Nach oben pdf Reorganisationspotentiale im Bauwesen durch Nutzung mobiler Informations- & Kommunikationstechnologien

Reorganisationspotentiale im Bauwesen durch Nutzung mobiler Informations- & Kommunikationstechnologien

Reorganisationspotentiale im Bauwesen durch Nutzung mobiler Informations- & Kommunikationstechnologien

An diesen Netzwerken beteiligte Unternehmen bietet sich die Chance zu einer optimierten Wertschöpfung und daraus erwachsenden substanziellen Wettbewerbsvorteilen. Der Entwicklung von innovativen Gesamtkonzepten und unternehmensübergreifenden Systementwürfen im Rahmen des Geschäftsprozessmanagements kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Bisher ist ein temporär vernetzt kooperativer Zusammenschluss in Kollaborationsplattformen in der Praxis nur ansatzweise verwirklicht. Mögliche Ansätze von Erklärungen in der Literatur lassen erkennen, dass Schwierigkeiten oftmals in der Organisation unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse und heterogenen Informations- und Kommunikationssystemen liegen, die sich nicht flexibel und schnell genug vernetzen lassen. Die Entwicklung globaler, homogener Datenpools innerhalb eines virtuellen Unternehmens ist eine wesentliche Rahmenbedingung zur Einführung von VO-Formen.
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Ansätze zur Nutzung Sozialer Netzwerke mittels mobiler Endgeräte

Ansätze zur Nutzung Sozialer Netzwerke mittels mobiler Endgeräte

Die Vernetzung einer Vielzahl unterschiedlicher Nutzergruppen in privaten und beruflichen Kontexten wird durch webbasierte Soziale Netzwerke (Social Networks) wie Myspace, Linkedin und Flickr gefördert. Zahlreiche Personen nutzen zudem so genannte Social Software wie Skype, Del.icio.us, YouTube oder den aktuellen Newcomer twitter. Entsprechende Anwendungen werden durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), zumeist durch Internettechnologien, realisiert und ermöglichen es den Nutzern, entweder neue Inhalte zu erstellen, und diese dann mit ausgewählten Personen (oder auch mit der Öffentlichkeit) zu teilen, oder sie dienen dazu, Verbindungen mit bestehenden Kontakten abzubilden sowie Neue aufzubauen. Gleichzeitig ist für die meisten Menschen heutzutage der Gebrauch mobiler Endgeräte ein wesentlicher Bestandteil ihres alltäglichen Lebens. In Folge dessen wird in der Verbindung dieser beiden, zunächst separaten, Felder eine, wenn nicht gar die „Killer- Anwendung“ für mobile Dienstleistungen vermutet. Der vorliegende Beitrag hat das Ziel, Potentiale und Grenzen der weit reichenden Verbreitung von Social Software und Sozialen Netzwerken auf mobile Endgeräte zu analysieren.
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Die Auswirkungen mobiler Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Work-Life-Balance

Die Auswirkungen mobiler Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Work-Life-Balance

einher. In der längsschnittlichen Betrachtung wurde deutlich, dass eine erhöhte Nutzung neuer Medien außerhalb der Arbeitszeiten zu einer größeren wahrgenommenen Erschöpfung und Kündigungsabsicht führt – oft zeitlich um sechs Monate verzögert (Rexroth- Straßner et al. 2012). Bei weiterführenden Untersuchungen zur Rolle einer Interventions- maßnahme im Rahmen der Dissertation von Miriam Rexroth-Straßner wurde festgestellt, dass eine aktive Förderung der Fähigkeiten zum Boundary Management zu einer Verringe- rung von Work-Family-Konflikten, zum besseren mentalen Abschalten nach der Arbeit sowie zur höheren Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance führt. Ebenfalls zeigten Teilnehmende an der Interventionsmaßnahme weniger emotionale Erschöpfung und mehr Lebenszufrie- denheit (Rexroth-Straßner 2015). Bei der Betrachtung der Führungskräfte, welche im Rah- men des Projektes befragt wurden, wurde deutlich, dass eine Passung der Segmentie- rungsmöglichkeiten und der Segmentierungspräferenz zu einer höheren Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance und zu weniger emotionaler Erschöpfung führt. Bietet das Unterneh- men keine Segmentierungsmöglichkeiten bei vorhandener entsprechender Präferenz an, so tritt bei Family-to-Work-Konflikten ein höherer Grad an emotionaler Erschöpfung auf (Peters et al. 2014).
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Zur Qualifizierung von Frauen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien: Möglichkeiten, Aussichten und Grenzen im Rahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik

