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Lerntagebücher im Mathematikunterricht der Sek II

Lerntagebücher im Mathematikunterricht der Sek II

In Lerntagebüchern werden eigenständige Auseinandersetzungen mit ma- thematischen Inhalten dokumentiert und das Lernen mathematischer Inhal- te reflektiert. Vielen erscheint es so, als bräuchten derartigen eigenständige Auseinandersetzungen mehr Zeit als herkömmlicher Frontalunterricht. Au- ßerdem ist das so angeregte Denken der Jugendlichen divergenter und führt nicht unmittelbar zu dem Standard, der in zentralen Abschlussprüfungen gefragt ist. Daher scheint es nicht gerade sehr naheliegend, in Abschluss- klassen derartige Methoden einzuführen. Schülerinnen und Schüler müssen sich erst an Methoden des eigenständigen Arbeitens gewöhnen. Wenn sie Mathematikunterricht bisher immer anders erlebt haben, fällt ihnen die Umstellung oft gar nicht so leicht. Lohnt sich der Aufwand wirklich für nur ein Schuljahr – ein Schuljahr noch dazu, das spätestens zu Pfingsten mit der zentralen Abschlussprüfung endet? Die hier vorgestellten Erfahrungen sagen: „Ja, es lohnt sich trotzdem“. Wobei ich es durchaus begrüße, wenn ich zumindest einen Teil der Klasse für zwei Jahre unterrichten kann und die entsprechenden Jugendlichen die Umstellung des Arbeitsstils länger nutzen können.
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Lerntagebücher im Mathematikunterricht der Sek II - Erfahrungen aus der Genderperspektive

Lerntagebücher im Mathematikunterricht der Sek II - Erfahrungen aus der Genderperspektive

Eine Möglichkeit, die Realität und Modelle zusammenzubringen, sind Simulationen. Schülerinnen und Schüler tun sich aber häufig schwer, Simulationen einordnen zu können. Si[r]

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Schulinternes Curriculum Mathematik Sek II

Schulinternes Curriculum Mathematik Sek II

Schülerinnen und Schüler aller Klassen- und Jahrgangsstufen werden zur Teilnahme an den vielfältigen Wettbewerben im Fach Mathematik angehalten und, wo erforderlich, begleitet. Für den Fachunterricht aller Stufen besteht Konsens darüber, dass wo immer möglich mathematische Fachinhalte mit Lebensweltbezug vermittelt werden. In der Sekundarstufe II kann verlässlich darauf aufgebaut werden, dass die Verwendung von Kontexten im Mathematikunterricht bekannt ist.

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Auf dem Weg zu einem veränderten Mathematikunterricht

Auf dem Weg zu einem veränderten Mathematikunterricht

7 Mathematik als Schlüsseltechnologie Andererseits ist Mathematik ein unersetzliches Hilfsmittel der Naturwissenschaften, der Informatik, der Technik und der Wirtschaftswissenschaften. Ohne Mathematik gibt es keinen technologischen, keinen medizinischen Fortschritt. Dies muss auch im Mathematikunterricht der Schule deutlich werden. Die Logistik von Ampel- schaltungen und von Verkehrssystemen ist ohne Mathematik nicht denkbar. Kein Notebook, kein Handy, kein DVD-Player, kein Navigationssystem, keine Compu- tertomographie, keine Geldkarte, keine Scannerkasse ohne Mathematik. Die Bei- spiele lassen sich nahezu ohne Ende fortsetzen, denn in allen elektronischen Bau- teilen in Geräten und Fahrzeugen steckt letztendlich Mathematik. Auch wenn sie im fertigen Produkt meist nicht mehr sichtbar ist, musste sie zunächst entwickelt und auf das jeweilige Problem angewandt werden. Es gehört zu den Aufgaben der Schule, den kulturellen und technologischen Stellenwert der Mathematik und die damit verbundene Wertschätzung zu vermitteln.
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Begriffsbildung im Mathematikunterricht

Begriffsbildung im Mathematikunterricht

Der Begriff als Produkt rigoroser Mathema- tik ist immer strikt durch seine charakterisie- renden Eigenschaften bestimmt, also ein Begriff klassischer Bauart. Die Frage Witt- gensteins, ob ein verschwommener Begriff denn ein Begriff sei, beantwortet die mo- derne Mathematik des 20. Jahrhunderts mit einem eindeutigen, lauten „Nein!“. Selbst die Begriffe der Fuzzy Theorie, der mathe- matischen Wissenschaft von der Vagheit, sind strenge mathematische Begriffe. Im Prozess der Mathematik hingegen arbei- ten viele Mathematiker mit prototypischen Repräsentanten der von Ihnen untersuch- ten und benutzten Begriffe. Die später aus- geschärften Begriffe entstehen im Prozess Mathematik durch die implizite oder explizi- te Unterscheidung von Beispielen und Ge- genbeispielen. Ein Begriff ist das, was er nicht nicht ist. Dies ist auch ein Weg für den Mathematikunterricht. Siehe dazu auch [Hi- scher / Lambert 2002, S.146ff: 13.3 Be- griffsbildung im Unterricht]. Die Didaktik hat sich also um geeignete diskriminante Mus- terprototypen zu bemühen, die den Lernen- den einen Begriff nahe bringen können.
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Klassengespräch im Mathematikunterricht

