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Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - Vergleich der Szenarien

Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - Vergleich der Szenarien

insgesamt verringert wird. Die angenommenen zusätzlichen Lebensstiländerungen in GreenLife zeigen den größten Effekt auf die THG-Emissionen aus der Landwirtschaft, besonders wirksam sind die Annahmen zur weiteren Reduktion von Fleisch und Milch bzw. Milchprodukten. Werden die Treibhausgasemissionen aus der Konsumsicht bilanziert, das heißt, werden Treibhausgasemissionen der Im- und Exporte verrechnet, zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei der Bilanzierung der territorialen THG-Emissionen. Bei dieser Bilanzierung sind die Annahmen zur Transformationsgeschwindigkeit im Rest der Welt relevant. So verbleiben in den GreenEe- Szenarien, GreenLate und GreenLife energiebedingte THG-Emissionen auch in 2050, die im Ausland entstehen für die Produktion von Gütern, die im Inland konsumiert werden. Diese entfallen vollständig in GreenMe und GreenSupreme, wodurch die THG-Emissionen in 2050 in beiden Szenarien niedriger liegen. Die Differenz zwischen dem am wenigsten ambitionierten Transformationspfad GreenLate und dem ambitioniertesten Transformationspfad ist erheblich und beträgt in 2030 – 2040 - 2050 beträgt 173,1 – 203,5 – 29,2 Mio. Tonnen CO 2Äq . Da in keinem
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Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenMe

Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenMe

angenommenen technologischen Änderungen im Rest der Welt zurückzuführen ist. Der Konsum von Biomasse ist ähnlich wie der in GreenEe2. Die Effekte – einerseits eine steigende Effizienz der Holzverarbeitung und andererseits die Substitution abiotischer durch biotische Materialien gleichen sich in beiden Szenarien aus. Dabei verschiebt sich die inländische Nachfrage nach Holz im Vergleich zu heute: sie sinkt, weil Primärholz nicht mehr energetisch genutzt wird und weil verschiedene Sektoren wie die Papier- oder Verpackungsindustrie weniger Holzprodukte nachfragen. Andererseits steigt die Nachfrage aus dem Bausektor (Hoch- und Tiefbau) in GreenMe besonders stark, wodurch abiotische Rohstoffe substituiert werden. Ein wichtiger Effekt dieser Verschiebung ist die Bindung von CO 2 in der Technosphäre über mehrere Dekaden,
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Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenEe

Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenEe

Die wirtschaftliche Entwicklung hat, ähnlich wie die Bevölkerungsentwicklung, generell einen sehr hohen Einfluss auf den Energie- und Materialbedarf (Wiedmann et al. 2015). Viele Autoren (darunter Bleischwitz et al. 2018; Dittrich et al. 2012; Schandl et al. 2017; Steger / Bleischwitz 2011; Steinberger / Krausmann 2011) beobachten eine besonders hohe Korrelation zwischen BIP pro Kopf und dem Bedarf an fossilen Brennstoffen und Baumaterialien auf globaler Ebene, während der Biomassebedarf einen schwächeren Zusammenhang aufweist. In entwickelten Ländern sind die Zuwächse im Allgemeinen geringer als in sich entwickelnden Ländern, in denen Infrastrukturen und Industrien aufgebaut werden. Im weltweiten Durchschnitt hat die BIP-Entwicklung in nahezu allen Dekaden seit 1970 einen stärkeren Einfluss auf den globalen Materialkonsum als die Bevölkerungsentwicklung (UNEP 2016). In den GreenEe-Szenarien soll nun dieser in der Vergangenheit und Gegenwart beobachtete empirische Zusammenhang gebrochen werden.
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Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenLate

Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenLate

Das verspätete Handeln im GreenLate-Szenario im Bereich Industrie führt dazu, dass Forschung und Entwicklung sowie die Einführung treibhausgasarmer oder -neutraler Techniken und Technikinnovationen verzögert werden. Zur Erreichung der Klimaziele 2050 wird vornehmlich auf bestehende Techniken zurückgegriffen. Nur Branchen mit Prozesstechniken, die kurze Erneuerungszyklen aufweisen (< 10 Jahre) können bis 2050 noch auf direkt strombasierte und damit systemische effiziente Energieträger umstellen. In Bereichen, in denen keine Alternativen für den notwenigen THG-Minderungsbeitrag bestehen, wie beispielsweise in der Stahlindustrie, erfolgt eine sehr späte Umstellung auf die treibhausgasneutrale Prozesstechnik. Weiterhin werden im GreenLate-Szenario Rohstoffeffizienz- bzw. Recyclingpotenziale nur zum Teil ausgeschöpft und damit im Vergleich zu allen anderen Green-Szenarien am geringsten. Die energiebedingten THG-Emissionen werden in allen Branchen durch vollständige Umstellung auf EE vollständig vermieden.
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Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenSupreme

Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenSupreme

3. Welcher Rohstoffkonsum ist mit den Transformationswegen verbunden? Zur Beantwortung der Fragen wurden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Umweltbundesamte und der Autorenschaft insgesamt sechs Szenarien entworfen, die unterschiedliche Ambitionsniveaus und Veränderungsgeschwindigkeiten beinhalten. Die folgende Tabelle Z- 1 zeigt die Green-Szenarien und ihre jeweiligen Ambitionsniveaus im Vergleich. Das Umweltbundesamt hat auf den Arbeiten dieses Projektes aufbauend auch entsprechende Publikationen erstellt, siehe www.uba.de/rescue-projekt. Dieser Bericht dokumentiert das Szenario Germany – Resource efficient and Greenhouse gas neutral – Minimierung von Treibhausgas-Emissionen und Rohstoffverbrauch im Betrachtungszeitraum, kurz: GreenSupreme.
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Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenLife

Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland - GreenLife

Wie alle Green-Szenarien beschreibt auch das GreenLife-Szenario eine Transformation zu einem treib-hausgasneutralen Deutschland in 2050. GreenLife zeichnet sich durch ambitionierte Änderungen im Lebensstil der Menschen in Deutschland aus. Dies betrifft alle Bereiche des Konsumverhaltens. Dazu gehört eine Ernährungsweise, die weniger tierische Produkte als in den GreenEe-Szenarien und mehr regionale Produkte beinhaltet. Menschen ändern ferner ihr Mobilitätsverhalten, sie nutzen treibhausgasintensive Verkehrsträger seltener und anstelle dessen stärker Angebote des ÖPNV und von Sharing-Diensten. Auch Fernreisen werden weniger nachgefragt. Menschen leben in kleineren Wohnungen und kaufen vermehrt nachhaltige und langlebige Produkte. Menschen sparen im Vergleich zu den GreenEe-Szenarien zusätzlich Energie und verursachen weniger Abfälle.
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Weniger ist mehr! Sieben Schritte für einen klima- und ressourcenschonenden Luftverkehr

Weniger ist mehr! Sieben Schritte für einen klima- und ressourcenschonenden Luftverkehr

Der BUND sieht den Europäischen Emissionshandel kritisch, weil er bisher eine unzureichende Lenkungswirkung für den Klimaschutz entfaltet hat. Daher ziehen wir grundsätzlich steuerliche Maßnahmen, wie eine Kerosinsteuer oder eine Lenkungsabgabe auf Treibhausgase, vor. Derzeit ist der Emis- sionshandel für den Flugverkehr aber das einzige zur Verfügung stehende ökonomische Steuerungsinstrument auf EU-Ebene. Allerdings muss er grundlegend reformiert werden. Alle Zerti- fikate müssen künftig versteigert, internationale Flüge wieder einbezogen und in Deutschland der Deckel auf die Einnahmen von Emissionshandel und Luftverkehrsteuer beseitigt werden. Im Frühjahr 2020 wird in der EU über die Einbeziehung der Nicht CO 2 -Effekte in das Emissionshandelssystem beraten. Mit
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Die griechische Diaspora kann den Transformationsprozess in Griechenland unterstützen

Die griechische Diaspora kann den Transformationsprozess in Griechenland unterstützen

Schaut man hinter die Grexit-Kulisse Griechenlands und fragt sich, was dem Land fehlt, um attraktiv für diese Menschen zu werden, so sind die Defizite hinlänglich bekannt: ein ineffiz[r]

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Unsicherheit der Verteilungs- und Armutspolitik im ökonomischen Transformationsprozess

Unsicherheit der Verteilungs- und Armutspolitik im ökonomischen Transformationsprozess

