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Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

(4) Über Inhalte und Qualifikationsziele, Lehr- und Lernformen, den zeitlichen Arbeitsaufwand, die Formen der aktiven Teilnahme, Veranstaltungssprachen, die Regeldauer und die Angebot[r]

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Festschrift anlässlich des 50jährigen Bestehens des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes

Festschrift anlässlich des 50jährigen Bestehens des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes

Ein weiterer Punkt betrifft das Verhältnis der Komparatistik zur kulturellen Praxis. Kein Studiengang kann es sich heute leisten, seine Inhalte lediglich aufgrund etablierter Traditionen zu gestalten, sondern man wird sich überlegen, wohin die kulturellen Entwicklungen führen, welches ihr gesellschaftlicher „Nutzen“ ist und welchen beruflichen Anforderungen die Absolventen ausgesetzt sind. Die Fachrichtung Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft betrachtet es als ihre Aufgabe, die Zusammenarbeit mit den kulturellen Medien, die den Studierenden früher oder später Arbeitsmöglichkeiten eröffnen, zu suchen. Schreib- und Sprachkompetenz, intermediale und interkulturelle Kompetenz und manches mehr erlangen die Studierenden unter anderem dadurch, daß man die Praxis in die Universität holt. Dazu bedarf es gewiß zusätzlicher Mittel, aber mit einiger Energie und einigem Idealismus können entsprechende Annäherungsversuche zunächst einmal in kleinerem Maßstab gelingen. Ich erwähne wieder zwei Beispiele: Im Bereich des Wissenschafts- und des Kulturjournalismus konnten durch Vergabe von Lehraufträgen an Journalisten und Verantwortliche aus den Zeitungsmedien sowie aus dem Hörfunk- bzw. Fernsehbereich neue Akzente in der praktischen Ausbildung gesetzt werden. Die Einwerbung von Drittmitteln (Friedrich-Deich-Stiftung für die Förderung des Wissenschaftsjournalismus) ermöglichte für einen begrenzten Zeitraum die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten auf diesem Gebiet. Ein weiterer zentraler Bereich betrifft das Theater. Für die Literatur-Studierenden ist es eine notwendige Erfahrung, einmal aktiv mitzuerleben, welche medialen Bereiche in die Inszenierung eines Theaterstücks überhaupt hineinspielen: vom Programmheft über die dramaturgische Textaufbereitung, die Proben und die Premiere bis hin zur Besprechung im Feuilleton. In diesem Falle handelte es sich um ein vom Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft bzw. privaten Sponsoren gefördertes Projekt. In einem anderen Fall wurden duch Zusammenarbeit mit den Regisseuren und Dramaturgen zweier Saarbrücker „Medea“- Inszenierungen (2001) Dramaturgie und Probenarbeit mit in die Lehre einbezogen.
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I. Einleitung: Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft : Aspekte einer komparatistischen Methodologie

I. Einleitung: Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft : Aspekte einer komparatistischen Methodologie

tionsfähige Kornparatistik kann sich nicht nur auf eine mehr oder weniger offe- ( ne , globale Fachdefinition zurückziehen, sondern wird immer wieder auch wis- i.. senschaftliche Modelle[r]

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Komparatistik : Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft ; 2017

