Nach oben pdf Anzeige von DeepGreen - Entwicklung eines rechtssicheren Workflows zur effizienten Umsetzung der Open-Access-Komponente in den Allianz-Lizenzen für die Wissenschaft

Anzeige von DeepGreen - Entwicklung eines rechtssicheren Workflows zur effizienten Umsetzung der Open-Access-Komponente in den Allianz-Lizenzen für die Wissenschaft

Anzeige von DeepGreen - Entwicklung eines rechtssicheren Workflows zur effizienten Umsetzung der Open-Access-Komponente in den Allianz-Lizenzen für die Wissenschaft

Die Grundsätze für den Erwerb überregionaler Lizenzen, die von der Deutschen Forschungsge- meinschaft (DFG) gefördert werden (sog. Allianz-Lizenzen), beinhalten spezifische Regelungen zum Open Access. Damit wird DFG-seitig sichergestellt, dass bei Abschluss von Allianz-Verträgen die inkludierten Inhalte sowohl von Autoren als auch von den lizenznehmenden Einrichtungen unter vorteilhafteren Konditionen gegenüber den üblichen Self Archiving Policies (z.B. Verlagsversion, verkürzte Embargofrist) in Repositorien archiviert und veröffentlicht werden dürfen. Die Erfahrung der seit 2011 getätigten Allianz-Abschlüsse zeigt allerdings, dass der Kreis berechtigter Autorinnen und Autoren und Institutionen eigenständig kaum Gebrauch von ihren hierdurch erhaltenen Open- Access-Rechten macht. Entsprechend liegt ein großer Schatz wissenschaftlicher Literatur bei den Verlagen, der noch zu heben ist. Das bewilligte DFG-Projekt DeepGreen (Ausschreibung „Open- Access-Transformation“ von 2014) zielt darauf ab, die vereinbarten Open-Access-Konditionen der Allianz-Lizenzen auf technischer Ebene komfortabel auszugestalten und, wenn möglich, zu automa- tisieren, so dass nicht mehr Autorinnen und Autoren oder die hierzu berechtigten Bibliotheken die Publikationen manuell in Open-Access-Repositorien einpflegen müssen, sondern die Verlage selbst zyklisch über definierte Schnittstellen abliefern. Dazu bauen die Projektpartner (Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg, Universitätsbibliothek TU Berlin, Helmholtz Open Science Koordinationsbüro am Deutschen GeoForschungsZentrum, Bayerische Staatsbibliothek München sowie die Verbünde Bibliotheksverbund Bayern und Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg) ein Dark Archive namens DeepGreen auf, in das teilnehmende Allianz-Lizenz-Verlage Publikationen und Meta- daten einspeisen. DeepGreen soll im Anschluss als Datendrehscheibe für berechtigte Open-Access- Repositorien dienen. Als Pilotpartner konnten die Verlage Karger und SAGE gewonnen werden. Der vorliegende Aufsatz stellt das Projekt und den aktuellen Stand der Arbeiten vor.
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DeepGreen - Entwicklung eines rechtssicheren Workflows zur effizienten Umsetzung der Open-Access-Komponente in den Allianz-Lizenzen für die Wissenschaft

DeepGreen - Entwicklung eines rechtssicheren Workflows zur effizienten Umsetzung der Open-Access-Komponente in den Allianz-Lizenzen für die Wissenschaft