Die Freiheit von Verzerrungen bei ökonomischen Änderungen (Kriterium c) ist dage- gen von einer landesspezifischen Interpretation der Armutslinie unabhängig. Mit die- sem Kriterium lässt sich zunächst gegen die relativen Armutsmaße nach den Versio- nen (1) und (2) argumentieren. Es könnte als Verzerrung betrachtet werden, wenn zum Beispiel bei einer relativen Armutslinie in Höhe von 50 Prozent des mittleren Einkommens eine Person trotz konstantem persönlichem Realeinkommen im Trans- formationsprozess mit den beobachtbaren drastischen prozentualen Veränderungen des Durchschnittseinkommens in einem Jahr als arm und im nächsten Jahr aufgrund der eingetretenen Rezession als nicht-arm angesehen werden muss. Dieses Ergeb- nis stellt insofern ein Problem dar, als personelle Konstanz der Gruppe der Armen Rechtfertigung und Grundlage einer zielgruppenorientierten Politik sein kann und sich die individuelle Einschätzung und Akzeptanz der Politik nicht unbedingt der rela- tiven individuellen Besserstellung aufgrund der Reduzierung der Armutslinie anpasst. Eine absolute Armutslinie birgt dieses Problem nicht; eine semi-relative Armutslinie birgt dieses Problem nur in geringerem Maße, nämlich insoweit als die angewandte Einkommenselastizität der Armutslinie kleiner als eins ist. Das beschriebene Problem wäre jedoch deutlich größer, wenn das Vorzeichen der Änderung des Durch- schnittseinkommens im Transformationsprozess mehrmals gewechselt hätte, was in Transformationsländern zumindest für aufeinanderfolgende Jahre nicht zu beobach- ten war. 199 Insofern erscheinen die zeitweiligen Verzerrungen der gemessenen Armut unter Verwendung einer relativen Armutslinie hinnehmbar.
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Vergleich der Strategien für weitgehenden Klimaschutz in der Industrie in deutschen, europäischen und globalen Szenarien

Vergleich der Strategien für weitgehenden Klimaschutz in der Industrie in deutschen, europäischen und globalen Szenarien

CO2-neutral erzeugter Wasserstoff und syn- thetische Kraftstoffe werden in den meisten der analysierten Szenarien bis 2050 in erheb- lichem Umfang eingesetzt. Ihr gemeinsamer Anteil am Endenergiebedarf der Industrie steigt typischerweise auf mindestens 11 % und auf bis zu 58 % im Jahr 2050. Nur der 95 %-Pfad und das 2BDS-Szenario verwenden (nahezu) keinen Wasserstoff oder syntheti- sche Energieträger, um die Endenergienach- frage im Industriesektor zu decken. Die ana- lysierten Szenarien gehen davon aus, dass bis 2050 der Wasserstoff und die synthetischen Energieträger größtenteils oder vollständig aus Strom aus erneuerbaren Energien ge- wonnen werden. Während sich das Szenario „Supply Side“ ausschließlich auf Wasserstoff stützt, ist synthetisches Methan in den Sze- narien GreenEe1, GreenSupreme, TM95, EL95, 1.5TECH und 1.5LIFE eine wichtigere
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Szenarien nachhaltiger Bioenergiepotenziale bis 2030: Modellierung für Deutschland, Polen, Tschechien und Ungarn

Szenarien nachhaltiger Bioenergiepotenziale bis 2030: Modellierung für Deutschland, Polen, Tschechien und Ungarn

Für eine Erhaltung insbesondere des extensiven Dauergrünlands spricht sein hoher ökolo- gischer Wert. Auf Wiesen mit mittleren Standortbedingungen sind besonders viele Arten zu finden und extreme Standorte bieten Lebensraum für viele seltene Spezies. Im Hinblick auf Boden- und Gewässerschutz bietet Grünland außerdem Vorteile gegenüber Acker, etwa durch eine geringere Nitratauswaschung (Thomet et al. 1989; Briemle 1990; Meyer-Aurich 1999). Sowohl die Umweltverbände als auch die Agrarpolitik postulieren seit langem den Grünland- erhalt als politisches Ziel (NABU 1999; Agra-Europe 2003a). Aufgrund seines Naturschutz- und Umweltwerts wird das Grünland daher zukünftig in seinem Umfang geschützt. Dazu sind im Rahmen der Cross-Compliance-Verpflichtungen ab 2005 europaweit Regelungen vorge- sehen, die in Deutschland bereits umgesetzt werden (Rat der EU 2003; BMVEL 2005a). Dauergrünland genießt daher in HEKTOR Bestandsschutz und darf entsprechend nicht zu Ackerland umgebrochen werden. Soll es auf Grünlandflächen zu Wiederaufforstung oder zur Anlage von Kurzumtriebsplantagen kommen, so werden diese Flächen mit einer entsprechen- den Umwandlung von Ackerland zu Grünland gegen gerechnet.
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Dienstleistungsschecks in Europa - ein Modell für Deutschland? Beschäftigungseffekte und Kosten für die Volkswirtschaft: fünf Szenarien

