Nach oben pdf Achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung bei Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I

Achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung bei Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I

Achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung bei Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I

Schulschwierigkeiten in dem Ungenügen, sich in der Schule zu entspannen. Schon Keller machte früh die Feststellung, dass chronische Überreizungen bei SchülerInnen eine negative Auswirkung auf das Nervensystem haben. Dies kann Unkonzentriertheit, innere Unruhe und Stress sowie Lernblockaden und ein geschwächtes Immunsystem mit sich bringen. Um diesem Zustand entgegenzukommen, hilft es regelmäßige Entspannungsübungen durchzuführen, die dafür sorgen können, dass die SchülerInnen lernen, das vegetative Gleichgewicht (das auto- nome Nervensystem betreffend) zu stabilisieren und hilft somit bei der Konzentrationslen- kung. (Vgl. Keller 1994: 29) Diese Zeit der Entspannung und den Blick ins Innere wird oftmals vergessen und in Schulen fast ignoriert. Dabei ist es relevant für ein Selbst-Gewahrsein, um Resilienz zu entwickeln, Selbstvertrauen aufzubauen, sich wohl zu fühlen und emotionale Intelligenz zu entfalten, damit die SchülerInnen Anforderungs- und Anpassungsdruck, verschiedene schulische Stressfaktoren und eigenen Vorstellungen begegnen können. (Vgl. Rechtschaffen und Kabat-Zinn 2017: 12 f.) Um dieser Entspannung und Pflege des Innenlebens gerecht zu werden, soll das Konzept der Achtsamkeit als eine Stressbewältigungsmethode angewandt werden und eine Lösung des genannten Problems sein. Damit steht in dieser Arbeit Achtsamkeit zur Begegnung von erlebtem mentalem Stress im Zentrum, die zur inneren Entschleunigung führen und Handlungspausen für die SchülerInnen kreieren soll. Achtsamkeit kann als eine Reaktion auf die erfahrene Zerrissenheit, Entfremdung in der schnelllebigen Welt und die fehlende Verfügungsmacht über die eigenen Bedürfnisse verstanden werden (vgl. Knauth und Roloff 2019: o. S.).
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Anzeige von Evaluation und Förderung von Facetten einer Nachhaltigkeitskompetenz bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I

Anzeige von Evaluation und Förderung von Facetten einer Nachhaltigkeitskompetenz bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I

Während das Interesse an Pflanzen durch den Wald- schulheimaufenthalt weitgehend unverändert blieb, er- höhte sich die Kenntnis von Pflanzenarten deutlich. Die Kenntnis von Tierarten konnte durch den Waldschul- heimaufenthalt tendenziell gefördert werden. Sowohl bei der Experimentalgruppe als auch bei der Untersu- chung über verschiedene Klassenstufen hinweg konn- ten die Schülerinnen und Schüler Tierarten häufiger und genauer benennen als Pflanzenarten. Dieses Phänomen bestätigt Ergebnisse vorausgegangener Forschungsar- beiten (Strommen, 1995). Diese Tendenz zeigt sich auch darin, dass bei Vergleichen zwischen Schülerin- nen und Schülern unterschiedlicher Klassenstufen der Sekundarstufe I die Kenntnis von Pflanzenarten zu- nächst zunimmt, sich dieser Verlauf nach Klassenstufe 7 aber nicht weiter zeigt, während die Kenntnis von Tierarten über alle drei untersuchten Klassenstufen hin- weg signifikant zunimmt. Dass die Kenntnis von Pflan- zenarten des Waldes von Klassenstufe 5 hin zu Klassen- stufe 7 signifikant zunimmt, könnte daran liegen, dass das Ökosystem Wald als Thema im Biologieunterricht der Klassenstufe 6 an dieser Stelle Wirkung zeigt. Für das Verständnis der Bedeutung von Pflanzen in Ökosystemen zeigte sich im Verlauf der Sekundarstufe I von Klasse 5 über Klasse 7 bis zur Klasse 9 nur ein geringer, statistisch nicht signifikanter Anstieg. Auch im Rahmen des Waldschulheimaufenthalts konnten die Kenntnisse nicht erweitert werden. Die Einschätzung der Bedeutung von Pflanzen in Ökosystemen scheint für die Schülerinnen und Schüler herausfordernd zu sein. Diese Beobachtung kann verschiedene Ursachen haben, die mit dem Phänomen plant blindness in Zu- sammenhang gebracht werden (Jose et al., 2019). Wenn
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Das mathematische Leistungsspektrum bei Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Sekundarstufe. Ein explorativer Querschnitt der fünften bis neunten Klassenstufe in Münchner Förderschulen