Klassengespräch im Mathematikunterricht

Insgesamt wird deutlich, dass in allen vier untersuchten Klassen die Lehrperson über mehr Redebeiträ- ge im öffentlichen Unterricht verfügt als alle Schüler einer Klasse zusammen.. Zur [r]

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Expertenpuzzle im Mathematikunterricht

Expertenpuzzle im Mathematikunterricht

Dabei zeigte sich, dass die beiden Gruppen, die sich mit der Nullstellensuche befassten, am Ende dieser Stunde das Gefühl hatten, sie hätten ihren Teil verstanden[r]

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Astronomie im Mathematikunterricht

Astronomie im Mathematikunterricht

die Ziele des Mathematikunterrichts. Im Thüringer Lehrplan für Gymnasien im Fach Mathematik (TMBWK, 2013) wird unter anderem beschrieben, dass der Schüler Erscheinungen und Vorgänge aus Natur, Gesellschaft und Kultur mit Hilfe der Mathe- matik wahrnehmen, verstehen, unter Nutzung mathe- matischer Zusammenhänge beurteilen, und allge- meine Problemlösefähigkeiten in der Bearbeitung der Aufgaben erwerben soll. Die Astronomie bietet dem Mathematikunterricht die geforderten Vorgänge aus der Natur, die „von Natur aus“ eher komplex sind und vereinfacht werden müssen, um dem Schüler diese Art der Auseinandersetzung zu ermöglichen. Die Kultusministerkonferenz führte 2012 die sechs allgemeinen, mathematischen Kompetenzen K1-K6 für Gymnasien ein, die ein Schüler im Laufe seiner Schullaufbahn erwerben soll (KMK, 2012). Das Ein- beziehen der Astronomie kann die Entwicklung eini- ger Kompetenzen besonders fördern. Um astronomi- sche Problemstellungen zu lösen, muss mathematisch modelliert (K3) werden, d.h. die Realsituation muss in ein mathematisches Modell überführt werden und das mathematische Resultat dann auf eine gegebene Realsituation übertragen werden. Dies stellt den Schüler vor die Aufgabe, das Problem zu erfassen, sich eine geeignete Strategie zu überlegen, An- fangsparameter entsprechend auszuwählen und zu vereinfachen und sein Ergebnis kritisch zu überprü- fen (entspricht K2 „Probleme mathematisch lösen“). Da in der Astronomie oft keine exakten, „richtigen“ Ergebnisse vorliegen, weil verschiedene Messgrößen nur ungenau bestimmbar sind, oder ein exaktes Er- gebnis für die Aufgabe nicht notwendig ist, kommt es vor allem auf die Größenordnung der Ergebnisse an. Durch Ändern der Anfangsparameter und den Über- legungen zur dadurch entstehenden Veränderung des Ergebnisses lässt sich die Kompetenz K1 „mathema- tisch argumentieren“ schulen. Auch das Verwenden von mathematischen Darstellungen (K4), lässt sich gut durch astronomische Inhalte einbinden, da Dia- gramme und Tabellen zu verschiedenen Themen zu finden sind.
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Forschungslabor: Mathematikunterricht

Forschungslabor: Mathematikunterricht

Forschen im Fach Mathematik in der Schule – wie soll das möglich sein? Spielt sich Forschung nicht nur an Universitäten und Forschungsin- stituten ab? Mit dem didaktischen Konzept des [r]

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Vom GW-Unterrichten zum Unterrichten mit geographischen und ökonomischen Konzepten: zu den neuen Basiskonzepten im österreichischen GW-Lehrplan AHS Sek II

Vom GW-Unterrichten zum Unterrichten mit geographischen und ökonomischen Konzepten: zu den neuen Basiskonzepten im österreichischen GW-Lehrplan AHS Sek II

In den bisherigen Fortbildungsveranstaltungen zur Umsetzung der Basiskonzepte im Unterrichtsfach GW sowie in Lehrveranstaltungen der Lehrplanauto- ren Stefan Hinsch, Th omas Jekel un[r]

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Pädagogische Leistungskultur im Mathematikunterricht

Pädagogische Leistungskultur im Mathematikunterricht

An didaktischen und methodischen Vorschlägen und Beispielen zu einem modernen Mathematikunterricht man- gelt es in der entsprechenden Fachlite- ratur mittlerweile nicht mehr. Woran es eher mangelt, sind Umsetzungen in den einzelnen Klassen und Vereinba- rungen darüber, wie eine pädagogische Leistungskultur in Mathematik in der Schule – über alle Jahrgangsstufen und Klassen hinweg – etabliert werden kann.