Dienstleistungsschecks in Europa - ein Modell für Deutschland? Beschäftigungseffekte und Kosten für die Volkswirtschaft: fünf Szenarien

In Schema 1 wird die Funktionsweise des Steuer-Modells veranschaulicht: Ein Haus- halt bezieht über seine Krankenkasse, Banken, die Post oder Institutionen ein Scheck- heft. In Frankreich bezahlt er damit die Haushaltskraft; diese wiederum lässt sich ihren Lohn bei der Bank vom Konto des Arbeitgebers in bar auszahlen. In der deutschen Variante entfällt diese Transaktion, da der Lohn direkt ausgegeben wird. Dafür muss jedoch der/die Angestellte den betreffenden Scheck unterzeichnen, welcher die Daten der beteiligten Personen sowie Lohnhöhe und Versicherungsnummern enthält. Diesen Scheck sendet der Haushalt zu einer zentralen Einzugsstelle (in Deutschland die Krankenkasse), um mit deren Quittung am Ende des Jahres den Nachlass in der Jah- ressteuererklärung geltend machen zu können. Die Einzugsstelle berechnet im Ge- genzug die fälligen Sozialabgaben, welche per Einzugsermächtigung vom Arbeitge- berkonto abgehoben werden.
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Nutzen statt Besitzen : auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden Konsumkultur ; eine Kurzstudie

Nutzen statt Besitzen : auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden Konsumkultur ; eine Kurzstudie

gegründet. Nach nur drei Jahren seit dem Marktantritt in Deutschland im April 2009 ist www.kleiderkreisel.de eine ernstzunehmende Alternative zu herkömm- lichen Online-Shops für Kleidung geworden. Anfangs vor allem als Geheimtipp unter Modeblogger/innen gehandelt, erreicht die Internetplattform mittlerweile über 1.070.258 Besucher pro Monat bei 64.186.408 Seitenaufrufen. Pro Tag werden derzeit durchschnittlich 3.500 «neue» Artikel eingestellt bei ca. 2.000 Transakti- onen wie Verkaufen, Tauschen, Verschenken (kleiderkreisel.de; Stand 03/2012). Das Erfolgsgeheimnis von Kleiderkreisel: Sowohl die Anmeldung als auch die Nutzung ist kostenlos. Das unterscheidet sie von Flohmärkten oder anderen Inter- netplattformen, die Gebühren nehmen für die Transaktion oder das Anbieten von Produkten. Zudem ist das Angebot sehr groß und vielfältig und die Bedienung der Internetseite einfach und intuitiv nachzuvollziehen. Den Nutzerinnen und Nutzern wird ebenso die Möglichkeit geboten, sich ein User-Profil anzulegen, um mit poten- ziellen Interessenten der angebotenen Artikel in Kontakt zu treten und sich gegen- seitig über Bewertungen und persönliche Gedanken auszutauschen und sich kennenzulernen. Neben der Handels- und Tauschplattform steht den Nutzerinnen und Nutzern auch ein Forum zur Verfügung, in dem über diverse Themen diskutiert werden kann.
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Die Privathochschulen in Ägypten und Deutschland im Vergleich

