Nach oben pdf Nachhaltiges Wachstum mit Umwelt- und Klimaschutz

Nachhaltiges Wachstum mit Umwelt- und Klimaschutz

Nachhaltiges Wachstum mit Umwelt- und Klimaschutz

12. Einsatz neuartiger Gasturbinentechnologie Nach dem erfolgreichen Verlauf des Testbetriebs für die neue und weltgrößte Gasturbine von Siemens, haben sich die E.ON Energie AG und die Siemens AG auf den weiteren Ausbau der Anlage zum effizientes- ten Gas- und Dampfkraftwerk (GuD) der Welt mit ei- nem Wirkungsgrad von über 60 Prozent verständigt. Der Prototyptestbetrieb für die Gasturbine dauerte insgesamt 18 Monate und war im August 2009 abge- schlossen. Der Umbau der reinen Gasturbinenanlage zum Gas- und Dampfkraftwerk wurde direkt im An- schluss im Herbst 2009 begonnen und der gesamte Umbau wird bis Mitte 2011 abgeschlossen sein. Die Anlage wird dann eine Leistung von 555 MW brutto im so genannten geschlossenen Kreislauf, also mit einer Gasturbine und einer Dampfturbine, erlangen. Durch den hohen Wirkungsgrad, der unter anderem auf der neuartigen Gastubinentechnologie beruht, leistet die Anlage einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. 13. Umwelt- und naturverträgliche Wasserkraft- nutzung
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Klimaschutz in finanzschwachen Kommunen: Mehrwert für Haushalt und Umwelt

Klimaschutz in finanzschwachen Kommunen: Mehrwert für Haushalt und Umwelt

Finanzschwache Kommunen, die ihren Haushaltsausgleich aus Eigenmitteln nicht erreichen und möglicherweise unter einem Haushaltssicherungskonzept arbeiten, unterliegen haushalts- und aufsichtsrechtlichen Restriktionen der Bun- desländer. Im Fall von Haushaltsengpässen erfolgt eine Priori- sierung von Maßnahmen: Pflichtaufgaben werden vorrangig behandelt. Dies leuchtet ein, denn Aufgaben wie Schul- und Straßenbau, Abwasserbeseitigung, die Beförderung der Schü- ler*innen und der Feuerschutz gehören zu den pflichtigen Selbstverwaltungsaufgaben von Städten und Gemeinden. Bestimmte Aufgaben im Bereich des Umwelt- und Klimaschut- zes oder die Sport-, Kultur- und Wirtschaftsförderung fallen hingegen in den freiwilligen Aufgabenbereich von Kommu- nen. Hierüber können die Kommunalvertreter*innen zwar eigenständig entscheiden; bei Haushaltsrestriktionen und Genehmigungspflichten durch die Kommunalaufsicht werden diese jedoch meist auch schneller gekürzt. Wichtig ist aber, dass auch Kommunen unter Haushaltssicherung freiwillige Ausgaben tätigen dürfen, d. h. der Spielraum für die kommu- nale Selbstverwaltung soll gesetzlich gewährleistet bleiben. Meist werden in Kommunen mit Haushaltssicherungskonzept rentierliche Investitionsmaßnahmen umgesetzt, wie beispiels- weise die Sanierung von Beleuchtungsanlagen oder Gebäuden. Strukturierende Maßnahmen, etwa die Einstellung eines*einer Klimaschutz- oder Energiemanager*in werden seltener initi- iert. Doch gerade hier können Kommunen langfristig einen entscheidenden Grundstein für eine nachhaltige Kommunal- entwicklung legen: denn Klimaschutzmanager*innen entlasten nicht nur das knappe Personal in Kommunen, sie helfen auch wichtige Netzwerke und Kooperationen zu erhalten und haben einen guten Überblick über überregionale Förderoptionen, die auch den angespannten Haushalt entlasten.
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Handlungsempfehlungen zum Empowerment von MigrantInnen zum Umwelt- und Klimaschutz

Handlungsempfehlungen zum Empowerment von MigrantInnen zum Umwelt- und Klimaschutz

