Nach oben pdf Nutzung elektronischer Medien im Jugendalter

Nutzung elektronischer  Medien im Jugendalter

Nutzung elektronischer Medien im Jugendalter

Ein Zusammenhang zur körperlich-sport- lichen Aktivität lässt sich für Fernsehen und Videoschauen sowie die Nutzung von Computer/Internet und Spielkonsole fest- stellen, jedoch nicht für Musikhören und Mobiltelefonieren. In der KiGGS-Studie gaben 10,1 % der 11- bis 17-jährigen Jungen und 21,5 % der Mädchen gleichen Alters an, in ihrer Freizeit weniger als einmal in der Woche körperlich-sportlich aktiv zu sein [23]. Von den 11- bis 17-jährigen Jun- gen, die weniger als eine Stunde pro Tag fernsehen oder Video schauen, sind – ge- messen an diesem Kriterium – 8,9 % als körperlich inaktiv einzustufen. Sie unter- scheiden sich damit nicht von den Jungen, die diese Medien etwa ein bis 2 Stunden am Tag nutzen (8,6 %). In der Gruppe der Jungen, die täglich 3 und mehr Stunden vor dem Fernseher oder Videogerät ver- bringen, liegt der Anteil der körperlich Inaktiven mit 14,7 % höher. Bei Mädchen betragen die entsprechenden Werte 17,9 % und 18,6 % bei weniger als einer Stunde bzw. ein bis 2 Stunden Fernsehen/Video pro Tag sowie 31,6 % bei 3 und mehr Stun- den pro Tag. Das Zusammenhangsmuster ist damit ähnlich wie bei den Jungen aus- geprägt. Festzustellen ist aber auch, dass in der Gruppe der Jugendlichen, die sehr viel fernsehen oder Video schauen, jedes drit- te Mädchen und „nur“ jeder siebte Junge körperlich inaktiv ist. Eine altersdifferen- zierte Betrachtung verdeutlicht, dass der Zusammenhang zwischen Fernsehen/Vi- deo und körperlich-sportlicher Inaktivi-
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Körperlich-sportliche  Aktivität und Nutzung  elektronischer Medien im  Kindes- und Jugendalter

Körperlich-sportliche Aktivität und Nutzung elektronischer Medien im Kindes- und Jugendalter

Regelmäßige körperliche Aktivität im Kindes- und Jugendalter hat eine positi- ve Wirkung auf die physische sowie psy- chische Gesundheit von Kindern und Ju- gendlichen. Beispielsweise haben körper- lich aktive Kinder ein günstigeres kardio- vaskuläres Risikoprofil und eine höhe- re Knochendichte, sind seltener überge- wichtig und haben ein besseres psychi- sches Wohlbefinden [ 1 – 7 ]. Körperliche Inaktivität, insbesondere in Zusammen- hang mit Bildschirmmediennutzung, ist hingegen mit der Entstehung von Über- gewicht assoziiert [ 8 – 10 ]. Dies ist neben fehlender Aktivität auf ungünstige phy- siologische Abläufe während körperli- cher Inaktivität und die Aufnahme hoch- kalorischer Nahrung während des Fern- sehens zurückzuführen [ 9 , 11 ]. Ein ho- her Anteil sitzender Tätigkeiten muss je- doch nicht zwingend mit einer unzurei- chenden körperlichen Aktivität einher- gehen. Neben zeitnahen Effekten körper- licher Aktivität hinsichtlich der Gesund- heit im Kindesalter zeigen sich auch lang- friste Effekte. So geht körperliche Aktivi- tät im Kindesalter mit einer verbesserten Knochengesundheit im Erwachsenenalter einher, und zwar unabhängig vom Aktivi- tätsniveau im Erwachsenenalter, während körperliche Inaktivität im Kindesalter mit dem Risiko assoziiert ist als Erwachsener übergewichtig zu werden [ 3 ]. Darüber hinaus kommt der körperlichen Aktivi-
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Simultaneität - Immaterialität - Performativität. Aspekte der Integration elektronischer und live-elektronischer Medien im zeitgenössischen Musik-Theater

