Nach oben pdf Point Ausgabe 1 : Werbung und Marktkommunikation

Point Ausgabe  1  : Werbung und Marktkommunikation

Point Ausgabe 1 : Werbung und Marktkommunikation

klassischen Werbung nach wie vor zu beachten sind. Alles, was in der klassischen Werbung gefordert wird, müsse auch Vor- aussetzung für das Internet sein. Die Fest- legung einer Markenstrategie, die intensi- ve Beschäftigung mit dem Thema unter Berücksichtigung von Geschäftsprozessen und Marktmechanismen sowie die darauf- folgende Umsetzung nach den Regeln der integrierten Kommunikation seien deshalb auch für eine gute Internet-Präsentation Grundvoraussetzung. In diesem Zusam- menhang würden in Zukunft Cross-Media- Konzepte stark an Bedeutung gewinnen. Sie würden die Vorteile durch das Zusam- menspiel und den zielgerichteten und effi- zienten Einsatz aller Medien verknüpfen. „Integrierte Kommunikation“, so Michael Frank, „bedeutet für mich, dass alle Wer- be-Aktivitäten aus einem Guss sein müssen. Optisch, inhaltlich und strategisch.“ Es sei untragbar, dass der Printauftritt eines Unternehmens andere Inhalte als jene im Internet kommuniziere.
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Point Ausgabe  5  : Werbung und Marktkommunikation

Point Ausgabe 5 : Werbung und Marktkommunikation

Consumer฀ Manipulation฀ alias฀ Werbung฀ und฀ Marktkommunikation.฀ Heute฀ ist฀ Stichtag฀ für฀ die฀ Anmeldung฀ zu฀ den฀ Prüfungen.฀ Steffen฀ muss฀ zum฀ ersten฀ Mal฀ in฀ diesem฀ Semester฀ zur฀ Hochschule.฀฀ Das฀heißt฀nicht,฀dass฀Steffen฀ein฀fauler฀Student฀ist฀ –฀im฀Gegenteil.฀Die฀Vorlesungen฀besucht฀er฀online,฀ seine฀Referate฀hält฀er฀vor฀der฀Web-Cam฀und฀seine฀ Studienprojekte฀ schickt฀ er฀ per฀ UMTS.฀ Als฀ Steffen฀ gerade฀ seinen฀ Toast฀ schmiert,฀ beschwert฀ sich฀ der฀ Kühlschrank,฀ dass฀ das฀ Toastbrot฀ alle฀ ist฀ und฀ er฀ gefälligst฀ die฀ neuen฀ Kellogg’s฀ kaufen฀ soll.฀ Steffen฀verweist฀ihn฀an฀seine฀Freundin.฀Dringt฀die฀ Werbung฀der฀Zukunft฀noch฀weiter฀in฀unser฀Leben฀ ein฀ und฀ sogar฀ in฀ unseren฀ Kühlschrank?฀ Oder฀ ist฀ Kühlschrankwerbung฀ (Vertiefungsfach:฀ Fridge-Ad)฀ erst฀der฀Anfang?
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Point Ausgabe  6  : Werbung und Marktkommunikation

Point Ausgabe 6 : Werbung und Marktkommunikation

R otzgrün?฀Was฀bitte฀ist฀Rotzgrün?!฀Ein฀neues฀ PlayStation-Spiel?฀Eine฀abfällige฀Bezeichnung฀ für฀den฀Militarytrend฀in฀der฀Mode?฀Oder฀doch฀die฀ neue฀Kampagne฀für฀Tempo-Taschentücher? Weit฀ gefehlt!฀ Rotzgrün฀ war฀ ein฀ Kongress฀ für฀ Farbe฀ und฀ Trend,฀ der฀ Ende฀ November฀ an฀ der฀ Hochschule฀ der฀ Medien฀ stattfand.฀ Organisiert฀ wurde฀ er฀ von฀ 13฀ Studenten฀ des฀ Studiengangs฀ „Werbung฀ und฀ Marktkommunikation“฀ unter฀ der฀ Leitung฀der฀Professoren฀Wüst฀und฀Dr.฀Häberle.฀ Die฀Idee฀für฀den฀Kongress฀entstand฀im฀Rahmen฀ der฀ Vorlesung฀ Management฀ bei฀ Herrn฀ Prof.฀ Wüst.฀ Anstatt฀ während฀ des฀ Sommersemesters฀ am฀ Freitagnachmittag฀ in฀ einer฀ theoretischen฀ Vorlesung฀ zu฀ schwitzen,฀ haben฀ die฀ Studenten฀ eine฀ Möglichkeit฀ gewählt,฀ Management฀ in฀ der฀ Praxis฀ anzuwenden.฀ Ihre฀ Aufgaben฀ waren฀ neben฀ der฀ Veranstaltungsorganisation฀ auch฀ die฀ Gestaltung฀ und฀ Produktion฀ der฀ Werbemittel฀ sowie฀PR-Arbeit฀und฀Akquisition฀von฀Sponsoren.฀
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Point Ausgabe 13: Werbung und Marktkommunikation

