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COPD-Patienten berichten davon, dass ihre Atemnot lange Zeit für die Außenwelt nicht sichtbar ist und dass sie Atemnot als selbstverursachtes Stigma erleben [3]. Sie beschreiben das Leben mit Atemnot als ständigen Kampf, der ihnen alle Kraft nimmt, ermüdend ist und ihnen das Gefühl gibt, mehr zu exis- tieren als zu leben [4]. Tumorpatienten, die unter Atemnot leiden, beschreiben den raschen Beginn ohne Warnzeichen und dass Atemnot mehr Unsicherheit bringt als Schmerz [5]. Atemnot ist bei Tumorpatienten ein Indikator für eine kürzere Überlebenszeit [6] und bei COPD-Patienten ein besserer Prädiktor für das 5-Jahres-Überleben als die Atem- wegsobstruktion [7]. Dass Atemnot nicht nur ein Problem der Lunge ist, sondern auch zentrale Auswirkungen hat, zei- gen funktionelle MRT-Untersuchungen, bei denen wiederholt eine Aktivierung des insulären Kortex, des vorderen Gy- rus cinguli und der Amygdala gezeigt werden konnte [8, 9].
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http://www.klinikum.uni muenchen.de/Klinik und Poliklinik fuer Palliativmedizin/download/de/downloads/Flyer KPM/56435 PALLIATIV Broschuere zA

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Studierende der Medizin bekommen im Fach Palliativmedizin Wissen zur Symptomlinderung vermittelt. Ferner erfahren sie, welche Maßnahmen auf psychischer, sozialer und spiritueller Ebene hilfreich sein können. Die Themen der Palliativmedizin ziehen sich längsschnittartig durch das gesamte Studium, so dass eine wiederkehrende Auseinandersetzung der Studierenden mit der Thematik möglich wird. Die Kommunikation mit unheilbar kranken Menschen nimmt dabei einen wichtigen Platz ein. Im L-Kurs erarbeiten die Studierenden im 6. und 9. Semester in Kleingruppen Fragen der Lebensqualität bei fortgeschrittener Erkrankung, spirituelle Bedürfnisse und spirituelle Begleitung sowie psychosoziale Unterstützung. Die Studierenden setzen sich auch mit verschiedenen häufigen Symptomen und den Besonder- heiten der Betreuung in der Sterbephase auseinander.
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http://www.klinikum.uni muenchen.de/Medizinische Klinik und Poliklinik II/download/inhalt/forschung/ag pankreas mayerle/further reading pc acute chronic pancreatitis/Aerzteblatt S3 Leitlinie chronische Pankreatiits

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Steht ein gestauter Pankreasgang im Vordergrund, haben reine Drainageverfahren wie die laterale Pan- kreatikojejunostomie (nach Partington-Rochelle) oder die Operation nach Frey mit gering ausgeprägter Pan- kreaskopfresektion eine gute primäre Erfolgsrate. Die Ergebnisse sind zwar besser als nach endoskopischer Therapie (24, 34), jedoch zeigen sie im Vergleich zu den pankreaskopfresezierenden Verfahren weniger gute Langzeitergebnisse auf. Zudem sind diese Verfahren nur erfolgversprechend, wenn ein stark erweitertes Gangsystem (> 7 mm) ohne entzündlichen Pankreas- kopftumor vorliegt (36).
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http://www.klinikum.uni muenchen.de/Medizinische Klinik und Poliklinik II/download/inhalt/forschung/ag pankreas mayerle/further reading pc acute chronic pancreatitis/Leitlinie Chronische Pankreatitis

