Nach oben pdf Edoweb: Lehrplan Philosophie - Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe

Edoweb: Lehrplan Philosophie - Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe

Edoweb: Lehrplan Philosophie - Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe

Ethik Der philosophischen Ethik, von A RISTOTELES unter dem Titel ta ethika als Disziplin in die Philosophie eingeführt, geht es darum, Grundsätze des guten Handelns und des guten Lebens zu finden und darzulegen, dass nach deren Maßgabe der Mensch sein ganzes praktisches Leben (seine Maximen, seine grundlegenden Einstellungen ge- genüber sich selbst, seinen Mitmenschen und der Natur, seine Pflichten und Rechte sowie sein Glücksstreben, sein Streben nach Selbstverwirklichung und sein konkretes Handeln) reflektieren, kritisch bewerten und letztlich auch autonom bestimmen kann. Wie genau aus der theoretischen Einsicht auch ein gutes Handeln entspringen kann, gehört zu den offenen Fragen ethischer Reflexion, auch der gegenwärtigen. Bereits der etymologische Ursprung des Wortes (von griechisch ethos: Sitte, Gewohnheit) verweist darauf, dass Ethik ihren Ausgang nimmt von gesellschaftlich anerkannten Einstellungen und Normen, die den Kontext darstellen, auf den sich die philosophi- sche Ethik bezieht. Anthropologisch gesehen tragen Moral und Ethik dem Umstand Rechnung, dass der Mensch der aus der Natur Entlassene ist, der als soziales We- sen Richtlinien für sein Handeln braucht, um als Mängelwesen nicht überfordert zu sein. Ethik kann somit die soziale Integration des Individuums intendieren. Ethik kann sich aber auch der Frage nach dem ethischen Wert des Ungehorsams und der Non- konformität zuwenden. Die Fähigkeit zu rationaler Kritik sowie die Fähigkeit, rationale Kritik dialogisch zu vermitteln, sollten zum Wertekonsens jeder Ethik gehören. Inso- fern sie philosophisch begründete Orientierungsmaßstäbe für das richtige Handeln bereitstellt, ist Ethik normativ, als solche abzugrenzen von der empirisch orientierten Ethik (Soziologie, Psychologie), deren Intention darin besteht, moralische Wertsyste- me deskriptiv zu erfassen, aber auch von der Metaethik, die das ethische Argumentie- ren und die Sprache der Ethik zum Gegenstand hat und deren Intention darin zu se- hen ist, Ethik auf ihre Möglichkeit hin zu überprüfen (G EORGE E DWARD M OORE , R I- CHARD M ERVIN H ARE u. a.). An welchen Wertmaßstäben und Normen Menschen tat-
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Edoweb: [Lehrplan Latein, Grund- und Leistungsfach, Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)]

Edoweb: [Lehrplan Latein, Grund- und Leistungsfach, Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)]

