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Edoweb: Lehrplan - Lernbausteine: Evangelische Religion

Edoweb: Lehrplan - Lernbausteine: Evangelische Religion

3.3 Kompetenzorientierung im Religions- unterricht 5 Kompetenzorientierung zieht einen veränderten Re- ligionsunterricht nach sich. Im Unterricht geht es zwar vorrangig um die geistige auseinandersetzung mit Religion, bei der die Schülerinnen und Schüler Religion aus der außenperspektive betrachten, wahr- nehmen und reflektieren. andererseits zielt religi- öse Kompetenz aber auch darauf ab, die religiöse Innenperspektive einzunehmen und religiöse Spra- che probeweise in Gebrauch zu nehmen. Der Kom- petenzbegriff, wie er dem Lehrplan zugrunde liegt, geht von einem Zusammenhang von wissen und Können aus und fragt danach, wie wissen in Kön- nen überführt wird. Kompetenzen werden dadurch erworben, dass bereichsspezifisches wissen syste- matisch aufgebaut, miteinander verbunden und mit Handlungssituationen verknüpft wird. Religiö- se Kompetenz meint in diesem Sinne die Fähigkeit, sich auf eine religiöse, das heißt das Leben bestim- mende letzte wirklichkeit einzulassen, die damit verbundene Sinndeutung von welt und Selbst an- satzweise zu übernehmen, sich in dieser welt zu bewegen, ihre Sprache zu sprechen, ihre antworten auf elementare Lebensfragen zu kennen, Konse- quenzen zu formulieren, mit anderen Deutungen zu vergleichen und immer wieder neu danach zu fragen, was das Leben tragen und was ihm Orien- tierung geben kann. aus dieser Beschreibung von religiöser Kompetenz ergibt sich für den Religions- unterricht, dass in ihm Fragen behandelt werden, die das gesamte menschliche Dasein umgreifen. Dieser existenzielle Bezug macht die Besonderheit und das Unverfügbare der pädagogischen Begeg- nung im Religionsunterricht aus. Deshalb muss im
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Edoweb: Lehrplan Chemie gegliedert in Lernbausteine für Berufsfachschule I und II, Berufsschule, Duale Berufsoberschule, Fachhochschulreifeunterricht, Berufsoberschule I und II

Edoweb: Lehrplan Chemie gegliedert in Lernbausteine für Berufsfachschule I und II, Berufsschule, Duale Berufsoberschule, Fachhochschulreifeunterricht, Berufsoberschule I und II

Wissen wurde bisher in aller Regel mit einer gewissen sachlogischen Systematik vermittelt und erworben. Lange Zeit galt es als unumstritten, dass die auf diese Weise aufgebauten schulischen Kenntnisse auch im alltäglichen oder beruflichen Leben genutzt werden können. Inzwischen gibt es daran gravierende Zweifel. Systematisch erworbenes Wissen ist anders strukturiert, anders organisiert und anders abrufbar als es die meisten praktischen Anwen- dungssituationen erfordern. Prinzipiell verfügbares Wissen bleibt deshalb oft ungenutzt, ob- wohl man es eigentlich zur Lösung bestimmter Probleme braucht. Dieser Lehrplan geht des- halb davon aus, dass Lernen sowohl sachsystematisch als auch situiert erfolgen muss. Da- her bedarf es im Unterricht von Anfang an einer Nutzung des erworbenen Wissens in le- bensnahen, fachübergreifenden, sozialen und problemorientierten Zusammenhängen.
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Edoweb: Lehrplan Mathematik gegliedert in Lernbausteine für Berufsfachschule I und II, Berufsschule, Duale Berufsoberschule, Fachhochschulreifeunterricht, Berufsoberschule I und II

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Lernbausteine haben darüber hinaus das Ziel, die Unterrichtsorganisation flexibler zu gestal- ten. Sie ermöglichen eine organisatorische Planung und unterrichtliche Durchführung klas- sen- bzw. schulformübergreifenden Unterrichts. Diese Flexibilität erlaubt die Bildung und gezielte Förderung von Lernenden in Lerngruppen mit gleicher Vorbildung gemäß ihrer tat- sächlichen Leistungsfähigkeit. Einzelne Lernbausteine können in verschiedenen Schulfor- men unterschiedliche zeitliche Stundenansätze aufweisen. Sie unterscheiden sich dagegen nicht in ihren kompetenzorientierten Zielformulierungen oder in ihren inhaltlichen Konkretisie- rungen (vgl. Konzeption der jeweiligen Unterrichtsfächer). Ein höherer Stundenansatz bietet Schülerinnen und Schülern dabei einen umfassenderen zeitlichen Rahmen zum Erreichen der in den Lernbausteinen ausgewiesenen Kompetenzen.
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Edoweb: Lehrplan Biologie, gegliedert in Lernbausteine für Berufsfachschule I und II, Berufsschule, Duale Berufsoberschule, Fachhochschulreifeunterricht, Berufsoberschule I und II

