Nach oben pdf OPUS 4 | Nutzung mobiler Medien : Struktur und Ordnung - drei Projektberichte

OPUS 4 | Nutzung mobiler Medien : Struktur und Ordnung - drei Projektberichte

OPUS 4 | Nutzung mobiler Medien : Struktur und Ordnung - drei Projektberichte

21 Im Kontext der ersten Säule Medien stehen die mobilen Endgeräte an sich im Fokus. Die For- schungsfrage zielt darauf ab, den Bestand der mobilen Medien im öffentlichen Stadtverkehr zu er- heben. Exemplarisch können hier mobile Mediengeräte wie Smartphone, Mp3-Player oder Tageszei- tungen und Bücher angeführt werden. Gleichermaßen gilt es die einzelnen mobilen Mediengeräte den Überkategorien klassische wie auch digitale mobile Medien zuzuordnen. Diese Zuteilung ermög- licht es medienübergreifende Trendeinschätzungen vornehmen zu können. An die Forschungsfrage nach den mobilen Mediengeräten schließt sich die Frage nach dem Setting an. Wie der Begriff be- reits impliziert, ist damit die Anordnung bzw. der Schauplatz der Mediennutzung gemeint. Im For- schungsfokus steht folglich die Frage: in welchen Verkehrsmitteln des öffentlichen Stadtverkehrs werden mobile Medien genutzt? Liegt der Schwerpunkt der Nutzung mobiler Medien bei einem be- stimmten öffentlichen Verkehrsmittel? Oder werden in allen Verkehrsmitteln mobile Medien gleich- ermaßen genutzt? Nehmen dem örtlichen Fokus gilt es im Rahmen des Settings auch Aufschluss über die Mediennutzer zu erlangen. Ziel ist es diese anhand von ausgewählter soziodemografischer Merkmale (z.B. Alter, Beruf, Geschlecht) beschreiben zu können. Neben den Schwerpunkten Medien und Setting ist die Frage nach der Funktion von großer Bedeutung für die Sozialforschung. Auch im Rahmen der vorliegenden Forschungsarbeit nimmt sie einen zentralen Stellenwert ein. Aus welchen Beweggründen werden mobile Medien im öffentlichen Stadtverkehr genutzt? Warum nutzen Men- schen unserer Gesellschaft einen Mp3-Player um in der S-Bahn Musik zu hören, wenn sie sich eben- so mit ihrem Sitznachbarn unterhalten könnten? Wieso werden E-Mails in der U-Bahn gelesen, wenn man diese viel bequemer Zuhause am Computer prüfen kann?
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OPUS 4 | Medien im Alltag : Aneignung, Nutzung und Reflexion ; sechs Projektberichte

OPUS 4 | Medien im Alltag : Aneignung, Nutzung und Reflexion ; sechs Projektberichte

Die Befragung nach Werten ergab, dass „Spaß haben“, „ein gutes Erscheinungsbild“ und „Bildung“ von den Befragten als besonders wichtig angesehen wurden. Eher weniger hoch gewichtet wurden „Leben nach Tradition“, „gesellschaftliches Engagement“ und „gesell- schaftlicher Status“. Eine weitere Frage, in der aus einer Auswahl von zwölf Aufklebermotiven für Autos einer ausgewählt werden sollte, lieferte ähnliche Ergebnisse. Motive mit Sprüchen wie Life fast, die young oder Fahren Sie mir ruhig rein, ich kann das Geld gebrauchen waren beliebter als Aufkleber wie Atomkraft, nein Danke oder Ohne Sonn- tag gibt’s nur noch Werktage. Der Vergleich mit den angenommenen Wertevorstellungen der zugrunde gelegten Milieus zeigt, dass die Interviewten weitgehend diese teilten. Die Frage nach dem Interesse für bestimmte Themen ergab, dass ein hohes Interesse für Musik, neue Technik sowie Sport und Mode vorhanden war. Sehr wenig Interesse äußerten die Interview- teilnehmer dagegen für Theater, Literatur und ein eher geringes Interesse für Politik und Umweltschutz. Von den 18 Interviewten gaben fünf an, am meisten Geld für Autos auszuge- ben 54 . An zweiter Stelle der drei Sachen, für die am meisten Geld ausgegeben wird, stand das Handy, an dritter Stelle nannten neun der Befragten Mode. Insgesamt am häufigsten genannt wurden Mode von 14 Personen (78 %) und Handy von neun Personen (50 %). Auch hier zeigt sich eine Übereinstimmung mit den Annahmen über die Milieus Konsum- Materialisten und Hedonisten.
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OPUS 4 | Medien, Migration, Identität : Migranten und ihre Mediennutzung ; drei Projektberichte aus der Urbanregion Stuttgart

