Nach oben pdf Beautycheck - Ursachen und Folgen von Attraktivität

Beautycheck - Ursachen und Folgen von Attraktivität

Beautycheck - Ursachen und Folgen von Attraktivität

Um die vielfach beschriebenen Effekte der Symmetrisierung von Gesichtern (vgl. Morri- son, 1978 oder Evans, et. al., 2000) genauer zu beleuchten, wurden Paarvergleichsurteile zwischen den symmetrisch optimierten (technische Details siehe Methodenteil 3.5.2) Ge- sichtern und den zugrundeliegenden Originalgesichtern erhoben. Es wurde verglichen, welchen Effekt die Symmetrisierung bei unattraktiven, mittelmäßig attraktiven und sehr attraktiven Gesichtern hat. Als mögliches Ergebnis hatten wir erwartet, dass unattraktive Gesichter davon am meisten profitieren, da die Originalgesichter möglicherweise durch deren Asymmetrie als weniger attraktiv eingeschätzt wurden. Analog dürften sehr attraktive Gesichter (inkl. gemorphte Gesichter), die ohnehin schon sehr symmetrisch sind, nach einer zusätzlichen Symmetrisierung, auch nur als unwesentlich attraktiver beurteilt werden. Es wurden Häufigkeiten erhoben, mit denen die symmetrisch optimierten Gesichter den Originalgesichtern bezüglich ihrer Attraktivität bevorzugt wurden (siehe folgende Tabelle). Anschließend konnten die erhobenen Häufigkeiten mit Hilfe eines Binomialtests daraufhin untersucht werden, ob die Nullhypothese „Die Beurteiler bevorzugen keines der beiden Bilder in eindeutiger Weise“ abgelehnt werden kann. Aufgrund der hohen Versuchsperso- nenzahl (n = 75) nähert sich die Binomialverteilung der Standardnormalverteilung an. So- mit kann zur Abschätzung eines statistischen Unterschieds für jede Häufigkeit ein z-Wert wie folgt berechnet werden
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Ursachen und Folgen von Ausbildungsabbrüchen

Ursachen und Folgen von Ausbildungsabbrüchen

quote, danach folgen die Ausbildungsberufe der Hauswirtschaft mit 27,7 Prozent. In den freien Ausbildungsberufen liegt die Quote mit 25,5 Prozent nahe am Durchschnitt, wo- hingegen sie sowohl im Zuständigkeitsbereich Industrie und Handel mit 21,6 Prozent als auch in der Landwirtschaft mit 23,9 Prozent leicht unterdurchschnittlich ausfällt. Der öffentliche Dienst weist mit 6,4 Prozent die niedrigste Lösungsquote nach Zuständig- keitsbereichen auf. Betrachtet man die 20 Ausbildungsberufe mit den jeweils niedrigs- ten und höchsten Lösungsquoten, ergibt sich eine Spannweite von unter fünf Prozent bis ca. 50 Prozent. Berufe des Hotel- und Gaststättengewerbes, Dienstleistungsberufe aus den Tätigkeitsbereichen Reinigung, Transport und Körperpflege, sowie primäre Dienstleistungsberufe weisen Quoten von 40 bis 50 Prozent auf. Auch bei einigen Bau- berufen und Lebensmittelberufen des Handwerks liegen hohe Prozentzahlen vor. Ne- ben den Ausbildungsberufen des öffentlichen Dienstes weisen sekundäre Dienstleis- tungsberufe, aber auch technische Produktionsberufe der Industrie, Lösungsquoten unter acht Prozent auf. 45 Diese unterschiedlichen Lösungsquoten können einerseits aus der unterschiedlichen Vorbildung und Leistungsfähigkeit der Auszubildenden resultie- ren, andererseits ergeben sie sich auch aus der wahrgenommenen Attraktivität der Be- rufe hinsichtlich ihrer Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten, Vergütung und weiteren Er- werbschancen. 46 Einige Berufe mit Attraktivitätsproblemen aus Sicht der Jugendlichen weisen somit Schwierigkeiten bei der Besetzung der Ausbildungsplätze auf. Gerade bei diesen Berufen mit einem hohen Anteil an unbesetzten Ausbildungsplätzen ergibt sich auch eine hohe Vertragslösungsquote. 47 Die Unternehmensgröße wird im Rahmen der Lösungsquote durch die Berufsbildungsstatistik nicht erfasst, allerdings zeigen ver- schiedene Erhebungen, dass sie mit der zunehmenden Größe des Ausbildungsbetrie- bes deutlich abnimmt. Beispielsweise wurden 473 Ausbildungsbetriebe im Kammerbe- zirk der IHK Osnarbrück-Emsland über die Hintergründe vorzeitiger Vertragslösungen befragt. Bei dieser Befragung waren Kleinstbetriebe (1-9 Beschäftigte) mit einem Anteil von rund einem Drittel am häufigsten von Vertragslösungen betroffen, wohingegen Großbetriebe lediglich eine Lösungsquote von acht Prozent aufwiesen. 48 Auch bei einer bundesweiten Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung im Ausbildungsjahr
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Pendeln oder umziehen? Ursachen und Folgen berufsbedingter räumlicher Mobilität in Deutschland