Edoweb: Lehrplan Biologie, gegliedert in Lernbausteine für Berufsfachschule I und II, Berufsschule, Duale Berufsoberschule, Fachhochschulreifeunterricht, Berufsoberschule I und II

Wissen im weitesten Sinne umfasst vielmehr verschiedene Ebenen, nämlich domänenspezi- fisches Wissen (deklaratives Wissen; Wissen über Sachverhalte), prozedurales Wissen (Wissen, auf dem Fertigkeiten beruhen), strategisches Wissen (Heuristiken und Problemlö- sestrategien), metakognitives Wissen (Wissen, das der Kontrolle und Steuerung von Lern- und Denkprozessen zugrunde liegt), verbale Fähigkeiten sowie soziale Fertigkeiten und Kompetenzen. Die Unterstützung des Wissenserwerbs kann sich nicht nur an Inhalten und Zielen orientieren, sondern muss vor allem auch an den Prozessen des Wissenserwerbs an- setzen. Dem Lehrplan liegt daher ein aktiver, selbstgesteuerter, konstruktiver, situativer und sozialer Prozess des Wissenserwerbs zugrunde. Die folgenden Erläuterungen zu den Merkmalen dieses Wissenserwerbsprozesses sind als Thesen zu verstehen, die im Lehrplan die Grundlage für eine Ordnung verschiedener Ansätze zur Förderung des Wissenserwerbs bilden:
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Edoweb: Lehrplan Physik gegliedert in Lernbausteine für Berufsfachschule I und II, Berufsschule, Duale Berufsoberschule, Fachhochschulreifeunterricht, Berufsoberschule I und II

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Die in den Lernbausteinen formulierten Kompetenzen orientieren sich an den Bildungsstan- dards, beschreiben Fähigkeiten zur Bewältigung bestimmter Anforderungen und müssen am Ende der Lernbausteine erreicht werden. Im Sinne eines offenen Curriculums besteht ein Gestaltungsfreiraum hinsichtlich der Ausgestaltung der konkreten Lernsituationen, die bei den individuellen Interessen und Lernvoraussetzungen der Lernenden sowie ihren unter- schiedlichen berufsbezogenen Schwerpunkten ansetzen müssen. Der Unterricht in Lernbau- steinen soll insbesondere den Anspruch auf Ganzheitlichkeit und Handlungsorientierung so- wie das Prinzip des fächerübergreifenden Lernens und des Projektlernens berücksichtigen, um der Fähigkeit zu vernetztem Denken und der Förderung des selbst gesteuerten Lernens Rechnung zu tragen.
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Edoweb: Lehrplan Deutsch/Kommunikation gegliedert in Lernbausteine für Berufsfachschule I und II, Berufsschule, Duale Berufsoberschule, Fachhochschulreifeunterricht, Berufsoberschule I und II

Edoweb: Lehrplan Deutsch/Kommunikation gegliedert in Lernbausteine für Berufsfachschule I und II, Berufsschule, Duale Berufsoberschule, Fachhochschulreifeunterricht, Berufsoberschule I und II

Wissen im weitesten Sinne umfasst vielmehr verschiedene Ebenen, nämlich domänenspezi- fisches Wissen (deklaratives Wissen; Wissen über Sachverhalte), prozedurales Wissen (Wissen, auf dem Fertigkeiten beruhen), strategisches Wissen (Heuristiken und Problemlö- sestrategien), metakognitives Wissen (Wissen, das der Kontrolle und Steuerung von Lern- und Denkprozessen zugrunde liegt), verbale Fähigkeiten sowie soziale Fertigkeiten und Kompetenzen. Die Unterstützung des Wissenserwerbs kann sich nicht nur an Inhalten und Zielen orientieren, sondern muss vor allem auch an den Prozessen des Wissenserwerbs an- setzen. Dem Lehrplan liegt daher ein aktiver, selbstgesteuerter, konstruktiver, situativer und sozialer Prozess des Wissenserwerbs zugrunde. Die folgenden Erläuterungen zu den Merkmalen dieses Wissenserwerbsprozesses sind als Thesen zu verstehen, die im Lehrplan die Grundlage für eine Ordnung verschiedener Ansätze zur Förderung des Wissenserwerbs bilden:
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Edoweb: Lehrplan 1. Fremdsprache Englisch gegliedert in Lernbausteine für Berufsfachschule I und II, Berufsschule, Duale Berufsoberschule, Fachhochschulreifeunterricht, Berufsoberschule I und II