Simultaneität - Immaterialität - Performativität. Aspekte der Integration elektronischer und live-elektronischer Medien im zeitgenössischen Musik-Theater

tuierter immaterieller Klangraum. Das Hauptanliegen Nonos bestand darin, der Statik materialer Räume einen durch die Beweglichkeit des Klangs – den ›suono mobile‹ – erzeugten nicht-statischen und nicht-bildlichen Raum entgegenzusetzen, was dazu führte, dass er nach der zweiten Aufführung auch auf die ›Arche‹ ver- zichtete. Die Nutzung der Live-Elektronik im P ROMETEO und in Nonos Spätwerk überhaupt hatte eine doppelte Funktion: zum einen die der Analyse des klanglichen Materials im Hinblick auf seine akustisch nicht wahrnehmbaren, vor allem mikro- tonalen Qualitäten. Zum anderen die aus dieser Analyse abgeleitete Erzeugung syn- thetischer Klänge durch elektronische Transformation der Live-Klänge in Echt-Zeit sowie die computerbasierte Steuerung von Synchronisations- und Raumvertei- lungsprozessen. Nonos Anspruch an die Live-Elektronik ist Benjamins Utopiebil- dung einer »gegenseitigen Durchdringung von Kunst und Wissenschaft« in seinem Kunstwerk-Aufsatz vergleichbar, wenn dieser dort die Möglichkeiten des Films darin beschreibt, das »Optisch-Unbewußte« wahrnehmbar zu machen und uns »eines ungeheuren und ungeahnten Spielraums [...] zu versichern«.
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MOnAMi | Medien für Kinder & Jugendliche : Wirkung und Nutzung von Gewalt in Computer-spielen

MOnAMi | Medien für Kinder & Jugendliche : Wirkung und Nutzung von Gewalt in Computer-spielen

Das Risiko liegt nicht in den gewalthaltigen Computerspielen (Ego-Shooter) oder Paintball- spielen selbst, sondern in einem unvernünftigen, unpädagogischen Umgang mit dieser Problematik durch Eltern und Erzieher. Bereits aggressive Kinder und Jugendliche greifen bewusst zu gewalttätigen Formaten. Auch übermäßiger Konsum kann Ursache für aggres- sives Verhalten sein, wenn soziale Kontakte und schulische Leistungen vernachlässigt wer- den. Technische Geräte sollten daher bis ins Jugendalter nicht in den Kinderzimmern vor- handen sein. Außerdem sollten Eltern daran denken, dass sie Vorbilder sind. Erziehungs- berechtigte sollten sich über die Spiele informieren und offen über die Spielnutzung mit ihren Kindern reden. Eventuell sollten die Eltern die Spiele zuvor testen, da die Altersfrei- gabe nicht immer einen Schutz gewährleistet beziehungsweise Spiele bei jedem Kind eine andere Wirkung haben. Mit jüngeren Kindern kann gemeinsam am Computer oder an der Konsole gespielt werden, jedoch sollten andere familiäre Aktivitäten nicht vernachlässigt werden. Überwachung und Verbote sollten vermieden werden. Denn Verbotenes ist für Kin- der und Jugendliche außerordentlich anziehend, und somit haben Verbote keinen Effekt. Kinder und Jugendliche sollten lernen, mit den neuen Medien umzugehen, daher ist die Erziehung der bedeutsamste Aspekt zur Minimierung aggressiver Reaktionen.
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Gewalt im Jugendalter. Stereotypen in den Medien

Gewalt im Jugendalter. Stereotypen in den Medien

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Digitalisierung in Kindertageseinrichtungen. Ergebnisse einer Fragebogenerhebung zum aktuellen Stand der Nutzung digitaler Medien

Digitalisierung in Kindertageseinrichtungen. Ergebnisse einer Fragebogenerhebung zum aktuellen Stand der Nutzung digitaler Medien

