Nach oben pdf Fremdsprachen im Schulunterricht. Mit Technologien Sprachen lernen und lehren

Fremdsprachen im Schulunterricht. Mit Technologien Sprachen lernen und lehren

Fremdsprachen im Schulunterricht. Mit Technologien Sprachen lernen und lehren

Zur Unterstützung von Gesprächsentwicklung, von Konferenzen und multimedialem kollaborativem Austausch in synchroner Form bieten sich verschiedene Werkzeuge an (Döring & Pöschl, 2003; siehe Ka- pitel zu #kommunikation, #videokonferenz). Das dialogische Sprechen kann zu zweit oder in Gruppenar- beit durchgeführt werden, wobei gelenkte und freie Übungen eingesetzt werden können (Beißwenger & Storrer, 2005). Dadurch findet Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden, hauptsächlich jedoch unter Lernenden statt. Über Sprechaufträge hinaus eignen sich solche Software-Programme als reine Kommuni- kationsmittel in der Zielsprache zur Erarbeitung und Betreuung von kollaborativer Spracharbeit (zum Bei- spiel Schulprojekte, internationale Projekte). Dabei besteht der positive Effekt für das Lernen darin, dass die Lernenden auf diesem Wege – und umgeschaltet auf eine prinzipiell authentischere sprachliche Ebene – zur Anbahnung und Aufrechterhaltung der Kommunikation angeregt werden.
Mehr anzeigen

10 Mehr lesen

Fremdsprachen im Schulunterricht: mit Technologien Sprachen lernen und lehren

Fremdsprachen im Schulunterricht: mit Technologien Sprachen lernen und lehren

Zur Unterstützung von Gesprächsentwicklung, von Konferenzen und multimedialem kollaborativem Austausch in synchroner Form bieten sich verschiedene Werkzeuge an (Döring & Pöschl, 2003; siehe Ka- pitel zu #kommunikation, #videokonferenz). Das dialogische Sprechen kann zu zweit oder in Gruppenar- beit durchgeführt werden, wobei gelenkte und freie Übungen eingesetzt werden können (Beißwenger & Storrer, 2005). Dadurch findet Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden, hauptsächlich jedoch unter Lernenden statt. Über Sprechaufträge hinaus eignen sich solche Software-Programme als reine Kommuni- kationsmittel in der Zielsprache zur Erarbeitung und Betreuung von kollaborativer Spracharbeit (zum Bei- spiel Schulprojekte, internationale Projekte). Dabei besteht der positive Effekt für das Lernen darin, dass die Lernenden auf diesem Wege – und umgeschaltet auf eine prinzipiell authentischere sprachliche Ebene – zur Anbahnung und Aufrechterhaltung der Kommunikation angeregt werden.
Mehr anzeigen

9 Mehr lesen

Fremdsprachen Lehren und Lernen am Anfang des dritten Jahrtausends - Wohin geht der Weg?

Fremdsprachen Lehren und Lernen am Anfang des dritten Jahrtausends - Wohin geht der Weg?

