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Edoweb: Mit Kommunen stark im Klimaschutz

Edoweb: Mit Kommunen stark im Klimaschutz

Speyer Energiereserven aus Abwassersystem ein Projekt mit Demonstrationscharakter für energieeffizienz und klimaschutz wurde am speyerer Yachthafen auf den Weg gebracht: in den dort entstehenden Gebäuden wird ab- wärme aus abwasser gewonnen und für heiz- zwecke genutzt. ein Wohnbauunternehmen und die stadtwerke speyer als contractor haben für 5 hafenvillen mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 5.700 Quadratmeter ein innovatives konzept entwickelt: durch eine aufeinander abgestimmte kombination von energiesparender Gebäudeaus- führung, nutzwärmeerzeugung durch Wärmepum- pen, solarthermie sowie individuell angepasster heizungstechnik werden energieeinsparpotenziale konsequent erschlossen. Für die Wärmeversorgung kommt pro Gebäude eine Wärmepumpe mit je 40 kW zum einsatz. Diese beziehen ihre nutz- wärme aus einem nahe gelegenen abwasserkanal der entsorgungsbetriebe speyer. Dabei wird über einen Wärmetauscher dem abwasser Wärme entzogen und zu heizzwecken nutzbar gemacht. Die Warmwasserbereitung und die Wohnraumbe- heizung werden zusätzlich durch solarthermische anlagen auf den Dächern der häuser unterstützt. Das Projekt wurde vom umweltministerium mit einem zuschuss von 136.000 euro gefördert.
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Edoweb: Kommunen und Klimaschutz

Edoweb: Kommunen und Klimaschutz

2. Broschüre „Mit Kommunen stark im Klimaschutz“ Die Broschüre „Mit Kommunen stark im Klimaschutz“ wurde 2010 von der Landesregierung herausgegeben und gibt anhand von ausgewählten best- practice-Beispielen in Rheinland-Pfalz einen Überblick über die Möglichkeiten kommunaler Handlungsoptionen in den Bereichen 100% regenerativ im Strombereich, Neubaugebiete, kommunale Liegenschaften, Straßenbeleuch- tung, regenerative Wärmeversorgung, Wärmenetze, Kraft-Wärme-Kopplung, Photovoltaik sowie Öffentlichkeitsarbeit, Beratung und Contracting. Zu jedem Projekt ist ein konkreter Ansprechpartner vor Ort benannt. Dadurch ist der un- mittelbare Austausch zwischen den Kommunen und anderen Interessierten „auf kurzem Wege“ möglich.
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Edoweb: Nachhaltige Ernährung - was unser Essen mit Klimaschutz und Welternährung zu tun hat

Edoweb: Nachhaltige Ernährung - was unser Essen mit Klimaschutz und Welternährung zu tun hat

4. Gesundheit: Lebensmittel genussvoll und gesund Eine Nachhaltige Ernährung soll unsere Gesundheit erhalten sowie den Genuss beim Essen fördern. Eine ungünstige Ernährung sowie Bewegungsarmut, Rauchen, Alkoholkonsum und Stress schaden jedoch der Gesundheit. Zu den Fehlentwicklungen unserer Ernährung zählen unter anderem zu viele Kalorien, zu viel Fett, Zucker und Salz – sowie zu wenige lebensnotwendige und ge- sundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Insbesondere der übermäßige Konsum von tierischen Lebensmitteln (v. a. Fleisch und Wurst) und von stark verarbeiteten Produkten begünstigt sogenannte Wohlstandskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Krankheiten und auch Krebs. Die beiden letztgenannten sind in Deutschland die Haupttodesursachen (RKI 2011, S. 29f). Ernährungsmitbedingte Krankheiten sind heute für rund ein Drittel aller Leistungen und Kosten im Gesundheitssystem verantwortlich (BMELV und BMG 2007; Statistisches Bundesamt 2013a).
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Edoweb: Nachhaltige Ernährung - was unser Essen mit Klimaschutz und Welternährung zu tun hat

Edoweb: Nachhaltige Ernährung - was unser Essen mit Klimaschutz und Welternährung zu tun hat