Gründe dafür sind, dass erstens für die Bibliotheken als Betreiber von Repositorien die verhandel- ten Rechte zwar dokumentiert 5 , aber relativ unübersichtlich sind, da sich diese von Vertrag zu Ver- trag unterscheiden; zweitens nur wenige Institutionen ihren AutorInnen Betreuung bzw. technische Unterstützung bei der effektiven Umsetzung der Open-Access-Zweitveröffentlichung anbieten kön- nen, so dass die WissenschaftlerInnen den Mehraufwand scheuen; und drittens, es für Reposito- rienbetreiber schwierig ist, aus den Verlagsdaten selbst eine Selektion nach AutorInnen aus einer bestimmten Institution (Affiliation) zu ermitteln, da die Angaben in den Metadaten oft nicht normiert sind und kein automatisierter Download von Metadaten oder Volltext möglich ist. Eine Übernahme der Publikationen in Repositorien erfolgt deshalb – wenn überhaupt – nur einzeln und manuell. Nach wie vor liegt also ein großer Schatz wissenschaftlicher Literatur allein bei den Verlagen. In Zahlen bedeutet das: 18 an Allianz- und Nationallizenzen beteiligte Verlagshäuser publizieren insgesamt 2.194 Zeitschriften, deren AutorInnen – sofern sie einer der zeichnenden Institutionen angehören – zur grünen Open-Access-Veröffentlichung berechtigt wären, diese Möglichkeit aber fast nie nutzen. 6
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DeepGreen – Open Access Transformation Etablierung und Weiterentwicklung  rechtssicherer Workflows zur effizienten Umsetzung  von Open-Access-Komponenten in Lizenzvereinbarungen  für wissenschaftliche Publikationen

DeepGreen – Open Access Transformation Etablierung und Weiterentwicklung rechtssicherer Workflows zur effizienten Umsetzung von Open-Access-Komponenten in Lizenzvereinbarungen für wissenschaftliche Publikationen

Der Fokus einer möglichen Ausweitung auf andere Lizenztypen soll insbesondere auf den nachfolgend beschriebenen Varianten liegen. Konsortialabschlüsse ohne eigene grüne Open-Access-Komponente Dabei kann es sich um (neuere) Allianz-Lizenzen handeln, deren Förderung zum Abschluss gekommen ist, ohne die bisher im Lizenztext inkludierte Open-Access-Komponente mit Veröffentlichung des Verlags-PDFs weiterzuführen. Zu dieser Kategorie zählen auch zahlreiche regionale und überregionale Konsortialverträge, wie sie u. a. die Bayerische Staatsbibliothek verhandelt, bei denen ebenfalls in der Regel auf die Standard-Policy des Verlags in Bezug auf grüne Open-Access-Rechte zurückgegriffen werden muss. In diesen Fällen muss insbesondere in Kommunikation mit den Verlagen eruiert werden, inwieweit Post- und Preprints überhaupt systematisch vorgehalten werden und welche Möglichkeiten bestehen, auch andere Versionen als das Verlags-PDF im Open Access verfügbar zu machen. Im ersten Schritt soll im Dialog mit Konsortialstellen eine Bestandserhebung durchgeführt werden, auf deren Basis Gespräche mit ausgewählten Verlagen aufgenommen werden.
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Anzeige von Open Access in der alltäglichen Diskussion

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Die Kritik, die immer wieder in Zusammenhang mit Open Access vorgetragen wird, zielt zumeist in eine falsche Richtung, da sich die geschilderten Problemfelder in gewandelter Form auch beim Open Access Publizieren fortsetzen, aber nicht ursächlich dort zu finden sind. Natürlich gibt es Verlage, die aus Open Access ein unseriöses Geschäftsmodell gemacht haben. Zeitschriften werden gegründet und Konferenzen werden abgehalten, die nur dazu dienen Gebühren zu erhalten. Manuskripte werden ohne Review abgedruckt, sobald die Gebühr, Article Processing Charge (APC) bezahlt ist. 22 Für diese Praktiken hat sich die Bezeichnung „Predatory Publishing“ durchgesetzt. Im Open-Access-Kontext funktioniert dieses Modell sehr gut, weil das Geld nicht über Verkauf der Ware eingenommen wird, sondern der Lieferant des Rohstoffs die Gebühren bezahlt, um ein fertiges Produkt zu bekommen bzw. es der Öffentlichkeit in geeigneter Form zugänglich machen kann. Das Ergebnis und die Rezep- tion sind deshalb zweitrangig für den kurzfristigen wirtschaftlichen Erfolg der Verlage. Doch ähnliche Praktiken gab es bereits im Print-Zeitalter. Einige Verlage kontaktierten ganz gezielt Studierende und Absolventen, mit dem attraktiven Angebot gegen die Zahlung eines Druckkostenzuschusses ihre Abschlussarbeiten zu veröffentlichen. Qualität spielte bei diesen Angeboten keine Rolle. 23
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Anzeige von Zukunftsmodell Monografien im Open Access

