Nach oben pdf Lizenzen – Open Educational Resources (OER): Impulsvortrag

Lizenzen – Open Educational Resources (OER): Impulsvortrag

Lizenzen – Open Educational Resources (OER): Impulsvortrag

Namensnennung – nur nicht-kommerzielle Nutzung (Achtung: problematisch für Privatschulen; nicht für Wikipedia nutzbar). Namensnennung – nur nicht-kommerzielle Nutzung – Weitergabe unter[r]

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Open Educational Resources (OER) in der Hochschullehre - Anwendungsfall Informationssicherheit

Open Educational Resources (OER) in der Hochschullehre - Anwendungsfall Informationssicherheit

W¨ahrend f¨ur Werke der Kunst oder Musik h¨aufig der vom Urheberrecht gesch¨utzte Profit im Vordergrund steht, ist f¨ur Bildungsmaterialien eine einfache Verbreitung meist zentraler. Durch eine zielgruppenorientierte und einfache Anpassung von Bil- dungsmaterialien profitieren besonders die Lernenden. Nichtsdestotrotz konnte die- se Arbeit auch herausstellen, wie trotz Einsatz freier Lizenzen wirtschaftlicher Er- folg generiert werden kann. Dabei lehnen sich die gezeigten Gesch¨aftsmodelle an etablierte Modelle aus dem Open-Source- und dem Journalismus-Bereich an. Be- sonders interessante Gesch¨aftsmodelle bauen unmittelbar auf die einfache Verbrei- tung von OER auf: So k¨onnen allgemeine Bildungsmaterialien unter freier Lizenz ver¨offentlicht und zu Werbezwecken eingesetzt werden. Sobald ein Interessent weitere Unterst¨utzung ben¨otigt – etwa durch Seminare –, werden die freien Bildungsmateria- lien durch kostenpflichtige Serviceleistungen erg¨anzt. Dadurch r¨uckt die Erstellung der Materialien in den Hintergrund und die Implementierung der Maßnahmen in den Vordergrund. Durch die große Transparenz dieses Modells k¨onnen Maßnahmen zur Qualit¨atssicherung einfach etabliert werden.
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Praxisrahmen für Open Educational Resources (OER) in Deutschland

Praxisrahmen für Open Educational Resources (OER) in Deutschland

heberrechtsgesetz als wichtiger Rechtsrahmen angepasst werden. Urheberinnen und Urheber müssen in die Lage versetzt werden, anderen Personen auf möglichst simple Art und Weise die für Bildungszwecke entscheidenden Nutzungsrechte an den von ihnen erstellten Materialien einzuräumen. Die Einführung einer allgemeinen Bildungs- schranke im Urheberrecht in Form eines konsistenten und umfassenden Ansatzes anstatt des bisherigen Stückwerks an Detailregelungen und Ausnahmen wird bereits disku- tiert. Hinzu kommt hier die Schwierigkeit, dass nicht nur im Kontext des Lebenslangen Lernens oft nicht eindeutig fest- gelegt werden kann, wo Bildung anfängt und wo sie endet. Ohne auf gesetzgeberische Ergebnisse warten zu müssen, können Erstellende und Nutzende von Bildungsmaterialien bereits heute auf die erwähnten freien Lizenzen zurück- greifen. Freie Lizenzen werden auch „Open-Content-Li- zenzen“ genannt, wobei das Lizenzen-Set von creative Commons die mit Abstand bekannteste Form solcher Frei- gabewerkzeuge darstellt. Der Einsatz von Creative-Com- mons-Lizenzen (CC-Lizenzen) für die Bereitstellung von OER ist im Vergleich zu anderen freien Lizenzen nicht nur aufgrund ihrer großen Verbreitung, sondern auch aufgrund ihrer Vielzahl an kombinierbaren Lizenzelementen sinnvoll. Damit die mit freien Lizenzen grundsätzlich rechtlich er- laubte Weiterbearbeitung und Nachnutzung auch prak- tisch funktioniert, muss zusätzlich technisch sichergestellt werden, dass OER auch in offenen Formaten vorliegen (vgl. Pickhardt, 2015).
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Öffnung der Bildung. Zur Diskussion um Open Educational Resources