Das mathematische Leistungsspektrum bei Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Sekundarstufe. Ein explorativer Querschnitt der fünften bis neunten Klassenstufe in Münchner Förderschulen

sätzlich sollte das Instrument über mehrere Klassenstufen hinweg anwendbar sein, um das ganze Entwicklungsspektrum des Sekun- darbereichs I in der Förderschule zu erfassen. Für die Testung der Mathematikleistung, als eine der zentralen schulischen Fertigkeiten, gibt es eine Reihe von Mathematiktests (z. B. ERT (Schaupp, Lenart & Holzer, 2010); De- mat (Görlitz, Roick & Hasselhorn, 2006); ZA- REKI (Aster, Weinhold Zulauf & Horn, 2006)). Diese Tests sind jedoch für Stichpro- ben für Schülerinnen und Schüler ohne SPF normiert. Bei Schülerinnen und Schülern mit SPF besteht in der Sekundarstufe die Gefahr, dass Decken- und Bodeneffekte auftauchen und die Instrumente die tatsächliche Leistung der Schülerinnen und Schüler mit SPF daher nur schlecht erfassen können. Für eine effek- tive Förderung und damit verbundene För- derplanung ist es jedoch relevant, den aktuel- len mathematischen Leistungsstand eines Kindes festzustellen, um auf die folgenden Entwicklungsschritte schließen zu können. Die einzige Ausnahme bildet hier der Basis- Math (Moser Opitz, 2008), der jedoch für Einzeltestungen konzipiert ist und sich für quantitativ orientierte Forschungsvorhaben weniger eignet.
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Anzeige von Charakteristika von Repräsentationen im Biologieunterricht aus Sicht von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II

Anzeige von Charakteristika von Repräsentationen im Biologieunterricht aus Sicht von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II

Das Sample setzt sich aus fünf Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12 (G8 und G9) der gymnasialen Oberstufe zusammen und wurde aus theoretischen Überlegungen heraus ge- bildet. Lernende der Sekundarstufe II besuchen bereits seit mehreren Jahren den Fachunter- richt Biologie und haben zudem zahlreiche biologische Themen im Unterricht behandelt. Es ist davon auszugehen, dass sie eine Vielzahl unterschiedlicher Repräsentationen im BU ken- nengelernt und auf Basis dieser Erfahrungen Vorstellungen zu deren Charakteristika entwi- ckelt haben. Zum Zeitpunkt der Interviews wurden die Probandinnen und der Proband im Fach Biologie, im Grund- oder im Leistungskurs, unterrichtet. Das Altersspektrum im Sample lag zwischen 17 und 18 Jahren. Es handelte sich dabei um vier Schülerinnen und einen Schü- ler, die sich freiwillig, ohne Honorierung, zur Teilnahme an den Interviews bereit erklärten. Das Leistungsspektrum im Fach Biologie lag nach Selbstauskunft bezüglich der letzten Zeug- nisnote zwischen 6 und 15 Punkten, ist also als heterogen zu bezeichnen. Im Weiteren soll das methodische Vorgehen dargestellt werden, indem der Ablauf und die Auswertung der leitfa- dengestützten Interviews beschrieben wird.
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Erhebung von Lernprozessen zum Thema Evolution in computerbasierten Lernarrangements bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I : qualitative Studie nach dem Modell der fachdidaktischen Entwicklungsforschung

Erhebung von Lernprozessen zum Thema Evolution in computerbasierten Lernarrangements bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I : qualitative Studie nach dem Modell der fachdidaktischen Entwicklungsforschung