Anzeige von Zukunftsmodell Monografien im Open Access

Im Juni organisierten die Projektmitglieder von OGeSoMo in den Universitätsbibliotheken Duisburg- Essen, Bochum und Dortmund jeweils zweistündige Informationsveranstaltungen zum Thema „Howto & Know-How für Open Access-Bücher“ für Nachwuchswissenschaftler/innen und bereits publikations- erfahrene Wissenschaftler/innen. In deren Rahmen wurden die o.g. Handreichungen zunächst in einem Vortrag erläutert und als Printmaterial ausgehändigt. Im Anschluss standen je zwei Repräsentanten der Verlage als direkte Ansprechpartner/innen aus der Branche und der Praxis für Fragen aus dem Publikum und die gemeinsame Diskussion zur Verfügung. Es nahmen überwiegend junge Forscher/ innen, aber auch einzelne Professor/inn/en teil. Die Diskussionen kreisten um Bildrechte im OA sowie die Nutzungsmöglichkeiten je nach CC-Lizenz. Auch das Problem der hohen Kosten, durch die sich gerade Nachwuchswissenschaftler/innen keine verlagsgebundene OA-Ausgabe ihrer Dissertation leisten können, wurde an allen drei Orten diskutiert. Das geläufige Argument, aus Karrieregründen lieber im Verlag statt im kostenlosen Repositorium zu veröffentlichen, wurde auch hier angeführt. Das gewählte Veranstaltungsformat hat sich als attraktiv und gewinnbringend herausgestellt, sowohl für die wissenschaftlichen wie für die bibliothekarischen Teilnehmer/innen, wie der rege Austausch und das positive Feedback zeigten. Zusätzlich unterstützten die verständlich aufgearbeiteten Infor- mationen und nachnutzbaren Materialien bei Wissenslücken rund um rechtliche Grundlagen. Die Bibliothek positioniert sich durch derartige Veranstaltungen als Intermediär und fördert den aktiven Dialog zwischen Autor/inn/en und Verlagen. Dabei wurde erreicht, dass sich die Verlagsver- treter/innen weniger als Repräsentant/inn/en ihres jeweiligen Arbeitgebers verstanden und in der Veranstaltung ein Instrument zur Akquise neuer Autor/inn/en sahen. Sie traten vielmehr als Sprecher/ innen der vielen und insbesondere kleineren Verlage auf, denen an Kooperation mit Autor/inn/en und Bibliotheken sowie an Aufklärung über ihre Leistungen und deren Kosten liegt. Gleichwohl wird
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Anzeige von Der Open Access Monitor Deutschland