Doch wenn es um Kinder geht, wird die Diskussion über digitale Medien schnell sehr emotional. »Me- diennutzung macht dick und faul«; »Kinder werden vor dem Fernseher doch nur geparkt«; »Beim Zocken sind die Kinder und Jugendlichen total isoliert« – diese und andere Aussagen sind typisch für die Dis- kussion über Kinder und Medien.1 Wird über Mediennutzung in der Kita gesprochen, dann entstehen deshalb schnell Bilder im Kopf, bei denen Kinder träge vor ihren iPads sitzen. Tatsächlich jedoch leiten diese Bilder in die Irre. Denn bei der Diskussion über »Digitale Medien in der Kita« werden oft Prakti- ken und damit zusammenhängende Probleme aus der späten Kindheit und dem Jugendalter auf Kinder in den ersten sechs Lebensjahren übertragen (Knauf 2018b). Nichtsdestotrotz empfehlen Kritiker einen möglichst späten Einstieg in die Nutzung digitaler Medien – möglichst erst im Jugendalter. Auf einer gesamtgesellschaftlichen Ebene sind zudem die Probleme des Datenschutzes und der umfangreichen Sammlung von Daten (»Big Data«) zu thematisieren (Eder & Roboom 2018; Zuboff 2018).
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Bestand und Nutzung elektronischer Medien - „reif“ für die Deutsche Bibliotheksstatistik?

Bestand und Nutzung elektronischer Medien - „reif“ für die Deutsche Bibliotheksstatistik?

Ausgaben Erwerbung insgesamt 96 % (2002: 93 %) Ausgaben für elektron. Medien 74 % (2002: 68 %) Ausgaben für Datenbanken 53 % (2002: 45 %) Lfd. nichtelektr. Kaufzeitschr. 87 % (2002: 84 %) Lfd. elektr. Kaufzeitschr. 62 % (2002: 58 %) LBS-Entleihungen* 95 % (2002: 96 %) OPAC-Zugriffe 33 % (2002: 29 %) Downloads aus eZss* 29 % (2002: 26 %)

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Nutzung von digitalen Medien an berufsbildenden Schulen – Notwendigkeit, Rahmenbedingungen, Akzeptanz und Wirkungen

Nutzung von digitalen Medien an berufsbildenden Schulen – Notwendigkeit, Rahmenbedingungen, Akzeptanz und Wirkungen

Medien (z.B. Software, Hardware, Programmierung usw.) zentrales Unterrichtsziel und damit obligatorisch ist (vgl. Eder 2015, 23; Grantz et al. 2014, 54; Wilbers 2014, 39). Dies ist naheliegend, da in nahezu allen Wirtschaftszweigen Deutschlands digitale Me- dien zentrale Arbeitsmittel zur Umsetzung von Arbeits- und Geschäftsprozessen sind. Vor allem in den gewerblich-technischen Berufen der Metall- und Elektroindustrie steht mit der Entwicklung hin zu Industrie 4.0 ein neuer Quantensprung der Digitalisierung der Facharbeit bevor (vgl. Schütte & Mansfeld 2013, 304). „Wartungs- und Instandhal- tungsarbeiten, z.B. in der Automobilwirtschaft, sind [auch heute] nur noch mittels com- putergestützter Diagnosesysteme möglich. In der Metalltechnik repräsentieren die IT- induzierten Unterstützungssysteme für die CNC- und HSC-Technik (computerized Numerical Control und High Speed Cutting) moderne Arbeitsumgebungen“ (BIBB 2013, 386) für Facharbeiter auf mittlerem Qualifikationsniveau. Eine repräsentative Befragung des BIBB von 20.000 Erwerbstätigen in Deutschland im Jahr 2012 ergab, dass 71 Prozent der Befragten Computertechnologien als IT-Anwender nutzen und 10 Prozent eine noch weiterführende Nutzung als IT-Experten praktizieren. Im Durch- schnitt werden – so das BIBB – in 48 Prozent der Arbeitszeit Computertechnologien verwendet. Dieser technologische Wandel führt dazu, dass vor allem in industriellen Ausbildungsberufen (vgl. BIBB 2013, 384), aber auch im öffentlichen Dienst, im Handwerk und im Handel „ (…) die professionelle Handhabung dieser Technologien – in Abhängigkeit vom Ausbildungsberuf - in hohem Maße integraler Bestandteil der beruflichen Handlungskompetenz und zentrales Kompetenzziel in den entsprechenden Lernfeldern“ (Eder 2015, 24) ist.
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Die Nutzung digitaler Medien von Menschen mit Lernschwierigkeiten in der Behindertenhilfe: Ergebnisse eines partizipativen Forschungsprojekts