Öffnung der Bildung. Zur Diskussion um Open Educational Resources

Der bildungspolitische und wissenschaftliche Dis- kurs über freie Bildungsressourcen rekurriert in aller Regel auf die grundlegende Definition der Hewlett Foundation. Der zufolge sind unter OER „frei zugängliche Lehr-, Lern- und Forschungs- ressourcen“ zu verstehen, „die gemeinfrei sind oder auf Basis freier Lizenzen die Verwendung und Veränderung erlauben. Open Educational Resour- ces umfassen vollständige Kurse, Kursmaterialien oder -aufgaben, Lehrbücher, Videos oder Anwen- dungsprogramme sowie andere Werkzeuge, Ma- terialien oder Techniken, die genutzt werden, um den Wissenserwerb zu unterstützen“. Das Prinzip der so genannten „4R“ nach David Wiley, wonach die Optionen des „Reuse, Revise, Remix, Redistri- bute“ das zentrale Merkmal von OER darstellen, akzentuiert besonders den Gesichtspunkt der freien Verfügbarkeit und Modifizierbarkeit von Bildungs- medien. Eine wesentliche Voraussetzung von OER besteht zudem in deren offener, die rechtssichere Verwendung gewährleistender Lizenzierung – zu-
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Offene Lehr- und Forschungsressourcen. Open Access und Open Educational Resources

Offene Lehr- und Forschungsressourcen. Open Access und Open Educational Resources

Die Angebote von offenen Bildungsressourcen sind zahlreich und vielfältig, und es ist schwierig und her- ausfordernd, sich einen Überblick über sie zu verschaffen. Für deutschsprachige Lernmaterialien ist bei- spielsweise für den Schulsektor das ZUM-Wiki (wiki.zum.de) ein guter Start, bei dem dank der Wiki-Tech- nik auch gleich mitgearbeitet werden kann. Der Service Edutags.de und das OER-Wiki (oer.tugraz.at) stel- len Versuche dar, einen Einstieg und Überblick über deutschsprachige Materialien zu verschaffen, zahlrei- che fachbezogene Angebote versuchen dies für ihre jeweilige Disziplin. Suchmaschinen und Suchfunktio- nen bei Portalen für Videos oder Fotos erlauben häufig eine eingeschränkte Suche nach Materialien, die mit entsprechen Lizenzen (in der Regel Creative Commons) versehen wurden. Ein guter Start für Recherchen von OER stellt das Angebot Wikieducator.org dar, bei ihm dreht sich vieles um OER selbst, beispielsweise gibt es dort auch Tutorials zu OER.
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Open Educational Resources als neue Aufgabe für Wissenschaftliche Bibliotheken

Open Educational Resources als neue Aufgabe für Wissenschaftliche Bibliotheken

Entstanden sind die sogenannten ’Jedermannlizenzen’ oder Public Licences. Zu den bekann- testen zählen die GNU Free Documentation License (GFDL) für die Beschreibung von Soft- ware und anderen Produkten und die Creative Commons Public Licenses (CC-Lizenzen) für alle Arten von Inhalten, an denen Urheber- oder Leistungsschutzrechte bestehen könnten. 46 Die ’Creative Commons Initiative’ 47 ist eine 2001 in den USA gegründete Non-Profit- Organisation. Sie bietet vorgefertigte Lizenzverträge, mit deren Hilfe Rechteinhaber geschütz- te Inhalte freigeben können. Wichtig dabei ist, dass sich CC-Lizenzen im rechtlichen Rahmen des jeweiligen Landes bewegen und dadurch der Schutz durch das Urheberrecht (bspw. § 2, ’Geschützte Werke’ im Deutschen Urheberrecht) 48 nicht aufgegeben wird. 49 Da das ’All rights reserved / Alle Rechte vorbehalten’ des Urheberrechts dem Wesen von OER widerspricht, werden mit der Vergabe der CC-Lizenzen dem Nutzer vom Rechteinhaber die Rechte einge- räumt, die benötigt werden, um die Nutzungsfreiheiten der OER ’Some rights reserved / Eini-
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Open Educational Resources – Onlineplattformen unter der Lupe: eine explorative Analyse

Open Educational Resources – Onlineplattformen unter der Lupe: eine explorative Analyse

