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Szenarien der Versorgungssicherheit in Deutschland und Süddeutschland

Szenarien der Versorgungssicherheit in Deutschland und Süddeutschland

REMix-Ergebnisse: Optimistisches Szenario für das Jahr 2025, Lastjahr 2012, Wetterjahre 2006, 2009 und 2010. ● Der ungedeckte Bedarf steigt durch bei Verwendung einer geringeren EE-Erze[r]

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Analyse von Strukturoptionen zur Integration erneuerbarer Energien in Deutschland und Europa unter Berücksichtigung der Versorgungssicherheit (INTEEVER)

Analyse von Strukturoptionen zur Integration erneuerbarer Energien in Deutschland und Europa unter Berücksichtigung der Versorgungssicherheit (INTEEVER)

mithilfe eines integrativen Ansatzes zu untersuchen. Die Analysen erfolgten schwerpunktmäßig im Hinblick auf die Rolle von Energiespeichern, Stromnetzen sowie Last- und Erzeugungsma- nagement bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien in der Stromerzeugung. Neue Verbraucher wie Elektro- und Wasserstofffahrzeuge, Wärmepumpen und Elektroheizer zur Überschuss- stromnutzung sowie flexibilisierte, steuerbare zentrale und dezentrale KWK-Anlagen sind in dieser Untersuchung mit berücksichtigt. Eine wesentliche Grundlage für die Untersuchungen sind Langfristszenarien der Energieversorgung, die weitgehend basierend auf existierenden Studien als konsistente Eingangsdaten in den eingesetzten Modellen abgebildet wurden. Mit zeitlich und räumlich aufgelösten Modellierungen der zukünftigen Stromversorgung wurden die Perspektiven und Kosten der Infrastrukturoptionen anhand von volkswirtschaftlich kostenmi- nimierten Szenarien untersucht und bewertet. Methodischer Kern ist hier der Austausch von Daten zwischen einem knotenscharfen Transportnetzmodell und einem linearen Bottom-Up- Energiesystemmodell. Für ein ausgewähltes Szenario wurden auf der Ebene der Verteilnetzmo- dellierung die Wechselwirkung des Speichereinsatzes mit anderen Flexibilitätsoptionen und resultierende Effekte auf die Spannungshaltung untersucht. Ein weiteres Projektziel war die Untersuchung der ökonomischen Perspektiven einer ausgewählten Flexibilitätsoption mit einem agentenbasierten Simulationsmodell. Die Ergebnisse der Strommarktmodellierung zeigen die Auswirkungen unterschiedlicher Speichereinsatzstrategien auf die Strompreise, die Marktwerte der Erneuerbaren sowie die Systemkosten der Stromerzeugung. Im Ergebnis wurden aus den unterschiedlichen Betrachtungsperspektiven „Gesamtsystem“, „Transportnetz“, „Verteilnetz“ und „Akteure in der Energiewirtschaft“ Aussagen zu den methodischen Randbedingungen ent- sprechender Modell- bzw. Methodenkopplungen sowie inhaltlich zur zukünftigen Rolle von Fle- xibilitätsoptionen wie Stromspeicher abgeleitet.
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BMU Leitstudie 2011 - normative Szenarien zur Transformation des Energiesystems in Deutschland

BMU Leitstudie 2011 - normative Szenarien zur Transformation des Energiesystems in Deutschland

4) Validierung der Versorgungssicherheit in der Leitstudie 2011 5) ökonomische Aspekte der Transformation des Energiesystems 6) wesentliche Schlussfolgerungen.. Überblick.. 1) Szenarie[r]

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DLR-Energiesystemmodell REMix: Flexibilität und Versorgungssicherheit

DLR-Energiesystemmodell REMix: Flexibilität und Versorgungssicherheit

Wiesmeth (2014) „Kapazitätsentwicklung in Süddeutschland bis 2025 unter Berücksichtigung der Situation in Deutschland und den europäischen Nachbarstaaten“, Studien des Deuts[r]