Pendeln oder umziehen? Ursachen und Folgen berufsbedingter räumlicher Mobilität in Deutschland

In der sozialwissenschaftlichen Forschungsliteratur und den Medien findet die regionale Arbeitskräftemobilität aus mehreren Gründen große Beachtung: Mobilität beeinflusst die Regionen, Städte und Gemeinden, die den Ausgangspunkt und das Ziel räumlicher Bewegungen darstellen (Treibel 2013: 13). Durch Zuwanderung können neue Möglichkeiten entstehen, während sich die lokalen Bedingungen durch Abwanderungen häufig verschlechtern. Regionen, die bereits vielfältige Erwerbschancen oder Freizeitangebote bieten, gewinnen etwa durch die Zuwanderung von jungen sowie gut ausgebildeten Arbeitskräften weiter an Attraktivität. Durch Abwanderungsbewegungen und den damit verbunden Brain Drain bzw. den Verlust des Humankapitals (Han 2005: 35) verlieren strukturschwache Gebiete hingegen weiter an Bedeutung. Dies gilt nicht nur für internationale Migrationsbewegungen, sondern auch für Binnenwanderungen, und war nicht zuletzt bei der Ost-West-Migration nach der deutschen Wiedervereinigung zu beobachten (Han 2005: 41; Nisic 2009: 3). Räumliche Mobilität hat daher eine hohe gesellschaftliche Relevanz, ist aber nicht gleichbedeutend mit Migration. Auf Grund der in der Bundesrepublik und anderen westlichen Ländern gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur können Menschen mobil sein und zugleich den Wohnort beibehalten. Der hohe Motorisierungsgrad ermöglicht eine schnelle Überwindung weiter Distanzen und unter anderem die Entscheidung zum Pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort.
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Zur zukünftigen Verkehrsentwicklung an den deutschen Flughäfen: Ursachen und Folgen divergierender Wachstumsperspektiven

Zur zukünftigen Verkehrsentwicklung an den deutschen Flughäfen: Ursachen und Folgen divergierender Wachstumsperspektiven

Aus Fluggastbefragungen ist bekannt, dass die Luftverkehrsnachfrage regional nicht nur hinsichtlich des Aufkommens, sondern auch in ihrer Zusammensetzung stark variiert. Die Gründe dafür liegen in den verschiedenartigen sozio-demografischen und sozio-ökonomischen Strukturen sowie in der ungleichen Attraktivität der Regionen als Reiseziel. Werden nun die für Deutschland ermittelten segmentspezifischen

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Sexualisierte Gewalt als Kriegsphänomen: eine Auseinandersetzung mit ihren Ursachen und den individuellen Folgen

Sexualisierte Gewalt als Kriegsphänomen: eine Auseinandersetzung mit ihren Ursachen und den individuellen Folgen