Durch die vorgegebene Auffächerung der einzelnen Satzbausteinkategorien und die vorangegangene Analyse wird deutlich, dass Teilvorstellungen von Schülerinnen und Schülern erhoben werden sollten, um ihrer Vorstellungswelt gerecht zu werden. Kampourakis und Zogza (2007) zeigten, dass es nicht angemessen ist, Fehlvorstellungen als Personeneigenschaft zu typisieren (Person X hat die Fehlvorstellung Y). Sie fanden bei 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in einer lamarckistischen Vorstellung zielgerichtete Aspekte und aktive Anpassung wieder. Auch Brennecke (2015) zeigt bei Lernenden der Sekundarstufe I, dass durch undifferenzierte Verallgemeinerungen von Fehlvorstellungen für das Lernen wichtige Aspekte, z.B. wissenschaftliche Teilvorstellungen, die als Anknüpfungspunkte für den Unterricht relevant sein können, verloren gehen. Das in dieser Studie entwickelte Lernarrangement SELECTIVE wirkt durch das Antwortformat „Satzbausteine“ undifferenzierten typisierenden Verallgemeinerung entgegen. Durch die große Auswahl an Satzbausteinen (jeweils über 50) können sehr viele Teilvorstellungen, die durch Vorstellungsforschung zur evolutiven Anpassung ermittelt wurden (Kap. 3.7), erhoben werden. In dieser Studie wurden von den beteiligten Schülerinnen und Schülern weder im Prätest noch durch die Methode des Lauten Denkens während der Bearbeitung Vorstellungen geäußert, die es nötig machen würden, weitere Satzbausteine einzupflegen (Kap. 7). Einige wenige Satzbausteine wurden niemals gewählt, so z.B. der Baustein „Diese Entwicklung vollzog sich in wenigen Jahren“ aus dem Bereich „Zeitliche Dimension“. Dennoch sollten die in dieser Studie nicht gewählten Bausteine in SELECTIVE verbleiben, da die Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler facettenreich und unterschiedlich sind. Ein weiterer Grund für den Verbleib der Bausteine in SELECTIVE ergibt sich aus der geringen Anzahl an Probandinnen und Probanden. Alle Vorstellungen, die durch die Satzbausteine widergespiegelt werden, wurden in der bisherigen Vorstellungsforschung aufgezeigt und bei Lernenden gefunden (z.B. Brennecke 2015).
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Berufsorientierung im außerschulischen Lernort mit chemiebezogenen Berufen im Umweltschutz: Ergebnisse einer Fragebogenstudie mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I

Berufsorientierung im außerschulischen Lernort mit chemiebezogenen Berufen im Umweltschutz: Ergebnisse einer Fragebogenstudie mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I

Schülerlabore dienen häufig als außerschulischer Lernort. Diese Orte dienen als Ergänzung zum Unterricht in der Schule und werden überwiegend in den MINT-Fächern mit dem Schwerpunk- ten in Chemie, Biologie oder Physik angeboten. Die äußeren Rahmenbedingungen eines Schü- lerlabors bietet den Lernenden eine Lernumgebung mit handlungsorientierten Arbeiten und ein großer Teil der Schülerexperimente sind darauf ausgelegt, dass die Lernenden möglichst eigen- ständig arbeiten können. Die Schülerlabore sollen bei den Schülerinnen und Schülern die Be- geisterung und das Verständnis für naturwissenschaftliche Fragestellungen wecken und somit den fachlichen Nachwuchs im Bereich Naturwissenschaften fördern. Dies ist im normalen Schultag nur sehr begrenzt möglich. Am Schülerlabor können Schülerinnen und Schüler der Primar- und Sekundarstufe im Klassenverband mit ihrer Lehrkraft teilnehmen. Die fachliche Expertise wird während des Besuches durch die Laborleitung gewährleistet, die über das benö- tigte Fachwissen beherrschen und für Authentizität stehen (Schwarzer, S. & Itzek-Greulich, 2015, S. 8 ff.). Außerschulische Lernorte sind beispielweise Betriebe aus der Industrie oder auch Forschungseinrichtungen. Solche Orte bieten ganz neue Möglichkeiten für die Lernenden, mit modernen Aspekten der Naturwissenschaften in Kontakt zu kommen und sich damit ausei- nander zu setzen. Es besteht die Möglichkeit moderne Laborgeräte kennen zu lernen sowie sich mit dem Berufsfeld MINT auseinanderzusetzen, wodurch gleichzeitig eine berufliche Orientie- rung stattfindet. Das Schülerlabor bietet somit die Möglichkeit, berufstypische Tätigkeiten ken- nen zu lernen. Schülerlabore mit der Ausrichtung auf Berufsorientierung finden vor allem in den Zeiten einen guten Anklang, wenn es an Nachwuchs im MINT-Bereich mangelt (Lernort- Labor, 2015). Schwarzer, S. und Itzek-Greulich (2015) fassen die genannten Merkmale des Lernens an Schulen und außerschulischen Lernorte exemplarisch zusammen (Abbildung 14). Auf der linken Seite der Abbildung 14 sind die Merkmale des Lernens an Schule beschrieben, auf der rechten Seite werden die außerschulischen Lernorte näher betrachtet.
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Sind sportliche Kinder die besseren Schüler und Schülerinnen?: zum Zusammenhang zwischen exekutiven Funktionen, Bewegungskoordination und schulischer Leistung bei Schülern und Schülerinnen der Sekundarstufe I / verfasst von Mag. Elisabeth Binder