Anzeige von Der Open Access Monitor Deutschland

Open-Access-Veröffentlichungen. Die Helmholtz-Gemeinschaft verzeichnet im Jahr 2015 einen Open-Access-Anteil von knapp 40 Prozent. Von den weiteren Einrichtungen sind keine Anteile bekannt.“ 6 Dieses Desiderat schmerzt umso mehr in Anbetracht der Tatsache, dass die Transformation des wissenschaftlichen Publikationswesens in den Open Access eigentlich ein Ziel aller deutschen Wis- senschaftsorganisationen mindestens seit der Unterzeichnung der Berlin Declaration 7 im Jahr 2003 ist. Allerdings hat wohl nur eine Minderheit der Einrichtungen umfassende Kenntnis von den Publi- kationsverhältnissen in der eigenen Einrichtung, und wenn die Erkenntnisse vorliegen, dann sind sie in der Regel nicht publiziert. So wurden für die Verhandlungen im Rahmen des DEAL-Projektes 8 zwar umfangreich Daten erhoben, allerdings unter Zusicherung der Vertraulichkeit und mit Beschränkung auf das Projekt. Eine Nachnutzung ist daher nicht möglich. Zu den wenigen zugänglichen Untersu- chungen zählen auf Einrichtungsebene das Open-Access-Barometer des Forschungszentrums Jülich 9 und auf Länderebene die Auswertung für das Land Berlin. 10 Andere Projekte haben zwar einen nationalen Ansatz, aber nur einen begrenzten inhaltlichen Fokus, so etwa das Hybrid Open Access Dashboard 11 und die OpenAPC Initiative. 12,13 Zu erwähnen ist schließlich der Open-Science-Monitor der EU, welcher allerdings nur Auswertungen auf Länderebene bietet. 14 Der Open Access Monitor Deutschland möchte die genannten Beschränkungen vorhandener Ansätze überwinden und von der Einrichtungsebene bis zur nationalen Ebene alle relevanten Daten zur Verfügung stellen.
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Anzeige von Bereitschaft zu Open Access in den Geisteswissenschaften

Anzeige von Bereitschaft zu Open Access in den Geisteswissenschaften

2.1.  Fragenkatalog Die Online-Umfrage umfasste 20 Fragen unterschiedlichen Typs (siehe den separat herunterladbaren Fragebogen), die in vier inhaltliche Teile aufgegliedert waren (A-D). Nach einem einleitenden Teil A mit generellen Fragen zur Zeitschrift, wie z.B. Gründungsjahr und Umfang der Zeitschrift (u.a. durch- schnittliche Anzahl aller Artikel pro Ausgabe), fragte Teil B des Fragebogens nach dem Verhältnis der Zeitschrift zu ihrem Verlag. Teil C kam dann auf die Haltung der Befragten zum Thema Open Access zu sprechen, woraufhin Teil D direkt auf das spezifische konsortial finanzierte Open-Access-Modell der OLH einging. Die Teilnehmenden konnten pro Frage jeweils nur eine Antwort abgeben und alle Fragen wurden allen Teilnehmenden präsentiert, d.h. es gab im Verlauf des Fragebogens keine Ver- zweigungen in Abhängigkeit von Antworten. Eine Ausnahme bildete Frage D2, diese wurde nur bei Verneinung der Frage D1 gestellt. Zudem war aufgrund der Hauptfragestellung zum Thema OLH die Frage D1 (s.u.) als einzige eine Pflichtfrage. Am Anfang jedes Teils gab es einen Informationstext als kurze inhaltliche Einleitung in den folgenden Themenkomplex. Für die vier Forschungsfragen waren die fünf Fragen aus Teil C (C1-C4) und die Frage D1 relevant, welche sich mit der Open-Access- Bekanntheit, Open-Access-Einstellung, Bedenken und relevanten Aspekten bzgl. Open Access und der OLH-Umstiegsbereitschaft bei Herausgeberinnen und Herausgebern befassten (Tabelle 1, siehe „Anhang: Tabellen“ auf Seite 18 ).
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Open Access: Entwicklung und Perspektiven

