Nach oben pdf Fremdsprachige Bestände in Öffentlichen Bibliotheken

Fremdsprachige Bestände in Öffentlichen Bibliotheken

Fremdsprachige Bestände in Öffentlichen Bibliotheken

21 wird (vgl. Atlestam; Myhre 2010, S.4). Für die Zielgruppe der deutschsprachigen Bildungsschicht werden nach Atlestam und Myhre (2010) vor allem Medien in den international gefragten Fremdsprachen angeschafft. Diese sind nach Ansicht der Autorinnen hauptsächlich auf deren Lesevergnügen ausgerichtet (S.6). Desweiteren werden bildungsungewohnte und sozial schwache Menschen als Zielgruppe gesehen, für die eine fremdsprachige Bildung bereit gestellt werden soll. Wie schon in Kapitel 2.2 angeführt, wird der Aufbau fremdsprachiger Medienbestände jedoch vor allem und in erster Linie mit der Zielgruppe „Migranten“ in Verbindung gebracht. Für sie will man Medien in ihren Herkunftssprachen bereitstellen, um diese zu erhalten und zu pflegen, für sie wird von Öffentliche Einrichtungen gefordert, sich mit den speziellen Bedürfnissen dieser Zielgruppe auseinanderzusetzen. Dies ist nach Sauermann (2009) letztlich eine logische Konsequenz aus der Tatsache, dass sich Öffentliche Bibliotheken mit der Dynamik und den Veränderungen einer wachsenden sprachlich und ethnisch differenzierten Bevölkerung auseinanderzusetzen haben. Und auch nach Pirsich (2008) „*…+ ist es für die jeweilige Kommune unabdingbar, zu ermitteln wie sich die Menschen mit Migrationshintergrund auf die verschiedenen Ethnien verteilen und welche dieser Ethnien bibliothekarische Dienstleistungen *…+“ erwarten können und sollen (S.75).
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Krisenmanagement für die öffentlichen Bibliotheken in Brandenburg

Krisenmanagement für die öffentlichen Bibliotheken in Brandenburg

Oder warum nicht Lösungen auf Landesebene suchen? Ich erinnere an den Bücher- verein Schleswig-Holstein. Das grundlegende kommunale Büchereiwesen (mit Aus- nahme der kreisfreien Städte) wird vom Büchereiverein Schleswig-Holstein getragen. In ihm sind nahezu alle öffentlichen Büchereien zu einem leistungsfähigen Bücherei- system zusammengeschlossen. Zur Zeit gehören dem Verein 144 Stadt- und Gemeindebüchereien und 15 Fahrbüchereien in den Kreisen an. In dem Verein werden viele Arbeiten für alle Büchereien zentral erledigt. Die Büchereien erhalten durch die Büchereizentrale als der Arbeitsstelle des Büchereivereins Hilfestellung und Beratung; keine Bücherei arbeitet isoliert, und ihre Bestände stehen im Leihver- kehr allen Bürgerinnen und Bürgern im Lande gleichermaßen zur Verfügung. Selbst ohne die beträchtlichen Zuschüsse des Landes wäre ein derartiges Organisations- modell der isolierten Existenz einzelner kommunaler Bibliotheken überlegen. Aber ein Stück weit kann ein derartiger Synergieeffekt vielleicht auch durch informelle Organisationsformen erreicht werden, wenn die unmittelbar Beteiligten, also Sie, sich entsprechende Spielregeln ausdenken und praktizieren. Ich komme am Schluss darauf zurück.
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Diversity-Management in Öffentlichen Bibliotheken : Individuelle Verschiedenheiten der Mitarbeiter erkennen und nutzen. Wie multikulturell sind die Öffentlichen Bibliotheken in dreizehn deutschen Großstädten?

