Nachhaltige Stadt

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Szenarien für eine integrierte Nachhaltigkeitspolitik - am Beispiel: die nachhaltige Stadt 2030: Überblick und Fazit

Szenarien für eine integrierte Nachhaltigkeitspolitik - am Beispiel: die nachhaltige Stadt 2030: Überblick und Fazit

5.2 Szenarien als Methode zur integrierten Analyse nachhaltiger Lösungsräume Rahmenbedingungen und Entwicklungspfade zukünftiger Stadtentwicklung müssen identifiziert, Gestaltungsräume ausgelotet und mögliche Maßnahmen erarbeitet und kalkuliert werden – dafür bieten sich neben stärker quantitativen Methoden wie Progno- sen und Trendextrapolationen auch qualitative Foresight-Instrumente an. Wissen, Erfah- rung und Vorstellungskraft von Wissenschaft, gesellschaftlichen Akteuren und auch Politik und Verwaltung sind hier gefragt, gerade auch im Sinne eines intensiven Aus- tauschs. Umfassende Sachlagen, komplexe Wirkungszusammenhänge und langfristige integrierte Zielvorstellungen – wie sie aufgrund der Vielzahl der Akteure, Umweltprob- leme und Lösungswege in Städten vorzufinden sind – lassen sich allein mit Detailanaly- sen nicht erfassen. Auf Basis positiver und themenübergreifend beschriebener Zu- kunftsbilder können innovative und integrierte Politikmaßnahmen abgeleitet werden. Das Vorhaben „Szenarien für eine integrierte Nachhaltigkeitspolitik am Beispiel: Die nachhaltige Stadt 2030“ ist deshalb mittels der normativen Szenariotechnik der Frage nachgegangen, wie sich Städte bis zum Jahr 2030 wünschenswerter Weise entwickeln könnten. Normative Szenarien werden dann eingesetzt, um mögliche und wünschbare Zukünfte konkret vorstellbar zu machen. Im Zuge eines erzählerischen Durchdenkens (der sogenannten Kontextualisierung) werden die dem Szenario zugrundeliegenden „Vi- sionskeime“ sozial, wirtschaftlich, technologisch, kulturell etc. in einen logischen Zu- sammenhang gebracht und auf Querverbindungen und mögliche (unerwartete) Folgen hin analysiert. Was gewünscht wird, ist immer eine subjektive Gruppenmeinung. Den- noch werden Themen durch eine hochrangige interdisziplinäre und interinstitutionelle Gruppenzusammensetzung umfassend und dem derzeitigen Forschungs- und Erfah- rungsstand gemäß erschlossen und durch gegenseitige Anregung die Blickwinkel auf ein Thema im Szenarioprozess sogar noch erweitert. Die normativen Szenarien bilden dann eine erweiterte Basis für Diskussionen, welche Ziele und Handlungsoptionen die Umweltpolitik hat, um eine nachhaltige Stadt Wirklichkeit werden zu lassen.
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Szenarios für die Nachhaltige Stadt 2030

Szenarios für die Nachhaltige Stadt 2030

In der Projekthauptphase kam ein systematischer, partizipativer Szenario-Prozess zum Einsatz, in dem zunächst normative Szenarios für die Nachhaltige Stadt 2030 erarbeitet wurden, um dann daraus Handlungsoptionen, Strategieelemente und konkrete Vernet- zungsansätze für die integrierte Nachhaltigkeitspolitik abzuleiten und in Richtung ope- rativer Umsetzung und praktischer Kooperation im Umweltressort zu konkretisieren. Für beide parallelen Themenstränge wurde zweimal annähernd das gleiche Prozessde- sign angewandt, aus Ressourcengründen zeitversetzt: Der erste Szenario-Prozess, „Kreislaufstadt“, fand von Februar bis November 2011 und der zweite Szenario- Prozess, „Nachhaltige Wirtschaft in der Stadt“, von September 2011 bis Juni 2012. Zunächst wurde gemeinsam mit den Projektbetreuern in UBA und BMU festgelegt, welche Akteurs- und Stakeholder-Gruppen im Prozess teilnehmen sollten. Anhand die- ser Kriterien wurden dann für die Workshops interdisziplinär gemischte Teilnehmer- gruppen zusammengestellt, die jeweils zu rund 50% aus dem ministeriellen Bereich (inkl. Behörden und Projektträger) und andererseits aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen kamen.
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Szenarien für eine integrierte Nachhaltigkeitspolitik - am Beispiel: die nachhaltige Stadt 2030: Der Szenario-Prozess

Szenarien für eine integrierte Nachhaltigkeitspolitik - am Beispiel: die nachhaltige Stadt 2030: Der Szenario-Prozess

