Naturwissenschaftliche Bildung

Top PDF Naturwissenschaftliche Bildung:

Die forschungsgeleitete Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für die frühe naturwissenschaftliche Bildung

Die forschungsgeleitete Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für die frühe naturwissenschaftliche Bildung

Zusammenfassung Am Beispiel einer Lernumgebung zum Thema des Schwimmens und Sin- kens von Festkörpern für die frühe naturwissenschaftliche Bildung wird im vorliegenden Beitrag das Potenzial einer forschungsgeleiteten Konstruktion von Unterrichtsmaterialien bezüglich ei- ner nachhaltigen Unterrichtsentwicklung herausgearbeitet. Schrittweise, inspiriert durch unter- schiedliche Forschungsarbeiten, wurden sowohl Experimentiermaterialien für Lernende als auch zugehörige Handreichungen für Lehrpersonen als komplementäre Teile dieser Lernumgebung erstellt. Empirische Befunde belegen die grundsätzliche Wirksamkeit der Unterrichtsmaterialien, weisen auf die Bedeutung begleitender Fortbildungen hin und zeigen die den Materialien quasi inhärente Eigenschaft zur Verbreitung in die Unterrichtspraxis.
Mehr anzeigen

10 Mehr lesen

Naturwissenschaftliche Bildung

Naturwissenschaftliche Bildung

Sie dürfen dieses Dokument nicht in irgendeiner Weise abändern, noch dürfen Sie dieses Dokument für öffentliche oder kommerzielle Zwecke vervielfältigen, öffentlich ausstellen, aufführen[r]

17 Mehr lesen

Baumert, Jürgen, Bos, Wilfried, Lehmann, Rainer (Hrsg.). (2000). TIMSS/III – Dritte Internationale Mathematik und Naturwissenschaftsstudie – Mathematische und naturwissenschaftliche Bildung am Ende der Schullaufbahn; Band 1: Mathematische und naturwissens

Baumert, Jürgen, Bos, Wilfried, Lehmann, Rainer (Hrsg.). (2000). TIMSS/III – Dritte Internationale Mathematik und Naturwissenschaftsstudie – Mathematische und naturwissenschaftliche Bildung am Ende der Schullaufbahn; Band 1: Mathematische und naturwissenschaftliche Grundbildung am Ende der Pflichtschulzeit; Band 2: Mathematische und physikalische Kompetenzen am Ende der gymnasialen Oberstufe. Opladen: Leske + Budrich. [Rezension]

Sekundarstufe II für das mathematisch-naturwissenschaftliche Grundbildungsniveau sowie die Frage nach dem Einfluss des Faktors Unterrichtszeit auf die Fachleistungen im untersuchten Bereich. Einen sta tistisch bedeutsamen Zusammenhang zwischen der ge- schätzten nominalen Unterrichtszeit in Naturwissenschaften von der 1. bis zur 8. Jahr- gangsstufe und den naturwissenschaftlichen Leistungen am Ende der 8. Klasse können die Ergebnisse nicht belegen. Über die genaue B etrachtung der jeweils auf nationaler Ebene nachzuzeichnenden Expansion der Sekundarstufe II sowie der Einbeziehung der Retentivität des jeweiligen Bildungssystems, d.h. des Anteils derjenigen Schüler einer Alterskohorte, die das letzte Ausbildungsjahr tatsächlich erreichen (z.B. 84 % in Deutschland gegenüber 93% in Österreich) gelangen die Autoren auf indirektem Wege zu der Feststellung, dass ein allgemein positives Bildungsklima einen unterstützenden Einfluss auf das erreichte Bildungsniveau ausübt (ebd., S. 142).
Mehr anzeigen

9 Mehr lesen

Tanja Tajmel: Naturwissenschaftliche Bildung in der Migrationsgesellschaft. Grundzüge einer Reflexiven Physikdidaktik und kritisch-sprachbewussten Praxis. Wiesbaden: Springer VS 2017 (436 S.) [Rezension]

Tanja Tajmel: Naturwissenschaftliche Bildung in der Migrationsgesellschaft. Grundzüge einer Reflexiven Physikdidaktik und kritisch-sprachbewussten Praxis. Wiesbaden: Springer VS 2017 (436 S.) [Rezension]

