Nach oben pdf Die Berliner öffentlichen Bibliotheken ... in Zahlen:

Die Berliner öffentlichen Bibliotheken ... in Zahlen:

Die Berliner öffentlichen Bibliotheken ... in Zahlen:

Der Jahresbericht der Berliner Öffentlichen Bibliotheken erscheint in diesem Jahr erstmalig in sehr komprimierter und „abgespeckter„ Form. Damit wird insbesondere der Tatsache Rechnung getra- gen, dass sich die Berliner Öffentlichen Bibliotheken Gedanken in Hinblick auf eine Neuorganisation machen und in absehbarer Zeit die jährliche Berichterstattung in eigener Regie herausgeben werden. Bis dahin finden Sie wie gewohnt sämtliche Zusammenstellungen aus den Grund- und Leistungsda- ten in übersichtlicher Form. Die Statistik der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek in der bisheri- gen Form ist ebenfalls enthalten. Verzichtet wurde hingegen gänzlich auf den redaktionellen Teil und auf die Auswertungen der Daten.
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Expertenkommission "Neuordnung der Berliner Öffentlichen Bibliotheken"

Expertenkommission "Neuordnung der Berliner Öffentlichen Bibliotheken"

Alle zwölf bezirklichen Bibliothekssysteme haben den Fragebogen nebst Ergän- zung beantwortet. Nur drei konnten den bestehenden personellen Aufwand je- weils in den vier abgefragten Bereichen beziffern. In zwei Bezirken besteht dar- über eine völlige Unkenntnis. Zwei bezirkliche Bibliothekssysteme konnten Aus- sagen über den Gesamtaufwand machen und in einem Fall eine etwas gröbere Verteilung vornehmen. Für die übrigen vier Bezirke war der personelle Aufwand nur für einen Teil der Funktionen bekannt. Ein bezirkliches Bibliothekssystem hat Angaben in Jahresarbeitsstunden gemacht. Dies wäre positiv zu bewerten, aber aufgrund der Angaben bzgl. der Ergänzungsanfrage liegt die Vermutung nahe, dass es sich nicht um Ist-Zahlen sondern um theoretische Berechnungen han- delt. Insgesamt fiel auf, dass viele Angaben nur mit ganzen und halben Stellen sowie zum Teil mit ca.-Angaben erfolgt sind. So ist zu vermuten, dass dort der getätigte Aufwand nicht so genau bekannt ist. Es verbleiben zwei von zwölf be- zirklichen Bibliothekssystemen, deren Aussagen konkret ausgefallen sind.
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Vermittlung von Informationskompetenz für Oberstufenschüler an Öffentlichen Bibliotheken

Vermittlung von Informationskompetenz für Oberstufenschüler an Öffentlichen Bibliotheken

Seinen Ursprung erfuhr er in den 60er-Jahren. Besonders die Ereig- nisse um 1968 waren nicht nur in politischen und sozialen Bereichen entscheidend. Sie waren auch prägend für die Bildungsreformen in der Bundesrepublik Deutschland (vgl. Strobel 1996, S. 9). Durch die Reformen kam es zu ansteigenden Zahlen von Studenten, Lehrern und Forschern und somit zu Veränderungen im Bibliothekswesen, insbesondere in der Nutzung der Bibliotheken (vgl. Bock 1972, S. 302). Gunter Bock kritisierte Anfang der 70er-Jahre die mangelhafte systematische bibliothekswissenschaftliche Forschung in der Bun- desrepublik im Vergleich zu den USA (Bock 1973, S. 165). Zu die- sem Zeitpunkt wurden in deutschen Hochschulbibliotheken empiri- sche Untersuchungen zum Benutzerverhalten und zu Benutzerschu-
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Berliner Wirtschaft in Zahlen:

Berliner Wirtschaft in Zahlen:

Das Wachstum der Stadt erfordert unter anderem eines: Bauen! Die Stadt benötigt nicht nur mehr Wohnraum, sondern auch mehr Gewerbeflächen. Der Senat hat das Jahrzehnt der Inves- titionen ausgerufen und damit sind vielfältige Bautätigkeiten verbunden. Die Berliner brauchen Schulen und Kitas, Straßen und Brücken. Das Baugewerbe profitiert von der stetigen Bautä- tigkeit in der Stadt. In den letzten zehn Jahren sind die Umsätze um über 70 Prozent gestiegen. Der Bedarf an Bautätigkeit wird weiterhin hoch bleiben, denn der Zuzug hält an und der Sanie- rungsstau der öffentlichen Hand ist enorm groß. Macht die Stadt die ersten Schritte auf ihrem Weg zur Smart City, kommen völlig neue Herausforderungen hinzu, die weitere Veränderungen des Stadtbildes erfordern werden.
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Berliner Öffentliche Bibliotheken für die Zukunft:

Berliner Öffentliche Bibliotheken für die Zukunft:

in Berlin haben derzeit etwa 28 Prozent der Menschen einen Migrationshintergrund. Viele von ihnen nutzen die Öffentlichen Bibliotheken in der stadt, insbesondere solche in Wohnortnähe. Die ergebnisse des Nutzungsmonitorings zeigen, wer die Nutzerinnen und Nutzer mit Migrationshintergrund sind, und auch, wo und wie sie die Berliner Bibliotheken nutzen. überdurchschnittlich häufig vertreten sind junge Frauen, die Bibliotheken für schule und studium besuchen. hierbei spielt die Bib- liothek vor allem als Ort zum konzentrierten arbeiten und Lernen eine große rolle. aber auch Jugendliche unter 18 Jahren mit Migrationshintergrund nennen diesen Nutzungsgrund mehr als doppelt so häufig wie Gleichaltrige ohne Migrationshin- tergrund (63 Prozent gegenüber 30 Prozent). Weiterhin spielen die Bibliotheken für Menschen mit Migrationshintergrund eine bedeutende rolle als sozialer treffpunkt. Die Zahl der Personen mit Migrationshintergrund wird zukünftig noch steigen, etwa durch den Zuzug von eU-Bürgern, zum Beispiel von gut ausgebildeten jungen Fachkräften aus den europäischen Krisenstaaten. Für sie stellen Bibliotheken eine wichtige informationsinfrastruktur dar. hier finden sie z. B. Unterstützung beim spracherwerb, der eine wesentliche Voraussetzung für eine integration auf dem lokalen arbeitsmarkt ist. Gleichzeitig können sie sich über die Geschehnisse in ihren herkunftsländern informieren. hinzu kommt, dass Berlin und Deutschland mehr Verantwortung in der Unterbringung von Flüchtlingen übernehmen. in Zukunft werden viele Berliner Bezirke Flüchtlinge aufnehmen, für die Bibliotheken eine wich- tige anlaufstelle für Bildung, information und erholung im alltag sind. sie bieten selbständig / Freiberufler/in 11%
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Jahresbericht ... der Berliner öffentlichen Bibliotheken:

Jahresbericht ... der Berliner öffentlichen Bibliotheken:

- Am 25. Februar 2004 konnte im Bezirk Treptow-Köpenick die Stadtteilbibliothek Oberschöneweide wiedereröffnet werden. Im Zuge von Strukturveränderungen (Trä- gerwechsel) gab die Stadtbibliothek statt- dessen zum 12. April 2004 zwei Ausleihstel- len in Schulen auf (Schule zu den Püttber- gen/Fürstenwalder Allee 182, Uhlenhorst- Grundschule/Wongrowitzer Steig 37). - Im April 2004 begann im Bezirk Pankow eine deutliche Straffung des bezirklichen Bibliotheksnetzes, die mit der Aufgabe der Stadtteilbibliotheksstandorte Upsalaer Stra- ße und Buschallee begann und sich ab Sep- tember mit der Schließung der Standorte Blankenburg, Wilhelmsruh (November 2004) sowie Buchholz (Dezember 2004) bis zum Jahresende fortsetzte. Wiedereröffnet wurde dagegen am 20. August 2004 die Stadtteilbibliothek Buch, und die Parkbib- liothek im Bürgerpark Pankow wurde im September in neue Trägerschaft überführt. Es liegt an der bestehenden Struktur des Berliner Öffentlichen Bibliothekswesens, dass sich die o.g. Standortplanungen primär an den innerbezirklichen Rahmenbedingun- gen orientieren und gesamtstädtische Per- spektiven weitgehend unberücksichtigt las- sen.
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Die Einsatzgebiete und Potentiale von Videospielen in Öffentlichen Bibliotheken