Wenn man vor diesem Hintergrund noch einmal zurück­ kommt zum Fremdsprachenlemen in der Schule, so kami man sich kaum der Beobachtung entziehen, dass der Schulunterricht heute immer weniger dem traditionellen Modell der Fremdbestimmung entspricht. Die viel zitier­ te Spaßgesellschaft verlangt immer nachdrücklicher nach der Vermischung von Pflicht imd Freizeit. Daher bieten heute zahlreiche Schulen außerunterrichtliche oder halb- imtenichtliche Aktivitäten an, die immittelbar dem Sprachenlernen dienen, aber nicht imbedingt diesen Ari­ schem eiwecken: fremdsprachliche Theatergnippeu, Spra- chen-AGs, Projekttage, Intemet-Chat, E-Mail-Partner- schaften usw. Was hn Klassenzimmer vormittags begonnen wird, n ii d nicht selten am Nachmittag zu Hause fortgesetzt imd umgekehlt. Die Grenze zwischen Schule imd Nicht­ Schule wird fließend, immer mein Lernprozesse erlauben imd verlangen Selbstorganisation durch den Schüler. Zusammengenommen führen alle diese Infonnationen zu der Schlussfolgerung, dass das 21. Jahrhundert ein Jahr­ hundert der Fremdsprachen wird. Diese Botschaft steht letztlich auch hinter dem Beschluss, es mit einem Jahr der Sprachen zu eröffnen. Allerdings wird die Zukunft wohl nicht vielen, sondern ganz w enigen Fremdsprachen gehö­ ren, vielleicht nur zweien, dem Englischen imd dem Spa­ nischen. Natürlich muss man klar dazusagen, dass hier von Fremdsprachen die Rede ist imd nicht von Mutterspra­ chen. Sicherlich w ird sich die Zahl der Muttersprachen hn nächsten Jahrhundert weltweit dramatisch verringern, aber es gibt wTenig ernst zu nehmende Anzeichen für die Hypo­ these, dass Sprachen wie das Deutsche, das Französische oder das Italienische in absehbarer Zeit als Muttersprachen aus sterben w erden. Diese Sprachen werden lediglich auf das Privileg verzichten müssen, Medien der weltweiten Verständigung zu sein.
Mehr anzeigen

6 Mehr lesen

Kompetent Sprachen lehren und lernen –
Das Universitätssprachenzentrum stellt sich vor

Kompetent Sprachen lehren und lernen – Das Universitätssprachenzentrum stellt sich vor

Das Programm des USZ im Bereich „Moderne Fremdsprachen“ umfasst ein weit gefächer- tes Spektrum an allgemein- und auch fachsprachlich ausgerichteten Fremdsprachenkursen. Insbesondere die letztere Domäne soll künftig im Sinne einer stärkeren Orientierung an den fächerspezifischen skills ausgebaut werden. So existieren bereits Kurse zur fachbezo- genen Texterschließung und zur kommunikativen Kompetenz (etwa Englisch, Italienisch und Spanisch für Mediziner oder Italienisch, Französisch, Spanisch und Tschechisch für Historiker, Italienisch für Studierende der Kultur- und Medienwissenschaften oder Fran- zösisch für Juristen). Weitere Kurse, besonders für Studierende der Wirtschaftswissen- schaften, sollen hinzukommen. Geplant sind dabei Lehrveranstaltungen, in denen z. B. Verhandlungsgespräche, Firmen- und Projektpräsentationen oder E-Mail-Korrespondenz in einer Fremdsprache geübt werden.
Mehr anzeigen

20 Mehr lesen

Englisch lehren, lernen, erforschen

Englisch lehren, lernen, erforschen

Lernstandserhebung in Deutschland, die flächendeckend in den 3. und 8. Jahr- gangsstufen durchgeführten Vergleichsarbeiten (VERA-3 bzw. VERA-8). Ent- scheidende Wegmarken für die Entwicklung der Bildungsstandards innerhalb des Fremdsprachenlernens und -lehrens sind die PISA-Ergebnisse, die DESI- Studie und der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen. Diesen Standardisierungstendenzen scheint die pädagogische Forderung nach Individualisierung, Differenzierung und Lernerautonomie im Fremdsprachen- unterricht entgegenzustehen. Einerseits soll der Unterricht möglichst viele Lernertypen abhängig von ihren kognitiven, emotionalen und motivationalen Strukturen entsprechend ihren Voraussetzungen optimal fördern, andererseits wird in Zeiten zentraler Kompetenzstandardüberprüfungen von einer größt- möglichen Homogenität der Lernvoraussetzungen für alle Lernenden ausge- gangen. Wolfgang Hallet nennt dies die „Homogenitätshypothese“ (2011: 58- 59), die – verstärkt durch das in Deutschland vorherrschende dreigliedrige Schulsystem – allen Lernenden einer Schulart bzw. einer Lerngruppe eine annähernd gleiche Leistungsfähigkeit unterstellt. Dies erklärt auch die immer noch stark verbreitete Sehnsucht nach homogenen Jahrgangsklassen und das weit verbreitete gleichschrittige Verfahren, um alle Lernenden auf gleiche Weise in der gleichen Zeit zum gleichen Ziel führen zu können (Feige 2011: 431). Öffentliche Bildung in Deutschland scheint immer noch an einem fin- gierten Durchschnittsschüler, dem „anonymen Durchschnittslerner“ (Bönsch 1995: 14) ausgerichtet zu sein. Zwar nehmen Lehrkräfte die Unterschiedlich- keit der SuS mittlerweile deutlicher wahr, dies kann jedoch nicht darüber hin- wegtäuschen, dass nach wie vor die Bildung möglichst homogener Lerngrup- pen angestrebt und das übergreifende Ziel einer Homogenisierung in allen Fächern verfolgt wird. „Vom ersten Schultag an greifen in unserem Schul- system institutionelle Maßnahmen, die auf die Sicherung einer fiktiven Homo- genität ausgerichtet sind“ (Tillmann 2004: 9).
Mehr anzeigen

