nachhaltige Mobilität

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Nachhaltige Mobilität in der Schule. Beratungsleitfaden für allgemeinbildende Schulen.

Nachhaltige Mobilität in der Schule. Beratungsleitfaden für allgemeinbildende Schulen.

Handlungsorientierung setzt an der Alltagserfahrung von Schülerinnen und Schülern an und bildet einen Gegensatz zum traditionellen fachorientierten Unterricht, bei dem die theore- tische Wissensvermittlung dominiert. Der handlungsorientierte Ansatz zielt auf Lernen durch Praxis ab und hält sich weniger an feste Stundenrahmen, sondern nutzt Konzepte des offenen Unterrichts. Außerdem ist die Rolle des Lehrers nicht mehr nur die des Lehrenden, sondern auch die des Lernenden und Partners der Schüler. Er sollte die Gruppe moderieren und nicht dominieren. Handlungsorientierter Unterricht kann aber den traditionellen Unterricht nicht vollständig ablösen. Lehrvorträge und fragend entwickelndes Lehrer-Schüler- Gespräch können sich als Elemente sinnvoll einfügen. Übertragen auf die Nachhaltige Mobilität als Bildungsziel be- deutet dies: Eine Konzentration auf die Wissensvermittlung
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Straßenverkehrssicherheit als wichtige Voraussetzung für nachhaltige Mobilität

Straßenverkehrssicherheit als wichtige Voraussetzung für nachhaltige Mobilität

Es konnten viele Maßnahmen implementiert werden, die Auswirkungen auf einen großen Teil der Verkehrsteilnehmer hatten. Hauptzielgruppe der Maßnahmen waren häufi g die motorisierten Verkehrsteilnehmer. Durch erfolgreiche Verkehrssicherheitsmaßnahmen, wie zum Beispiel die Einführung der Helmpfl icht für motorisierte Zweiradfahrer, die Gurt- pfl icht für Nutzer von Kraftfahrzeugen oder die Entwicklung des ESP für Kraftfahrzeuge, wurden Sicherheitsrisiken reduziert oder beseitigt, die den größten Anteil am Verkehrsun- fallgeschehen innehaben. Die Verkehrssicherheit in der bedeutenden Zielgruppe der jungen Fahrer wurde unter anderem durch das begleitete Fahren mit 17 und das Alkoholverbot für Fahranfänger erfolgreich verbessert. Ohne diese und weitere wichtige Maßnahmen hätte der aktuelle Stand der Verkehrssicherheit in Deutschland nicht erreicht werden können. Für die Zukunft gilt es nach wie vor, detaillierte Verkehrssicherheitsmaßnahmen in einzel- nen Segmenten gezielt zu entwickeln und ihre Wirksamkeit zu überprüfen. Die Verkehrs- sicherheitsarbeit muss sich weiterhin der Aufgabe stellen, auf lange Sicht einen sicheren Verkehr zu gewährleisten und damit eine Basis für nachhaltige Mobilität zu bilden. Hierzu müssen einerseits die bekannten Themenfelder in ihrer Entwicklung kontinuier- lich beobachtet werden, um die Nachhaltigkeit auch in Zukunft zu gewährleisten. Auf der anderen Seite müssen neue Herausforderungen erkannt und aktiv angegangen wer- den. Als Beispiel einer zukünftigen Herausforderung für die Verkehrssicherheitsarbeit sei hier der demografi sche Wandel genannt. Der wachsende Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung ist sowohl hinsichtlich ihrer Unfallbeteiligung als auch ihrer Unfall- verursachung relevant. Ältere Menschen haben zudem bei Unfallverletzungen ein höheres Risiko, schwere Verletzungen zu erleiden, als jüngere Menschen. Gleichzeitig kann es mit fortschreitendem Alter häufi ger zu alters- und krankheitsbedingten verkehrssicherheitsre- levanten Leistungseinbußen kommen. Allein aufgrund der ansteigenden Bevölkerungs- zahl der Älteren in Kombination mit ihrer zunehmenden und sich verändernden Mobilität waren die Rückgänge der Unfall- und Getötetenzahlen dieser Altersgruppe in der jüngsten Vergangenheit vergleichsweise gering. Damit die Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung und der gleichzeitige Wandel der Mobilität von Senioren zukünftig nicht zu einem Faktor werden, der die Nachhaltigkeit des Straßenverkehrs negativ beeinfl usst, muss es ein zentrales gesellschaftliches Anliegen sein, die richtigen Maßnahmen zu tref- fen, um die Mobilität bis ins Alter bei gleichzeitiger Gewährleistung der Sicherheit zu erhalten.
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Nachhaltige Mobilität durch soziale Innovationen!? Verkehrsprobleme und alternative Ansätze zu ihrer Lösung