Point Ausgabe 13: Werbung und Marktkommunikation

Ab dem Wintersemester 07/08 werden fünf Master-Studiengänge angeboten, zwei wei- tere folgen zum Sommersemester. Alle ange- botenen Aufbaustudiengänge sind akkredi- tiert und somit auf internationaler Ebene anerkannt. In der Fakultät II Electronic Media steht ab dem kommenden Wintersemester der Master-Studiengang „Elektronische Medi- en“ (EMM) im Programm. Dieser schließt nach vier Semestern mit dem Titel Master of Arts ab. Medienwirtschaft, Unternehmenskom- munikation, Medientechnik und Medienge- staltung – der Master „Elektronische Medien“ bietet vier Schwerpunktdisziplinen. Dabei gilt jedoch: unterschiedliche Schwerpunkte – unterschiedliche Anforderungen. Bachelor- Absolventen des Studiengangs Werbung & Marktkommunikation haben die Wahl zwi-
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Point Ausgabe 15 : Werbung und Marktkommunikation

Point Ausgabe 15 : Werbung und Marktkommunikation

Professorin Gabriele Kille trat im Dezember 2007 die Nachfolge von Herrn Professor Wolf- gang Lüftner an. Im Studiengang Werbung und Marktkommunikation ist sie im Bereich Print-Gestaltung zu Hause und hält zudem die Vorlesungen Corporate Design und De- signkommunikation im Master Studiengang Elektronische Medien. Kreation, Strategie, Konzeption – ihr Interesse an Design veran- lasste sie, in Würzburg Kommunikationsde- sign zu studieren. Erfahrungen sammelte sie bei verschiedenen deutschen und schweizer Werbeagenturen als Art-Direktorin. Zuletzt war sie Kreativ-Direktorin und Geschäftsfüh- rerin der Werbeagentur Karius & Partner. Jetzt stürzt sich die Teamplayerin mit vol- lem Engagement in ihre neue Tätigkeit - sie möchte ihre Erfahrungen an die Studen- ten weitergeben. „Meine Stärken liegen im Coaching, und die Zusammenarbeit mit Stu- denten macht mir sehr viel Spaß“, so Kille. Sie lebt nach ihrer Vision – im Job nie mit halbem Herz dabei sein, sondern immer mit voller Energie. Ihr Kinderherz schlug immer für Bluna – sie wollte sogar ihren Namen ändern.
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Point Ausgabe  2  : Werbung und Marktkommunikation

Point Ausgabe 2 : Werbung und Marktkommunikation

TA W E R B E A G E N T U R Team Absatzf ör der ung Gm bH · Hor nber gstr asse 4 3 · 7 0 7 9 4 Filder stadt · Fon 0 7 1 1 -7 7 9 5 5 -5 · Fax 0 7 1 1 -7 7 9 5 5 -7 7 · inf o@ ta-wer beagentur.de Hinter einer starken Marke steht auch eine starke Ag entur: McDo nald' s, G rundig , AEG , Dallmayr, Premiere W o rld, Schö ller, Ferrero – wer kennt diese Marken nicht aus der täg lichen Fernsehwelt? Die Ag entur, die dahintersteht, heißt Heye & Partner. Am 2 . Tag unserer Exkursion wurden wir von Herrn Marco Ludwig (Manag ement) und Frau Ute Bartel (Human Reso urces) beg rüßt. Die pro fessio nelle und gut strukturierte Präsentati- o n vo n Herrn Ludwig info rmierte über Ko n- zeptio n und Pro duktio n der TV-Spo ts für Heye- Kunden. In der deutschen Ag enturlandschaft lag Heye im Kreativ-Ranking der letzten Jahre immer unter den To p Ten (Jahr 2 0 0 0 : Platz 6 ).
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Point Ausgabe 11: Werbung und Marktkommunikation