Zur Qualifizierung von Frauen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien: Möglichkeiten, Aussichten und Grenzen im Rahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik

c) Berufliche Aus- und Weiterbildung • Vor allem in Deutschland haben Frauencomputerschulen und Frauen-Technik-Zen- tren 13 eine sehr lange Tradition. An dieser Stelle sei etwa auf das FrauenComputer- Zentrum Berlin 14 hingewiesen, welches seit 1984 IKT-Lehrgänge sowie Weiterbil- dungsangebote ausschließlich für Frauen anbietet. Das Programm reicht von der qualifizierten Vorbereitung auf den beruflichen Wiedereinstieg bis hin zur professio- nellen Nutzung multimedialer Technologien. Ziel ist es, unterschiedlichen Gruppen von Frauen neue Berufsfelder zu eröffnen, indem auf die aktuelle Arbeitsmarktsituation ein- gegangen wird, die einzelnen Ausbildungen möglichst wirtschaftsnahe gestaltet wer- den und die Teilnahme auch für Frauen in schwierigen Lebenssituationen möglich ge- macht wird. Die Unterrichtskonzepte setzen direkt an den jeweiligen Teilnehmerinnen an, und die IKT-Inhalte werden in ihren gesellschaftspolitischen Zusammenhängen durchleuchtet. Wichtig erscheint den Betreiberinnen auch die Integration eines technik- kritischen Ansatzes in den IKT-Ausbildungen. Das FrauenComputerZentrum Berlin ist immer wieder an innovativen EU-Projekten im Bereich der Förderung von Frauen im IKT-Bereich beteiligt.
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Informelle Sprachlernbegegnungen mit dem Englischen von Kindern und Jugendlichen bei der Nutzung mobiler Technologien

Informelle Sprachlernbegegnungen mit dem Englischen von Kindern und Jugendlichen bei der Nutzung mobiler Technologien

SLB bei der Interaktion und Kommunikation mit anderen Unterhaltungen beim Spielen von Multiplayer-Spielen sind nur eine Möglichkeit von vielen, bei denen KuJ über mobile Technologien kommunizieren. Wie sie das tun und welche zahlreichen unterschiedlichen Wege sie dazu nutzen, wird später noch detaillierter geschildert. Wie bereits erwähnt, stellen Kommunikation bzw. Interaktion in der Zielsprache die zweite wichtige Input-Quelle für den FSE im informellen Kontext dar, und so bietet die Nutzung gegenwärtiger Kommunikationstechnologien selbstredend weitere Räume für informelle SLB mit dem Englischen. Da diese – besonders im Web 2.0 – nicht mehr nur linear und damit häufig begrenzt auf den eigenen Sprachraum, sondern global vernetzt verlaufen, finden sie auch häufig in der Weltsprache Englisch statt. Noch stärker als die gängigen Kommunikations- formen wie Telefon oder Video-Telefonie, E-Mail und Instant-Messenger schaffen besonders solche Technologien Räume für SLB, die mit dem Internet oder dem Web 2.0 in Verbindung stehen. So bieten Chatrooms, Foren oder Communities sowie Blogs, Soziale Netzwerke oder Microblogging-Services wie Twitter Raum zur Interaktion in der englischen Sprache, im direkten Chat oder indem englische Kommentare und Posts gelesen, geschrieben, „geliked“ und „geshared" werden. In diesem informellen Kontext findet also sowohl rezeptiver als auch produktiver Sprachgebrauch statt. Auch die sogenannte „Kultur des Teilens“ kann Räume zum informellen Lernen schaffen, wenn Nutzer mobiler Technologien anderen Medieninhalte zugänglich machen. Dazu eignen sich sämtliche oben genannte Kommunikationswege, besonders populär ist Teilen jedoch über Social Software 8 oder Messenger. Die Kultur des Teilens gilt natürlich auch für selbst produzierte Inhalte, die User mithilfe der Technologien leicht veröffentlichen können, sei es für ein kleineres, privates Publikum oder gar die breite Internet-Öffentlichkeit. Bei einem globalen Medium wie dem Internet mit seinen Web-2.0-Technologien, welche u. a. auf die weltweite Vernetzung von Nutzern und Inhalten abzielen, liegt es nahe, dass es besonders hier häufig zu SLB mit dem Englischen kommen kann.
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Digitalisierung (mit)gestalten - was wir vom Cyberfeminismus lernen können: Strategien und Ansätze einer aktivierenden Perspektive auf Informations- und Kommunikationstechnologien im 21. Jahrhundert