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Klimawandel global und in Deutschland : Fakten der Vergangenheit und Szenarien der Zukunft

Klimawandel global und in Deutschland : Fakten der Vergangenheit und Szenarien der Zukunft

Beim Niederschlag ergibt sich aufgrund solcher Analysen eine weitaus kompliziertere Situation. So gibt es im Winter, insbesondere im Westen von Deutschland, Stationen, an denen die Wahrscheinlichkeit sowohl extrem geringer als auch extrem hoher Monatsniederschläge zunimmt, letzteres allerdings meist deutlich ausgeprägter als ersteres. Im Sommer besteht z.B. in Süddeutschland trotz langfristig abnehmendem Niederschlagstrend eine zunehmende Wahrscheinlichkeit für extreme Starkniederschläge. Letztlich muss die Extremwertstatistik für jede Station und jeden Monat separat betrachtet und interpretiert werden.
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Versorgungssicherheit in Süddeutschland bis 2025 - sichere Nachfragedeckung auch in Extremsituationen?

Versorgungssicherheit in Süddeutschland bis 2025 - sichere Nachfragedeckung auch in Extremsituationen?

Regionen gerechnet erreicht die Deckungslücke damit ein Maximum von 1,9 GW. Da die Stro- mübertragung zwischen den Regionen zwar unbeschränkt aber verlustbehaftet ist, kommt freie Erzeugungskapazität in kritischen Versorgungssituationen bevorzugt zur Deckung von räumlich nahem Bedarf zum Einsatz. Folglich geben die Modellergebnisse zumindest eine grobe Indikation, wo ein Bedarf nach zusätzlicher Erzeugungskapazität vorliegt. Die Analyse des stündlichen Systembetriebs ergibt weiterhin, dass sich der Import nach Deutschland ins- gesamt in den kritischen Stunden auf etwa 18 GW beläuft. Dies ist etwas geringer als das Jah- resmaximum der importierten Leistung, aber höher als in der Vorgängerstudie, die durch die Annahme knapperer Stromerzeugungskapazitäten in den Nachbarländern geprägt war. Die Stromerzeugung aus fluktuierenden EE liegt in den Stunden mit Deckungslücken zwischen 3,6 GW und 4,5 GW, bei einem Jahresmaximum von 77 GW und einem Minimum von 2,4 GW. Aufgrund hohen gleichzeitigen Bedarfs ergibt sich eine residuale Last von knapp 70 GW, ent- sprechend dem Jahresmaximum. Die regelbaren Erzeugungseinheiten einschließlich Speicher- wasserkraftwerken, Pumpspeichern und Biomasseanlagen laufen in den kritischen Stunden mit ihrer vollständigen verfügbaren Leistung. Ergänzende Modellläufe auf Grundlage der Da- ten des Vorgängerprojekts (Gils et al. 2018) zeigen, dass bei stochastischer Variation der Kraft- werksverfügbarkeit die Lücke bestehen bleibt und in ihrem Maximum zwischen 1,2 und 2,1 GW variiert. Während es in der Modellregion Amprion 6 in allen Varianten zu Deckungslü- cken kommt, ist dies in Amprion 4 in der Mehrheit der stochastischen Variationen nicht der Fall.
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Szenarien nachhaltiger Bioenergiepotenziale bis 2030: Modellierung für Deutschland, Polen, Tschechien und Ungarn

Szenarien nachhaltiger Bioenergiepotenziale bis 2030: Modellierung für Deutschland, Polen, Tschechien und Ungarn