Textvorschlag für das Leistungsfach Thema A (ohne Additum) und Thema B Thema I 4: Cicero, De re publica Das Bild des idealen Staates, das Cicero in De re publica entwirft, entsteht auf dem Höhepunkt der gesellschaftlichen Krise Roms, die mit dem Untergang der überkommenen republikanischen Staatsform endet. Trotzdem begnügt sich Cicero nicht wie seine griechischen Vorbilder mit dem modellhaften Entwurf einer auf der Gerechtigkeit beruhenden Staatsordnung, sondern unternimmt den Versuch, ihre Realisierbarkeit und ihre ständige innere Bedrohung an der römischen Geschichte aufzuzeigen. Der in seinem Werk erkennbare Widerspruch zwischen Idealbild und Wirklichkeit lässt die zeitgeschichtliche Gebundenheit verfassungspolitischer Analyse erkennen, regt den Leser aber auch dazu an, über eine nötige ethische Orientierung der staatlichen Ordnung, ihre dauernde Gefährdung und die eigene Teilnahme am politischen Leben nachzudenken.
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Edoweb: Lehrplan Griechisch, Grund- und Leistungsfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Edoweb: Lehrplan Griechisch, Grund- und Leistungsfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Fach übergreifende / Fächer verbindende Aspekte und Projektthemen A. Die Möglichkeiten, Platons Ideenlehre und Staatsphilosophie mit Inhalten anderer Fächer zu verbinden, sind äußerst vielfältig. So haben die meisten Philosophen, angefangen von Aristoteles, sich von diesem Denkgebäude herausgefordert gefühlt, sei es, um es weiter zu auszubauen, sei es, um dies zu modifizieren oder sogar zu widerlegen. Platon ist daher wohl der wichtigste Autor, der vom Griechischen her mit dem Philosophie und Ethikunterricht verbunden werden kann, wenn auch bei einer Vermittlung im Grundfach die zeitlichen Möglichkeiten sehr eingeschränkt sind. Als Projektthema ergäbe sich hiernach vor allem: 'Hauptlinien der abendländischen Geistesgeschichte'; als weitere Autoren und Themen ließen sich einbeziehen: 'Römisches Philosophieren bei Cicero und Seneca' (Latein), 'Augustinus als Vermittler zwischen Neuplatonismus und Christentum' (Latein, Religion), 'Thomas von Aquins Philosophie in der Nachfolge von Platon und Aristoteles' (Religion, Latein), 'Der Beginn der sog. kritischen Philosophie bei Descartes' (Philosophie, Latein, Französisch), 'Kant und der deutsche Idealismus' (Philosophie, Deutsch). 'Heidegger und der Existentialismus' (Philosophie, Deutsch, Französisch, Sozialkunde). Dieses Projekt, das einen Großteil der sprachlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfelder abdeckt, könnte nur als Großprojekt veranstaltet werden und würde über einen längeren Zeitraum hin eigenständige Schülerinnen- und Schülergruppen und Lehrerinnen- und Lehrergruppen erfordern.
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Edoweb: Lehrplan Chemie, Grund- und Leistungsfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Edoweb: Lehrplan Chemie, Grund- und Leistungsfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

In einem historisch-genetischen Gang wird die Entwicklung der Chemie von den Anfängen bis zur Gegenwart skizziert. Diese Betrachtungsweise eröffnet den Schülerinnen und Schülern einen ganz eigenen Zugang zur Chemie. Sie ist darüber hinaus fachübergreifend orientiert und erfordert die Arbeit mit historischen Quellenmaterialien. Während des gesamten Blocks ist stets das Wechselspiel Experimentelle Befunde - Hypothese und Modellbildung - Anwendung präsent. Es interessiert vor allem der Prozess der Modellbildung, der Weg naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung sowie die Herausbildung der Wissenschaft Chemie mit ihren Implikationen in Industrie und Gesellschaft. Eine intensive Auseinandersetzung mit Forscherschicksalen - arbeitsteilig und mit persönlicher Schwerpunktbildung - lenkt den Blick auf die Personen hinter der Entwicklung sowie auf die Bedeutung und Verantwortung jedes Einzelnen. Die Arbeit mit biographischem Material zwingt dazu sich auf die Gegebenheiten einer bestimmten Epoche einzulassen und Leistungen aus einem Zeitverständnis heraus zu würdigen. Letztlich bleibt zu hoffen, dass daraus auch mehr Verantwortungsbewusstsein für unser heu-tiges Tun resultiert. Auf der fachlichen Ebene sollten nach diesem Block Atom- und Bindungsvorstellungen auf einem für den weiteren Unterricht in der Oberstufe ausreichenden Niveau bereitgestellt worden sein. Es ist wichtig hier aufzuzeigen wie die Entwicklung einer Fachwissenschaft in gesellschaftliche Bereiche hineingreift. Gebildete Laien müssen mit Experten in einen Dialog treten können und befähigt sein ihre natürliche und technische Umwelt aus einer naturwissenschaftlichen Perspektive zu erschließen.
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Edoweb: Lehrplan Biologie, Grund- und Leistungsfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Edoweb: Lehrplan Biologie, Grund- und Leistungsfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

© Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung Rheinland-Pfalz Mainz 1998 Vorwort Die Lehrplanrevision für die gymnasiale Oberstufe orientierte sich an der Frage, welche Bedeutung die Begriffe allgemeine Hochschulreife und allgemeine Studierfähigkeit mit Blick auf die aktuellen und künftigen gesellschaftlichen Anforderungen heute haben und wie sie inhaltlich gefüllt werden können. Dabei sind beispielsweise veränderte außerschulische Rahmenbedingungen und Anforderungen ebenso zu berücksichtigen wie fachwissenschaftliche und fachdidaktische Weiterentwicklungen und der Einfluß der neuen Inforinations- und Kommunikationstechnologien. Darüber hinaus soll der Bedeutung von wissenschaftspropädeutischem Arbeiten, selbständigem Lernen und vemetztem Denken für die allgemeine Studierfähigkeit Rechnung getragen werden. Zur allgemeinen Hochschulreife und Studierfähigkeit gehört heute einerseits der Aufbau eines breiten, gut organisierten und in Anwendungssituationen erprobten Fundaments an Wissen und Fähigkeiten und andererseits der Erwerb von Lemstrategien und Kompetenzen, die ein selbständiges Weiterlernen ermöglichen. Eine solide, gut organisierte Wissensbasis in unterschiedlichen Fachbereichen ist Voraussetzung sowohl für den systematischen, kumulativen Kompetenzerwerb innerhalb der Fächer als auch für vernetztes Denken und Prolemlösen über die Fächergrenzen hinaus.
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Edoweb: [Lehrplan Französisch, Grund- und Leistungsfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)]

Edoweb: [Lehrplan Französisch, Grund- und Leistungsfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)]

Im Verlauf der Hauptphase haben die Schülerinnen und Schüler 8 Themen aus den Bereichen Literarische Inhalte, Landeskundliche und kulturübergreifende Inhalte und Französisch in Alltag, S[r]

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Edoweb: [Lehrplan Bildende Kunst, Grund- und Leistungsfach, Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)]

Edoweb: [Lehrplan Bildende Kunst, Grund- und Leistungsfach, Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)]

1.3 Die fachübergreifende und fächerverbindende Bedeutung des Faches Bildende Kunst Im fachübergreifenden Kontext der gymnasialen Oberstufe kommt dem Fach Bildende Kunst eine wichtige Aufgabe zu. Bildende Kunst relativiert deutlich andere Zugangsweisen zur Welt und betont entscheidend den Ganzheitscharakter menschlichen Lebens und Lernens. Denken und Sinnlichkeit, Erkenntnis und sinnliche Erfahrung, aisthesis und ratio, sind gleichwertige Momente ästhetischer Praxis und Theorie. Bildende Kunst ist darum sui generis lebensnah. Sie liefert im Rahmen fachübergreifenden und projektorientierten Unterrichts einen wesentlichen Beitrag zur Synthese von Theorie und Praxis, da im Fache selbst die Wechselbeziehung von Produktion und Reflexion die Grundstruktur der Lern- und Erfahrungsprozesse bildet. Bildende Kunst verkörpert beispielhaft Lernen in projekthaften Zusammenhängen und trägt in jedem anderen Wissens- und Erfahrungsbereich zum Verständnis der "Bild"-Aspekte und zur visuellen (bzw. haptischen) Konkretisierung des jeweiligen Wissens- und Erkenntnisbereiches bei.
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Edoweb: Lehrplan Philosophie, Grundfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Edoweb: Lehrplan Philosophie, Grundfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