Digitalisierung (mit)gestalten - was wir vom Cyberfeminismus lernen können: Strategien und Ansätze einer aktivierenden Perspektive auf Informations- und Kommunikationstechnologien im 21. Jahrhundert

Bedenklich ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die jüngst veröffentlichte Strategie der Kultusministerkonferenz, „Bildung in der digitalen Welt“ (2016), den As- pekt Geschlecht nirgends in dem 53 Seiten umfassenden Dokument erwähnt, obwohl seit Jahren bekannt ist, dass Strukturen, Zugänge und Nutzungsweisen von Informations- und Kommunikationstechnologien wesentlich durch die Kategorie Geschlecht geprägt wer- den. Wie alle technischen Erfindungen zuvor ist auch das Internet kein neutraler Ort, son- dern „immer schon von Machtstrukturen durchzogen, die zur Ausgrenzung von Frauen und sogenannten ‚anderen Anderen‘ – wie z. B. Farbige, Menschen ohne privilegierte Ausbildung, Arme, Homo- und Transsexuelle – führen“ (Weber 2001: o. S.). Das Über- sehen dieses Aspekts mag dem Umstand geschuldet sein, dass Medien im Strategiepapier oft auf Werkzeuge zur Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen reduziert werden (Kul- tusministerkonferenz 2016: 5). Auch wenn wiederholt von politischer Teilhabe und Ge- staltungsmöglichkeiten in der digitalen Welt die Rede ist, so scheint es doch mehr um die erfolgreiche Bewältigung von schulischen bzw. beruflichen Anforderungen zu gehen und weniger um die individuelle Gestaltung der digitalen Welt selbst. Die kommenden Jahre werden zeigen, welches Verständnis von Medienbildung sich in Schule und anderen Bil- dungsbereichen durchsetzen wird und inwiefern dabei das Ideal gleichberechtigter Teilha- be nicht nur konzeptionell berücksichtigt, sondern praktisch gelebt werden wird. Deshalb sind institutionell organisierte und geförderte Projekte stets mit kritischer Zurückhaltung zu betrachten. Letztlich reicht der Einsatz von Tablets und Whiteboards im Mathematik- unterricht nicht aus, um Machstrukturen und Einstellungen zu verändern, die seit Genera- tionen die Lebens- und Arbeitswirklichkeit der Geschlechter bestimmen. Die zunehmende Popularität differenzpädagogischer Ansätze und entsprechender Steuerungsmaßnahmen (z. B. Diversity Management) im öffentlichen Bildungsbereich haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die Implementierung neuer Sicht- und Arbeitsweisen Organisationen vor umfangreiche Herausforderungen stellen (De Ridder 2013; Klammer/Ganseuer 2013;
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Customer-Relationship-Management-Systeme unter Nutzung mobiler Endgeräte