Terminologie unschärfer wurde [...] [und] eine Euphemisierung des Diskurses [stattgefunden hat]“ (121). Im Weiteren stellt die Autorin die Entwicklung des „MINT- Förderdiskurs“ ausgehend vom Spuntik-Schock von 1957 dar. Dabei gelingt es ihr die Verflechtung von naturwissenschaftlicher Bildung mit gesellschaftlichen

5 Mehr lesen

Naturwissenschaftliche Bildung als Grundlage für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik Jahrestagung in Kiel 2018

Naturwissenschaftliche Bildung als Grundlage für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik Jahrestagung in Kiel 2018

Naturwissenschaftlicher Unterricht hat die Aufgabe, neben dem Aufbau naturwissenschaftli- cher Vorstellungen auch angemessene Vorstellungen über die Natur der Naturwissenschaf- ten zu vermitteln (häufig mit Nature of Science (NOS) bezeichnet) (Gebhard, Höttecke & Rehm, 2017). Eine besondere Herausforderung stellen in diesem Kontext Vorstellungen zu naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen dar, da naturwissenschaftliche Arbeitsweisen unter- schiedliche Funktionen im Unterricht erfüllen. Im Kontext von Nature of Science geht es um die Arbeitsweisen, mit denen Naturwissenschaftler zu neuen Erkenntnissen gelangen. Aus einer fachdidaktischen Perspektive meinen naturwissenschaftliche Arbeitsweisen vor allem methodische Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler im Unterricht (insbesondere im Kontext von Schülerexperimenten) erwerben sollen. Darüber hinaus dienen naturwissen- schaftliche Arbeitsweisen auch als Orientierung für die methodische Gestaltung von Unter- richt, wenn es darum geht Fachwissen zu vermitteln. Werden die Perspektiven nicht klar differenziert, kann ein verzerrtes Bild der Naturwissenschaften entstehen. Ein verbreiteter Mythos ist zum Beispiel, dass es eine bestimmte Schritt-für-Schritt-Methode gibt, nach der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorgehen, um zu neuen Erkenntnissen zu gelan- gen (McComas, 1998). Tatsächlich gibt es eine solche einheitliche Methode in der Naturwis- senschaft aber nicht (Lederman et al., 2002; Osborne et al., 2003). In Schulbüchern tritt diese Vermischung der Bedeutungen naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen besonders deutlich zu Tage, wenn beschrieben wird, wie Naturwissenschaftler arbeiten und damit gleichzeitig ein Bezug zum Experimentieren im Unterricht hergestellt wird. Aus didaktischer Perspektive mag es Argumente für ein Schematisieren des Experimentierens geben. Als Lehrkraft muss aber zumindest die Problematik erkannt werden.
Mehr anzeigen

1003 Mehr lesen

Das IPN – Leibniz Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik. Forschen und Entwickeln für bessere mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung

Das IPN – Leibniz Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik. Forschen und Entwickeln für bessere mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung

Die Forschungslinien sind keineswegs als streng voneinander getrennte Ar- beitsfelder zu verstehen, vielmehr ergeben sich theoretische und empirische Überschneidungen. So werden Fragen zur Professionalisierung von Erziehe- rinnen und Erziehern in der FL 1 (Frühe Bildung) bearbeitet, aber eng mit den Arbeiten in der FL 3 (Professionsforschung) abgestimmt. Die Forschungslini- en erlauben die interdisziplinäre Bearbeitung von Themen, in die alle am IPN angesiedelten Disziplinen ihre Expertisen einbringen können.

14 Mehr lesen

Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert: Bürgerliche Kultur, naturwissenschaftliche Bildung und die deutsche Öffentlichkeit, 1848-1914

Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert: Bürgerliche Kultur, naturwissenschaftliche Bildung und die deutsche Öffentlichkeit, 1848-1914

Two general chal- lenges strike me as standing out: to place the science described here with respect to other aspects of bourgeois culture, and to develop the potentially radical implica[r]

4 Mehr lesen

Rezension - Ohly & Strobel: Naturwissenschaftliche Bildung.

Rezension - Ohly & Strobel: Naturwissenschaftliche Bildung.