Open Access: Entwicklung und Perspektiven

Open Access – Entwicklungen und Perspektiven - 8 - gang zu wissenschaftlichem Wissen. 13 Mittlerweile gibt es fast 400 Signatoren. 14 Die Berliner Erklärung beeinflusste nicht nur in Deutschland die Diskussion um Open Access erheblich. 15 Als Ziel wird formuliert, die Verbreitung von Wissen über das Internet nach den Prinzipien des offenen Zugangs zu fördern. Die Berliner Erklärung bezieht sich hierbei nicht nur auf originäre wissenschaftliche Forschungsergebnisse, sondern auch auf Ursprungsdaten, Quel- lenmaterial, digitale Darstellungen von Bild- und Grafik-Material sowie wissenschaftliches Material in multimedialer Form. 16 Die Voraussetzungen für eine Open Access- Veröffentlichung werden als erfüllt angesehen, wenn erstens den Nutzern „das freie, weltwei- te Zugangsrecht“ gewährt wird und ihnen erlaubt wird, „diese Veröffentlichungen – in jedem beliebigen digitalen Medium und für jeden verantwortbaren Zweck – zu kopieren, zu nutzen, zu verbreiten, zu übertragen und öffentlich wiederzugeben sowie Bearbeitungen davon zu erstellen und zu verbreiten, sofern die Urheberschaft korrekt angegeben wird“. 17
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Ursprünge und Entwicklung von Open Access

Ursprünge und Entwicklung von Open Access

Dass Open Access auch gegen Widerstände wachsenden Erfolg verzeichnen konnte, war und ist nicht nur durch die finanzielle Förderung, sondern auch durch die stra- tegische Leitung möglich, der sich übergeordnete Verbünde wie in Deutschland die Schwerpunktinitiative Digitale Information (Schwerpunktinitiative, 2016) der Allianz der Deutschen Wissenschaftsorganisationen, in Europa der Interessenver- band Science Europe und weltweit das Global Research Council verschrieben haben. Unmittelbarer in die jeweilige institutionelle Ebene hinein wirken die zunehmend verbindlicheren strategischen Positionierungen durch Forschungsförderer und ins- titutionen. 6 Solche Vorgaben dienen nicht allein der Förderung von Open Access,
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Urheberrecht und Open Access : Angemessene Rahmenbedingungen für die Wissenschaft

Urheberrecht und Open Access : Angemessene Rahmenbedingungen für die Wissenschaft

Bislang stand die Novellierung des Urheberrechts im Vordergrund der Aktivitäten. Zu diesem Zweck sind ver- schiedene Positionspapiere und Hintergrundinformatio- nen entstanden, die sich überwiegend an das Bundesminis- terium der Justiz (BMJ), aber auch an die Kommission der Europäischen Union und andere Adressaten richteten. Be- sonders bedeutsam ist der Schulterschluss mit der Kultus- ministerkonferenz, der zu einer gemeinsamen Position zur Einführung eines unabdingbaren Zweitveröffentlichungs- rechts führte. Diese politische Arbeit war zwar erfolgreich, hat aber bisher noch nicht zum Durchbruch geführt. Sie wird auch künftig einen Schwerpunkt bilden. Auch werden wir die Arbeit der Allianz-Initiative stärker als bisher in die Öffentlichkeit tragen, um Vorwürfen der Untätigkeit der Wissenschaftsorganisationen zu begegnen.
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Close-range sensing workflows in Structural Geology based on open-source/open access solutions

Close-range sensing workflows in Structural Geology based on open-source/open access solutions

Latter might be carried out on point clouds or meshes (with or without spectral information) and may differ in pre-processing and processing steps as well as in software solution. Therefore, the analysing structural geologist faces various tools, data formats, file types, operations and outcomes. Our investigation focus on the compilation of useful, transparent, sustainable and comparable workflows or “pipelines”, which can be executed by open-source/open-access solutions.