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Kapitel 7: Endoskopische und interventionelle Therapie der chronischen Pankreatitis ! Der natürliche Verlauf der chronischen Pankreatitis zeigt, dass zwischen 30 und 60 % aller Patienten letztlich einer Intervention bedürfen. In mindestens 30 % der Fälle scheint eine konservative Therapie, erweitert durch endoskopische Interventionen, zur Therapie ausreichend. In 10 – 40 % der Fälle entwickelt sich eine interventionspflichtige Stenose des Ductus hepatocholedochus (DHC). Eine weitere Komplikation stellt die Entwicklung von Ste- nosen des Pankreasgangs dar. Für den letzten Fall ist die die Indi- kation zur Einlage von Endoprothesen bisher nicht hinreichend geklärt. Es gibt keine prospektiv kontrollierten Studien, die einen positiven Effekt der Stentdrainage einer dominanten Stenose im Ductus wirsungianus gezeigt haben. Einige Studien belegen, dass die Einlage einer Prothese in den Ductus pancreaticus sekundäre Veränderungen durch den Stent mit nachfolgender Fibrosierung und Striktur induzieren kann [252, 253]. Die Behebung der Ob- struktion des Pankreasgangs zur Schmerztherapie ist kurzfristig oft effektiv, und es werden Erfolgsraten zwischen 37 und 94 % berichtet [254]. Metabolische Effekte der Stenttherapie im Pank- reasgang wurden bisher nicht im Langzeitverlauf untersucht. Pankreaspseudozysten entstehen als häufige Komplikation der akuten oder chronischen Pankreatitis. Ein weiteres endoskopi- sches/interventionelles Verfahren zur Therapie der chronischen Pankreatitis ist die extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) bei Pankreasgangsteinen. Vor der Einführung der ESWL 1989 war die chirurgische Operation oft die einzige Möglichkeit zur Entfer- nung von Pankreasgangkonkrementen, die endoskopisch nicht entfernt werden konnten. Mehrere retrospektive Studien haben sich mit der Frage des klinischen Nutzens der ESWL für Pankreas- gangsteine beschäftigt (siehe Statement 7 – 2-5). Die endoskopi- sche und interventionelle Therapie von Pseudozysten ist ein häu- fig in der Praxis angewandtes Verfahren.
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http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Klinik-und-Poliklinik-fuer-Psychiatrie-und-Psychotherapie/download/de/publikationen/2016

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Genetic variants associated with response to lithium treatment in bipolar disorder: a genome-wide association study. Lancet 2016; 387: 1085-93. IF 47.831 63. Jobst A, Brakemeier EL, Buchheim A, Caspar F, Cuijpers P, Ebmeier KP, Falkai P, Jan van der Gaag R, Gaebel W, Herpertz S, Kurimay T, Sabaß L, Schnell K, Schramm E, Torrent C, Wasserman D, Wiersma J, Padberg F European Psychiatric Association Guidance on psychotherapy in chronic depression across Europe.

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http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Klinik-und-Poliklinik-fuer-Psychiatrie-und-Psychotherapie/download/de/forschung/bildgebung/Publikationenpsychophysiologie

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Furukawa, T. A., Shear, M. K., Barlow, D. H., Gorman, J. M., Woods, S. W., Money, R., Etschel, E., Engel, R. R., & Leucht, S. (2009). Evidence-based guidelines for interpretation of the Panic Disorder Severity Scale. Depression and Anxiety, 26: 922-929. Grossheinrich N, Rau A, Pogarell O, Fast K, Reinl M, Karch S, Dieler A, Engel R, Mulert C, Sterr A, Padberg F. (2009). Theta burst stimulation of the prefrontal cortex: safety and impact on cognition, mood and resting EEG. Biol Psychiatry, 65(9):778-784.

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Diagnostik und Therapie der Epistaxis am Städtischen Klinikum Dessau