Der Begriff der Rasse steht im Zentrum des dritten Kursbeispiels. Er offenbart sowohl naturwissen- schaftliche als auch gesellschafts-politische und historische Andockstellen. In besonderem Maße wird deutlich, dass dieser Begriff der Biologie auch biologistisch instrumentalisiert werden kann, wurde und wird. Der Begriff ist daher geeignet, naturwis- senschaftliche und politische Bildung zu verbinden. Im vierten Kursbeispiel werden unterschiedliche Gebiete der Physik in ihrer historischen Entwicklung dargestellt. Dabei wurde Gebieten wie z.B. Him- melsmechanik und Kosmologie der Vorzug gege- ben, weil sie für die Entwicklung der Menschheit bedeutsam waren. Auch für diesen Kurs gilt, dass das Lernen von Fachinhalten und überfachlichen Inhalten vernetzt wird, um den Interessen eines
Mehr anzeigen

2 Mehr lesen

„Scientific Literacy" - Naturwissenschaftliche Bildung in der Diskussion

„Scientific Literacy" - Naturwissenschaftliche Bildung in der Diskussion

Wenn wir auch nicht der Meinung sind, dass man Ziele und Inhalte des Unterrichts ausschließlich nach Interessen der Lernenden auswählen soll- te, sondern gemäß übergeordneter Bildungszi[r]

32 Mehr lesen

Naturwissenschaftliche und Technische Bildung

Naturwissenschaftliche und Technische Bildung

Im Masterstudiengang Biodiversität und Umweltbil- dung (BiU) wird die naturwissenschaftliche Bildung ganz ins Zentrum gestellt, denn dort ist die Vermittlung von Wissen über Biodiversität Weg und Ziel zugleich. Dies wird durch die Einrichtung einer Y-Struktur im Studiengang erreicht. Einerseits eignen sich die Studie- renden fundierte Kenntnisse in organismischer Biolo- gie an, andererseits steht auch das „Vermittelnkönnen“ von Inhalten der Biodiversität im Studienbereich Um- weltbildung auf der Agenda. Durch den Besuch von grundlegenden Veranstaltungen aus beiden Bereichen erhalten die Studierenden eine fundierte Grundbildung. Gleichzeitig können im ersten Semester sowohl päda- gogische als auch fachwissenschaftliche Veranstaltun- gen je nach individuellen Bedürfnissen und Vorkennt- nissen gewählt werden, was den Studiengang sowohl für angehende Erziehungswissenschaftler als auch für angehende Fachbiologen attraktiv macht. Entsprechend der beiden Pole Biodiversität und Umweltbildung er- öffnen sich den Studierenden nach einem Semester zwei Vertiefungsmöglichkeiten. Sie führen entweder in den Bereich der gutachterlichen Arbeit (im Falle der Schwer- punktsetzung Biodiversität) oder in eine Berufstätigkeit bei z.B. Naturschutzorganisationen (im Falle der Schwerpunktsetzung Umweltbildung). Diese beiden Aspekte bilden sozusagen die beiden Spitzen des Y. Ein bunter Strauß an Forschungsmethoden während des Studiums stellt darüber hinaus sicher, dass die Studie- renden befähigt werden, eigene Forschungsfragen zu generieren, geeignete Forschungsdesigns zu entwickeln und statistische Auswertungsmethoden sinnvoll anzu- wenden. Dadurch wird auch der Weg für eine weitere akademische Laufbahn eröffnet.
Mehr anzeigen

35 Mehr lesen

Offene Experimente in der Lehramtsausbildung - Analyse physikalischer Phänomene für eine naturwissenschaftliche Experimentierweise

Offene Experimente in der Lehramtsausbildung - Analyse physikalischer Phänomene für eine naturwissenschaftliche Experimentierweise