OPUS 4 | Medien, Migration, Identität : Migranten und ihre Mediennutzung ; drei Projektberichte aus der Urbanregion Stuttgart

mehrdeutiger und vielschichtiger präsentieren, als dies – wenn auch unter fragwürdigen diskursiven Voraussetzungen – noch vor einigen Jahrzehnten der Fall gewesen wäre. Die Beiträge des Bandes Der erste Beitrag der vorliegenden Projektstudiensammlung widmet sich dem Zusammenspiel von „Heimatmedien und Medienheimat“. Jörg Reutter, Daniel Artur Schindler, Charlotte Schulz und Markus Unterberger entwerfen in ihm ein Modell der Medienaneignung durch Migranten, welches empirisch weiter zu erproben eine lohnenswerte Aufgabe für zukünftige Forschung wäre. Martina Bauer, Marina Leitz und Anja Moser beleuchten die Nutzung und die Bedeutung von Medien in der türkischstämmigen Diasporabevölkerung, wobei sie dem Geschlechter- bzw. Genderaspekt besondere Bedeutung beimessen, indem sie ihre Forschung auf weibliche Migrantinnen fokussieren, die in der öffentlichen Debatte oftmals nur stark klischeehaft vorkommen. Das Team um Christina Bresler, Alice Haußer und Eleonora Steenken betrachtet in seiner Fallstudie das Mediennutzungsverhalten von Griechen und Deutschen mit griechischem Migrationshintergrund – einer Gruppe, die von der deutschen Mehrheitsbevölkerung zwar weniger stark mit Klischees bedacht wird als etwa die türkische Community, aber oftmals weitaus selbstbezüglicher in der Diaspora lebt als weithin vermutet.
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OPUS 4 | Struktur und Transporteigenschaften des elektronisch korrelierten Thiospinells CuV2S4

OPUS 4 | Struktur und Transporteigenschaften des elektronisch korrelierten Thiospinells CuV2S4

Beide Messungen wurden bei Raumtemperatur durchgef¨ uhrt. Die jeweiligen Diffraktogramme sind nahezu identisch, daher ist nur eines davon in Abbil- dung 5.9 dargestellt. Die Rietveld-Analyse bringt jedoch kleine Unterschiede zu- tage (Tabelle 5.2 ): Zwar besitzen beide Proben die Symmetriegruppe des kubi- schen Spinells (F d¯ 3m), der Gitterparameter ist f¨ ur den NT-Typ jedoch gering- f¨ ugig (0.02 %) kleiner. Bei den Besetzungsfaktoren, die auf den Schwefelgehalt normiert angegeben sind, findet man f¨ ur den Polykristall vom T-Typ die idea- len Werte, w¨ ahrend der gem¨ orserte Einkristall vom NT-Typ beim Vanadiumplatz ein signifikantes Defizit (4 %) zeigt. Auch die Auslenkungsfaktoren sind f¨ ur diesen Einkristall ungew¨ ohnlich hoch, was auf strukturelle Unregelm¨ aßigkeiten hinweist. Ein Defizit auf dem Vanadiumplatz scheint den Ergebnissen der EDX-Analyse zu widersprechen, die eher den gegenteiligen Trend eines erh¨ ohten V-Gehalts na- helegten. (vgl. Kapitel 5.2 ). Es ist jedoch zu unterscheiden, ob der Gesamtgehalt eines Elements detektiert wird (EDX oder ICP), oder ob nur der koh¨ arente Anteil der Vanadiumionen auf den Oktaederpl¨ atzen erfasst wird (XRD). Vereinbar wer- den beide Ergebnisse unter der Annahme einer erh¨ ohten Konzentration von Va- nadium auf Tetraeder- oder Zwischengitterpl¨ atzen in NT-Kristallen bei gleichzei- tiger Vakanz auf den Oktaederpl¨ atzen. Die Beobachtung einer deutlich erh¨ ohten Transportrate bei Verwendung von TeCl 4 und das niedrige Restwiderstandsver-
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OPUS 4 | Das frühkindliche Selbstkonzept: Struktur, Entwicklung, Korrelate und Einflussfaktoren