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Open Access - Ein Wundermittel? Wissenschaft, Gesellschaft, Demokratie, Digital Divide

Open Access - Ein Wundermittel? Wissenschaft, Gesellschaft, Demokratie, Digital Divide

Modelle der partizipativen Demokratie gehen davon aus, dass nur intensive Beteiligung und umfassende Informiertheit praktische Demokratie ermöglichen. Zentral ist ein offener Diskurs möglichst aller Bürger über möglichst alle politischen Themen, um rationale Entscheidungen und Regieren durch Mitwirken zu erreichen. Aus solchen Überlegungen leiten sich Grundrechte wie Versammlungs- und Pressefreiheit ab. Ausformuliert werden diese Überlegungen zum Beispiel durch Jürgen Habermas (1981) in seinem Werk „Theorie des kommunikativen Handelns“. Die wissenschaftslogische Begründung des Open Access und das partizipatorische Demokratiemodell sind von derselben Meta-Annahme geprägt: Ein freier Zugang zu und Austausch von Informationen führen zu einer optimierten Diskussion über Objekte - egal, ob es sich um wissenschaftliche oder politische Fragestellungen handelt.
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Anzeige von Wozu Open-Access-Transformationsverträge?

Anzeige von Wozu Open-Access-Transformationsverträge?

Berichte und Mitteilungen Wozu Open-Access-Transformationsverträge? Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Frühjahr 2017 eine Ausschreibung veröffentlicht, um „Open-Access-Transformationsverträge“ zu unterstützen. Anträge können bis Ende 2018 gestellt werden. Dieser Artikel erläutert den Inhalt der Ausschreibung, erklärt die Beweggründe für die Aus- schreibung, diskutiert die Vor- und Nachteile dieses Instruments der Open-Access-Transformation und legt dar, inwiefern einzelne Bibliotheken in Deutschland die Transformation befördern können. Das wissenschaftliche Publikationswesen befindet sich seit Jahrzehnten in der Transformation vom Druck hin zum elektronischen Modus, wobei inzwischen die digitale Publikation die Wissenschafts- kommunikation in vielen Disziplinen dominiert. Open Access bedeutet, das Potential digitaler Tech- nologie und elektronischen Publizierens – oder allen Publizierens, da es keinen Widerspruch zur parallelen Verbreitung von Druckprodukten darstellt, – auszuschöpfen. Das liegt im intrinsischen Interesse des wissenschaftlichen Diskurses, da so eine schnelle und unkomplizierte Verbreitung von Ergebnissen und ein unbeschränkter Zugriff auf relevante Information, oft verbunden mit einem zeitnahen Austausch über die Inhalte, möglich ist. Auch kann diese Information ausgewertet und weiterverbreitet sowie nachgenutzt werden. Urheberrechtliche Fragen sind dabei nicht direkt betroffen – vielmehr profitiert die Verfasserin oder der Verfasser sogar davon, die Verwertungsrechte behalten zu können und nicht an einen Verlag abtreten zu müssen. Die Autorin oder der Autor kann die Verwertungsmöglichkeiten selbst über die Vergabe von CC-Lizenzen regeln.
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Creative-Commons-Lizenzen im Kontext von Open Content

Creative-Commons-Lizenzen im Kontext von Open Content

• Annahme dieses Antrages erfolgt dadurch, dass der Nachnutzer sich das lizenzierte Werk beschafft und die Nutzung aufnimmt • im deutschen Recht gelten die Lizenzverträge als AGB:  Zweifel bzgl. der Auslegung der Lizenzen gehen stets gemäß § 305c Abs. 2 BGB zu Lasten des Lizenzgebers

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Anzeige von Open-Access-Monografien in deutschsprachigen Universitätsverlagen