Customer-Relationship-Management-Systeme unter Nutzung mobiler Endgeräte

Hinsichtlich des Standardisierungsgrades wird für die Erhebung ein standardisierter Fra- gebogen verwendet, da hauptsächlich quantitative Daten für Hypothesentests herange- zogen werden sollen. Ebenso eignet sich ein standardisierter Fragebogen besonders für eine telefonische und schriftliche Befragung. Eine Ausnahme in dem Fragebogen bilden zwei Fragen zu den Zielen der CRM-Einführung und den Zielen der Verwendung von mobiler IKT. Hier werden zwei offene Fragen verwendet, da überprüft werden soll, welche Ziele die Unternehmen zur Einführung eines CRM-Systems unter Nutzung mobiler End- geräte explizit veranlasst haben. Ebenso wurde überprüft, ob diese mit den bereits aus der Literatur und erfolgten Studien gesammelten Zielen übereinstimmen. Bei Nicht-Über- einstimmung kann eine Veränderung des Zielfokus auch bedingt durch die Weiter- entwicklung mobiler IKT vorliegen. Die Wahl eines standardisierten Fragebogens hat bei telefonischen Befragungen auch Einfluss auf einen geringen Interviewer-Bias, da die Fragen möglichst neutral von der Interviewerin vorgelesen wurden, um möglichst wenig Einfluss auf die Beantwortung zu nehmen. Durch die Zusicherung der Anonymität des Re- spondenten bei der Auswertung wird ebenfalls dazu beigetragen, dass die Fragen offen und unbefangen beantwortet werden können.
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Automatisch gesteuerte Streustoffausbringung durch Nutzung neuer mobiler Sensoren

Automatisch gesteuerte Streustoffausbringung durch Nutzung neuer mobiler Sensoren

Wenn trotz vorheriger Entscheidung für FS100 eine Streudichte von mehr als 70 g/m² errechnet wird er­ scheint eine Warnmeldung, dass auf FS30 umge­ stellt werden soll (Bild 4-15)... 5 [r]

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Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in Pflegeprozessen - mit besonderer Berücksichtigung der mobilen Betreuung / Andrea Mayer

Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in Pflegeprozessen - mit besonderer Berücksichtigung der mobilen Betreuung / Andrea Mayer

Einleitend dazu wird ein grober Überblick von der geschichtlichen Entwicklung der Pflege bis zur Gegenwart gewährt sowie der Pflegeprozess und die unterschiedlichen [r]

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"Spam" in neuen Informations- und Kommunikationstechnologien : Wirkung und politisch-rechtliche Bekämpfung unerwünschter Information

"Spam" in neuen Informations- und Kommunikationstechnologien : Wirkung und politisch-rechtliche Bekämpfung unerwünschter Information

Der für Werbemails vorgeschriebene remove request gibt eine Grundlage, die Ab- sender zu ermitteln. Ist eine physische Adresse für die EU nicht zwingend, so doch ein funktionierendes opt[r]

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Gutachten zur Vorbereitung des Programms "Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozesse"

Gutachten zur Vorbereitung des Programms "Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozesse"

Im Bereich der Schulentwicklung liegt im Zusammenhang mit der Einbeziehung neuer Medien in Lehr-Lernprozesse ein großer Bedarf an neuen Konzepten vor, die als förderungswürdig einzustufen sind. Dabei ist darauf zu achten, die bereits bestehenden Kompetenzen im Umgang mit den neuen Informations- und Kommunika- tionstechnologien an einzelnen Schulen auch anderen Schulen zugänglich zu machen. Eine Möglichkeit für diese "Kompetenzbereitstellung" besteht beispielsweise darin, Pilotschulen, in denen Konzepte zur Schulentwicklung (bzw. zur Lehrerfortbildung) entwickelt und umgesetzt wurden, im Internet zu präsentieren und auf diese Weise einem großem Publikum zugänglich zu machen. Von besonderer Bedeutung für die Schulentwicklung sind lokale Unterstützungssysteme, die vor allem durch die neuen Möglichkeiten der elektronischen Schulvernetzung effektiviert werden können. Letztlich aber muß jede Schule ihr eigenes Konzept und Profil für die Integration und Nutzung der neuen Medien finden, welches sowohl den spezifischen Problemlösekompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer als auch den lokalen Umfeldbedingungen gerecht wird xlvi .
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Bericht der Projektgruppe "Innovationen im Bildungswesen" zum Programm "Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozessen"