356 Mehr lesen

Kognitionswissenschaft. Ihre Perspektive auf Lernen und Lehren mit Technologien

Kognitionswissenschaft. Ihre Perspektive auf Lernen und Lehren mit Technologien

Rückwirkend kann man die klassische Kognitionswissenschaft als Unterfangen betrachten, jahrhunder- tealte Vorstellungen über die menschliche Kognition mit Hilfe einer zu ihrer Zeit revolutionären neuen Me- thode auszutesten: der Computersimulation. Dadurch haben wir die jahrhundertealte Hypothese, menschli- ches Denken bestünde in der Verarbeitung von Symbolen, über Bord werfen können und eine ganze Menge über uns gelernt. Unsere Vorstellung, was menschliche Kognition in ihrem Kern ausmacht, hat sich drama- tisch verschoben. Fähigkeiten, die keine weitere Beachtung fanden, wie Sprechen, den Heimweg finden oder die Fähigkeit, über einen Witz zu lachen, können gewürdigt werden. Darüber hinaus wurde auch klar, dass sowohl formale als auch natürliche Sprachen nur einen Teil der Welt repräsentieren können und in die- sem Ansatz viele feine Nuancen, emotionale Zustände, implizite Bedeutungen, etc., die für kognitive Pro- zesse oft entscheidend sind, unberücksichtigt bleiben.
Mehr anzeigen

16 Mehr lesen

Lernendenzentrierung im Lehren und Lernen mit Medien

Lernendenzentrierung im Lehren und Lernen mit Medien

Wie aber lässt sich diese Lernendenzentrierung praktisch umsetzen? Mit dem Konzept des Lehr-Lern-Kurzschlusses als Hintergrund lautet die Antwort, den Ler- nenden Raum zu geben für ihre Fragen bzw. die Formulierung dieser und durch Problemstellungen Lernanlässe anzubieten. Die Aufgabe als Lehrender ist also, Angebote zu machen (vgl. auch Holzkamp, 2008, S. 32), Zugänge zu schaffen, Rei- bungsmomente anzubieten, Reflexion und Austausch in den Mittelpunkt zu stellen. Der Raum für Angebote, Zugänge und Begegnung ist das Lernarrangement bzw. die Lernumgebung. Der Raum wird an dieser Stelle betont, weil dies für das digitale, asynchrone selbstgesteuerte Lernen, wie es auf der HOOU-Plattform einmal mög- lich sein soll, die relevantere Dimension ist. Die Rolle und Funktion des bzw. der Lehrenden soll und kann hier deshalb nicht weiter ausformuliert werden.
Mehr anzeigen

