Nach oben pdf Expertenkommission "Neuordnung der Berliner Öffentlichen Bibliotheken"

Expertenkommission "Neuordnung der Berliner Öffentlichen Bibliotheken"

Expertenkommission "Neuordnung der Berliner Öffentlichen Bibliotheken"

Hingewiesen wird auf die Evaluation zum 31.12.2006 „mit dem Ziel ... eine den Aufgaben und der Weiterentwicklung des VÖBB angemessene Organisationsform für das VÖBB-Servicezentrum zu etablieren“. Dies hängt damit zusammen, dass bei allen Absichtserklärungen der Bezirke die Zusammenarbeit zum Teil eine freiwillige Angelegenheit darstellt und von den Bezirken auch unter dem Ge- sichtspunkt der finanziellen Belastung bewertet wird. Der entstehende Nutzen könnte bagatellisiert werden. Allerdings gibt es eine verabschiedete Senatsvorla- ge und eine von allen unterschriebene ‚Vereinbarung über den Betrieb ...’ sowie ein Geflecht von Verträgen, so dass von einem gewissen Maß an verbindlicher Kooperation ausgegangen werden muss. Gründe für eine weitergehende Vision sind beispielsweise die umfangreichen und zeit- wie arbeitskraftzehrenden Be- mühungen um einen gerechten Finanzausgleich beim Verfahren ‚Bezahlen im Verbund’ und im Bereich des VÖBB-Transportservices (d. i. ein innerstädtischer Leihverkehr, der sowohl Nutzer direkt als auch Bibliotheken der Bezirke mit Me- dien beliefert und an anderer Stelle zurückgegebene Bücher an die ausgebende Bibliothek zurücktransportiert). Ein Apercu am Rande: Die Beförderung und der Transport von Medien sind in den einzelnen Bezirken sehr unterschiedlich gere- gelt mit der Folge, dass von Bezirk zu Bezirk Zeitverzögerungen zwischen einem und fünf Tagen eintreten.
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Jahresbericht ... der Berliner öffentlichen Bibliotheken:

Jahresbericht ... der Berliner öffentlichen Bibliotheken:

Vor dem Hintergrund der aus gesamtstädti- scher Sicht weit auseinandergehenden Aus- stattung und Leistungskraft der bezirklichen Stadtbibliotheken wurde in den Verfahren eine Diskussion zu neuen „neuen Koopera- tionsmodellen“ geführt. Anknüpfend an diese Diskussion beauftragte im Jahr 2004 der Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur Dr. Thomas Flierl eine Exper- tenkommission, die im Juni 2005 ihre „Handlungsempfehlungen für die politi- schen Entscheidungsträger...“ zur Neuor- ganisation der Berliner Öffentlichen Biblio- theken vorlegte. Nach Einschätzung der für das bezirkliche Bibliothekswesen zuständi- gen Bezirksstadträte und -rätinnen und des Kultursenators stellen die Empfehlungen der externen Expertenkommission eine gute Basis für eine Neuausrichtung des be- zirklichen Bibliothekswesens dar. So beauf- tragten sie eine bezirksübergreifende Ar- beitsgruppe 1 mit der Erarbeitung einer Um-
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Jahresbericht ... der Berliner öffentlichen Bibliotheken:

Jahresbericht ... der Berliner öffentlichen Bibliotheken:

Nachdem sich der Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses in seiner 35. Sitzung im Januar 2004 parteiübergreifend für eine Neuorganisation des Berliner Öffentlichen Bibliothekswesens ausgesprochen und die Einbeziehung externen Sachverstandes angeregt hatte, berief der Kul- tursenator, Dr. Thomas Flierl, in Absprache mit den verantwortlichen Bezirksstadträtinnen und -stadträten im Juni 2004 eine dreiköpfige Expertenkommission. Die Kommission, beste- hend aus Hella Schwemer-Martienßen (Direktorin der Hamburger Öffentlichen Bücherhal- len), Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen (Direktor der Büchereizentrale des Büchereivereins Schles- wig-Holstein e.V.) und Ulrich Moeske (Geschäftsbereichsleiter Bibliotheken Kulturbetriebe der Stadt Dortmund), erhielt den Auftrag, binnen Jahresfrist 1 Handlungsempfehlungen für die
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Immaterielle Leistungsanreize in Öffentlichen Bibliotheken : Situation und Maßnahmenkatalog