Zwar kennzeichnen alle Plattformen ihre Materialien mit einer CC-Lizenz, doch wird da- bei uneinheitlich vorgegangen. Zum Teil finden sich die Angaben im Impressum, in an- deren Fällen sind sie direkt bei den Materialien angeführt. Der standardisierte Lizenzhin- weis und die Beschreibung der Nutzungsrechte sind dabei nicht immer deckungsgleich. Beispielsweise stellen MidS und LeOn ihre Materialien unter eine CC-BY-SA Lizenz, MidS schränkt die Verwendung der Materialien aber auf die Vervielfältigung und Ver- breitung ein – eine Bearbeitung ist damit offiziell nicht gestattet; auf LeOn wird die Nut- zung für außerschulische Zwecke untersagt. Diese Einschränkungen sind allerdings bei dieser Lizenz nicht vorgesehen. Uneinheitlichkeiten und z. T. auch Widersprüche in der Lizenzierung der Materialien sind insbesondere dann problematisch zu bewerten, da nut- zungsbeschränktes Material irrtümlicherweise als OER wahrgenommen werden kann. Ins- besondere, wenn Plattformen auf Fremdangebote zurückgreifen und auf diese weiterlei- ten, stellt sich zusätzlich die Problematik, dass die Lizenzen nur für das Angebot auf der Onlineplattform selbst und nicht für verlinkte Lehr-/Lernmaterialien gelten.
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Open Educational Resources (OER). Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes in Hochschulen

Open Educational Resources (OER). Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes in Hochschulen

wird darüber hinaus der korrekte Nachweis mitunter vernachlässigt, da die lange Auf- führung von URLs überfl üssig oder gar störend wirkt. In der Tat kann die Praxis der CC-Lizenzen diesbezüglich zum Problem werden, wenn es sich um mehrfach ange- passtes Material handelt. In diesen Fällen kann der Nachweis der digitalen Verwen- dungskette, wird er ausformuliert, in erhebliche Unübersichtlichkeit münden und es können sich so allzu leicht Fehler einschleichen. Im universitären Kontext ist zudem darauf zu achten, wer überhaupt die Nutzungsrechte innehat und damit berechtigt ist, Material zu lizenzieren. Beispielsweise sind und bleiben wissenschaft liche Mitarbei- ter*innen zwar Urheber*innen des Materials, das sie für die Lehre produziert haben, doch möglicherweise handelt es sich um Dienstwerke. Damit würden die exklusiven Nutzungsrechte bei der Universität liegen oder doch zumindest bei den vorgesetzten Professor*innen und den Urheber*innen stünde eine freie Verbreitung nicht zu. Nicht zuletzt stimme ich Seemann zu, wenn er meint, anstelle neuer Lizenzmodelle bedürfe 7 Es handelt sich dabei um die sogenannte TULLU-Regel. Hierzu u. a. Jöran Muuß-Merholz und Sonja Borski: OER leicht gemacht mit der TULLU-Regel, https://open-educational-resources. de/oer-tullu-regel/.
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pub H-BRS | Open Educational Resources in Einführungsveranstaltungen der Ingenieurmathematik

pub H-BRS | Open Educational Resources in Einführungsveranstaltungen der Ingenieurmathematik

Die jeweiligen Angebote aus dem Bereich der OER sollten von Lehrenden aber sehr differenziert betrachtet werden. Auf der einen Seite bieten die im Internet an- gebotenen Videos, Skripte oder Aufgaben einen erheblichen Nutzen für Lehrende und Studierende, da es unter anderem sowohl ökonomische Vorteile durch die Nachnutzung der Ressourcen (geringer finanzieller Aufwand), organisatorische Vorteile (das Speichern ist dauerhaft möglich) als auch rechtliche und technische Vorteile gibt (Lizenzen erleichtern die Nachnutzung) (BRAUN, 2008). Auf der anderen Seite muss die bzw. der Lehrende aber sehr genau prüfen, ob die einge- setzten OER qualitativ den geforderten Ansprüchen entsprechen, da teilweise kei- ne Qualitätskontrolle vorhanden ist, so dass Anspruch und Aktualität nicht immer zum Erreichen der gewünschten Kompetenzstufe führen. Zudem gibt es Hürden im Bereich der praktischen Nutzung, da es in bestimmten Bereichen durch mangelnde
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Die Open Educational Resources Bewegung – Optionen und Hürden für Lehrende an deutschen Hochschulen