Nachhaltige Mobilität durch soziale Innovationen!? Verkehrsprobleme und alternative Ansätze zu ihrer Lösung

Diese besorgniserregende Ausgangssituation ist der Hauptgrund, warum die deutsche UNE- SCO-Kommission nachhaltige Mobilität als Leitthema der UN-Dekade für nachhaltige Entwick- lung im nun beginnenden Jahr 2013 gewählt hat. Dabei geht es explizit um die Frage, wie zu- künftige Mobilität ausgestaltet wird. Dass diese mit effizientem Energieverbrauch und einem Wandel in unserem Verkehrsverhalten hin zu weniger Verkehrsaufkommen einhergehen muss, ist hinlänglich bekannt. Mobilitäts- und Verkehrsinitiativen, in denen soziale Innovationen entwickelt und angewendet werden, bilden einen wichtigen Baustein um unser Mobilitätsver- halten nachhaltig zu verändern. Schließlich beinhalten viele von ihnen konkrete Ansätze und Strategien, durch die Autoverkehr vermieden wird. Soziale Innovationen werden hier verstan- den als neue Ideen (Produkte, Dienstleistungen, Modelle), die soziale Bedürfnisse adressieren und neue soziale Beziehungen oder Zusammenarbeit hervorrufen. Mit anderen Worten sind sie Innovationen, die gut für die Gesellschaft sind und die gesellschaftliche Handlungsfähigkeit fördern (Murray, Caulier-Grice, Mulgan 2010, Seite 3, eigene Übersetzung). Soziale Innovatio- nen erzielen eine breiter angelegte Wirkungskraft, wenn sie Verhaltensänderungen im gesell- schaftlichen Handeln hervorrufen. Im Kontext des sich gegenwärtig abzeichnenden Trends, dass Automobilität für junge Erwachsene an Bedeutung verliert, könnte ihr Potenzial daher noch deutlich verstärkt werden.
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Institut für Entsorgung und Umwelttechnik: Nachhaltige Mobilität in der Schule

Institut für Entsorgung und Umwelttechnik: Nachhaltige Mobilität in der Schule

Nachhaltige Mobilität in der Schule ist nicht gleichbedeutend mit der sofortigen Umwidmung von Lehrerparkplätzen in Fahrradabstellanlagen und dem Zwang, ab sofort mit öffent- lichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß zur Schule zu kommen. Schuldzuweisungen und moralische Appelle sollten bei der Reflexion über das eigene Mobilitätsverhalten zurück gestellt werden, was natürlich auch in der Diskussion mit Schülern und deren Eltern zu beachten ist. Wichtig ist das unvoreingenom- mene und ergebnisoffene Überdenken der meist lebenslang eingeübten Mobilitätsmuster. Am Ende kann durchaus auch das Kollegium einer ökologisch ausgerichteten Schule zum Schluss kommen, dass das Auto ein unverzichtbarer Bestandteil des Alltags ist und einen Platz im Mobilitätsmix der Schule bekommt.
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Mensch - Stadt - Verkehr - Umwelt. Qualitätsziele und Indikatoren für eine nachhaltige Mobilität. Anwenderleitfaden