15 Mehr lesen

Physik lernen, um Physik zu lehren

Physik lernen, um Physik zu lehren

Die empirischen Forschungsarbeiten in diesem Feld beziehen sich auf das Lesen und Lernen von Texten. Hierbei wird die Interessantheit als Eigenschaft eines Textes bzw. eines Textteiles interpretiert. Nach Auffassung der Wissenschaftler gibt es objektive Stimulusmerkmale, die quasi automatisch bei allen Lesern erhöhte Aufmerksamkeit auslösen. Bei erzählenden Texten konnte nachgewiesen werden, dass das inhaltliche Interesse nicht nur die Bereitschaft bestimmt, einen Text zu lesen, sondern auch das Ausmaß des Textverstehens und den Erinnerungsumfang beeinflusst. Bei Sachtexten ergab sich, dass das situationale Interesse eines Textteils für das Verstehen und Behalten der darin enthaltenden Informationen genauso wichtig ist wie seine sachlogische Bedeutung bzw. Wichtigkeit. Interessant gestaltete, aber unwichtige Textpassagen in Schulbüchern wurden mit einer wesentlich höheren Wahrscheinlichkeit behalten als die zentralen, aber weniger „auffälligen“ Textteile. In diesem Forschungsgebiet wurde auch die relative Bedeutung der Interessantheitsfaktoren im Vergleich zu anderen textspezifischen Merkmalen (z. B. Verständlichkeit, Schwierigkeit) oder der individuellen Lern- voraussetzungen des Lesers (z. B. Intelligenz, allgemeine Lesefähigkeit) untersucht. Die Arbeiten von Shirey u. Reynolds (1988) ergaben hierzu, dass die Interessantheit eines Textes für das Textverstehen und die Behaltensleistung wesentlich wichtiger ist als etwa die Verständlichkeit des Textes. Die Wirkung der Interessenvariablen blieb auch dann empirisch nachweisbar, wenn individuelle Lernfaktoren kontrolliert wurden. Anderson et al. (1984) stellten in ihren Studien fest, dass bei leseschwachen Schülern die Interessenkomponente noch wichtiger ist als bei Schülern mit hoch entwickelter Lesefähigkeit.
Mehr anzeigen

473 Mehr lesen

Diversität lernen und lehren – ein Hochschulbuch

Diversität lernen und lehren – ein Hochschulbuch

Seit Ende der 1960er Jahre führt die Öffnung der Hochschulen zu einem Brei- tenwachstum akademischer Schichten. Dennoch bleibt der Zugang zu Hoch- schulen bis heute sozial ungleich. Ohne eine klassische Hochschulzugangsbe- rechtigung, d. h. den kontinuierlichen Schulbesuch bis zum Abitur, bleibt ein Studium für Menschen aus sozial benachteiligten Familien, ohne akademisches Herkunftsmilieu, für beruflich Qualifizierte ohne Abitur eine exklusive Opti- on. Für Menschen mit Brüchen in ihrer Bildungsbiografie wird die Aufnahme bzw. Wiederaufnahme in das Hochschulsystem zu einer Herausforderung. Die Hochschullandschaft in Deutschland ist in dem ersten Jahrzehnt nach der Bo- logna-Reform auch immer noch nicht geöffnet für lebenslanges Lernen. Zwar haben die Hochschulen mit der Einführung gestufter und modularer Studien- strukturen das Studiensystem differenziert, gleichzeitig diese aber mit gerin- ger Durchlässigkeit implementiert. Bundesbildungsministerin Johanna Wan- ka kommentierte den aktuellen Studierendensurvey mit der Aussage, dass die Gruppe der Studierenden heute so vielfältig sei wie die ganze Gesellschaft, wor- aus sich entsprechend unterschiedliche Bedürfnisse im Studium ergäben: „Die Hochschulen stehen vor der großen Aufgabe, ihre Studienformen noch flexib- ler zu gestalten, etwa mit Blick auf ein Studium mit Kind oder im Umgang mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen.“ 1 Hochschulen sind immer mehr gefor-
Mehr anzeigen

414 Mehr lesen

Warum sind Lehren und Lernen so schwierig?