Eine weitere, ähnliche Kritik äußert Becker zur Diagnose der PTBS, und warnt davor, sich „der Diktion eines von den US-amerikanischen Wissenschaftlern und Hilfsorgani- sationen entworfenen Konzeptes zu unterwerfen (...)“ (Becker 1997, 28), da es erhebli- che Mängel aufweist (vgl. ebd., 30). Das Konzept der PTBS kann mit seiner Reduzie- rung auf Einzelereignisse keine „längerfristigen Prozesse erfassen, in denen sich das Trauma in seinem jeweiligen sozialen Bezugsrahmen entwickelt.“ (Becker 1997, zit. n. Joachim 2004, 86). Ein Konzept zu entwerfen, welches den Prozess der Traumatisie- rung in seinem vollen Maße erfasst, ohne sich einerseits auf Einzelschicksale fixiert und andererseits nicht auf politische und gesellschaftliche Verhältnisse fixiert ist und das Leid Einzelner aus den Augen verliert, ist sehr schwierig. Beide Dimensionen sind aber bei der Betrachtung von Traumatisierungen, die im Krieg entstehen, essentiell (vgl. Be- cker 1997, 28). Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die Konzeption der PTBS ausführlich mit den Symptomen, die auftreten können, befasst (s.o.). Allerdings be- schäftigt sich die Diagnose kaum mit den äußeren Umständen der traumatischen Situa- tion, die die Symptome letztlich auslösen können. Ebenso wenig wird das Verhältnis zwischen der Symptomatik und dem gesellschaftlichen Kontext beachtet (vgl. ebd., 30), welches besonders für die Verarbeitung der Ereignisse sehr wichtig ist. „Ein Verständ- nis der Akkumulation und der Prozeßhaftigkeit einer traumatischen Erfahrung sowie des Wechselverhältnisses zwischen gesellschaftlichen Ursachen und individueller Reak- tion wird nicht möglich.“ (Becker 1997, 31). Die Konzentration auf das Individuum, während interpersonelle Schäden, oder sekundär traumatisierte Menschen keinerlei Be- achtung finden, ist sehr kritisch zu betrachten (vgl. ebd., 33).
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Blockierte Politik: Ursachen und Folgen von "Divided Government" in Deutschland

Blockierte Politik: Ursachen und Folgen von "Divided Government" in Deutschland

Herausforderungen, vor denen die Landesregierungen im Nachkriegsdeutsch- land stehen (man denke allein an die Versorgung und Integration der Flücht- linge oder die Wiederherstellung der Infrastruktur), erscheint vielen Landespo- litikern ein breites politisches Bündnis erstrebenswert. Bald aber übernehmen die Länder immer öfter die Koalitionsmuster der Bundesebene. Die Ursachen dafür sind vielschichtig: Die Konsolidierung des Parteiensystems, die wachsende Dominanz der Bundespolitik, vor allem aber ein erheblicher Druck seitens der Bundespolitiker sind für diesen Trend ausschlaggebend. Die Zahl der Großen Koalitionen sinkt kontinuierlich, sodass 1961 lediglich Berlin, welches damals zudem über einen Sonderstatus verfügt, von einer Großen Koalition regiert wird. Als die Konsolidierung des Parteiensystems zu einem Dreiparteiensystem bestehend aus den zwei dominierenden Volksparteien und einer liberalen Partei auf Bundesebene mit der Bundestagswahl 1961 vorläufi g abgeschlossen ist, ha- ben sich die Bundesländer bereits so weit an die Polarisierung des Parteiensys- tems mit einem entsprechenden Koalitionsverhalten angepasst, dass die christ- lich-liberale Koalition mit einer eigenen Mehrheit im Bundesrat regieren kann. Infolge der schwachen Stellung der Opposition in der Länderkammer stand in den Fünfziger- und Sechzigerjahren der Bundesrat als Akteur der Bundespolitik selten im Zentrum der öffentlichen und wissenschaftlichen Aufmerksamkeit, und wenn er es doch tat, dann eher wegen der Vertretung spezifi scher Landes- interessen. Laut Lehmbruch (2000: 139) kommt es zu einer »systematischen, parteipolitisch bedingten Konfrontation im Bundesrat« hingegen nur sehr sel- ten, beispielsweise wenn sich die oppositionelle SPD mit »reichen« CDU-regier- ten Ländern verbünden kann.
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Mineralölmärkte ohne Gleichgewicht: Ursachen, Folgen und Abhilfe volkswirtschaftlicher Fehlsteuerungen

Mineralölmärkte ohne Gleichgewicht: Ursachen, Folgen und Abhilfe volkswirtschaftlicher Fehlsteuerungen

der Bundesrepublik Deutschland die Ausw irkun­ gen von „W in d fa ll-P ro fits “ n eutralisiert oder ihre Entstehung unterbunden. Durch die verschiede­ nen Systeme w ird [r]