Mensch - Stadt - Verkehr - Umwelt. Qualitätsziele und Indikatoren für eine nachhaltige Mobilität. Anwenderleitfaden

3 Inhaltliche Vorarbeiten und eine laufende fachliche Unterstützung des Prozes- ses durch die mit Verkehr, Stadtentwicklung und Umwelt befassten Verwal- tungsressorts sind unbedingt erforderlich und erleichtern Lokale Agenda 21- Arbeitsgruppen den Zugang zum komplexen Thema Nachhaltige Mobilität. Eine grundlegende Forderung der Lokale Agenda 21-Arbeitsgruppen bestand darin, dass die Verwaltung bei ihren Projektarbeiten eine unterstützende Rolle übernimmt und kontinuierlich mitwirkt bzw. als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Dies betrifft insbesondere die Aufbereitung von Indikatoren, die Bereitstellung notwendiger Daten, Plangrundlagen und weitergehender Informationen sowie die Vermittlung und Siche- rung der erforderlichen fachlichen Kenntnisse.
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Auf dem Weg in die nachhaltige Mobilität: öffentlicher Verkehr im Biosphärenpark "Salzburger Lungau/Kärntner Nockberge" / vorgelegt von Georg Macheiner

Auf dem Weg in die nachhaltige Mobilität: öffentlicher Verkehr im Biosphärenpark "Salzburger Lungau/Kärntner Nockberge" / vorgelegt von Georg Macheiner

Einem Bericht des ORF (2013) aus dem November 2013 folgend, wird die Murtalbahn mit dem EU-Projekt „Die Zukunft der Murtalbahn zwischen Biosphäre und Energiemodellregion“ (RVL & Holzwelt Murau, 2013) modernisiert. Damit sind sowohl der Abschied von fossilen Brennstoffen als auch eine Erhöhung der Energieeffizienz möglich. Folglich konnte eine Verdichtung des Angebotes erreicht werden und die Murtalbahn verkehrt im 1 Stunden Takt. Weiter wurde die stillgelegte Strecke von Tamsweg nach Mauterndorf wieder reaktiviert. Damit durchmisst sie einen größeren Teil des BP und führt nun direkt bis nach Mauterndorf. Ferner wurden zusätzliche Gleise in das nahe gelegene Skigebiet Großeck verlegt um den Skifahrern im Winter sowie den Wanderern im Sommer eine bequeme An- und Abreise per Bahn zu ermöglichen. Die Murtalbahn ist Ausdruck der starken Achse des ÖPV, welche in den Experteninterviews von allen Seiten gefordert wurde. Sie dient nunmehr als Zubringer zu den ÖBB in Unzmarkt und bedient die größeren Orte Tamsweg, Mariapfarr und Mauterndorf. An den Bahnhöfen der Murtalbahn wurden weitere Schritte zur sanften Mobilität gesetzt. Dazu zählen etwa Verleih-Stationen und Abstellplätze für Fahrräder und Autos sowie E- Tankstellen für E-Bikes und E-Autos. Diese Maßnahmen tragen dazu bei die letzten Kilometer ebenfalls bewältigen zu können.
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„Nachhaltige Mobilität für den ländlichen Raum (Innviertel) durch umfassende Verkehrskonzepte unter Berücksichtigung des demographischen Wandels.“ / eingereicht von: Franz Josef Augustin

„Nachhaltige Mobilität für den ländlichen Raum (Innviertel) durch umfassende Verkehrskonzepte unter Berücksichtigung des demographischen Wandels.“ / eingereicht von: Franz Josef Augustin

