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Reisemedizinische Beratung wird in Deutschland in sehr unterschiedlichen Settings angeboten. Das Spektrum reicht von Reisebüros über Apotheken und Arztpraxen bis hin zu tropenmedizinischen Ambulanzen und reisemedizinischen Zent- ren. Mittels einer Evaluationssoftware wurde ein elektronischer Fragebogen angelegt. Die Umfrage wurde anschließend im Frühjahr 2012 zweimal über den Newsletter des Centrums für Reisemedizin versendet. Bis zum Juni 2012 hatten 274 in der Reiseberatung aktive Leser an der Befragung teilgenommen. Die meisten Beratungen finden erwartungsgemäß in der niedergelassenen Praxis statt. Allerdings leisten auch der öffentliche Gesundheitsdienst und die Arbeits- und Betriebs- medizin hier einen zahlenmäßig hohen Anteil. Die Mehrzahl verfügt über das Basiszertifikat „Reisemedizin“ oder sogar über entsprechende Aufbaukurse. Mehr als die Hälfte der Beratenden verfügt scheinbar über keine Zulassung zur Gelbfie- berimpfung. Bei den Schwerpunkten zeigt sich kein einheitliches Bild, auch wenn berufliches Reisen einen größeren Teil einnimmt als vielleicht zu erwarten war. Langzeitaufenthalte kommen ebenso recht oft vor. Dies gilt allerdings auch für die Beratungen bei so genannten „Last Minute“-Reisen. Auch die Freitextantworten lieferten hier noch wichtige Zusatzas- pekte wie die Nennung von Seeleuten und Kreuzfahrten, Hilfsorganisationen und der großen Gruppe der Rucksacktouris- ten. Mit dieser ersten Befragung wollten wir einen Überblick über das breite Spektrum der reisemedizinischen Beratung in Deutschland gewinnen. Die Antworten geben erstmals einen durch Daten unterstützten Einblick in die Verteilung nach Arbeitsbereichen, Fachbereichen und wichtigen Teilaspekten der täglichen Beratungspraxis. Wir sehen einen großen Be- darf an fundierter und systematischer Versorgungsforschung in unserem breiten Arbeitsfeld.
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http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Institut-fuer-Allgemeinmedizin/download/de/Newsletter/Deutsch/Newsletter-3-2013

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Methodik: In einem standardisierten Fragebogen wurde die Haltung gegenüber dem Fach Allgemeinmedizin und die Bereitschaft zur Niederlassung in eigener hausärztlicher Praxis bzw. Motivation zur Arbeit in Anstellungsverhältnissen erfasst. Einflussfaktoren auf Haltung und Motivation für eine spätere hausärztliche Tätigkeit wurden mittels binär logistischer Regression berechnet. Ergebnisse: 940 (15,2%) Studierende von insgesamt 6182 Studierenden aus drei bayerischen Universitäten (Erlangen, LMU und TUM) haben sich an einer internetbasierten Umfrage beteiligt. 585 (62,7%) waren weiblich. Das Durchschnittsalter betrug 25,0 Jahre (Standardabweichung 3,7). Die durchschnittliche Abiturnote war 1,6 (Standardabweichung 0,5). 718 (76%) der Studierenden könnten sich eine hausärztliche Arbeit vorstellen, wobei die Anstellung der Selbstständigkeit vorgezogen wird (65,5 vs. 35,1%). Für die wertschätzende Haltung gegenüber der Allgemeinmedizin zeigt sich die „Existenz eines Lehrstuhls“ als stärkster Prädiktor (OR 1,57; 95%CI 1,13-2,417). Die stärksten Prädiktoren für die Motivation zu einer späteren hausärztlichen Tätigkeit sind „weibliches Geschlecht“ (OR 2,56; 95%CI 1,80-3,56) und die „Existenz eines Lehrstuhls“ (OR 1,68; 95%CI 1,14-2,46). Eine weniger gute Abiturnote war mit einer höheren Bereitschaft zur Selbständigkeit assoziiert (OR 1.39; 95%CI 1.02-1.90). Schlussfolgerung: Diese Studie zeigt, dass durchaus viele Studierenden gegenüber einer hausärztlichen Tätigkeit aufgeschlossen sind, allerdings präferenziell im Angestelltenverhältnis und nicht in selbstständiger Niederlassung. Eine Institutionalisierung der Allgemeinmedizin scheint bedeutsam zu sein für eine positive Einstellung zum Fach und zur Motivation für eine spätere hausärztliche Tätigkeit.
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http://www.klinikum.uni muenchen.de/Institut fuer Allgemeinmedizin/download/de/Presse/bunte  feb  2018