Komparatistik : Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft ; 2017

Sandro Moraldo Komparatist mit Leidenschaft – Nachruf auf Remo Ceserani Am 11. April 1992 veröffentlichte Remo Ceserani in der kommunistischen Zeitschrift Italiens il manifesto den ersten Teil eines umfangreichen Essays mit dem provokanten Titel Critico eccentrico cercasi: le prospettive della comparazi- one (Exzentrischer Kritiker gesucht: die Aussichten des Vergleichs). Vor dem Hintergrund der anglo-amerikanischen Tradition war sein Beitrag nicht nur der Versuch einer Bestandsaufnahme der internationalen Komparatistik, sondern zugleich – und vor allem – auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Fach und dessen Etablierung als einer eigenständigen, akademischen Disziplin in der italienischen Hochschullandschaft. Unverblümt kann der Beitrag als der Wendepunkt der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Ita- lien bezeichnet werden. Gerade als die Nationalphilologien durch bedeutende Leistungen an nationaler und internationaler Achtung gewannen und anfíngen – wie es ein anderer eminenter Vertreter des Komparatistik, Eberhard Lämmert, einmal treffend formuliert hat – ihre Gegenstände wie die Formen ihrer Gelehr- samkeit nach ihren Zunftregeln und meist unter Zurückweisung neuer und veränderter praktischer Bedürfnisse zu verfestigen, forderte Ceserani die ein- zelnen Nationalphilologien verstärkt zur interdisziplinären Forschung auf, um die Komparatistik aus ihrer Zwangsvereinnahmung und daraus resultierenden Erstarrung zu lösen. Er hat das Fach nicht nur in bildungspolitischen Umbruch- zeiten maßgeblich geprägt, sondern die Konjunkturen dieser Disziplin auch nach seiner Emeritierung begleitet und immer wieder kritisch hinterfragt. Nicht von ungefähr wurde Remo Ceserani nach Bekanntgabe seines Todes von den Medien als die exemplarische Figur der italienischen Komparatistik bezeichnet. Der engstirnigen Fixierung auf das eigene, durchaus brauchbare Fachwissen, setzte er das Ineinandergreifen unterschiedlicher Perspektiven entgegen. Die Durchkreuzung einer nationalphilologisch geprägten Ausrichtung sollte für sein eigenes Fachverständnis prägend werden. Denn am Anfang stand die aka- demische Laufbahn des am 22. November 1933 in Soresina (Cremona) gebore- nen Literaturwissenschaftlers erst einmal ganz im Zeichen der Italianistik.
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Komparatistik : Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft ; 2018

Komparatistik : Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft ; 2018

Dabei lässt sich unterscheiden zwischen Personen, denen Aufrichtigkeit beschieden wird, auch wenn sie vom Standpunkt des Copyrights und der künstlerischen Originalität aus einen eher [r]

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Angewandte Literaturwissenschaft – Gegenwartsliteratur

Angewandte Literaturwissenschaft – Gegenwartsliteratur

(4) Über die Zugangsvoraussetzungen, die Inhalte und Qualifikationsziele, die Lehr- und Lernformen, den zeitlichen Arbeitsaufwand, die Formen der aktiven Teil- nahme, die zu erbringenden studienbegleitenden Prü- fungsleistungen, die Angaben über die Pflicht zur regel- mäßigen Teilnahme an den Lehr- und Lernformen, die den Modulen jeweils zugeordneten Leistungspunkte, die Regeldauer und die Angebotshäufigkeit informieren für die Module des Masterstudiengangs die Modulbeschrei- bungen in der Anlage 1. Für das Modul „Exemplarische Lektüren – Neuere Literatur“ (15 LP) wird auf die Stu- dienordnung und die Prüfungsordnung für den Master- studiengang Deutschsprachige Literatur des Fach- bereichs Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Universität Berlin verwiesen. Für das Modul „His- torische Literaturwissenschaft: Neuere Literatur“ (15 LP) wird auf die Studienordnung und die Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Romanische Literaturwis- senschaft des Fachbereichs Philosophie und Geistes- wissenschaften der Freien Universität Berlin verwiesen. Für das Modul „Gegenwartsdiskurse“ (15 LP) wird auf die Studien- und die Prüfungsordnung für den Master- studiengang Niederlandistik im internationalen Kontext des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaf- ten der Freien Universität Berlin verwiesen. Für das Mo- dul „Studying the Present Moment“ (15 LP) wird auf die Studienordnung und die Prüfungsordnung für den Mas- terstudiengang English Studies: Literature – Language – Culture des Fachbereichs Philosophie und Geistes- wissenschaften der Freien Universität Berlin verwiesen. Für das Modul „Interdisziplinäre Literaturwissenschaft“ (15 LP) wird auf die Studienordnung und die Prüfungs- ordnung für den Masterstudiengang Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Uni- versität Berlin verwiesen.
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Allgemeine Pädagogik und Allgemeine Erziehungswissenschaft [Rezension]

Allgemeine Pädagogik und Allgemeine Erziehungswissenschaft [Rezension]

terpretation, die Menschen in ihren Alltagstatig- keiten direkt onentieren kann „Wissen spaltet sich in ein lebensweltliches Auskennen und ein wissenschaftliches Erkennen" (Meyer-Dra[r]