Die Einsatzgebiete und Potentiale von Videospielen in Öffentlichen Bibliotheken

23 Sozialleben fördern, als in der Wohnung Videospiele zu spielen. Es ist jedoch aufschlussreich, wenn man betrachtet, wie viele Kinder lesen. Mit 49% gibt nicht mal jedes zweite Kind an, regelmäßig zu lesen. Betrachtet man, wie oft Kinder in ihrer Freizeit Bibliotheken aufsuchen, sieht das Bild noch schlechter aus: Nur 12% geben an, regelmäßig in ihrer Freizeit in eine Bücherei zu gehen. 33 Diesen Wert gilt es zu vergrößern. Ein augenscheinliches Mittel hierzu könnten die sehr beliebten Videospiele sein. Zu betonen ist, dass dies aber alles Durchschnittswerte aus beiden Geschlechtern sind. Betrachtet man Jungen und Mädchen getrennt, verschiebt sich das Bild doch merklich. Vor allem bei der Mediennutzung gibt es Unterschiede. Zwar besitzen 48% der Mädchen eine eigene Konsole (s.o.), aber sie nutzen sie nicht so stark wie die Jungen. So geben 41% der Jungen Videospiele als eine ihrer drei Lieblingsfreizeitbeschäftigungen an, bei den Mädchen hingegen nur 19 Prozent. Die Mädchen bevorzugen hingegen mehr Malen, Basteln und das Buch. Allgemein lässt sich aber sagen, dass bei beiden Geschlechtern die Vorliebe für digitale Medien mit dem Alter steigt. Dies geht auf Kosten des Spielens, drinnen wie draußen, und erstaunlicherweise auch auf Kosten des Fernsehens. 34 Aber bedeutet dieser Trend hin zu den digitalen Medien, dass die Kinder sich isolieren und nicht mehr mit Freunden spielen? Eine gewisse Tendenz lässt sich nicht leugnen, da der Rückzug vor allem vom draußen Spielen bedeutet, dass man sich weniger spontan mit anderen Kindern trifft, z.B. aus der Nachbarschaft, aber dadurch lässt sich nicht verallgemeinern, dass die Kinder sich bei digitalen Medien nur noch mit sich selbst beschäftigen. Die KIM-Studie trifft hierzu sogar gegenteilige Aussagen. So geben nur 30% der Kinder an, ihre Videospiele am liebsten alleine zu spielen, dies ist schon ein Unterschied zu dem in dieser Altersgruppe sehr beliebten Fernseher, den 45% am liebsten alleine nutzen. Zwar gibt es in absoluten Zahlen mehr Kinder, die in Gesellschaft fernsehen, aber die relativen Zahlen sprechen dafür, dass Videospiele einen größeren sozialen Charakter als das Fernsehen oder andere digitale Medien wie zum Beispiel das Internet haben. 35 Nachdem die digitalen Medien und speziell die Videospiele für Kinder immer interessanter werden, liegt es nahe, auch die pädagogischen Vor- und Nachteile zu betrachten. So geht man in der Literatur davon aus, dass beim Spielen von gängigen Videospielen Lernprozesse in den Bereichen Wissen, Wahrnehmung und Koordination, Denken und Problemlösung, Fähigkeiten und Verhalten, Selbstkonzept, Einstellungen
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Berliner Wirtschaft in Zahlen:

Berliner Wirtschaft in Zahlen:

Um erfolgreich zu sein, darf man sich nie mit dem zufrieden geben, was ist. Als Berlins Wirt­ schaft schrumpfte, galt es, die Stadt auf Wachs­ tumskurs zu bringen. Nun, da Wachstum die neue Normalität ist, muss es intelligent gestaltet werden. Denn einfach nur immer mehr wollen ist nicht klug, auch nicht nützlich und nicht einmal angenehm. Kurz gesagt: Es ist nicht smart. Und smartes Denken – und noch wichtiger: Handeln – ist unerlässlich in einer Metropole mit mehr als 3,5 Millionen Einwohnern, zu denen jährlich fast 50.000 hinzukommen, in der Wohnraum knapper wird und in Konkurrenz zu Gewerbeflächen tritt, wo Bürger entschlossen Partizipation einfordern. Und all das in einer Zeit, da die digitale Revo­ lution jeden öffentlichen und privaten Lebens­ bereich radikal verändert. Smarte Wachstums­ strategien für Berlin werden sich daran messen lassen müssen, ob sie diese Herausforderungen meistern. Es liegt in der Verantwortung von Poli­ tik, Gesellschaft und Wirtschaft, diese Strategien gemeinsam zu entwerfen und umzusetzen. Die „Berliner Wirtschaft in Zahlen 2016“ illus­ triert und interpretiert mit Zahlen die wichtigs­ ten Wachstums­ und Transformationsprozesse in unserer Stadt: Gründungen und Arbeitsmarkt, Export und Wissenschaft, Bevölkerung und Ein­ kommen werden anhand übersichtlicher Grafiken dargestellt und erklärt.
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Jahresbericht ... der Berliner öffentlichen Bibliotheken:

Jahresbericht ... der Berliner öffentlichen Bibliotheken:

Diese positive Aussage darf jedoch nicht darüber hinweg- täuschen, dass in der gesamt- städtischen Perspektive auch im Jahr 2003 die Entwick- lung der bezirklichen Öffent- lichen Bibliotheken weit aus- einander geht und Ausstat- tung sowie Leistungskraft der einzelnen Bibliotheken sich nicht unbedingt messen lassen können mit vergleich- baren Einrichtungen im rest- lichen Bundesgebiet. Nur vier (Friedrichshain-Kreuz- berg, Lichtenberg, Mitte und Neukölln) der zwölf bezirkli- chen Bibliothekssysteme nehmen teil an dem bundes- weiten Ranking-System des von der Stiftung Bertelsmann
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Jahresbericht ... der Berliner öffentlichen Bibliotheken:

Jahresbericht ... der Berliner öffentlichen Bibliotheken:

Jeder in Bibliotheken in Berlin-Mitte inves- tierte Euro erwirtschaftet einen gesellschaft- lichen „Gewinn“ von 5,60 Euro. Zu dieser Erkenntnis kommt die angehende Diplom- Bibliothekarin Sandra Blanck in ihrer am Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam vorgelegten Diplomarbeit zum Thema „Was sind unsere Bibliotheken wert? Diskussion von Impact und Outcome am Beispiel einer Marktwert- Studie an öffentlichen Bibliotheken in Ber- lin“. Die mit „sehr gut“ bewertete Arbeit führt in die in Deutschland noch wenig erforschte Fragestellung ein, wie der Wert von Bildung und Kultur für die Gesellschaft und für die Volkswirtschaft gemessen sowie qualitativ und quantitativ beurteilt werden kann. So ist mit den heutigen statistischen Methoden, betriebswirtschaftlichen Verfah- ren und Marktforschungsinstrumenten zwar die Messung der Leistungsfähigkeit, der Effizienz und der Kundenzufriedenheit möglich; unbeantwortet bleibt jedoch die Frage, welche Wirkung Bibliotheken für den persönlichen, sozialen und volkswirt- schaftlichen Nutzen entfalten. Oder anders gefragt: Was wäre denn, wenn es gar keine Bibliotheken gäbe und man sich alle Infor- mationen, Bücher und andere Medien in Buchhandlungen, Videotheken oder aus anderen Quellen besorgen müsste? Der Preis für diesen Aufwand ist immens, bele- gen Studien aus dem angloamerikanischen Raum. Überträgt man die in der Diplomar- beit recherchierten Meßmethoden auf die Leistungen der Stadtbibliothek Mitte, ste- hen jedem Euro für den Betrieb der Biblio- theken 5,60 Euro gegenüber, die die Bürge- rinnen und Bürger aufwenden müssten, wenn es Bibliotheken nicht gäbe. Eine the- oretische Debatte? Keineswegs. Zum Beleg ihrer Theorie führte die Autorin mit Unter- stützung von Auszubildenden in drei Bib-
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Anzeige von Leseförderung und Literaturvermittlung in öffentlichen Bibliotheken