Sind sportliche Kinder die besseren Schüler und Schülerinnen?: zum Zusammenhang zwischen exekutiven Funktionen, Bewegungskoordination und schulischer Leistung bei Schülern und Schülerinnen der Sekundarstufe I / verfasst von Mag. Elisabeth Binder

Seit dem Jahr 2000 wird versucht mit Hilfe der Pisa Studie (Programme for International Student Assesement) des OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Ent- wicklung) die Schulleistungen der 15 und 16- jährigen Schüler und Schülerinnen weltweit transparent und vergleichbar zu machen. In Österreich sorgt diese Testung immer wieder für Aufregung und Kritik an der Bildungspolitik. Ausgelöst werden diese Diskussionen von den Ergebnissen der besagten Studie, welche zeigen, dass Österreich im Vergleich zu an- deren Industrieländern schlechter abschneidet und in manchen Bereichen unter dem Durch- schnitt liegt. Vor allem die Verschlechterung beziehungsweise Stagnation der Ergebnisse seit der 2000 durchgeführten Studie beunruhigen die Verantwortlichen. (Haider, 2004) Vor allem die aktuellen Ergebnisse der Pisa Studie 2015, welche klar zeigen, dass es zu keiner Verbesserung unserer Schüler und Schülerinnen im internationalen, sowie im natio- nalen Vergleich gibt führen dazu, dass sich die Verantwortlichen aus Bildungspolitik, Schule und Wissenschaft auf die Suche nach einer Lösung für dieses Problem machen müssen. (Kroisleitner, 2016)
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Zur Vorstellung, dass der Konjunktiv stirbt, sterbe, stürbe oder sterben würde: Eine Analyse des Konjunktivs in der deutschen Grammatik und bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I

Zur Vorstellung, dass der Konjunktiv stirbt, sterbe, stürbe oder sterben würde: Eine Analyse des Konjunktivs in der deutschen Grammatik und bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I

Der Konjunktiv erhält seine Bedeutung im Deutschunterricht zum einen über den allgemeinsprachlichen Stellenwert, zum anderen über seine Verankerung in der Schriftsprache. Solange er als grammatische Kategorie erhalten ist – und trotz Sprachwandel deutet nur wenig auf eine größere Veränderung hin – wird er auch aus dem Deutschunterricht nicht wegzudenken sein. Einen erheblichen Einfluss auf die Unterrichtspraxis zu den deutschen Modi und ob dem Schulunterricht eine „sprachpflegerisch[e] konservierend[e]“ Wirkung (Klotz 1991, 504) zukommen kann, werden immer auch die Lehrkräfte und deren Toleranz gegenüber sprachlicher Variation haben (vgl. Davies 2005, 330ff.). Ein ‚Formendrill‘ wird zwar schon lange Zeit in Frage gestellt, wenn die Beherrschung der Konjunktivformen dennoch in einem normgerechten und einheitlichen Maße erwünscht ist, müssen (neue) Maßnahmen im Grammatikunterricht ergriffen werden, die den Schülern die Systematik besser und nachhaltig verdeutlichen. Als unterrichtspraktischer Vorschlag zur problembehafteten Bildung der Konjunktivformen ist eine verstärkt auch graphische Aufbereitung der morphologischen Merkmale und Besonderheiten anstelle einer bloßen Ausformulierung von Bildungsregeln denkbar. Hier soll auch nochmals auf die unvollständigen Regeln aus dem Schulbuch mit zu wenigen Beispielen verwiesen werden. Über die von Gallmann aufgestellte Systematik zu fehlcharakterisierten Konjunktiv II-Formen (2007, 69; adaptiv auch Uhl/Rothstein 2015, 209) lassen sich Systematiken auch bei den beschriebenen falsch gebildeten Formen aufdecken und vermitteln:
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Beschulung von neu in das niedersächsische Bildungssystem zugewanderten Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I_Anhang

Beschulung von neu in das niedersächsische Bildungssystem zugewanderten Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I_Anhang