Ich habe durch diese Diplomarbeit einen Einblick in die umfassende Thematik der Mobilität und insbesondere der Neugestaltung von Verkehrskonzepten erhalten. Mich hat aber auch die Vielzahl von privaten und öffentlichen Initiativen beeindruckt und es hat sich in mir eine Hochachtung für all jene Personen entwickelt, die sich ehrenamtlich oder von Berufswegen mit diesem Thema beschäftigen und bemüht sind, die Herausforderungen nach ihrem besten Wissen und ihren Kenntnissen, aber auch Ressourcen und Autorisierungen zu meistern. Es liegt mir fern, bisher geleistete Arbeit zu kritisieren, und das Thema ist in seiner Auswirkung auf das Lebensumfeld der betroffenen Region zu weitreichend, um nicht alles daranzusetzen, um hier die bestmögliche Lösung für ein nachhaltiges Verkehrskonzept in der Region Innviertel zu erlangen und dabei auch die jüngsten Entwicklungen (z. B. alternative
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Nachhaltige Mobilität für chinesische Megastädte von
morgen – Vision oder Wirklichkeit?

Nachhaltige Mobilität für chinesische Megastädte von morgen – Vision oder Wirklichkeit?

Two iconic S&T evaluations in China in recent years are the Midterm Evaluation of the National Medium- and Long-Term Science and Technology Development Plan (MLP) and the Internati[r]

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Energie, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität: warum Deutschland ein Energieministerium braucht

Energie, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität: warum Deutschland ein Energieministerium braucht

von Claudia Kemfert Zusammenfassung: Die Energieversorgung muss klimaschonend, sicher, aber auch bezahlbar sein. Fossile Energien allen voran Öl und später auch Gas werden knapper und teurer. Die fossile Ressource Kohle steht uns zwar noch sehr lange zur Verfügung, die Verbrennung verursacht jedoch klimage- fährliche Treibhausgase. Wenn wir Klimaschutz wirklich ernst nehmen, muss das Energie- und Mo- bilitätssystem umgebaut werden: Die Kohletechnologie muss umweltschonend werden, die erneu- erbaren Energien müssen ausgebaut werden, wir müssen viel mehr Energie einsparen und verstärkt Wärme und Stromproduktion gleichzeitig produzieren und nutzen sowie klimaschonende Antriebs- stoffe und -techniken einsetzen. Es ist ein langer Weg zu gehen, den wir heute beginnen müssen. Wichtig ist, dass die Politik die Weichen hin zu einer energieeffi zienten, nachhaltigen und klimascho- nenden Wirtschaftswelt ebnet. Die erneuerbaren Energien müssen weiterhin gefördert werden, es sollten fi nanzielle Anreize zum Energiesparen geschaffen werden. Insbesondere im Gebäudebereich liegen ungeahnte Energieeinsparpotentiale. Durch gezielte fi nanzielle Förderung, Steuererspar- nisse und verbesserte Möglichkeiten der Kostenüberwälzung für Immobilienbesitzer können hier die richtigen Signale gesetzt werden. Auch im Bereich Mobilität gibt es viel zu verbessern: Schie- nenverkehr und ÖPNV müssen stärker unterstützt werden, der Flugverkehr in den Emissionshan- del aufgenommen werden, und die deutsche Autobranche muss zukunftsfähig gemacht werden.
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Forum Raumentwicklung: Nachhaltige Mobilität: vom Zauberwort zur Umsetzung : externe Kosten und Nutzen des Verkehrs ; Vision für den öffentlichen Verkehr

Forum Raumentwicklung: Nachhaltige Mobilität: vom Zauberwort zur Umsetzung : externe Kosten und Nutzen des Verkehrs ; Vision für den öffentlichen Verkehr