5.5 Organisationsformen FachŸbergreifendes und fŠcherverbindendes Lernen kann auf verschiedenen Ebenen erfolgen, die auch unterschiedliche Organisationsformen erfordern. Organisatorisch problemlos sind alle For- men fachŸbergreifenden und fŠcherverbindenden Lernens, die sich im Rahmen der Fachkurse rea- lisieren lassen. Um Ÿbergreifende Themen behandeln zu kšnnen, die einen grš§eren zeitlichen Rahmen erfordern oder zu denen mehrere FŠcher etwa gleich gewichtige BeitrŠge liefern, ist es jedoch erforderlich, fŸr den entsprechenden, begrenzten Zeitraum neue, an den Themen orientier- te Lerngruppen zu bilden. Dies ist in der gymnasialen Oberstufe aufgrund der differenzierten Kursbelegung nicht immer leicht zu organisieren. Welche Organisationsform die gŸnstigste ist, mu§ anhand der speziellen Rahmenbedingungen an der einzelnen Schule entschieden werden. Im Folgenden sind exemplarisch mšgliche Organisationsformen fŸr fachŸbergreifendes und fŠ- cherverbindendes Lernen im Rahmen der Fachkurse wie auch in neu gebildeten Lerngruppen auf- gefŸhrt. SelbstverstŠndlich sind auch andere als die hier genannten Formen mšglich.
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Edoweb: Lehrplan Mathematik, Grund- und Leistungsfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Edoweb: Lehrplan Mathematik, Grund- und Leistungsfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Zum einen steht die Mathematik in vielfältigen Wechselbeziehungen zu anderen Wissenschaften. Dies muss auch im Mathematikunterricht der gymnasialen Oberstufe erfahrbar werden, und zwar sowohl in seiner fachspezifischen Gestaltung als auch in fächerverbindenden Unterrichtsvorha- ben. Um den weitreichenden Anwendungsbezug der Mathematik deutlich werden zu lassen, müssen, wo immer dies möglich ist, Querverbindungen zu anderen Wissensgebieten aufgezeigt werden. Die Anwendungsbeispiele zu mathematischen Themen sollen sich an Sachverhalten ori- entieren, die den Schülerinnen und Schülern aus anderen Fächern bekannt sind. In diesem Zu- sammenhang spielt auch die mathematische Modellbildung als Methode zur Lösung von An- wendungsproblemen eine wichtige Rolle. Auf welche Weise sie im Mathematikunterricht der gymnasialen Oberstufe entwickelt und trainiert wird, ist im Kapitel “Problemlösen mit mathe- matischen Methoden – Modellbildung” (Seite 18) dargestellt.
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Edoweb: Lehrplan Deutsch - Grund- und Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Edoweb: Lehrplan Deutsch - Grund- und Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Christian Becker, Hans-Günther Droste, Dr. Norbert Thinnes (Stand 02/2014) Vorbemerkung: Orientiert an den fünf BiSta-Kompetenzbereichen „Sprechen & Zuhören“, „Schreiben“; „Lesen“, „Sich mit Texten und Medien auseinandersetzen“, „Sprache und Sprachgebrauch reflektieren“ (siehe BiSta AHR Seite 14-26) zeigt die folgende Synopse, an welchen Stellen sich die BiSta-AHR im gültigen MSS-Lehrplan Deutsch wiederfinden.

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Edoweb: Lehrplan Evangelische Religion - Grundfach und Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe

Edoweb: Lehrplan Evangelische Religion - Grundfach und Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe

In der Schule spielt in der Oberstufe das Wort „Gott“ in den meisten Fächern keine große Rolle. Das gängige naturwissenschaftlich-technische, wirtschaftliche und mathematische Denken, das die Welt in Zahlen und Formeln fasst, kommt ohne dieses Wort aus. Manchmal hören die Schülerinnen und Schüler das Wort noch als Floskel („Gott sei Dank!“), manchmal wird es in der Literatur erwähnt und manchmal ist es ein Hilfeschrei in Momenten der Verzweiflung. Im täglichen Leben gilt für viele junge Menschen der „pragmatische Atheismus“. Sie verzichten bei der Planung, Gestaltung und Deutung des Alltags weitgehend auf die Prämisse „Gott“. Auch wenn sie christlich und kirchlich sozialisiert sind, beschränkt sich die Erwähnung Gottes in der Regel auf besondere Situationen, in denen nach dem Grund und dem Ziel des Lebens selbst gefragt wird. Insbesondere, wenn nach Verlässlichkeit, nach einem sinnvollen Leben, nach Anerkennung und Vertrauen gesucht wird, kommen existentielle Fragen nach Gott zur Sprache.
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Edoweb: Lehrplan Mathematik - Grund- und Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

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5. Organisationsformen Fachübergreifendes und fächerverbindendes Lernen kann auf verschiedenen Ebenen erfolgen, die auch unterschiedliche Organisationsformen erfordern. Organisatorisch problemlos sind alle Formen fachüber- greifenden und fächerverbindenden Lernens, die sich im Rahmen der Fachkurse realisieren lassen. Um übergreifende Themen behandeln zu können, die einen größeren zeitlichen Rahmen erfordern, oder zu denen mehrere Fächer etwa gleich gewichtige Beiträge liefern, ist es jedoch erforderlich, für den entspre- chenden, begrenzten Zeitraum neue, an den Themen orientierte Lerngruppen zu bilden. Dies ist in der gymnasialen Oberstufe auf Grund der differenzierten Kursbelegung nicht immer leicht zu organisieren. Welche Organisationsform die günstigste ist, muss anhand der speziellen Rahmenbedingungen an der einzelnen Schule entschieden werden.
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Edoweb: Lehrplan Französisch, Grund- und Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Edoweb: Lehrplan Französisch, Grund- und Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