Generell wird im HEKTOR der Anfall an Ölsaatenstroh außerhalb des Energiepflanzenanbaus nicht als Potenzial betrachtet, da die technischen Probleme bei der Gewinnung und Ver- wertung derzeit noch keine energetische Nutzung im großen Umfang zulassen (vgl. Kapitel 2.3.2). Vielmehr wird dieses Stroh zur Bodendüngung angerechnet. Allerdings wurden in Deutschland in den letzten Jahren zwischen 600.000 ha und 700.000 ha Raps (ohne NawaRo- Raps) für Nahrungs- und Futtermittel angebaut (BMVEL 2003). Da hier erhebliche Mengen an Biomasse in Form von Rapsstroh anfallen, wird beispielhaft für Deutschland das Potenzial berechnet. Rapsstroh aus dem Energiepflanzenanbau wird an dieser Stelle nicht berücksich- tigt, da dieser im Rahmen der Anbaupotenziale als Ganzpflanzennutzung von Raps geschieht. In HEKTOR werden die Flächen für den Anbau von Handelsgewächsen ohne nachwachsende Rohstoffe konstant bis 2030 weitergeführt. In Deutschland wird dabei eine Fläche von 670.000 ha für den Rapsanbau vorgehalten, auf der Rapsstroh als Reststoff anfällt. Derzeit beträgt das Stroh-zu-Korn-Verhältnis etwa 1,7. Aufgrund der Strohbeschaffenheit fallen bei der Aufnahme bis zu 50 % Bröckelverluste an. Bei einer Feuchte von 14 % kann mit einem Heizwert von 14,7 MJ/kg gerechnet werden (Hartmann et al. 2002).
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Mehrsprachigkeit in Deutschland und deutsche Mehrsprachigkeit. Szenarien einer migrationsbedingten Nischenkultur der Mehrsprachigkeit

Mehrsprachigkeit in Deutschland und deutsche Mehrsprachigkeit. Szenarien einer migrationsbedingten Nischenkultur der Mehrsprachigkeit

handelt es sich nicht um die Übernahme einer präferierten Wahl Der Kunde antwortet nicht auf Türkisch mit Be$ kilo fazla oder etwas ähnli- chem, sondern er bettet die türkische Gewichts[r]

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Feline Leukämievirusinfektion bei Katzen in Süddeutschland

Feline Leukämievirusinfektion bei Katzen in Süddeutschland

Die FeLV-Infektion ist nach wie vor eine sehr häufige Todesursache bei Katzen. Die Infektion wird meist horizontal von Katze zu Katze übertragen. Jedoch kommen auch vertikale Infektionen von der Mutter auf ihre Welpen über die Plazenta oder die Milch vor (HOOVER & MULLINS, 1991). Mittels herkömmlicher diagnostischer Methoden konnten FeLV-infizierte Katzen bisher nur zu einem Teil identifiziert werden. Routine-Untersuchungen basieren hauptsächlich auf dem Nachweis von FeLV-Antigen. Damit werden ausschließlich progressive Infektionen nachgewiesen. Nicht erkannt werden jedoch regressiv infizierte Katzen, bei denen weder freies Virus, noch Antigen im Blut zirkulieren. Diese Katzen können nur durch Nachweis von Provirus identifiziert werden. Ziel dieser Studie war es, die Prävalenz regressiver und progressiver FeLV-Infektionen bei Katzen in Süddeutschland zu ermitteln und somit die wahre Prävalenz festzustellen.
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Halbierte Höhlenbärenfersen aus Westfalen und Süddeutschland.

Halbierte Höhlenbärenfersen aus Westfalen und Süddeutschland.