Anzeige von Leseförderung und Literaturvermittlung in öffentlichen Bibliotheken

Im Zuge des Projekts "Buchstart: mit Büchern wachsen"[1] des Österreichischen Bibliothekswerks[2] erhalten im Burgenland seit 2014 Babys im ersten Lebensjahr eine Buchstart-Tasche in der nächstgelegenen Bücherei. Die Erfahrungen mit diesen Maßnahmen in einigen Bibliotheken waren so positiv, dass sich der Landesverband Bibliotheken Burgendland entschloss, ein flächendeckendes Buchstart- Projekt in enger Kooperation mit dem Österreichischen Bibliothekswerk umzusetzen. Ziel der Aktion ist es, unter anderem das Vorlesen vermehrt und von Beginn an in den Alltag von Familien zu integrieren – dies wird durch das Buchgeschenk ganz aktiv gefördert.
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Kompetenzen für Arbeit an Netzwerken in öffentlichen Bibliotheken

Kompetenzen für Arbeit an Netzwerken in öffentlichen Bibliotheken

Gegenwärtig haben sich Shopping Centers zu neuen quasi-urbanen Mittelpunkten entwickelt, oft am Rande der Innenstädte oder außerhalb des Weichbilds der Städte. Ein künstliches Ambiente aus Tageslicht, warmen Farben, stimulierenden Klängen, Brunnen, Bäumen, Cafés, Events und einer überbordenden Warenvielfalt in weiten und großzügigen, ästhetisch hochwertigen Räumen, die zwischen Innen und Außen vermitteln, simuliert die in den Innenstädten verloren gegangene Einladung zur Begegnung, zur persönlichen Kommunikation, zum offenen Austausch. Wenn der politische Wille vorhanden ist, können Bibliotheken im Verbund mit weiteren, gewiss auch kommerziellen Angeboten zur Wiedergewinnung von zentralörtlicher Urbanität jenseits einseitig ökonomischer Verwertungsinteressen beitragen und zu Orten realer Begegnungen in virtuellen Welten werden.
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Evaluation von Leseförderung in Öffentlichen Bibliotheken : eine Vorstudie

Evaluation von Leseförderung in Öffentlichen Bibliotheken : eine Vorstudie

Durch die schwierige Finanzsituation vielerorts sind Öffentliche Bibliotheken ge- zwungen, Rechenschaft über das Fortbestehen ihrer Existenz und ihrer Dienst- leistungen, wozu auch die Leseförderungsaktivitäten zählen, abzulegen. „Die Wirkungsforschung [ist] für Non-Profit-Organisationen [wie Öffentliche Bibliothe- ken], die eine definierte Klientel mit bestimmten Bedürfnissen bedienen“ (Poll 2006, S. 60), von besonderem Interesse. Hierzu ist es nicht ausreichend, eine allgemeine Begründung zu formulieren, sondern notwendig, möglichst kon- krete Ergebnisse vorlegen zu können. Es ist daher ohne Frage für Öffentliche Bibliotheken sehr wichtig, ihre Leistungen mess- und beurteilbar zu machen. Derzeitige Projekte konzentrieren sich jedoch zumeist darauf, die Wirkung ein- zelner Aktivitäten durch einen Vorher-Nachher-Vergleich nachzuweisen. „Über Jahre hinweg die Wirkung zu ermitteln, die die Existenz bestimmter Institutionen (wie z. B. Archive, Bibliotheken und Museen) und ihrer kontinuierlich angebote-
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Leseförderung von Jungen in Öffentlichen Bibliotheken : eine Bestandsaufnahme

Leseförderung von Jungen in Öffentlichen Bibliotheken : eine Bestandsaufnahme

Die vorliegende Bachelorarbeit stellt eine Untersuchung des aktuellen Stands in der jungenspezifischen Leseförderung dar. Der erste Themenblock begründet, warum eine jungenspezifische Leseförderung erforderlich ist. Dazu werden empirische Untersuchungen zu Geschlechterdifferenzen im Lesen bei Mädchen und Jungen ausgewertet. Sie belegen unter anderem, dass Jungen dem Lesen gegenüber weniger motiviert eingestellt sind als Mädchen. Der zweite Themenblock befasst sich deshalb eingehend mit der Frage, wie Jungen zum Lesen motiviert werden können. Hier werden die Freizeit-, Medien- und Lektürepräferenzen von Jungen anhand aktueller Studien beleuchtet. Im dritten Themenblock werden die Möglichkeiten der jungenspezifischen Leseförderung in Öffentlichen Bibliotheken erläutert. Anschließend wird am Beispiel der großstädtischen Bibliothekssysteme München und Hamburg gezeigt, zu welchem Zeitpunkt und mit welchen Maßnahmen sie zur Steigerung der Lesemotivation bei Jungen beitragen.
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Informationskompetenz für alle! : Analyse von Benutzerschulungsangeboten in Öffentlichen Bibliotheken