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Allerdings sind die Menschen unterschiedlich empfindlich.Während der eine sich trotz lau- fender Nase fit fühlt, fühlt sich der andere da- mit bereits sehr elend und krank. Die STIMME b[r]

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ZMI - Newsletter 2/2010

ZMI - Newsletter 2/2010

Das ZMI ist unter der Federführung von Prof. Henning Lobin (Geschäftsführender Direktor des ZMI) Mitorganisator der am 20./21. September in Köln stattfindenden Tagung „Digitale Wissenschaft – Stand und Entwicklung digital vernetzter Forschung in Deutschland“. Zusammen mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) werden auf der Tagung Stand und Perspektiven der Forschung, der Lehre und der Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter diskutiert. Entsprechende nationale wie internationale Projekte werden vorgestellt. Hauptziel der Tagung ist es, Wissenschaft und Informationseinrichtungen im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben des multimedialen Forschens und Lehrens stärker zu vernetzen.
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ZMI - Newsletter 2/2009

ZMI - Newsletter 2/2009

Interessante Informationen, neue Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Forschungsarbeit werden regelmäßig in Form von Blogbeiträgen im Internet veröffentlicht (Zugang zu allen Blogs auf der Website des Verbundes [www.wissenschaftskommunikation.info]). Im Juli erschien der erste Beitrag des Trierer Teams aus Teilprojekt II unter dem Titel "Exkurs: Blick auf die DNA visuell erzeugter Medienrealitäten beim ZDF". Das Teilprojekt IV berichtete über "Kontroversenlust und Kontroversenscheu in der digitalen Wissenschaftskommunikation" und Henning Lobin stellte Überlegungen über den "Einfluss der klassischen Rhetorik" auf die Struktur wissenschaftlicher Präsentationen an. Der Verbund ging darüber hinaus eine Kooperation mit dem Spektrum-Verlag ein: Auf der Plattform http://www.scilogs.de/ wurde im Juli ein Gruppenblog für den Verbund unter http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/interactive-science/ eingerichtet.
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ZMI - Newsletter 2/2012

ZMI - Newsletter 2/2012

Am 20. März wurde Heiner Goebbels, Professor der Angewandten Theaterwissenschaft an der JLU und Sprecher der Sektion 5 des ZMI, der International Ibsen Award 2012 zuerkannt. Der mit 330.000 Euro dotierte Preis gilt als einer der renommiertesten Theaterpreise weltweit. Seit 2008 wird er von der norwegischen Regierung an Einzelpersonen, Institutionen oder Organisationen vergeben, die sich um eine nachhaltige Bereicherung der Theaterkunst verdient gemacht haben. Dabei hat der 1952 in Neustadt an der Weinstraße geborene Theatermacher, Regisseur, Komponist, Musiker, Hochschullehrer und Kurator sich nicht nur durch sein künstlerisches Schaffen hervorgetan. Neben der erfolgreichen Lehre und Forschung an der Uni Gießen, für die er ebenfalls ausgezeichnet wurde, ist er Präsident der Hessischen Theaterakademie und künstlerischer Leiter der Ruhrtriennale 2012 – 2014.
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ZMI - Newsletter 2/2011

ZMI - Newsletter 2/2011

Das ZMI hat am 17. September 2011 in der Aula der JLU zum zweiten Mal den Performing Science-Preis vergeben. Dieser war erstmals zum 400. Jubiläum der Justus-Liebig-Universität Gießen 2007 ausgelobt worden, mit großem Erfolg und internationalem Echo. Performing Science würdigt innovative Formen der Wissenspräsentation: wissenschaftliche Vortragskunst ebenso wie forschungsorientierte Lecture Performance oder virtuosen Medieneinsatz. Wurde der Preis im Jahr 2007 vor diesem Hintergrund noch in zwei Kategorien unterteilt (Kategorie 1: „Wissenschaftliche Präsentation“, Kategorie 2: „Lecture Performance“), hatte die Wettbewerbsleitung, bestehend aus Prof. Henning Lobin, Prof. Heiner Goebbels, Dr. Sibylle Peters und Sabine Heymann, aufgrund der zum Teil fließenden Übergänge bei den beiden Vortragsformen entschieden, beim diesjährigen Performing Science-Preis die beiden Kategorien zusammenzuführen. Daher fand das Finale diesmal auch lediglich an einem statt an zwei Tagen statt. Eine weitere Neuerung im Vergleich zur Erstauflage war, dass auch die Zuschauer ihren Favoriten wählen und per Abstimmung den Gewinner des Publikumspreises festlegen konnten.
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ZMI - Newsletter 2/2014