6.5 Organisationsformen Fachübergreifendes und fächerverbindendes Lernen kann auf verschiedenen Ebenen erfolgen, die auch unterschiedliche Organisationsformen erfordern. Organisatorisch problemlos sind alle Formen fachüber- greifenden und fächerverbindenden Lernens, die sich im Rahmen der Fachkurse realisieren lassen. Um über- greifende Themen behandeln zu können, die einen größeren zeitlichen Rahmen erfordern, oder zu denen mehrere Fächer etwa gleich gewichtige Beiträge liefern, ist es jedoch erforderlich, für den entsprechenden, begrenzten Zeitraum neue, an den Themen orientierte Lerngruppen zu bilden. Dies ist in der gymnasialen Oberstufe aufgrund der differenzierten Kursbelegung nicht immer leicht zu organisieren. Welche Organi- sationsform die günstigste ist, muss anhand der speziellen Rahmenbedingungen an der einzelnen Schule entschieden werden.
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Edoweb: Lehrplan Englisch, Grund- und Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Edoweb: Lehrplan Englisch, Grund- und Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

den Richtlinien zur Umsetzung der Lehrpläne Englisch für die Klassenstufen 5 bis 9/10 und für Grund- und Leistungsfach im 8-jährigen Gymnasium mit Ganztagsschule (G8GTS) von 2009 und den Bildungsstandards für die fortgesetzte Fremdsprache (Englisch / Französisch) für die Allgemeine Hochschulreife von 2012.

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Edoweb: Lehrplan Englisch, Grund- und Leistungsfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Edoweb: Lehrplan Englisch, Grund- und Leistungsfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

5.1.3 Sprachbetrachtung Die bewusste Wahrnehmung sowie die gelegentliche Betrachtung und Reflexion sprachlicher Phäno- mene, Strukturen und Funktionen sowie kommunikativer Prozesse (zu einzelnen Aspekten vgl. den Leistungsfach-Lehrplan 6.1.3) im Rahmen der laufenden thematischen Arbeit vermittelt auf exempla- rische Weise Einsichten in die Systematik und die Funktionsweise des Englischen und von Sprache im Allgemeinen. Gemeinsamkeiten und Unterschiede sprachlicher und kultureller Traditionen der Mut- tersprache und der Zielsprache, gegebenenfalls auch weiterer Sprachen, können verdeutlicht werden. Sprachbetrachtung bildet aber auch die Grundlage für eigenständiges systematisches Lernen und Verbessern sowohl des Englischen als auch der Muttersprache (durch Sprachvergleich) sowie weiterer Fremdsprachen, auch über den schulischen Fremdsprachenunterricht hinaus. Überdies fördert die Re- flexion kommunikativer Prozesse die Bereitschaft und die Fähigkeit zur bewussten Gestaltung der Kommunikation und des eigenen Anteils daran (language awareness). Gegenstand des Unterrichts sind vorwiegend solche Aspekte, deren Erarbeitung den Spracherwerb, das Textverständnis und die Kommunikationsfähigkeit fördert (funktionale Sprachbetrachtung).
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Edoweb: Lehrplan Deutsch, Grund und Leistungsfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Edoweb: Lehrplan Deutsch, Grund und Leistungsfach Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