Die Nutzung digitaler Medien von Menschen mit Lernschwierigkeiten in der Behindertenhilfe: Ergebnisse eines partizipativen Forschungsprojekts

Die digitale Entwicklung bietet Menschen mit Behinderungen vermehrte Teilhabechancen, kann zugleich aber auch zu neuen Hürden führen. Gerade bei Menschen mit Lernschwie- rigkeiten, die häufig nicht am ersten Arbeitsmarkt tätig sind, besteht die Gefahr, dass die- se aus digitalen Entwicklungen aus verschiedensten Gründen ausgeschlossen werden. Das Ziel der Erhebung war herauszufinden, inwieweit Menschen mit Lernschwierigkeiten, die in einer Einrichtung der Behindertenhilfe leben und/oder in einer Werkstatt für Men- schen mit Behinderung arbeiten, digitale Endgeräte nutzen und mit welchen Herausfor- derungen sie bei der Nutzung konfrontiert sind. Die Untersuchung fand im Rahmen eines partizipativen Forschungsprojekts gemeinsam mit Menschen mit Lernschwierigkeiten im Rahmen ihrer Tätigkeit in einer Forschungswerkstatt für Menschen mit Lernschwierigkei- ten als Co-Forschende statt. Befragt wurden in Summe 261 Menschen mit Lernschwierig- keiten. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten, die in der Behindertenhilfe arbeiten und/oder leben, digitale Endgeräte wie Smartphones, Tablets und Laptops in einem äusserst geringen Ausmass besitzen und nutzen. Auch der Zugang zum Internet ist bei diesen Personen stark eingeschränkt. Aus den erhobenen Gründen für die geringe Nutzung digitaler Geräte werden Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Teilhabe von Menschen mit Lernschwierigkeiten, die in Einrichtungen der Behindertenhil- fe leben oder arbeiten, langfristig zu verbessern.
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Finde oder verliere ich mich in den sozialen Medien? Eine Analyse der Nutzung sozialer Medien nach der identitätsorientierten Psychotraumatheorie (IoPt). Analyse von drei Fallbeispielen

Finde oder verliere ich mich in den sozialen Medien? Eine Analyse der Nutzung sozialer Medien nach der identitätsorientierten Psychotraumatheorie (IoPt). Analyse von drei Fallbeispielen

Schwarmverhalten kollektiv verstärkt (vgl. Lobo 2018). Obwohl sich die Menschen über die Überwachung häufig bewusst sind, schaffen sie es nicht, aus den sozialen Medien auszusteigen. Es entstehen dann vielleicht Shitstorms, aber es ändert sich nichts an der Nutzung sozialer Medien. Die reale Welt rückt immer weiter in den Hintergrund, sodass Menschen hilflos werden, weil sie kaum mehr Selbstwirksamkeit erfahren können, was unglücklich macht. Der Medienkritiker Geert Lovink stellt in einem Interview die These auf, dass soziale Medien, diese „programmierte Traurigkeit“ sogar absichtlich herbeiführen, um Menschen abhängig zu machen (Koppmann 2019). Eine traumatisierte Psyche gibt die eigenen Werte und Normen der gesunden Ich-Strukturen auf – zu Kosten des immer größeren Verlusts der eigenen Identität. Menschen auszuspionieren ist übergriffig, was auch Ruppert betont (vgl. Ruppert 2018, 110). Der Darwinismus, der bereits für das grausame Regiment der NS- Ideologie missbraucht wurde, wird nun einmal mehr neu interpretiert. So wird das Gefühl vermittelt, dass der, der die Digitalisierung kritisch betrachtet und nicht alles mitmacht, zu den Schwachen gehört und aussterben wird. Wer in der Konkurrenz nicht untergehen will, muss digitalisieren. Es wird also künstlich Überlebens-Angst erzeugt, um Menschen zum Konkurrieren anzuhalten (vgl. Spitzer 2018b, 255ff.). Ackermann beschreibt dies so: „Das Individuum (im Internet) befindet sich in einer ökonomisch motivierten, selbstverschuldeten Unabhängigkeit und ist als reiner Kunde verfasst. Er ist Teil einer gesamtgesellschaftlichen Ökonomisierung, eines Prozesses, bei dem die Macht zur Lenkung von Menschen von staatlichen und politischen Instanzen zu unternehmerischen Instanzen übergeht und bei dem die Strukturen einer Gesellschaft nach dem Ideal der Gewinnmaximierung aufgebaut werden.“ ( Ackermann 2013, 137). Lovink greift die These auf, dass soziale Medien eine scheinbare Vernetzung vorgaukeln wollen, obwohl sie eigentlich immer mehr isolieren und dass es gerade Ziel der sozialen Medien ist, Menschen immer mehr zu isolieren, um sie möglichst lang an den Bildschirm binden zu können (vgl. Lovink 2019, 17).
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"Alte" und "neue" Medien in Deutschland - Angebot, Nutzung und Anwendung in einer räumlichen Perspektive