Immaterielle Leistungsanreize in Öffentlichen Bibliotheken : Situation und Maßnahmenkatalog

Um ein Meinungsbild über die Bedeutung und den Einsatz immaterieller Leistungsanrei- ze in Öffentlichen Bibliotheken zu erhalten, wurde eine Befragung mittels Fragebögen und persönlicher Interviews durchgeführt, die sich an Bibliotheksdirektionen richtete. Die entwickelten Fragen hatten konzeptionell drei Zieldimensionen. Der Fragebereich Motivation und Demotivation zielte auf die Erkennung bibliotheksrelevanter Problem- felder und verwies auf mögliche Motivationsbarrieren im Arbeitsalltag. Diese bildeten den Ausgangspunkt für die zu entwickelnden Empfehlungen. Mithilfe der Angaben zu motivationalen Einflussgrößen auf die Arbeit wurden die Bezugspunkte der Desiderate festgelegt. Den ermittelten Parametern wie bspw. Führung oder Kommunikation konn- ten somit die Problemfelder zugeordnet werden. Schließlich unterstützten die Aussa- gen zum Einsatz immaterieller Leistungsanreize die Ideenfindung und die Entwicklung praktikabler Lösungsansätze. Diese wurden unter Zuhilfenahme der entsprechenden betriebswirtschaftlichen Literatur in Form eines Maßnahmenkatalogs zusammengestellt. Neben Faktenfragen wurden Einstellungs- und Meinungsfragen gestellt. Diese konn- ten überwiegend im Multiple-Choice-Verfahren beantwortet werden. Dabei wurde u.a. der Zustimmungsgrad zu verschiedenen thematischen Aspekten mittels Ratingskalen festgestellt („trifft voll und ganz zu“, „trifft eher zu“, „trifft eher nicht zu“ und „trifft überhaupt nicht zu“). Die Anzahl der Zustimmungen erlaubte schließlich eine Schwer- punktbildung. Bei weiteren Fragen konnte eine Gewichtung in Prozent vorgenommen werden. Hier wurde als Berechnungsmethode das Arithmetische Mittel angewandt, um eine zentrale Tendenz zu ermitteln. Zudem wurden auch offene Antwortfelder angebo- ten, die dazu einluden, weitere Aspekte einzutragen. Die Fragen der Interviews waren strukturell und inhaltlich mit den Fragebögen identisch, sodass man von einer stan-
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Potenziale von Linked Open Data in Öffentlichen Bibliotheken

Potenziale von Linked Open Data in Öffentlichen Bibliotheken

Besonders in ¨ Offentlichen Bibliotheken k¨ onnen durch den Einsatz von LOD f¨ ur die Bibliothekskundschaft vielf¨ altige neue Informationszug¨ ange erschlossen werden, die Katalog und Bibliotheksbestand auf neue Weise erfahrbar machen. Die bis- her durch Katalogisierungsrichtlinien, Datenformate und Software geschaffenen Ein- schr¨ ankungen lassen sich durch die Anwendung von LOD-Prinzipien und den Einsatz der entsprechenden Technologien ¨ uberwinden. Dar¨ uber hinaus er¨ offnen sich voraus- sichtlich weitere M¨ oglichkeiten, die mit dem momentanen Stand der technischen Entwicklungen und erschlossenen Datenquellen noch nicht absehbar sind. Besonders auch im Bereich der kommunalen Informationsversorgung und -vermittlung k¨ onnten
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Diversity-Management in Öffentlichen Bibliotheken : Individuelle Verschiedenheiten der Mitarbeiter erkennen und nutzen. Wie multikulturell sind die Öffentlichen Bibliotheken in dreizehn deutschen Großstädten?