Edoweb: Lehrplan 1. Fremdsprache Englisch gegliedert in Lernbausteine für Berufsfachschule I und II, Berufsschule, Duale Berufsoberschule, Fachhochschulreifeunterricht, Berufsoberschule I und II

Wissen wurde bisher in aller Regel mit einer gewissen sachlogischen Systematik vermittelt und erworben. Lange Zeit galt es als unumstritten, dass die auf diese Weise aufgebauten schulischen Kenntnisse auch im alltäglichen oder beruflichen Leben genutzt werden können. Inzwischen gibt es daran gravierende Zweifel. Systematisch erworbenes Wissen ist anders strukturiert, anders organisiert und anders abrufbar als es die meisten praktischen Anwen- dungssituationen erfordern. Prinzipiell verfügbares Wissen bleibt deshalb oft ungenutzt, ob- wohl man es eigentlich zur Lösung bestimmter Probleme braucht. Dieser Lehrplan geht des- halb davon aus, dass Lernen sowohl sachsystematisch als auch situiert erfolgen muss. Da- her bedarf es im Unterricht von Anfang an einer Nutzung des erworbenen Wissens in le- bensnahen, fachübergreifenden, sozialen und problemorientierten Zusammenhängen.
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Edoweb: Lehrplan 2. Fremdsprache, Englisch - Französisch - Spanisch gegliedert in Lernbausteine für Berufsfachschule I und II, Berufsschule, Duale Berufsoberschule, Fachhochschulreifeunterricht, Berufsoberschule I und II

Edoweb: Lehrplan 2. Fremdsprache, Englisch - Französisch - Spanisch gegliedert in Lernbausteine für Berufsfachschule I und II, Berufsschule, Duale Berufsoberschule, Fachhochschulreifeunterricht, Berufsoberschule I und II

Zur Struktur der Lernbausteine In den oben aufgeführten Schulformen ist der Unterricht der Fächer Deutsch, Fremdsprache, Mathematik, Naturwissenschaften und Sozialkunde/Wirtschaftslehre in Form von Lernbau- steinen organisiert. Lernbausteine stellen ein vom Hauptschulabschluss bis zur Allgemeinen Hochschulreife reichendes Curriculum dar. Sie sind in sich abgeschlossen und themenorien- tiert. Ein Unterrichtsfach besteht dabei aus mehreren aufeinander aufbauenden Lernbau- steinen mit einem durchgängigen inhaltlichen und didaktisch-methodischen Konzept (vgl. Kapitel 2.2). Hierdurch werden Doppelbelegungen curricularer Inhalte in verschiedenen Schulformen vermieden. Die Umsetzung der Lehrpläne in Unterricht erfordert, dass die aus- gewiesenen und angestrebten Kompetenzen unter Bezugnahme auf berufliche Themen bzw. Problemstellungen erfolgen. Somit ist ein Berufsbezug herzustellen.
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Edoweb: Lehrplan Sozialkunde/Wirtschaftslehre gegliedert in Lernbausteine für Berufsfachschule I und II, Berufsschule, Duale Berufsoberschule, Fachhochschulreifeunterricht, Berufsoberschule I und II

Edoweb: Lehrplan Sozialkunde/Wirtschaftslehre gegliedert in Lernbausteine für Berufsfachschule I und II, Berufsschule, Duale Berufsoberschule, Fachhochschulreifeunterricht, Berufsoberschule I und II