Diversity-Management in Öffentlichen Bibliotheken : Individuelle Verschiedenheiten der Mitarbeiter erkennen und nutzen. Wie multikulturell sind die Öffentlichen Bibliotheken in dreizehn deutschen Großstädten?

aufgeführt. Z. B. Wolfgang Kaiser beschreibt in seinem Buch das Beispiel von Gellerup Community Center in Aarhus, Dänemark. Die Stadtbibliothek beschäftigt viele ehrenamtlichen Mitarbeiter und Kooperiert mit benachbarten Institutionen und Vereinen, um den Bedarf von Nutzern mit Migrationshintergrund abzudecken. Außerdem sind im Bibliotheksgebäude andere soziale Einrichtungen untergebracht, die eine aktive Hilfestellung für alle Bürger mit Migrationshintergrund leisten. Vgl. Kaiser 2008, S. 84f.. Die Öffentliche Bibliothek Den Haag erstellt z. B. Informationsmaterialien zu türkischen und marokkanischen Publikationen, die alle niederländischen Bibliotheken nutzen können. Vgl. Larsen/Jacobs/van Vlimmern 2004, S. 74. Die Zweigstelle Rinkeby im Vorort Stockhoms (Schweden) stellt sehr gern mehrsprachige Mitarbeiter, die zum einen die Bibliotheksbesucher in deren Muttersprache bedienen können und zum anderen fremdsprachige Medien auswählen, beschaffen und diese katalogisieren können. Die fehlenden bibliothekarischen Kenntnisse werden dann durch diverse Schulungen nachgeholt. Vgl. Larsen/Jacobs/van Vlimmern 2004, S. 78.
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Die Berliner öffentlichen Bibliotheken ... in Zahlen:

Die Berliner öffentlichen Bibliotheken ... in Zahlen:

Erwerbung, Erschließung und Vermittlung von Medien und Informationen jeglicher Art durch Fachpersonal. Fachliche und zielgruppengerechte Auswahl, Erschließung und tech- nische Bearbeitung der Medien und Präsentation. Vermittlung von Informationen aufgrund bibliothekseigener Bestände als auch anderer Informationsquellen (z.B. Datenbanken). Bereitstellung und Pflege der vor Ort zur Verfügung gestellten Informationsapparate (Informationsbestände, Internet, Multimedia-PC) sowie Medienzusammenstellungen und Bro- schürendienste. Planung und Durchführung von auf dem Medienangebot aufbauenden Veranstaltungen und Ausstellungen sowohl mit eigenen Mitteln als auch in Zusammenarbeit mit anderen Ämtern und Institutionen und mit Autoren, Künstlern, Gruppen usw.
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Jahresbericht ... der Berliner öffentlichen Bibliotheken:

Jahresbericht ... der Berliner öffentlichen Bibliotheken:

und vorhandene Bestände zu einem solchen Schwer- punkt vereinen. Mögliche Schwerpunkte in Verbin- dung mit entsprechenden Kinder- und Jugendberei- chen könnten sein: Spra- chen, Reisen - Geographie, Job und Unternehmung, Umwelt - Gesundheit. Über die Stadt verteilt angelegt, können sie Partner für ge- meinsame Projekte und für Sponsoring leichter gewin- nen. Ihre Wirkung ist brei- ter und dennoch spezifi- scher, durch die Synergien kann eine hohe Aktualität und Staffelung bei ökono- mischem Einsatz der Mittel erreicht werden. Für die Bürger mit diesen Interes- sen ist klar: hier können sie alles finden.
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Profil der Bestände, Bestandskonzepte und Organisation des Bestandsaufaus in öffentlichen Bibliotheken

Profil der Bestände, Bestandskonzepte und Organisation des Bestandsaufaus in öffentlichen Bibliotheken