Unser Konsum von tierischen Nahrungsmitteln ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen (bes. Fleisch: Abb.2). Noch vor 60 Jahren war Fleisch etwas Besonderes. Meist kam es – wenn überhaupt – nur ein Mal in der Woche auf den Tisch, beispielsweise in Form des „Sonntagsbratens“. Heutzutage ist das anders: Die meisten Menschen in Deutschland essen täglich Fleisch und Wurst, manche sogar mehrmals am Tag. Männer konsumieren im Jahr durchschnittlich etwa 58kg Fleisch- und Wurstwaren pro Person. Frauen greifen häufi ger zu Gemüse, Obst und Getreideerzeugnissen und kommen deshalb auf etwa 30kg Fleisch im Jahr (MRI 2008, S.44). Dieser Geschlechterunterschied in der Ernährung ist kulturell bedingt, denn biologische Gründe gibt es dafür keine. Unser Essverhalten wird durch das soziale Umfeld und Traditionen geprägt.
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Edoweb: Nachhaltige Ernährung - was unser Essen mit Klimaschutz und Welternährung zu tun hat

Edoweb: Nachhaltige Ernährung - was unser Essen mit Klimaschutz und Welternährung zu tun hat

4. Gesundheit: Lebensmittel genussvoll und gesund Eine Nachhaltige Ernährung soll unsere Gesundheit erhalten sowie den Genuss beim Essen fördern. Eine ungünstige Ernährung sowie Bewegungsarmut, Rauchen, Alkoholkonsum und Stress schaden jedoch der Gesundheit. Zu den Fehlentwicklungen unserer Ernährung zählen unter anderem zu viele Kalorien, zu viel Fett, Zucker und Salz – sowie zu wenige lebensnotwendige und ge- sundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Insbesondere der übermäßige Konsum von tierischen Lebensmitteln (v. a. Fleisch und Wurst) und von stark verarbeiteten Produkten begünstigt sogenannte Wohlstandskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Krankheiten und auch Krebs. Die beiden letztgenannten sind in Deutschland die Haupttodesursachen (RKI 2011, S. 29f). Ernährungsmitbedingte Krankheiten sind heute für rund ein Drittel aller Leistungen und Kosten im Gesundheitssystem verantwortlich (BMELV und BMG 2007; Statistisches Bundesamt 2013a).
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Edoweb: Windenergie und Kommunen

Edoweb: Windenergie und Kommunen

Projektierung kommunaler Energiegesellschaften Der Gemeinde- und Städtebund sowie der land- kreistag Rheinland-Pfalz haben unter leitung der Mittelrheinischen treuhand und mit Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und landesplanung Rheinland-Pfalz ein gemeinsames Modellprojekt durchgeführt. im Rahmen dieses Modellprojekts wurde muster- haft ein umfassendes Konzept für den aufbau einer kommunalen Energiegesellschaft zur Erzeugung erneuerbarer Energien, insbesondere von Winde- nergie, erstellt. Dargestellt wird, wie ins besondere der kommunal getragene ausbau der Windkraft ökonomisch und ökologisch sinnvoll vollzogen werden kann. hierbei werden verschiedene gesell- schaftsrechtliche, gemein de wirtschafts- als auch haushaltsrechtliche, ver gabe- und beihilferecht- liche, steuer rechtliche sowie planungsrechtliche aspekte für die Konzeption eines sich über alle kommunalen Ebenen erstreckenden Energiewirt- schaftsverbundes beleuchtet.
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Edoweb: Starkregen - Was können Kommunen tun?

Edoweb: Starkregen - Was können Kommunen tun?

