MR-Bildgebung

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OPUS Würzburg | Absolutquantifizierung der myokardialen Perfusion in Ruhe und unter Adenosin-induziertem Stress mittels First-Pass MR-Bildgebung

OPUS Würzburg | Absolutquantifizierung der myokardialen Perfusion in Ruhe und unter Adenosin-induziertem Stress mittels First-Pass MR-Bildgebung

subendokardiale Myokard und 1,76 ± 0,57 ml/g/min für das subepikardiale Myokard ermittelt. In Ruhe betrugen die gemittelten Perfusionswerte 0,57 ± 0,19 ml/g/min und 0,50 ± 0,15 ml/g/min für die subendomyokardiale bzw. die subepimyokardiale Schicht. Das Verhältnis von subendo- zu subepimyokardialer Perfusion ergab Werte von 1,08 ± 0,27 unter Stressbedingungen und 1,15 ± 0,28 in Ruhe. Die Auswertung zeigt, dass das subendokardiale Myokard sowohl gemittelt für alle Probanden als auch differenziert nach untersuchten Schichten oder Sektoren im Vergleich zum subepikardialen Myokard stärker durchblutet ist. Diese erhöhte Perfusion resultiert daraus, dass physiologischerweise in den Innenschichten des Myokards aufgrund der größeren Druckbelastung ein höherer Sauerstoffbedarf als in den Außenschichten besteht 57 . Mit der in der vorliegenden Arbeit verwendeten Partialvolumenkorrektur sind die Werte vergleichbar mit bisher publizierten Ergebnissen, die im Tiermodell mit Hilfe von Mikrosphären und mit kontrastmittelgestützter Echokardiographie gewonnen wurden 58- 60 . Das Verhältnis von subendo- zu subepimyokardialer Perfusion in Ruhe bestätigt frühere in unserer Arbeitsgruppe gewonnene Daten 61 . Die klinische Relevanz der differenzierten Bestimmung des Blutflusses in den verschiedenen Abschnitten des Myokards ist darin begründet, dass eine eingeschränkte Perfusion im Frühstadium der KHK nur in der subendokardialen Myokardschicht nachgewiesen werden kann 9 , und dies bevor strukturelle Gefäßveränderungen angiographisch erkennbar sind 62 . Dass die MRT sowohl regionale als auch subendo- und subepikardiale Perfusionsunterschiede darstellen kann, wurde bereits in einer Studie an gesunden Probanden nachgewiesen 63 . Eine Untersuchung von 20 Patienten mit Syndrom X (ein Syndrom mit typischer AP- Symptomatik, pathologischer Ergometrie und normalen Koronararterien) mittels kardiovaskulärer MR-Bildgebung ließ unter Adenosin-induziertem Stress ein subendokardiales Perfusionsdefizit erkennen, das durch das Verhältnis von subendo- zu subepimyokardialer Perfusion quantifiziert werden konnte 53 .
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Änderungen der Signalintensität des Nucleus dentatus  in nativer T1 gewichteter MR Bildgebung in Abhängigkeit  von der Kontrastmittelklasse bei pädiatrischen Patienten

Änderungen der Signalintensität des Nucleus dentatus in nativer T1 gewichteter MR Bildgebung in Abhängigkeit von der Kontrastmittelklasse bei pädiatrischen Patienten

In der Radiologie ist die Verwendung gadoliniumbasierter Kontrastmittel (GBCA) in der MR Bildgebung alltäglich. Die Auswirkungen serieller Applikationen abhängig von der Kontrastmittelklasse sind für adulte und pädiatrische Patienten diskutiert. Bisher fehlte der direkte Vergleich zwischen linearem und makrozyklischen GBCA für pädiatrische Patienten. Zudem fehlt ein Ausblick, ob der Wechsel von linearem auf makrozyklisches GBCA einen Einfluss auf die Signalintensität (SI) des Nucleus dentatus (ND) nimmt. Unsere retrospektive Studie untersuchte den Einfluss von linearen und makrozyklischen GBCA abhängig von der Anzahl der Applikationen auf die SI des ND. Mehr als 12 Applikationen der linearen GBCA führten zu einer signifikanten Zunahme der SI des ND im Verhältnis zum Pons. Ohne signifikanten Unterschied verblieb die SI für makrozyklisches GBCA. Die Ergebnisse ließen sich bildmorphologisch durch einen hyperintensen ND nach linearer GBCA Applikation und einem isointensen ND nach makrozyklischer GBCA Applikation nachvollziehen. Der in fünf Fällen hyperintense ND infolge serieller Applikation der linearen GBCA änderte seine SI nach Umstellung auf makrozyklisches GBCA nicht signifikant.
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Fachrepositorium Lebenswissenschaften: MR-Bildgebung von Lymphknoten nach intravenöser Applikation von Gadofluorin M bei 1,5 und 3 Tesla

