Nach oben pdf ISOE-Newsletter / Institut für sozial-ökologische Forschung. Ausgabe 2/2019

ISOE-Newsletter / Institut für sozial-ökologische Forschung. Ausgabe 2/2019

ISOE-Newsletter / Institut für sozial-ökologische Forschung. Ausgabe 2/2019

Jahn appellierte an die Bereitschaft der Wissenschaft, auch offen über das zu reden, was sie nicht wisse. „Anstatt nur Forschungserfolge zu verkünden, müssen wir thematisieren, dass unsicheres Wissen und Nicht-Wissen zur Forschung dazugehört“. Es gelte, die Grenzen der Möglichkeiten, auf komplexe Probleme einfache Antworten zu finden, deutlich zur Sprache zu bringen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Ideologen die Besonderheit einer ‚aufklärenden‘ Wissenschaft, die ihre Ergebnisse selbst hinterfragt und mit Unsicherheit umgehen muss, funktionalisiert, indem sie die Offenheit und Unsicherheiten von Wissenschaft auf geradezu obszöne Weise in Fake News umdeuten“. Um die Wirkung der gezielten Irritationen und Störungen der Populisten außer Kraft zu setzen, dürfe Wissenschaft gerade zu Anlässen wie dem March for Science nicht nur reflexhaft nach der Freiheit der Wissenschaft rufen, sagte Jahn. „Rufen wir doch besser nach einer Wissenschaft, die sich die Freiheit nimmt, sich konstruktiv mit der Gesellschaft und ihren kritischen Fragen auseinanderzusetzen“.
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ISOE-Newsletter 03/2019  / Institut für sozial-ökologische Forschung

ISOE-Newsletter 03/2019 / Institut für sozial-ökologische Forschung

Gesellschaftliche Akzeptanz entscheidend für Erfolg und Verbreitung Mit der Akzeptanzstudie „Robocab“ hat das gemeinsame Forschungsteam des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart in Kooperation mit dem ISOEInstitut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt am Main ein besseres Verständnis der Nutzersicht auf automatisierte Verkehrsträger geschaffen und im Hinblick auf die Akzeptanz unterschiedlicher Umsetzungskonzepte ausgewertet. Neben bevorzugten Ausstattungen und Konfigurationen der Fahrzeuge stand dabei vor allem die grundsätzliche Nutzerakzeptanz im Fokus. „Ob ein neues Mobilitätsangebot Erfolg hat oder nicht, hängt davon ab, ob die Nutzerinnen und Nutzer es attraktiv finden und ob der Preis stimmt. Die gesellschaftliche Akzeptanz ist heute weitgehend davon bestimmt, ob die neue Technik den Kriterien der Nachhaltigkeit entspricht“, sagt ISOE- Mobilitätsforscher Konrad Götz. Aus diesem Grund haben sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Ziel gesetzt, eine analytisch- wissenschaftliche Basis zu schaffen, welche die Bandbreite denkbarer Konzepte autonomer Fahrzeuge aufzeigt, abgrenzt und hinsichtlich der Akzeptanz bewertet. Zur Erhebung der Nutzerperspektive wurden quantitative Umfragen mit insgesamt etwa 2.400 Teilnehmenden in Deutschland, China und den USA in Kombination mit qualitativen Interviews unter ausgewählten Testpersonen durchgeführt. Erwartungen an Robocabs hängen stark von Nutzungszweck ab
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ISOE-Newsletter 05/2019

ISOE-Newsletter 05/2019

Die Verknüpfung zwischen Stadtgrün und alternativen Wasserressourcen ist aber noch nicht systematisch vorhanden und sollte institutionell entwickelt werden. „Die ersten Kommunen haben begonnen, gezielt nach anderen Wasserquellen zu suchen, denn die Potenziale sind sehr groß“, sagt Winker. „Es geht zum Beispiel darum, an Orten mit hohem Wasserbedarf, wie zum Beispiel Grünflächen und Friedhöfen, geeignete Wasserressourcen in Menge und Qualität zu identifizieren und nutzbar zu machen.“ Ein Grad Celsius weniger durch Synergieeffekte zwischen Infrastrukturen „Für die Vernetzung von grauen, grünen und blauen Infrastrukturen müssen Städte und Kommunen in Planungs- und Abstimmungsverfahren neue Aspekte berücksichtigen,“ sagt Jan Trapp vom Forschungspartner Deutsches Institut für Urbanistik (Difu). Doch der Mehraufwand lohne sich. „Die Synergien zwischen den unterschiedlichen Infrastrukturen können nachweislich Ressourcen schonen und den Folgen des Klimawandels entgegenwirken. Allein die Wärmebelastung an heißen Tagen in den Städten könne um bis zu einem Grad Celsius gesenkt werden.“
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ISOE-Newsletter 04/2019