Bilder, hier passiert ein famiela gegangen in eine Karten und der Vaders sagt bei onser Kind kommt hier inselsen in die Schtul und der Vaters Macht fotos für die Kinder und dann der Va[r]

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Beschulung von neu in das niedersächsische Bildungssystem zugewanderten Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe 1

Beschulung von neu in das niedersächsische Bildungssystem zugewanderten Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe 1

In der Konzeption stellt sich die Frage nach der zu untersuchenden Schulstufe und ihren Be- sonderheiten. Während vor allem in den frühen Klassen der Primarstufe eine Beschulung mit den Schulnovizen üblich ist und der Schrifterwerb gemeinsam, wenn auch unter sehr unter- schiedlichen Voraussetzungen, durchlaufen wird, ist der Wissensvorsprung der bereits über eine Schulstufe lang hier beschulten SuS gegenüber neu zugewanderten SuS manifest und be- trägt mehrere Schuljahre. Gleichzeitig bietet die Sekundarstufe I die Möglichkeit, mehrere Schuljahre in diesem Schulsystem zu verbringen und sich das Unterrichtsmedium in Mündlich- keit und Schriftlichkeit, die Bildungssprache und die Fachinhalte anzueignen. Damit unterschei- den sich Lehr-Lern-Situationen in der Sekundarstufe I einerseits von den Bedarfen und Mög- lichkeiten in der Primarstufe, andererseits von den besonderen Herausforderungen der letzten Schuljahre und der berufsbildenden Schule. Dies macht die Sekundarstufe I zu einem beson- ders interessanten Forschungs- und Transferfeld, da die schulischen Herausforderungen vor- handen sind und gleichzeitig Lehrkräften und SuS noch ein längerer Beschulungszeitraum zur Verfügung steht, um sie zu bewältigen. Daher werden Lehrpersonen und SuS an allgemeinbil- denden Schulen des Sekundarbereichs der Klassenstufen 5 bis 8 in den Fokus gestellt.
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Beschulung von neu in das niedersächsische Bildungssystem zugewanderten Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I_Anhang

Beschulung von neu in das niedersächsische Bildungssystem zugewanderten Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I_Anhang

Der Vater sagt zu seiner Kinder auf der Bank zu setzen 1 weil er will ein foto auf die Kindern. 1 Zu nächste er fällt auf die Blumen auf. 2 Dann das Mädchen nehmt das Ding für fotos 1 und fotographiziert Ihre Vater. 1 Zum Schluss sie sieht das Foto und sagt 1 „I muss ein fotografer sein“ 2

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Energiemündigkeit von Schülerinnen und Schülern am Ende der Sekundarstufe I - Konzeptionalisierung eines Modells zur Energiemündigkeit und Entwicklung eines darauf basierenden Testwerkzeugs

Energiemündigkeit von Schülerinnen und Schülern am Ende der Sekundarstufe I - Konzeptionalisierung eines Modells zur Energiemündigkeit und Entwicklung eines darauf basierenden Testwerkzeugs

Energiemündigkeit und Entwicklung eines darauf basierenden Testwerkzeugs Zusammenfassung Die technische Energienutzung ist ein elementares Schlüsselproblem der Menschheit. Entsprechend ist eine Bildung zur Energiemündigkeit unbestritten von großer Bedeutung für eine Teilhabe an der gesellschaftlichen Entwicklung. Zur Beschreibung des komplexen Konstrukts Energiemündigkeit wurde eine Modellvorstellung auf Basis systemtheoretischer Konzepte entwickelt, die sowohl kognitive und affektive Wissenskomponenten einer Person als auch systematisch situative Anwendungskontexte, in denen sich Wissen entfalten kann, mit berücksichtigt. Aus dem Modell wurde ein reliables und valides Testinstrument abgeleitet. In einer ersten Studie bearbeiteten 305 Schüler am Ende der Sekundarstufe I den Test. Hohe Werte im affektiven Bereich deuten darauf hin, dass die Schüler ein Bewusstsein für Energieprobleme haben. Niedrige Werte im kognitiven Teil legen hingegen nahe, dass die Schüler durch Misskonzepte und unzureichendes Wissen, nur eingeschränkt am gesell- schaftlichen Energiediskurs teilnehmen können.
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Zum Zusammenhang von Leistungsmotivation, Flow-Erleben und subjektivem Wohlbefinden - Eine empirische Studie an Schülerinnen und Schülern der Primar- und Sekundarstufe