3.1 Vorsorge beginnt bei der Planung Für die Kommunen ist die Bauleitplanung das wich- tigste Planungswerkzeug für die Entwicklung und Umsetzung eines umfassenden Konzepts zur Stark- regenvorsorge, denn darin wird die Nutzung der Flächen des gesamten Gemeindegebiets geregelt. Bei der Aufstellung der Bauleitpläne gilt der Grund- satz, insbesondere gesunde Wohn- und Arbeitsver- hältnisse und die Sicherheit der Bevölkerung zu ge- währleisten. Dazu zählt auch der Schutz gegen die Gefährdung durch Starkregen. Demnach müssen Kommunen mit überschwemmungsgefährdeten Ge- bieten ihre Flächennutzungs- und Bebauungspläne so anpassen, dass die Auswirkungen von Starkre- gen hinreichend berücksichtigt werden. Neben den bereits genannten gefährdeten Bereichen sind auch grundwasserbeeinflusste Bodentypen, verrohrte Ge- wässer, ehemalige Gewässerläufe, Geländehohlfor- men und Flurbezeichnungen für eine auf den Hoch- wasserschutz ausgerichtete Planung von Bedeutung.
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Klimaschutz in finanzschwachen Kommunen: Mehrwert für Haushalt und Umwelt

Klimaschutz in finanzschwachen Kommunen: Mehrwert für Haushalt und Umwelt

Hierzu gibt es keine bundesweite Statistik; selbst die meisten Länder veröffentlichen diese Zahlen nicht. Auch ob eine dop- pische oder kameralistische Buchführung angewandt wurde, spielt hier eine Rolle. Die Zahlen sind zudem sehr stark von Konjunkturzyklen abhängig. So sank aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre die Zahl der defizitären Kommunen. Es gibt allerdings Daten zur Aufnahme von Kassenkrediten durch die Kommunen. Kassenkredite wer- den aufgenommen, um kurzfristige Liquiditätsschwankungen auszugleichen. Im Rahmen des Kommunalen Finanzreports 2017 wurden Zeitreihen von den ca. 400 Kreisen und kreisfreien Städten betrachtet. Im Ergebnis beanspruchten ca. 20 Pro- zent dieser Kommunen dauerhaft und mit steigender Tendenz Kassenkredite. Hieraus ergibt sich die häufig kommunizierte Aussage, dass sich jede fünfte Kommune in Deutschland in einer Haushaltskrise befindet. Abzuwarten bleibt, wie sich die Situation unter den Vorzeichen der Corona-Pandemie weiter entwickelt.
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Klimaschutz in finanzschwachen Kommunen

Klimaschutz in finanzschwachen Kommunen

Der Begriff der „Finanzschwäche“ wird noch in einem weiteren Kontext verwandt. So enthält auch die sogenannte „Kommunalrichtlinie“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukle- are Sicherheit als Rechtsgrundlage zur Förderung des kommunalen Klimaschutzes durch den Bund eine mittelbare Definition von Finanzschwäche. 3 Danach gelten Kommunen als finanz- schwach, wenn sie „nach Landesrecht ein Konzept zur Haushaltssicherung aufzustellen haben und das Konzept nachweisen“. Für den Fall, dass „das Landesrecht generell kein Konzept zur Haus- haltssicherung“ vorsieht, „kann die Kommune ihre Finanzschwäche über Fehlbeträge in den ver- gangenen zwei Haushaltsjahren sowie Fehlbedarfe aus dem aktuellen und in den folgenden zwei Haushaltsjahren nachweisen. Die entsprechende Haushaltslage ist durch die Kommunalaufsicht zu bestätigen“. Diese Finanzschwäche-Definition fokussiert alleine die Indikatoren „Haushaltssiche- rungskonzept“ beziehungsweise „Haushaltsdefizit“ und orientiert sich damit ebenfalls sehr eng an der Logik, die hinter dem im Ausgleichsrecht verwandten Terminus der „Leistungsschwäche“ steht. Ein Haushaltssicherungskonzept beziehungsweise ein Haushaltsdefizit zwei Jahre in Folge gelten hier als Ausweis dafür, dass die betreffende Kommune nicht oder nur stark eingeschränkt in der Lage ist, die ihr übertragenen Aufgaben mit den ihr zur Verfügung stehenden finanziellen Ressour- cen zu erbringen, und begründen dementsprechend den Anspruch auf einen erhöhten Fördersatz im Falle einer Förderzusage. Da im Rahmen der Kommunalrichtlinie vornehmlich Investitionsmaß- nahmen in einem freiwilligen Aufgabenbereich der Kommunen gefördert werden, wird mit Bezug- nahme auf den Begriff der „Finanzschwäche“ letztlich – intendiert oder nicht – eine rechtliche Aus- legungsmöglichkeit begründet, wonach kommunale Selbstverwaltung immer auch ein Minimum an Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der freiwilligen Aufgaben und deren Finanzierung voraus- setzt. Bereits
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Chancen und aktuelle Herausforderungen der Elektromobilität für deutsche Kommunen dargestellt am Projekt „EMiS: Elektromobilität im Stauferland - integriert in Stadtentwicklung und Klimaschutz"