Bericht der Projektgruppe "Innovationen im Bildungswesen" zum Programm "Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozessen"

Gewährt wird ein nicht exklusives, nicht übertragbares, persönliches und beschränktes Recht auf Nutzung dieses Dokuments. Dieses Dokument ist ausschließlich für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt. Die Nutzung stellt keine Übertragung des Eigentumsrechts an diesem Dokument dar und gilt vorbehaltlich der folgenden Einschränkungen: Auf sämtlichen Kopien dieses Dokuments müssen alle Urheberrechtshinweise und sonstigen Hinweise auf gesetzlichen Schutz beibehalten werden. Sie dürfen dieses Dokument nicht in irgendeiner Weise abändern, noch dürfen Sie dieses Dokument für öffentliche oder kommerzielle Zwecke vervielfältigen, öffentlich ausstellen, aufführen, vertreiben oder anderweitig nutzen.
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Mobile User Experience: Der Einfluss von kognitivem Entertainment auf die Nutzung mobiler Anwendungen

Mobile User Experience: Der Einfluss von kognitivem Entertainment auf die Nutzung mobiler Anwendungen

Hoffman und Novak (1996) definieren das Flow-Erleben als einen eindimensiona- len Zustand und untersuchen diesen speziell während der Interaktion von Men- schen mit Internet-Anwendungen (CMEs). 121 Das Flow-Erleben tritt während der Netzwerk Navigation auf und ist gekennzeichnet durch einen glatt laufenden Ab- lauf von Rückmeldungen durch die Computer-Interaktion, welcher intrinsisch mo- tiviert, angenehm und selbstverstärkend ist und begleitet wird von einem Be- wusstseinsverlust. 122 Sie grenzen dabei keine weiteren Charakteristiken ab. Auf Basis von vorherigen Flow-Theorien und Modellen entwickelten Hoffman und Novak ein Vorgehensmodell und erweiterten dabei die klassische Flow-Theorie um die Komponenten der Telepräsenz und der Interaktivität. Außerdem gruppier- ten sie die Flow-Konstrukte strikt in Bedingungen, Charakteristiken und Auswir- kungen. 123 Ihr Modell validierten sie anschließend zusammen mit Yiu-Fai Yung und wiesen außerdem empirisch nach, dass die Fertigkeiten des Users, die Her- ausforderung, die Telepräsenz und die interaktive Geschwindigkeit direkte Ein- flussgrößen und demnach Bedingungen des Flow-Erlebens bei Internet- Anwendungen sind. Novak, Hoffman und Yung (2000) stellten ebenfalls einen positiven Zusammenhang zwischen der empfundenen Wichtigkeit des Internets durch den User und dessen Bereitschaft zur fokussierten Aufmerksamkeit auf die Interaktivität mit diesem sowie dessen Internet-Fertigkeiten fest. 124 Sie wiesen weiterhin nach, dass eine „fesselnde“ Online-Erfahrung positiv mit Spaß, Freizeit oder mit der Erfahrungs- und Erlebnisnutzung des Internets zusammenhängt (z.B. Chats, Entertainment). Eine aufgabenorientierte Nutzung des Internets (z.B. Produktsuche, Kaufinformationen) steht zwar positiv mit den User-Fertigkeiten in Beziehung, nicht jedoch mit den anderen Flow-Konstrukten. 125
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Lebenslanges Lernen (auch) im Alter? Selbstgesteuertes Lernen, Medienkompetenz und Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien älterer Erwachsener im Kontext wissenschaftlicher Weiterbildung