Diversity-Management in Öffentlichen Bibliotheken : Individuelle Verschiedenheiten der Mitarbeiter erkennen und nutzen. Wie multikulturell sind die Öffentlichen Bibliotheken in dreizehn deutschen Großstädten?

Im Laufe der Kommunikation mit den Bibliotheken hat sich ergeben, dass es für diese einfacher war, eine Nachfrage in einer E-Mail zu beantworten, als einen Termin zu einem Interview, das bestimmte Aspekte der Befragung beleuchten sollte, festzulegen. Dennoch wurde ein telefonisches Interview mit Erwin Miedtke, dem stellvertretenden Direktor der Stadtbibliothek Bremen durchgeführt, um nähere Informationen zu den gegebenen Antworten zu erhalten. Auch die Hamburger Öffentlichen Bücherhallen haben eine sehr ausführliche E-Mail zu den interessierten Fragen verfasst. Darüber hinaus haben auch viele andere Bibliotheken die Möglichkeit genutzt, in einer E-Mail einzelne Fragen ausführlich zu beantworten oder direkt im Fragebogen gegebene Antworten zu erläutern. Diese Antworten wurden nachträglich kategorisiert und sind in die Ergebnisdarstellung und Interpretation eingeflossen.
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OPUS 4 | Die Lernortsituation der Öffentlichen Bibliotheken Kopenhagen

OPUS 4 | Die Lernortsituation der Öffentlichen Bibliotheken Kopenhagen

Neben Studierenden nennen die Bibliotheken vor allem Zeitungs- und Zeitschriftenleser als Nutzer der Leseplätze – also eine Nutzergruppe, deren Alter nicht weiter bestimmt ist und bei denen ungewiss ist, ob hinter dem Bibliotheksbesuch ein Bildungsziel steht. Bei der Gruppe der Erwachsenen überrascht es, dass diese am häufigsten noch bei Arbeitssuche, daran geknüpfte Fortbildung und zum Schreiben von Bewerbungsunterlagen o.ä. die Arbeitsplätze konsultieren. Ähnliches berichtet man von ausländischen Mitbürgern, die vor allem von der Hilfsbereitschaft der Bibliothekare profitieren und die PC-Arbeitsplätze vor allem auch zur Kommunikation mit Freunden und Familie aus ihrem Ursprungsland nutzen. Junge Menschen werden dagegen in den kinderbibliothekslastigen Teilstellen eher als störend empfunden und vertreiben die Arbeitenden von den ohnehin schon wenigen Leseplätzen. Demgegenüber haben sie speziell in den Schulbibliotheken erste Priorität. Viele Teilstellen bieten Hausaufgabenhilfe an bestimmten Tagen der Woche an, oder eine andere Form von Unterstützung, abgestimmt auf die Bildungsstrukturen
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Der männliche Bibliotheksnutzer : eine vernachlässigte Zielgruppe in Öffentlichen Bibliotheken?

Der männliche Bibliotheksnutzer : eine vernachlässigte Zielgruppe in Öffentlichen Bibliotheken?

MMI_S_DDR: DDR-Nostalgische MMI_S_BUM: Bürgerliche Mitte MMI_S_MAT: Konsum-Materialisten MMI_S_HED: Hedonisten MMI_S_EXP: Experimentalisten Datensatzbeschreibung Milieus MMI_S_ETB: Etabl[r]

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Die wollen nur Spielen? Zielorientierte Gamingkonzepte in Öffentlichen Bibliotheken

Die wollen nur Spielen? Zielorientierte Gamingkonzepte in Öffentlichen Bibliotheken

