolo gische Kriterien als Eig- nungskriterien für die Bieter festgelegt werden, ande- rerseits kann die Vergabestelle Umweltkriterien aber auch erst bei der Wertung der Angebote in Form von Zuschlagskriterien berücksichtigen. Den Zuschlag – den Auftrag – erhält das Unternehmen, das in der Gesamtbetrachtung neben dem Preis die an die Erfül- lung des Auftrages gestellten Umweltanforderungen, aber auch weitere Anforderungen am besten erfüllt.
Mehr anzeigen

57 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Gerade in Großstädten wie Berlin sind Baumaschinen eine wichtige Quelle für Diesel- partikel, die in besonderem Maße zur Feinstaubbelastung beitragen. Baumaschinen tragen inzwischen in der gleichen Größenordnung wie der Straßenverkehr zur Belas- tung mit Dieselpartikeln bei. Das Land Berlin stellt deshalb bei der Beauftragung öffentlicher Bauleistungen an viele der eingesetzten Baumaschinen Umweltanforde- rungen, die in der Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt (VwVBU) festge- legt sind. Zur Vereinfachung hat die Senatsumweltverwaltung ein farbiges Plaketten- system eingeführt.
Mehr anzeigen

9 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Im Land Berlin besteht ein hoher Altbestand an benzinbetriebenen Gartengeräten. Die Umweltauswirkungen dieser Geräte sind aufgrund ihrer Abgas- und Lärmemissionen hoch. Mittlerweile gibt es für die meisten der für die öffentliche Beschaffung relevan- ten Geräte eine Variante mit Akku-Betrieb. Diese Geräte arbeiten sauber und leise. Damit tragen sie zu einer deutlichen Schadstoffreduktion und zum Lärmschutz bei. Um im Bereich der öffentlichen Hand Berlins möglichst schnell eine breite Nutzung von umweltfreundlichen akkubetriebenen Gartengeräten zu erreichen, wurde mit Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK 2030) ein neues För- derprogramm zur Beschaffung von akkubetriebenen Gartengeräten aufgelegt.
Mehr anzeigen

7 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Um dies künftig zu regeln, werden zurzeit neue Leistungsblätter der Verwaltungsvor- schrift Beschaff ung und Umwelt (VwVBU) vorbereitet. Das von der Senatsumweltver- waltung beauftragte ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH erarbeitete hierfür Umweltanforderungen für den Einsatz von Recycling-Bau- stoff en im Tiefbau/Straßenbau. Diese Anforderungen werden als neue Leistungsblät- ter in die Verwaltungsvorschrift aufgenommen werden. Bei der nächsten Fortschrei- bung der VwVBU werden sie in die Verwaltungsvorschrift aufgenommen.

8 Mehr lesen

IT-Unterstützung in der Beschaffung

IT-Unterstützung in der Beschaffung

Ziel der vorliegenden Arbeit war es, zu ermitteln, wie diese IT-Systeme den strategischen sowie operativen Beschaffungsprozess unterstützen. Zu diesem Zweck werden die Grundlage der Beschaffung und die IT-Systeme erläutert. Die große Forschungsfrage dieser Arbeit wird im Kapitel 4 und Kapitel 5 beantwortet. Das Kapitel 4 beschreibt die strategischen Beschaffungsanalysen, die die Grundlage für die Entwicklung von Beschaffungsstrategien liefern und als Hilfsmitteln für alle Beschaffungsentscheidungen bezeichnet werden. Unter Einsatz von IT-Systeme werden diese Analysen einfacher und besserer durchgeführt. Sie beinhalten Funktionalität zu vielen Analysen wie ABC-Analyse der Produkte und Lieferanten oder Portfolio-Analyse zur Ableitung von möglichen Strategien und Handlungsmaßnahmen für Materialgruppen. Die Analysen werden auch mit besseren und vollständigeren Informationen versorgt. Fehlerhafte Daten sowie Duplikate von Daten werden durch die Systeme beseitigt. Die Qualität von Daten wird somit verbessert. Das Internet bietet auch eine Vielzahl von Datenquellen für die Beschaffungsanalyse. Mit der IT-Systeme wird der ganze strategische Beschaffungsprozess von Bedarfsanalyse über Marktforschung bis zum Lieferantenmanagement optimiert.
Mehr anzeigen