” Das Lernen“ zu einem aktiven und iterativen Prozess. F¨ur den Laborunterricht bedeutet das, die Selbst¨andigkeit der Lernenden durch forschungs¨ahnliche Prozesse (investi- gative experiences) zu f¨ordern und so die Entwicklung eigener Konzepte zu erm¨oglichen. Mit dem traditionellen, streng gef¨uhrten Ansatz lassen sich solche Forderungen kaum erf¨ullen. Aus- gehend von dieser Problematik untersuchte Gangoli [23] die Effektivit¨at eines ” quasi offenen“ Praktikumsansatzes (guided open end approach). Er kommt dabei zu dem Schluss, dass der quasi offene Ansatz dem traditionell gef¨uhrten Ansatz in Bezug auf kognitive F¨ahigkeiten wie: ” Wissen, verstehen und anwenden“, sowie praktischer Fertigkeiten ¨uberlegen ist. Zu ¨ahnlichen Ergebnissen kommen auch Anders et. al. [2] in einer Untersuchung aus der Chemie. Marshall [57] betont, dass durch eine offene Arbeitsweise das Selbstvertrauen der Lernenden gest¨arkt werden kann. Dies gilt auch f¨ur die schw¨acheren, da bei einer solchen Arbeitsweise auch ” nicht physikalische Aspekte“ wie z.B. handwerkliche Fertigkeiten von großer Bedeutung sein k¨onnen. Allerdings bedeutet dies nicht, dass sich mit einem offenen Praktikumsansatz alle Probleme l¨osen lassen. Nur zu experimentieren reicht f¨ur die Gewinnung von Kenntnissen von und ¨uber naturwissenschaftliche Arbeitsweisen nicht aus. Kenntnisse von und ¨uber Naturwissenschaften lassen sich nicht einfach
Mehr anzeigen

230 Mehr lesen

OPUS 4 | Naturwissenschaftliche Vorkenntnisse deutscher Studienanfänger in der Humanmedizin

OPUS 4 | Naturwissenschaftliche Vorkenntnisse deutscher Studienanfänger in der Humanmedizin

In vielen Artikeln und Kommentaren wird darauf hingewiesen, dass belegbare naturwissenschaftliche Kenntnisse zu Studienbeginn zwar den Studienerfolg der ersten Semester vorhersagen, jedoch zu späteren Zeitpunkten nicht mehr mit dem Erfolg korrelieren. In angelsächsischen Ländern erfolgt die Zulassung vielfach über einen spezifischen Test (Medical college admission test MCAT - USA; graduate Australian medical school admission test GAM- SAT; Medical school admission test MSAT - Großbritannien; [11]). Julian [6] findet, dass durch den MCAT-Test der Studiener- folg besser vorhergesagt wird als durch die den Schulnoten äqui- valenten "undergraduate grade point average"-Werte (uGAP). Entsprechendes gilt für die Noten naturwissenschaftlicher Fächer bei der Zulassung zum Medizinstudium in Großbritannien; sie er- klären etwa 50% der Varianz in den Examensleistungen [4], [7]. Auch die Studienabbrecherquote ist bei Studierenden mit guten Vornoten geringer [8], der spätere Studienerfolg bzw. die berufli- che Karriere wird wiederum nur unzureichend prognostiziert [10]. Unklar ist, ob die Defizite von den Studierenden durch einen er- höhten Lernaufwand ausgeglichen werden, oder ob nichtakademi- sche Faktoren einen wesentlichen Einfluss auf den Studienerfolg haben. Bisherige Untersuchungen zu Persönlichkeitskriterien (emotionale Stabilität, Extroversion, Experimentierfreudigkeit, Umgänglichkeit, Verantwortungsbewusstsein), Geschlecht, Her- kunft, Lernstil, Interviews, Referenzen, Bewerbungsschreiben haben (noch?) keinen besseren Prädiktor gefunden. Die Diskussion über den geeigneten Zulassungstest ist noch nicht abgeschlossen und wird gelegentlich auch emotional geführt [5], [9], [11]. Es bleibt abzuwarten, ob ein analoger Test einen besseren prädik- tiven Wert hat als die ungewichtete, länder- und/oder fächerspezi- fisch gewichtete Abiturnote. Der bis 1997 durchgeführte "Medizi- nertest" (TIMSS), der ebenfalls naturwissenschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten als Teil enthielt, wurde abgeschafft, weil aufgrund gesunkener Bewerberzahlen keine Notwendigkeit mehr gesehen wurde [3]. In der Schweiz, Belgien und neuerdings in Österreich wurde bzw. wird dieser Test derzeit verwendet.
Mehr anzeigen

5 Mehr lesen

Anzeige von Naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung durch Modelle – Modellverständnis als Grundlage für Modellkompetenz

Anzeige von Naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung durch Modelle – Modellverständnis als Grundlage für Modellkompetenz