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Wissenschaftsgläubigkeit und Wirklichkeitsverlust in der Sprach- und Literaturwissenschaft

Wissenschaftsgläubigkeit und Wirklichkeitsverlust in der Sprach- und Literaturwissenschaft

Als Ausweg erscheinen Theorien, die das Ganze zu erfassen ver­ sprechen. In immer neuen Varianten treten sie auf und rücken bisheriges Vorgehen ins Licht fachidiotischer Beschränktheit. Die wichtigste Globaltheorie stellt die des Marxismus dar, die auf Sprach- und Literaturwissenschaft der letzten Jahre einen enormen Einfluß gehabt hat. Mit einem Globalanspruch ist aber auch die Kybernetik aufgetreten, die am stärksten den Einfluß moderner Technologie auf die Geistes- und Sozialwissenschaf­ tendokumentiert. Wenn heute Begriffe wie ,Code‘ , ,Nachricht', ,Information“, ,Redundanz“, ,Regelprozeß‘ zum gängigen Vo­ kabular der Sprach- und Literaturwissenschaft gehören und eine Vorliebe für die Aufzeichnung von Kommunikationsmodellen sich breitgemacht hat, so zeigt sich darin die Auswirkung der Kybernetik. Als neueste Globaltheorie installiert sich zur Zeit die Semiotik, die als allgemeine Zeichentheorie eine Synthese verspricht. Die Globaltheorien sind für den an Einzelproblemen arbeitenden Wissenschaftler eine ständige Herausforderung und ihnen sind entscheidende Anstöße zu verdanken. Der Blick auf Totalität, den sie entwickeln, unterliegt aber immer auch der G e­ fahr, ein totalitärer Blick zu werden. Durch die Verabsolutie­ rung eines technokratischen oder gesellschaftspolitischen Stand­ punkts modellieren solche Theorien Wirklichkeit nach ihrer ei­ genen Struktur und verdrängen, was die'theoretische Kohärenz stören könnte. Die dadurch entstehende Vergewaltigung von Wirklichkeit durch die Theorie sucht ein dritter Lösungsansatz zu überwinden.
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Literaturpsychologie: Literaturwissenschaft zwischen Hermeneutik und Empirie

Literaturpsychologie: Literaturwissenschaft zwischen Hermeneutik und Empirie

kretisiert, - oder eben nicht (wenn sie über die Fassungsmöglichkei- ten menschlichen Bewußtseins generell oder subjektiver, sozialer, hi- storischer etc. Erwartungsstr[r]

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Schriftliches Staatsexamen Literaturwissenschaft vertieft

Schriftliches Staatsexamen Literaturwissenschaft vertieft

Aufgabenstellung gemäß §68 LPO I (07.11.2002) - „alte LPO“ Für die vierstündige Klausur aus der Literaturwissenschaft in deutscher Sprache werden 13 Themen gestellt, die sich jeweils auf einen der folgenden Bereiche beziehen. Bereich englische Literatur

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Schriftliches Staatsexamen Literaturwissenschaft nicht vertieft

Schriftliches Staatsexamen Literaturwissenschaft nicht vertieft

1. Allgemeines Für die Klausur aus der Literaturwissenschaft werden drei Themen zur Wahl gestellt. Stets wird die Interpretation eines englischsprachigen Textes aus dem 19. oder 20. Jahrhundert verlangt. Dabei wird je ein Text aus den drei Gattungen Lyrik, Erzählliteratur, Drama zur Wahl gegeben.

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Allgemeine Konditionen

Allgemeine Konditionen

Das Mobiltelefon übernimmt damit die Rolle eines Modems (mobiler Hotspot). Der Datenverbrauch der Internetverbindung geht zu Lasten des Datenvolumens des Smartphone-Tarifs. Tethering m[r]

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Verstehen, Erklären, Bewerten in einer empirischen Literaturwissenschaft

Verstehen, Erklären, Bewerten in einer empirischen Literaturwissenschaft

grundsätzlich auf das Werturteilsfreiheitspostulat eingehen, sondern voraussetzen, daß auch eine empirische Wissenschafts- struktur Werturteile nicht ausschließen muß, und mich im folgen[r]

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Germanistik im Spannungsfeld von literarischer Kritik und Literaturwissenschaft