In der Projekthauptphase kam ein systematischer, partizipativer Szenario-Prozess zum Einsatz, in dem zunächst normative Szenarios für die Nachhaltige Stadt 2030 erarbeitet wurden, um dann daraus Handlungsoptionen, Strategieelemente und konkrete Vernet- zungsansätze für die integrierte Nachhaltigkeitspolitik abzuleiten und in Richtung ope- rativer Umsetzung und praktischer Kooperation im Umweltressort zu konkretisieren. Für beide parallelen Themenstränge wurde zweimal annähernd das gleiche Prozessde- sign angewandt, aus Ressourcengründen zeitversetzt: Der erste Szenario-Prozess, „Kreislaufstadt“, fand von Februar bis November 2011 und der zweite Szenario- Prozess, „Nachhaltige Wirtschaft in der Stadt“, von September 2011 bis Juni 2012. Zunächst wurde gemeinsam mit den Projektbetreuern in UBA und BMU festgelegt, welche Akteurs- und Stakeholder-Gruppen im Prozess teilnehmen sollten. Anhand die- ser Kriterien wurden dann für die Workshops interdisziplinär gemischte Teilnehmer- gruppen zusammengestellt, die jeweils zu rund 50% aus dem ministeriellen Bereich (inkl. Behörden und Projektträger) und andererseits aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen kamen.
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Szenarien für eine integrierte Nachhaltigkeitspolitik - am Beispiel: die nachhaltige Stadt 2030: Teilbericht "Nachhaltiges Wirtschaften in der Stadt 2030"

Szenarien für eine integrierte Nachhaltigkeitspolitik - am Beispiel: die nachhaltige Stadt 2030: Teilbericht "Nachhaltiges Wirtschaften in der Stadt 2030"

Heidelberg versteht und nutzt die Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit zugleich als wichtigen Marketingbaustein für die Stadt. Bereits in den 1990er Jahren gab es eine Reihe kleinerer An- sätze des nachhaltigen Wirtschaftens wie z.B. „Frisör und Umwelt“, „Bäcker und Umwelt“, „Farbenfroh und nachhaltig“, Projekte im nachhaltigen Tourismus, Ansätze zu einem Stoff- strommanagement in einem Gewerbegebiet (Pfaffengrund) und seit Ende der 1990er Jahre einen Runden Tisch „Nachhaltiges Wirtschaften“ mit lokalen Akteuren wie der IHK, der Handwerks- kammer, Umweltverbänden und größeren Unternehmen, die bereits Erfahrung im Umweltma- nagement hatten. Aus diesem Runden Tisch entstand u.a. das Netzwerk „Nachhaltiges Wirt- schaften für kleine und mittelständische Unternehmen“. Dieses Netzwerk wurde 2001 als von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) finanziell gefördertes Modellprojekt begonnen. Ziel ist es, vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei der Einführung eines Umweltmana- gementsystems zu unterstützen. So ist eines der bundesweit größten Nachhaltigkeitsnetzwerke von KMU entstanden – mit regelmäßigen Netzwerktreffen, das ein Selbstverständnis als „Elite- netzwerk“ Nachhaltiges Wirtschaften entwickelt hat (Servicestelle Kommunaler Klimaschutz im Difu 2012: 12ff.) Gleichfalls führte Heidelberg bereits in den 1990er Jahren einen breit ange- legten Bürgerbeteiligungsprozess zum Thema „Heidelberg 2015“ durch, in dessen Folge der
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Szenarien für eine integrierte Nachhaltigkeitspolitik - am Beispiel: Die nachhaltige Stadt 2030. Band 3: Teilbericht "Nachhaltiges Wirtschaften in der Stadt 2030".

Szenarien für eine integrierte Nachhaltigkeitspolitik - am Beispiel: Die nachhaltige Stadt 2030. Band 3: Teilbericht "Nachhaltiges Wirtschaften in der Stadt 2030".