Um eine gute Teilnehmerresonanz in Workshops, Aktionen oder Demonstrationen zum Thema Umwelt- und Klimaschutz zu erzielen, sollten bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen kulturspezifische und religiöse Feiertage berücksichtigt werden. Hierzu zählen z.B. türkische und russische Fastenzeiten, Newruz, Asure, Opferfest, Zucker- fest, „Maslenitza/Butterwoche“. Dies gilt auch für wichtige Sportereignisse, wie wichtige Fußballspiele, bspw. Galatasaray gegen Borussia Dortmund, oder die olympischen Spiele. Klima- und Umweltschutzaktionen sollten entweder nicht auf die im nachfolgenden ge- nannten Feiertage fallen oder aber in diese integriert werden. So eignen sich bspw. reli- giöse Fastenzeiten sehr gut, um für eine klima- und umweltschonende Ernährungsweise zu sensibilisieren, insbesondere dann, wenn in der Fastenzeit grundsätzlich auf Fleisch oder tierische Produkte verzichtet wird. Welche Feiertage genutzt werden können und welche nicht, lässt sich nicht pauschal benennen. Hierfür bedarf es einer guten Kenntnis der jeweiligen Communities. Bevor in Betracht gezogen wird, auf Veranstaltungen, die im Rahmen dieser Feiertage stattfinden, Infostände oder Veranstaltungen zum Thema Um- welt- und Klimaschutz durchzuführen, muss zunächst genau geprüft werden, ob die Adressat_innen dafür bereit sind und in welchem Umfang. Ansonsten wird eine derartige Veranstaltung ins Leere laufen oder gar Unmut hervorrufen. Etwas anderes ist es, wenn Geistliche zu Umwelt- und Klimaschutzthemen predigen, insbesondere in der Fastenzeit. Sollten Infostände und -veranstaltung bei den Festtagen nicht erwünscht sein, dann be- steht noch die Möglichkeit, Veranstaltungen, die im Rahmen der Festtage stattfinden,
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Betrieblicher Umwelt- und Klimaschutz in Augsburg

Betrieblicher Umwelt- und Klimaschutz in Augsburg

Die Stadt Augsburg, die IHK Schwa- ben, die Handwerkskammer für Schwaben und das Bayerische Lan- desamt für Umwelt unterstützen die Betriebe beim vorsorgenden Umwelt- und Klimaschutz. Alle angebotenen Bausteine bieten ein systematisches Herangehen. Empfehlenswert ist auch die Nutzung schon vorhandener Managementstrukturen.

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Empowerment von MigrantInnen und Geringverdienenden zum Umwelt- und Klimaschutz  - Ein Leitfaden für die Gestaltung aktivierender Maßnahmen

Empowerment von MigrantInnen und Geringverdienenden zum Umwelt- und Klimaschutz - Ein Leitfaden für die Gestaltung aktivierender Maßnahmen

Das Ziel aktivierender Klimschutzmaßnahmen ist es, Menschen zu befähigen (empowern), ihr bis- heriges Verhalten zu reflektieren und gegebenen- falls zu ändern. Das Thema „Empowerment von MigrantInnen und Geringverdienenden zum Um- welt- und Klimaschutz“ bietet ein weites Spek- trum an möglichen Handlungsfeldern, in denen Maßnahmen initiiert werden können. So ist zu- nächst zu entscheiden, ob ein einzelnes Hand- lungsfeld oder mehrere Handlungsfelder kombi- niert thematisiert werden sollen: Geht es um Möglichkeiten zur Nutzung alternativer Verkehrs- mittel, um Energieeinsparung im Haushalt, um- weltfreundlichere Ernährung durch Erhöhung des Konsums von regionalen und biologischen Pro- dukten oder um Förderung des Engagements in Organisationen zum Umwelt- und Klimaschutz? Wichtig ist, den Fokus der Maßnahme und die Ziele, die auf den unterschiedlichen Ebenen mit ihr erreicht werden sollen, klar abzugrenzen und mit allen Projektbeteiligten abzustimmen.
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Weiterentwicklung von Verfahren zur Biogasproduktion aus organischen Reststoffen und Energiepflanzen im Zielsystem Umwelt, Energie und Klimaschutz / vorgelegt von Christoph Resch

Weiterentwicklung von Verfahren zur Biogasproduktion aus organischen Reststoffen und Energiepflanzen im Zielsystem Umwelt, Energie und Klimaschutz / vorgelegt von Christoph Resch