Diagnostik und Therapie der Epistaxis am Städtischen Klinikum Dessau

Dazu wurde in der klinikinternen Datenbank nach Fällen der HNO-Klinik im obigen Zeitraum mit den ICD-Nummern R04.0 (Epistaxis), D68.3 (Hämorrhagische Diathese durch Antikoagulanzien und Antikörper), I10.01 (Benigne essentielle Hypertonie mit Angabe einer hypertensiven Krise), I78.0 (Hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie) und T81 (Komplikationen bei Eingriffen, andernorts nicht näher klassifiziert) gesucht. Dabei konnten insgesamt 1687 Fälle ermittelt werden. Ausgeschlossen wurden Patienten, die sich nicht aufgrund einer Epistaxis in stationärer Behandlung befanden, so dass 720 Patienten in die vorliegende Studie eingeschlossen werden konnten. Die Daten, welche für die Auswertung von Interesse waren, stammten aus der Patientenakte in teils elektronischer und teils nichtelektronischer Form und umfassten folgende Punkte:
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Vergleich der Therapieergebnisse zwischen konventionell fraktionierter und hypofraktionierter neoadjuvanter Radio(chemo)therapie bei Patienten mit einem Rektumkarzinom an der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie Rostock zwischen 2004 und 2011

Vergleich der Therapieergebnisse zwischen konventionell fraktionierter und hypofraktionierter neoadjuvanter Radio(chemo)therapie bei Patienten mit einem Rektumkarzinom an der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie Rostock zwischen 2004 und 2011

Ziel der operativen Therapie ist neben der in-sano-Resektion des Tumors der Kontinenzerhalt und die Schonung autonomer Nerven im kleinen Becken. Zu den operativen Verfahren zählen die (tiefe) anteriore Rektumresektion, die transsphinktäre Resektion mit kolo-analer Anastomose und die abdomino-perineale Rektumamputation mit Anlage eines endständigen Anus praeter bei tiefem Tumorsitz, kleinem Sicherheitsabstand (<2 cm) zwischen aboralem Tumorrand und der Linea dentata und einer Infiltration des Sphinkters [9, 42]. Lokaloperative Therapieverfahren, wie die transanale endoskopische Mikroresektion, bleibt kleinen low risk Tumoren (T1, G1/2, fehlende Lymphgefäßinvasion) vorbehalten und sind mit einer erhöhten Lokalrezidivrate gegenüber der radikalen Resektion verbunden [10, 40].
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OPUS Würzburg | Ätiologie, Vorkommen und Therapie von Kieferzysten in der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Universität Würzburg von 1997-2009

OPUS Würzburg | Ätiologie, Vorkommen und Therapie von Kieferzysten in der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Universität Würzburg von 1997-2009

Vergleicht man die Angaben zur Lokalisation von radikulären Zysten, findet man zumeist eine Bevorzugung des Oberkiefers (71,3-58,9 %) [91, 92, 98]. Die Entfernung der meisten radikulären Zysten erfolgt im anterioren Bereich des Ober- und Unterkiefers [91, 104]. Im vorliegenden Patientenstamm wurden mehrheitlich Operationen im Unterkiefer (58,4 %) vorgenommen. Dies mag sich aus der Tatsache ergeben, dass die Entfernung ausladender Zysten im Unterkiefer durch die enge Lagebeziehung eine Verletzung des N. Alveolaris Inferior nach sich ziehen könnte. Vor allem die dreidimensionale Diagnostik der Lagebeziehung zwischen Zahn, Zyste und Nerv bedarf einer hohen technischen Ausstattung (DVT bzw. CT), welche zumeist niedergelassenen Zahnärzten nicht zur Verfügung steht. Deshalb sind in dieser Studie solcherart Fälle nach Überweisung an das Klinikum vermehrt aufgetreten: 82,2 % der im Unterkiefer entnommenen Zysten standen in Nachbarschaft zum Nervus Alveolaris Inferior.
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OPUS Würzburg | Basaliome der Lidregion - Klinik und Behandlungsergebnisse an der Klinik und Poliklinik für Augenkranke der Universität  Würzburg der Jahre 1993 - 2003

OPUS Würzburg | Basaliome der Lidregion - Klinik und Behandlungsergebnisse an der Klinik und Poliklinik für Augenkranke der Universität Würzburg der Jahre 1993 - 2003