Fachrepositorium Lebenswissenschaften: MR-Bildgebung von Lymphknoten nach intravenöser Applikation von Gadofluorin M bei 1,5 und 3 Tesla

In metastatisch veränderten Lymphknoten ist die normale Gewebsarchitektur gestört, phagozytierende Zellen sind verdrängt. Nur das originäre, nicht tumorös befallene Gewebe ist in der Lage USPIOs aufzunehmen, weshalb bei Metastasen innerhalb eines Lymphknotens in der MR-Bildgebung keine homogene Hypointensität des Gewebes zu sehen ist, sondern Zonen mit relativer Hyperintensität. [36] Begrenzter Signalintensitätsverlust, hyperintense Areale in normalem Lymphknotengewebe und inhomogene Parenchymdarstellung gelten laut Harisinghani M.G. et al. als hochspezifische Charakteristika für lymphogene Metastasen. Im Rahmen einer Studie zu okkulten Lymphknotenmetastasen bei Prostatacarcinom konnten kleine Metastasen innerhalb des originären Lymphknotengewebes so bis zu einer Größe von 2 mm detektiert werden. [11] Anzai et al. zeigten in einer klinischen Phase III-Studie, dass sich die Sensitivität und Spezifität hinsichtlich der Detektion maligner Lymphknoten nach Gabe von USPIO Partikeln von 54 / 82 % auf 85 / 85 % verbesserte. [2]
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OPUS Würzburg | Quantifizierung von Arteriosklerose in der thorakalen Mäuseaorta mittels hochauflösender MR-Bildgebung in vivo - Methodenvalidierung im Vergleich zur Histomorphologie

OPUS Würzburg | Quantifizierung von Arteriosklerose in der thorakalen Mäuseaorta mittels hochauflösender MR-Bildgebung in vivo - Methodenvalidierung im Vergleich zur Histomorphologie

Bewegungsartefakte, die durch die Atem- und Herzaktionen der Versuchstiere entstehen, machen im Bereich der mediastinalen Gefäße eine Aufnahmetechnik erforderlich, die diese artifiziellen Verzerrungen und Verwischungen („blurring“ und „ghosting“) ausschließen. Ähnliche Studien über nichtinvasive Arteriosklerosediagnostik beschränkten sich auf Gefäße oder Gefäßanteile, die nicht oder kaum durch die Respiration beeinflußt werden [18, 19]. Der Umstand, daß eine entscheidende Lokalisation der initialen Plaqueformation in dem Aortenursprung und dem Aortenbogen liegt, legte die Entwicklung einer Methode nahe, die die Bildgebung in diesen Anteilen ermöglicht. Ein Vergleich zwischen in vivo MR-Bildgebung mit EKG- und atmungsgetriggerter Aufnahmetechnik und ex vivo MR-Bildgebung bei Koronararterien zeigte die Durchführbarkeit von hochauflösender MR- Bildgebung in vivo bei erfolgreicher Unterdrückung von Bewegungsartefakten [24]. Auch FICHTNER ET AL. [25] und NAHRENDORF ET AL. [26] beschreiben eine respiratorisch getriggerte und eine EKG-getriggerte Aufnahmetechnik. Ebenso beschreiben HOCKINGS ET AL. [27] eine Kombination beider Techniken in einer Studie über Arteriosklerosediagnostik und Therapiemöglichkeiten im Truncus brachiocephalicus. Die angewandte Methode konnte erfolgreich eingesetzt werden und die daraus resultierenden Daten gewährleisteten qualitativ gut auswertbare Bilder bei einer Auflösung von 140 x 140 µm pro Pixel.
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Fetale kardiovaskuläre MR-Bildgebung am Schafmodell:Invasive Triggerung der fetalen Herzfrequenz

Fetale kardiovaskuläre MR-Bildgebung am Schafmodell:Invasive Triggerung der fetalen Herzfrequenz