Die Abfallwirtschaft wurde in den letzten Jahrzehnten zu einer wachsenden Aufgabe im Umwelt- und Klimaschutz. Durch Landverbrauch und unkontrollierte flüssige Emissionen in den Boden und in Gewässer sowie Methanemissionen in die Atmosphäre ist die Deponierung von organisch abbaubaren Abfällen heute in Europa keine Option mehr. Die europäische Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/EG definiert eine fünfstufige Zielhierarchie, bei der die Vermeidung vor Verwertungsschritten steht und die Beseitigung erst die letzte Stufe darstellt. An einer konkreten Verordnung für organische Abfälle und der damit erhofften Stärkung der anaeroben Verwertung wird noch gearbeitet. 2008 stellte die Europäische Kommission dazu ein Grünbuch vor, in dem der Addition von energetischer Nutzung und dem Schließen von stofflichen Kreisläufen im Sinne der Ressourcenschonung noch nicht die gewünschte Bedeutung beigemessen werden (Europäische Kommission, 2008). Die striktere Trennung und Bereitstellung organischer Reststoffe begünstigt die Umsetzung effizienter Anlagen in einer ausreichenden Ausbaugröße.
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Klimaschutz und Klimapolitik (Schülerheft/SEK) [Archiv] | Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMUB-Bildungsservice | Umwelt im Unterricht

Klimaschutz und Klimapolitik (Schülerheft/SEK) [Archiv] | Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMUB-Bildungsservice | Umwelt im Unterricht

Felix setzt wieder sein überlegenes Grinsen auf. Aber er sagt nichts. Noch nicht. Denn erst einmal geht Viona in die Luft und giftet Aysche an. „Und, Schätzchen, was glaubst du, wer die Konzerne dazu bringt, ein bisschen weniger herauszublasen?“ Die Antwort gibt sie natürlich gleich selbst: „Der Staat!“ Triumphierend blickt Viona in die Runde. Felix wartet, bis ihr Blick bei ihm angekom- men ist, und sagt dann: „Die Konzerne agieren doch längst in mehreren Staaten. Weltweit, global! Und der ganze Dreck macht doch auch nicht an der Grenze halt! Was kann ein einzelner Staat da ausrichten?“ „Also, mal ehrlich, Alter“, ruft Manuel aus. „Eben willst du noch jeden einzelnen Men- schen verantwortlich machen und nun traust du einem einzelnen Staat nichts zu!“ „Hast du da ein Problem?“, wehrt sich Felix. „Einzelne können sich ja auch zusammentun, zum Beispiel in NGOs .“ „Endschiou?“ „Ja, Viona, NGO, zu deutsch NRO – Nichtregierungs organisationen.“ Schweigen. Nach einer Weile sagt Aysche: „Haben nicht alle, von denen wir gerade gesprochen haben, Einfluss auf den Klimaschutz? Jeder an seiner Stelle?“ Doch Viona ist noch nicht für einen Kompromiss zu haben: „Und wer dann nicht mehr weiter weiß, der gründet einen Arbeitskreis?!“ „Oder eine
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Klimaschutz und Klimapolitik (Lehrerheft/SEK) [Archiv] | Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMUB-Bildungsservice | Umwelt im Unterricht

Klimaschutz und Klimapolitik (Lehrerheft/SEK) [Archiv] | Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMUB-Bildungsservice | Umwelt im Unterricht

In den Lehr- und Rahmenplänen wird der Klimawandel meist über das Thema „Fossile Brennstoffe“ in den Unterricht eingeführt. Dabei steht die Beschäftigung mit der Braun- und Steinkohle sowie dem Erdöl deutlich im Vordergrund, verknüpft mit der Aufforderung, sich mit den Problemen der Nut- zung fossiler Energieträger auseinanderzusetzen. Erdöl zum Beispiel wird als fossiler Rohstoff identifi- ziert, der eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung hat, zugleich aber eine endliche Ressource ist, deren Verbrennung zum Klimawandel beiträgt und die zudem aufgrund der Verteilung der Lager- stätten auf der Welt immer auch Anlass für Konflikte bietet. Selten nur findet sich in Schulbüchern die Bedeutung der Abholzung der Regenwälder für den Klimawandel, auch der Faktor „Verkehr“ fällt oftmals unter den Tisch. Der Treibhauseffekt wird physikalisch wie chemisch erörtert und die einzel- nen Bestandteile des Treibhausgasgemisches werden in Hinblick auf ihre Entstehungshintergründe analysiert. In diesen Kontext werden Fragen zur Ressourcenverteilung in Bezug auf fossile Energieträ- ger, zum Ressourcenverbrauch pro Land, zum Wachsen der Weltbevölkerung und dem damit wahr- scheinlich einhergehenden Anstieg des Ressourcenverbrauchs gestellt. Zur Behandlung der Ursachen des Klimawandels gehört in der Regel auch ein Hinweis auf die Hauptverursacher. Kaum einmal fin- det man aber Rückbezüge auf historische Daten und mit den Klimaveränderungen einhergehende faktische oder potenzielle Extremereignisse wie Stürme, Dürren, Überschwemmungen usw. Zu 2: Allgemeiner Klimaschutz und Klimapolitik
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Vorgespräche zur Informationsveranstaltung "Verkehr im Pankower Osten" der Senatsverwaltung Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Vorgespräche zur Informationsveranstaltung "Verkehr im Pankower Osten" der Senatsverwaltung Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Die bürgernahe Aufarbeitung der Inhalte gelte nicht nur für die Pla- nungen der Senatsverwaltung, sondern auch für die von außen einge- reichten Vorschläge im Projektbeirat Blankenburger[r]