Bei der Defektdeckung wurde nach Exzisionen die entstandene Läsion in 220 Fällen mittels direkten Verschluss versorgt. Dies entspricht einem Anteil von 41 Prozent der 537 Tumoren. Vent (1993) kam bei insgesamt 535 untersuchten Rekonstruktionsverfahren lediglich auf eine Anzahl von 83 (15,5 Prozent) Primärverschlüssen. Einen ähnlich niedrigen Wert im Vergleich zu der vorliegenden Studie erarbeiteten Baresel (2000) bei 51 Basaliomen und Muhammed (2000) bei 169 untersuchten Tumoren (16 Prozent). Baresel begründet den niedrigen Wert mit der Tatsache der großen Tumorausdehnung in dem von ihm untersuchten Patientenkollektiv und der damit verbundenen häufigeren Anwendung sekundärer plastischer Verschlusstechniken (Baresel 2000). Klotzbücher kam in seiner Studie 1989 auf einen mit der vorliegenden Studie vergleichbaren Anteil von 45 Prozent, Felder-Kennel (1988) gibt diesen Anteil sogar mit 77 Prozent an. Daraus lässt sich erkennen, dass bei den Deckungsergebnissen eine große Varianz von Erkenntnissen gegeben ist. Unterschiede finden sich je nach Spektrum der entsprechenden Klinik und der Zusammensetzung des Patientengutes bezüglich der Häufigkeit der angewendeten Defektdeckungsvarianten.
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OPUS Würzburg | Angst und Depression in der primärärztliche Versorgung

OPUS Würzburg | Angst und Depression in der primärärztliche Versorgung

Halbierung des Heranziehungsintervalls (d.h. Heranziehung jedes 8. bzw. 15. Patienten zum CIDI), solange bis die vorgesehenen Vorgaben wieder erreicht sind. Vorrangiges Ziel ist es 25 positiv gescreente und 25 negativ gescreente Patienten mit dem CIDI zu validieren. Das oben beschriebene starre, vorher festgelegte Rekrutierungsschema wird gewählt, um ein reaktives Verhalten bei der Heranziehung auszuschalten (Verhinderung einer Einflussnahme auf das Versuchsergebnis durch Auswahl bestimmter Probanden). Hinsichtlich der Verblindung werden die Screening-Ergebnisse allein von der Arzt- helferin verwaltet, eine Einsicht ist dem Arzt bis nach Beendigung des Interviews nicht möglich. Unter Aufrechterhaltung des oben beschriebenen Procedere erfolgt bei einem positiven Ergebnis (Diagnose einer Depression bzw. Angststörung im DIAX-OUT) ein CIDI-Feedback an den Arzt unmittelbar nach Untersuchungsabschluss (Einhaltung ethischer Kriterien), so dass eine erneute Einbestellung des Patienten und eine eventuell nötige Intervention möglich sind. In diesen Fällen wird die Verblindung zugunsten einer raschen Behandlung der Patienten aufgehoben. Die PHQ-4 Screening-Ergebnisse sind dem Arzt erst nach Abschluss der Untersuchung am Quartalsende einsehbar. Aus den Untersuchungen gewonnene Hinweise sollen im nächsten Quartal mit dem ent- sprechenden Patienten besprochen werden.
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Von Mussolini zu De Gasperi: Italien zwischen Angst und Hoffnung 1943–1953

Von Mussolini zu De Gasperi: Italien zwischen Angst und Hoffnung 1943–1953

Wie sich anläßlich der fünfzigsten Wiederkehr dieser Tage und Monate zeigt, sind diese Ereignisse im Volksbewußtsein nach wie vor lebendig und in die Biographie der älteren Generatione[r]

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Auswertung von ambulanten Kataraktoperationen an der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde in Greifswald im Rahmen der Qualitätssicherung

Auswertung von ambulanten Kataraktoperationen an der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde in Greifswald im Rahmen der Qualitätssicherung

Die meisten aufgrund einer Katarakt im Untersuchungszeitraum an der Universitätsklinik in Greifswald ambulant operierten Patienten waren Frauen (65 %). In einer ähnl[r]

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Therapie und Verlauf von Patienten mit rezidivierten und/ oder metastasierten Kopf-Hals-Karzinomen der Klinik und Poliklinik für HNO und Kopf-Hals-Chirurgie des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf

Therapie und Verlauf von Patienten mit rezidivierten und/ oder metastasierten Kopf-Hals-Karzinomen der Klinik und Poliklinik für HNO und Kopf-Hals-Chirurgie des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf

Neben der lokalen Begrenzung eines Rezidivs selbst, geht auch ein niedriges, primäres UICC-Stadium (Stadium 1-2) mit einem besseren Überleben der rezidivierten Patienten einher. Höhere UICC-Stadien (Stadium 3-4) sowie das Auftreten von lokoregionären Rezidiven und/ oder Fernmetastasen vermindern wiederum das Überleben der Patienten. Die ausgewerteten Daten unterstreichen wegen des sehr guten Überlebens den Stellenwert der operativen Therapie, vor allem des Lokalrezidivs. Bedauerlicherweise ist diese jedoch nicht immer möglich aufgrund der Größe und resultierenden operativen Unerreichbarkeit oder Komorbiditäten bzw. des generellen gesundheitlichen Zustandes des Patienten. Zudem veranschaulicht die Auswertung das nachhaltige Überleben von Patienten nach Rezidivtherapien in Form einer Radiatio oder RCT. Dennoch kommt für einen Großteil der Patienten eine Re-Radiatio infolge der hohen Toxizität sowie einer vermeintlich bestehenden Radioresistenz der Zellen nicht in Frage. Dahingegen beweisen Studien, dass durch die hochdosis-Radiatio und/ oder Sensitizer in Form von Chemotherapeutika die Problematik der Strahlenresistenz umgangen werden kann, wobei bei höheren Strahlendosen wiederum individuell abgewogen werden muss bzgl. der Toxizität.
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Präsentation der Sigmadivertikulitis in der Medizinischen und Chirurgischen Klinik des Klinikum Ingolstadt 2002 - 2004

Präsentation der Sigmadivertikulitis in der Medizinischen und Chirurgischen Klinik des Klinikum Ingolstadt 2002 - 2004

Einer besonderen Beachtung bedürfen sicher auch die 6 Fälle, welche im Stadium IIb kon- servativ behandelt wurden: eine 76-Jährige wurde bei Verdacht auf eine gedeckte Perforation im Kolon-KE, in dem eine filiforme Stenose sowie eine Peridivertikulitis im Sigma gefunden wurden, auf Grund des Alters sowie der geringen klinischen Symptomatik nicht operiert; einer 62-Jährigen mit Verdacht auf eine gedeckte Sigmaperforation in der Abdomen-CT und unauffälliger Koloskopie wurde die Sigmaresektion im Intervall empfohlen. Ein 73-Jähriger wurde bei nachgewiesener freier Luft in der Röntgen-Abdomenübersichtsaufnahme, Sigmadivertikulitis mit Perforation im Kolon- KE sowie Sigmadivertikulitis mit entzündlicher Reaktion im umgebenden Fettgewebe konservativ behandelt (wegen der dezenten Symptomatik sowie dem fehlenden KM-Austritt bei dem Gastro- grafin®-KE wurde auf eine operative Versorgung zu diesem Zeitpunkt verzichtet), bei einer Kolo- skopie sowie einer Abdomen-CT im Folgemonat waren die Veränderungen offenbar nicht mehr nachzuweisen. Ein 44-Jähriger mit KM-Austritt im Kolon-KE verweigerte die Operation, weitere Be-handlungen im Klinikum Ingolstadt konnten nicht eruiert werden. Ein 42-Jähriger hatte zusätzlich zur koloskopisch und mittels Abdomen-CT nachgewiesenen Sigmadivertikulitis (Im CT wurde der Verdacht auf eine gedeckte Perforation geäußert) eine Nephrolithiasis links, hier wurde die klinische Symptomatik hauptsächlich auf diese zurückgeführt und die Sigmadivertikulitis konservativ zum Abklingen gebracht. Der letzte dieser Fälle betrifft eine 57-Jährige, welche von der Klinik für Unfallchirurgie auf die Viszeralchirurgie übernommen wurde, da in einer Abdomen-CT eine stenosierende Sigmadivertikulitis mit einem ca. 5 cm durchmessenden Abszess gefunden worden war; die Entzündung wurde konservativ erfolgreich behandelt. Keiner dieser 6 Fälle wurde bis zum Jahr 2010 (hausärztliche Befragung) im Klinikum Ingolstadt noch mal wegen einer Sigmadivertikulitis behandelt oder gar operiert, so dass auch hier in der Rückschau die Entscheidung zu einem konservativen Vorgehen sicher richtig war.
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Interleukin 2: Implikationen für Angst und Depression? Ein tierexperimenteller Ansatz