Grundlage für diesen Lehrplan bildet die entsprechende Landesverordnung über die jeweili- ge Schulform in ihren letzten Fassung. Zur Struktur der Lernbausteine In den oben aufgeführten Schulformen ist der Unterricht der Fächer Deutsch, Fremdsprache, Mathematik, Naturwissenschaften und Sozialkunde/Wirtschaftslehre in Form von Lernbau- steinen organisiert. Lernbausteine stellen ein vom Hauptschulabschluss bis zur Allgemeinen Hochschulreife reichendes Curriculum dar. Sie sind in sich abgeschlossen und themenorien- tiert. Ein Unterrichtsfach besteht dabei aus mehreren aufeinander aufbauenden Lernbau-
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Edoweb: Lehrplan Evangelische Religion, Klassen 7-9/10 - Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Regionale Schule, Gesamtschule

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als unangemessen verworfen. Vor Jahren schon hat Alan Segal, ein amerikanischer jüdischer For- scher, eine andere genealogische Metapher verwendet, nämlich die einer Zwillingsgeburt. Judentum und Christentum sind nach seiner Deutung wie „Rebecca’s children“ (1986, 1). Basis dieses Kon- zepts ist die Erkenntnis, dass das rabbinische Judentum, von dem das Judentum bis heute geprägt wird, wie das spätere Christentum auf jüdische Bewegungen vor der Katastrophe des jüdischen Staates (70 n.Chr.) zurückgehen: das Christentum im Prinzip auf die Jesusbewegung, das rabbini- sche Judentum im Kern auf die Pharisäer. Beide haben sich aus der biblischen Religion heraus ent- wickelt. Wenn später die Wege der „Brüder“ auseinandergehen, so ändert dies nach Segal nichts an ihrem gemeinsamen Ursprung (Segal, a.a.O., S. 181). Die Metapher ist verlockend, doch in der De- tailanwendung problematisch. Wer ist Jakob, wer ist Esau? Wichtig ist in jedem Fall, die Vorstel- lung von einer starren und strikten Unterscheidung von Judentum und Christentum zu überprüfen, zu der schon das Neue Testament anleitet. Es scheint noch über Jahrzehnte hinweg fließende Über- gänge gegeben zu haben, „Doppelmitgliedschaften“ in „ekklesia“ und Synagoge, aber auch jüdische Identitäten von Christusbekennern (s. dazu Boyarin 1997). Der Begriff aposynágogos, der nur im Neuen Testament vorkommt und „aus der Synagoge ausgeschlossen werden“ bedeutet (vgl. Joh 16, 2; 9,22; 12, 42), zeigt diese Unsicherheiten in der Abgrenzung schon für das Ende des 1. Jahrhun- derts und diesmal aus „christlicher“ Perspektive (dazu nur Stegemann-Stegemann, a.a.O., S. 206 f). Eindeutige und klare Unterscheidungen zwischen Christentum und Judentum sind für vielleicht sogar die ersten drei Jahrhunderte problematisch. Gleichwohl wird es grundsätzlich dabei bleiben, dass in den urbanen Zentren des Römischen Reiches außerhalb des jüdischen Landes die neu hinzu- kommenden Christusgläubigen in der Mehrzahl heidnischer Herkunft waren. Über die Wachstums- Quantitäten der „ekklesíia“ können wir nur spekulieren (vgl. neuerdings R. Stark, 1997); der ent- scheidende Einschnitt liegt aber zweifellos nach der sog. konstantinischen Wende. Die geographi- sche Ausbreitung des Christentums hatte außer für das Verhältnis zum Judentum auch Konsequen- zen in Bezug auf die Ämter: „Wenn die Zahl der Christen in einer Stadt stieg, kauften sie meist ein Haus das vom episcopus verwaltet wurde, der zumeist gleichzeitig der Leiter der Versammlung war“ (Chadwick, S. 29). Bis zum Jahre 150 berichtet Justin zusätzlich von Vorlesern und Diakonen als Leitungsorganen.
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Edoweb: Lehrplan Evangelische Religion - Grundfach und Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe

Edoweb: Lehrplan Evangelische Religion - Grundfach und Leistungsfach in der gymnasialen Oberstufe

In seinem Bezug zur Evangelischen Theologie führt der evangelische Religionsunterricht in wissenschaftspropädeutisches Arbeiten ein. Den Schülerinnen und Schülern werden fachspezifische Begriffe, Fragestellungen, Kategorien und Methoden exemplarisch vorgestellt, deren Notwendigkeit erörtert und deren Möglichkeiten erprobt werden: Glaubens-, Sinn- und Wertfragen werden durch Wissenschaft kommunizierbar, diskutierbar und kritisierbar. Religion und Ethik sind jedoch keine vermittelbaren Fertigkeiten, vielmehr stellen sie die Jugendlichen vor Fragen, bei denen es um das gesamte menschliche Dasein geht. Beherrschbares und grundsätzlich Nicht-Beherrschbares, Verfügbares und grundsätzlich Nicht-Verfügbares sind auseinanderzuhalten. Deswegen gehören zum theologischen Denken notwendig kritische Selbstreflexion und reflektierte Wissenschaftskritik. Die Grenzen wissenschaftlicher Methoden sind auch beim Religionsunterricht im Blick.
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Edoweb: Lehrplan - Lernbausteine: Katholische Religion