Auf die Frage nach Kriterien, die man bei der Modellbildung beachten sollte, wurden nur Antworten zu Kriterien für Modelle gegeben. Deshalb sollte in weiteren Untersuchungen zu diesem Thema explizit nach Schritten bei der Modellbildung gefragt werden, etwa „Erläutere die einzelnen Schritte, die deines Erachtens zur Bildung eines Modells notwendig sind“. Eine solche Frage würde den Vergleich der bei den Schülern vorhandenen Konzepte mit der Theorie von J USTI und G ILBERT (2002) und E SCHENHAGEN et al. (2006) erlauben, welche besagt, dass die Modellbildung über ein Denkmodell erfolgt und verschiedene Evaluationsschritte beinhaltet.
Mehr anzeigen

24 Mehr lesen

[Tagungsbericht] : Naturwissenschaftliche Raum- und Zeitbegriffe im 17. und 18. Jahrhundert

[Tagungsbericht] : Naturwissenschaftliche Raum- und Zeitbegriffe im 17. und 18. Jahrhundert

Naturwissenschaftliche Raum- und Zeitbegriffe im 17. und 18. Jahrhundert auch auf die historischen Wurzeln dieser Proble- me ein. Die Quantentheorie setzt eine Art „abso- lute“ klassische externe Zeit voraus, während die allgemeine Relativitätstheorie einen eher relatio- nalen inhärent dynamischen Zeitbegriff beinhaltet, der mit Einschränkungen hintergrundunabhängig ist. Kiefer zeigte, wie die kanonische Quantisie- rung diese Problematik zu lösen versucht, indem sie eine neue hintergrundunabhängige eindeutige Zeit aus einer zentralen Gleichung ohne Zeitpara- meter durch Approximationsmethoden ableitet. Er machte darauf aufmerksam, dass die Stringtheorie immer noch im wesentlichen hintergrundabhängig formuliert ist.
Mehr anzeigen

3 Mehr lesen

Erzeugt die naturwissenschaftliche Erkenntnis nur Wissen vom Endlichen, während das wahrhaft Unendliche nur geglaubt werden kann?

Erzeugt die naturwissenschaftliche Erkenntnis nur Wissen vom Endlichen, während das wahrhaft Unendliche nur geglaubt werden kann?

In seinen expliziten Ausführungen zum Infinitesimalkalkül, die hauptsächlich in den Anmerkungen zum Abschnitt »Die Unendlichkeit des Quantums« enthalten sind, zeigt Hegel, daß das mathe[r]

5 Mehr lesen

Lassen sich naturwissenschaftliche Lernstände im Grundschulalter mit schriftlichen Aufgaben valide erfassen?

Lassen sich naturwissenschaftliche Lernstände im Grundschulalter mit schriftlichen Aufgaben valide erfassen?

Dass durch vorgegebene Antwortalternativen im Fragebo- gen die Annahme von Konzepten auch suggeriert werden kann, zeigt sich deutlich bei solchen Vorstellungen, die im Interview selten o[r]

26 Mehr lesen

TIMSS 2015. Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich

TIMSS 2015. Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich

2.3.4 Außerschulischer Nachhilfeunterricht am Ende der Grundschulzeit Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen werden nicht nur in der Schule entwickelt, sondern auch außerhalb des regulären Unterrichts. Privater Nachhilfeunterricht erfährt dabei seit längerer Zeit eine erhebliche Aufmerksamkeit und steht im Fokus des Beitrags von Guill und Wendt. In Deutschland erhält etwa jedes achte Kind am Ende der Grundschulzeit außer- schulischen Nachhilfeunterricht in Mathematik. Im internationalen Vergleich ist Nachhilfeunterricht in Mathematik am Ende der Grundschulzeit in Deutschland damit wenig verbreitet. Sachunterricht spielt als Nachhilfefach nahezu keine Rolle. Nachhilfeunterricht wird in erster Linie von Schülerinnen und Schülern mit schlechteren Noten (Note 4 und schlechter) genutzt, zum Teil aber auch von Schülerinnen und Schülern mit befriedigenden und guten Noten. Kinder aus Familien mit Armutsrisiko haben dieselben Chancen, Nachhilfeunterricht zu erhalten, wie Kinder aus nicht armutsgefährdeten Familien. Offen bleibt da- bei allerdings, ob alle Schülerinnen und Schüler gleich viel und vergleich- bar guten Nachhilfeunterricht erhalten. Schulische Ganztagsangebote werden als Alternative zum von Eltern organisierten und oft fi nanzierten außerschu- lischen Nachhilfeunterricht diskutiert. In TIMSS 2015 konnte jedoch gezeigt werden, dass Kinder, die schulische Ganztagsangebote nutzen, nicht weniger Nachhilfeunterricht erhalten als Kinder, die an keinem schulischen Ganztags- angebot teilnehmen. Ganztagsangebote werden anscheinend bislang nicht als Alternative zu außerschulischem Nachhilfeunterricht wahrgenommen. Schülerin- nen und Schüler mit vergleichsweise schwachen Mathematikleistungen (unterhalb von Kompetenzstufe III) erhalten in erster Linie durch ihre Eltern zusätzliche Unterstützung. Nur ein Fünftel dieser Kinder erhält ein spezifi sches schu- lisches Förderangebot, knapp ein Drittel außerschulischen Nachhilfe unterricht. Fast ein Zehntel dieser Kinder erhält gar kein gezieltes Unter stützungsangebot. Angesichts des besonderen Unterstützungsbedarfes dieser Schüler gruppe er- scheint ein Ausbau der schulischen Unterstützungsangebote wünschenswert.
Mehr anzeigen