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Kinderarmut in der Bundesrepublik Deutschland : Ursachen, Folgen und der Einfluss des Wohlfahrtsstaates

Kinderarmut in der Bundesrepublik Deutschland : Ursachen, Folgen und der Einfluss des Wohlfahrtsstaates

Ein Ländervergleich der wirtschaftlich am weitesten entwickelten Staaten zeigt auf, dass der Anteil der Kinder, welche in Haushalten mit einem Einkommen unterhalb des Einkommensmittelwertes leben, in den skandinavischen Ländern mit weniger als fünf Prozent am geringsten ist, während sich am entgegensetzten Ende der Skale die USA mit einer Kinderarmutsquote von über 20 Prozent befinden. Deutschland liegt im OECD-Vergleich zwischen den beiden Extremen (vgl. UNICEF 2005: 4). Demgemäß werden Kinder hierzulande nur mittelmäßig vor Armut geschützt, was Anlass gibt, die Ursachen sowie Maßnahmen zu untersuchen, die in den Ländern zu unterschiedlichen Armutsraten führen. Als Grundlage für den Ländervergleich zwischen der Bundesrepublik Deutschland, Schweden und den USA dient die Klassifikation der Wohlfahrtsstaaten nach Gøsta Esping-Andersen. Als Repräsentanten eines je unterschiedlichen wohlfahrtsstaatlichen Typus werden die Länder vor dem Hintergrund der jeweiligen wohlfahrtsstaatlichen Ausrichtung in ihren staatlichen Sozialleistungen, ihrer Familienpolitik und den Arbeitsmarktbedingungen voneinander unterschieden, um darauf aufbauend zu prüfen, welche Faktoren Kinderarmut begünstigen und welche sozialpolitischen Maßnahmen sowie Faktoren entscheidend für die Reduzierung der Kinderarmut sind.
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Kinderarmut in Deutschland. Ursachen, Formen und Folgen für die kindliche Entwicklung

Kinderarmut in Deutschland. Ursachen, Formen und Folgen für die kindliche Entwicklung

meinsam die individuelle Lebenslage des Kindes – soweit der Definitionsansatz. Um den Prozess der „Infantilisierung der Armut“ näher zu beleuchten, hilft die Betrachtung insbesondere struktureller Ursachen – sowohl die Wirtschaft als auch die Gesellschaft haben sich über die Jahrzehnte hinweg gewandelt. Im Zu- ge der Globalisierung, welche laut Butterwegge als „soziales Scheidewasser“ 198 fungiert, und einem gesteigerten wirtschaftlichen Wettbewerb sind immer mehr Familien und Alleinerziehende und in diesem Kontext schlecht ausgebildete und wenig flexible bzw. mobile Personen von Arbeitslosigkeit und demnach Einkom- mensarmut betroffen. Wie bereits das BMFSFJ im Jahr 2006 zu bedenken gab, ist es einem Familienvorstand heute nicht möglich, eine mehrköpfige Familie durch eine Teilzeit- oder Niedriglohnbeschäftigung zu ernähren. 199 Die Zahl der als „working poor“ bezeichneten Personen nimmt in Deutschland seit einigen Jahren drastisch zu, weshalb heute etwa jede/r siebte ArbeitnehmerIn vom Lohn prekärer Beschäftigungsverhältnisse leben muss und mit ihnen zahlreiche Kin- der. Doch neben den wirtschaftlichen Veränderungen muss gleichermaßen der Wandel der Gesellschaft und insbesondere der Familienstruktur bedacht werden. Die ehemals stabile Eltern-Kind-Familie auf der Basis einer traditionellen Ernäh- rer-Erzieherinnen-Rollenverteilung wird heute immer stärker ergänzt durch über- wiegend weibliche Alleinerziehende. Besonders problematisch ist in diesem Zu- sammenhang, dass immer weniger besser qualifizierte Frauen sich für Familie, sondern für den Beruf entscheiden und demnach Kinder prozentual häufiger in niedrigen Bildungsmilieus und – in Kombination mit dem gesteigerten Bildungs- anspruch auf dem Arbeitsmarkt und der Verdrängung des produzierenden Ge- werbes – einkommensschwachen Familien aufwachsen. Nicht neu ist hingegen, dass Familien mit Migrationshintergrund tendenziell kinderreicher sind als solche der autochthonen Bevölkerung. Diese Familien sind in hohem Maße von Ein- kommens- und zugleich Bildungsarmut betroffen, was wiederum auf die Zuwan- dererstruktur, welche viele Jahre von einem niedrigen Bildungsniveau geprägt war, zurückzuführen ist. Dem größten Armutsrisiko sind heute Kinder und Ju- gendliche infolge von vermehrter Familienarmut ausgesetzt – sie sind durch- schnittlich doppelt so häufig in den Sozialhilfe- und Einkommensarmutsstatistiken vertreten als die erwachsene Bevölkerung Deutschlands.
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Ursachen und Folgen mangelnder Rechtssicherheit und hoher Kriminalitätsraten in Lateinamerika