ISOE-Newsletter 04/2019

Studie der Forschungsgruppe PlastX: Benchmarking the in vitro toxicity and chemical composition of plastic consumer products. Lisa Zimmermann, Georg Dierkes, Thomas A. Ternes, Carolin Völker, Martin Wagner. Environ. Sci. Technol. doi.org/10.1021/acs.est.9b02293 Über die Forschungsgruppe PlastX Die interdisziplinäre Nachwuchsgruppe PlastX – Kunststoffe als systemisches Risiko für sozial-ökologische Versorgungssysteme wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Forschung für nachhaltige Entwicklungen (FONA)“ gefördert. PlastX ist darin Teil der Fördermaßnahme „SÖF – Sozial-ökologische Forschung“ im Förderbereich „Nachwuchsgruppen in der Sozial-ökologischen Forschung“. Seit 2016 untersuchen sechs Wissenschaftler*innen die Problematik von Kunststoffen aus sozial-ökologischer Perspektive. Forschungspartner sind dabei das ISOEInstitut für sozial-ökologische Forschung (Leitung), das Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI), Abteilung Physikalische Chemie der Polymere und die Goethe-Universität Frankfurt, Abteilung Aquatische Ökotoxikologie.
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Institutsbericht 2019 / Institut für Sozial-Ökologische Forschung

Institutsbericht 2019 / Institut für Sozial-Ökologische Forschung

NamTip – Kipppunkte in namibischen Trockengebieten Das Savannen-Ökosystem in Namibia ist zuneh- mend von Wüstenbildung betroffen. Auslöser dafür sind veränderte Umweltbedingungen, insbesondere klimatische Extremereignisse wie Dürren, und ein wachsender Nutzungsdruck, etwa durch Weidewirtschaft. Die Desertifikation kann schwer umkehrbare Veränderungen des Ökosystems zur Folge haben, die sich sehr plötz- lich vollziehen. Im Forschungsprojekt NamTip soll das Verständnis dieser kritischen Kipppunkte verbessert werden. Denn frühzeitig erkannt, können damit einhergehende Prozesse wie ein Verlust an Artenvielfalt noch verhindert oder verlangsamt werden. Das Projektteam untersucht in Namibias Waterberg-Region sowohl die öko logischen als auch die sozio-ökonomischen Dyna miken, die zu Kipppunkten führen und identifiziert geeignete Gegenmaßnahmen. Das ISOE verantwortet das Teilvorhaben „Sozial- ökologische Prozesse und Farmerwissen“. Im Mittelpunkt steht hier die Analyse der Wahrneh- mung von Desertifikationsprozessen durch die Akteure vor Ort sowie deren lokales Wissen über Wüsten bildung und die damit zusammenhängen- den Landnutzungspraktiken.
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ISOE-Newsletter 03/2020

ISOE-Newsletter 03/2020

Digitalisierung werden diese als kritisch eingestuften Infrastrukturen noch „verletzlicher“, denn sie sind, wie alle smarten Anwendungen, möglichen Cyberangriffen ausgesetzt. „Wir beobachten, dass die Anfälligkeit der digitalen Systeme sowohl für gezielte Sabotage und Cyberangriffe als auch für menschliches und technisches Versagen in der Fachdebatte zu Wasser 4.0 nicht hinreichend berücksichtigt wird,“ sagt Wasserexperte Martin Zimmermann vom ISOEInstitut für sozial-ökologische Forschung. „Es sind vor allem die vielen kleinen Unternehmen der Siedlungswasserwirtschaft, die die Digitalisierung vor große Probleme stellt, denn sie können die hohen Anforderungen an IT-Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen schlichtweg nicht erfüllen.“ Bei den kleineren Unternehmen setze sich auch deshalb der Trend hin zu smarten, vernetzten und automatisierten Wasserversorgungs- und - entsorgungssystemen mit stärkerer Kundenorientierung nur zögerlich durch.
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ISOE-Newsletter 02/2020