Bonn versteht sich als Standort, an dem eine insgesamt nachhaltige Entwicklung weltweit unter- stützt und vorangebracht wird. Dazu wird in Bonn internationales Wissen gebündelt, verknüpft und ausgetauscht. Dies wird verstanden als Gemeinschaftsaufgabe verschiedener Organisatio- nen, vor allem der Vereinten Nationen, aber auch von Unternehmen, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Das Bonn Sustainability Portal bietet beispielsweise Informations- und Ver- netzungsangebote für Bürger. Die Stiftung Bonner Klimabotschafter fördert als Bürgerstiftung Klima-Projekte und gute Ideen zum Thema vor Ort. Immer dazu gehört eine aktive Mitarbeit der Verwaltung, zudem gibt es einen verwaltungsinternen Arbeitskreis Nachhaltigkeit (vgl. Rat für Nachhaltige Entwicklung 2011: 56) Nachhaltiges Wirtschaften ist darin ein Element. Im Themenfeld des nachhaltigen Wirtschaftens wurde beispielsweise ein Projekt zur Umgestaltung einer Industriebrache zum nachhaltigen Unternehmensstandort durchgeführt (Bonner Bogen). Das Quartier zeichnet sich durch eine hohe städtebauliche und ökologische Qualität aus. Es wird von einer Geothermieanlage energetisch versorgt. Ein Bürogebäude (Rheinwerk II) ist nach den Kriterien der DNGB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) als erstes Bürogebäude in Bonn in „silber“ zertifiziert worden. Die Wirtschaftsförderung der Stadt hat das Projekt „Bonner Bogen“ von der Entwicklung des Areals bis hin zu den Ansiedlungen intensiv begleitet. 25 Wie
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Szenarien für eine integrierte Nachhaltigkeitspolitik - am Beispiel: die nachhaltige Stadt 2030: Teilbericht "Kreislaufstadt 2030"

Szenarien für eine integrierte Nachhaltigkeitspolitik - am Beispiel: die nachhaltige Stadt 2030: Teilbericht "Kreislaufstadt 2030"

nannten aquaponischen Polykulturen kombiniert ( ↺ ↺ ↺ ↺ Nahrungsmittel, Abwasser, Abfall). Wie an den Beispielen zu sehen ist, werden verschiedene Potenziale zum Anbau von lokalen Nahrungsmitteln im urbanen Raum genutzt. Dabei wird auch das Potenzial von grundflächen- optimierten Hochhäusern und „vertikalen Gärten“ ausgeschöpft. Auch Flachdächer, Höfe und Blockinnenflächen werden zum größten Teil für Gärten und (Dach-) Gewächshäuser genutzt. Sogar Balkongärten dienen der Produktion von Nahrungsmitteln. Durch die allgegenwärtigen und vielfältigen Gärten wirkt die Stadt sehr grün. Des Weiteren leisten die Gärten einen Beitrag der Klimaanpassung, da z.B. Schattenzonen entstehen ( ↺ ↺ ↺ ↺ Nahrungsmittel, Energie). Viele Gemeinschaftsgärten sind als sogenannte Waldgärten mit einer Mischbewirtschaftung in verschiedenen Höhenschichten angelegt. Zwischen und unter Nuss- und Obstbäumen gibt es Flächen zur Agrarbewirtschaftung, auf denen die Stadtbewohner Gemüse, Obst und Kräuter zur Eigenversorgung produzieren. Die Nutzung von Vegetationsschichten unterschiedlicher Höhe erlaubt eine optimale Licht- und Wassernutzung. Die pflanzlichen Reste (Gartenabfälle) werden kompostiert und in einer nachhaltigen Humuswirtschaft wieder eingebracht. Zudem fallen durch den regionalen Anbau weniger Abfälle an, da etwa beim Einkauf keine Verpackungen notwendig sind ( ↺ ↺ ↺ ↺ Nahrungsmittel, Abfall). Das Waldgartenprinzip, nachdem in verschiedenen Schichten Nahrungsmittel angebaut werden, erlaubt naturnahes Wirtschaften, geringen Pflegeaufwand und hohe Ernteerträge auf kleiner Fläche. Zugleich entsteht Lebensraum für viele Tiere und eine stabilisierende ökologische Vielfalt. Eine andere Vision zur lokalen Versorgung von urbanen Räumen mit Nahrungsmitteln besteht im Aufbau von Agroparks an Stadtrandzonen. In den großflächigen Agroparks ist eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft und artgerechte Haltung von Tieren etabliert. Der Agropark umfasst nicht nur Produktion, Verarbeitung und Handel, sondern auch mittelbar involvierte Branchen wie Forschung und Entwicklung, Ausbildung und schließlich auch den Tourismus ( ↺ ↺ ↺ ↺ Nahrungsmittel, „Faktor
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Wettbewerbsfähige und nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung durch INTERREG

Wettbewerbsfähige und nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung durch INTERREG