Ursachen und Folgen mangelnder Rechtssicherheit und hoher Kriminalitätsraten in Lateinamerika

Zu den sozialen Folgen von Gewalt und Kriminalität gehören mehr noch als die materiellen Kosten die Angst und die psychischen Nachwirkungen nicht nur bei den Opfern, sondern in der gesamten Gesellschaft. Diese Auswirkungen betreffen in Lateinamerika Gesellschaften, die bereits vor der ak- tuellen Gewaltwelle eine niedrige Kohäsion aufgewiesen haben. Kriminalität und Gewalt zerstören soziales Kapital und sind zugleich eine Folge geringer gesellschaftlicher Kohäsion. Soziales Kapital bezieht sich auf Merkmale sozialer Organisation, wie Netzwerke, Normen und soziales Vertrauen, die eine Abstimmung und Kooperation zum gegenseitigen Nutzen erleichtern. Die Gewalt und Kriminali- tät verringern das interpersonelle Vertrauen und die Zusammenarbeit in formalen und informalen sozialen Organisation. Das im internationalen Vergleich geringe interpersonelle Vertrauen in Latein- amerika könnte in einem Klima der Angst vor der Kriminalität weiter abnehmen. Nach Daten des
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Vermeidung von Therapieresistenz bei Depressionen: Ursachen, Folgen und Implikationen für die Therapie

Vermeidung von Therapieresistenz bei Depressionen: Ursachen, Folgen und Implikationen für die Therapie

148 patients in GAP2 were treated using a standardized stepwise drug treatment regimen (SSTR) or treatment as usual (TAU). Groups were compared respectively their direct trea[r]

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Entwicklung eines Schulungskonzeptes für Adipositas-Berater:Klassifikation, Ursachen und Folgen von Übergewicht

Entwicklung eines Schulungskonzeptes für Adipositas-Berater:Klassifikation, Ursachen und Folgen von Übergewicht

Ursachen von Heißhunger können in der extremen Kontrolle des Essverhaltens liegen, das heißt in einem sta rk eingeschränkten Essverhalten oder in einer Mangelernährung aufgrund einseitiger Ernährung. Ein Beispiel hierfür ist das selbst auferlegte Verbot, keine Pizza oder keinen Kuchen mehr zu essen, obwohl man diese Lebensmittel sehr gerne mag. Nach einiger Zeit ist das Verlangen nach diesen Lebensmitteln so groß, dass Heißhunger danach verspürt wird und man am liebsten eine große Menge davon verzehren möchte.

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Bremsversagen oder: Mit dem Abitur in die Schreibberatung : Ursachen und Folgen einer nachlassenden Studierfähigkeit

Bremsversagen oder: Mit dem Abitur in die Schreibberatung : Ursachen und Folgen einer nachlassenden Studierfähigkeit