ISOE-Newsletter 02/2020

Begleitprozesse für sozial-ökologische Konflikte an Flüssen Rund 90 Prozent der deutschen Oberflächengewässer verfehlen die Vorgaben der EU-Wasserrichtlinie eines „guten ökologischen Zustandes“. Auch die Weschnitz, ein Nebenfluss des Rheins im Süden Hessens und Norden Baden-Württembergs, ist von diesem Problem betroffen. Daher soll nun eine Deichsanierung zum Hochwasserschutz auf einem vier Kilometer langen Abschnitt des Flusses auch zu einer Renaturierung genutzt werden. Allerdings verändern sich hierdurch für die betroffenen Flächen teilweise auch die Nutzungsmöglichkeiten, z.B. für Landwirtschaft und nahe Siedlungen. Mit Unterstützung des Gewässerverbands Bergstraße und des Geo-Naturparks will das ISOEInstitut für sozial-ökologische Forschung im Projekt „Weschnitz Dialog“ mögliche Konflikte zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und Siedlungsentwicklung frühzeitig erkennen und ihnen entgegenwirken.
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ISOE-Newsletter 04/2020

ISOE-Newsletter 04/2020

� Hessischer Tag der Nachhaltigkeit Exkursion an die Weschnitz mit Dialog und Aktion Am 10. September 2020 fand der Hessische Tag der Nachhaltigkeit statt. An dem landesweiten Aktionstag konnten eine Vielzahl von Veranstaltungen besucht werden. Das ISOEInstitut für sozial-ökologische Forschung hat in Zusammenarbeit mit dem Gewässerverband Bergstraße und dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald eine Exkursion an die Weschnitz angeboten, ein Nebenfluss des Rheins im Süden Hessens und Norden Baden-Württembergs. Der Ausflug fand im Rahmen des Forschungsprojekts Weschnitz Dialog statt, in dem es um mögliche Konflikte zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und Siedlungsentwicklung im Zusammenhang mit der Renaturierung eines Flussabschnittes geht. Die Teilnehmer*innen konnten dabei nicht nur Einblicke in das Forschungsprojekt nehmen, sie wurden auch selbst als Naturschützer*innen aktiv.
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ISOE-Newsletter 01/2020

ISOE-Newsletter 01/2020

Arzneimittelrückstände in Trinkwasser und Gewässern Neue Maßnahmenstrategien für politische Entscheidungen Der steigende Medikamentenverbrauch stellt die Wasseraufbereitung und den Gewässerschutz in Deutschland vor große Probleme. Um die Rückstände von Arzneimitteln im Wasser zu beseitigen, ist ein hoher Aufwand nötig. Die Problematik um die Verunreinigung durch Medikamentenrückstände wird seit vielen Jahren kontrovers diskutiert. Aber wie sehen die Fakten dazu aus? Welche Medikamentenmengen werden Menschen und auch Tieren verabreicht? Zu welchen Verunreinigungen kommt es und wie lassen sie sich vermeiden? Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) hat mit seinem Arbeitsbericht Nr. 183 einen Überblick zum Wissensstand vorgelegt. Unter den Autor*innen sind auch Wasserexpert*innen des ISOEInstitut für sozial-ökologische Forschung.
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Digitalisierung für eine sozial-ökologische Transformation?

Digitalisierung für eine sozial-ökologische Transformation?