Warum sind Lehren und Lernen so schwierig?

steht in der Einsicht, dass Wissen nicht übertragen werden kann, sondern im Gehirn eines jeden Ler- nenden neu geschaffen werden muss. Lernen ist also ein aktiver Prozess der Bedeutungserzeugung. Dieser Prozess wird durch Faktoren gesteuert, die überwiegend unbewusst wirken und deshalb nur schwer beeinflussbar sind. Hierzu gehören die Motiviertheit und Glaubhaftigkeit des Lehrenden, die individuellen kognitiven und emotionalen Lernvoraussetzungen der Schüler, die allgemeine Motiviert- heit und Lernbereitschaft der Schüler, die spezielle Motiviertheit der Schüler für einen bestimmten Stoff, Vorwissen und der aktuelle emotionale Zustand und der spezifische Lehr- und Lernkontext. Ein guter Lehrer kann den Lernerfolg nicht direkt erzwingen, sondern günstigenfalls die Rahmenbedin- gungen schaffen, unter denen Lernen erfolgreich abläuft.
Mehr anzeigen

14 Mehr lesen

Lernen und Lehren mit Medien und über Medien

Lernen und Lehren mit Medien und über Medien

Eine Person räumt ein, dass ein IWB eine „fesselndere“ Wirkung auf Kinder hat als normale Tafeln, findet den Umgang damit aber kompliziert und sieht in erster Linie darin Probleme und Mehraufwand für die Lehrkraft (Studentin_5, Vergleichsuni). Eine andere Person konstatiert, dass es nichts nütze, einer Lehrkraft ein IWB vorzusetzen, wenn sie sich nicht damit auskenne und kein Interesse habe, es einzusetzen. In dieser Aussage versteckt sich die Kritik, dass zum einen Lehrkräfte stellenweise nicht befähigt sind, ein IWB zu benutzen, und zum anderen auch kein Interesse dafür existiert – der Zwang, es zu benutzen, jedoch trotzdem bestehe. Weiterhin wird die Sorge geäußert, dass es durch technische Probleme o. ä. zu Störungen vor der gesamten Klasse kommen könne, was die Lehrkraft in eine unangenehme und unkontrollierbare Situation bringen könnte. Zudem würde ein IWB eine Frontalnutzung unterstützen, was „neueren pädagogischen Konzepten wider- sprechen“ würde und eher eine „Spielerei“ (Studentin 3, Vergleichsuni) darstelle. Von den Studierenden aus der Kohorte der Medienuni kommen ähnliche Aussagen, wenn auch weniger häufig. Z. B. vertritt eine Person die Meinung, dass, auch wenn kein IWB vorhan- den sei, die Kinder trotzdem gut lernen würden, da es auch andere Möglichkeiten der In- haltvermittlung gebe und dass durch das Gerät Kinder nicht zwingend mehr motiviert würden. Zitat:
Mehr anzeigen

251 Mehr lesen

Mit YouTube-Stars Fremdsprachen lernen: eine interdisziplinäre Annäherung

Mit YouTube-Stars Fremdsprachen lernen: eine interdisziplinäre Annäherung

Moderner Sprachunterricht zeichnet sich durch einen hohen Grad an Inter- bzw. Transdisziplinarität aus. Auf der einen Seite fordern Bildungsinstitutionen über ihre Curricula und Lehrpläne im Schulunterricht die Entwicklung und Förderung sogenannter überfachlicher Kompetenzen, wie sprachlicher Bildung und Medien- kompetenzen, als interdisziplinäre Unterrichtsprinzipien und Bildungs anliegen ein. Allgemein sollen im Unterricht Bezüge zum lebensweltlichen Alltag der Schülerinnen und Schüler hergestellt werden. Für den Fremdsprachenunterricht gilt zusätzlich, dass die produktive bzw. (funktionale) kommunikative Kompetenz an erster Stelle zu stehen hat und vielfältige Th emenbereiche und Textsorten Berücksichtigung fi nden sollen (vgl. BMB, 2015a, 2015b, 2016a, 2016b; KMK, 2014). Dafür können sogenannte Real-life Tasks herangezogen werden, deren Artefakte oder Endprodukte auf mehr als nur die Beurteilung durch die Lehrperson abzielen.
Mehr anzeigen