Anzeige von Open-Access-Monografien in deutschsprachigen Universitätsverlagen

5.2. Dienstleistungen Die Verlagstätigkeit besteht aus unterschiedlichen Dienstleistungen, die die Verlage für ihre Autor/ inn/en erbringen. Zum Kern der Dienstleistungen, die fast alle Verlage nennen, zählen der Bereich Layout und Coverdesign, in den neben dem Textsatz auch das Bereitstellen von Formatvorlagen fällt; daneben auch Druck – in den meisten Fällen wird parallel zur elektronischen Ausgabe eine gedruckte Ausgabe produziert –, in vielen Fällen ist darunter die Kommunikation mit einem Druckdienstleister oder das Einholen von Angeboten zu verstehen, und Vertrieb. In die Kategorie Vertrieb fallen eine Vielzahl einzelner Services, die der Sichtbarkeit der Publikationen dienen, und damit auch in vielen Fäl- len der Gewinnung von Kund/inn/en. Beispielhaft zu nennen sind hier die Vergabe von DOIs, Eintrag in das Verzeichnis Lieferbarer Bücher, ISBN- und ISSN-Vergabe, Verzeichnung bei Barsortimentern und im Online-Buchhandel, Verteilung im Rahmen des Pflichtexemplarrechts und auch des Schriften- tauschs, Vertrieb über den Online-Shop des Verlags. Um Kund/inn/en oder Leser/innen zu gewinnen, spielen neben der Verzeichnung im Buchhandel und in Bibliothekskatalogen auch die Indexierung in Suchmaschinen wie BASE oder Google Scholar eine Rolle, in einem Fall wird hierfür sogar Suchma- schinenoptimierung betrieben. Auch die auf Open-Access-Monografien spezialisierten Plattformen wie DOAB, OAPEN Library und Open Edition werden von einigen Verlagen genutzt. 47 Fachlich spe- zialisierte Datenbanken, bei denen sich der Verlag u.U. aktiv um die Aufnahme seiner Publikationen bemüht, werden nur von wenigen Verlagen genannt. Daneben nutzen die Universitätsverlage auch Werbemittel wie Verlagskataloge bzw. -programme, Newsletter, Produktflyer oder Werbepostkarten. Eine physische Bewerbung, so ein gedrucktes Exemplar erstellt wird, wird vereinzelt unter anderem in Form von Vitrinen, auf Messen und Tagungen durchgeführt. Social Media spielt als Werbemittel in diesem Bereich nur eine Nebenrolle. Auch die Cover werden zu Werbezwecken genutzt. Im Kontext der Verbreitung über den Schriftentausch ist es unter anderem ein Ziel, die Vorgaben der VG Wort, die eine Ausschüttung einer Autorentantieme für die Autoren ermöglichen, zu erfüllen;
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Anzeige von Open Access und Flexibilität als Antwort auf Corona

Anzeige von Open Access und Flexibilität als Antwort auf Corona

2 https://doi.org/10.5282/o-bib/5665 2020/4 Wir beleuchten die Open-Access-Tage aber noch aus einem anderen Blickwinkel: Denn wie viele andere Organisator*innen von Fachveranstaltungen und Tagungen, so waren auch die Veranstalten- den der OAT2020 gezwungen, ihre Tagung kurzfristig auf ein Online-Konzept umzustellen. Beispiel- haft für viele andere, die diesen Kraftakt im Corona-Jahr 2020 ebenfalls vollzogen haben, berichten sie von ihren Erfahrungen und leiten daraus auch Empfehlungen für andere ab. 4 Schließlich ist davon auszugehen, dass die Infektionsgefahr noch für einige Zeit wenn schon nicht rein virtuelle, so doch zumindest hybride Veranstaltungsformen notwendig machen wird. Darüber hinaus wird sicher man- ches, was aus der Not geboren war, auch in einer Nach-Corona-Welt eine sinnvolle Ergänzung sein. Besonders hinweisen möchten wir Sie außerdem auf die Ausschreibungen für die verschiedenen Kommissionen des VDB bzw. die gemeinsamen Kommissionen von VDB und dbv, die Sie im Ver- bandsteil finden.
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Lizenzen – Open Educational Resources (OER): Impulsvortrag

Lizenzen – Open Educational Resources (OER): Impulsvortrag

Namensnennung – nur nicht-kommerzielle Nutzung (Achtung: problematisch für Privatschulen; nicht für Wikipedia nutzbar). Namensnennung – nur nicht-kommerzielle Nutzung – Weitergabe unter[r]

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Entwicklung eines Reportmoduls für Ad-hoc-Abfragen als Komponente eines webbasierten Open Source Vertriebssystems