In nicht wenigen Bibliotheken ist nach wie vor die Kaufsitzung das Nadelöhr der Erwerbung. Alle zu bestellenden Titel oder die für die Zweigbibliotheken vorgeschlagenen Titel, in ande- ren Bibliotheken die gelieferten und von den Bibliothekaren vorzustellenden Titel werden auf einer Besprechung behandelt. Hier wird entschieden, ob sie tatsächlich erworben werden bzw. in welcher Anzahl nachbestellt wird. Obwohl diese Sitzungen in nicht wenigen Bibliotheken auch eine sinnvolle Funktion haben - beispielsweise Verallgemeinerung von Buchkenntnissen im Kollegium, Betätigung des bibliothekarischen Wertbewußtseins -, sind sie insgesamt als unnötig arbeitsaufwendig zu kennzeichnen; andere Formen der Informationsverteilung sind ef- fektiver, z.B. Auflage der vorbereiteten ID-Zettel zur Einsicht. Vor allem ist der Nachteil sol- cher Sitzungen, daß Bestellungen nicht kontinuierlich und unverzüglich nach der Auswahlent- scheidung, sondern im Takt der Kaufsitzungen - wöchentlich, vierwöchentlich usw. - die Bib- liothek verlassen. Damit müssen die Benutzer eine Woche, vier Wochen usw. länger auf Neu- erwerbungen warten. In mancher Bibliothek sind dann durchschnittlich mehrere Monate ab dem Erscheinungstermin vergangen, bis ein Titel bestellt wird. Hier haben die meisten Bibliotheken die Möglichkeiten bei weitem nicht ausgeschöpft. Bemerkenswerterweise werden bei Kaufsit- zungen fast immer nur Bücher, höchst selten Videos oder Tonträger behandelt: Bibliothekare betrachten das eine als das eigentliche Profil der Bibliothek, mit dem sie sich identifizieren, das andere als Nebensache, von der sie sich innerlich distanzieren.
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Partizipation in öffentlichen Bibliotheken. Einige Beispiele aus der Praxis.

Partizipation in öffentlichen Bibliotheken. Einige Beispiele aus der Praxis.

Um das Bibliothekssystem der New York Public Library (NYPL) spielte sich zwischen 2006 und 2014 einer der größten und längsten Schlachten ab, die je von Bürgern um ihre öffentliche Bibliothek ausgefochten wurden. Der Protest wandte sich gegen das Library Board, dem auch Immobilienspezialisten angehörten. In Nordamerika ist das Library Board ja eigentlich das entscheidende Aufsichtsgremium der Bürger über die öffentlichen Bibliotheken. Die Trustees im Library Board der NYPL hatten dem sog. „Central Library Plan“ (CLP) der Leitung der

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Der männliche Bibliotheksnutzer : eine vernachlässigte Zielgruppe in Öffentlichen Bibliotheken?

Der männliche Bibliotheksnutzer : eine vernachlässigte Zielgruppe in Öffentlichen Bibliotheken?

MMI_S_DDR: DDR-Nostalgische MMI_S_BUM: Bürgerliche Mitte MMI_S_MAT: Konsum-Materialisten MMI_S_HED: Hedonisten MMI_S_EXP: Experimentalisten Datensatzbeschreibung Milieus MMI_S_ETB: Etabl[r]

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Die wollen nur Spielen? Zielorientierte Gamingkonzepte in Öffentlichen Bibliotheken

Die wollen nur Spielen? Zielorientierte Gamingkonzepte in Öffentlichen Bibliotheken

Bibliotheken sind spezialisiert auf das Medium Buch und als solche sind sie für das Lesen gemacht. Dieser Aspekt findet sich auch in ihrer Programm und Raumgestaltung wieder. Kulturelle Angebote zu digitalen Spielen können neben einer veränderten Raumgestaltung ein Faktor sein, diese Abgrenzung von allen anderen Medienformaten aufzuweichen. Kulturelle Angebote sind neben dem aktiven Zugang also auch vor allem für den Abbau von

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Jugendschutz im digitalen Bereich von öffentlichen Bibliotheken

Jugendschutz im digitalen Bereich von öffentlichen Bibliotheken

- Hauptaufgabe: Überwachung der Einhaltung der rechtlichen Vorgaben des Jugendmedienschutz- Staatsvertrags (JMStV); Prüfung von Inhalten auf (mögliche) Verstöße gegen den JMStV und Entsc[r]

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Dienstleistungen für Kinder mit Behinderungen in öffentlichen Bibliotheken