Lebenslanges Lernen (auch) im Alter? Selbstgesteuertes Lernen, Medienkompetenz und Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien älterer Erwachsener im Kontext wissenschaftlicher Weiterbildung

Sachverhalten, Wissensbeständen und Mediennutzung. Auch die Entscheidung für den Einsatz, die  intelligente   Nutzung   und   den   ständigen   Gebrauch   der   medialen   Möglichkeiten   in   der  Erwachsenenbildung bzw. Weiterbildung von Erwachsenen setzt in einer bisher nicht gekannten  bzw.   geforderten  Weise   die  Fähigkeit   zur  Selbstverantwortung  und   Autonomie   der  voraus   und  entspricht somit den Bedürfnissen und den Möglichkeiten erwachsener Lernender, die, wie die  Forschung   zeigt,   in   der   Regel   über   ausreichende   Selbständigkeit   zur   Organisation   ihrer  (Weiter)Bildungsprozesse verfügen. Besonders ein Konzept mit verschiedenen Begriffen findet in  vielen Veröffentlichungen und Studien Aufmerksamkeit, es ist das Konzept des  selbstgesteuerten  bzw.  selbstorganisierten   Lernens.   Es   hat   viele   Facetten,   wird   unterschiedlich   definiert   und  unterschiedlich bewertet; Selbststeuerung als Ziel emanzipatorischer Wünsche, als Gegenstand von  Vermutungen   und   Hypothesen   zum   Lernprozess   von   Erwachsenen   in   der   pädagogischen  Psychologie, der Motivationspsychologie und der Entwicklungspsychologie oder als Gegenstand  didaktischer   und   bildungstheoretischer  Überlegungen   bei  der  Konzeption   von   Programmen   zur  Bildung von Erwachsenen in der Weiterbildung.
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Elektronische Textverarbeitung und Aufsatzleistung. Empirische Ergebnisse zur Nutzung mobiler Computer als Schreibwerkzeug in der Schule

Elektronische Textverarbeitung und Aufsatzleistung. Empirische Ergebnisse zur Nutzung mobiler Computer als Schreibwerkzeug in der Schule

Laptopschüler gleichermaßen (EG1 und EG2) auswirken müssen. Auf den meisten Dimensionen zeigten sich jedoch deutliche Unterschiede zwischen EG1 und EG2, während sich EG2 und KG kaum unterschieden. Es wird des¬ halb davon ausgegangen, dass sich die gefundenen Unterschiede in interpre¬ tierbarem Ausmaß auf die Nutzung des Computers zurückführen lassen.

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Unterstützung des touristischen Verkaufsprozesses durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien: Potentiale für kleine und mittlere Beherbergungsbetriebe in Österreich / Karl Schleiffer

Unterstützung des touristischen Verkaufsprozesses durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien: Potentiale für kleine und mittlere Beherbergungsbetriebe in Österreich / Karl Schleiffer

Wöhler, Karlheinz: Informationen, Marktprozesse und Marketing, Begründungs- zusammenhang für ein Informationsmanagement im Tourismus, in: Schertler, Walter (Hrsg.): Tourismus als[r]

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Trends in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und zum Einsatz digitaler Medien: Herausforderungen für Schule und Didaktik in den kommenden Jahren in Österreich

Trends in den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und zum Einsatz digitaler Medien: Herausforderungen für Schule und Didaktik in den kommenden Jahren in Österreich