Informationskompetenz für alle! : Analyse von Benutzerschulungsangeboten in Öffentlichen Bibliotheken

Eine Erweiterung des Angebots muss sicher nicht unbedingt quantitativ erfol- gen, sondern vor allem qualitativ. Ein Vorschlag ist, die bestehenden Angebote vor allem zielgruppenorientierter weiterzuentwickeln und in einer zielgruppenge- rechten Art zu werben, mehr als bisher Jugendliche, Erwachsene und Eltern anzusprechen, und nicht nur für Schulklassen toll gestaltete Angebote zu kon- zipieren. Dazu sollte man auch die Planungen oder Wünsche der Bibliotheken aus Kapitel 5.4. zum Vergleich heranziehen. Von den Bibliotheken wird nämlich bereits selbst erkannt, dass es in diese Richtung weitergehen könnte. Verstärkt könnten z. B. einzelne Lifestyle-Typen oder Berufsgruppen berücksichtigt wer- den. Mit einem „Informationskompetenz-Kurs“ für Modebewusste, einem für Häusliche oder einem für Freizeitmenschen könnte die Bibliothek z. B. neuen Besuchergruppen ins Auge fallen, und trotzdem Wissen vermittelt werden über eine bessere Handhabung persönlicher Informationsprozesse.
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Krisenmanagement für die öffentlichen Bibliotheken in Brandenburg

Krisenmanagement für die öffentlichen Bibliotheken in Brandenburg

Meine Damen und Herren, Krisenmanagement stellte mir die Fachstelle als Thema. Ich fürchte, ich muss Sie enttäuschen. Ich könnte zwar zu längeren Ausführungen zum Krisenmanagement ausholen. Das würde Ihnen aber nichts nutzen. Krisen- management wurde gebraucht, als zahlreiche Bibliotheken von den Hochwassern bedroht waren und viele sogar geschädigt wurden. In dieser Situation kam es auf frühzeitige Erkennung des Problems, auf rechtzeitige Sicherungsmaßnahmen von Sandsäcken bis Auslagern an und schließlich auf entschlossenes Handeln und souveränes Improvisieren. Ich hatte immer den Eindruck, dass vor allem diese letzte Tugend besonders östlich der Elbe in langen Jahren erprobt und bewährt ist. In diesem Sinn muss Ihnen niemand Vorträge über Krisenmanagement halten, auch wenn in der Flutsituation der Ausdruck Katastrophenmanagement passender wäre.
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Partizipation in öffentlichen Bibliotheken. Einige Beispiele aus der Praxis.

Partizipation in öffentlichen Bibliotheken. Einige Beispiele aus der Praxis.

Ganz anders ging eine ähnliche Auseinandersetzung in Kassel 12) aus, wo der Oberbürgermeister für den Beitritt der Stadt zum sog. „kommunalen Schutzschirm“ u. a. drei Stadtteilbibliotheken einsparen wollte. Die Öffentlichkeit, die betroffenen Bürger, die Mitarbeiter der Bibliotheken und die zuständigen Ortsbeiräte wurden bei der Beratung übergangen und erfuhren erst aus der Presse von dem Kürzungsvorhaben. Eine Bürgerinitiative begann daraufhin für ein Bürgerbegehren Unterschriften zu sammeln und knüpfte damit zahlreiche Kontakte in der Stadt. Das erfolgreiche Bürgerbegehren erwirkte einen Bürgerentscheid. Mit Info-Ständen, 40.000 Flyern und 1.400 Plakaten fanden die Bürger große Unterstützung bei Parteien, Gewerkschaften, Stadtteilinitiativen, Geschäftsleuten und vielen anderen Institutionen. Doch das Quorum wurde trotz der erzielten 36.900 Stimmen nicht erreicht. Damit war der rechtsverbindliche Erhalt der drei Stadtbibliotheken gescheitert.
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Diversity-Management in Öffentlichen Bibliotheken : Individuelle Verschiedenheiten der Mitarbeiter erkennen und nutzen. Wie multikulturell sind die Öffentlichen Bibliotheken in dreizehn deutschen Großstädten?