Die Open Educational Resources Bewegung – Optionen und Hürden für Lehrende an deutschen Hochschulen

tent-Lizenzen liegt im möglichen Verbot von Bearbeitungen. Während dies im Open Source oder Free Software Bereich praktisch unbekannt und auch uner- wünscht ist, werden derartige Lizenzarten von Urhebern der Open Educational Resources im Bereich Open Content doch relativ häufig vergeben (Mantz, 2007, S. 417). Bei Open Content wird darüber hinaus – anders als bei Open Source – die kommerzielle Verwendung häufig untersagt, in der Definition der UNESCO ist dies sogar explizit aufgenommen. Eine Auswertung der Yahoo back-links 9 zu Inhalten unter den sogenannten Creative Commons-Lizenzen zeigt, das zwei Drit- tel der lizenzierten Inhalte eine kommerzielle Nutzung ausschließen. Downes und Tuomi weisen darauf hin, dass sich die OER-Gemeinde hier Möglichkeiten in Bezug auf Verbreitung und Nachhaltigkeit nimmt (Downes, 2007, S. 36; Tuomi, 2006, S. 31). Die ursprünglichen Absichten eines OER Autors können durch ei- nen non-commercial Lizenz durchaus untergraben werden, da viele der anderen offenen Lizenzen, die z. B. in Projekten wie der Wikipedia genutzt werden, nicht kompatibel sind. Erik Möller gibt daher die Empfehlung, über die Nutzung der Share-Alike Lizenz nachzudenken, die eine Verwertung im großen Stil aus- schließt (Möller, 2006, S. 278), aber z. B. die Verwendung in einem werbefinan- zierten Weblog erlaubt. Auch entsteht durch diese Einschränkung eine Rechtsun- sicherheit (Dr. R. Mantz, Jurist, persönliches Gespräch, 24. April 2008) – ab wann nutzt bspw. ein Bildungsanbieter eine OER kommerziell? Wenn er Gebühren für seine Kurse erhebt? Wie steht es mit Webseiten, die sich via Werbung (co- )finanzieren. Wiley hält dagegen, dass viele Institutionen die non-commercial Bedingung als Einstieg in die Welt der OER brauchen und diese Lizenz deswegen nicht herabgesetzt werden darf (Wiley, 2007d).
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Fallvignetten und didaktische Muster. Forschungsartefakte im Kontext von Open Educational Resources und Practices

Fallvignetten und didaktische Muster. Forschungsartefakte im Kontext von Open Educational Resources und Practices

151 Fallvignetten und didaktische Muster [12.04.2018] nach Deimann 2018). Der dahinterliegende Geist ist der einer allen frei zugänglichen Bildung (vgl. Mayrberger & Hofhues 2013). Darüber hinaus ist es aber auch möglich bzw. vorgesehen, Inhalte zu adaptieren, darauf auf- zubauen und sie in veränderter Form anzuwenden (vgl. Hylen 2006). So wer- den als OER beispielsweise Lerninhalte wie Kurse und Lernressourcen bezeich- net, Tools wie Software (bspw. LMS) sowie Ressourcen zur Implementation wie Lizenzen (ebd.).

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Bildung für alle – eine Neuauflage? Offenheit und Teilen in der Open Educational Resources (OER) Bewegung

Bildung für alle – eine Neuauflage? Offenheit und Teilen in der Open Educational Resources (OER) Bewegung

Fragen nach der Bedeutung privater und öffentlicher Dimensionen in Bil- dungsprozessen und Forderungen nach Bildung für alle werden in der Pädago- gik seit Jahrhunderten diskutiert. Die Rolle von Medien und Mediendynami- ken wurde dabei weithin unterschätzt. In den letzten Jahren wurden allerdings vielfältige Initiativen entwickelt mit dem Ziel der Öffnung von Bildung mit- tels digitaler Kommunikationstechnologien und Creative Commons-Lizenzen sowie massive open online courses (moocs). Heute findet die Bezeichnung Open Educational Resources (OER) breite Verwendung als Überbegriff für Initiativen zur Schaffung von frei verfügbaren Inhalten, OER Commons, Open Courseware (OCW), OER-Archiven, OCW-Suchhilfen sowie universitären OCW-Initiativen und ähnlichen Aktivitäten. Auf der einen Seite werden in den einschlägigen Debatten und Praktiken alte Motive der Bildung für alle wieder aufgegriffen. Auf der anderen Seite spielen spezifische Auffassungen der gemeinsamen Nutzung eine zentrale Rolle bei Strategien bezüglich frei zugänglicher Inhalte und offener Bildungsmedien. Der Beitrag beginnt (1) mit einem Abriss über ausgewählte Auffassungen von Offenheit und Teilen in bildungsbezogenen Zusammenhängen, gefolgt (2) von einer Erörterung ihrer Relevanz für OER-Entwicklungen mittels der Gegenüberstellung und Relati- onierung von konzeptuellen Dimensionen. Abschließend (3) zielt der Beitrag auf eine Interpretation der Formen des Teiles als mediale Formen sowie die Unterscheidung von starken und schwachen Formen des Teilens und deren Relevanz für Bildungsprozesse. 1
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Inklusive Open Educational Resources. Wie frei verfügbare Bildungsmaterialien im Umgang mit Heterogenität helfen können