In der Literatur fand ich in den Bayerischen Vorgeschichtsblättern die gleichen Fersen­ fragmente aus der Höhle Zahnloch bei Steifling (Fränkische Schweiz) beschrieben mit 1 0 Figuren a[r]

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Grundzüge einer quartären Bodenstratigraphie in Süddeutschland

Grundzüge einer quartären Bodenstratigraphie in Süddeutschland

Während noch beim mittleren Abschnitt einige Aussagen über die kühleren Zwischenphasen gemacht werden können, ist es beim ältesten Abschnitt bislang nicht möglich gewesen, die zugehöri[r]

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Verkehrsentwicklung und Umwelt (VEU)
Drei mögliche Szenarien der Verkehrsentwicklung in Deutschland

Verkehrsentwicklung und Umwelt (VEU) Drei mögliche Szenarien der Verkehrsentwicklung in Deutschland

Emissionen Elektrizität für Transport Transport-Raffinierie Emissionen Güterverkehr direkt Öffentlicher Verkehr direkt Pkw direkte Emissionen DE Klima- Ziel 2030 Transport direkt < [r]

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Energiesolidarität als Instrument der Versorgungssicherheit

Energiesolidarität als Instrument der Versorgungssicherheit

Jenseits dieser eher im Kontext der Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu ver- ortenden Gesetzesinitiativen – obwohl erneuerbare Energieträger auch unter dem Gesichtspunkt einer sicheren Versorgung zu betrachten sind – wird Energiesoli- darität auch den dritten Teilaspekt des Zieldreiecks in Zukunft stärker prägen. Gerade die Energieversorgungssicherheit ist als Problemkomplex zu sehen, der die EU mit inneren und äußeren Herausforderungen konfrontiert. Neben dem Risiko politischer Instabilität bei externen Versorgerländern sind hier in besonderem Maße die unzureichende Interkonnektivität in der Union sowie die fehlende Vor- sorge gegen Versorgungsausfälle zu nennen. Darüber hinaus gefährdet aber auch der verschärfte Wettbewerb um die knapper werdenden fossilen Energieträger die Versorgungssicherheit. Problematisch ist einerseits die höhere Nachfrage aus den Schwellenländern, andererseits die Tatsache, dass vielfach die notwendigen Investitionen für eine Angebotsausweitung unterbleiben. Zudem stellen techni- sche Ausfälle der veralteten Infrastrukturen, terroristische Anschläge, aber auch Piraterie in wachsendem Maße ein Risiko dar.
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Rußland und Deutschland (II): bilaterale Beziehungen, wechselseitige Erwartungen, Szenarien

Rußland und Deutschland (II): bilaterale Beziehungen, wechselseitige Erwartungen, Szenarien

märkten gegenüber, der zu einschneidenden Wirtschaftsstrukturreformen zwingt und zu erheblichen so- zialen Spannungen führen könnte. Im übrigen sollten in Rußland keine Mißverständnisse entstehen, wenn Deutschland nicht nur als Partner, sondern gegebenenfalls auch als Widerpart auftritt. Ein Beispiel ist der Tschetschenienkonflikt: Rußland hat sich verpflichtet, sich auch im eigenen Land im Hinblick auf De- mokratie und Menschenrechte strikt an jene Verpflichtungen zu halten, die das Land im Rahmen der KSZE unterzeichnet hat und die der Beitritt zum Europarat sowie der Partnerschaftsvertrag mit der Euro- päischen Union implizieren. Die Nichteinhaltung dieser Verpflichtungen würde zweifellos zu starken Ir- ritationen in den deutsch-russischen Beziehungen führen. Jedenfalls wird Deutschland in ähnlichen Fäl- len wie Tschetschenien gemeinsam mit der internationalen Staatenwelt auch in Zukunft kritische Fragen an Rußland richten, denn die anvisierte gesamteuropäische Friedensordnung kann nicht auf Unterdrük- kung nationaler Minderheiten und Verletzung der Menschenrechte gründen.
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Dienstleistungsschecks in Europa - ein Modell für Deutschland? Beschäftigungseffekte und Kosten für die Volkswirtschaft: fünf Szenarien

Dienstleistungsschecks in Europa - ein Modell für Deutschland? Beschäftigungseffekte und Kosten für die Volkswirtschaft: fünf Szenarien