ZMI - Newsletter 2/2014

Ereignisreich war das Semester aber auch für das ZMI: Prof. Heike Greschke gehört mit ihrem Projekt „Grenzen überwinden – Nähe erzeugen: Digitales Miteinander in der Migrationsgesellschaft“ zu den 15 Gewinnern des bundesweiten Hochschulwettbewerbs „Mehr als Bits und Bytes – Nachwuchswissenschaftler kommunizieren ihre Arbeit“, der im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 ausgelobt worden war. Unterstützt wurde sie bei der Entwicklung der Projektidee von ZMI-Transfer. – Auf der Architekturbiennale von Venedig wird in der ersten Augusthälfte das vom ZMI geförderte transmediale Storytelling-Projekt „Friday in Venice“ von Michael Schindhelm zu sehen sein. – Prof. Henning Lobin (GD des ZMI) wurde in den RTL-Hauptnachrichten unter dem Motto „Werden wir zu Analphabeten?“ zur Zukunft des Lesens und Schreibens befragt. – Die Sektion 5 des ZMI veranstaltete Anfang Juli die internationale Tagung „Nach der Hybridität II – Transplantation und Transkulturation“. – Die von den ZMI-Hiwis konzipierte und organisierte Filmreihe „Das erste Mal – Langfilmdebüts von Kinogrößen“ zeigte vier innovative Erstlingswerke von noch „unverbrauchten“ kreativen jungen Köpfen, die ihren eigenen Stil zu entwickeln suchten und es dann weit gebracht haben … und so könnte man noch eine ganze Weile weitererzählen. Der vorliegende, mit fast 40 Seiten ungewöhnlich voluminöse Newsletter dokumentiert das. Reichlich Lesestoff also für die beginnende vorlesungsfreie Zeit! Wir wünschen Ihnen angenehme, erholsame und produktive Semesterferien.
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ZMI - Newsletter 2/2008

ZMI - Newsletter 2/2008

Workshops und Diskussionen erörterten die Teilnehmer den aktuellen Stand der Forschungsdebatte zu regionaler Identität und kulturellen Konzepten von Regionen. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen um das Begriffspaar „Kulturregion“ und „Identitätsregion“: Mit welchen historischen, sprachlichen, wissenschaftlichen sowie alltags- und hochkulturellen Phänomenen und Begriffen werden Regionen fassbar und wie verhalten sich diese zu Konzepten von „Identifikation“ und „Identitätsmanagement“? Während der zehntägigen Summer School präsentierten die Doktorandinnen und Doktoranden ihre innovativen Forschungsvorhaben. Sie stammten aus zwölf Ländern und kamen unter anderem aus Russland, Rumänien, Tschechien, den USA und Chile nach Gießen. Ebenso breit gestreut waren die vertretenen Fachrichtungen, die von der Geographie und der Geschichte über Internationale Beziehungen, der Linguistik bis zu Literaturwissenschaften und Religionswissenschaften reichen. Zwei Exkursionen zum Frankfurter Museum der Weltkulturen und zum Institut für Europäische Geschichte in Mainz boten Gelegenheit, anhand von konkreten Beispielen die Zusammenhänge zwischen regionaler Identität und kulturellem Management zu erörtern. Als Gastreferenten konnten die renommierten Wissenschaftler Prof. Ana Pizarro, von der Universität Santiago de Chile, Prof. Christian Prunitsch von der Technischen Universität Dresden sowie Prof. Michael North von der Universität Greifswald gewonnen werden.
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ZMI - Newsletter 2/2006

ZMI - Newsletter 2/2006

Am 13. Juli 2006 organisierte und leitete Janine Hauthal (Sektion 5) gemeinsam mit Prof. Dr. Dieter Mersch (Institut für Medien und Künste, Potsdam) einen Workshops zum Thema „Medialität und Performativität“. Zudem war sie Organisatorin eines Gastvortrags mit dem Titel „Entwurf einer negativen Medientheorie“ im Rahmen der Sektion 5 „(Inter-)Medialität - Theatralität –Performativität“ in Kooperation mit dem Darmstädter Graduiertenkolleg

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ZMI - Newsletter 2/2007

ZMI - Newsletter 2/2007

Prof. Dr. Helga Finter hielt in den vergangenen Monaten drei internationale Vorträge. An der Universität Bern hielt sie unter dem Titel „Menschwerden. Inszenierungen des Heterogenen in Klaus Michael Grübers Bakchen“ den Eröffnungsvortrag der Pro*Doc-Tagung „Diskurs und Fragment im Spannungsfeld von Prä- und Postdramatik. Performative Strategien zwischen Antike und Postmuderne“ (6. bis 8. Juli 2007). Finter hielt im Goethe Institut Saõ Paolo einen Vortrag zum Thema „Theater in Deutschland heute: Tendenzen und