OPUS 4 | Das frühkindliche Selbstkonzept: Struktur, Entwicklung, Korrelate und Einflussfaktoren

Auf Basis der Ergebnisse der wenigen nationalen und internationalen Studien zum Zu- sammenhang des Migrationsstatus mit der Selbstwahrnehmung von Kindern mit Migrations- hintergrund ergibt sich ein uneinheitliches Bild: Eine australische Studie zeigte, dass Aborigi- nal-Kinder ein geringeres Selbstkonzept im Vergleich zu nicht-indigenen Kindern aufweisen (Craven et al., 2005). Ebenso fanden Long und Hamlin (1988) in den USA, dass das Selbst- konzept von Kindern nordamerikanischer Ureinwohner niedriger war als das von weißen Kindern. In einer anderen Längsschnittstudie aus den USA (Pallas et al., 1990) beschrieben sich kaukasische Kinder in der ersten Klasse mit positiveren Eigenschaften als afro- amerikanische Kinder. Im Verlauf der Grundschulzeit drehte sich dieser Trend jedoch um: Zum Ende schätzten sich die afro-amerikanischen Kinder in schulischen wie auch nicht- schulischen Bereichen, besonders hinsichtlich ihres Aussehens und der sportlichen Fähigkei- ten, positiver ein. Für Kindergartenkinder konnte Mantzicopoulos (2004) zeigen, dass sich auch hier kaukasische Kinder positiver in leistungsbezogenen Bereichen als afro- amerikanische Kinder einschätzten. Im Bereich der sozialen Akzeptanz waren keine Unter- schiede zu beobachten. Samuels und Griffore (1979) fanden hingegen keine Unterschiede in der Selbstwahrnehmung von vier- bis fünfjährigen kaukasischen und afro-amerikanischen Kindern. Eine in Deutschland durchgeführte Studie (Schreyer & Petermann, 2010) belegte für Drei- bis Fünfjährige, dass aus Sicht der Eltern Kinder mit Migrationshintergrund einen nega- tiveren Selbstwert als Kinder ohne Migrationshintergrund aufweisen. Eine Interaktion mit dem sozioökonomischen Status konnte jedoch nicht festgestellt werden. Roebers und Schnei- der (1999) fanden bei acht- bis zehnjährigen Kindern, dass Immigration (von Ost- nach West- deutschland oder der ehem. Sowjetunion nach Deutschland) zwar nicht allgemein zu einem negativerem Selbstkonzept führt. Allerdings schätzten sich die immigrierten Kinder schlech- ter in der deutschen Sprache ein, was die Autoren darauf zurückführen, dass vor allem die Kinder, die aus der ehemaligen Sowjetunion immigrierten, auch tatsächlich schlechte Sprach- kenntnisse aufwiesen.
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OPUS 4 | Ein Verfahren zur Struktur- und Verhaltensanalyse von UML-Modellen durch Attribute

OPUS 4 | Ein Verfahren zur Struktur- und Verhaltensanalyse von UML-Modellen durch Attribute

• Durch die Orientierung an der Struktur des Metamodells sind die OCL-Restriktionen starr und reagieren bereits gegenüber kleinen Änderungen des Aufbaus sehr emp- findlich. Wird z.B. zwischen Rechnung und Ware zusätzlich ein Warenkorb mo- delliert, der die gekauften Waren aggregiert, so muss für alle existierenden OCL- Restriktionen geprüft werden, ob entsprechende Anpassungen notwendig sind, und diese dann an den jeweiligen Teilausdrücken implementiert werden. Bei einer Attributierung wird der Informationsfluss im Metamodell dagegen durch Abhän- gigkeiten repräsentiert. Dadurch lässt sich leicht erkennen, wie sich eine Änderung auf diesen auswirkt und welche Attribute davon betroffen sind. Gegebenenfalls kann dann die Attributierung ergänzt werden, wobei nur lokal an der geänderten Stelle eine Weiterleitung eingefügt werden muss, während alle anderen Ausdrücke ihre Gültigkeit beibehalten.
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OPUS 4 | Computergestützten Medien und Fahrsimulatoren in Fahrausbildung, Fahrerweiterbildung und Fahrerlaubnisprüfung