Zum Zusammenhang von Leistungsmotivation, Flow-Erleben und subjektivem Wohlbefinden - Eine empirische Studie an Schülerinnen und Schülern der Primar- und Sekundarstufe

Als weiterer Erklärungsansatz lässt sich zudem der behavioristische Ansatz, konkret die Theo- rie der operanten Konditionierung in der Tradition von Thorndike und Skinner heranziehen (Winkel, Petermann & Petermann, 2006, S. 99). Gemäß dieser Theorie ist es möglich, dass die Schüler/innen im Primarbereich zunächst Ausdauer und Fleiß zeigen, da sie gelernt haben, dass sie für dieses Verhalten von der Lehrperson positive Verstärkung erfahren. Die erlebten positi- ven Konsequenzen wie z. B. Lob, Anerkennung, Wertschätzung oder gute Noten können wie- derum Einfluss darauf nehmen, dass die Schüler/innen dieses Verhalten erneut zeigen, und zudem positiv auf das Wohlbefinden der Lernenden einwirken (vgl. Eder, 2004; Gysin, 2018). Insbesondere im Grundschulalter gelten Anerkennung und Wertschätzung bzw. eine enge Beziehung zur Lehrperson im Vergleich zur Sekundarstufe als noch entscheidender Faktor (Fauth, Decristan, Rieser, Klieme & Büttner, 2016, S. 157). Werden Befunde berücksichtigt, welche darauf hinweisen, dass sich die Bedeutung der Schüler-Lehrer-Beziehung im Verlauf der Schulzeit verändert, lässt sich auch erklären, warum die Dimension von Ausdauer und Fleiß in der Oberstufe nicht mehr mit Wohlbefinden assoziiert ist. Dementsprechend kann gerade in JGS 11 plausibel angenommen werden, dass die Lernenden nicht unbedingt ein Verhalten zei- gen, um den Lehrpersonen zu gefallen, sondern dies eher aus abweichenden Motiven heraus geschieht.
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OPUS 4 | Die Wirksamkeit digitaler Lernwege in der Fernerkundung - Eine empirische Untersuchung zu Lernmotivation und Selbstkonzept bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe

OPUS 4 | Die Wirksamkeit digitaler Lernwege in der Fernerkundung - Eine empirische Untersuchung zu Lernmotivation und Selbstkonzept bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe

Entgegen der computerbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung zeigt sich im Laufe der Untersuchung in der Kompetenzeinschätzung im Umgang mit Satellitenbildern, gerade bei den Schülerinnen, eine höchst signifikante positive Veränderung bei annähernd mittlerer Effektstärke. Diese geschlechtsspezifischen Unterschiede lassen sich einerseits mit der niedrigeren Einschätzungen der Schülerinnen im Prätest erklären -- andererseits bestätigte aber auch die Beobachtung, dass gerade die Schülerinnen im Laufe des ersten Treatments ein gesteigertes Selbstbewusstsein im Umgang mit digitalen Satellitenbildern zeigten, nachdem sich erste Routineabläufe mit dem Medium etabliert hatten. Zudem schienen gerade die weiblichen Probanden durch die Ästhetik der Satellitenbilddarstellungen angesprochen, was vermeintlich auch einen motivational positiven Einfluss auf den Umgang mit dem Medium bewirkt und eine ausdauernde Beschäftigung damit begünstigt (vgl. S IEGMUND 2011, V Oß et. al. 2009). Dies wiederum vermag den routinierten Umgang damit verfestigen und damit die satellitenbildbezogene Selbstwirksamkeitserwartung stärken. Zur genaueren wissenschaftlichen Überprüfung dieser, aus der Beobachtung heraus resultierenden, Vermutungen wären jedoch weiterführende und ausdifferenzierte Untersuchungen notwendig.
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Erfassung des Musikalischen Selbstkonzepts von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe an allgemeinbildenden Schulen: Validierung und Replikation des Musical Self-Concept Inquiry_youth (MUSCI_youth)

Erfassung des Musikalischen Selbstkonzepts von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe an allgemeinbildenden Schulen: Validierung und Replikation des Musical Self-Concept Inquiry_youth (MUSCI_youth)