Die hier angewendeten Szenarien verzichten darauf, bestimmte Wohlfahrtsaspekte mit einzubeziehen, solange diese sich nicht oder nur sehr schwer in nominale Geldwerte fassen lassen: So müssen neu geschaffene, zukünftige Ansprüche auf Sozialversiche- rungsleistungen aussen vor bleiben. Neu auftretende Transaktionskosten eines Schecksystems werden ebensowenig berücksichtigt wie unvermeidliche Opportuni- tätskosten, die dadurch auftreten, dass ein gesteigerter Konsum von personennahen Dienstleistungen Absatz- und damit Beschäftigungsausfälle auf anderen Märkten nach sich ziehen. Auch mögliche Crowding-out Effekte öffentlicher Finanzaufwendungen auf den Kapitalmärkten wird nicht Rechnung getragen. Das gleiche gilt für die Diskontie- rung öffentlicher Investitionen und die deutsche Aussenhandelsbilanz 16 . Auf der Nut- zenseite werden jedoch auch Wohlfahrtsgewinne, wie mehr soziale Stabilität durch weniger Arbeitslosigkeit, verringerte Kriminalität und mehr persönliches Wohlbefinden nicht in das Kalkül miteinbezogen.
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Atomausstieg und Versorgungssicherheit: Existiert eine Stromlücke?

Atomausstieg und Versorgungssicherheit: Existiert eine Stromlücke?

Prognosedeterminanten Seit dem Beschluss zum Atomausstieg, aber auch bereits im Vorwege, hat es eine ganze Reihe von Un- tersuchungen zur Zukunft der Energieversorgung ge- geben. Zu den konkreten Folgen des Atomausstiegs für die Stromversorgung in Deutschland gibt es bisher jedoch nur wenige Studien. Dies liegt nicht zuletzt an der Vielzahl von Variablen und Unsicherheiten. Um die Folgen für die Stromversorgungssicherheit ab- schätzen zu können, müssen sowohl Verbrauch als auch Erzeugung prognostiziert werden. Da es sich hier um einen Zeithorizont bis 2020 und darüber hi- naus handelt, ist dies typischerweise schwierig. Die Entwicklung des Stromverbrauchs ist beispielsweise von Einfl ussgrößen wie der technischen Entwicklung, den Rohstoffpreisen, den politischen Rahmenbedin- gungen und dem sektoralen Wandel abhängig. Dem- gegenüber ist die Stromerzeugung einerseits von der Veränderung des Kraftwerksparks und andererseits vom Außenhandel abhängig. Beim Kraftwerkspark können weder über den Zeitpunkt der Außerbetrieb- setzung bestehender Kraftwerke noch über die Rea- lisierung geplanter Neubauten gesicherte Aussagen getätigt werden. Neubauentscheidungen, die erst in der Zukunft getroffen werden, können überhaupt nicht betrachtet werden. Mit dem Ausbau der erneuerba- ren Energien müssten zudem auch die Auswirkungen von Wetteränderungen berücksichtigt werden, wie beispielsweise von windarmen oder -reichen Jahren. Auch die Entwicklung des Energiebinnenmarktes und Abbildung 3
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Kohleausstieg, Stromimporte und -exporte sowie Versorgungssicherheit

Kohleausstieg, Stromimporte und -exporte sowie Versorgungssicherheit

Insgesamt zeigt die Leistungsbilanz (siehe Anhang): Sowohl im Jahr 2020 als auch im Jahr 2023 besteht ein positiver Leistungsüberschuss in der deutschen Regelzone von mehr als 1 Gigawatt. Da in Europa eine enge Zusammenarbeit beim Strom existiert und es über die Ländergrenzen hinweg Ausgleichseffekte gibt bei Stromnachfrage und Erneuerbaren Energien, ist bei einer Versorgungssicherheitsanalyse zudem das europäische Ausland mit einzubeziehen. So wer- den derzeit die Kapazitäten der Stromleitungen von Deutschland nach Norwegen, Niederlande, Belgien, Dänemark und Österreich zum Teil deutlich erhöht. Bezieht man die Ausgleichseffekte mit ein, erhöht sich der Leistungsbilanzüberschuss 2023 auf 4 Gi- gawatt.
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Nachtrag: Versorgungssicherheit – wie sollte die zukünftige Energiepolitik gestaltet werden?