Die Privathochschulen in Ägypten und Deutschland im Vergleich

In Deutschland gibt es inzwischen eine Vielzahl von privaten Hochschulen (darunter auch kirchliche), so dass ich eine Auswahl treffen musste. Ich habe möglichst verschiedene Hochschulen ausgewählt, die sich in vier verschiedenen Bundesländern befinden, so dass sie sich auch in den Rahmenbedingungen durch die Landeshochschulgesetze unterschei- den. Die gewählten Hochschulen sind jedoch alle Präsenzhochschulen, daneben bieten einige auch ein Fernstudium an mit nur wenigen Stunden oder Wochen Präsenz am Semi- narort. Unterschiede mögen auch aus dem Alter der Institution entstehen und der daraus gewonnenen Erfahrung. In der Größe, aber auch der Ausrichtung lassen sie sich weiter unterscheiden. Es befinden sich darunter solche mit einem naturwissenschaftlichen Pro- gramm als Erststudium, andere sind für die beruflich qualifizierende Weiterbildung von Graduierten nach einer Berufserfahrung oder berufsbegleitend ausgerichtet. Eine kirchli- che Hochschule bildet speziell für den kirchlichen Bedarf aus und hat deswegen auch eine andere finanzielle Basis. Sie hat einen, von den anderen ausgewählten Hochschulen, un- terschiedlichen Charakter. Bei einer handelt es sich um eine Fachhochschule, die anderen sind Hochschulen beziehungsweise Universitäten Aus dem weiten Spektrum sollen die Unterschiede der existierenden privaten Hochschulen deutlich werden, ihre Ziele und ihre Erfolge des Bildungsangebotes dargestellt werden, die Akzeptanz durch die Studierenden sowie die Zukunftschancen der Absolventen aufgezeigt werden.
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Vergleich der Kindergartensysteme in Deutschland und Finnland

Vergleich der Kindergartensysteme in Deutschland und Finnland

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die Nutzung von alternativen Konzepten in Deutschland die breitere Anwendung findet. Wenn wir davon ausgehen, dass über 90% der finnischen Einrichtungen nach staatlich entwickelten Konzeptionen arbeiten und von den restlichen 10% nur 7% von freien Trägern betrieben werden, liegt dies auf der Hand. Klar ist allerdings auch, dass diese in Deutschland vorhandene Vielfalt auch vielfältige Ergebnisse bringt. Da ist es für die Eltern nicht leicht, die optimale Förderung für ihr Kind herauszufinden. Denn sie müssen nicht nur die unterschiedlichen, pädagogischen Ansätze gegeneinander abwägen, sondern auch hinterfragen, welche Einrichtung tatsächlich und in welcher Qualität die selbst verfasste Konzeption umsetzt. Hier lastet eine große Verantwortung auf ihren Schultern. Möglicherweise wird das Kind auch instrumentalisiert und muss ‚verpasste Chancen‘ der Eltern wahrnehmen, unabhängig davon, welches pädagogische Konzept tatsächlich seiner Persönlichkeit am besten entsprochen und somit seine Entwicklung gefördert hätte. All dies beeinflusst am Ende aber immer nur eins – die Entwicklungs- und Bildungschancen des Kindes. Es kann davon ausgegangen werden, dass die ‚Fehlgriffe‘ der Eltern auch Einfluss auf die Ergebnisse von Rankingstudien zur Leistung von Schülern haben. Hier liegt das größtenteils einheitliche System Finnlands wahrscheinlich vorn. Arbeiten die Einrichtungen nach ähnlichen Vorgaben, ist es deutlich leichter, Qualität und Arbeitsweise miteinander zu vergleichen. Den Eltern wird ein großes Stück Verantwortung in Form der Suche nach optimaler Förderung abgenommen. Der Nachteil liegt auf der Hand. Für alle Kinder, die außerhalb dieser Grenzen Förderung bedürfen, wie beispielsweise Insel- oder Hochbegabte, in der kognitiven Leistungsfähigkeit eingeschränkte oder anders von der Masse abweichende Kinder, haben es ungleich schwerer.
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Formelle und informelle Institutionen im Transformationsprozess

Formelle und informelle Institutionen im Transformationsprozess

Anfang der 90er Jahre, als der Transformationsprozess in den mittel- und osteuropäischen Ländern (MOEL) seinen Anfang nahm, gingen die meisten führenden Ökonomen (die als Ratgeber fungierten) davon aus, dass eine schnelle Umstellung eines Systems von Planwirt- schaft auf Marktwirtschaft möglich sei. Dafür sei die Einführung der entsprechenden tragen- den Institutionen der Marktwirtschaft notwendig, wie das Rechts- und Finanzsystem, Privat- eigentum etc. Diese Reformen sind jedoch in relativ kurzer Zeit durchführbar. 1 Daher waren die empfohlenen Transformationsstrategien allein auf die Veränderung von formellen Institu- tionen gerichtet und versprachen die Erzielung guter Ergebnisse in relativ kurzer Zeit. Die Strategien fußten auf den traditionellen ökonomischen Theorien, wie sie seit Adam Smith bekannt sind und besagen, dass die Einrichtung formeller Institutionen den Erfolg der Markt- wirtschaft garantiert. Was jedoch außer Acht gelassen wurde, ist die Tatsache, dass alle als Vorbild genommenen Volkswirtschaften im Laufe der Jahrzehnte bzw. Jahrhunderte zu den Wirtschaftssystemen wurden, die sie heute sind. Bei den MOEL handelte es sich jedoch um eine rasche und sehr komplexe Systemumstellung.
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Erwerbstätigkeit in Deutschland im europäischen Vergleich