Germanistik im Spannungsfeld von literarischer Kritik und Literaturwissenschaft

Die Internationalisierung des Fa- ches, und zum ersten Mal seit der Grün- dung des Internationalen Germanisten- verbandes (IVG) ist die Präsidentschaft an die Bundesrepu[r]

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Biographie als Theoriefolger : eine 'wilde' Gattung in der Literaturwissenschaft

Biographie als Theoriefolger : eine 'wilde' Gattung in der Literaturwissenschaft

K A R IN S. WOZONIG Biographie als Theoriefolger. Eine ‚wilde‘ Gattung in der Literaturwissenschaft Der ‚hybriden‘ Gattung Biographie, zwischen Literatur und Wissenschaft verortet und changierend, wird oftmals Theorieferne vorgeworfen. Der Umstand, dass das Genre Biographie ohne (Regel-)Poetik seine Leserinnen und Leser findet, wird ihm auch heute noch von der germanistischen Literaturwissenschaft angekreidet. Bemühungen jüngerer Zeit, sowohl die ausgelagerte theoretische Reflexion zu würdigen und zu erweitern, als auch die in biographischen Werken enthaltene gattungstheoretische Konzeption aufzuspüren und zu systematisieren, werden unter dem Zeichen der theoretischen Mängelbeseitigung verfolgt. Der Beitrag analysiert die Verknüpfung biographischer Praxis mit Subjekttheorien und stellt die Frage, wie sich aus der Perspektive der Literaturwissenschaft Konzeptionen von Subjekt bzw. Individuum auf die Strukturen biographischer Darstellungen auswirken und inwiefern Biographien zur Verfestigung bzw. Subversion von ‚authentischer‘ und ‚konstruierter‘ Individualität bzw. von Gruppen und Gesell- schaften beitragen.
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Allgemeine Konditionen

Allgemeine Konditionen

Die Freieinheiten können flexibel für abgehende Anrufe oder SMS in Fest- und Mobilfunknetze im EU-Ausland (inkl. nach Deutschland) verwendet werden. Eingehende Anrufe im EU-Ausland sind[r]

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Stil und Stilbegriff in der neueren Literaturwissenschaft

Stil und Stilbegriff in der neueren Literaturwissenschaft

Aus dem Bedürfnis heraus, den Begriff des Stils und seinen Gebrauch zu klären und festzuschreiben, entwickelte sich bald ein lebhafter De- finitionsstreit, und Stiltheorien unterschiedlichster Art traten mitein- ander in Konkurrenz. Traditionalisten versprachen sich, nicht nur ter- minologisch unbekümmert, von der Stiluntersuchung den Zugang zur „Gemüthaftigkeit” des Werks2, man bezog den Stilbegriff, den Spuren Ballys folgend3, auf den „affektiven Gehalt” von Sprache, und auch Buf- fons „Le style est l’homme méme” erwies sich als revitalisierbar. Bei anderen Definitionsversuchen standen neuere, insbesondere linguistische Entwicklungen oder gerade aktuelle BegrifTe Pate: So ließ sich beispiels- weise der Gegensatz von Denotation und Konnotation stiltheoretisch 2 Vgl. Seidler, Herbert (1963): Allgemeine Stilistik. 2. Auflage. Göttingen. 3 Bally, Charles (1909): Traité de Stylistique Frangaise I/II. Seconde Edition.
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Allgemeine Konditionen

Allgemeine Konditionen

Sonderrufnummern, Rückrufe aus der Mailbox sowie Anrufumleitungen. Die Freieinheiten sind bis zum Monatsende gültig. Bei Anrufen wird jede angefangene Minute und bei SMS werden jede ang[r]

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Allgemeine Konditionen

Allgemeine Konditionen

Die Freieinheiten können flexibel für abgehende Anrufe oder SMS in Fest- und Mobilfunknetze im EU-Ausland (inkl. nach Deutschland) verwendet werden. Eingehende Anrufe im EU-Ausland sind[r]

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Allgemeine Konditionen

Allgemeine Konditionen

Die zeitgleiche Nutzung von Diensten derselben Kategorie (z.B. gleichzeitige abgehende Telefonie) über mehr als eine SIM-Karte ist unabhängig von der genutzten Rufnummer weder möglich no[r]

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