Wie sieht es im Schulsystem Österreichs mit neuen Medien aus? Medial und bildungspolitisch wird stets eine unspezifisch definierte Bildungsreform gefordert – das macht nachdenklich und lässt vordergründig die Annahme zu, dass Österreich auch auf dem Gebiet der digitalen Medien großen Aufholbedarf hat. Zudem lebt der Diskurs um eine Reformierung der Lehrer/innenbildung in Österreich immer wieder auf. Kein Schulanfang oder Schulschluss erfolgte in den letzten Jahren ohne intensive Diskussion um geforderte Reformschritte. Das genauere Betrachten zahlreicher Initiativen auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien zeichnet jedoch ein durchaus anderes, eher positiv stimmendes Bild.
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OPUS 4 | Nutzung mobiler Medien : Struktur und Ordnung - drei Projektberichte

OPUS 4 | Nutzung mobiler Medien : Struktur und Ordnung - drei Projektberichte

In den einzelnen Beobachtungsgängen wurde die mobile Mediennutzung anhand einer Strichliste durch den Beobachter geführt. Als Ankreuzmöglichkeiten standen dem Beobachter insgesamt elf mobile Medien zur Auswahl. Dazu zählen beispielsweise digitale mobile Medien, wie Smartphones, Handys, Tablets, Laptops, E-Book-Reader und mobile Spielkonsolen, aber auch klassische mobile Medien, wie Zeitungen, Zeitschriften und Bücher. Aufgrund des Charakters der Beobachtung wurde zusätzlich zur Kategorie des Smartphones und des Musikgeräts eine Kategorie „unbekanntes Audio- gerät“ eingeführt. Diese Kategorie fand Anwendung, wenn eine eindeutige Zuordnung zu den beiden vorangegangenen Kategorien nicht möglich war. Eine weitere Ankreuzmöglichkeit stellte der Punkt Sonstiges/Unbekannt, unter den alle Medien fallen, die nicht eindeutig einem der oberen Medienty- pen zugeordnet werden konnten, dar. Wie bereits erwähnt, wurde auch die Nicht-Nutzung mobiler Medien durch eine eigeneständige Ankreuzmöglichkeit festgehalten. Neben der Einfachnutzung mo- biler Medien wurde im Beobachtungsbogen an anderer Stelle auch eine aktive Parallelnutzung von mobilen Medien erfasst. Hierunter fällt beispielsweise die aktiv parallele Nutzung eines Smartphones und eines Mp3-Players .
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Zunehmendes Nord-Süd Gefälle der digitalen Spaltung in der EU: zur Messung von Ungleichheit in der Diffusion von Informations- und Kommunikationstechnologien

Zunehmendes Nord-Süd Gefälle der digitalen Spaltung in der EU: zur Messung von Ungleichheit in der Diffusion von Informations- und Kommunikationstechnologien

jungen IKT Boom erleben, die e-inclusion verbessert haben, vergrößert sich andererseits in den südeuropäischen Ländern die digitale Spaltung offensichtlich beträchtlich. Die ost- europäischen Beitrittsländer reihen sich in der unteren Hälfte der EU-15 ein, wobei einige beinahe den EU-15 Durchschnitt erreichen. Die Daten legen ferner den Schluss nahe, dass die Schulbildung einen entscheidenden Ein- fluss auf die Nutzung von IKT hat. Über den Beobachtungszeitraum bleibt der Wert des Subindex Bildung nahezu konstant bei 30. Unter Personen, die die Schule im Alter von 15 Jahren oder davor verlassen haben, stagniert die Nutzung also bei rund 30% der Rate in der Gesamtbevölkerung. Das Geschlecht hingegen verliert zwischen 1997 und 2002 seine Bedeu- tung als Determinante der IKT-Nutzung, ob- wohl Männer immer noch eine etwas stärkere Nutzung aufweisen. Der Index steigt von 80 auf 87 Punkte (EU-15), wobei die Werte in Europa 2002 zwischen 62 in Griechenland und 96 in Finnland variieren. Uneinheitlich ist die Entwicklung unter den Älteren und den Ein-
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Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie durch Unternehmen 2007

Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie durch Unternehmen 2007

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