Point Ausgabe 11: Werbung und Marktkommunikation

Editorial Feature Feature Feature Feature Feature Feature Real Life Intern Trends Real Life Making Of XListening Listening Listening WWWWAWW Comment Comment Comment Report Intern... ROCT[r]

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Point Ausgabe  4  : Werbung und Marktkommunikation

Point Ausgabe 4 : Werbung und Marktkommunikation

wohnern ist Indien eines der bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Ökonomisch gesehen noch ein Entwicklungsland und eines der ärmsten Länder der Erde, ist es auf der anderen Seite vor allem durch seine hohe Bevölkerungsdichte weltweit ein Magnet für Firmen, die neue Absatzmärkte er- schließen wollen. Obwohl der Handel immer noch meist auf Basaren und in kleinen spezialisierten Geschäften stattfindet, sind alle großen Markenna- men schon jetzt in Indien vertreten. Die meisten Produkte kann man jedoch nicht ohne weiteres kaufen. Werbung beschränkt sich derzeit noch auf den Markennamen an sich. So blinkt zwar das Sony-Label an jeder Straße, es bleibt allerdings letztlich ein Traum, die neueste Digi-Cam von Sony dann auch wirklich kaufen zu können.
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Point Ausgabe  3  : Werbung und Marktkommunikation

Point Ausgabe 3 : Werbung und Marktkommunikation

point: Was denkt ihr heute über euer Studium? AvG: Das Studium war ein echter Glücksgriff für mich. Als Chef einer kleinen Agentur sind vor allem die Fähigkeiten eines Allrounders gefragt. Dabei ist es wichtig, nicht nur oberflächlich Bescheid zu wissen, sondern auch mal am Mac einen grafischen Entwurf für den Druck fertig machen zu können und danach die Bilanz auf falsche Bewer- tungen durchzusehen. Beides habe ich im Studium gelernt. Ich schätze und nutze auch intensiv das erworbene Know-How zur Beurteilung von Mög- lichkeiten und Grenzen verschiedener Medien. Ich konnte schon viel Geld sparen, weil ich wusste, wo und wie etwas günstiger und besser zu realisieren war.
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Point Ausgabe 12: Werbung und Marktkommunikation

Point Ausgabe 12: Werbung und Marktkommunikation

E ine Definition ist schwer, denn das Web 2.0 ist keine vollkom- men neue Technologie, geschweige denn eine 2.0- Version des Internets: Ihm liegt keine Basisinnovation zu Grunde, sondern es beruht auf einer Vielzahl von einzelnen technischen Entwicklungen und Verbesserungen der letzten Jahre. Diese Techniken haben das Nutzungs- verhalten der User und die Wahrnehmung des Internets erneuert. Ein Hauptaspekt ist die zunehmende Interaktion der Internetangebote (con- tent) mit dem User: er kann selbst Inhalte einbringen und soll so das Web aktiv mitgestalten (user generated con- tent). Doch werden zum Beispiel Blogger je die Macht über das Internet übernehmen können, die Werbung massiv steuern können, die vielgeprie- sene Demokratisierung des Internets bewirken? Dr. Torsten Schwarz, einer der führenden Experten im Bereich Online Marketing, geht davon aus: „Blogger an der Macht“ ist der erste seiner „12 Punkte, die das Online-Marketing verändern“.
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Point Ausgabe 14: Werbung und Marktkommunikation

Point Ausgabe 14: Werbung und Marktkommunikation

mal im Kino eine Werbung schalten möchtest, hast Du die Wahl zwischen Dia auf Film (DAF), Digital Cine Produktion (DCP) oder einem real gedrehten Film. Die Preise variieren je nach Anbie- ter, verstehen sich aber immer inklusive Herstel- lung und Einschaltung. So zahlt man bei der Union Kinowerbung (www.union-werbung.de) für ein DAF ab 119 Euro pro Monat, für eine DCP ab 179 Euro und für einen real gedrehten Spot ab 279 Euro monatlich. Die Schaltkosten in den Kinos richten sich entsprechend nach der Anzahl der Plätze im Kino und liegen bei der Union zwischen 80 und 680 Euro monatlich.
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Point Ausgabe 8: Werbung und Markkommunikation