Die INTERREG-Aktivitäten sind konzeptionell eingebettet in eine große Bandbreite lokaler und regionaler Initiativen und Projekte für eine energie- und klimabewusste Entwicklung des All­ gäus. Dazu gehören die Aktivitäten des gemeinnützigen Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!), das von Kommunen, Kammern und Energieversorgern getragen wird. Die „eza!“ un­ terstützt seit über zehn Jahren Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von Klima­ schutzkonzepten und bietet Energieberatungen für Unternehmen und Privathaushalte an. So werden aktuell neun Allgäuer Kommunen bei der Zertifizierung für den European Energy A­ ward begleitet. Der grenzüberschreitende Erfahrungsaustausch dieser „Energieeffizienzge­ meinden“ mit anderen Kommunen aus Österreich, der Schweiz und Liechtenstein wird durch das INTERREG A-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein gefördert. Daran beteiligt sich u.a. die Stadt Sonthofen, die aufgrund ihres besonderen Engagements bei der Umsetzung der Alpenkonvention durch eine internationale Jury als „Alpenstadt des Jahres 2005“ ausge­ zeichnet wurde. Seitdem initiiert und beteiligt sich Sonthofen verstärkt an lokalen, regionalen und auch europäischen Projekten wie CO 2 -NeuTrAlp, die verschiedene Aspekte der nachhalti­
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Kunst-Stadt, Stadt-Kunst:

Kunst-Stadt, Stadt-Kunst:

bereitung dieses Wettbewerbes sind daher Anstrengungen – mit großem Erfolg, kann man sagen – unternommen worden, Zeitzeugen und Dokumente zu finden, auszuwerten und die Er- gebnisse in eine konsensfähige Aufgabe ein- fließen zu lassen. Diesen Eindruck vermittelten Vorgespräche und Jurysitzung nachhaltig. Das der Aufgabe innewohnende Streitpotential wurde nicht weggebügelt, doch ein Einvernehmen zugunsten der Sache wurde deutlich. Dies ist nicht selbstverständlich, es zeigt aber, dass Auf- gaben wie diese, die auf eine öffentliche in- formelle Wirkung abzielen, durch gründliche Recherche und intensiven Dialog vorbereitet und begleitet werden müssen. Die künstlerische Her- ausforderung besteht dann darin, den künstleri- schen Eigenwert nicht zurückzustellen, sondern eine Brücke zwischen Wahrnehmung und Ver- ständigung zu gestalten, die gleichzeitig Erzähl- wert zur Verfügung stellt und visuell bereichert. Der europäischen Kulturgeschichte ist es nicht fremd, „Stadt“ als ein Museum zu begrei- fen, unseren Daseinsraum als ein Territorium, vollgestellt mit stummen Zeitzeugen und durch- webt von Spuren. Heute wissen wir, dass der Repräsentanz von Gebäuden sowie der sichtba- ren Transformation des Raumes ein Erzählwert innewohnt, der nur fragmentarisch unser kultur- historisches Interesse bedienen kann. Anderer- seits ist der Verlauf von Ereignissen in und um ein Gebäude wenn überhaupt, dann nur teilweise in das bauliche Gefüge eingeschrieben. So ist zum Beispiel die Dramaturgie und politische Wir- kung der Berliner Afrikakonferenz (1884/85) dem damaligen Tagungsort Schloss Glienicke nicht zu entnehmen. Hier hat die klassische Denkmalpflege mit ihrer Orientierung auf das idealisierte Original oft kaum überwindbare Schwierigkeiten im Umgang mit den Spuren der Zeitverläufe. Die notwendige Fantasie, um histo- rische Ereignisse zu durchdenken oder vielleicht sogar nachzuempfinden, braucht Stimulanz durch sinnliche Wahrnehmung. Fakten alleine reichen meist nicht aus.
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Schönste Stadt - Erfolgreichste Stadt - Lebendigste Stadt