19 Mehr lesen

Lehren und Lernen im Physikunterricht

Lehren und Lernen im Physikunterricht

Vorlesungszeit; Klausur am Ende des Moduls über den Inhalt beider Modulelemente (nicht benotet, nur bestehen). Die endgültigen Modalitäten werden vom Prüfungsausschuss bestimmt und vor [r]

2 Mehr lesen

11 Prinzipien zum gehirngerechten Lehren und Lernen

11 Prinzipien zum gehirngerechten Lehren und Lernen

Für eine dauerhafte Speicherung von Informationen sowie ein erfolg- reiches Abrufen der Informationen aus dem Gedächtnis sind positive Gefühle förderlich (Gudjons & Traub, 2012, p. 228 f). An stark emo- tionale Erlebnisse erinnern wir uns gut. Auch Lerninhalte werden an Emotionen geknüpft. Forschungsarbeiten gehen davon aus, dass der gegenwärtige emotionale Zustand das Lernen und Arbeiten beein- flusst. Dabei wird von emotional-motivationalen „Begleitprozessen“ ausgegangen, die indirekt am Lerngeschehen beteiligt sind (Krapp, 2005, p. 605). Diese Prozesse haben beispielsweise Einfluss auf die Intensität oder die Richtung der kognitiven „Lernarbeit“. Vor allem negative Emotionen behindern das Lernen. Hirnforscher haben nachgewiesen, dass die Gehirnaktivität beim Einspeichern von Infor- mationen gemindert ist, wenn der Proband sich in einer negativen Stimmung befindet (Spitzer, 2008).
Mehr anzeigen

33 Mehr lesen

Lehren und Lernen im Physikunterricht

Lehren und Lernen im Physikunterricht

Verwendbarkeit des Moduls: Lehramt Physik für Gymnasien, Lehramt mit Unterrichtsfach Physik (RS, HS, GS), BSc.. Angebotsturnus des Moduls: jährlich.[r]

2 Mehr lesen

Analysis lehren und lernen

Analysis lehren und lernen

Für die Hochschulmathematik ergibt sich die Frage, wie die für sie charak- teristischen formalen Denkweisen mit intuitiven Vorstellungen so einherge- hen können, dass die – bekannten – S[r]

2 Mehr lesen

Lernen, mit Lösungsbeispielen zu lehren

Lernen, mit Lösungsbeispielen zu lehren

Auch der im mehrebenenanalytischen Modell (siehe Doll/Prenzel in diesem Heft) genannte Bereich der Lehr-Lernmaterialien wird durch das vorliegende Projekt berührt. Eine Grundvoraussetzung für effektives Lernen aus Lösungsbeispielen ist, dass gut ges- taltete Beispiele bzw. gute Lernmaterialien im Unterricht verwendet werden. Die Leh- renden sollen im Lernprogramm zweierlei lernen: Sie sollen aus vorhandenen Lehrbü- chern, Arbeitsblättern etc. geeignete Lösungsbeispiele auswählen können und sie sollen – wenn keine geeigneten Vorlagen zu finden sind – in der Lage sein, selbst günstige Lö- sungsbeispiele zu erstellen. Damit ist es auch ein Anliegen des vorliegenden Projekts, die Qualität der im Unterricht eingesetzten Materialien zu verbessern.
Mehr anzeigen

19 Mehr lesen

Anzeige von Spielend Fremdsprachen lernen – Wie können digitale Spiele den Fremdsprachenerwerb unterstützen?

Anzeige von Spielend Fremdsprachen lernen – Wie können digitale Spiele den Fremdsprachenerwerb unterstützen?