Point Ausgabe 8: Werbung und Markkommunikation

Bei so manchem Produktflopp könnte aber auch das Zapping-Phänomen eine Rolle gespielt haben. Etliche Zuschauer flüchten während der Werbe- blöcke zu den Konkurrenzsendern, um sich den mühevoll konzipierten Botschaften der Marken- artikler zu entziehen. Die Hamburger Agentur Nordpol und Sevenone Media, Werbevermarkter der ProSieben-Sat.1-Gruppe, versuchten, dem Zapping-Problem offensiv zu begegnen und kre- ierten für den neuen Renault Modus den ersten Werbefilm „zum Umschalten“. Auf Sat1 sah man einen farbenfrohen, heiteren Spot, auf Pro7 lief zeitgleich die melancholische Variante in tristen Farben. Der Zuschauer wurde angeregt, zwischen beiden Sendern hin- und her zu zappen, um mög- lichst viele Eindrücke zu gewinnen. Der Hand- lungsplot beider Versionen war aufeinander abgestimmt, so dass der Faden trotz häufigem Umschalten nicht verloren ging. Im September 2004 lief der Doppelspot an drei Folgetagen exakt um 20:12 Uhr und erreichte laut Sevenone Media eine beachtliche Gesamtreichweite von über acht Mio. Zuschauern. Der Spot sollte für www.modus.de werben, ein Unterhaltungsportal rund um den Renault Modus. Die nur sehr klein ausgefallene Nebenrolle, die der Renault Modus im Spot hatte, wurde in Internet-Diskussions- Foren bemängelt. Das Projekt ist ein interessan- ter Versuch, durch das Mitwirken des Zuschauers mehr Aufmerksamkeit zu generieren. Denkbar ist eine Zunahme ähnlicher interaktiver Formate – Vollverwirrung des Zuschauers inklusive.
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Ausgabe 1 – 10. Dezember 2013

Ausgabe 1 – 10. Dezember 2013

Aufgrund des § 7 Abs. 2 Nr. 2 und Abs. 3 Satz 2 und § 57 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit § 62 Abs. 2 Nr. 4 des Landesgesetzes über die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer (Verwaltungshochschulgesetz - DHVG) in der Fassung vom 19. November 2010 (GVBl. S. 502), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 20. Dezember 2011 (GVBl. 455), hat der Senat der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer im Einvernehmen mit dem

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TRANSFER, Ausgabe 1/2020

TRANSFER, Ausgabe 1/2020

Das Institut für Facility Management (IFM) be- gleitet das Projekt Areal Neuenhof der Viva Real AG auf seinem digitalen Weg von der Planung bis in die Nutzungsphase. Einen Schwerpunkt dieser Projektentwicklung (drei Gebäude mit insgesamt 42 Wohnungen) bilden die Aufwer- tung des Quartiers und die Nachhaltigkeit. Im Prozess zur Erlangung der Baubewilligung und der Investorenbewertung wurden in einem der ersten Schritte neue Technologien, GeoBIM und Virtual Reality (VR), eingesetzt. Bisher er- folgte die Planungs-Bewertung mit Hilfe von 2D-Plänen und einem physischen Modell, die den Kontext im Massstab 1:200 zeigten. Für den neuen Weg wurden die GeoBIM-Daten mittels 3D-Laserscanning erfasst und die Punktwolke
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TRANSFER, Ausgabe 1/2018

TRANSFER, Ausgabe 1/2018

Neuer CAS Contracting Energie-Contracting beruht auf der Zusammenarbeit zwischen einem Immobilien- besitzer und einem Energie- dienstleister und zielt darauf ab, die Energieeffizienz [r]

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TRANSFER, Ausgabe 1/2019

TRANSFER, Ausgabe 1/2019

Das Ziel der Forschungsgruppe FM in Healthcare am Institut für Facility Management ist es, die Grundla- gen für mehr Transparenz und Ver-.. gleichbarkeit im nicht-medizinischen Bereic[r]