"Alte" und "neue" Medien in Deutschland - Angebot, Nutzung und Anwendung in einer räumlichen Perspektive

Der Internetzugang ist vor allem bei den Befragten in den großen Metropolen (Cluster 1), aber auch in Cluster 4 mit den verstädterten Kreisen der Metropo- len und Städten des Rhein-Ruhr-Raumes überdurchschnittlich, während die Be- fragten in Cluster 3 und 6 die niedrigs- ten Anschlussquoten aufweisen. Cluster 3 beinhaltet zwar Städte, die einen hohen Studierendenanteil haben, gleichzeitig weist dieses Cluster jedoch den höchs- ten Anteil von Rentnern auf. Tendenziell lässt sich in fast allen Anwendungsbe- reichen ein Gefälle von den Metropo- len hin zu den ländlich strukturierten Raumeinheiten erkennen. Besonders auffällig tritt dieses beim Lesen aktuel- ler Nachrichten und dem Anwenden von Suchmaschinen und e-mail hervor. Eine Ausnahme von dieser Tendenz zeigt sich im Wareneinkauf. Hier gibt es kei- ne signifi kanten Unterschiede zwischen den Raumkategorien. Bei der ansonsten eher unterdurchschnittlichen Nutzung von anderen Internetanwendungen in den eher ländlichen, vor allem periphe- ren Kreisen kann dies so interpretiert werden, dass das Internet als Ausgleich eines dünnen Angebotes an Geschäf- ten und Versorgungseinrichtungen in diesen Räumen wahrgenommen wird, was auch in einer anderen empirischen Studie der Arbeitsgruppe bestätigt wird (vgl. B REIDENBACH , R AUH , S CHIFFNER u.
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Zeit für sich selbst : Muße, Langeweile und die Nutzung digitaler Medien im Alltag ; Zwei Forschungsberichte

Zeit für sich selbst : Muße, Langeweile und die Nutzung digitaler Medien im Alltag ; Zwei Forschungsberichte

Unter dem letzten von Simulation umrahmten Narrativ Diskursorientierung ist zusam- mengefasst die Nutzung sozialer Medien zur Kommunikation, zum Austausch und zur Interaktion mit anderen Menschen zu verstehen. Der Diskurs erfolgt dabei auf digitaler sowie analoger Ebene persönlich. Die Relevanz der persönlichen Kommunikation ist allen Interviews zu entnehmen – sei es in Bezug auf den Diskurs mit Freunden, Familie oder auch fremden Personen. Instagram ist also ein Tool zum Diskurs. Es funktioniert nach dem Prinzip Geben (Push) und Nehmen (Pull). Zum einen wird Content zur Inspiration anderer eingestellt, zum anderen durch anregendes Feedback zurückgespiegelt oder durch die aktive Suche nach Inhalten Inspiration selbst gesucht. Die analoge Welt verschmilzt dabei automatisch mit der digitalen Welt, denn Instagram dient der medialen Dokumentation des eigenen Alltags oder wie unter Simulation erwähnt, einem Ausschnitt des eigenen Lebens. Zudem findet der Austausch über Instagram-Content auch in der realen Welt statt, wodurch wiederum die persönliche Kommunikation an Bedeutsamkeit gewinnt. Darüber hinaus sind weitere Zusammenhänge gegeben: Zum Beispiel erfolgt die eigene Content-Erstellung über alle Interviews hinweg sehr gezielt, bezweckt eine wachsende Community und lässt sich somit in das Narrativ der Effizienzorientierung einordnen. Au- ßerdem kann sich das ‚Inspirieren lassen‘ oder auch die von der Gesellschaft erwünschte und durch den Algorithmus vorgegebene Nutzung von Medien in Richtung Ziellosigkeit und damit Sinnsuche entwickeln.
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Nutzung digitaler Medien und Prädiktoren aus der Perspektive der Lehrerinnen und Lehrer im internationalen Vergleich