Der vorliegenden Untersuchung liegt eine Stichprobe bestehend aus Schüle- rinnen und Schülern der sechsten Jahrgangsstufe aus drei verschiedenen Ge- samtschulen in Nordrhein-Westfalen, die zu zwei Messzeitpunkten (MZP) im Abstand von ca. zehn Wochen befragt wurden, zugrunde. An allen drei Schulen wird entsprechend des Kernlehrplans für Gesamtschulen in NRW regulärer Mu- sikunterricht erteilt. Die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern wurden im Vorhinein über die Datenerhebung informiert, in allen drei Schulen nahmen jeweils alle Klassen der Jahrgangsstufe 6 an der Untersuchung teil. In die Da- tenauswertung wurden nur solche Schülerinnen und Schüler einbezogen, die zu beiden Messzeitpunkten anwesend waren. Dabei konnten Daten von 280 Schüle-
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Jugend, Musik und Politik (JuMP) : Entwicklung und Pilotierung eines Fragebogeninstruments zu Musikerleben und politischem Interesse von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe

Jugend, Musik und Politik (JuMP) : Entwicklung und Pilotierung eines Fragebogeninstruments zu Musikerleben und politischem Interesse von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe

Dem explorativen Erkenntnisinteresse folgend wurde die vorliegende Unter- suchung als querschnittliche Paper-Pencil-Befragung konzipiert. Die Daten- erhebung startete Mitte November 2014 und wurde Anfang Februar 2015 ab- geschlossen. An der Befragung nahmen insgesamt 1492 Schülerinnen und Schüler aus 61 Schulklassen der Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien aus der Region Siegen-Wittgenstein teil. Die Ausschöpfung auf Ebene der Sekundarstufe II fiel mit 135 TeilnehmerInnen sehr gering aus, weshalb für die weitere Darstellung und Auswertung der Befragung nur der Bereich der Sekundarstufe I (Klassenstufen 7 bis 10) fokussiert wird. Die 1357 Jugendlichen der Sekundarstufe I setzen sich zu ca. je einem Viertel aus den Jahrgangsstufen 7, 8, 9 und 10 zusammen (siehe Tabelle 1). Das Durchschnittsalter aller befragten Jugendlichen beträgt 14,37 Jahre (SD = 1,32, s. Tabelle 2). Das Geschlechterverhältnis der realisierten Stichprobe ist mit 47,0% männlichen und 46,4% weiblichen Jugendlichen annähernd ausgeglichen, wobei 6,6% der Befragten keine Angaben zum Geschlecht machten.
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Die Effekte verschiedener Arten von Bewegungsinterventionen auf die Konzentrationsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe 1 / vorgelegt von Gernot Radaschitz

Die Effekte verschiedener Arten von Bewegungsinterventionen auf die Konzentrationsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe 1 / vorgelegt von Gernot Radaschitz

Konzentrationsleistung jeder Schülerin bzw. jedes Schülers wurde zwei Mal im Abstand von 40 Minuten mittels des Aufmerksamkeits- und Konzentrationstests „d2- R“ durchgeführt. Zwischen den beiden Tests wurde eine 30-minütige sportliche Intervention durchgeführt. Diese beinhaltete bei je einem Viertel der Schülerinnen und Schüler ein aerobes Ausdauertraining, ein Krafttraining oder ein Training der koordinativen Fähigkeiten. Das letzte Viertel der Schülerinnen und Schüler diente als Kontrollgruppe, welche keiner sportlichen Intervention ausgesetzt wurde. Vor Beginn der Untersuchung wurde darauf geachtet, dass die Gruppen bezüglich Alter und Geschlecht möglichst heterogen zusammengestellt werden.
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Die Funktionen von Berufswahlmessen für den Berufswahlprozess von Jugendlichen : eine Untersuchung des Umganges mit Berufswahlmessen in Bezug auf die Berufswahlbereitschaft von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I

Die Funktionen von Berufswahlmessen für den Berufswahlprozess von Jugendlichen : eine Untersuchung des Umganges mit Berufswahlmessen in Bezug auf die Berufswahlbereitschaft von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I