Schönste Stadt - Erfolgreichste Stadt - Lebendigste Stadt

Am Beispiel Hongkongs wird noch einmal deutlich, wie sich das Verständnis von Macht bzw. Netz- werkzentralität des GaWC von dem Aldersons und Beckfields unterscheidet. Unter den untersuchten 100 Dienstleistungsunternehmen hat keines seinen Sitz in Hongkong, dennoch erreicht die Stadt den dritthöchsten Wert der globalen Konnektivität. Hongkong ist damit trotz seines Mangels an Headquar- tern ein strategisch bedeutsamer Standort, was sich auch in der Rolle der Stadt als regionales Kom- mandozentrum niederschlägt. So ist es auch zu erklären, dass Hongkong sowohl zur zweiten von vier Kategorien der „Dominanten Städte“, als auch zur zweiten Klasse der „Subordinierten Städte“ zählt. In Hongkong werden zahlreiche Kommandos empfangen, aber es werden auch gleichzeitig ungefähr dreimal so viele Kommandos gesendet. Diese strategische Bedeutung von Städten ohne Headquarter- funktion ist eine Dimension von Netzwerkzentralität, die mit Aldersons und Beckfields Ansatz nicht ab- zubilden ist. Dies zeigt sich insbesondere in der irreführenden Interpretation der Städte mit hohen Werten für indegree centrality als prestigereiche Städte. In dieser Vorstellung hätte Hongkong nur ei- nen hohen „Adresswert“, jedoch keine strategische Bedeutung. Die Analysen des GaWC zeigen da- gegen, dass neben Hongkong auch Madrid, Brüssel, Mailand, Singapur, Jakarta, Taipei und Tokio ei- ne strategisch bedeutsame Doppelrolle aus Dominanz und Subordination spielen. Diese Differenziert- heit des Netzwerks der world cities, die Verschränkung globaler und regionaler Integration und die Verschiedenheit der Rollen, die die Städte für das Netzwerk spielen, sind die zentralen Ergebnisse der GaWC-Forschung. Die Anlage des Datensatzes ermöglicht dabei weiterführende Analysen, die z.B. die Verflechtungsprofile einzelner Städte oder sektorale Strukturen auch über die bislang gewählten Branchen hinaus untersuchen können, wie dies bereits in Krätkes (2002) Analysen der Vernetzung von Medienunternehmen und Taylors (2003) Untersuchungen von NGOs geschehen ist.
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Die europäische Stadt - Stadt in Europa

Die europäische Stadt - Stadt in Europa

Weitgehend unbeachtet von all denen, die über Smart City und die digitale Revolution nachdenken, hat sich ein Wandel voll- zogen, welcher die Städte buchstäblich im Mark trifft. Wurden kommunale Zuschüsse für eine Breitbandverkabelung noch vor Jahresfrist als unzulässige Beihilfe eingestuft, mahnt nun der zuständige Kommissar der Europäischen Kommission die Städ- te, im Rahmen ihrer Daseinsvorsorge in ein flächendeckendes schnelles Internet zu investieren. So schnell kann das gehen. Nach deutschem Recht sind dies öffentliche Dienstleistungen, auf die der Bürger lebensnotwendig angewiesen ist. Das euro- päische Recht nimmt sie als „Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse“ teilweise von den Wettbewerbsre- geln aus. Die staatliche Daseinsvorsorge mit Post, Bahn und Telefon wurde liberalisiert, während die klassischen Bereiche Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft einen Kernbestand der kommunalen Selbstverwaltung bilden, in den größeren Städten ergänzt durch öffentlichen Personen- nahverkehr. Die Renaissance der Stadtwerke in der Gas- und Elektrizitätsversorgung seit der Energiewende wird hingegen von den Hütern des Wettbewerbs mehr als kritisch begleitet. Die Smart City war bis vor kurzem ein eher visionäres Hand- lungsfeld für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung. Die Stadtforschung richtete sich vor allem an Großstädte wie auch das vom Bundforschungsministerium geförderte Fraunhofer- Projekt „Morgenstadt“. Seit die Bedeutung des schnellen Da- tentransfers ins öffentliche Bewusstsein rückt, wird das Versa- gen des kommerziellen Marktes erkannt und der Ruf nach dem kommunalen Steuerzahler laut. Keine Stadt und keine Gemein- de kann es sich leisten, das Thema zu ignorieren. Versäumt der ländliche Raum die Digitalisierung, fehlt den dort ansässigen Produktionsbetrieben die lebensnotwendige Infrastruktur mit unabsehbaren Folgen für die gesamte Wirtschaft.
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Der Übergang zur Elternschaft : Eine nachhaltige Krise oder eine lebensbereichernde Chance? Betrachtung und Bedeutung eines angeblich unterschätzten Lebensereignisses und präventive Angebote in Stadt und Landkreis Würzburg

Der Übergang zur Elternschaft : Eine nachhaltige Krise oder eine lebensbereichernde Chance? Betrachtung und Bedeutung eines angeblich unterschätzten Lebensereignisses und präventive Angebote in Stadt und Landkreis Würzburg

51 Willkommens-Paket 6.1.1 Das Willkommens-Paket der Stadt Würzburg umfasst neben einem persönlichen Brief des Oberbürgermeisters die Adressen und Telefonnummern möglicher Ansprechpartner bei familiären Fragen, sowie Telefonnummern der verschiedenen Notdienste, Flyer von verschiedenen Angeboten (u.a. Kinderbetreuung) und Informationsmaterial (u.a. über die Bedeutsamkeit von Rauchmelder, Wirksamkeit von Bilderbüchern und Information über Familienstützpunkte). Ebenfalls erhalten junge Eltern einen Überblick über wichtige behördliche Angelegenheit und die medizinisch wichtigen U- Untersuchungen für das Kind. Die Mappe verweist auch auf wichtige Informationsangebote im Internet und bietet eine Übersicht mit den entsprechenden Internetadressen. Ebenfalls enthalten ist auch ein Flyer, der auf den YouTube-Kanal „Signale des Babys“ 8 verweist und ein Glückwunschschreiben sowie Babysöckchen für das Neugeborene von der Sparkasse Mainfranken Würzburg. Den Eltern wird die Mappe bei der Aushändigung der Geburtsurkunde auf dem Standesamt überreicht (vgl. Stadt Würzburg).
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Nachhaltige Zukunftsmärkte am Beispiel Holz : Methoden und Werkzeuge für eine nachhaltige Markterschließung