Nutzung digitaler Medien und Prädiktoren aus der Perspektive der Lehrerinnen und Lehrer im internationalen Vergleich

(2) Betrachtet man ergänzend zu Nutzungshäufigkeit und -mustern die Rahmen- bedingungen und weitere Prädiktoren der Nutzung digitaler Medien durch Lehr- personen, so zeigt sich, dass in Deutschland fast durchgängig signifikant geringere Anteile als in den meisten anderen ICILS-2018-Teilnehmerländern festgestellt werden können. Dies betrifft zunächst die Lehrerausbildung: International unterdurchschnitt- liche Anteile finden sich in Bezug auf die Angaben der Lehrerinnen und Lehrer, ob und in welchem Umfang sie in der Lehrerausbildung gelernt haben, wie man digita- le Medien nutzt (25.9%), bzw. gelernt haben, wie man digitale Medien im Unterricht (26.6%) verwendet. Dass diesbezüglich bisherige und erste neu in Deutschland eingelei- tete Maßnahmen zur Entwicklung der Lehrerausbildung im Kontext der Digitalisierung anscheinend greifen, kann anhand der hier vorgelegten ICILS-2018-Analysen damit als bestätigt angesehen werden, dass jüngere Lehrkräfte in Deutschland zu höheren Anteilen angeben, dass sie im Rahmen ihrer Lehrerausbildung gelernt haben, wie man digitale Medien nutzt bzw. wie man digitale Medien im Unterricht einsetzt. Der inter- nationale Vergleich macht dennoch auf die weiterhin großen Entwicklungsbedarfe in Deutschland aufmerksam.
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Internetnutzung und elektronischer Einkauf

Internetnutzung und elektronischer Einkauf

8 Prozent der Gesamtbevölkerung sind diesem gut ausgebildeten, mobilen und pragmatischen Mainstream der jungen modernen Mitte zuzuordnen. Trotz seiner relativ geringen Bedeutung in der Bevölkerung stellt dieses Milieu aber rund 20 Prozent aller Internet-Nutzer in Deutschland. Das Adaptive Milieu ist das unangefochtene Leitmilieu der Internet-Nutzung, was auch durch die allgemein hohe Nutzung bestätigt wird. So haben 84 Prozent der Mitglieder dieses Milieus schon mal das Internet genutzt. Dem entspricht ein Plus von 24 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Die intensive Nutzung zeigt sich auch daran, dass 77 Prozent der befragten Internetnutzer dieses
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Die Nutzung von Sozialen Medien für Crowdsourcing am Beispiel von Fast Moving Consumer Goods in Deutschland

Die Nutzung von Sozialen Medien für Crowdsourcing am Beispiel von Fast Moving Consumer Goods in Deutschland

Für den möglichen Einsatz von Crowdsourcing kommen nur Soziale Medien in Betracht, welche es ermöglichen, relevante Inhalte in einem gewissen Umfang zu kommunizieren. Außerdem muss eine einfache Kontaktaufnahme und Interaktion mit den Nutzern gewährleistet sein. Damit sind reine Messenger Dienste wie Whatsapp und Snapchat nicht geeignet. Weiterhin müssen sie von einer großen Anzahl genutzt werden, um eine möglichst große Reichweite erzielen zu können. Gleichzeitig sollten sie auch besonders häufig genutzt werden, damit Aufrufe zu Crowdsourcing zeitnah gelesen werden können. Laut Statcounter waren Facebook, Pinterest, YouTube, Twitter und Instagram in 2019
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Die Auswirkung der Nutzung Sozialer Medien auf das Körperbildund Essverhalten junger FrauenEine systematische Literaturrecherche

Die Auswirkung der Nutzung Sozialer Medien auf das Körperbildund Essverhalten junger FrauenEine systematische Literaturrecherche