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ZMI - Newsletter 2/2015

ZMI - Newsletter 2/2015

70 Jahre nach Kriegsende zeichnet die Ausstellung „Alfred Andersch und das Frankfurter Abendstudio“ vom 1. Juli bis zum 30. September in der Universitätsbibliothek der JLU die Anfänge des Kulturradios in Hessen nach. Alfred Andersch war durch sein frühes kulturpoliti- sches Engagement beim Rundfunk maßgeblich an der Entstehung einer demokratischen Öf- fentlichkeit in der Nachkriegszeit beteiligt. Das Projekt einer Studiengruppe unter der Lei- tung von Dr. Norman Ächtler (ZMI-Sektion 2 Medien und Didaktik / Institut für Germanistik der JLU) bietet anhand einer Auswahl von bislang unbekanntem Text- und Tonmaterial aus dem Archiv des Hessischen Rundfunks Einblicke in die Tätigkeiten Anderschs als Redakteur und Rundfunkautor in Frankfurt zwischen 1948 und 1954.
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ZMI - Newsletter 2/2018

ZMI - Newsletter 2/2018

gar nicht so einfach zu formulieren, wie man sich zugleich freut und traurig ist: Im August wird Henning Lobin Direktor des Instituts für Deutsche Sprache, DAS Institut in Deutsch- land, wenn es um Sprache, Sprachwandel, Sprachpolitik u.v.m in Forschung und Öffentlichkeit geht. Das finden wir großar- tig. Im August verlässt Henning Lobin aber auch nach 20 Jah- ren die JLU, an der er intensiv gelehrt und geforscht und das ZMI für knapp 10 Jahre geleitet hat. Das finden wir schade. Weil der Kontakt nicht abreißen wird, freuen wir uns jetzt einfach auf neue Formen der Zusammenarbeit und andere Wege der Kooperation.
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International Newsletter 2/2016

International Newsletter 2/2016

Since 2007, Frankfurt University of Applied Sciences has been offering a German-Spanish Double Degree Pro- gram in Mechanical Engineering in cooperation with the Universidad de Cádiz (UCA), Andalusia, Spain. The degree program spans eight semes- ters: the first four are completed in Frankfurt and taught in German, the fifth and the sixth in Cádiz, and the last year – including the final thesis – is held in Frankfurt again. After having completed the double degree program, students receive the German “Bachelor of Engineering: Maschinenbau” and the Spanish “Grado en Ingeniería Mecánica”. The first cohort of students successfully completed their studies in May 2013. With a steady input of first year stu- dents and a steady output of gradua- tes, as well as a regular exchange of
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International Newsletter 2/2020

International Newsletter 2/2020

increase the number of found missing children by facilitating an exchange among humanitarian organisations and enlisting members of the public in the search via geo-targeted alerts in relevant local areas. The free app can be downloaded at www. childrescue.eu/download_app/; it is available for iPhone and Android-based smartphones. It has already been launched in Greece on July 28, 2020; Belgium will follow in August 2020, with other EU countries in line. The launch was prepared by the Frankfurt UAS social science team, namely Prof. Dr. Bar- bara Klein and Isabelle Brantl, in cooperation with technology partners. For more information, please visit www.childrescue. eu.
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ZMI - Newsletter 2/2020

ZMI - Newsletter 2/2020

Nach seiner geschichtswissenschaftlichen Promotion zum Thema „Herrenmenschen. Die deutschen Kreishauptleute im besetzten Polen - Karrierewege, Herrschaftspraxis und Nachgeschichte“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena war Markus Roth seit Oktober 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter der AHL und ab Januar 2010 stellvertretender Leiter sowie ab Februar 2016 auch Geschäftsführer. In den letzten Jahren war er an der Arbeitsstelle unter anderem als Mitherausgeber maßgeblich für die gemeinsame Schriftenreihe „Studien und Dokumente zur Holocaust- und Lagerliteratur“ mit der Ernst-Ludwig-Chambré-Stiftung verantwortlich. Außerdem hat er verschiedene Editionsprojekte geleitet, etwa die von der Friede-Springer-Stiftung geförderte Edition der jiddischen Zeitschrift „Fun letstn churbn / Von der letzten Vernichtung“, die eine frühe Alltags- und Kulturgeschichte des Holocaust darstellt und noch in diesem Jahr erscheinen wird. Auch an der Edition der „Enzyklopädie des Gettos Lodz/Litzmannstadt“, die die AHL in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Sprachgeschichte (Prof. Dr. Jörg Riecke) und dem Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte (IfZ) erarbeitet hat, hat er maßgeblich mitgewirkt.
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ZMI - Newsletter 2/2019