1998 erklärte sich die Schweiz zum «Veloland» – und das mit grossem Erfolg. Die positiven Erfahrungen sollen jetzt genutzt und mit dem Ziel weiterentwickelt werden, die Schweiz mit nachhaltigen Angeboten der kombinierten Mobilität weltweit als Leader zu positionieren. «SchweizMobil» will dazu einen Meilenstein setzen. Vorgesehen ist, in einem ersten Schritt das Modul «Human Powered Mobility (HPM)/ ÖV/MobilCenters» zu realisieren. Es umfasst Routen und Routen-Highlights für Wanderer, Velowanderer, Mountainbiker, Skater und Paddler, die an Schnittstellen zum öffentlichen und privaten Verkehr, den so genannten Mo- bilCenters (in der Regel grössere Bahnhöfe), optimal miteinander verknüpft werden. Die MobilCenters sollen dabei zum Nutzen aller Benutzerinnen und Benutzer (Alltag, Freizeit, Tourismus) qualitativ aufgewertet werden. Die- ses Kernmodul von «SchweizMobil» lässt sich nur in einer Public-Private-Partnership von Kantonen, verschiedenen Bundesstellen und privaten Interessenten erfolgreich umsetzen. Mit der Führung und Koordination der Arbei- ten soll die Stiftung Veloland Schweiz betraut werden. Die neuen «SchweizMobil»-Angebote sollen einerseits mit konventionellen Medien und andererseits mit neuen, interaktiven Mit- teln beworben werden. Dazu ist geplant, in den nächsten Jahren sämtliche Routen im Rahmen des Bundesprojekts Datenmodell Langsamver- kehr einer Georeferenzierung zu unterziehen. Peter Anrig, Projektleiter
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Wasserstoff-Infrastruktur für eine nachhaltige Mobilität: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Wasserstoff-Infrastruktur für eine nachhaltige Mobilität: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Noch ist der deutsche Mobilitätssektor fast ausschließlich durch konventionelle Antriebstechnologien geprägt. Im Vergleich zum Basisjahr 1990 konnten die Emissionen klimaschädlicher Gase im Ver- kehrssektor im Wesentlichen durch effizientere Verbrennungsmo- toren nur um 6 % gemindert werden und sind für aktuell ca. 17 % der gesamten Treibhausgas-Emissionen in Deutschland verantwortlich. Wasserstoff als Sekundärenergieträger kann aus vielfältigen kon- ventionellen und regenerativen Energiequellen gewonnen werden und besitzt ein sehr hohes Potenzial zur Nutzung als Kraftstoff im Verkehr sowie darüber hinaus als Brennstoff in der Energiewirt- schaft und als Ausgangsstoff für die Industrie. Vor allem die Nut- zung von Wasserstoff als alternativer Kraftstoff in Brennstoff- zellen-Fahrzeugen eröffnet in Ergänzung zu batteriebetriebenen Antrieben die Möglichkeit, eine nachhaltige und klimaneutrale Mobilität zu realisieren. Dies erfordert den Aufbau einer leistungs- fähigen Wasserstoff-Infrastruktur. Zudem kann Wasserstoff durch seine Speicherbarkeit in großem Umfang und durch stromgeführte Erzeugung über Elektrolyse zur Stabilisierung der Stromnetze beitra- gen und damit die Energiewende unterstützen bzw. beschleunigen. Durch die vielfältigen nationalen und regionalen Aktivitäten wie bspw. CEP und H2 Mobility besitzt Deutschland eine gute Aus- gangslage und ist auf dem Wege, sich im internationalen Kontext als Leitmarkt zu etablieren. Bereits heute sind in Deutschland 15 Wasserstoff-Tankstellen gebaut bzw. im Bau (Stand September 2012). Unterstützt durch die Ankündigung von Bundesverkehrs- minister Ramsauer sollen deutschlandweit weitere 35 Tankstellen in den nächsten Jahren gebaut werden.
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Nachhaltige Mobilität in Städten und Gemeinden