Derartige Vorschläge sind nicht neu, haben aber bisher deswegen wenig Wirkung gezeigt, weil Bildungspolitik generell als sehr undankbare Aufga- be gilt und auch der Druck im Kessel noch nicht groß genug ist. Zudem hat sich in den letzten Jahrzehnten in unserem gesamten Bildungssystem eine ‚Kultur des Durchwinkens‘ von der Grundschule über das Gymnasi- um bis zur Universität etabliert, deren Grundlagen ein Konfliktvermei- dungsdogma und die Verantwortungsdelegation von Misserfolgen an die jeweils nächsthöhere Stufe sind. Das mag zwar auf kurze Sicht Eltern, Schüler und Studenten zufriedenstellen, aber die negativen Folgen zeigen sich spätestens beim Übergang ins Berufsleben. Damit sind noch nicht einmal diejenigen gemeint, die beim Berufseintritt und damit erst zu einem relativ späten Zeitpunkt erkennen, dass sie das falsche Fach studiert haben, sondern diejenigen, die auf ihrem Bildungsweg durch die Segnungen des ‚kompetenzorientierten Unterrichts‘, der Modulstudien und eines ECTS-Punktesystems den Eindruck gewonnen haben, Leistung werde in erster Linie mit der Erfüllung formaler Vorgaben gemessen, wogegen es auf die Bildungsinhalte weniger ankäme, bzw. dass in letzter Konsequenz nicht danach gefragt werden würde, ob die attestierten Punkte überhaupt mit Leistungen hinterlegt sind. Kurzum: Nicht Fach- kompetenz entscheidet im Beruf, sondern der Anschein von Kompetenz. Aber die wenigsten, die einen solchen schulischen performance-orientier- ten Sozialisierungsprozess durchlaufen haben, werden beim Eintritt ins Berufsleben ein stabiles, auf Fachwissen gegründetes Selbstbewusstsein haben. Die in der Schule angeblich vermittelte Sozialkompetenz scheint diesen Nachteil auch nicht substituieren zu können, zumindest beklagt die Wirtschaft mehr noch als fachliche Defizite die mangelhafte Selbst- ständigkeit der Berufseinsteiger.
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Die internationale Finanzmarktkrise - Was sind die Ursachen und wirtschaftlichen Folgen der Krise, und was bringen die Rettungsmaßnahmen?

Die internationale Finanzmarktkrise - Was sind die Ursachen und wirtschaftlichen Folgen der Krise, und was bringen die Rettungsmaßnahmen?

Sucht man nach den Wurzeln der Krise, so findet man sie auf dem amerikanischen Hypothekenmarkt für zweitklassige Hypothekenkredite. Nach einem jahrelangen Boom am US-Immobilienmarkt nahm die bisher schlimmste Krise mit dem Platzen der Immobilienblase dort ihren Lauf. Nach und nach wurde deutlich, dass nahezu alle Länder in den Sog dieser Krise gezogen wurden. Auch Deutschland blieb nicht verschont. Um der Finanzmarktkrise entgegenzuwirken, wird auf Keynesianische Konzepte zur Überwindung von Wirtschaftskrisen zurückgegriffen. Alleine die G-20- Staaten haben für die Jahre 2008 bis 2010 Konjunkturpakete in Höhe von bisher 1,13 Billionen Euro beschlossen. Dies sind etwa 2,6 % des Bruttoinlandproduktes (BIP) weltweit (vgl. Sinn, 2009, S. 232). Wenngleich das „Horrorjahr“ 2009 mit weltweit massiven wirtschaftlichen Einbrüchen vorbei ist, sind die Folgen der Krise noch nicht überstanden. Viele Volkswirtschaften haben zwar das Tal durchschritten, der wirtschaftliche Aufstieg wird aber steinig und lang.
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Die internationale Finanzmarktkrise – Was sind die Ursachen und wirtschaftlichen Folgen der Krise, und was bringen die Rettungsmaßnahmen?

Die internationale Finanzmarktkrise – Was sind die Ursachen und wirtschaftlichen Folgen der Krise, und was bringen die Rettungsmaßnahmen?

Sucht man nach den Wurzeln der Krise, so findet man sie auf dem amerikanischen Hypothekenmarkt für zweitklassige Hypothekenkredite. Nach einem jahrelangen Boom am US-Immobilienmarkt nahm die bisher schlimmste Krise mit dem Platzen der Immobilienblase dort ihren Lauf. Nach und nach wurde deutlich, dass nahezu alle Länder in den Sog dieser Krise gezogen wurden. Auch Deutschland blieb nicht verschont. Um der Finanzmarktkrise entgegenzuwirken, wird auf Keynesianische Konzepte zur Überwindung von Wirtschaftskrisen zurückgegriffen. Alleine die G-20- Staaten haben für die Jahre 2008 bis 2010 Konjunkturpakete in Höhe von bisher 1,13 Billionen Euro beschlossen. Dies sind etwa 2,6 % des Bruttoinlandproduktes (BIP) weltweit (vgl. Sinn, 2009, S. 232). Wenngleich das „Horrorjahr“ 2009 mit weltweit massiven wirtschaftlichen Einbrüchen vorbei ist, sind die Folgen der Krise noch nicht überstanden. Viele Volkswirtschaften haben zwar das Tal durchschritten, der wirtschaftliche Aufstieg wird aber steinig und lang.
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Unerwiderte und glückliche Liebe im Vergleich  - die Suche nach Ursachen, Folgen und Grenzüberschreitungen