Chancen und aktuelle Herausforderungen der Elektromobilität für deutsche Kommunen dargestellt am Projekt „EMiS: Elektromobilität im Stauferland - integriert in Stadtentwicklung und Klimaschutz"

Unter der Präsidentschaft Deutschlands fand im Juni 2015 der G7-Gipfel auf Schloss Elmau statt. Deutschland hat den Klimaschutz als wichtigen Punkt auf die Agenda gesetzt und bewirkt, dass die Industriestaaten den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energien bis zum Ende des Jahrhun- derts beschlossen. Dieser Beschluss wurde auch im Hinblick auf die nächste UN-Klimakonferenz, die im Dezember 2015 in Paris stattfinden wird, gefasst. Großes Ziel ist es hier, ein weltweites Klimaschutzabkom- men als Nachfolge für das Kyoto-Protokoll zu beschließen. Die Hoffnun- gen auf den Abschluss dieses Abkommens sind durch eine historische, bilaterale Umweltvereinbarung zwischen China und den USA im Novem- ber 2014 gestiegen. Beide Staaten wollen zusammenarbeiten, um das internationale Klimaschutzabkommen zu ermöglichen.
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Edoweb: Die EU und die Kommunen : aktuelle Themen und Fördermöglichkeiten

Edoweb: Die EU und die Kommunen : aktuelle Themen und Fördermöglichkeiten

Diskussionsstand in der EU In der EU sind Dienstleistungen von allgemeinem Interesse, auch als Daseinsvorsor- ge bezeichnet, unerlässlich für die Erhaltung sozialer und territorialer Kohäsion und für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft. Die Kommission verfolgt mit ihren Aktivitäten auf diesem Gebiet den Anspruch einer europaweiten Modernisierung der einzelstaatlich sehr unterschiedlich organisierten gemeinwohl- orientierten Leistungen. Während die Diskussion früher überwiegend in den Berei- chen Post, Telekommunikation, Verkehr, Energie und Kreditwesen geführt wurde, geht die aktuelle Entwicklung weiter und bezieht sich auch auf die Gesundheits-, Bildungs- und Sozialpolitik. Von dieser Entwicklung ist die Arbeit der Kommunen besonders betroffen.
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Edoweb: Internationale Partnerschaften mit rheinland-pfälzischen Kommunen nach Gebietskörperschaften

Edoweb: Internationale Partnerschaften mit rheinland-pfälzischen Kommunen nach Gebietskörperschaften

31900000 Kreisfreie Stadt Worms USA Mobile Alabama 25061998 32000000 Kreisfreie Stadt Zweibrücken USA Yorktown Virginia 0 Informationen über die partnerschaftlichen Beziehungen rheinland-pfälzischer Kommunen mit Kommunen aus Ruanda finden sich auf der Internetseite Partnerschaft Ruanda - Rheinland-Pfalz

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Edoweb:           Projektskizze zum Wettbewerb "Starke Kommunen – Starkes Land"

Edoweb:           Projektskizze zum Wettbewerb "Starke Kommunen – Starkes Land"

1.2 Bisherige Erfahrungen mit interkommunaler Kooperation Viele Veränderungen im persönlichen, beruflichen, familiären aber auch im gesellschaftlichen Be- reich fordern von Politik im Bund, im Land, aber insbesondere von den Kommunen eine Neuausrich- tung. Für uns, die Kommunen im ländlichen Bereich, haben sich bereits neue Aufgabenfelder ergeben, die in den bisherigen Strukturen nicht oder nicht ausreichend ausgebaut sind, um auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen. Kooperation und Zusammenarbeit zwischen den Kommunen ist vielfältig und erprobt. Hier einige Beispiele aus der jüngeren Zeit:
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Chancen und aktuelle Herausforderungen der Elektromobilität für deutsche Kommunen dargestellt am Projekt „EMiS: Elektromobilität im Stauferland - integriert in Stadtentwicklung und Klimaschutz"