Bibliotheken sind spezialisiert auf das Medium Buch und als solche sind sie für das Lesen gemacht. Dieser Aspekt findet sich auch in ihrer Programm und Raumgestaltung wieder. Kulturelle Angebote zu digitalen Spielen können neben einer veränderten Raumgestaltung ein Faktor sein, diese Abgrenzung von allen anderen Medienformaten aufzuweichen. Kulturelle Angebote sind neben dem aktiven Zugang also auch vor allem für den Abbau von

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Jugendschutz im digitalen Bereich von öffentlichen Bibliotheken

Jugendschutz im digitalen Bereich von öffentlichen Bibliotheken

- Hauptaufgabe: Überwachung der Einhaltung der rechtlichen Vorgaben des Jugendmedienschutz- Staatsvertrags (JMStV); Prüfung von Inhalten auf (mögliche) Verstöße gegen den JMStV und Entsc[r]

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Partizipation in öffentlichen Bibliotheken. Einige Beispiele aus der Praxis.

Partizipation in öffentlichen Bibliotheken. Einige Beispiele aus der Praxis.

tatsächlich besteht. Denn das Gesagte gilt selbstverständlich auch für öffentliche Bibliotheken und ihre Bibliothekare. Um hier einmal Johannes Neuer, den neuen bibliothekarischen Direktor der EKZ von der New York Public Library aus dem aktuellen Heft von BuB zu diesem Kongress zu zitieren: „Es geht darum, die Bibliothek als demokratischen Ort zu leben.“ 2)

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Dienstleistungen für Kinder mit Behinderungen in öffentlichen Bibliotheken

Dienstleistungen für Kinder mit Behinderungen in öffentlichen Bibliotheken

nicht behindert sinnvoll zu gestalten. 167 Der Abbau von vorhandenen Barrieren sei oft schwierig umzusetzen, so Eigenbrodt, da zum einen die Zuständigkeit dafür meist nicht bei den Bibliotheken selbst liege und zum anderen die Finanzierung oft prob- lematisch sei. 168 Außerdem sei Barrierearmut als Gesamtkonzept zu sehen. 169 Abge- sehen vom Abbau physischer Barrieren seien also auch geschultes Personal, an die Bedürfnisse Behinderte angepasste Dienstleistungen und ein barrierefreier Webauf- tritt, bzw. OPAC notwendig. 170 Dafür sei es auch erforderlich, sich durch die Behin- dertenverbände und –beauftragten beraten und unterstützen zu lassen. 171 Ein Beispiel für die Zusammenarbeit mit Behindertenverbänden ist die Erstellung von Gebärden- sprach-Filmen, mit denen Gehörlosen der Zugang zum Inhalt der Website erleichtert wird, in Zusammenarbeit mit Gehörlosenvereinen. 172 Weber regt zusätzlich an, dass Bibliotheken genau wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA)
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Das Gesichtsfeld erweitern : mobile Passanteninterviews in Öffentlichen Bibliotheken

Das Gesichtsfeld erweitern : mobile Passanteninterviews in Öffentlichen Bibliotheken

So wie diese Schlaglichter aus aktuellen Studien zur Medien- nutzung den digitalen Wandel im Lebensalltag beschreiben, berühren die Entwicklungen unmittelbar die Rolle von Biblio- theken in der Gesellschaft. Bibliotheken, die sich in diesem durch rasche Veränderung geprägten Umfeld strategisch po- sitionieren, können die Maßstäbe »richtigen« Handelns längst nicht mehr allein aus Ausleih- und Besucherstatistiken und aus der Zufriedenheit der Nutzenden ableiten. Sie sind viel- mehr darauf angewiesen, die Technologie-Trends, Erwartun- gen und Gewohnheiten der für sie relevanten Zielgruppen
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BIB: OPUS-Publikationsserver | Recherchieren in Öffentlichen Bibliotheken