Grundsätzlich ist die Industrie 4.0 mit der Hoffnung auf Energie- und Ressourceneffizienz verbunden. Sven Klinkow argumentiert in seinem Beitrag, dass sich hier Wege eröff- nen, Ökologie und Ökonomie entsprechend des Leitbilds der Green Economy miteinander zu verbinden. Diese Entwicklung sei jedoch kein Selbstläufer, vielmehr müssten zahlreiche öko- logische Effekte noch untersucht, Wirkmechanismen besser verstanden und die Digitalisierung mutig und direkt in den Dienst einer übergeordneten nachhaltigen Transformation ge- stellt werden. Ähnlich argumentieren auch Grischa Beier und Johanna Pohl , die konkrete Ansätze für die Nutzung nachhal- tiger Energie und eine effizientere Materialnutzung identifizie- ren. Sie weisen gleichzeitig auf mögliche Rebound-Effekte hin. Effizienzgewinne könnten nicht nur der Reduktion von Input- faktoren im Produktionsprozess dienen, sondern auch zu einer Ausweitung der Produktion insgesamt führen. Zudem stellt die Herstellung digitaler Devices zwangsläufig einen initialen Ma- terialaufwand dar. Auf diese Problematik geht der darauffol- gende Beitrag von Michael Reckordt detailliert ein. Er betont, dass dem Versprechen einer Dematerialisierung der Produk- tion mit Skepsis zu begegnen ist und die Digitalisierung zu ei- nem neuen Ressourcenhunger nach metallischen Rohstoffen führt. Diese würden unter hochproblematischen Bedingungen in Ländern des globalen Südens abgebaut. Die Konsequenzen seien unter anderem gewaltsame Vertreibungen, Kriegsfinan- zierungen und ökologische Katastrophen in den Abbauregio- nen. Vor diesem Hintergrund seien neue regulative Maßnah- men notwendig. Außerdem müssten Wege gefunden werden, den absoluten Rohstoffverbrauch zu reduzieren. Dazu gehören auch, so Reckordt, eine bessere Wiederverwendung, Reparier- barkeit und Recyclingfähigkeit von Informations- und Kommu- nikationstechnologien.
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forum forschung 6 (2019) Nr. 2

forum forschung 6 (2019) Nr. 2

Prof. Dr. Naime Çakir-Mattner ist seit Mai 2019 Professorin für Islamische Theologie mit dem Schwerpunkt muslimische Lebensgestaltung an der JLU. Nach Ausbildungen zur Krankenschwester und zur staatlich anerkannten Familienpflegerin studierte sie Sozialpädagogik an der Fachhochschule Darmstadt und anschließend Islamische Religionswissenschaft sowie Christlich-jüdische Religionswissenschaft und Pädagogik an der Goethe-Universität Frankfurt und promovierte 2012 im Fach Soziologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Bis zu ihrem Ruf an die JLU war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Postdoktorandin am Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam an der GU Frankfurt tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem islamische (Sozial-)Ethik und Soziale Arbeit, Migration, Gender und Religion, Islamfeindlichkeit und Rassismus, interreligiöser Dialog sowie Islam und Muslime im europäischen Kontext.
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Newsletter 1/2019 / Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität

Newsletter 1/2019 / Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität

Vortragsreihe und Lange Nacht der Sozialforschung zum Thema »Demokratie und Wahrheit« Im Rahmen der Frankfurter Positionen 2019 fanden zum Thema »Demokratie und Wahrheit« eine Vortragsreihe mit Hauke Brunkhorst, Ute Daniel, Frieder Vogelmann, Micha Brumlik und Susanne Lüdemann sowie am 1. Februar 2019 die Lange Nacht der Sozialforschung im MMK statt. In Kurzvorträgen diskutierten Michael Butter, Petra Gehring, Katharina Hoppe, Oliver Marchart, Martin Saar, Christiane Schnell, Martin Seel, Jasmin Siri, Felix Trautmann und Paula-Irene Villa unter anderem die Popularität von Verschwörungstheorien ebenso wie den Vorwurf der Lügenpresse, die politische Kraft des
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Newsletter des Zentrums für Islamische Studien Frankfurt/Gießen. Ausgabe 1/2019