409 Mehr lesen

TIMSS 2019. Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich

TIMSS 2019. Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich

Konkret nimmt die fach spezifi sche Unterrichtsqualität Bezug darauf, inwie- fern spezifi sche mathe matische beziehungsweise naturwissenschaftliche Inhalte unter Berück sichtigung wichtiger Merkmale von Unterrichtsqualität, beispiels- weise Strategien der kognitiven Aktivierung, wie das Anregen von Vergleichen, das Anwenden von Wissen in verschiedenen Kontexten oder die geeigne- te Sequenzierung von Inhalten, im jeweiligen Fachunterricht vermittelt werden (Mullis & Martin, 2017). Zusätzlich werden für den naturwissenschaftsbezogenen Sachunterricht in der TIMSS-Rahmenkonzeption fünf elementare wissenschaft- liche Denk- und Arbeitsweisen, sogenannte science practices, aufgelistet (z. B. Beantwortung von Forschungsfragen; Mullis & Martin, 2017). Lernende sol- len im Sachunterricht zentrale Praktiken wissenschaftlicher Untersuchungen so- wie grundlegende Schritte eines Forschungskreislaufes erlernen, beginnend mit der Hypothesengenerierung bis hin zur Dateninterpretation (Mullis & Martin, 2017). Im Unterricht sind diese Denk- und Arbeitsweisen relevant, um beispiels- weise bestehende Ideen der Lernenden zu naturwissenschaftlichen Phänomenen (Präkonzepte) durch Beobachtungen kritisch zu hinterfragen. Im Kontext der Erfassung von Unterrichtsqualität sind Angaben von Lehrkräften zum Einsatz naturwissenschaftlicher Denk- und Arbeitsweisen entsprechend von Interesse, da sie Auskunft darüber geben, inwiefern Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler im Sachunterricht zu wissenschaftlichem Denken und Arbeiten anre- gen (Barzel, Reinhoffer & Schrenk, 2012; Harlen, 2013; Jonen, Möller & Hardy, 2003). Nachfolgend wird berichtet, ob Lehrkräfte Methoden der fachspezifi schen Unterrichtsqualität im Mathematik- beziehungsweise Sachunterricht einsetzen.
Mehr anzeigen

368 Mehr lesen

Innsbruck, ULB Tirol, Cod. 794 : Naturwissenschaftliche Sammelhandschrift

Innsbruck, ULB Tirol, Cod. 794 : Naturwissenschaftliche Sammelhandschrift

Universitäts- und Landesbibliothek Tirol.. Innsbruck, ULB Tirol, Cod[r]

119 Mehr lesen

Actionscan – Zeitlupe, Mikroskopie und Röntgenaufnahme: Der naturwissenschaftliche Blick im Martial-Arts-Film

Actionscan – Zeitlupe, Mikroskopie und Röntgenaufnahme: Der naturwissenschaftliche Blick im Martial-Arts-Film

Der Mar- tial Arts Film wird so zu einer Art visuellem Grenzerlebnis, das den Schlüssel zu einer Welt birgt, in der sich die scheinbar klar voneinander getrennten Pole zwischen subjekti[r]

13 Mehr lesen

Show all 2950 documents...