Inklusive Open Educational Resources. Wie frei verfügbare Bildungsmaterialien im Umgang mit Heterogenität helfen können

Von der Verwendung der cc-by-nc-Lizenz, die eine kommerzielle Nutzung untersagt, wird in der Diskussion um OER abgeraten, da bereits der Einsatz an der Waldorf-Schu- le in freier Trägerschaft ggf. eine kommerzi- elle Nutzung darstellt. Aber auch gegen den Einsatz von cc-by und cc-by-sa spricht ein zentrales Anliegen der OER-Bewegung, das auch für inklusive OER relevant ist: die tat- sächliche Weiterverbreitung der Materialien über den Kreis bekannter Kolleginnen und Kollegen hinaus. In dem Moment, wenn Lehrkräfte mehr als zwei OER-Dokumente vermischen und mit zusätzlichen OER-Abbil- dungen versehen, wird der Aufwand, die Quellen und ihre jeweiligen Lizenzen korrekt anzugeben so gross, dass die Bereitschaft, diese online zu teilen, stark abnehmen dürf- te. Die Zahl der anzugebenden Urheberin- nen und Urheber steigt mit der Zahl der Überarbeitungen. Wenn das Ziel eine freie Weitergabe der Materialien im Sinne der Schülerinnen und Schüler sein soll, dann bleibt nur die vollständige Freigabe unter der Lizenz cc-0, bei welcher die Quellen op- tional trotzdem genannt werden können. Wer soll das bezahlen?
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Open Educational Resources (OER), Open-Content und Urheberrecht

Open Educational Resources (OER), Open-Content und Urheberrecht

Gleiches gilt im Übrigen auch für Entscheidungen für oder gegen andere Lizenzattribute. Ob beispielsweise Lizenzen eingesetzt werden sollten, die Bearbeitungen der hierunter veröffentlichten Inhalte verbieten (ND- Lizenzen), ist ebenfalls eine facetten- und folgenreiche Entscheidung. Lässt man Bearbeitungen nicht zu, verliert man wichtige positive Effekte von OER, nämlich die Möglichkeit der Weiterbearbeitung, Anpassung und Op- timierung der Lehr- und Lernmaterialien durch Einzelpersonen, andere Un- ternehmen oder Communities. Auch würde es so erheblich erschwert, OER über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg nutzbar zu machen, da hierfür Übersetzungen oder Anpassungen, also wiederum Bearbeitungen, erforderlich sind. Hierin liegt eines der größten Potenziale von OER. Gestat- tet man Bearbeitungen, ist u. U. deren Qualitätskontrolle und Authentizität schwer zu gewährleisten, was wiederum andere Probleme nach sich zieht (z. B. bezüglich der Zertifizierung von Schulmaterialien).
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OER - Open Educational Resources

OER - Open Educational Resources

allen darin enthaltenen Materialien nutzen, um das Thema mit der Klasse zu bearbeiten.. a) Suche nach freien Materialien (Bilder, Video, Audio etc.)  Suche nach Lizenzen, auch über di[r]

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Open Educational Resources – ein Policy-Paper