Nachtrag: Versorgungssicherheit – wie sollte die zukünftige Energiepolitik gestaltet werden?

Fazit und Ausblick zur Versorgungssicherheit durch Energieeffizienz Je nach Energieanwendung und Energieträger liegen die objektbezogenen Effizienzpotentiale zwischen wenigen Pro- zentpunkten (z.B. bei den sehr energieintensiven Prozessen der Grundstoffindustrie) und 80 bis 90% (z.B. bei Passiv- hausstandard, moderner Beleuchtung, Umstellung auf Mem- brantechnik bei thermischen Trennprozessen). Insgesamt ergibt sich die Chance, den Anstieg des weltweiten Ener- giebedarfs binnen 50 Jahren zu halbieren. Diese Möglich- keit könnte das Produktionsmaximum des Erdöls um ein bis zwei Jahrzehnte hinausschieben, es würde die Energiesys- temkosten beim Einsatz von erneuerbaren Energien wegen des geringeren Energiebedarfs je Dienstleistung vermindern und eine wesentlich breitere Innovationswelle in allen Berei- chen von Wirtschaft und Gesellschaft initiieren als die Kon- zentration der Energiepolitik allein auf das Energieangebot durch Substitutionsprozesse.
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Importabhängigkeit und Energiewende: Ein neues Risikofeld der Versorgungssicherheit?

Importabhängigkeit und Energiewende: Ein neues Risikofeld der Versorgungssicherheit?

In der Literatur wird der Zusammenhang von Energiewende und Versorgungssicherheit denn auch bislang meist mit Bezug auf den Aspekt adäquater Erzeugungskapazität und einer möglichen Verschärfung des Missing-Money-Problems diskutiert. 2 Versorgungssicherheit ist allerdings ein vielschichtiges Konzept, das die dauerhafte und nachhaltige Deckung des Energiebedarfs hinsichtlich der langfristigen Adäquatheit der Versorgung (Verfügbarkeit der Primärenergieträger, Verfügbarkeit von Erzeugungskapazitäten) sowie der kurzfristigen Gewährleistung der Netzstabilität umfasst. 3 In diesem Beitrag steht jedoch die Verfügbarkeit der Primärenergieträger selbst im Fokus – also insbesondere die Frage, ob die Energiewende ein Importabhängigkeitsproblem hat. Denn gerade das als flexible Backup-Technologie hervorragend geeignete Gas wird vornehmlich importiert, mit Russland als größtem Einzelanbieter. 4
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Europäische Perspektive für Versorgungssicherheit auf Strommärkten notwendig

Europäische Perspektive für Versorgungssicherheit auf Strommärkten notwendig

Die Unsicherheit in den energiepolitischen Schlüssen obliegt jedoch in Teilen der Unklarheit über die Definition und Messbarkeit von zukünftiger Versorgungssicherheit: Wie viele der heute in Deutschland und Europa unrentablen Kraftwerke werden durch die beteiligten Firmen vom Markt genommen? Und wann werden diese Kapazitäten den Markt verlassen? Wie wirkt sich dieser Marktaustritt auf die (heute relativ niedrigen) Strompreise auf dem Großhandelsmarkt aus? Und welche Signale für Re- und Neuinvestitionen in flexible und moderne Kraftwerke entstehen dadurch? Wann wären diese Kraftwerke zur Deckung der zukünftigen Nachfrage verfügbar? Und wie werden dabei Stromimporte und -exporte bemessen, die zur Deckung nationaler Stromnachfrage beitragen können?
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