Dienstleistungen für Kinder mit Behinderungen in öffentlichen Bibliotheken

nicht behindert sinnvoll zu gestalten. 167 Der Abbau von vorhandenen Barrieren sei oft schwierig umzusetzen, so Eigenbrodt, da zum einen die Zuständigkeit dafür meist nicht bei den Bibliotheken selbst liege und zum anderen die Finanzierung oft prob- lematisch sei. 168 Außerdem sei Barrierearmut als Gesamtkonzept zu sehen. 169 Abge- sehen vom Abbau physischer Barrieren seien also auch geschultes Personal, an die Bedürfnisse Behinderte angepasste Dienstleistungen und ein barrierefreier Webauf- tritt, bzw. OPAC notwendig. 170 Dafür sei es auch erforderlich, sich durch die Behin- dertenverbände und –beauftragten beraten und unterstützen zu lassen. 171 Ein Beispiel für die Zusammenarbeit mit Behindertenverbänden ist die Erstellung von Gebärden- sprach-Filmen, mit denen Gehörlosen der Zugang zum Inhalt der Website erleichtert wird, in Zusammenarbeit mit Gehörlosenvereinen. 172 Weber regt zusätzlich an, dass Bibliotheken genau wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA)
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Expertenkommission "Neuordnung der Berliner Öffentlichen Bibliotheken"

Expertenkommission "Neuordnung der Berliner Öffentlichen Bibliotheken"

Ein prozentual vergleichbares Einsparpotential ist auch bei der inhaltlichen Er- schließung zu erzielen. Allerdings sind hier die Angaben aus drei Bezirken noch spärlicher. Der dortige Personaleinsatz beträgt 6,35 Stellen. Dies macht im Durchschnitt 2,11 Stellen pro Bezirk und hochgerechnet auf die zwölf Bezirke inkl. ZLB 27,5 Stellen aus. Unter der Voraussetzung, dass eine einheitliche Fas- sung der Berliner Systematik eingesetzt wird und Fremddaten der EKZ über eine Konkordanz sowie Fremddaten der Deutschen Bibliothek konsequent genutzt werden, ist hier eine Bewältigung dieser Aufgaben zentral mit etwa drei Stellen möglich. Neben den personellen Vorteilen in Höhe von 24,5 Stellen kämen Nut- zungsvorteile. Die Benutzer können berlinweit die gewünschten Medien am glei- chen Platz im Regal finden. Die Medien aller Bibliotheken wären einheitlich und im vollen Umfang erschlossen. Bisher gibt es zumindest in vier Bezirken nur ver- bale Sacherschließung auf der Grundlage der Fremddaten, die nicht vollständig sind.
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Immaterielle Leistungsanreize in Öffentlichen Bibliotheken : Situation und Maßnahmenkatalog

Immaterielle Leistungsanreize in Öffentlichen Bibliotheken : Situation und Maßnahmenkatalog

Um ein Meinungsbild über die Bedeutung und den Einsatz immaterieller Leistungsanrei- ze in Öffentlichen Bibliotheken zu erhalten, wurde eine Befragung mittels Fragebögen und persönlicher Interviews durchgeführt, die sich an Bibliotheksdirektionen richtete. Die entwickelten Fragen hatten konzeptionell drei Zieldimensionen. Der Fragebereich Motivation und Demotivation zielte auf die Erkennung bibliotheksrelevanter Problem- felder und verwies auf mögliche Motivationsbarrieren im Arbeitsalltag. Diese bildeten den Ausgangspunkt für die zu entwickelnden Empfehlungen. Mithilfe der Angaben zu motivationalen Einflussgrößen auf die Arbeit wurden die Bezugspunkte der Desiderate festgelegt. Den ermittelten Parametern wie bspw. Führung oder Kommunikation konn- ten somit die Problemfelder zugeordnet werden. Schließlich unterstützten die Aussa- gen zum Einsatz immaterieller Leistungsanreize die Ideenfindung und die Entwicklung praktikabler Lösungsansätze. Diese wurden unter Zuhilfenahme der entsprechenden betriebswirtschaftlichen Literatur in Form eines Maßnahmenkatalogs zusammengestellt. Neben Faktenfragen wurden Einstellungs- und Meinungsfragen gestellt. Diese konn- ten überwiegend im Multiple-Choice-Verfahren beantwortet werden. Dabei wurde u.a. der Zustimmungsgrad zu verschiedenen thematischen Aspekten mittels Ratingskalen festgestellt („trifft voll und ganz zu“, „trifft eher zu“, „trifft eher nicht zu“ und „trifft überhaupt nicht zu“). Die Anzahl der Zustimmungen erlaubte schließlich eine Schwer- punktbildung. Bei weiteren Fragen konnte eine Gewichtung in Prozent vorgenommen werden. Hier wurde als Berechnungsmethode das Arithmetische Mittel angewandt, um eine zentrale Tendenz zu ermitteln. Zudem wurden auch offene Antwortfelder angebo- ten, die dazu einluden, weitere Aspekte einzutragen. Die Fragen der Interviews waren strukturell und inhaltlich mit den Fragebögen identisch, sodass man von einer stan-
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Die Einsatzgebiete und Potentiale von Videospielen in Öffentlichen Bibliotheken