Interleukin 2: Implikationen für Angst und Depression? Ein tierexperimenteller Ansatz

Was ist der „One Trial Tolerance Effect“ und wie kann er im EPM erklärt werden? Ein bis heute ungelöstes Phänomen dieses Verhaltensparadigmas ist die „One Trial Tolerance“, was bedeutet, dass die anxiolytisch-ähnliche Wirkung der Benzodiazepine, d.h. ein Anstieg der Aufenthaltszeit auf den offenen Armen, nur am ersten Testtag im EPM beobachtbar ist (File & Zangrossi, 1993). Eine mögliche Erklärung ist, dass der erste Testtag eine Messung von angstähnlichem Verhalten und der zweite Testtag eher eine Messung von furchtähnlichem Verhalten darstellt (Carobrez & Bertoglio, 2005), da Benzodiazepine auf Furcht und furchtähnliches Verhalten keine Wirkung zeigen (Cruz-Morales et al., 2002). Ferner existieren Hinweise, dass an beiden Testtagen unterschiedliche Eigenschaften der Apparatur relevant sind. Am ersten Testtag schien die Tatsache, dass die Tiere sich auf einer ungeschützten Fläche befinden, ausschlaggebend für das Verhalten (Treit et al., 1993) und am zweiten Testtag die Höhe der Arme relevant (Fernandes & File, 1996). Für diese Theorie spricht zusätzlich, dass das gezeigte Verhalten an zwei Testtagen bei einer Faktorenanalyse zur Klassifikation relevanter Faktoren auf unterschiedlichen unabhängigen Faktoren repräsentiert war (File et al., 1993b). Diese Studien liefern Indizien, dass das im EPM an zwei aufeinander folgenden Tagen gemessene Verhalten jeweils ein Maß für unterschiedliches emotionsähnliches Verhalten (für angst- und furchtähnliches Verhalten) darstellt. Dies bestätigt Hinweise aus dem Humanbereich, wo Furcht- und Angstmessungen ebenfalls unkorreliert waren (Depue & Lenzenweger, 2005).
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Ernährungsmanagement von internistischen Intensivpatienten der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV des Klinikums der Universität München

Ernährungsmanagement von internistischen Intensivpatienten der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV des Klinikums der Universität München

56 In einer 2011 erschienenen Studie von Weijs et al. [45] zeigte sich, dass die 886 Patienten einer internistisch - chirurgischen Intensivstation durchschnittlich 1728 kcal/d erhielten und damit 86 % ihres Energiebedarfs erreichten. Somit betrug das Energiedefizit bei diesen Patienten 14%, was das geringste Energiedefizit der hier vorgestellten Studien beträgt. Der Grund für dieses vergleichsweise sehr gute Ergebnis kann sein, dass der Energiebedarf mittels indirekter Kalorimetrie berechnet wurde, die den Goldstandard für die Ermittlung des exakten Energiebedarfs von Intensivpatienten darstellt [1]. Da jedoch nicht jede Klinik über dieses Gerät verfügt, versucht man, mit Formeln und einheitlichen Kalorienangaben Abhilfe zu schaffen, die sehr viel ungenauer sind als die indirekte Kalorimetrie [3]. Anhand der oben beschriebenen Studien kann man sehen, dass das durch die indirekte Kalorimetrie ermittelte Kalorienziel am ehesten erreicht wird. Deswegen wäre es zu empfehlen, dass die indirekte Kalorimetrie auf Intensivstationen als Technik zur Verfügung steht und regelmäßig eingesetzt wird.
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Emotionale Verarbeitung bei der Depression unter besonderer Berücksichtigung der Emotion Angst