Zu den Einschlusskriterien bei der systematischen Literaturrecherche zum Thema, welchen Einfluss die Nutzung Sozialer Medien auf das Essverhalten und Körperbild junger Frauen hat, war ein Einschlusskriterium, dass entweder nur oder zu einem Großteil junge Frauen an den Studien teilgenommen haben. Gemessen werden musste in den Studien außerdem die Nutzung Sozialer Medien (Facebook, Instagram und bzw. oder Twitter). Des Weiteren ist ein Einschlusskriterium, dass körperliche Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit in der Studie betrachtet wird sowie das eigene Körperbild bzw. Aussehen. Auch Essverhalten, bzw. restriktives Essver- halten und das Risiko, ein gestörtes Essverhalten oder eine Essstörung zu entwi- ckeln, sind Einschlusskriterien der Studien. Um die Studien geografisch einordnen zu können, war hier das Kriterium, dass die Studien in Amerika, Europa oder Aus- tralien durchgeführt wurden. Zudem sind die Sprachen Deutsch bzw. Englisch Ein- schlusskriterien. Ein weiteres Kriterium ist, dass die Studien nicht älter als zehn Jahre sind, also seit 2009 durchgeführt wurden.
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"Die Nutzung der elektronischen Medien der DDR und der BRD durch die Jugendlichen": Teilbericht zur Studie "Jugendmedien 85"

"Die Nutzung der elektronischen Medien der DDR und der BRD durch die Jugendlichen": Teilbericht zur Studie "Jugendmedien 85"

Eine Differenzierung läßt sich nicht nur hinsichtlich der so­ zialen Gruppen, sondern auch hinsichtlich der überwiegenden Senderwahl feststellen: Dort, wo die Jugendlichen die Möglich­ keit haben, die Sender der beiden deutschen Staaten zu empfan­ gen, sind jene besonders "eifrige" Fernsehzuschauer, die das ganze ihnen zur Verfügung stehende Fernsehangebot nutzen. Von ihnen nutzen mehr als die Hälfte das Fernsehen täglich bis zu drei Stunden und mehr. Eine hohe Nutzungsfrequenz haben auch die Jugendlichen, die sich ausschließlich für das BRD-Fernsehen interessieren. Bei dieser Gruppe ist der prozentuale Anteil der Jugendlichen bemerkenswert, die täglich länger als vier Stunden fernsehen. Auffallend geringer ist die Nutzung des Fernsehens durch die Jugendlichen, die ausschließlich das DDR- Fernsehen empfangen. (Diese Aussage bezieht sich nur auf jene, die sich für das DDR-Fernsehen entscheiden, obwohl sie auch das BRD-Fernsehen empfangen könnten, also auf die Jugendli­ chen aus Magdeburg, Leipzig.) Die meisten dieser Jugendlichen haben ein weniger ausgeprägtes Bedürfnis, den größten Teil ihrer abendlichen Freizeit vor dem Fernseher zu verbringen. Mehr als die Hälfte von ihnen sieht täglich nur bis zu zwei Stunden fern.
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BSI TR-03127 - Architektur Elektronischer Personalausweis und elektronischer Aufenthaltstitel , Version 1.21

BSI TR-03127 - Architektur Elektronischer Personalausweis und elektronischer Aufenthaltstitel , Version 1.21

• Setzen einer neuen eID-PIN; • Anschalten der Nutzung der eID-Anwendung über die eID-PIN. Die Ausweisbehörde muss vor Ausgabe des Ausweises an den Inhaber zur Sicherstellung der Funkti- onsfähigkeit des Chips die dort gespeicherten Daten auslesen. Weiter hat der Inhaber eines Ausweises die Möglichkeit, sich die auf dem Chip gespeicherten Daten anzeigen zu lassen (Visualisierung). Umgesetzt werden diese Dienste mit Hilfe eines zertifizierten Moduls (vgl. Anhang A) auf Basis einer „EAC-Box“ nach [TR-03131] mit integriertem Kartenleser und PIN-Pad, die die Abwicklung der kryp- tographischen Protokolle und die Kommunikation mit der Berechtigungs-PKI (Abschnitt 5.2) über- nimmt. Zum Auslesen der gespeicherten Daten authentisiert sich das Modul als hoheitliches nationa-
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Nutzungsstatistiken elektronischer Publikationen