43 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Am 14. Februar 2017 wurden auf dem „Tag der öffentlichen Auftraggeber“ in Berlin die Sieger des diesjährigen Preises „Innovation schafft Vorsprung“ gekürt. Sieger im Wettbewerb sind die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsbetriebe (DVV), der Land- schaftsverband Westfalen-Lippe und die Polizei Sachsen. Uwe Beckmeyer, Staatsse- kretär im Bundeswirtschaftsministerium: „Die diesjährigen Preisträger haben innova- tive Lösungen bei der Beschaffung entwickelt – nicht nur zum eigenen Vorteil, sondern auch zum Nutzen Ihrer Kunden und Ihrer Lieferanten. Aber auch mehr Klimaschutz, mehr Bürgernähe oder gesellschaftliche Nachhaltigkeit waren positive Folgen. Bei ei- nem Gesamtbeschaffungsvolumen von ca. 350 Mrd. Euro liegt hier viel Potenzial.“ http://www.bme.de
Mehr anzeigen

8 Mehr lesen

Kommunale Beschaffung im Umbruch

Kommunale Beschaffung im Umbruch

Die öffentliche Beschaffung hat große strategische Bedeutung. Ausgehend vom Wirtschaftlichkeitsprinzip lässt sich dies an der Gegenüberstellung der Kosten zu den Leistungen und dem Nutzen des Einkaufs durch die öffentliche Hand nachweisen. Auf der Kostenseite steht ein geschätztes Beschaffungsvolumen von Bund, Län- dern, Kommunen und sonstigen öffentlichen Auftraggebern in Höhe von knapp 480 Milliarden Euro. Damit wird nicht nur deutlich, wie stark der Staat von privaten Vorlie- feranten abhängt, um seine Leistungen erbringen zu können. Gleichzeitig sind damit enorme – betriebs- wie volkswirtschaftliche – Einsparpotenziale verbunden. Fasst man vereinfachend das Beschaffungsvolumen von Bund, Ländern und Kommunen zusammen, so würde bereits eine Einsparung von 0,5 Prozent Mittel freisetzen, mit denen das Entwicklungshilfebudget verdoppelt werden könnte; bei einer Einsparung von 3,5 Prozent könnte Deutschland auf seine Nettokreditaufnahme verzichten. Öffentliche Auftraggeber sind der damit verbundenen verbesserten Wirtschaftlich- keit doppelt verpflichtet: So fordert nicht nur das Vergaberecht die Bezuschlagung auf das – ausdrücklich nicht billigste, aber vielmehr – wirtschaftlichste Angebot (§ 18 (1) VOL / A). Es gilt generell die Verpflichtung zu Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit gemäß § 7 BHO.
Mehr anzeigen

40 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Jedes Jahr fallen in Deutschland rund 154.680 Tonnen Windeln als Abfall an. Der neue Leitfaden des UBA unterstützt Kitas und Pflegeeinrichtungen dabei, ökologische Aspekte bei der Ausschreibung zu berücksichtigen. Eine Erleichterung bei der Beschaffung ist ein Fragebogen, der in die Ausschreibungsunterlagen aufgenommen werden kann. Der Leit- faden basiert auf den Kriterien des Blauen Engel Einwegwindeln.