Nachhaltige Zukunftsmärkte am Beispiel Holz : Methoden und Werkzeuge für eine nachhaltige Markterschließung

Neben der Herausforderung, Zukunftsmärkte orientiert an den Nachhaltigkeitszielen zu erschließen, sind nachhaltige Lö- sungen für die sich verschärfende Nutzungskonkurrenz um den Rohstoff Holz zu finden (Behrendt/Rupp 2006). Eine wichtige Rolle spielt dafür erstens eine an den Nachhaltigkeitszielen orientierte verstärkte Nutzung der zuwachsenden Holzmassen. Die nachhaltige Holzmobilisierung bisher wirtschaftlich unge- nutzter Holzvorräte ist vor allem im Bereich privater Kleinwäl- der nach wie vor eine Herkulesaufgabe, die nur von Politik, Forst- und Holzwirtschaft gemeinsam etwa über Holzcluster ge- meistert werden kann (Mrosek/Schulte 2004; Holz Cluster Niederösterreich 2004).
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Nachhaltige Blockchains

Nachhaltige Blockchains

Schneller als andere Technologien haben sich Block- chain-basierte Systeme in den Wirtschaftsprozess eingegliedert. Der Schutz der Privatsphäre bei öffentlichen Blockchain-Syste- men stellt neue Herausforderungen an den kryptografischen Schutz der Teilnehmenden. Ein Design basierend auf krypto- grafischem Halbwissen führt schnell zu einer Entdemokrati- sierung der grundlegenden Prozesse und einem starken Zu- wachs des Energieverbrauches. Die Nutzung von regenerativen Energiequellen und die Möglichkeit, Vertrauenssysteme ohne staatliches Mitwirken zu erstellen, bietet schon aktuell interes- sante Perspektiven für nachhaltige Entwicklungen. Die kryp- tografische Forschung bietet darüber hinaus eine Reihe von Ideen, nachhaltigere Blockchain-Systeme zu entwickeln. Hilf- reich wäre in jedem Falle ein stärker fächerübergreifender Di- alog über Techniken zur Unterstützung Digitaler Souveränität (Weis 2016, Weis et al. 2017).
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Nachhaltige Chemie

Nachhaltige Chemie

Die „Agenda 21“ ruft die Regierungen auf, nationale Strategien für eine nachhaltige zukunftsverträg- liche Entwicklung zu erarbeiten, und zwar unter weitgehender Beteiligung von Nichtregierungs- Organisationen und Öffentlichkeit. Sie überträgt den größten Teil der Verantwortung für die erforderlichen Änderungen auf die Regierungen, hält aber gleichzeitig fest, dass Partnerschaften mit internationalen Organisationen, mit nationalen, regionalen und lokalen Behörden sowie mit Nichtregierungs- Organisationen, der Wirtschaft und Bürgergruppen unerlässlich sind. Wirtschaftliche Instabilitäten wie Arbeitslosigkeit oder Geldentwertung müssen dabei vermieden werden. Umweltpolitik tut deshalb gut daran, aus Sicht der Nachhaltigkeit die Ziele der Beschäftigungs- und Geldstabilisierung sowie das Wachstum zu berücksichtigen.
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Nachhaltige Familienpolitik

Nachhaltige Familienpolitik

Nun ließe sich natürlich auch die These vertreten, dass solche Präferenzen, wenn sie in der Familien- politik berücksichtigt werden, zwar den unterschiedlichen Lebensvorstellungen von Fr[r]