OPUS 4 | Computergestützten Medien und Fahrsimulatoren in Fahrausbildung, Fahrerweiterbildung und Fahrerlaubnisprüfung

ge Formen tutorieller Unterstützung sowie die Ver- fügbarkeit verschiedener Schwierigkeitsstufen sor- gen darüber hinaus für eine ausreichende Anpas- sung an Lernervoraussetzungen und erleichtern da- mit selbstgesteuertes Lernen. Demgegenüber ver- fügen die auf dem deutschen Markt dominieren- den Übungsprogramme zwar über das Potential, die individuelle Vorbereitung auf die theoretische Prü- fung zu unterstützen, leisten aber keinen zusätzli- chen Beitrag zum Aufbau praxisrelevanter Kompe- tenzen und Einstellungen. Die mangelnde didakti- sche Aufbereitung des Stoffs, die geringe ökologi- sche Validität der Interaktionen, der geringe Infor- mationsgehalt der Rückmeldung sowie das gerin- ge Ausmaß tutorieller Unterstützung sorgen dafür, dass einschlägige Programme nur eine margina- le Ergänzung zum Präsenzunterricht oder zum In- formationserwerb über Lehrbücher darstellen kön- nen. Prüfungsrelevantes Wissen wird größtenteils auswendig gelernt und ist nur schwer auf praxis- relevante Kompetenzen transferierbar. Ein weiteres Manko stellt deren weitestgehend unsystematische Einbindung in die Fahrausbildung dar. Die Nutzung von Anwendungen zur Selbstschulung ist in der Re- gel unverbindlich und hängt von den Vorlieben und dem Engagement der Fahrschüler ab. Ein ausge- wogenes Verhältnis zwischen theoretischer Vermitt- lung und praktischer Anwendung sowie die Passung zwischen Lehr- und Übungsinhalten kann aber nur gewährleistet werden, wenn einschlägige Program- me systematisch integriert werden und deren Nut- zung angemessen im Rahmen der Fahrausbildung reflektiert wird. Die Einbindung multimedialer Lern- angebote in umfassende pädagogische Szenarien ist vor allem in den USA weitverbreitet, und scheint, wie erste Befunde implizieren, die Fahranfängervor- bereitung effektiv zu unterstützen (vgl. Kap.1). Da dies jedoch mit einigem administrativen Aufwand verbunden ist, wird die Abwicklung der Fahrausbil- dung über internetbasierte Lernplattformen empfoh- len, die neben dem kontrollierten Austausch ein- schlägiger Lernmaterialien und der zeitlichen Struk- turierung der Ausbildung zudem die Kommunikation zwischen Fahrlehrern und -schülern erleichtern soll- ten. Einen Ansatz hierfür liefert z.B. das Webpor- tal „Fahren Lernen“ (Verlag Heinrich Vogel), wel- ches neben der selbstständigen, internetbasierten Vorbereitung auf die Theorieprüfung (inkl. der Über- mittlung der Ergebnisse an die jeweilige Fahrschu- le) vielfältige Informationen und Serviceleistungen für Fahrlehrer, Fahrschüler und Fahranfänger zu- sammenführt sowie die Kommunikation mit anderen über Foren ermöglicht. Eine Erweiterung um Ange- bote zur individuelleren Gestaltung und Begleitung der Fahranfängervorbereitung (z.B. über separate Kurs- und Forenbereiche für jede das Portal nut- zende Fahrschule), die Einbeziehung anwendungs-
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OPUS 4 | Struktur und Dynamik von Energiesystemen auf Basis erneuerbarer Energien

OPUS 4 | Struktur und Dynamik von Energiesystemen auf Basis erneuerbarer Energien

Die Wissenschaft kann kaum und in den meisten Fällen sogar keine Aussagen darü- ber machen, wie sich Eingriffe des Menschen auswirken werden. Sie kann nicht vor- aussagen, wie stark die Biosphäre zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort reagieren wird. Als kleines Beispiel mag die Entdeckung des Ozonlochs dienen. Die Stoffe, die die Ozonschicht in der Stratosphäre bedrohen, hätten jeden “Ökobilanz“- Test bestanden, bevor man ihre Wirkungen in der Stratosphäre entdeckte. Solche “Ökobilanzen“ können eben nur die Folgen untersuchen, die bereits bekannt sind. Und selbst alle möglichen Folgen der Nutzung natürlich vorkommender Stoffe wie Wasser und Sand kennen wir nicht. Allen, die an dieser Stelle einwerfen, der Mensch könne doch Schäden an der Biosphäre “reparieren“, sei gesagt, dass es erstens anma- ßend und unverantwortlich ist zu meinen, man könne ein System reparieren, welches die Wissenschaft noch nicht verstanden hat, und dass es zweitens nicht möglich ist, globale Auswirkungen wie den Abbau der Ozonschicht in der Stratosphäre oder die Klimaschäden und deren Folgen zu “reparieren“.
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OPUS 4 | Elektronische Struktur und Grenzflächeneigenschaften von epitaktischen Chalkopyrit-Schichten