Entwicklung eines Reportmoduls für Ad-hoc-Abfragen als Komponente eines webbasierten Open Source Vertriebssystems

Abschließend nach der Analyse der Reporting Tools und der Bewertung wird dennoch eine Individualentwicklung des Bereichs Reporting angestrebt. Die Gründe sind die Folgenden: JasperReports ist ein mächtiges Reporting Tool, welches alle Anforderungen erfüllen könn- te. Dennoch würde dieses Tool die Entwicklung des Bereichs Selektion eher behindern als unterstützen. Es werden bei diesem Tool zwar POJOs unterstützt, jedoch nicht im ausrei- chenden Maße. Pro erstelltem Report-Template wird immer nur ein einziger Klassentyp unterstützt. Das heißt, wenn wir eine Liste von Contacts haben und den zugehörigen Ac- count (welcher einen anderes POJO repräsentiert) haben wollen, müssen sogenannte Sub- Reports zum Einsatz kommen. Sub-Reports sind eigenständige Report-Templates, die in die eigentlichen Report-Templates integriert werden. Durch diese Kombination von Reports und Sub-Reports entsteht ein zusätzlicher Arbeitsaufwand, welcher natürlich auch steigt, wenn die Anwendung erweitert wird (Adelchi, 2004, S.6).
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Einführung: Freier Zugang für alle? Was Open Access für Wissenschaft und Verlage bedeutet

Einführung: Freier Zugang für alle? Was Open Access für Wissenschaft und Verlage bedeutet

Referenten / Moderator Matthias Ulmer Eugen Ulmer Verlag  Börsenverein des Deutschen Buchhandels­Verlegerausschuss Dr. Michael Kaiser Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute[r]

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Anzeige von Bericht zum Hands-On-Lab „Neue Geschäftsmodelle und Workflows im Open Access“ beim 7. Bibliothekskongress in Leipzig am 19. März 2019

Anzeige von Bericht zum Hands-On-Lab „Neue Geschäftsmodelle und Workflows im Open Access“ beim 7. Bibliothekskongress in Leipzig am 19. März 2019

Überblick Der Bibliothekskongress 2019 stand unter dem Motto „Bibliotheken verändern“. Neben den schon länger bespielten Feldern wie Digitalisierung und Bibliotheken als Lern-/Kultur- und/oder Aufent- haltsorte gehören zu diesem Thema auch Veränderungen auf der Managementebene (Stichwort: agiles Management) und bei den bestehenden Geschäftsprozessen, unter anderem im Bereich der Medienerwerbung. Publikationsformate wie Open Access, veränderte Beschaffungsansätze wie Evidence-based selection und neue Finanzierungsmodelle wie Crowdfunding stellen wissenschaftliche Bibliotheken vor weitere Herausforderungen. Doch nicht nur die bibliothekarische Seite ist von diesen Veränderungen betroffen. Auch Verlage und Buchhändler bzw. Intermediäre wie z.B. Knowledge Unlatched machen die Erfahrung, dass sich die Ansprüche und Wünsche ihrer Bibliothekskundinnen und -kunden hinsichtlich des Zugangs zu wissenschaftlicher Literatur verändern. In einem Hands- On-Lab des Bibliothekskongresses sollten daher praktische Modelle von Open-Access-Publikati- onsformen vorgestellt und mit den teilnehmenden Bibliotheken, Verlagen und Händlern diskutiert werden. Impulsreferate behandelten die vom Nationalen Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE (weiter-) entwickelten Modelle Evidence-Based Open-Access-Transformation, Subscribe to Open und kooperatives Open-Access-Deutschlandkonsortium. An das jeweilige Impulsreferat anschließend, wurden in kleinen Gruppen die Stärken und Schwächen der Modelle aus der jeweiligen Perspektive der Teilnehmenden diskutiert und per Flipchart zusammengetragen.
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