BIB: OPUS-Publikationsserver | Recherchieren in Öffentlichen Bibliotheken

Recherchieren in Öffentlichen Bibliotheken (ÖBs) heißt, weniger in die Tiefe zu gehen als bei der Recherche in Wissenschaftlichen Bibliotheken (WBs). Recherchieren in ÖBs heißt weiter, sich in vielen statt in wenigen Gebieten auszukennen ("Was ist eine gute Webquelle für ... ?" ist eine gängige Frage), da die Zielgruppen und deren Interessen weiter gestreut sind als jene in WBs. Recherchieren in ÖBs heißt auch, geeignete Wege zu finden, die Suchdienste und deren Handhabung den Zielgruppen nahe zu bringen, da weniger Auftragsrecherche als in WBs stattfindet. Deshalb ist dieses Thema eng mit Fragen der Vermittlung von
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Betriebliches Umweltmanagement : Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten in öffentlichen Bibliotheken

Betriebliches Umweltmanagement : Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten in öffentlichen Bibliotheken

Verwaltungsgebäuden (mit ähnlicher Nutzung wie Bibliotheken) mehr als die Hälfte der Gesamtkosten für Strom betragen. 42 In Bezug auf den Umweltschutz spielt Energie eine große Rolle, da die bisher verwendeten Energieträger Holz, Kohle, Erdöl und -gas, durch die Notwendigkeit sie zu verbrennen, u. a. stark zu einer Erhöhung des CO 2 - gehalts in der Atmosphäre unserer Erde beitragen. Es spricht viel für die Annahme, daß diese Erhöhung zu einer Klimaveränderung beiträgt. 43 Eine Möglichkeit, CO 2 -emissionsfreie Energie zu produzieren, die nicht die Probleme der Kernenergie mit sich bringt (z. B. Unfallgefahr,
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Einsatz von Social Media als Instrument der Kundenbindung in Öffentlichen Bibliotheken

Einsatz von Social Media als Instrument der Kundenbindung in Öffentlichen Bibliotheken

Die letzten Kapitel haben deutlich gemacht, dass Social Media viele Möglichkei- ten zur Kundenbindung bietet. Trotzdem weißt Herr Trapp darauf hin, dass es im Rahmen der Social-Media-Arbeit zur kritischen Einschätzung gehört, dass man sich bewusst macht, dass man nur einen Teil aller Nutzer erreicht (Trapp 2019, Z. 342 f.). Auch Frau Neumann spricht in diesem Zusammenhang von großen Grenzen, da man Nutzer, die nicht auf Social Media sind oder dort nicht sehr aktiv sind, nicht erreicht und Social Media somit nur eine Ergänzung der Kundenbin- dung darstellen kann (Neumann 2019, Z. 202 ff.). Aufgrund der bereits angespro- chenen Algorithmen auf Social Media erreicht man zudem selbst die Nutzer, die einem folgen, nicht immer. Da Beiträge trotz Werbung und Abonnement nicht immer angezeigt werden, ist es eine der Hauptschwierigkeiten auf Social Media, wahrgenommen zu werden (Neumann 2019, Z. 207 ff.). Daher ist es von Bedeu- tung, eine Mischung aus Social Media, traditionellen Online-Kommunikationsfor- men, wie Blog oder Newsletter, (Neumann 2019, Z. 213 ff.) und den Kanälen der herkömmlichen Öffentlichkeitsarbeit, wie beispielsweise gedruckten Informatio- nen, zu schaffen (Trapp 2019, Z. 347). In den vorherigen Kapiteln wurde eben- falls bereits beschrieben, dass Social Media es ermöglicht, die Kommunikation, das Beschwerdemanagement und eventuell sogar Innovationsprozesse nach au- ßen zu öffnen. Herr Trapp erläuterte, dass dies auch dazu führen kann, dass Forderungen gestellt werden, die nicht zwingend in den Aufgabenbereich von Bibliotheken fallen (Trapp 2019, Z. 355 ff.).
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Bibliotheken brauchen Provenienzforschung! / Plädoyer für die Rückbesinnung auf eine zentrale bibliothekarische Kompetenz - in Wissenschaftlichen und Öffentlichen Bibliotheken