OPUS 4 | Elektronische Struktur und Grenzflächeneigenschaften von epitaktischen Chalkopyrit-Schichten

Zunächst einmal deutet das Bild aufgrund der vier-zähligen Grund-Symmetrie auf ein kubisches Kristallsystem hin. In diesem Fall handelt es sich um das Zinkblende-Gitter. Dessen Einheitszelle ist hier um den Faktor vier vergrößert. Eine zwei-zählige (4x2) Rekonstruktion der Zinkblende-Ordnung liegt vor. Ohne an dieser Stelle bereits detailliert auf die genaue vorliegende Struktur einzugehen, kann man anhand der Spots bereits einige Aussagen über die Qualität der präparierten Schicht treffen. Das LEED-Bild zeichnet sich durch scharfe Spots mit geringem diffusem Untergrund aus, was auf eine hohe Periodizität und hohe Qualität der Oberfläche schließen lässt. Weiterhin erscheinen die Hauptspots mit gleicher Intensität und sind nicht streifig. Das deutet auf eine ungestufte Probenoberfläche hin.
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Die gesamteuropäische Ordnung vor einer Zäsur: drei Leitlinien für einen Neubeginn

Die gesamteuropäische Ordnung vor einer Zäsur: drei Leitlinien für einen Neubeginn

Das Jahr 2014 hat die europäische Politik mit einer qualitativ veränderten Situation konfrontiert. In Europa wird erstmals seit langer Zeit wieder ein zwischenstaatlicher Konflikt – als innerstaatlicher Konflikt überformt – militärisch ausgetragen. Anhaltende Unsicherheit und wachsende Konfliktpotentiale sind die neuen Realitäten, denen sich die Europäische Union (EU) stellen muss – im angrenzenden Osten wie im Mittelmeer- raum. Dieser geographische Raum ist auch für die Energieversorgung Europas von stra- tegischer Bedeutung. Um die Risiken zu begrenzen, bedarf es der Bestimmung und des schrittweisen Aufbaus einer neuen gesamteuropäischen Ordnung, die – ausgehend von den bestehenden Gegebenheiten – Konfliktpotentiale einhegt, für größere Berechen- barkeit sorgt und neues Vertrauen schafft. Verhandlungen darüber sollte der deutsche OSZE-Vorsitz im Jahr 2016 entlang neuer Leitlinien initiieren und auf eine gesamt- europäische Ordnung mit einer starken Energie-Komponente als Keimzelle zielen.
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OPUS 4 | Verkehrssicherheitsbotschaften für Senioren : Nutzung der Kommunikationspotenziale im allgemeinmedizinischen Behandlungsalltag

OPUS 4 | Verkehrssicherheitsbotschaften für Senioren : Nutzung der Kommunikationspotenziale im allgemeinmedizinischen Behandlungsalltag