Newsletter des Zentrums für Islamische Studien Frankfurt/Gießen. Ausgabe 1/2019

Iranische Delegation besucht Frankfurt Im Zuge des von der DAAD geförderten Projekts „Ästhetische Annäherungen zwischen Sunniten und Schiiten“ stattete eine iranische Delegation vom 05. bis 09. November der Goethe-Universität einen Gegenbesuch ab. Das Programm begann mit der Fotoausstellung „Sārebān. Annä- herung durch Ästhetik“. Die Ausstellung wurde von Vizepräsident Prof. Dr. Rolf van Dick eröffnet. Die Bilder von Dr. Hureyre Kam und drei iranischen Akademikern gaben Eindrücke von der Reise der deutschen Delegation in den Iran im vergangenen Herbst wieder. Im Rahmen des Hochschuldi- alogs zwischen dem Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam, dem Insti- tut für Archäologische Wissenschaften der Goethe-Universität und der „Islamic School of Art“ im Iran fanden zahlreiche Vorträge und Workshops statt. Neben einem Gastvortrag von Dr. Koushei zum Thema „Islamic Art and Contemporary World“ wurden Workshops gehalten zu Themen wie „Islamische Kunst und Archäologie als interdisziplinäres Studienfach“, „Textilien und Kleidung im Islam. Formen und Be- deutungsebenen“ und „Kann Islamische Ästhetik eine Brücke zwischen Schia und Sunna bilden?“. In den Austausch eingebunden waren auch das Institut für Kunstpä- dagogik und das Kunstgeschichtliche Institut an der Goethe-Universität.
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Forum Hochschulräte Newsletter update 2/2019

Forum Hochschulräte Newsletter update 2/2019

Das neoliberale Hochschulmodell hat als Antwort auf die Zerfallserscheinungen ei- ner überforderten Institution für klare Prioritäten gesorgt. Es war zu großen Teilen erfolgreich, weil es die Universitäten aus ihrem selbstgenügsamen Dornröschen- schlaf weckte. Es erwies sich als Remedur gegen die Erstarrung in Gremiende- batten und den Selbstbetrug der Festreden. Es plädierte dafür, öffentliche Finan- zierung nicht als garantiert zu betrachten, sondern sie sich immer wieder neu zu verdienen. Und es stellte sicher, dass die akademische Autonomie nicht als Schutz- mantel für geistige Windstille und fehlendes Engagement in Lehre und Forschung missbraucht wurde. Aber es barg auch Risiken, wenn man es übersteuerte, die Zielvorgaben überdehnte, Partizipationsansprüche ignorierte und die interne Kom- munikation vernachlässigte. An den Möglichkeiten und Grenzen der Hochschul- räte zeigen sich exemplarisch die Vor- und Nachteile des neoliberalen Steuerungs- systems.
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Newsletter Wintersemester 2017/2018 / Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung

Newsletter Wintersemester 2017/2018 / Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung

i n dem Projekt „erschließung und Digitalisierung der Archivbestände zu Äthiopienstudien des Frobenius- instituts“, gefördert durch die DFG, beschäftigten sich von september 2014 bis August 2017 sophia thu- bauville, sabine Dinslage und kim Glück mit den Forschungen, die mit- arbeiter des Frobenius-instituts zwi- schen den 1930er und 1990er Jahren in südäthiopien durchführten. mit Wissenschaftlern wie Adolf e. Jensen, eike Haberland und Ulrich Braukämper hatte das Frobenius- institut über einen Zeitraum von ca. 60 Jahren einen regionalen For- schungsschwerpunkt im südlichen Äthiopien. Das Hauptaugenmerk richtete sich hierbei vor allem auf die regionen konso, süd-omo, sidamo, Wolayta, Dizi und Hadiya. Heute zeugen davon acht veröf- fentlichte und unveröffentlichte umfangreiche ethnographien, 200 geographische und ethnographische karten, 60 Filmrollen, ca. 15.000 Fotos und Zeichnungen sowie die nachlässe von A. e. Jensen und eike Haberland, welche verschiedenar- tige Dokumentationsmedien wie expeditionsberichte, Briefe, manu- skripte und notizbücher beinhalten. Die vorhandenen materialien zu südäthiopien sind besonders ethno-
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Studierenden-Newsletter Nr.2, SoSe 2019