Erwerbstätigkeit in Deutschland im europäischen Vergleich

Zusätzlich erstellt Eurostat einen Indikator über den Anteil von unterbeschäftigten Teilzeit­ tätigen. Da diese Kennziffer nicht für die Alters­ gruppe 20 ­64 Jahre vorliegt, wird in Abbildung 2 die Gruppe der 25­74jährigen zu Grunde gelegt. Da Unterbeschäftigung vordergründig von Euro­ stat definiert wird als allgemeiner Wunsch nach ei­ ner längeren Arbeitsdauer von Teilzeittätigen, die jedoch nicht zwingend Vollzeitniveau erreichen muss, sollte die unfreiwillige Teilzeitarbeit prinzi­ piell eine Teilmenge der Unterbeschäftigung dar­ stellen. Wie aus der Abbildung 2 ersichtlich wird, ist dies jedoch in vielen Ländern nicht der Fall, für Italien ist die Diskrepanz extrem. Erneut macht sich die unvollständige Harmonisierung der Er­ hebung bemerkbar. Beispielsweise lautet die rele­ vante Frage in Italien, ob eine längere Arbeitszeit in einer konkreten aber individuell verschiedenen Bezugswoche der/des Befragten gewünscht war, während in Frankreich oder Deutschland auf die normale oder übliche Arbeitszeit abgestellt wird. Daneben fehlt beispielsweise in der italienischen Befragung bei dieser konkreten Frage ein Hinweis wie in den französischen und deutschen Formu­ lierungen, dass eine längere Arbeitszeit „mit ent­ sprechend höherem Verdienst“ einherginge. Ein Ländervergleich sowie eine europäisch aggregier­ te Betrachtung dieses Unterbeschäftigungsindika­ tors erscheinen somit problematisch.
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Vergleich der Innovationssysteme China und Deutschland

Vergleich der Innovationssysteme China und Deutschland

Als Konsequenz hat das Business Confidence Survey ergeben, dass nur ein Drittel der in China ansässigen deutschen Unternehmen entweder direkt oder indirekt durch den aktuel[r]

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Wissenskulturen: ein Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland

Wissenskulturen: ein Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland

ziologen eher verstörende Frage, weil sie erklärungsschwache Begriffe wie »Na¬ tionalcharakter« oder »Volksgeist« assoziiert, die wir gewohnt sind, als Relikte des auch in den Wissenschaften so nationalistisch ausgerichteten 19. Jahrhunderts abzutun. Daß aber in Frankreich wie in Deutschland durch alle Disziplinen hin¬ durch spätestens seit der Aufklärung ein Selbstbild nationaler Wissenskultur im nachahmenden oder abweisenden, im gleichermaßen faszinierten wie irritierten Seitenblick aufden Nachbarn jenseits des Rheins entworfen wird, ist eine histori¬ sche Tatsache. Natürlich vergleichen sich die Franzosen auch mit den Englän¬ dern und den Italienern, und die Deutschen tun dies ebenso — der deutsch-fran¬
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Vergleich der Einkommensteuer zwischen China und Deutschland

Vergleich der Einkommensteuer zwischen China und Deutschland

Die vorliegende Bachelorarbeit dient einem Vergleich der Einkommensteuer in Deutschland und in China. Die folgenden Fragen werden diskutiert und erläutert: Wie funktioniert der beiden Steuersysteme? Welche Personen müssen ESt bezah- len? Welche Einkommen müssen ESt belasten? Wie viel ESt muss man belasten? In dieser Arbeit werden nicht nur die Inhalte der beiden Staaten erklärt sondern auch werden die Inhalte verglichen. Ziel ist es, die Grundzüge der beiden ESt und die unterschiedlichen Ermittlungsverfahren in Sachverhalten zu analysieren, um festzustellen, welcher Staat die höhere einkommensteuerliche Belastungen hat bzw. welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede dazwischen bestehen. Außerdem werden die jeweiligen Vor- und Nachteile beurteilt.
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