Open Educational Resources – ein Policy-Paper

erkennen, dass die Angebote thematisch zwar detailliert beschrieben sind und zu- sätzliche Informationen zur Zielgruppe und den erforderlichen technischen Voraus- setzungen angeboten werden, das Element Creative Commons 9 zur Spezifizierung der Lizenzbestimmung ist jedoch meistens mit dem Wert „unsure“ belegt. In der Praxis bedeutet dies, dass, obwohl Merlot als Sammlung frei zugänglicher Inhalte wahrgenommen wird, potentielle Nutzer/innen der angebotenen Lehr-/Lerninhalte im Unklaren über die tatsächlichen Nutzungsmöglichkeiten bleiben. Es setzen sich zwar die bereits erwähnten Creative-Commons-Lizenzen vermehrt durch, ihre sys- tematische Anwendung auf OER ist jedoch nicht selbstverständlich.
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Herausforderung OER – Open Educational Resources

Herausforderung OER – Open Educational Resources

Im Hinblick auf das Copyright für digitale Ressourcen lässt sich eine differen- zierte Bewusstseinbildung bei Autor(inn)en von Bildungsressourcen im akade- mischen Bereich erst in Ansätzen feststellen. Open-Content-Lizenzen (z.B. Crea- tive Commons, GNU Free Documentation Licence) wurden entwickelt, um effek- tive und leicht nachvollziehbare Wege kontrollierten Austausches zu ermöglichen, die wiederum als grundlegend für den Erfolg von OER-Initiativen angesehen werden (Fitzgerald, 2006; McCracken, 2006). Für die Bedeutsamkeit dieser Entwicklungen lässt sich leicht argumentieren, wenn berücksichtigt wird, dass das MIT zu Beginn ihres OCW (OpenCourseware-)Projektes allein in den Freikauf von Lizenzrechten einen Großteil des Budgets investierte. Eine Regelung der Rechte für die angebotenen Bildungsressourcen im Hinblick auf Verwendung, Wiederverwendung und Veränderung, stellt also eine weitere wesentliche zu berücksichtigende Herausforderung dar.
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Didaktisches Re-Design von Open Educational Resources. Vom MOOC zum offenen Unterrichtssetting für den Schulkontext

Didaktisches Re-Design von Open Educational Resources. Vom MOOC zum offenen Unterrichtssetting für den Schulkontext

Als letzter Schritt folgt nun die Lizenzierung und Veröffentlichung der adap- tierten Materialien. Die Ausgangsmaterialien wurden unter einer CC-BY-NC- Lizenz veröffentlicht, diese Lizenz zählt nicht zu den offenen Lizenzen im enge- ren Sinn, da sie eine kommerzielle Nutzung ausschließen, was im Bildungsalltag häufi g ein Hindernis der Nutzung darstellt (wenn z. B. wie in der Nachhilfe eine Honorarvergütung vorliegt). Für die unveränderten Materialien ist diese Lizenz und die ursprüngliche Attribution beizubehalten. So wurde bei allen Lernvideos und den übernommenen Inhalten auf den Autor Stefan Janisch des MOOC „Learning to Code: Programmieren mit Pocket Code“ verwiesen. Um es zukünf- tigen Nutzer/innen nicht zu kompliziert zu machen, wurden auch alle neuen Materialien, ggf. unter der Urheberin der neuen Materialien, unter der CC-BY- NC-Lizenz veröffentlicht, so wurde z. B. in den Fußzeilen der Arbeitsblätter der Name der Autorin und die Lizenz platziert. Am Ende wurde der E-Learning Kurs, von der Plattform Moodle exportiert und online veröffentlicht, um ihn anderen Personen zugänglich zu machen. 3
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Open Educational Resources - Do It Yourself!

Open Educational Resources - Do It Yourself!

macht bezüglich Ihrer Inhalte keine Eigentumsrechte geltend. … Nutzungsbedingungen gewähren uns abgesehen von den eingeschränkten Rechten, die für die Bereitstellung unserer Services erforderlich sind, keinerlei Lizenzen und Rechte an Ihren Inhalten, soweit in den vorliegenden Nutzungsbedingungen nichts anderes festgelegt ist. https://www.surveymonkey.de/mp/legal/terms-of-use/?ut_source=footer#tou-section-4

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Open Access und Open Educational Resources
in den Ingenieurwissenschaften

Open Access und Open Educational Resources in den Ingenieurwissenschaften

Wie können Anreize für Ingenieurwissenschaftler geschaffen werden, wissenschaftliche Publikationen und Lehrmaterialien als OA oder OER zu veröffentlichen. OpenIng goes Europe: transnati[r]

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