Nachhaltige Mobilität in Städten und Gemeinden

Die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der kommunalen Verkehrssysteme ist nicht alleine eine Frage der Finanzie- rung. Vielmehr beeinflusst der Umgang mit spezifischen sozialen, ökologischen und ökonomischen Unsicherheiten ihre erfolgreiche Gestaltung. Unsicherheiten über künftige Mobilitätsanforderungen können sich unter anderem aus einem Wertewandel, demografischen Verän- derungen sowie der wirtschaftlichen Entwicklung einer Region ergeben. Mobilitäts- und Verkehrsmanagement als Antwort auf diese Unsicherheiten kann entscheidend zur Prosperität von Städten, Gemeinden und ihren Regionen beitragen. Die aktive Gestaltung der Mobilität vor dem Hintergrund dieser Veränderungen bildet somit eine wichtige Voraussetzung für die künftige Entwick- lung der Attraktivität von Kommunen für Menschen und Unternehmen. Die Gewissheit, notwendige Ortsverän- derungen mittels sicherer und bezahl- barer Verkehrsmittel in zumutbarer Zeit bewältigen zu können, macht Kommunen für ihre Bürger attraktiv.
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Batterien für Elektroautos: Faktencheck und Handlungsbedarf. Sind Batterien für Elektroautos der Schlüssel für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft?

Batterien für Elektroautos: Faktencheck und Handlungsbedarf. Sind Batterien für Elektroautos der Schlüssel für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft?

Bereits Studien aus den Jahren 2009 bis 2015 kamen zu dem Schluss, dass für eine globale Elektromobilität ausreichend Batterierohstoffe wie Lithium, Kobalt, Nickel, Mangan und Graphit[r]

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Energie der Zukunft? : Nachhaltige Mobilität durch Brennstoffzelle und H2 ; Shell Wasserstoff-Studie

Energie der Zukunft? : Nachhaltige Mobilität durch Brennstoffzelle und H2 ; Shell Wasserstoff-Studie

Dabei kann nach Einsatz der Energie- träger unterschieden werden (etwa fossil oder regenerativ), aber auch nach der Größe und Lage der Erzeugungseinheit: je nach Bedarf und Versorgung[r]

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Konzept für nachhaltige Mobilität in Berlin

Konzept für nachhaltige Mobilität in Berlin

Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität einer rasant wachsenden Stadt wie Berlin hängen maßgeblich davon ab, wie dieses Wachstum gestaltet wird. Die Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität, die so genannte Verkehrs- wende, ist dabei von zentraler Bedeu- tung. Grundlage des vorliegenden Konzepts ist die Frage, wie Berlin diese Verkehrswende einleiten kann? Mit diesem Papier suchen wir nach ganzheitlichen und langfristigen Lösun- gen für Herausforderungen wie Klima- schutz, Luftqualität und eine gerechte Verteilung des öffentlichen Raums. Ende 2015 haben knapp 200 Staaten in Paris ein internationales Klima- schutzabkommen beschlossen, das sich zum Ziel gesetzt hat, die globale Erwärmung möglichst auf 1,5°C zu begrenzen. Weil immer mehr Men- schen in Städten leben, kommt diesen bei der Erreichung dieses Ziels eine zentrale Rolle zu. Städte sind Zen-
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Busse & Bahnen für eine Nachhaltige Mobilität

Busse & Bahnen für eine Nachhaltige Mobilität

Steueraufkommen, mit attrak tiven Arbeitsplätzen und der Stärkung regionaler Wirtschaftskraft leis- ten ÖPNV und SGV darüber hinaus einen bedeu- tenden Beitrag für die öffentlichen Haushalte. Die VDV-Mitgliedsunternehmen sorgen mit ihren Leistungen für eine zukunftsfähige Mobilität, in der alle Verkehrs träger ihre Stärken für „das Ganze“ ausspielen können. Nur mit einem intelligenten Zusammenspiel aller Verkehrsträger wird es uns auch in Zukunft möglich sein, für alle Menschen eine umweltschonende Mobilität und die Versor- gung mit Gütern sicherzustellen. Das kann aber nur gemeinsam gelingen: Aufgabenträger, Betreiber und Hersteller, Bund, Länder und Kommunen müs- sen Rahmenbedingungen schaffen, mit denen die Anstrengungen der Unternehmen für ein attrak- tives Angebot unterstützt werden. Zum Wohle der Fahr gäste, der Wirtschaft – für Deutschland. Dass Deutschland nachhaltig mobil bleibt und auch Güter pünktlich und zuverlässig ihr Ziel erreichen, dafür setzen sich die VDV-Mitgliedsunternehmen mit den besten Umwelt standards sozialverträglich und so effizient wie möglich ein. Jeden Tag. Und immer wieder neu.
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Eventkultur und nachhaltige Mobilität : Widerspruch oder Potenzial?