6 Mehr lesen

Nachhaltige öffentliche Beschaffung

Nachhaltige öffentliche Beschaffung

Beschaffungsstellen bearbeiten, versteht sich ein Drittel der kommunalen Beschaffungsmitarbeiter als ein eher operativ ausgerichteter interner Dienstleister im Sinne der Bedarfs- und Bestellabwick- lung. Das zeigt, dass sich das wahrgenommene und gelebte Aufgabenspektrum der Beschaf- fungsstellen bei einem Drittel noch stark auf den in Kapitel 3.1.1 dargestellten Prozessschritt des Vergabeprozesses i.e.S. konzentriert. Allerdings verstehen auch knapp 28 % der Beschaffungsstel- len ihr Aufgabenspektrum darüber hinaus in der Kenntnis der Märkte und Pflege von Lieferanten- beziehungen. Diese Aufgabenfelder können dem Prozessschritt der Beschaffungsmarktforschung (siehe dazu Abbildung 1) zugeordnet werden. Weitere 11 % der Beschaffungsstellen definieren ihr Aufgabengebiet zusätzlich mit Planungs- und Budgetierungsaufgaben. Darüber hinausgehen- de Leistungsspektren wie bspw. die Leistung von Beiträgen zur Erreichung strategischer Ziele und dem Selbstbild der Beschaffung als strategischem Manager sind zumindest auch schon bei fast 28 % der Beschaffungsstellen etabliert. 44
Mehr anzeigen

56 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

„Das Land Berlin strebt an, die nachhaltige Beschaffung von Produkten sukzessive weiter auszubauen. Berlin soll zur Modellstadt für eine nachhaltige Beschaffung wer- den.“ Mit diesen Worten eröffnete Staatssekretär Stefan Tidow von der Senatsverwal- tung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin den Fachdialog „Nachhaltige Holz- beschaffung“. Die Berliner Senatsumweltverwaltung und der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e. V. (GD Holz) luden am 8. September 2017 Expert*innen aus Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Architektur ein, um über Perspektiven des ressourcenschonenden und klimaverträglichen Baustoffs Holz zu diskutieren.
Mehr anzeigen

7 Mehr lesen

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Newsletter "Grüne Beschaffung":

Im Wesentlichen werden über die Vergabestelle Ausschreibungen zur Beschaffung von Fahrzeugen, Geräten und Informationstechnik durchgeführt. Dazu gehören also etwa Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeuge, Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge, aber auch Geräte wie Defibrillatoren, Atemschutzgeräte, Sprungpolster, Schutzbeklei- dung, Fahrzeugersatzteile und Wärmebildkameras. Im IT-Bereich beschaffen wir z.B. Medientechnik, Workstations für die Feuerwehrleitstelle, Hardware für Fahrzeugfunk- anlage. Außerdem schreiben wir Dienstleistungen für die Behördenleitung und für die Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst-Akademie aus, also z.B. Fahrschulausbildung oder Fahrsicherheitstraining.
Mehr anzeigen

11 Mehr lesen

Clever nachbestelleN! Wegweiser für die Beschaffung von nachhaltigen Büroverbrauchsmaterialien: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Clever nachbestelleN! Wegweiser für die Beschaffung von nachhaltigen Büroverbrauchsmaterialien: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Büroverbrauchsmaterialien werden entweder zentral und in großen Mengen beschafft oder dezentral durch die jeweiligen Abteilungen in den öffentlichen Verwaltungen. Abhängig vom jeweiligen Gesamtauftragswert erfolgt die Beschaffung daher entweder als öffentliche Ausschreibung oder, bei kleinem Auftragswert, durch den Preisvergleich verschiedener Anbieter und anschließende freihändige Vergabe. Im Fall der öffentlichen Ausschreibung sollten die nachfolgend genannten Produktspezifikationen ergänzend zur technischen Leis- tungsbeschreibung der Büroverbrauchsmaterialien sowie die Art der Bewertung der Angebote (vgl. Ab- schnitt 4) bekannt gemacht werden. Kriterien, die als Mindestkriterien bezeichnet sind, müssen von allen an- gebotenen Produkten eingehalten werden. Bewertungskriterien gehen dagegen in die Produktbewertung (vgl. Abschnitt 4) ein und ermöglichen es, eine besonders umweltfreundliche Ausgestaltung bei der Bewer- tung der Produkte zu berücksichtigen.
Mehr anzeigen

16 Mehr lesen

Show all 923 documents...