Diversity-Management in Öffentlichen Bibliotheken : Individuelle Verschiedenheiten der Mitarbeiter erkennen und nutzen. Wie multikulturell sind die Öffentlichen Bibliotheken in dreizehn deutschen Großstädten?

aufgeführt. Z. B. Wolfgang Kaiser beschreibt in seinem Buch das Beispiel von Gellerup Community Center in Aarhus, Dänemark. Die Stadtbibliothek beschäftigt viele ehrenamtlichen Mitarbeiter und Kooperiert mit benachbarten Institutionen und Vereinen, um den Bedarf von Nutzern mit Migrationshintergrund abzudecken. Außerdem sind im Bibliotheksgebäude andere soziale Einrichtungen untergebracht, die eine aktive Hilfestellung für alle Bürger mit Migrationshintergrund leisten. Vgl. Kaiser 2008, S. 84f.. Die Öffentliche Bibliothek Den Haag erstellt z. B. Informationsmaterialien zu türkischen und marokkanischen Publikationen, die alle niederländischen Bibliotheken nutzen können. Vgl. Larsen/Jacobs/van Vlimmern 2004, S. 74. Die Zweigstelle Rinkeby im Vorort Stockhoms (Schweden) stellt sehr gern mehrsprachige Mitarbeiter, die zum einen die Bibliotheksbesucher in deren Muttersprache bedienen können und zum anderen fremdsprachige Medien auswählen, beschaffen und diese katalogisieren können. Die fehlenden bibliothekarischen Kenntnisse werden dann durch diverse Schulungen nachgeholt. Vgl. Larsen/Jacobs/van Vlimmern 2004, S. 78.
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Potenziale von Linked Open Data in Öffentlichen Bibliotheken

Potenziale von Linked Open Data in Öffentlichen Bibliotheken

Besonders in ¨ Offentlichen Bibliotheken k¨ onnen durch den Einsatz von LOD f¨ ur die Bibliothekskundschaft vielf¨ altige neue Informationszug¨ ange erschlossen werden, die Katalog und Bibliotheksbestand auf neue Weise erfahrbar machen. Die bis- her durch Katalogisierungsrichtlinien, Datenformate und Software geschaffenen Ein- schr¨ ankungen lassen sich durch die Anwendung von LOD-Prinzipien und den Einsatz der entsprechenden Technologien ¨ uberwinden. Dar¨ uber hinaus er¨ offnen sich voraus- sichtlich weitere M¨ oglichkeiten, die mit dem momentanen Stand der technischen Entwicklungen und erschlossenen Datenquellen noch nicht absehbar sind. Besonders auch im Bereich der kommunalen Informationsversorgung und -vermittlung k¨ onnten
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Immaterielle Leistungsanreize in Öffentlichen Bibliotheken : Situation und Maßnahmenkatalog

Immaterielle Leistungsanreize in Öffentlichen Bibliotheken : Situation und Maßnahmenkatalog

In der Befragung wurde die starke Arbeitsbelastung in Öffentlichen Bibliotheken als eine alles – auch das Betriebsklima – beeinflussende Größe ausgemacht. Die Ursache dafür ist ein eklatanter Ressourcenmangel personeller und finanzieller Natur, der mit der be- reits erwähnten, teilweise desolaten Lage kommunaler Haushalte zusammenhängt. Da die Unterhaltung einer Öffentlichen Bibliothek eine freiwillige Aufgabe der Kommune ist, ist sie bei Einsparüberlegungen immer mit als erste Einrichtung betroffen. Wie eine Führungskraft unterstrich, sei diese nicht zu beeinflussende Tatsache der wesentliche Demotivierungsfaktor für alle Beteiligten, vor allem für die mit Personalverantwortung betrauten Führungskräfte. Diese hohe Aufgabenintensität kann grundsätzlich nicht mit immateriellen Anreizinstrumenten beseitigt werden. Indizien für unangemessene Ar- beitsverdichtungen sind bspw. ein hoher Krankenstand, die Anhäufung von Fehlern,
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