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Lösungen-Sek-I - WIS

Lösungen-Sek-I - WIS

Grafik: ESA Lösungen: Rosettas zehnjähriger Flug zum Kometen Tschurjumow-Gerasimenko Arbeitsblatt zur „Informationsbeschaffung im Internet“. Thema: „Rosetta – Kometenmission zur Erforschung der Ursprünge des Leben“ (ESA). Das Blatt ist für eine Unterrichtsstunde (Ph oder As oder Inf in Sek. I) im Computerkabinett konzipiert. Lutz Clausnitzer

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Schulinterner Lehrplan Sport Sek I

Schulinterner Lehrplan Sport Sek I

Schulcurriculum Sport am Rhein-Gymnasium (Sek I) Allgemeine Bemerkungen Das vorliegende Schulcurriculum Sport basiert inhaltlich auf den „Richtlinien und Lehrplänen Sport Sekundarstufe I“ und auf dem „Kernlehrplan für das Gymnasium – Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen“. Der Doppelauftrag des Schulsports („Entwicklungsförderung durch Bewegung, Spiel und Sport und Erschließung der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur“) ist darin Leitgedanke, eine umfassende Handlungskompetenz in Bewegung, Spiel und Sport ist das Ziel des Unterrichts.
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kpk sek i band 1

kpk sek i band 1

Man sieht hier auch deutlich, dass nicht der Druck, sondern der Druckunterschied der Antrieb für den Luftstrom ist: Wenn Druckgleichgewicht herrscht, strömt die Luft nicht mehr, auch wen[r]

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kpk sek i band 2

kpk sek i band 2

Anziehung findet zwischen zwei Magnetpolen nur statt, wenn der ei- ne ein Nord- und der andere ein Südpol ist. Abstoßung beobachtet man zwischen zwei „gleichnamigen“ Polen, also[r]

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kpk sek i band 3

kpk sek i band 3

Auch die dritte Methode, einen angeregten Kern herzustellen, hat ihr Analogon bei der Atomhülle: Bei manchen chemischen Reaktionen entstehen Reaktionsprodukte im angeregten Zust[r]

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Lehrplan G9 Englisch Sek 2

Lehrplan G9 Englisch Sek 2

(Tradition und Wandel) 13.1 The Dynamics of Change (Veränderungspro- zesse) 13.2 The Global Challenge (DieHerausforderung der Globalisierung). Modulreihe verbindliche / fakulta[r]

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Themenbox Frühling für den Mathematikunterricht

Themenbox Frühling für den Mathematikunterricht

 Es werden verschiedene Aufgabentypen präsentiert, die alle thematisch auf den Frühling eingestimmt sind.. Neben Rechenaufgaben können sich die Schülerinnen und Schü[r]

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Mathematikunterricht in der Gymnasialen Oberstufe

Mathematikunterricht in der Gymnasialen Oberstufe

Der Versuch, über einen gemeinsam verpflichtenden Inhaltskatalog für alle Abiturienten eine scheinbar verlorengegangene Gemeinsamkeit wiederherzu¬ stellen, scheint mir nach den vorangehenden Überlegungen für das Fach Mathe¬ matik zum Scheitern verurteilt. Ob Mathematikunterricht in der Gymnasialen Oberstufe zur Allgemeinbildung auf eine Weise beiträgt, die den Erfordernissen der gegenwärtigen Gesellschaft Rechnung trägt, ist weniger eine Frage des In¬ haltskatalogs als des unterrichtlichen Umgangs mit der jeweils anstehenden Ma¬ thematik. Inhaltlich sollte den unterschiedlichen Neigungen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, die nicht zuletzt mit den angepeilten Studienfä¬ chern korrelieren, durch unterschiedliche Kursangebote begegnet werden.
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Reflektieren im Mathematikunterricht der Sekundarstufe II: empirische Untersuchung vertikaler und horizontaler Reflexionsebenen / Alexander Matthias Kröll

Reflektieren im Mathematikunterricht der Sekundarstufe II: empirische Untersuchung vertikaler und horizontaler Reflexionsebenen / Alexander Matthias Kröll

Auf die eingangs gestellte Frage: „Was (an Mathematik) in der Schule Eingang finden soll?“, hat Fischer (2001, S.151), zumindest was die Pflichtschule betrifft, einen relativ klaren [r]

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