Die kardiale MR - Bildgebung wird normalerweise von einem Elektrokardiogramm (EKG) unterstützt. Das EKG dient zur Triggerung der Herzfrequenz und der Bildgebung, so dass die Bewegungsartefakte durch die Herzaktion minimiert werden. Bei dem fetalen Herzen fehlt aufgrund der intrauterinen Lage die Möglichkeit einer EKG - Ableitung. Aus diesem Grunde stellt die Auswertung des fetalen Herzens eine große Herausforderung der MR-Bildgebung dar (Coakley, Hricak et al. 1999; Huisman, Wisser et al. 2002; Guo and Wong 2003; Coakley, Glenn et al. 2004; Guo and Luo 2006).
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OPUS Würzburg | Synthese neuer AAZTA-basierter Liganden und ihrer Gd(III)-Komplexe als Kontrastmittel für die MR-Bildgebung

OPUS Würzburg | Synthese neuer AAZTA-basierter Liganden und ihrer Gd(III)-Komplexe als Kontrastmittel für die MR-Bildgebung

Die Protonen-Relaxivitäten der Gd(III)-Komplexe 60, 61, 65 und 66 wurden bei 7.0 T von T. Kampf und bei 1.5 T von U. Hölscher in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. P. M. Jakob am Lehrstuhl für Experimentelle Physik 5 gemessen. Dafür musste zunächst jedoch die genaue Gd 3+ -Konzentration in den einzelnen Komplexen bestimmt werden. Dazu wurden die Komplexe im stark sauren Milieu durch Eindampfen auf der Heizplatte zerstört und anschließend mit einer 0.001 M Titriplex-Maßlösung bei pH 6 gegen Xylenolorange als Indikator titriert. Aus dem Verbrauch an Maßlösung konnte dann die genaue Gd 3+ -Konzentration berechnet werden. Anschließend wurde von jedem zu untersuchenden Gd(III)-Komplex eine Konzentrationsreihe hergestellt, wobei die Gd 3+ -Konzentrationen zwischen 0.1 und 3.3 mM betrugen. Die Lösungen wurden in NMR-Röhrchen gefüllt und im jeweiligen MR-Tomographen bei einem Feld von 1.5 T beziehungsweise von 7.0 T bei RT vermessen. Anhand den erhaltenen R 1 -
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Sequenzoptimierung für die kardiovaskuläre MR-Bildgebung bei Mäusen am Hochfeldgerät

Sequenzoptimierung für die kardiovaskuläre MR-Bildgebung bei Mäusen am Hochfeldgerät

Bezüglich der Vorzüge und Nachteile der Cine-Bildgebung der Aorta am Mausmodell wurden bislang keine Studien durchgeführt. Die quantitative Auswertung der Aorta in dieser Studie zeigt, dass es unter Berücksichtigung der kleinen Stichprobe der verschiedenen Gruppen keine signifikanten Unterschiede zwischen den durchgeführten prospektiv und retrospektiv getriggerten Sequenzen in Bezug auf die ausgewerteten Parameter gibt. Dieses entspricht den Ergebnissen unserer Herzfunktionsauswertung sowie mehreren veröffentlichen Studien, die auch keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich des LVEDV, LVESV und des Schlagvolumens zeigen konnten (Bovens et al. 2011; Heijman, Graaf, and Niessen 2007). Zusätzlich zeigten die beiden von uns untersuchten Sequenzen eine hohe Reproduzierbarkeit der quantitativen Parameter mit einer geringen Intra- und Interobservervariabilität der Auswerter für beide Techniken. Der durchgeführte Bland-Altman Plot zeigte, dass die PT-FLASH Sequenz eine höhere relative Intervallamplitude für die Inter- und Intraobservervariabilität zeigt als die RSG- FLASH, insbesondere für die Beurteilung der Aortenelastizität.
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Parallel beschleunigte MR Bildgebung zum Aufspüren entzündlicher
Darmerkrankungen: Überprüfung geeigneter Pulssequenzen am Darmphantom und in
vivo bei 1,5 T und 3,0 T

Parallel beschleunigte MR Bildgebung zum Aufspüren entzündlicher Darmerkrankungen: Überprüfung geeigneter Pulssequenzen am Darmphantom und in vivo bei 1,5 T und 3,0 T