Studierenden-Newsletter Nr.2, SoSe 2019

funktioniert, erfahren gerade rund 15 Studierende des Studiengangs Bauingenieurwesen, Fb 1, die in einem Studienprojekt ein Betonkanu bauen. Aufgeteilt in verschiedene Teams kümmern sie sich um die einzelnen Aspekte, die es für das Kanu aus Beton braucht, bspw. die Herstellung der Schalung, statische Berechnungen und Auswahl der Baustoffe. Doch auch Öffentlichkeits- arbeit und Organisation stehen auf der Agenda der angehenden Bauingenieurinnen und -ingenieure – denn mit dem fertigen Boot wollen sie an der Betonkanu- Regatta 2019 teilnehmen, die am 28. und 29. Juni 2019 in Heilbronn stattfindet und von der Deutschen Zement- und Betonindustrie veranstaltet wird.
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BSI-Forum in der <kes> Ausgabe 2/2019

BSI-Forum in der <kes> Ausgabe 2/2019

Unter dem Motto „IT-Sicherheit als Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung“ richtet das BSI vom 21. bis 23. Mai 2019 zum 16. Mal den Deutschen IT-Sicherheitskongress in Bonn aus. Die Keynotes werden unter anderem Bundes- innenminister Horst Seehofer und der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Ulrich Kelber halten.

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http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Institut-fuer-Allgemeinmedizin/download/de/Newsletter/Deutsch/Newsletter-2-2013

http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Institut-fuer-Allgemeinmedizin/download/de/Newsletter/Deutsch/Newsletter-2-2013

Nationale Impfkonferenz Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, 15. – 16. Mai 2013; Akademie der Wissenschaften, München Forschung Die Ergebnisse der Zufriedenheits-Evaluation sprechen für den Erfolg des Kurses und bestärken das simulationsbasierte Lernen auch in der Impf- und Reiseberatung. Seit erstmaligem Angebot des Kurses stieg die Anzahl der Kursteilnehmer kontinuierlich an. Im Sommersemester 2012 wurde das Dozententeam um Lehrende weiterer Fachrichtungen erweitert, um der Vielfalt der Impf- und Reiseberatung Rechnung zu tragen. Eine klarere Strukturierung der Inhalte und Themenbereiche sowie Abstimmungen zwischen den Dozenten wurde notwendig, um die Studierenden in ihrem Lernprozess zu unterstützen und die Qualität des Kurses zu gewährleisten.
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ZMI - Newsletter 3/2019

ZMI - Newsletter 3/2019

Auf Einladung von Professor Jin Zhao, der Leiterin der Deutschen Fakultät der Tongji- Universität, und der Zweigstelle Shanghai der Gesellschaft für deutsche Sprache hielt Prof. Dietmar Rösler am 11. Juni 2019 einen Vortragmit dem Titel Fremdsprachenlernen mit digi- talen Medien — Individualisierung, Differenzierung, Kooperation, der sich mit den neueren Entwicklungen des Fremdsprachenlernens mit digitalen Medien befasste. Am folgenden Tag stand ein Expertengespräch mit denjenigen Kolleg*innen der Tongji auf dem Programm, die sich mit der Entwicklung von MOOCs für das Fremdsprachenlernen befassen. Am 14. und 15. Juni 2019 schließlich folgte auf dem chinesisch-deutschen Campus in Zusammenarbeit mit Julia Weber, DAAD-Lektorin an der Tongji, ein zweitägiger Workshop zur Arbeit mit Dhoch3, einem Angebot des DAAD zur Ausbildung von Deutschlehrkräften weltweit, an dessen Ent- wicklung die JLU-DaF-Professur beteiligt ist.
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SAFE Newsletter : 2019, Q3

SAFE Newsletter : 2019, Q3

just 1.5 percent in March. If 2 percent in- flation is healthy, then current inflation is anemic. Appropriately, central banks are contemplating new strategies for getting inflation up to target. The Federal Reserve is contemplating replacing its inflation target with a price-level target that would allow inflation to rise above 2 percent to make up for earlier undershoots. The ECB has announced a series of two-year loans to banks, and the Bank of Japan recently put an explicit timeframe on its forward guidance. These mea- sures are all indications that central banks continue to struggle with inadequate inflation. Talk to investors, however, and you will hear more concern about the black swan of excessive inflation. It is tempting to dismiss these fears, since investors have been warning of an infla- tionary explosion for years, and they have been consistently wrong. And while central banks may struggle to bring low inflation up, given the difficulty of cutting interest rates below zero, they face no such obstacle when raising rates in order to damp down excessive inflation.
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