Edoweb: Lehrplan - Lernbausteine: Katholische Religion

3 KOnZEPtIOn DER LERnBaU- StEInE 3.1 Fachdidaktische Konzeption Der Lehrplan steuert das Lernen der Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage und in der Verant- wortung des christlichen Glaubens unter den didak- tischen Bedingungen der Berufsbildenden Schulen. Er bietet Orientierung für die Gestaltung des Reli- gionsunterrichtes, damit Jugendliche und junge Erwachsene in der Phase des Hineinwachsens in die arbeits- und Erwachsenenwelt kompetenter ihre Lebensaufgaben bewältigen. Dabei baut er auf wissensvorräten, Einsichten, Einstellungen und Haltungen der Schülerinnen und Schüler auf, die sie in ihrer alltagswelt und im Religionsunterricht des allgemein bildenden Schulwesens erworben haben. Der Lehrplan setzt neue akzente: Er stellt konse- quent die Frage nach klarem Sehen, tragfähigem Urteilen und verantwortlichem Handeln im all- tags-, arbeits- und Berufsleben und greift dabei auf Gehalte der biblischen, fundamentaltheologischen und sozialethischen tradition der Kirche zurück. 3 Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Berufsbildenden Schule werden mit einer Fülle neuer Lebenserfahrungen und Entwicklungsaufga- ben konfrontiert. Die Loslösung vom Elternhaus, das Bedürfnis zu lieben und geliebt zu werden und die Gestaltung dieser Beziehungen, die neuen Er- fahrungen in der arbeitswelt, das Bemühen um ei- nen guten Schul- und ausbildungsabschluss, der weg zu Eigenverantwortlichkeit, die Sehnsucht nach glücklichem, sinnvollem Leben in Freiheit for- dern alle ihre Kräfte auf den unterschiedlichsten Ebenen heraus. Der Religionsunterricht greift die Vielfalt an Lebenssituationen auf und stärkt die
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Edoweb: Lehrplan Evangelische Religion, Orientierungsstufe (Klassen 5 - 6), Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Regionale Schule, Gesamtschule

Edoweb: Lehrplan Evangelische Religion, Orientierungsstufe (Klassen 5 - 6), Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Regionale Schule, Gesamtschule

Die kognitive Entwicklung befindet sich im Übergang von den konkreten zu den formalen Operatio- nen (vgl. Schülerinnen und Schüler haben vermehrt das Bedürfnis, in größerer Selbstän- dig[r]

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Edoweb: Richtlinien zur Umsetzung der Lehrpläne Evangelische Religion

Edoweb: Richtlinien zur Umsetzung der Lehrpläne Evangelische Religion

Die Richtlinien sind auf die Arbeit als Grundfach angelegt; sie enthalten darüber hinaus aber auch Hinweise auf den Unterricht als Leistungsfach. Im Unterschied zum Grundfach können im Leistungsfach eine größere Offenheit der Aufgabenstellung, längere Phasen selbstständiger Bearbeitung, ein vertiefter Umgang mit theologischer Fachsprache und eine stärkere Berücksichtigung allgemein- und fachwissenschaftlicher Methoden und deren Reflexion verlangt werden (vgl. Lehrplan Evangelische Religion für die gymnasiale Oberstufe S. 21). Inhaltlich bietet es sich z.B. an, aus dem Themenbereich des Oberstufenlehrplans
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Religionsdidaktik: der Hinduismus : ein Erfahrungsbericht im Fach Evangelische Religion in einer 7. Gymnasialklasse

Religionsdidaktik: der Hinduismus : ein Erfahrungsbericht im Fach Evangelische Religion in einer 7. Gymnasialklasse