Die Einsatzgebiete und Potentiale von Videospielen in Öffentlichen Bibliotheken

Das gleiche Spiel ist in einer stark gewaltreduzierten Version in Deutschland erst ab 16 Jahren freigegeben. Zu erkennen ist dies auf der Abbildung auf der rechten Seite im blauen Feld. Die 18+ Bewertung direkt daneben ist die der PEGI und z.B. für Großbritannien gültig. 68 Die amerikanische und die europäische Sichtweise auf Gewalt und die Bewertung von Videospielen unterscheiden sich also deutlich und man muss die amerikanischen Ratgeber für Videospiele in diesem Bereich mit Vorsicht genießen. Während in Deutschland die Bibliotheken meist noch sehr stark auf das gedruckte Medium fixiert sind, bemühen sich die amerikanischen Bibliotheken verstärkt um die Einführung von Dienstleistungen jenseits des Bestandes. Wie schon unter Punkt 2.7 dargelegt, ist die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema in Deutschland schwach und findet höchstens in Aufsätzen oder durch Fortbildungen statt, eine gezielt hierfür publizierte Fachliteratur existiert meiner Erkenntnis nach nicht. Dass man sich in Deutschland trotzdem mit dem Thema befasst, zeigt sich dadurch, dass Bibliotheken aktiv bei der Meinungsbildung für den Tommi Kindersoftwarepreis teilnehmen und sich somit personell wie technisch mit Videospielen auseinandersetzen. Bei diesem Preis ermöglichen ausgewählte Bibliotheken, die Spielevorschläge probezuspielen und ihre Meinung dazu zu geben. Die Koordination hierfür und die Förderung dieser Idee in Bibliotheken wird vom Deutschen Bibliotheksverband übernommen. 69 Darüber hinaus ist in Deutschland die „Gaming-Liga“ zu erwähnen. Hier werden von außerhalb durch einen Verein Videospiele in die Bibliothek und andere Kultureinrichtungen gebracht. Eine genaue Definition dieser „Gaming-Liga“ folgt unter Punkt 3.5. Diese Herangehensweise ähnelt der amerikanischen, was auch dadurch zu erklären ist, dass die „Gaming Liga“ eine aus den USA importierte Idee ist. Abschließend lässt sich erkennen, dass die Herangehensweise sich zwischen den USA und Deutschland stark unterscheidet. In den USA wird ein Schwerpunkt auf die Veranstaltungsarbeit mit Videospielen gelegt, aber diese werden nur sehr selten in den Bestand aufgenommen. In Deutschland ist es andersherum: Videospiele finden sich in immer mehr Bibliotheksbeständen, aber die Veranstaltungsarbeit mit Videospielen ist ausbaufähig.
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Potenziale von Linked Open Data in Öffentlichen Bibliotheken