ZMI - Newsletter 2/2019

der JLU promoviert und sind der Region Mittelhessen nach wie vor eng verbunden. Damit traten gleich zwei Alumni der JLU am 26. Mai 2019 als jeweilige Spitzenkandidaten ihrer Par- teien zur Europawahl an. Eine Gelegenheit, die JLU-Präsident Prof. Joybrato Mukherjee nicht ungenutzt verstreichen ließ: Er lud zu einem Streitgespräch der beiden Politiker ein, das von dem Politikwissenschaftler Prof. Claus Leggewie organisiert wurde. In der mit rund 250 ZuschauerInnen gut gefüllten Aula der JLU standen am 2. Mai 2019 neben parteipoliti- schen Positionierungen vor allem nachdenkliche Töne im Vordergrund.
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ZMI - Newsletter 2/2017

ZMI - Newsletter 2/2017

Doris Akrap ist Redakteurin bei der taz und Mitbegründerin der Reihe Hate Poetry, in wel- cher JournalistInnen rassistische Leserbriefe vortrugen. Miltiadis Oulios ist Radiomoderator bei WDRcosmo und hat in diesem Rahmen die deutsch-griechische Radiosendung Radiopolis entwickelt. Mit seinem Buch Blackbox Abschiebung hat er einen wichtigen Beitrag zu Fragen der Ausländer- und Asylpolitik in der Bundesrepublik geleistet. Cigdem Toprak war eine wichtige Stimme in der Debatte über den Artikel von Michael Martens und schreibt unter anderem für die ZEIT und FAZ. Die Podiumsdiskussion wurde mit einem Grußwort des Präsi- denten der JLU, Prof. Joybrato Mukherjee, eröffnet. Prof. Greta Olson, Mitglied in der ZMI- Sektion 1, moderierte die Podiumsdiskussion. Sie ist außerdem Mitglied der Forschungs-
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ZMI - Newsletter 2/2016

ZMI - Newsletter 2/2016

ZMI Newsletter 2/2016 10 Prof. Joachim Bast stellte fest, dass Großbritannien in der jetzigen Situation eine Verfas- sungskrise habe, die EU dagegen nicht. Aufgrund des Artikels 50 des EU Vertrages sei der Brexit legal und werde demzufolge auch kommen. Der Ausstiegsprozess werde sich aller- dings über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren erstrecken. Bast ging außerdem auf die völkerrechtlichen Implikationen des Votums und die weiteren Perspektiven des Austrittspro- zesses ein und nahm einen Realitätsabgleich von den Hoffnungen, welche im Vereinigten Königreich durch die Leave-Kampagne genährt wurden, auf der einen Seite, und den nun tatsächlich zu erwartenden Szenarien nach dem Ausstieg vor. Dieser Befund fiel düster aus. Großbritannien, das in den sozialen Medien in den Tagen unmittelbar nach dem Brexit- Votum bereits als Little England verspottet wurde, werde im Verhältnis zur EU ein Staat un- ter vielen, der seine in der Vergangenheit gepflegte Sonderrolle weitestgehend verlieren wird.
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ZMI - Newsletter 2/2005

ZMI - Newsletter 2/2005

Der am 26. April 2005 von ZMI, KOMM (HRZ) und dem Referat III des ZiL veranstaltete 1. eLearning- und Medientag der JLU wurde sowohl von den Teilnehmern als auch Besuchern sehr positiv aufgenommen. In 11 Kurzvorträgen und ca. 20 Poster-Präsentationen wurden Projekte und Forschungsvorhaben nahezu aller Fachbereiche vorgestellt. Der Präsident der JLU, Prof. Dr. Stefan Hormuth, der die Veranstaltung am Vormittag eröffnete, zeigte sich erfreut über das existierende breite Kaleidoskop von eLearning- und Medienaktivitäten an der JLU. Er wies in seiner Rede auch auf die Bedeutung des Tages als Motor für einen Austausch zwischen den in diesem Bereich Aktiven hin. Dass dieses Ziel erreicht wurde, zeigte sich am Nachmittag auf dem Projektmarkt im Foyer des Uni-Hauptgebäudes in den regen Diskussionen von Besuchern und Ausstellern der JLU. Der Projektmarkt wurde von den Ausstellern nicht nur dazu genutzt, den mehr als 100 Besuchern eigene Projekte vorzustellen, sondern er wurde vor allem als
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