Im Rahmen der überregionalen Implementierung der Fortbildung zeigte sich, dass viele verschiede- ne Aspekte einen großen Einfluss auf die allgemei- ne Praktikabilität ausüben. So kann beispielsweise die Bereitschaft zur Selbstkritik bei älteren Kraftfah- rern nicht ohne weiteres vorausgesetzt werden. Vielmehr tendieren – so das Ergebnis diverser Be- fragungsstudien und eigener Erkenntnisse – ältere Menschen dazu, sich als Kraftfahrer recht positiv einzuschätzen und damit einer bewussten Kom- pensation von Leistungsschwächen beim Fahren selber Grenzen zu setzen. Des Weiteren wird Auto- mobilität oft als Garant hoher Lebensqualität und Unabhängigkeit genannt, auf die ungern verzichtet wird. Ziel von Mobilitätsberatungen und Auf- klärungsaktionen älterer Kraftfahrer sollte daher in erster Linie die Förderung der Wahrnehmung und selbstkritischen Bewertung vorhandener Leistungs- einbußen sein. Durch die im Alter zunehmende Multimorbidität und Multimedikation wird die Mobi- litätstüchtigkeit, und hier vor allem die Fahrtüchtig- keit, eines älteren Menschen häufig eingeschränkt. Darauf gilt es mit entsprechenden Veränderungen der Mobilitätsgewohnheiten, -entscheidungen und -abläufe kompensatorisch zu reagieren. Die Kom- petenz und Bereitschaft des einzelnen Seniors, re- levante Einschränkungen rechtzeitig zu erkennen und adäquate Kompensationsmaßnahmen zu er- greifen – ggf. auch eine nicht mehr vorhandene Fahreignung zu akzeptieren –, trägt zur individuel- len und allgemeinen Verkehrssicherheit entschei- dend bei. Das Aufzeigen und die schrittweise Hin- führung zur angemessenen Nutzung alternativer Mobilitätsmöglichkeiten (z. B. öffentliche Verkehrs- mittel, Fahrrad etc.) zur Erhaltung der durch eine ei- gene Mobilitätsfähigkeit gesicherten Lebensqualität sollten ebenfalls Teil einer jeden Beratung sein. Durch die Beratung muss es zu einer Einstellungs-
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Mobile User Experience: Der Einfluss von kognitivem Entertainment auf die Nutzung mobiler Anwendungen

Mobile User Experience: Der Einfluss von kognitivem Entertainment auf die Nutzung mobiler Anwendungen

Zusammenfassung Die wachsende Verbreitung und Nutzung des Smartphones erhöht die Relevanz von mobilen Inhalten für Konsumenten und Unternehmen. Innerhalb der Marken- kommunikation bietet das mobile Medium die Möglichkeit, den Kunden direkt, personalisiert, überall und zu jederzeit mit der jeweiligen Botschaft zu erreichen. Die Interaktionsmöglichkeiten und die multi-sensuelle Ansprache erhöhen zudem die Bedeutung von Mobile Marketing für die Erzeugung von Markenerlebnissen. Aktuelle Studien im Bereich Mobile Marketing bestätigen die generelle Akzeptanz von mobilen Inhalten und identifizieren den wahrgenommene Unterhaltungsnut- zen und das wahrgenommene Vergnügen als die wichtigsten akzeptanzfördern- den Faktoren. Basierend auf diesen Akzeptanzforschungsstudien und Erkennt- nissen der Sozialpsychologie, vor allem des Flow Erlebens, untersucht diese empirische Studie die Relevanz von Vergnügen und Unterhaltung für das positive subjektive Gesamterlebnis bei mobilen Anwendungen und identifiziert wichtige Einflussfaktoren. Es wird zunächst ein übergeordnetes Flow Konstrukt als opti- males Erlebnis definiert (Kognitives Entertainment). Das Flow-Erleben gilt als optimales Erlebnis und ist bereits mehrfach zur Erklärung der Mensch-Computer Interaktion angewendet und empirisch belegt worden. Anschließend werden Hy- pothesen formuliert und ein Strukturmodell definiert, welches mit Hilfe einer empi- rischen Online-Studie getestet und anschließend statistisch verifiziert wird. Die Ergebnisse bestätigen kognitives Entertainment als wichtige Bedingung für die kontinuierliche Nutzung von mobilen Anwendungen. Emotionale Nutzen wie Freude und visuelles Design, sowie kognitive, wie Kontrolle, beeinflussen das Kognitive Entertainment dabei positiv.
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OPUS 4 | Gesellschaften der Ordnung Agropyretalia intermedio-repentis im hessischen Taunus

OPUS 4 | Gesellschaften der Ordnung Agropyretalia intermedio-repentis im hessischen Taunus

Bei Dengler & Wollert (2004) ist das Convolvulo-Agropyrion in zwei Verbände aufgeteilt (Convolvulo-Agropyrion T. Müller & Görs 1969 s. str. und Poion compressae T. Müller et Gö[r]

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OPUS 4 | Methode zur Lastverschiebung von elektrischen  Warmwasserspeichern durch die Nutzung intelligenter  Stromzähler

OPUS 4 | Methode zur Lastverschiebung von elektrischen Warmwasserspeichern durch die Nutzung intelligenter Stromzähler