Eventkultur und nachhaltige Mobilität : Widerspruch oder Potenzial?

Es bleibt festzuhalten, dass der Zusammenhang zwischen Verkehrsverhalten und Wert- einstellungen sich darin zeigt, dass sich ein Großteil der Menschen für eine bestimmte Form der Mobilität entscheidet und damit eine spezifi sche Wertschätzung für den ein oder anderen Verkehrsträger ausdrückt. Darüber hinaus bestehen oftmals aus Sicht der Ver- kehrsteilnehmer Sachzwänge, die die Verkehrsmittelwahl beschränken bzw. beeinfl ussen. Zum anderen ist das Thema Verkehr in vielfältiger Weise emotional besetzt. Die Wahl der Ziele oder der Verkehrsmittel ist von vielfältigen Aspekten geprägt, die eine rationale oder Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigende Entscheidung in vielen Fällen überlagern (Bamberg 2004). Mobilität gilt als wesentliche Voraussetzung für Lebens qualität und individuelle Bedürfnisbefriedigung und wird häufi g mit Automobilität gleichgesetzt. Um die Menschen zu erreichen, ist eine bessere und differenzierte Kenntnis der Wert- kontexte und Einstellungen offensichtlich dringend notwendig. Ergebnisse aus dem Bereich der sozialwissenschaftlichen Milieu- und Lebensstilforschung belegen, dass es infolge der gesellschaftlichen Ausdifferenzierung und Pluralisierung der Lebensstile nicht ausreicht, ein generalisierbares Kommunikationskonzept zur Vermittlung von Nachhaltig- keit zu entwickeln (Michelsen 2002: 37). Aufgrund der zunehmenden Individualisierung von Lebensstilen, die sich in verschiedenen Verhaltensweisen und Werteorientierungen zeigen, müssen unterschiedliche Kommunikationsstrategien für einzelnen Lebensstile ent- wickelt werden. „Denn die Änderung von Einstellungen und Verhaltensweisen ist offen- bar eingebettet in einen kulturellen Kontext, so dass die Frage nach umweltgerechtem Verhalten auch die Frage nach der Änderung von Lebensstilen insgesamt ist“ (Michelsen 2002: 37). Bezogen auf die Vermittlung einer nachhaltigen Mobilitätsgestaltung bedeutet dies, dass, um einem Hedonisten den gelegentlichen Umstieg von seinem Sportwagen auf öffentliche Verkehrsmittel näher zu bringen, andere Kommunikationsstrategien ent- wickelt und Inhalte vermittelt werden müssen, als beispielsweise Familien zu über zeugen, für den Wochenendausfl ug nicht das eigene Auto, sondern die Bahn zu nutzen.
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Qualifizierung und Karrierewege für die nachhaltige Mobilität der Stadt der Zukunft

Qualifizierung und Karrierewege für die nachhaltige Mobilität der Stadt der Zukunft