Bei den Lehrkräften ging es in erster Linie darum zu erfahren, wie sie ihrer Mei- nung nach ihre Schülerinnen und Schüler optimal bei der Berufswahlvorberei- tung unterstützen können und wie sie den Berufswahlmessebesuch mit der Klasse vorbereiten, gestalten und nachbereiten. Es wurde erfragt, welche Chancen und welche Schwierigkeiten solche Besuchstage für den Berufswahl- vorbereitungsunterricht beinhalten können. Zusätzlich wurde gefragt, welche Rolle die Schulleitungen bei der Berufswahlvorbereitung einnehmen und in wel- cher Form verbindliche Berufswahlkonzepte an den jeweiligen Schulen existie- ren bzw. vorgegeben sind. Diese Angaben wurden von den Autoren ebenfalls nicht überprüft, da dies den Rahmen der Untersuchung gesprengt hätte. Weiter wurden die Lehrpersonen gefragt, ob und inwiefern sie die Eltern der Jugendli- che in die Berufswahlvorbereitung miteinbeziehen. Schliesslich hatten die Lehr- kräfte auch die Möglichkeit zu beschreiben, auf welche Weise sie selbst eine Berufswahlmesse gestalten würden.
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Auswirkungen des Überganges von der Grundschule in die Sekundarstufe I auf das Wohlbefinden und Selbstkonzept von Schülerinnen und Schülern

Auswirkungen des Überganges von der Grundschule in die Sekundarstufe I auf das Wohlbefinden und Selbstkonzept von Schülerinnen und Schülern

22 Große Unterschiede gibt es vor allem nach der Grundschule. Hier haben die unterschiedlichen Bundesländer verschiedenste Regelungen getroffen, um die Sekundarstufe zu organisieren. Peggy Richert schreibt dazu, es seien „unterschiedliche Schulformen im Sekundarbereich […] etabliert worden“, wobei sie die Beispiele der „Sekundarstufe, Mittelschule, Regionale[n] Schule, Oberschule, Stadtteilschule“ oder die „Zusammenfassung von Haupt- und Realschulen“ nennt. 92 Neben der Heterogenität bezüglich der zu besuchenden Schulen existiert darüber hinaus noch eine Vielfalt an möglichen Entscheidungsbeteiligungen der Eltern, wenn es um den Übergang in die fünfte bzw. siebte Klasse geht. Rosemarie Portmann schreibt diesbezüglich, dass „obgleich Pflege und Erziehung der Kinder nach Art. 6, Abs. 2 des Grundgesetzes das natürliche Recht der Eltern sind […] der Staat bei Schulangelegenheiten ein gleichgeordnetes Mitspracherecht“ habe. 93 Kramer et al. äußern diesbezüglich, dass man im Vergleich der Bundesländer „fünf Formen der Übergangsauslese differenzieren“ könne. 94 Diese sind vor allem dahingehend zu unterscheiden, dass der Elternwille teils gänzlich entscheidend ist und teils die Schule das letzte Wort in Sachen Schulzuweisung innehat. Dazwischen existieren laut Aussage der Autoren drei weitere „Formen der Übergangsauslese“, mit unverbindlichen Schulempfehlungen, Pflichtberatungen oder „Eignungstest(s)“. Portmann weist allerdings darauf hin, dass „in allen Bundesländern, in denen die Schule letztlich über die Schulform entscheidet, […] die Eltern die Möglichkeit [haben], ihr Kind an einer Aufnahmeprüfung oder einem Probeunterricht […] teilnehmen zu lassen, […].“ 95 Somit wird letztlich auch in diesen Bundesländern dem Grundgesetz entsprochen.
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Gangsta-Rap – eine Studie zur Rezeption von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I

Gangsta-Rap – eine Studie zur Rezeption von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I

Im Refrain wird der gesamte Inhalt des Textes verdichtet, indem die Kontraste zwischen altem und neuem Leben auf die immerwährende Beständigkeit des Erzählers treffen. Die Kontraste werden durch die Gegensätze „Serseri 1 “/„Mann“ sowie „Millionär“/„Bankrott“ versprachlicht, die Beständigkeit durch die Phrase „ein Slumdog bleibt ein Slumdog“. Der Erzähler spricht an manchen Stellen des Songs den Rezipienten direkt an, motiviert ihn („leb’ dein Leben“ I/4) und löst die Distanz zwischen Erzähler und Rezipient auf („Junge“ I/3, „Ja Mann“ II/1). Dies, die einfache Handlung und Sprache des Textes, die empfundene Ehrlichkeit und Authentizität des Songs sowie Kurdos Aussprache, der die Herkunft des Rappers anzumerken ist, dürften den Song besonders für Jugendliche mit kurdischem Migrationshintergrund attraktiv machen. Dies bestätigen auch die von Nutzern auf YouTube hinterlassenen Kommentare, in denen deren patriotische Gesinnung zum Ausdruck kommt. Für sie scheint der Song und Kurdo selbst Impuls und Motivation für ihr Leben zu sein.
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