Unerwiderte und glückliche Liebe im Vergleich - die Suche nach Ursachen, Folgen und Grenzüberschreitungen

In dieser Studie zeigen einige unerfüllt Verliebte, die sich stark durch nonverbale Signale des Wunschpartners ermuntert fühlen, zusätzlich die Tendenz auch das Unverständnis [r]

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Sozialpolitik per Tarifvertrag: Ursachen und Folgen der Vertariflichung sozialer Sicherung

Sozialpolitik per Tarifvertrag: Ursachen und Folgen der Vertariflichung sozialer Sicherung

Ich möchte in diesem Beitrag den Blick auf einen weiteren, daran anknüpfenden Trend sozialstaatlichen Umbaus lenken: die Vertariflichung sozialer Sicherung. Darunter verstehe ich die zunehmende Überantwortung der Wohlfahrtsproduktion an die kollektiven Akteure des Systems der industriellen Beziehungen, also an eine Aushandlungs- und Gestaltungsebene, die sich durch ihre Eigengesetzlichkeiten von Sozialstaatlichkeit ebenso deutlich unter- scheidet wie vom Handeln individueller Akteure auf Wohlfahrtsmärkten. Die Beteiligung der Tarifpartner an der Wohlfahrtsproduktion ist für sich genommen nichts Neues. Neu ist, dass die von Tarif- und Betriebsakteuren ausgehandelten Elemente sozialer Sicherung vermehrt substitutiv statt komplementär zu sozialstaatlichen Leistungen fungieren sollen (Bispinck 2012). Im vorliegenden Beitrag wird es nicht um die – triviale, aber keineswegs belanglose – Tatsache gehen, dass in den Genuss tariflicher und betrieblicher Sozialpolitik nur kommt, wer überhaupt und hinreichend lange als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer im Geltungsbereich entsprechender Regelungen beschäftigt ist; dass also diese Form nicht- staatlicher Sozialpolitik auf Arbeitsmarkt-Insider beschränkt bleibt und insofern hochgradig selektiv ist. Mir geht es vielmehr um die Folgen der Vertariflichung sozialer Sicherheit für die potentiell begünstigten Arbeitsmarkt-Insider selbst, um deren Handlungsoptionen vor dem Hintergrund strukturellen Wandels, um verteilungspolitische Effekte und um die Konsequenzen, die sich daraus langfristig für den Gestaltwandel des Sozialstaates ergeben. Insbesondere möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die Refunktionalisierung des Arbeitsvertrages für Fragen der sozialen Absicherung, auf die die Vertariflichung sozialer Sicherung letztlich hinausläuft, zwar einer Stärkung lohnarbeitszentrierter Sozialleistungen gleichkommt, dadurch aber zugleich die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sich der bundes- deutsche Sozialstaat zu einem Grundsicherungssystem entwickelt.
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Frauen in prekären Lebenslagen : eine Analyse der Ursachen und Folgen der Armutsgefährdung von Frauen

Frauen in prekären Lebenslagen : eine Analyse der Ursachen und Folgen der Armutsgefährdung von Frauen

Die vorliegende Bachelor Arbeit beschäftigt sich mit diesem Thema und geht der Fragestellung nach, inwieweit Frauen stärker von Armut betroffen sind als Männer. Sie beschreibt in Kapitel 3 das Ausmaß von Armut bei Frauen und identifiziert ihre Lebenslagen. Darüber hinaus werden in Kapitel 4 Ursachen und Wechselwirkungen aufgezeigt und analysiert, welche zu einem spezifischen weiblichen Armutsrisiko beitragen und dieses erhöhen. Schlussendlich werden diese Erkenntnisse in Kapitel 5 an die Soziale Arbeit als Profession rückgekoppelt und als bezeichnende Aufgabe herangetragen. Es werden Überlegungen zum konkreten Umgang mit diesem Wissen dargetan und Handlungsempfehlungen erörtert.
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Das demographische Defizit - die Fakten, die Folgen, die Ursachen und ihre Politikimplikationen