Um ein MR-Signal zu erzeugen, muss über eine Sendespule ein Hochfrequenz- Strom/Signal eingestrahlt werden, um die Probe anzuregen. Durch diesen Vorgang kommt es jedoch zu einem Wirbelstrom im magnetischen Feld. Die Energie, die für das Auftreten dieses Wirbelstroms aufgewendet wird, steht nicht mehr zur Erzeugung des MR-Signals zur Verfügung, ist folglich verloren. Dies ist ein Verlust durch die Sendeleistung (induktiver Verlust). Sowohl die ohmschen als auch die induktiven Verluste können durch eine optimale Spulengeometrie verringert werden. Zu dielektrischen Verlusten kommt es durch Potenzialunterschiede, z. B. Potenzialunterschiede zwischen Spule und MR-System oder Spule und Probe. Dies führt zu elektrischen Wechselströmen im Nahfeld der Spule, wodurch es zur Absorption von Sendeleistung kommt. Diese absorbierte Energie ist für die Anregung der Probe verloren. Zu Strahlungsverlusten kommt es dadurch, dass durch das Senden die Hochfrequenzspule einerseits ein elektrisches und magnetisches Nahfeld und andererseits ein elektromagnetisches Fernfeld erzeugt. Die Empfangsspule nimmt neben dem thermischen Rauschen aus dem Nahfeld gleichermaßen thermisches Rauschen aus dem Fernfeld auf. Dielektrische und Strahlungsverluste lassen sich z. B. durch eine gute HF-Abschirmung vermindern. Bei der parallelen Bildgebung ist die Kodierung gemischtförmig und somit weniger orthogonal im Vergleich zur konventionellen Technik, sodass es hier zu einem erhöhten Rauschbeitrag kommt. Die parallele Bildgebung ist also empfindlicher gegenüber Rauschen. (51)
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Self-Gating MR-Bildgebung des fetalen Herzens im Vergleich mit „echter kardialer Triggerung“ :  eine experimentelle Studie

Self-Gating MR-Bildgebung des fetalen Herzens im Vergleich mit „echter kardialer Triggerung“ : eine experimentelle Studie

Große Fortschritte konnte die fetale MRT mit der Etablierung der Perinatologie als medizinische Disziplin, dem damit verbundenen Bedürfnis nach einer effizienten Bildgebung und der Einführung ultraschneller Bildgebungs-Technologien machen. Diese waren ab den 1990ern als ultraschnelle MRT Sequenzen: der „Echoplanar-Imaging (EPI)“, „Fast-Gradient- Echo“-Sequenzen und „Fast-Spin-Echo-Sequenzen (FSE)“ verfügbar, die eine Sedierung des Feten weitestgehend unnötig machten (Guo und Luo 2006). Danach ermöglichten Fortschritte in MRT-Sequenzen, die Bildakquisition auf unter eine Sekunde zu verkürzen, und so die fetalen Bewegungen quasi „einzufrieren“ (Huisman et al. 2002, Guo und Luo 2006).
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OPUS Würzburg | Neue Methoden zur Quantitativen Kardiovaskulären MR-Bildgebung

OPUS Würzburg | Neue Methoden zur Quantitativen Kardiovaskulären MR-Bildgebung

Herzkreislauferkrankungen stellen trotz aller Bemühungen in der medizinischen For- schung eine der häufigsten Todesursachen dar. Für ein besseres Verständnis und für eine bessere Früherkennung dieser Pathologien gewinnen molekular- und zellbiologische Verfahren immer mehr an Bedeutung. Hierbei sind insbesondere genetische Faktoren im Zusammenspiel mit Umwelteinflüssen als mögliche Krankheitsursachen Gegenstand der Forschung. Für die Untersuchung der Funktion menschlicher Gene haben sich in den letzten Jahren verschiedene genetisch modifzierte Mausmodelle etabliert, weil das menschliche Genom hohe Übereinstimmungen mit dem der Maus hat [ 1 ] und sich der Einfluss bestimmter Gene unter kontrollierten Bedingungen im Zeitraffer beobachten lässt. Für eine Charakterisierung und Typisierung dieser Modelle ist die Entwicklung verschiedener diagnostischer Verfahren notwendig. Die 1973 von Lauterbur und Mans- field erstmals vorgestellte Magnetresonanz-Tomografie (MRT) [ 2 , 3 ] hat sich hier als besonders vielversprechend herausgestellt, da sie in vivo Messungen ermöglicht, einen hohen Gewebekontrast aufweist und sich die entwickelten Bildgebungsmethoden auch auf die klinische Bildgebung übertragen lassen.
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Generalisierte Bildrekonstruktion für die Magnetresonanz-Bildgebung