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Nachhaltige Wärmeversorgung

Nachhaltige Wärmeversorgung

Vorrangig geht es darum, durch kompakte, verdichtete Bau- und Siedlungsformen (hohe Nutzerdichten) auf eine effiziente Nah- und Fernwärmeversorgung hinzuwir- ken. Das fortschreitende Siedlungsflächenwachstum und die Zersiedelung des Stadt- umlandes sind mit diesem Ziel jedoch nicht vereinbar und haben negative Folgen: Die Effizienz der Energieverteilung wird sich deutlich verschlechtern, weil installierte Leitungen für Nah- und Fernwärme in Relation zur Zahl der zu versorgenden Haus- halte länger werden. Dies führt zu höheren Preisen für Nah- und Fernwärme. 73 Gehen darüber hinaus durch Zersiedelung fruchtbare Böden verloren, so verringert sich die – auch für den Anbau nachwachsender Rohstoffe – nutzbare Fläche. Dies wirkt auf den Anteil erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch nachteilig. Das Effizienzproblem verschärft sich wegen der rückläufigen Bevölkerungszahl in ganz Deutschland, vor allem aber in einzelnen Städten und Regionen: 74
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Nachhaltige Industriepolitik

Nachhaltige Industriepolitik

In diesem Sinne wird SIMON als ein integraler Teil des Folgeprozesses zur Kommunikation der Strategie Europa 2020 empfohlen. Das Monitoring-Konzept ist ein notwendiger erster Schritt, um auf europäischer Ebene eine politische Debatte darüber in Gang zu bringen, wie die Governance-Systeme so orchestriert werden können, dass sie nachhaltige industrielle Strategien fördern; es könnte für eine systematischere und einheitlichere Entwicklung horizontaler Politikan- sätze zur Lenkung der Grünen Industriellen Revolution sorgen. Die Politikko- ordination ist von entscheidender Bedeutung für die Nachhaltige Industriepo- litik wie auch für Nachhaltigkeitsstrategien im Allgemeinen. Insofern halten wir es einerseits für dringend erforderlich, die bestehenden horizontalen Ansätze daraufhin zu untersuchen, inwieweit sie die übergreifenden Umweltziele unter- stützen. Andererseits ist es ebenso wichtig festzustellen, welche Art Politikan- sätze kontraproduktiv für die Nachhaltigkeitsziele sein könnten. Laut der weit gefassten Definition von Industriepolitik wie in Kapitel 2.1 beschrieben, sollte diese Untersuchung in der Entwicklung und Analyse horizontaler Maßnahmepa- kete möglichst umfassend sein. Eine der größten Herausforderungen wird darin bestehen, mit Hilfe des richtigen Maßnahmemixes die notwendige Dynamik für
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Kunst-Stadt, Stadt-Kunst:

Kunst-Stadt, Stadt-Kunst:

Architektur und Bildende Kunst teilten häufig das Schicksal, politischen Strukturen unterworfen zu sein oder Maßnahmen der Herrschenden »reformatorisch kompensieren« zu müssen. Dies verdeutlicht Ernst in seinen interkulturellen Vergleichen, die den eurozen- trischen Blick weit hinter sich lassen und den zwei- ten Teil des Buches, Wirklichkeiten und Entdeckungen, bestimmen, in dem Erfahrungen und Projekte rund um den Globus verhandelt werden: Brasilien, Iran, Gambia, Berlin, Surabaya. Ernst bestreitet, dass in- nerstädtische Strukturen sich gemäß einer vorherr- schenden internationalen Tendenz entwickeln, und plädiert für eine differenzierte Wahrnehmung. Seine ethnosoziologische Analyse betrachtet den guten eu- ropäischen Plattenbau mit der gleichen Wachsamkeit wie das Quartier Pandegiling in Surabaya. Beide wer- den materialistisch aus ihrer Geschichte, den Produk- tions- und Lebensbedingungen erklärt und auf neue Möglichkeitsräume abgetastet. Es werden diverse räumliche Überlebensstrategien in der brasilianischen Stadt Salvador erzählt, denen allerdings eine gewisse Melancholie anhaftet, da mittlerweile zumindest zwei von ihnen – die Kneipe im Flur von Florisvaldo und die Süßigkeitenverkaufsstelle von Ana-Maria – nicht mehr existieren. Gleichwohl künden diese Beispiele von der Umwandlung halböffentlicher in öffentliche Räume, auch wenn sie nur Zwischenräume waren. Die Beispiele über die Aneignung des Stadtraums gehören zu den stärksten Teilen des Buches.
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Kunst-Stadt, Stadt-Kunst:

Kunst-Stadt, Stadt-Kunst:

Anlässlich der Präsentation der Ausstellung in Berlin fand in der Reihe „Künstlerreden“ des Hamburger Bahnhofs am 10. November 2001 ein Symposium statt, das die Begriffe „Situation“ und „Kontext“ ins Zentrum der Diskussion stellte, um nach ihrer Relevanz für die Kunstproduktion der 90er Jahre in Berlin zu fragen. Nach einem Vortrag des Bamberger Künstlerphilosophen Hubert Sowa zum Situationsbegriff in der Phäno- menologie und in der Hermeneutik referierte Roberto Ohrt aus Hamburg über die Methode der „Konstruktion von Situationen“ bei den Situatio- nisten. Stella Rollig aus Wien blickte in ihrem Vortrag zurück auf die Kontextkunst der 90er Jahre und reflektierte ihren politischen und gesellschaftlichen Kontext. Vor dem Hintergrund der verschiedenen Verwendungen des Situations- bzw. des Kontextbegriffs in Philosophie und Kunst des 20. Jahrhunderts stand im Anschluß an die Vorträge die Frage im Raum, inwiefern diese Begriffe mit der Arbeit von unabhängigen Projekten in Berlin in Verbindung gebracht wer- den können, die in spezifischen räumlichen Situationen oder in bestimmten Kontexten arbei- ten bzw. gearbeitet haben. Claudia Wahjudi moderierte das Gespräch, an dem Pit Schulz (Botschaft e. V.), Ulrike Kremeier (plattform), Tim Edler (kunst und technik e. V.), Rüdiger Lan- ge (PAVILLON, loop – raum für aktuelle kunst) und Inke Arns (mirko e.V.) teilnahmen. Es erwies sich als schwierig, die heterogenen Projekte mit den in der Kunstgeschichte der vergangenen 50 Jahre zu verschiedenen Zeitpunkten aufgetauch- ten Begriffen „Situation“ und „Kontext“ in Ver- bindung zu bringen. Anders als im Falle von Künstlerprojekten der 80er Jahre wie Büro Ber- lin, Giannozzo oder Sredzkistraße 64, die explizit mit Begriffen wie „Situation“ oder „Soziale Pla- stik“ gearbeitet und diese reflektiert haben, stand für die interdisziplinär ausgerichteten und über den Kunstkontext hinausreichenden Projek- te der 90er Jahre wie Botschaft e.V., convex.tv oder mikro e.V. die Verbindung zu Diskursen der bildenden Kunst nicht im Vordergrund. Für Aus- stellungsinitiativen wie o zwei, SOMA oder PAVILLON hingegen, die in spezifischen stadt- räumlichen Umgebungen agiert haben, bieten die diskutierten Begriffe die Möglichkeit, über Verbindungslinien innerhalb der künstlerischen Produktion „vor Ort“ in den 90er Jahren nachzu- denken. Dass sich die Situation der unabhängi- gen Projekte in Berlin mit der abgeschlossenen Renovierung großer Areale im Stadtzentrum Ende der 90er Jahre entscheidend verändert hat, darü- ber waren sich die Gesprächsteilnehmer schließ- lich einig.
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Kunst-Stadt, Stadt-Kunst:

Kunst-Stadt, Stadt-Kunst:

Karina Raeck, 1989-91: Das Mahnmal „Andartis“, das die deutsche Künstlerin auf einer einsamen Hochebene zur Erinne- rung an den Widerstand der Kreter gegen die deutschen Besatzer schuf, scheint auf den ersten Blick nicht in unseren engeren thematischen Kontext zu passen, zumal es sich um ein groß dimensioniertes Land Art Projekt handelt, ein 32 Meter langes skulp- turales Objekt, zusammengesetzt aus den Steinen der Hochebene, die die Partisanen damals dort verteilt hatten, um das Lan- den der deutschen Flugzeuge zu erschwe- ren. Es hat, in Anspielung auf griechische Mythen, die Form einer abstrahierten, liegenden Figur mit einem Flügel, und es kam mit breiter Unterstützung der Anwoh- ner von Anogia zustande, jener Stadt, die deutsche Soldaten 1944 in einem Massa- ker niedergebrannt hatten. Karina Raecks Denkmal wurde von den Bürgern Kretas ausdrücklich als Zeichen griechisch-deut- scher Versöhnung angesehen. Ich erwähne dieses Projekt hier, um auf die europäische Dimension von Widerständigkeit gegen das NS-Regime hinzuweisen. Gegenwärtig wird die Suche nach Gemeinsamkeiten und Parallelen in den Erinnerungskulturen der verschiedenen Nationen besonders intensiv betrieben. Dabei können jedoch die Kriegs- ziele Deutschlands, die ja auch Georg Elser zu seinem Anschlag motiviert hatten, und die vernichtende „Rassen“- und Lebens- raum-Politik der Nationalsozialisten nicht außer acht gelassen werden. Auch für die Teilnehmer des Elser-Kunstwettbewerbs öffnet sich hier ein weites Themenfeld; es könnte dazu beitragen, die Spezifik des Wi- derstandes und der Erinnerungskultur in Deutschland zu verstehen.
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