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Energie & Umwelt: Was läuft falsch beim Klimaschutz?

Energie & Umwelt: Was läuft falsch beim Klimaschutz?

strom umzusetzen. Dr. Felix Christian Matthes kom­ mentiert: «Dafür müssten jährlich 25–35 neue AKW in Betrieb gehen». Matthes ist Koordinator Energie & Klimaschutz des Öko­Instituts in Deutschland. «In der westlichen Welt gibt es nur einen Hersteller für Reaktordruckgefässe, nämlich die Japanes Steel Works – mit einer Fertigungskapazität von fünf Reak­ tor­Druckbehältern im Jahr». Das heisst: es gibt einen Produktionsengpass. Einer der weltgrössten franzö­ sischen Atomkonzerne AREVA plane zum Beispiel für die nächsten Jahre nur einen Reaktor pro Jahr zu bauen. «Es ist ein offenes Geheimnis der Branche, dass AREVA froh ist über den südafrikanischen Entscheid, auf einen Ausbau zu verzichten. Die Kapazitäten hätten gefehlt».
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Klimaschutz und Klimapolitik (Schülerheft/in englischer Sprache) [Archiv] | Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMUB-Bildungsservice | Umwelt im Unterricht

Klimaschutz und Klimapolitik (Schülerheft/in englischer Sprache) [Archiv] | Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMUB-Bildungsservice | Umwelt im Unterricht

BACKGROUND INFORMATION FOR TEACHERS.. © 2008 Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation and Nuclear Safety.. BACKGROUND INFORMATION FOR TEACHERS.[r]

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Klimaschutz und Klimapolitik (Lehrerheft/in englischer Sprache) [Archiv] | Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMUB-Bildungsservice | Umwelt im Unterricht

Klimaschutz und Klimapolitik (Lehrerheft/in englischer Sprache) [Archiv] | Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMUB-Bildungsservice | Umwelt im Unterricht

Get your pupils to talk to their parents, brothers, sisters, and other relations, friends and acquain- tances about what they can do. Maybe you could agree on joint goals and measures an[r]

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Klimaschutz und Klimapolitik (Schülerheft/in französischer Sprache) [Archiv] | Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMUB-Bildungsservice | Umwelt im Unterricht

Klimaschutz und Klimapolitik (Schülerheft/in französischer Sprache) [Archiv] | Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMUB-Bildungsservice | Umwelt im Unterricht

Le ministère fédéral de l’Environnement édite, en collaboration avec Zeitbild Verlag et le secteur Futurologie pédagogique de l’Université libre de Berlin, du matériel didacti- que relat[r]

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Klimaschutz und Klimapolitik (Lehrerheft/in französischer Sprache) [Archiv] | Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMUB-Bildungsservice | Umwelt im Unterricht

Klimaschutz und Klimapolitik (Lehrerheft/in französischer Sprache) [Archiv] | Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMUB-Bildungsservice | Umwelt im Unterricht

Le lien entre le changement climatique et la consommation de ressources fossiles comme le pét- role, le gaz ou la houille, ainsi que la croissance économique mondiale face à la détresse [r]

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Klimaschutz und Klimapolitik (Schülerheft/in polnischer Sprache) [Archiv] | Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMUB-Bildungsservice | Umwelt im Unterricht

Klimaschutz und Klimapolitik (Schülerheft/in polnischer Sprache) [Archiv] | Umwelt im Unterricht: Materialien und Service für Lehrkräfte – BMUB-Bildungsservice | Umwelt im Unterricht