Chancen und aktuelle Herausforderungen der Elektromobilität für deutsche Kommunen dargestellt am Projekt „EMiS: Elektromobilität im Stauferland - integriert in Stadtentwicklung und Klimaschutz"

Im Modell „Urban Concept“ können Bürger Elektroautos über die Fa. Urban Concept leasen (http://www.urbanconcept.de/; Standort Weinstadt, Region Stuttgart). Urban Concept betreibt das Leasing und übernimmt die Wartung in der Region. Als Anreiz zur Teilnahme bekommen die teilnehmenden Bürger städtische Zuschüsse. Die Höhe der städtischen Zuschüsse wird über den Lenkungskreis (AP 7) definiert. Dafür verpflichten sich die teilnehmenden Bürger im Gegenzug, an den Befragungen durch das Städtebau Institut teilzunehmen. Dadurch kann die Stadt- und Klimaschutz-Wirkung dieser Maßnahme evaluiert werden. Zudem fließen die Erfahrungen dieses Teils des Demonstrationsvorhabens in den Aufbau der „Toolbox für Kommunen“ ein: Dort werden die Maßnahmen und Impulse, die eine Kommune unter anderem über die direkte Förderung eines Leasing-Konzeptes zur Förderung von Elektromobilität einsetzen kann, zusammenfassend dargestellt (AP 5). Das Modul Privates eCarLeasing erfordert keine direkte Förderung durch den Fördergeber. Das AP induziert jedoch Aufwand über AP Begleitforschung (empirische Erhebung und Auswertung; Partner SI Uni Stuttgart) und AP Betrieb (Wirtschaftlichkeitsanalyse; erfolgt durch Partner Wirtschaftsförderung Stadt Göppingen ).
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Edoweb: Zukunftsradar 2030 - Demographie-Check für Kommunen

Edoweb: Zukunftsradar 2030 - Demographie-Check für Kommunen

4 1. Einleitung Der Demographische Wandel und seine Auswirkungen auf Rheinland-Pfalz stehen im Zentrum des Projektes „Zukunftsradar 2030“ der Zukunftsinitiative Rheinland- Pfalz (ZIRP). Zusammen mit Vertretern aus rheinland-pfälzischen Kommunen wur- den Szenarien und Handlungsempfehlungen für das Leben im Jahr 2030 entwickelt. Darauf aufbauende Leitthesen sollen bereits heute Ansätze zur Strategieentwick- lung bieten.

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Der Weg über die Kommunen

Der Weg über die Kommunen

Die Migrations- und Asylpolitik der Europäischen Union ist in einer tiefen Krise. Allein- gänge von Nationalstaaten sind an der Tagesordnung. Ein gemeinsamer «Raum der Frei- heit, der Sicherheit und des Rechts» scheint in weite Ferne gerückt. Auf der Suche nach Ideen, um diesen Trend aufzuhalten, wird in jüngster Zeit vermehrt vorgeschlagen, Städte und Gemeinden in ihren Kompetenzen bei der Aufnahme von Geflüchteten zu stärken. Gleichzeitig treibt die EU-Kommission mit diversen Aktivitäten, wie der «Urban Agenda for the EU» den Einbezug der kommunalen Ebene in diversen Politikfeldern voran. Nicht zuletzt sind es die Kommunen selbst, die sich trotz mangelnder rechtlicher Kompetenzen immer deutlicher in migrationspolitischen Fragen zu Wort melden. Sie haben in den letzten Jahren die Unterbringung und Versorgung Geflüchteter trotz mancher Herausforderung bewältigt. Nun wollen sie auch mitsprechen, wenn es um die Öffnung oder Schließung von Grenzen und die Aufnahme von Schutzsuchenden geht. Städtenetzwerke wie Solidarity Cities zeugen von diesem Selbstbewusstsein ebenso wie die Angebote der Bürgermeister/ innen von Neapel, Barcelona, Bonn und zahlreicher anderer Kommunen, die Passagiere von Rettungsschiffen aufzunehmen. Dieser Vorstoß scheiterte jedoch größtenteils an den jeweiligen nationalen Regierungen. Noch scheinen die Kommunen institutionell zu schwach aufgestellt zu sein, um EU-Asylpolitik wirkungsvoll mitzugestalten. Noch fehlt es an kohärenten Konzepten, die sowohl innovativ als auch umsetzbar sind.
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Klimaschutz