Nutzungsstatistiken elektronischer Publikationen

Netzwerk dar, bei dem eine Publikation von verschiedenen Anbietern, in unterschiedlichen technischen Umgebungen, in unterschiedlichen Stufen des Publikationsprozesses und zu unterschiedlichen Bedingungen zur Verfügung gestellt werden kann. Daher ist neben der Definition, was als Nutzung zu betrachten ist, entscheidend, welche Teilbereiche des Publikationsnetzwerkes man in eine Datenerhebung einbezieht. Hier geht es unter anderem um die Frage, welche Publikationen (z.B. nur Zeitschriftenartikel, die im ISI Web of Science ausgewertet werden, nur begutachtete Publikationen etc.), welche Anbieter der Publikationen (Verlage, Aggregatoren, institutionelle oder fachspezifische Open-Access- Repositories) oder welche Publikationsstufen (vor, während oder nach der Begutachtung) berücksichtigt werden. In Zukunft sind mit der Ausweitung des Publikationsbegriffes sicherlich auch wissenschaftliche Primärdaten bzw. Lernobjekte in ihrer Nutzung zu berücksichtigen.
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OPUS 4 | Medien im Alltag : Aneignung, Nutzung und Reflexion ; sechs Projektberichte

OPUS 4 | Medien im Alltag : Aneignung, Nutzung und Reflexion ; sechs Projektberichte

Das Medium Zeitung wurde von 13 der 18 Befragten mindestens einmal pro Woche genutzt, eine Zeitschrift von 14 und das Radio von 15 Personen. Bei allen drei Medien gab der Groß- teil der Nutzer, die das Medium mindestens einmal pro Woche nutzten, eine Dauer von ma- ximal einer oder ein bis zwei Stunden an. Ein Buch nutzten acht Personen mindestens ein- mal pro Woche für maximal eine oder maximal zwei Stunden. 17 der Interviewten gaben an, mehrmals pro Woche oder täglich fernzusehen, im Durchschnitt schauten sie dabei rund drei Stunden lang. Wesentlich häufiger nutzten die befragten Personen das Internet. Alle gaben an, das Internet mehrmals pro Woche zu nutzen, zwölf davon sogar täglich. Die durchschnitt- liche Nutzungsdauer betrug dabei zwischen drei und vier Stunden. Die eher traditionellen Informationsquellen Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und Radio wurden demnach vom grö- ßeren Teil der Befragten zwar benutzt, jedoch nicht besonders regelmäßig. Fernsehen und Internet wurden dagegen häufiger bzw. länger genutzt. Dies deckt sich mit der Angabe, dass unter den Befragten insgesamt das Internet, dicht gefolgt vom Fernsehen, mit Abstand am häufigsten als Informationsquelle genannt wurde. Für das Themengebiet Politik gaben neun Personen das Fernsehen als primäre Informationsquelle an. Das Internet wurde an zweiter Stelle siebenmal genannt. Eine Person gab an, sich gar nicht über Politik zu informieren. Die Personen, die sich im Fernsehen über Politik informierten, nannten dafür als bevorzugte Sender ARD (drei Nennungen), ZDF und N-TV. Im Internet bezogen die Befragten ihre In- formationen über Politik vorwiegend von den Onlineportalen von Spiegel oder Bild. Beim Themengebiet Sport wurden am häufigsten das Internet (neunmal) und das Fernsehen (achtmal) als Informationsquelle genannt. Beliebte Sender waren hier DSF und Eurosport sowie der Videotext. Im Internet informierten sich die Befragten bspw. auf kicker.de, espn.com, lifescore.com, sport1.de oder bild.de. Bei Wirtschaft nannten jeweils sechs Per- sonen das Fernsehen und das Internet als primäre Informationsquelle. Beliebte Portale wa- ren tagesschau.de, spiegel-online.de, focus.de, bild.de oder die yahoo-Startseite. Im Fern- sehen wurden Nachrichtensendungen genannt. Bei Sport und Wirtschaft gaben je drei Per- sonen an, sich gar nicht über diese Themen zu informieren.
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