A Systemy stworzone przez człowieka (należą do nich np. zaopatrzenie w wodę, gospodarka żywnościowa, energia i przemysł, tereny mieszkalne, zdrowie) na kontynencie są generalnie bardzo[r]

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Statusbericht Kommunaler Klimaschutz: Erste Fortschreibung 2020: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Statusbericht Kommunaler Klimaschutz: Erste Fortschreibung 2020: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

die EU-Kommission hat Ende 2019 mit dem Vorschlag für einen European Green Deal die Weichen für eine klima- neutrale Zukunft gestellt. Bis 2050 wird innerhalb der EU die Treibhausgasneutralität angestrebt. Das deckt sich mit dem jüngst auf Bundesebene beschlossenen Klimaschutzgesetz. Baden-Württemberg ist damit befasst, das Klimaschutzgesetz des Landes weiterzuentwickeln sowie das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept fortzuschreiben. Damit wird in Baden-Württemberg der verbindliche Rahmen für den Klima- schutz gestärkt. Die dort anvisierten Ziele können erreicht werden, wenn auf allen Ebenen der Klimaschutz ernsthaft vorangetrieben und konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Im Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg haben wir die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand beim Klimaschutz rechtlich verankert. Die Gemeinden, Städte und Landkreise des Landes nehmen damit eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz ein. Für die Bürgerinnen und Bürger sind Klimaschutzaktivitäten vor der eigenen Haustüre direkt sichtbar und spürbar. Auch die Folgen des bereits begonnenen Klimawandels zeigen sich dort schon unmittelbar. Der hier vorgelegte Statusbericht zum kommunalen Klimaschutz gibt einen Überblick über die kommunalen Klimaschutzaktivitäten im Land. Es werden auch Klimaschutzstrukturen und konzeptionelle Ansätze im Land beleuchtet. Einen Schwerpunkt bildet die Darstellung von Bundes- und Landesförderprogrammen zum Klimaschutz und deren Inanspruchnahme durch die Kommunen. Der Bericht zeigt, in welchen Bereichen bereits erfolgreich Klimaschutz- aktivitäten umgesetzt werden und an welchen Stellen noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Das Land hat 2015 mit den kommunalen Landesverbänden den Klimaschutzpakt geschlossen, welcher in diesem Jahr zum zweiten Mal fortgeschrieben wird. Wir entwickeln unsere Förderung kontinuierlich weiter, um die Kommunen bei ihren Anstrengungen für den Klimaschutz zu unterstützen und wesentliche Förderlücken zu schließen.
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Haushaltsplan von Berlin: Einzelplan 07 Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Haushaltsplan von Berlin: Einzelplan 07 Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Die EFRE-Verordnung für die Förderperiode 2014-2020 sieht vor, dass mindestens 20 v. H. der EFRE-Mittel gezielt für Maßnahmen zur Senkung von CO2-Emissionen einzusetzen sind. Die Umweltförderung erhält hierdurch mehr Gewicht. Das BENE-Programm – bestehend aus zwei Förderlinien – sieht zum einen die Förderung von Energieeffizienzmaßnah- men insbesondere in öffentlichen Infrastrukturen und in Unternehmen, die Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien und eine Unterstützung der nachhaltigen CO2-neutralen Mobilität vor. Zum anderen sind in einer Mischachse mit der Inte- grierten Stadtentwicklung Maßnahmen zur Verbesserung der Natur und Umwelt in sozial benachteiligten Gebieten vorge- sehen. Diese beinhaltenen Projekte zum Umbau und zur baulichen Anpassung von Parks und Grünanlagen, zur besseren Vernetzung von Grünflächen sowie Maßnahmen zur Reduzierung von Umweltbelastungen (Luft- und Lärmbelastungen), zur Verbesserung der ökologischen Qualität und zum Erhalt und Ausbau von lokal wirksamen grünen Ausgleichspotenzia- len.
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Energie & Umwelt: Klimaschutz: viel heisse Luft!

Energie & Umwelt: Klimaschutz: viel heisse Luft!