5 Verbindliche Themen dort: „Moslems unter uns - auf dem Weg zum Dialog“ und „Wenn dein Sohn dich fragt - Glauben und Leben der Juden“. Erst für Klasse 10 wird unter dem Wahlthema „Licht aus Asien?“ im Zusammen- hang mit dem sog. Lernschwerpunkt III („Religiöse und weltanschauliche Deutungstraditionen“) ein Vergleich des Hinduismus und des Buddhismus auf der einen mit dem Christentum auf der anderen Seite vorgeschlagen, wobei auch hier hauptsächlich eine durch die meisten Lernintentionen erkennbare „kritische Sichtung“ der „östlichen Religionen“ stattfinden soll. (Hessische RRL Sek I. für das Fach Evangelische Religion i.d.F. von 1987)
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Edoweb: Lehrplan für das Berufsvorbereitungsjahr

Edoweb: Lehrplan für das Berufsvorbereitungsjahr

Ausgehend von der Leitidee der Teilnehmerorientierung muss im Sinne eines offenen Curri- culums der Unterricht im Berufsvorbereitungsjahr so organisiert sein, dass die Schülerinnen und [r]

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Lehrplan evangelische Religionslehre für die Sekundarstufe I - G9

Lehrplan evangelische Religionslehre für die Sekundarstufe I - G9

Grundlegend ist zunächst die Tatsache, dass Evangelische Religionslehre in der Sekundar- stufe I ein mündliches Unterrichtsfach ist. Die Leistungsbewertung erfolgt im Religionsunterricht grundsätzlich unabhängig von persönli- chen Meinungen und Einstellungen. Für die Leistungsmessung wird allein der Aspekt berück- sichtigt, ob und in welchem Maße die SchülerInnen am Ende einer Unterrichtsreihe die ange- strebten Kompetenzen erworben haben. Immer wieder gibt es im Unterricht auch bewertungs- freie Phasen, in denen die Kinder und Jugendlichen beispielsweise religiöse Rituale erfahren und einüben können.
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Lehrplan Evangelische Religion G8

Lehrplan Evangelische Religion G8

Das Thema Evangelisch - Katholisch - Ökumenisch soll im in der Regel konfessionell getrennten Religi- onsunterricht der Zusammenarbeit beider Konfessionen und dem ökumenischen Lernen Raum bieten. Als Thema für interkonfessionelle Kooperation konzipiert, kann in ihm zugleich der Respekt vor fremden Ü- berzeugungen wie die Ermutigung zu eigenen religiösen Bekenntnissen gefördert und eingeübt werden. Unterschiede in Glaubenspraxis und Erscheinungsbild trennen evangelische und katholische Christen. Der Glaube an den dreifaltigen Gott und die Taufe als Sakrament sind beiden Kirchen gemeinsam. Heute hat die jahrhundertlange Betonung der Kontroversen an Gewicht verloren. Das Bemühen um den Dialog steht im Vordergrund. Deshalb lässt ein Vergleich der Inhalte, der Entwicklung und der Praxis in den Kon- fessionen nicht nur eigene Glaubenstraditionen entdecken, sondern auch Modelle für den Umgang mit Verschiedenheit erkennen.
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Edoweb: Lehrplan Erdkunde

Edoweb: Lehrplan Erdkunde

— Der Lehrplan verlangt topographisches Wissen und Arbeiten Das Topographie-Lernen ist ein unverzichtbarer fachspezifischer Beitrag zum Aufbau eines geordneten Weltbildes. Erdkundeunterricht muss den Schülern/innen eine Vorstellung von der Lage und von den Lagebeziehungen geographischer Objekte vermitteln und sie dazu befähigen, sich auf der Erde zurechtzufinden. Dazu gehört auch ein gesichertes Grundwissen topographischer Fakten. Es geht sowohl um die Fähigkeit zur Lokalisierung von Staaten, Städten, Flüssen usw. als auch um die Zuordnung zu Klimazonen, Wirtschaftsräumen, Kulturkreisen, Einflussbereichen u. a.
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Lehrplan kath. Religion für die Qualifikationsphase 1 und 2

Lehrplan kath. Religion für die Qualifikationsphase 1 und 2

1 Schulinternes Curriculum der Fachschaft Kath. Religion 14.10.2015 Qualifikationsphase (Q1) – GRUNDKURS Jahresthema: „Das muss doch jeder selber wissen?“ – Theologische, christologische, anthropologisch-ethische und ekklesiologische Vergewisserungen angesichts der Tendenz der Privatisierung („Was ich glaube, ist meine Sache“), Relativierung („Was wahr ist, weiß keiner“) und

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