- Sie gewinnen einen Einblick in verschiedene Wertesysteme und deren historische und gesellschaftliche Zusammenhänge. 1.1.2 Das Fach Deutsch im fachübergreifenden Kontext (Vgl. auch Kap. 4, S. 45ff.) Für die gymnasiale Oberstufe gilt grundsätzlich, dass eine kompetente fachspezifische Behandlung fachlicher Themen und Fragestellungen unverzichtbar ist. Dies gilt gleichermaßen für die in der jeweiligen, dem Unterrichtsfach zugrunde liegenden wissenschaftlichen Disziplin begründeten Inhalte, Methoden und Arbeitsverfahren. Darüber hinaus besteht die Notwendigkeit, dass jedes Fach - insbesondere das Fach Deutsch - seinen Beitrag zur Entwicklung einer allgemeinen Handlungsfähigkeit liefert; das bedeutet, dass es sich aus der Fachperspektive heraus und über sie hinausgehend öffnet für eine lebensnahe, ganzheitliche Wahrnehmung komplexer Zusammenhänge. In der Unterrichtspraxis bedeutet das: Der Deutschunterricht darf sich nicht auf reines Fachwissen beschränken, die Stellung des Faches Deutsch im Fächerkanon erfordert vielmehr eine Einbettung fachlicher Themen in größere thematische Zusammenhänge. Sachthemen sind immer in engem Zusammenhang mit übergeordneten pädagogischen Zielen zu sehen.
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Edoweb: [Lehrplan Gemeinschaftskunde, Bilingualer Zug Englisch, Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)]

Edoweb: [Lehrplan Gemeinschaftskunde, Bilingualer Zug Englisch, Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)]

1.3 Didaktisch-methodische Bemerkungen 1.3.1 Stoffauswahl im bilingualen Unterricht Die Stoffauswahl im vorliegenden Lehrplan orientiert sich einerseits an den Anforderungen des Grundfaches Gemeinschaftskunde (der deutschsprachige Lehrplanentwurf Gemeinschaftskunde wird somit zum Bezugslehrplan), andererseits an der Ausrichtung auf das bilinguale Profil, das die historisch-politische Entwicklung und den Lebensraum der Partnerkultur(en) in den Vordergrund rückt. In den Fächern Geschichte und Sozialkunde treten Inhalte aus der Tradition der angelsächsischen Länder gleichberechtigt neben die im muttersprachlichen Unterricht behandelten; die Geographie legt den Akzent noch nachdrücklicher auf den Lebensraum der Partnerkulturen - dies erfolgt dadurch, dass die im Rahmen des problemorientierten Geographieunterrichts nötigen Raumbeispiele in großem Maße aus diesen Räumen gewählt werden.
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Edoweb: Lehrplan Gemeinschaftskunde, Bilingualer Zug Französisch, Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Edoweb: Lehrplan Gemeinschaftskunde, Bilingualer Zug Französisch, Jahrgangsstufen 11 bis 13 der gymnasialen Oberstufe (Mainzer Studienstufe)

Je nach ge- wähltem Schwerpunkt des (deutschen) Leistungsfaches Gemeinschaftskunde sind fachliche Überversorgungen für einzelne Schüler unvermeidlich: In 11.1 bei dem Schwerpunk[r]

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Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung

Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung

8.1.7 Eine besondere Lernleistung gemäß Ziff. 7.7 kann auch im Rahmen der Abitur- prüfung eingebracht werden (s. Ziff. 9.3.5). 8.2. Durchführung und Organisation der Abiturprüfung 8.2.1 Meldungen von Schülerinnen und Schülern zur Prüfung erfolgen spätestens zu einem Zeitpunkt, der die Einhaltung der Bestimmungen von Ziffer 6 ermöglicht. Schülerinnen und Schüler, die in einem Land wegen Überschreitung der festge- setzten Dauer die gymnasiale Oberstufe verlassen mussten, können in einem anderen Land nicht zur Abiturprüfung der gymnasialen Oberstufe zugelassen werden.
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Kurswahlen in der Gymnasialen Oberstufe. Fächerspektrum und Kurswahlmotive

Kurswahlen in der Gymnasialen Oberstufe. Fächerspektrum und Kurswahlmotive

strittiger Zuweisungen zu minimieren. Die Chi-Quadrat-Analysen der Kreuztabellen wurden für erstes und zweites Leistungsfach und erstes bis drittes Studienfach gesondert durchgeführt. Sie führen in allen Fällen zu höchst signifikanten Chi-Quadrat-Werten (p<.0000). Die Korrelations¬ koeffizienten liegen bei der Aufteilung in zehn Studienfachgruppen erwartungsgemäß höher

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