Generell aber hat sich die Nutzung von Smart Metern zur Laststeuerung als einfache Möglichkeit herausgestellt, dem Netzbetreiber mehr Flexibilität beim Lastmanagement zu bieten. Ebenso ermöglichen die Smart Meter es, den Informationsstand im Niederspan- nungsnetz deutlich zu verbessern, was ein gezieltes Lastmanagement in einzelnen Netz- strängen möglich machen kann. Der Netzbetreiber kann somit die Lastverschiebung in kri- tischen Netzsträngen nutzen und in anderen Gebieten die klassische Nachttarifsteuerung behalten. Dadurch verschat er sich mehr Freiheitsgrade bei der Erhaltung der gewohnten Netzqualität, auch beim weiteren Ausbau von dezentralen Energieerzeugungsanlagen und der Elektromobilität. Beispielsweise könnte die Lastverschiebung in einzelnen Netzsträngen darauf reagieren, wann die Stromerzeugung der Photovoltaikanlagen im Strang am höchs- ten ist und so die Stromerzeugung und den -verbrauch innerhalb des Strangs auszugleichen. Dadurch würden Trafostationen weniger belastet und in kritischen Fällen könnte ein an- dernfalls notwendiger Netzausbau umgangen werden. In Zukunft könnten so beispielsweise Instandhaltungskosten gesenkt und die Versorgungssicherheit erhöht werden.
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OPUS 4 | Elektronische Struktur dünner Halbleiterfilme (Chalkopyrite) als Absorbermaterialien für Dünnschichtsolarzellen

OPUS 4 | Elektronische Struktur dünner Halbleiterfilme (Chalkopyrite) als Absorbermaterialien für Dünnschichtsolarzellen

Treten in dem von einer LEED- Untersuchung erfassten Bereich statistisch verteilt, also zu gleichen Anteilen, Domänen der unterschiedlichen Orientierung auf, so überlagern sich die Beugungsreflexe der einzelnen Domänen zu gleichen Teilen. Abbildung 5.19 zeigt, dass sich bereits nach zweimaliger Rotation und Überlagerung der gedrehten Gitter eine sechszählige Symmetrie zeigt. Betrachtet man die dargestellten drei Lagen, so fällt auf, dass an bestimmten Positionen bei jeder Drehung ein Gitterpunkt bzw. Reflex existiert. An Positionen mittig zwischen diesen stets vorhandenen Gitter- punkten bzw. Reflexen findet sich nur in jeweils einer der drei Orientierungen ein Reflex. Dies zeigt sich bei einer LEED- Untersuchung in einer unterschiedlichen Intensität der Reflexe. Hinzu kommt noch die für Chalkopyrit bekannte typische Dominanz der sechszähligen Reflexe gemäß einer Zinkblendeordnung. Demzufolge ergibt sich bei einer Chalkopyrit-Schicht mit einer statistischen, substratinduzierten Fehlorien- tierung ein LEED-Bild sechszähliger Symmetrie mit einer 4x4-Überstruktur, deren intensitätsstärkste Reflexe jedoch denen einer kubischen Sphalerit-Struktur mit einer 2x2- Überstruktur entsprechen.
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OPUS 4 | Die Struktur der deutschen Nominalphrase: Die HPSG-Analyse im B8-Fragment

OPUS 4 | Die Struktur der deutschen Nominalphrase: Die HPSG-Analyse im B8-Fragment

Daher wird hier keine Argumentreduktion im Sinne des Abbaus der ARG-ST-Liste angenommen, sondern lediglich eine Optionalität bezüglich der syntaktischen Realisierung der Argumente. Die im Lexikon der No- mina spezifizierte ARG-ST-Liste unterliegt nie einer Veränderung, d.h. sie involviert stets die gleiche Anzahl der synsem- Objekte, wovon das ob- liqueste der SYNSEM-Wert eines Determinators ist, und die restliche Li- ste s y n s e m - Werte der Argumente, deren c o n t e n t - Werte mit den a r g - Werten im CONTENT des Matrixnomens identisch sind, enthält. Ebenso bleibt die CONTENT-Struktur der Nomina in jedem syntaktischem Kon- text konstant.
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OPUS 4 | Untersuchungen zur Struktur und Dynamik des Typ-I-Interferon-Rezeptors