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TRANSFER, Ausgabe 1/2016

TRANSFER, Ausgabe 1/2016

Aufgaben und Problemstellungen in der angewandten Forschung und Entwick­ lung berühren fast immer mehr als eine Disziplin. Für ein konvergierendes, inter­ disziplinäres Gebiet wie die Life Sciences gilt dies verstärkt. Die Fachhochschulen haben sich in den letzten 20 Jahren zu Forschungspartnern entwickelt, die dank einem hohen Technologieniveau kom­ plexe interdisziplinäre Fragestellungen bearbeiten können. Sie vermögen aber noch mehr zu leisten. Durch das nieder­ schwellige Zusammenwirken von stark ausgeprägten disziplinären Kompeten­ zen in einer umfassenden thematischen Breite entstehen neue, erfinderische An­ sätze. Die Fachhochschulen werden von Entwicklungspartnern zu Innovationspart­ nern. Das am 1. Januar 2016 gegründete Institut für Chemie und Biotechnologie verfolgt genau diese Zielsetzung.
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TRANSFER, Ausgabe 1/2017

TRANSFER, Ausgabe 1/2017

Die wichtigste Neuerung im totalrevidierten schweize- rischen Lebensmittelrecht – es tritt am 1. Mai 2017 in Kraft – ist der Wegfall des sogenannten Positivprinzips. Das bisherige Positivprinzip besagt, dass Lebensmittel nur verkehrsfähig sind, wenn sie im Verordnungsrecht unter einer Sachbezeichnung umschrieben sind. Sind sie nicht umschrieben, benötigen sie eine Bewilligung. Beispielsweise war Quorn, bekannt als Fleischersatz, bisher bewilligungspflichtig. Neu können solche Pro- dukte ohne Bewilligung auf den Markt kommen, wenn sie sicher sind und den rechtlichen Vorgaben entspre- chen. Mit dieser Liberalisierung soll die Innovations- kraft der Lebensmittelwirtschaft gestärkt werden. Angeregt durch diese Ausgangslage, betrachtet die 12. Wädenswiler Lebensmittelrecht-Tagung am 11. Mai 2017 die Bewältigung von Innovationen im Lebens- mittelrecht unter verschiedenen Aspekten. Zur Spra- che kommen u. a. die rechtlichen Konsequenzen des Wegfalls des Positivprinzips, die Bewilligungsverfahren für neuartige Lebensmittel (Novel Food) in der Schweiz
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MeHRWert Ausgabe 1: Keine Angst vor der Zukunft

MeHRWert Ausgabe 1: Keine Angst vor der Zukunft

Wer sich an dieser Stelle fragt „Wozu die Container?“, der sollte wissen, dass der endgültige Campus in Mülheim, aber auch in Bottrop, sich im Bau befinden und voraussichtlich 2[r]

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LWL | Ausgabe 1/2009 - Landesjugendamt Westfalen

LWL | Ausgabe 1/2009 - Landesjugendamt Westfalen

Mehr als 80% der Befragten gaben an, dass Personalbedarfsbemessung in ihrer Orga- nisation aktuell ein Thema ist und fast 70% müssen sich in naher Zukunft ganz konkret mit dem Thema auseinandersetzen. Inter- essant sind die Antworten auf die Frage, von welcher Seite der Auftrag kam, sich mit der Personalausstattung in den Sozialen Diensten zu beschäftigen. 9 Nur jedes 10. Jugendamt gab an, dass der Auftrag aus der Politik kam. Gut 1/3 der Befragten wur- den durch die Verwaltungsspitze und 17% vom Haupt-/und Personalamt beauftragt. Mehr als 60% gaben allerdings an, dass der Impuls aus dem eigenen Amt kam. In erster Linie waren es die Fachkräfte in den Sozia- len Diensten selbst oder die Leitungskräfte der Fachämter, die auf eine Auseinander- setzung mit dem Thema drängten. Da Prozesse der Personalbedarfsbemes- sung nicht parallel zur regulären Arbeit gestaltet werden können, haben wir den Jugendämtern die Frage gestellt, wie es um die zusätzlichen Ressourcen für solche Vorhaben bestellt ist. Fast 1/3 der Jugend- ämter wurden mit zusätzlichen finanziellen Ressourcen ausgestattet. Zusätzliches Personal gab es lediglich in vier der kreisan- gehörigen Jugendämter unter 50.000 Einwohner. Nur eines der teilnehmenden Jugendämter gab an, dass für den Prozess der Personalbedarfsbemessung zusätzliche zeitliche Ressourcen zur Verfügung gestellt wurden. Die sich an diese Ergebnisse an- schließende Frage, die von den Jugendäm- tern vorerst unbeantwortet bleiben muss, lautet: Werden Fachkräfte in den Sozialen Diensten an derlei Prozesse überhaupt beteiligt und wenn ja, werden für die Dauer solcher Prozesse andere Aufgaben zurück- gestellt?
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