Die eingesparte ist die güns tigste Kilo - wattstunde Strom: Gemäss BFE-Energie - perspektiven beträgt das Sparpotenzial bis 2050 rund 24,4 TWh (im 2010 ist der CH-Stromverbrauch auf rund 60 TWh/ Jahr gestiegen). Die Energieeffizienz ist somit das A und O für den Atomaus- stieg. Erfolgt dieser wichtigste Schritt mit der nötigen Konsequenz, lässt sich auch der verbleibende Strombedarf (da die AKW stillgelegt werden) von 25 TWh/Jahr durch neue Wasserkraft, Erneuerbare und notfalls mit Wärme- Kraftkoppelung (WKK) abdecken. Die 2°-Grenze beim Klimaschutz und die 2000-Watt-Gesellschaft sind dabei nicht bloss (Fern-)Visionen, sondern müssen als verbindliche Ziele den Weg weisen. Klar ist: Der Atomausstieg wird eine gut- schweizerische Kompromisslösung. Die Parteien-Allianz für den Atomausstieg muss bedächtig vorgehen, denn die altbekannten AtombefürworterInnen werden die «neue Energiepolitik» und die hierfür notwendigen Massnahmen weiterhin gezielt torpedieren. <
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Nachhaltiges Landmanagement, differenzierte Landnutzung und Klimaschutz

Nachhaltiges Landmanagement, differenzierte Landnutzung und Klimaschutz

fragen (SRU). Dieser gab in seinem Sondergutachten über Umweltprob- leme der Landwirtschaft von 1985 die bis dahin gründlichste und aus- führlichste Darstellung der Situation des Bodens, empfahl darüber hin- aus aber auch eine Neuorientierung der Landwirtschaft (und legte damit auch schon die Grundlagen für ein nachhaltiges Landmanagement). Das Gutachten stieß in der Landwirtschaft auf entschiedene Ablehnung, was den Rat von Sachverständigen für Umweltfragen veranlasste, in seinem Umweltgutachten 1987 erneut dem Bodenschutz ein eigenes Kapitel zu widmen. Damit blieb der Boden auf der politischen Agenda. Die Bundesregierung beschloss 1987 konkrete „Maßnahmen zum Boden- schutz“ mit rechtlichen und technischen Regelungen, und die Enquête- Kommission „Schutz des Menschen und der Umwelt“ des 12. Deutschen Bundestages (1994) forderte den sorgsamen Umgang mit Böden als endlicher Ressource und die Erhaltung bzw. Wiederherstellung ihrer Funktionen, wozu auch die Einschränkung der Landflächenbeanspru- chung durch Siedlung und Verkehr gehöre.
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Nachhaltiges Landmanagement, differenzierte Landnutzung und Klimaschutz

Nachhaltiges Landmanagement, differenzierte Landnutzung und Klimaschutz

180 Vgl. Stigson, B. (chair), Babu, S. P., Bordewijk, J., O’Donnell, P., Haavisto, P., Morgan, J., Osborn, D.: Peer Review der deutschen Nachhaltigkeitspolitik, Genf, Kuala Lumpur, Amsterdam, Helsinki, Washington, Ottawa, London 2009, S. 59: In der „kritischen“ Untersuchung der deutschen Nachhaltigkeitspolitik wird u.a. ausgeführt: „Einen Großteil der letzten 30 Jahre war Deutschland Innovations- zentrum für die Entwicklung Europas und der europäischen Politik. Deutschland nutzte diese Position, um eine starke Umwelt- und Nachhaltigkeitsagenda in Eu- ropa mit voranzutreiben. In den letzten Jahren scheint dieses kreative Verhältnis jedoch in gewissem Maße ins Wanken geraten zu sein. Deutschland wird teilweise als das Land wahrgenommen, das versucht, Vorschläge der Europäischen Kom- mission oder anderer zu bremsen, um schnellere Fortschritte im Bereich der Nachhaltigkeit zu erzielen. Dies zeigt z. B. die Debatte zur Frage der Festlegung ehrgeiziger CO2-Grenzwerte für Pkws. Ähnlich trägt die Art und Weise, wie Deutschland im Juni 2009 den Gesetzentwurf zur nationalen CO2-Abscheidung und -Speicherung ablehnte, nicht zur Nachhaltigkeit bei. Es führte zu weit, sich hier mit den nur teilweise zutreffenden Ausführungen des ersten Peer Reviews auseinander zu setzen. Der die niederländische Nachhaltigkeitspolitik betreffende Peer Review benennt die eigentlichen Restriktionen der Nachhaltigkeitspolitik (die auch für Deutschland zutreffen) deutlicher und zutreffender, vgl. Dalal-Clayton, D. B., Krikhaar, F.: A New Sustainable Development Strategy, a. a. O.
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