Bibliotheken brauchen Provenienzforschung! / Plädoyer für die Rückbesinnung auf eine zentrale bibliothekarische Kompetenz - in Wissenschaftlichen und Öffentlichen Bibliotheken

Und dann geschieht manchmal das, wofür Bibliotheken von Anbeginn an stehen: Sie sind nicht nur ein Ort, an dem man Me- dien- und Informationsdienste nutzen kann. Sie sind ebenso der traditionsreiche Ort, an dem Bildung ermöglicht wird. Tradition meint hier Beständigkeit und Veränderung: Das Schöpfen aus dem Alten, erweitert um das Neue, um Zukunft zu gestalten.

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Bedarfsermittlung, Benutzerforschung und Bestandskalkulation in Öffentlichen Bibliotheken : ein Literaturbericht

Bedarfsermittlung, Benutzerforschung und Bestandskalkulation in Öffentlichen Bibliotheken : ein Literaturbericht

2.1.2.4. Durchführung von Befragungen In der Praxis bewährt, jedoch in den seltensten Fällen tatsächlich ange- wendet, hat sich die Durchführung eines Pretests. Dabei handelt es sich um eine Probeerhebung, die mit Hilfe einer kleinen Gruppe zu Befragen- der durchgeführt wird. Eine besonders ausführliche Aufbereitung dieser Untersuchungsphase findet sich in der von Marcus Jaeger vorgelegten Diplomarbeit von 1996. 15 Vorteile eines solchen Pretests liegen vor allem in der Kontrolle der Verständlichkeit eines Fragebogens. Notwendige Ver- änderungen können rechtzeitig durchgeführt und mögliche Verzerrungen der Ergebnisse ausgeschlossen werden. Die Zahl der Probanden liegt durchschnittlich bei etwa 20 bis 30 Personen. Damit ist der Aufwand im Vergleich zum Nutzen relativ gering und sollte in Bibliotheken kein Hin- derungsgrund darstellen.
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OPUS 4 | Blinde und Sehbehinderte in öffentlichen Bibliotheken

OPUS 4 | Blinde und Sehbehinderte in öffentlichen Bibliotheken

Sehbehinderten genutzt werden. Fast jede dieser Bibliotheken bietet heute Hörmedien oder elektronische Dokumente an. Meist ist jedoch eine sehende Begleitung oder viel organisatorischer Aufwand, wie voriges Anmelden, nötig. Im folgenden Kapitel geht es mir darum, möglichst einfache Methoden zur voll- ständigen Integration Blinder und Sehbehinderter aufzuzeigen. Somit soll die Möglichkeit dargestellt werden, wie blinde und sehbehinderte Kunden die Biblio- thek und ihre Services weitgehend selbständig nutzen können. Eine absolute Selbstständigkeit ist meist nicht möglich. Es soll jedoch gezeigt werden, wie Barrieren abgebaut werden können. Außerdem ist es sicher wichtig, dass an anderen Stellen Hilfen in Form von speziellen Services angeboten werden. Ich werde auf verschiedenste Bereiche der Bibliotheksarbeit eingehen, um so einen umfassenden Überblick über die Probleme von Blinden und Sehbehinder- ten und deren Lösung zu geben.
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Der Qualitätsmanagement-Verbund der öffentlichen Bibliotheken in Sachsen-Anhalt

Der Qualitätsmanagement-Verbund der öffentlichen Bibliotheken in Sachsen-Anhalt

Der Nutzen für die kommunalen Unterhaltsträger bei der Nutzung des Zertifizierungsverfah- rens besteht neben dem Gütesiegel vor allem in dem günstigen Preis für die Erst- und Fol- gezertifizierung. Die teilnehmenden Bibliotheken können das gut strukturierte und verein- fachte Verfahren mit vertretbarem Aufwand in die täglichen Arbeitsabläufe integrieren. Im Jahr 2009 soll das Qualitätssiegel Stufe 1 erreicht werden.

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