Emotionale Verarbeitung bei der Depression unter besonderer Berücksichtigung der Emotion Angst

5.3. Versuchsdurchf¨ uhrung 5.3.2. Patientenauswahl Ein- und Ausschlusskriterien F¨ ur die vorliegende Studie wurden 20 Patienten (10 Frauen und 10 M¨ anner, im Alter zwischen 18 und 60 Jahren) aus dem ambulan- ten, station¨ aren und teilstation¨ aren Bereich der Klinik f¨ ur Psychiatrie und Psycho- therapie des Universit¨ atsklinikums Aachen ausgew¨ ahlt, die zum Versuchszeitraum aufgrund einer depressiven Episode therapiert wurden. Die Behandlungsdiagnose sollte einer unipolaren Major Depression nach DSM IV entsprechen, dar¨ uber hin- aus galt auch eine depressive Episode im Rahmen einer bipolaren Erkrankung als Einschlusskriterium. Schwere und Dauer der Erkrankung waren bei der Patienten- auswahl nicht ausschlaggebend, ebenso wenig, ob die St¨ orung zum ersten Mal oder rezidivierend aufgetreten war. Die Art von Medikation und Therapie war kein spe- zifisches Auswahlkriterium, wurde aber sorgf¨ altig dokumentiert. Weiterhin wurden die Patienten unabh¨ angig von Rechts- oder Linksh¨ andigkeit ausgew¨ ahlt. Zu den wichtigsten Ausschlusskriterien geh¨ orten eine psychiatrische Komorbidit¨ at, nicht- korrigierbare Visuseinschr¨ ankungen, schwerwiegende kognitive Beeintr¨ achtigungen, neurologische oder schwerwiegende somatische Erkrankungen und eine mangelnde Einwilligungsf¨ ahigkeit der Patienten.
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Sehbehinderung und Blindheit - Prävalenz von Depression, Angst und sozialer Phobie

Sehbehinderung und Blindheit - Prävalenz von Depression, Angst und sozialer Phobie

Zusammenhänge zwischen dem Krankheitsverlauf (stationär vs. progredient) bzw. der Art des Visusverlustes (zentral vs. nicht-zentral) und den psychischen Belastungen liegen in der untersuchten Stichprobe nicht vor. Lediglich tendenziell scheinen Personen mit einer progredienten Augenerkrankung oder einem nicht-zentralen Visusverlust etwas häufiger psychisch belastet zu sein, als Personen mit einer stationären Erkrankung bzw. einem zentralen Visusverlust. Bei genauerer Betrachtung der Werte werden Symptome der Depression, generalisierten Angst und Panik in der Gruppe nicht-zentraler Visusverlust tendenziell etwas häufiger berichtet, als in der Gruppe zentraler Visusverlust. Die Ausnahme bilden die Symptome der sozialen Phobie. Diese treten in der Gruppe derer, die von einem zentralen Visusverlust betroffen sind, häufiger auf. Auch in Anbetracht der insgesamt sehr eingeschränkten Sehfunktion der untersuchten Stichprobe, ist innerhalb dieser eine Variabilität der Sehwahrnehmungen der Betroffenen in Folge der unterschiedlichen Genese der Augenerkrankungen gegeben. Somit könnte die speziell durch einen zentralen Visusverlust eingeschränkte Wahrnehmung von Personen bzw. Gesichtern eine Erklärung dafür sein, dass die sozialphobischen Ängste in dieser Gruppe etwas häufiger auftreten. Dies bleibt jedoch, insbesondere in Anbetracht der fehlenden Signifikanz, spekulativ.
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Schulphobie: Klinik und Therapie

Schulphobie: Klinik und Therapie

Verlust der familiären Sicherheit und Stabilität, insbeson¬ dere vor dem Verlust der Mutter, kann nicht bewußt zuge¬ lassen werden, sondern wird vom Kind auf die Schule proji¬.. ziert, d[r]

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