Das demographische Defizit - die Fakten, die Folgen, die Ursachen und ihre Politikimplikationen

Die wirklichen Lösungsansätze für Deutschlands demogra- phische Krise liegen nicht in immer neuen Einfällen zur Um- verteilung von Einkommen innerhalb einer Generation, son- dern bei der Kapitaldeckung und bei Maßnahmen zur An- hebung der Geburtenraten, doch dazu später mehr. Die problematischen Folgen der demographischen Krise be- schränken sich nicht auf das Rentensystem. Auch die geis- tige und wirtschaftliche Dynamik Deutschlands wird erlahmen. Nach einer Untersuchung von Guilford aus dem Jahre 1967 erreichen Wissenschaftler im Durchschnitt aller Disziplinen im Alter von circa 35 Jahren ein Maximum ihrer Leistungskraft (vgl. Weinert 1997, S. 98; Guilford 1967; Lehmann 1953). Schon heute liegen die geburtenstärksten Jahrgänge in Deutschland mit einem Lebensalter von etwa 40 Jahren deut- lich über diesen Werten. Diese Jahrgänge werden Deutsch- land noch ein paar Jahre Dynamik bringen, doch nach ei- nem weiteren Jahrzehnt sind die heute 40-Jährigen 50 Jah- re alt. Mit 50 reißt man keine Bäume mehr aus, sondern be- ginnt, sich auf das Ausscheiden aus dem Erwerbsleben vor- zubereiten.
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Russland-Krise: Ursachen, Folgen und Wege zu ihrer Überwindung

Russland-Krise: Ursachen, Folgen und Wege zu ihrer Überwindung

Rußland-Krise: Ursachen, Folgen und Wege zu ihrer Überwindung Die russische Währungskrise vom August 1998 ist der vorläufige Höhepunkt einer sich seit No- vember des vergangenen Jahres verstärkenden Krise der russischen Staatsfinanzen und des Ban- kensektors. Diese Krise entstand durch eine wach- sende kurzfristige Defizitfinanzierung und Speku- lationsgeschäfte der Banken. Gefördert wurde beides durch die Geldpolitik der Zentralbank, die nicht nur hohe, sondern zuletzt sogar steigende Realzinsen in Kauf nahm, um den Wechselkurs zu stabilisieren. Dieses Ziel wurde zunehmend un- realistisch, weil die Exportpreise für Rohstoffe im Gefolge der Krisen in Asien sanken und zu einem Defizit in der Leistungsbilanz führten. Die not- wendigen Reformen der öffentlichen Finanzen und des Bankensektors sind über Jahre hinweg durch den grundlegenden Konflikt zwischen Regierung und Parlament einerseits und zwischen Regierung und Regionen andererseits verhindert worden. Dies alles bewirkte, daß sich die russische Wirt- schaft bis heute nicht erholte. Das seit 1996 lang- sam gewachsene Vertrauen in die russische Wäh- rung ist nun wieder verloren gegangen. Die Flucht aus dem Rubel, seine Abwertung und die Anstren- gungen der russischen Regierung, die Liquidität des Bankensektors zu sichern, werden wieder zu einer starken Beschleunigung der Inflation führen, die in eine Hyperinflation münden könnte. Es gibt auch erste Auswirkungen der russischen Krise auf mittel- und osteuropäische Länder in Form eines Abzugs von Kapital, weil institutionelle Anleger diese Länder in eine ähnliche Risikoklasse wie Rußland einordnen. Diese Länder müssen die Re- aktionen der eigenen Aktien- und Devisenmärkte als Warnsignal sehen und die Reformen im Ban- kensektor beschleunigen, um robuster gegenüber einer Ansteckung zu werden. Manche Länder wer- den auch eine größere Bandbreite für ihre Wech- selkurse in Erwägung ziehen müssen. Vor allem kommt es aber darauf an, daß Rußland selbst alle Anstrengungen unternimmt, die Krise zu überwin- den. Das gegenwärtig diskutierte Currency Board ist dazu keine Lösung, weil es Rußland derzeit noch empfindlicher gegenüber einem weiteren Verfall der Weltmarktpreise für Rohstoffe machen würde. Die Bekämpfung der drohenden Hyper-
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