Potenziale von Linked Open Data in Öffentlichen Bibliotheken

F¨ ur den Einsatz von LOD in ¨ Offentlichen Bibliotheken l¨ asst sich zusammenfassend sa- gen, dass die M¨ oglichkeiten letztlich nur durch drei Faktoren begrenzt werden. Erstens h¨ angt die Qualit¨ at der angebotenen Services von der Leistungsf¨ ahigkeit der technischen Infrastruktur ab. Weiterhin m¨ ussen nat¨ urlich die Daten, die als Anreicherungsdaten oder f¨ ur die Entwicklung neuer Services genutzt werden sollen, auch in Form von LOD vorliegen. Außerdem m¨ ussen entsprechende Anwendungen, Oberfl¨ achen oder Software entwickelt werden. Das verf¨ ugbare Entwicklerpotenzial muss also bei der Planung ber¨ ucksichtigt werden, egal ob diese Personen aus dem eigenen Personal kommen, durch Kooperation mit Firmen und Hochschulen oder aus den Aktiven der Open-Source-Szene requiriert werden (siehe dazu Abschnitt 2.2 ).
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Das Gesichtsfeld erweitern : mobile Passanteninterviews in Öffentlichen Bibliotheken

Das Gesichtsfeld erweitern : mobile Passanteninterviews in Öffentlichen Bibliotheken

sehr gut zu kennen. Zwar werden diese in erheblichen Tei- len gesamtgesell- schaftlich geprägt und in Studien er- fasst; dennoch ist es für Bibliotheken wichtig zu wissen, inwiefern sich der für sie relevante Bevölkerungsaus- schnitt vom ge- s e l l s c h a f t l i c h e n »Mainstream« un- terscheidet. Um die Beziehung zu ihren Zielgruppen aktiv zu gestalten, be- nötigen Bibliothe- ken zusätzlich Er- kenntnisse über ihr Bild in der Bevöl- kerung, den durch sie gestifteten Nut- zen und die Gründe ihrer Nicht-Inan- spruchnahme. Das

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OPUS 4 | Blinde und Sehbehinderte in öffentlichen Bibliotheken

OPUS 4 | Blinde und Sehbehinderte in öffentlichen Bibliotheken

Wünschenswert wäre es sicher, wenn hier noch mehr geleistet werden könnte. Dazu wäre es nötig, dass allgemein auf die Problematik der Informationsver- sorgung für Blinde und Sehbehinderte aufmerksam gemacht würde und die Bib- liotheksmitarbeiter auch besser in diesem Bereich geschult würden. Die Spezi- albibliotheken für Blinde und Sehbehinderte schaffen es meist relativ gut, diese Zielgruppe mit Literatur zu versorgen. Es ist aber leider so, dass nur ein kleiner Prozentsatz der für Sehende erhältlichen Literatur für Blinde und Sehbehinderte umgesetzt wird. Außerdem haben diese Bibliotheken mit großen Problemen zu kämpfen, die offensichtlichsten sind sicher die finanziellen. Daran ist nicht zu- letzt die Zersplitterung der Bibliothekslandschaft schuld. Diese wird durch die Kulturhoheit der Länder verursacht. Dadurch ist keine zentralisierte Versorgung möglich. Es ist aber schon viel versprechend, dass die Zusammenarbeit in Ei- genregie umgesetzt werden kann. Dies sieht man sehr gut an dem Verein Me- dibus und seinen Erfolgen.
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Der Qualitätsmanagement-Verbund der öffentlichen Bibliotheken in Sachsen-Anhalt

Der Qualitätsmanagement-Verbund der öffentlichen Bibliotheken in Sachsen-Anhalt

Der Nutzen für die kommunalen Unterhaltsträger bei der Nutzung des Zertifizierungsverfah- rens besteht neben dem Gütesiegel vor allem in dem günstigen Preis für die Erst- und Fol- gezertifizierung. Die teilnehmenden Bibliotheken können das gut strukturierte und verein- fachte Verfahren mit vertretbarem Aufwand in die täglichen Arbeitsabläufe integrieren. Im Jahr 2009 soll das Qualitätssiegel Stufe 1 erreicht werden.

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Bibliotheken: die Hidden Champions des Sponsorings im öffentlichen Raum

Bibliotheken: die Hidden Champions des Sponsorings im öffentlichen Raum

Ariane Bagusat, Sponsoring Trends 2012, Eine Onlinebefragung der umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland, www.ostfalia.de 2012... Gewinner:.[r]

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