(z .B. wenn "zur Belohnung" für 10 richtig abgefragte Vokabeln ein Minispiel freigeschalten wird, das vielleicht auch noch zu allem Überfluss nichts mit dem Lernen von Sprache zu tun hat, sondern völlig ohne Kontext. Die Formel für erfolgreiches Lernen in und mit digitalen Spielen lautet "Spielziel = Lernziel" (Wagner 2009) und meint damit, dass die Lernziele so in das Spieldesign integriert sein müssen, dass beim Erreichen des Spielziels auch das Lernziel mit angesprochen wird. Gelungen ist dieser Ansatz beispielsweise bei Lernabenteuer Deutsch (Ovos 2013). Das Spiel, das im Auftrag des Goethe-Instituts vor allem zeigen sollte, dass das Erlernen von Deutsch als Fremdsprache durchaus auch Spaß sein kann, ist ganz im Stil eines Adventure-Games aufgebaut und gibt SpielerInnen nicht das Gefühl, dass sie sich in einem Lernspiel befinden. Die Aufgaben, die sich inhaltlich auf eine Detektivgeschichte mit Zeugenbefragung und Alibi-Abgleich beziehen, fügen sich in den Kontext der Geschichte ein und fühlen sich nicht mehr aufgesetzt an. Für das Vorantreiben der Geschichte müssen beispielsweise Bewerbungsunterlagen ergänzt werden: Obwohl es sich auch hier um einen Lückentext handelt, wird dieser kontextualisiert und erhält eine bedeutungsvolle Rolle, da das Bewerbungsmail erst abgeschickt werden kann, wenn alle wichtigen Informationen wie Adresse, Titel der Arbeitsstelle oder Berufserfahrung eingesetzt wurden. Diese Informationen werden nicht einfach vom Spiel bereitgestellt, sondern müssen durch Lesen anderer Dokumente (z .B Stellenanzeige oder Lebenslauf) freigespielt werden. Dadurch werden verschiedene lexikalische Bereiche in einen für das Spiel, aber auch für die Realität außerhalb des Spiels, in einen sinnvollen Kontext gesetzt. Die SpielerInnen werden angehalten, sich nicht nur mit den zu erlernenden Begriffen, sondern auch mit verschiedenen Textsorten (wie z .B. formaler Brief, Lebenslauf oder Gesprächsnotiz) auseinanderzusetzen.
Mehr anzeigen

25 Mehr lesen

Über die Schwierigkeiten, Kritik zu lehren und zu lernen

Über die Schwierigkeiten, Kritik zu lehren und zu lernen

Über die Schwierigkeiten, Kritik zu lehren und zu lernen In diesem Beitrag gehe ich der Frage nach, warum kritisches Denken zu lernen und zu lehren in der Hochschule auf Schwierigkeiten und Widerstände stößt.1 Damit soll nicht gesagt sein, dass es außerhalb der Hochschule leichter sei - das ist es mitnichten - , sondern die Aufmerksamkeit darauf gerichtet werden, dass die Probleme in der Hochschule von besonderer Bedeutung sind: immerhin ist die Hochschule der Ort, wo in die Wissenschaft eingeführt werden soll, in einen ge­ sellschaftlichen Bereich, der sich selbst über Kritik und Reflexivität definiert. Und wenn es da schon kein Selbstläufer ist, sollte sich ein Nachdenken doch lohnen.
Mehr anzeigen

10 Mehr lesen

Deutsch lernen und lehren in Brasilien

Deutsch lernen und lehren in Brasilien

angebotenen Kursen besuchen Jugendliche und Erwachsene auch freie Kurse, die neben anderen Sprachen auch Deutsch anbieten. Ich beginne mit einem Überblick über die Situation des Deutschunterrichts in Brasilien unter Berücksichtigung von Einrichtungen, die verschiedene Ziel- gruppen bedienen: Schulen, Universitäten und freie Kurse, die sowohl staatlich als auch privat organisiert sind. Darauf folgen Ausführungen zur Ausbildung von Lehrern für Deutsch als Fremdsprache und zu Fortbildungsprogrammen re- gionaler Deutschlehrerverbände, die auf Unterstützung ausländischer Institutio- nen rechnen können und deren Ziel die Förderung der deutschen Sprache ist. Im Schlussteil beziehe ich mich auf drei laufende binationale Vorhaben, die einen Ausblick auf die Verbreitung der deutschen Sprache in Brasilien und die Fort- bildung der Deutschlehrer erlauben.
Mehr anzeigen

8 Mehr lesen

Show all 3089 documents...