Hier triff t sich Berlin und die ganze Welt: Bis zu 100.000 Besucherinnen und Besucher fl anieren täglich durch das Quartier Potsdamer Platz. Rund 10.000 Menschen wohnen und arbeiten hier, es gibt 370 Wohnungen, drei Hotels, 30 Restaurants und 130 Fachgeschäfte. Es ist eine City in der City mit modernem Weltstadtfl air – innovative Lösungen für die Mobilität gehören dazu. Belieferung mit Waren und Abfallentsorgung zum Beispiel erfolgen nach einem ausge- klügelten Logistikkonzept unterirdisch, um den Straßenver- kehr zu entlasten. Auch die ersten Nutzkraftfahrzeuge mit alternativem Antrieb sind hier unterwegs. „Das Quartier Potsdamer Platz ist ein abwechslungsreiches Erprobungs- feld und der ‚Platz to be’ für Elektromobilität im Herzen der Hauptstadt“, erklärt Thomas Schmalfuß, Geschäftsführer der Potsdamer Platz Management GmbH. Im August star- tete hier das Forschungsprojekt „Pendeln und Laden“: 25 Pendler, die im Quartier wohnen, testen jeweils einen Audi e-tron. Das Quartiermanagement stellt Parkplätze und La- desäulen in der Tiefgarage zur Verfügung. Der kompakte und abgasfreie Audi e-tron gilt als extrem wirtschaftlich, rein elektrisch liegt die Reichweite bei rund 50 Kilometern – für die meisten Pendler ausreichend. Drei Stunden dau- ert die Ladezeit der Lithium-Ionen-Batterien. Das jüngste Projekt reiht sich in eine Vielzahl von E-Mobility-Aktivitäten des Standortes ein. Das Car-Sharing-Unternehmen unter- hält einen Standort der ersten Elektro-Smart-Flotte Berlins mit Ladesäulen. Es gibt einen Segway-Verleih von yoove Mobility. Dienstleister vor Ort nutzen bereits elektrische Transportfahrzeuge. Geschäftsführer Thomas Schmalfuß kann sich durchaus weitere Projekte vorstellen: „Wir sind
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Nachhaltige Gestaltung der Mobilität: in Bezug auf den ländlichen Raum am Beispiel der Gemeinden des Zukunftsraumes Eferding / eingereicht von Valentin Pittrof

Nachhaltige Gestaltung der Mobilität: in Bezug auf den ländlichen Raum am Beispiel der Gemeinden des Zukunftsraumes Eferding / eingereicht von Valentin Pittrof

Welche Rahmenbedingungen und Handlungsmöglichkeiten ergeben sich mit Blick auf nachhaltige Mobilität für die Angebotsformen von Mikro-ÖV, Carsharing und Fahrgemeinschaf[r]

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MOnAMi | Strukturwandel in der Automobilindustrie : digitalisierte Mobilität und nachhaltige Ressourceneffizienz

MOnAMi | Strukturwandel in der Automobilindustrie : digitalisierte Mobilität und nachhaltige Ressourceneffizienz

Die Automobilindustrie sorgt durch die Entwicklung und Produktion von Fahrzeugen dafür, dass der Mensch mobil ist und von einem Ort zum anderen fahren kann. Doch Megatrends, wie die Urbanisierung, die Digitalisierung, die Globalisierung und der Klimawandel, gestal- ten die Mobilität heute völlig neu. Demzufolge resultieren daraus viele neue Herausforde- rungen an den Automobilsektor. Eine der wichtigsten ist das Thema Umweltbewusstsein. Aktuell verlangt der Trend nicht nur nach nachhaltigen Antriebskonzepten, wie die E-Mobi- lity, sondern sorgt auch dafür, dass vor allem junge Menschen immer mehr auf ein eigenes Auto verzichten und stattdessen auf verschiedene Arten von frei kombinierbaren Mobilitäts- formen wie Fahrrad, Bus oder Bahn zurückgreifen [vgl. audimax, Die Zukunft der Automo- bilbranche]. Folglich bedarf es aus Sicht der Automobilhersteller einer Ausarbeitung von neuen innovativen Geschäftsmodellen, wie zum Beispiel das Carsharing-Konzept, welches in der Arbeit nachfolgend genauer erläutert wird. Das Ziel des menschlichen Umweltbe- wusstseins ist es, nachhaltige Mobilität zu gewährleisten. Dadurch wird die Umweltbelas- tung minimiert und die Lebensqualität in den Städten verbessert. Auf diese Weise wird bewiesen, dass eine der großen Aufgaben des Automobilsektors darin besteht, auf das sich wandelnde Mobilitätsverhalten der Bevölkerung angemessen zu reagieren [vgl. Jochen Frey, Pressesprecher BMW]. Für die Automobilindustrie wird das Betreiben von Mobilitäts- forschung damit elementar wichtig.
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