OPUS 4 | Untersuchungen zur Struktur und Dynamik des Typ-I-Interferon-Rezeptors

Über die experimentelle Bestimmung der Spektren (Absorption bzw. Fluoreszenz) und anschließende Berechnung der Förster-Radien konnten die Abstände für die verwendeten Fluoreszenzfarbstoffe abgeschätzt werden. Die Abstände der für die Kopplung der Fluoreszenzfarbstoffe verwendeten Reste in den drei N-terminalen Subdomänen im Modell der Ektodomäne von ifnar1 zum C-terminalen His-Tag sind etwa alle gleich groß. Die FRET- Experimente in Lösung ergaben für diese drei Mutanten eine ähnliche Fluoreszenzlöschung von ca. 33 % und damit ähnliche Abstände zum His-Tag. Erwartungsgemäß wurde die Fluoreszenz in der membranproximalen Domäne am stärksten gelöscht, da hier der Abstand zum His-Tag am geringsten war. Nach Ligandenbindung zeigte sich interessanterweise eine starke Fluoreszenzzunahme für den N-terminal markierten ifnar1-EC. Berechnungen der Abstände für Messungen in Ab- und Anwesenheit des Liganden zeigten, dass die Entfernung der N-terminalen Domäne zum C-Terminus nach Ligandenbindung um ~ 13 Å zunimmt. Vor der Bindung des Liganden besitzt ifnar1-EC folglich eine gekrümmte Konformation, bei der sich N- und C-terminale Subdomänen relativ nahe kommen (~ 56 Å). Durch die Ligandenbindung nimmt ifnar1-EC eine mehr gestreckte Konformation ein und der Abstand vergrößert sich (~ 67 Å). Die berechneten Abstandsänderungen waren unabhängig von der Anwesenheit von ifnar2-EC im Komplex und zeigten keine Unterschiede für die verwendeten Typ I Interferone IFN α 2-HEQ und IFN β .
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Ein 4-Phasen-Modell der E-Portfolio-Nutzung. Digitale Medien als integraler Bestandteil von universitären Weiterbildungslehrgängen

Ein 4-Phasen-Modell der E-Portfolio-Nutzung. Digitale Medien als integraler Bestandteil von universitären Weiterbildungslehrgängen

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OPUS 4 | Erhebungskonzepte für eine Analyse der Nutzung von alternativen Routen in übergeordneten Straßennetzen

OPUS 4 | Erhebungskonzepte für eine Analyse der Nutzung von alternativen Routen in übergeordneten Straßennetzen

Bei der Anwen- dung zum Zweck der Ermittlung von Befolgungsgra- den von Alternativroutenempfehlungen ist zu beach- ten, dass, auch wenn die gefahrene Route ermittelt werden kann, die Grü[r]

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OPUS 4 | Prognose freier Rechenkapazitäten zur besseren Nutzung von Grid-Ressourcen

OPUS 4 | Prognose freier Rechenkapazitäten zur besseren Nutzung von Grid-Ressourcen

In einem Stromnetz ergeben sich dabei für den Endanwender kaum größere Probleme; zur Nutzung des Stroms ist das entsprechende Gerät meist einfach über die Steckdose anzuschließen. Die zuverlässige Bereitstellung des Stroms entsprechend der zeitlich variierenden Anforderungen ist allerdings ein komplexes Unterfangen. Zum Ausgleich dieser zeitlichen Schwankungen genügt es nicht, einfach die vorhandenen Kraftwerke kontinuierlich laufen zu lassen. Stattdessen müssen Kraftwerke an- und abgeschaltet werden, was je nach Typ mehr oder weniger gut möglich ist. Eine vollständige lang- fristige Planung von Bedarf und Stromangebot ist jedoch nicht möglich, u. a. auch, weil beide Größen vom Wetter abhängen und Wetterprognosen nur im kurzfristigen Bereich zuverlässig sind. Aus diesem Grunde muss ggf. kurzfristig entschieden werden, welche Kraftwerke am nächsten Tag laufen sollen – und zu welchen Zeiten. Da sowohl das Anfahren als auch das Betreiben von Kraftwerken aber natürlich Geld und Ressourcen kostet, die man besser spart, wenn der Bedarf nicht vorhanden ist, muss es möglich sein, auch kurzfristig mit dem Strom handeln zu können. Zu diesem Zweck gibt es an den Strombörsen den so genannten Spotmarkt, an dem der Strom für den nächsten Tag gehandelt wird (vgl. [EEX05], [Stew05]). 1
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