Klimaschutz

den jeweiligen Vorgaben und klimarelevanten Rahmenbedingungen zum Einsatz kommen können (MKRO 2013: 5). Hierzu zählen Raumordnungspläne auf Landesebene und regionaler Ebene mit ihren Festlegungen (Ziele und Grundsätze der Raumordnung in textlicher und/oder in zeichneri- scher Form, z. B. als Vorrang- bzw. Vorbehaltsgebiete), die für die Raumordnungspläne durchzu- führenden Umweltprüfungen, die stärkere Berücksichtigung von Aspekten des Klimaschutzes und -wandels im Rahmen von Raumordnungsverfahren und landesplanerischen Stellungnahmen, das Aufgreifen des Themas im Rahmen der sogenannten informellen raumordnerischen Instrumente (▷ Informelle Planung) nach § 13 ROG, also z. B. in regionalen Entwicklungskonzepten, bei der Mit- wirkung an integrierten Verkehrskonzepten oder auch regionalen Klima- bzw. Energiekonzepten (▷ Energiekonzept), sowie das Erfordernis, Aspekte von Klimaschutz und -wandel zum Gegenstand der laufenden ▷ Raumbeobachtung, des Monitorings (▷ Monitoring) im Rahmen der Umweltprü- fung und der Erfolgskontrolle von Raumordnungsplänen werden zu lassen (MKRO 2013: 5 f.). Abbildung 2: Beispiel für die Darstellung von Windenergiebereichen im Regionalplan gemäß § 2 ROG
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Edoweb: Die bergrechtlichen Verfahren für die Nutzung von Tiefengeothermie - was Kommunen hierzu wissen sol

Edoweb: Die bergrechtlichen Verfahren für die Nutzung von Tiefengeothermie - was Kommunen hierzu wissen sol

Abgrenzung Tiefengeothermie = Gewinnungs- berechtigung oberflächennahe Geothermie = keine Gewinnungs- berechtigung ERDWÄRME ALS BODENSCHATZ... GEOTHERMIE UND BERGRECHT[r]

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Ist er zu stark, sind sie zu schwach

Ist er zu stark, sind sie zu schwach

Auch die zunehmenden Sorgen um eine weltweite Rezession dürften die generell positiven kanadischen Trends überdecken und dem Oppositionsführer Scheer viel Munition für eine Attacke gegen[r]

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Gemeinsam stark

Gemeinsam stark

Ein erfolgreiches Projekt unserer Elternarbeit führten wir vom 15. Mai 2004 bis 14. November 2005 durch: das INTI-Projekt „2004 – Bildungsjahr für Migranten“. Es ist ein gutes Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit mit Eltern, in der Mi- grantenorganisationen eine wichtige Rolle spie- len. Das Anliegen dieses von der Europäischen Kommission finanzierten Projekts war es, ein ge- meinsames Verständnis zu schaffen für eine Zu- sammenarbeit von Schulen/Kindertagesstätten und türkischen bzw. marokkanischen Eltern zur Verbesserung der Bildungssituation ihrer Kinder. Denn Unkenntnis und Fehleinschätzungen auf beiden Seiten führen immer wieder zu Mauern und Blockaden. Diese Mauern einzureißen, das Verständnis füreinander zu wecken und einen vorurteilsfreien Dialog einzuleiten, war uns be- sonders wichtig. Die strategischen Partner für un- ser Anliegen waren türkische und marokkanische Kultur-, Moscheen-, und Sportvereine sowie Schu- len und Kommunen. Vorrangiges Ziel war es, zwi- schen diesen Organisationen und Institutionen erste Netzwerke entstehen zu lassen – denn diese Netzwerke waren das Medium, über das der Bil- dungsdialog geführt wurde.
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