Generalisierte Bildrekonstruktion für die Magnetresonanz-Bildgebung

Kapitel 2 Magnetresonanz-Bildgebung In diesem Kapitel werden die Grundlagen der Magnetresonanz- (MR-) Bildgebung skizziert und eine mathematische Beschreibung des Bildgebungsvorgangs, die Imaging-Gleichung, auf- gestellt. Sie bildet die Basis für die folgenden Betrachtungen von Messexperiment und Bild- rekonstruktion. Gleichzeitig dient dieses Kapitel der Definition von später verwendeten physi- kalischen Größen und der Einführung von Bezeichnungen für die verschiedenen Datensätze, wie z.B. die Messdaten. Es werden hier die für Bildgebung und Bildrekonstruktion nötigen Grundlagen nur so weit behandelt, wie sie im Verlauf der Arbeit benötigt werden. Für eine aus- führlichere Beschreibung sei auf die Literatur verwiesen. So finden sich z.B. die physikalischen Grundlagen der kernmagnetischen Resonanz bei Abragam [1]. Einen umfassenden Überblick über die verschiedensten Aspekte von Bildgebung und Bildrekonstruktion bieten Haacke et al. [2], während Vlaardingerbroek und den Boer [3] viele Beispiele für die Bildgebung in der Pra- xis geben.
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Bildgebung und Gewebeabtrag in der Netzhaut mit Femtosekundenlaser-Pulsen

Bildgebung und Gewebeabtrag in der Netzhaut mit Femtosekundenlaser-Pulsen

Die Schnittpräzision und die Möglichkeiten der Bildgebung, die fs-Laser bieten, sind auch für Anwendungen in der Retina von großem Interesse. Gegenstand der vorliegenden Dissertation war die Untersuchung der Interaktion von fs-Lasern mit retinalem Gewebe, und dabei die MLSM sowohl zur Bildgebung als auch zum Abtrag von Gewebe einzusetzen. In Hinblick auf klinische Anwendungen in der vitreoretinalen Chirurgie waren die Möglichkeiten der Bildgebung, Präzision des Gewebeabtrags und potentielle Gewebeschäden von Relevanz. Für die vorliegende Arbeit wurde ein in vitro-Netzhautmodell entwickelt. Netzhautgewebe sollte mittels der MLSM nicht nur manipuliert bzw. abgetragen werden, sondern mit der gleichen technischen Einrichtung auch davor und danach zeitnah abgebildet werden. Anlehnend an derzeitige Methoden der vitreoretinalen Chirurgie war das Ziel angestrebt, möglichst kleine Schnitte mit geringer Beteiligung des angrenzenden Gewebes durchzuführen. Die mit Laser
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Künstliche Intelligenz in der Bildgebung der Lunge

Künstliche Intelligenz in der Bildgebung der Lunge

Thorax · Deep learning · Computed tomography · Lung cancer · Interstitial lung disease... Exper- ten markieren in diesem Datensätzen Areale von Interesse bzw.[r]

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MR-Elastographie des menschlichen Gehirns

MR-Elastographie des menschlichen Gehirns

3.7.1 Überblick der Ergebnisse der multifrequenten mechanischen Anregung Um einen Überblick über das Verhalten der viskoelastischen Parameter gegenüber dem Alter sowie die Lage der W[r]

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Endoskopische Bildgebung mit Tenure Track

Endoskopische Bildgebung mit Tenure Track

Es wird eine klinische Kompetenz in der gastroenterologischen Endoskopie mit einer abgeschlossenen Facharztausbildung in der Inneren Medizin (Gastroenterologie) und ggf. auch eine Leitungserfahrung und eine breite klinische Erfahrung in endoskopisch-interventionellen Techniken (ggf. mit Leitungserfahrung) erwartet. Wissenschaftliche Expertise im Bereich der endoskopischen Bildgebung sollte durch Publikationen und entsprechende Tätigkeiten nachgewiesen werden. Die Professur für endoskopische Bildgebung ist für die Organisation der klinischen Endoskopie sowie einer weiteren Forschungsendoskopie im Zentrum für Systemmedizin (im Aufbau begriffen) verantwortlich.
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Dr. Jekyll und Mr. Hyde?

Dr. Jekyll und Mr. Hyde?

Nichts erscheint mehr gewiss. Dennoch ist das Bild „Demokratien und Autoritarismus sind wie Dr. Jekyll und Mr. Hide“ schief. Es verwischt die großen Unterschiede. In Russland sind zum Beispiel Wahlen eine ausgemachte Sache – es ist praktisch undenkbar, dass das Regierungslager eine Wahl verliert. Die Gewinner stehen bereits vor der Wahl fest. Das ist in jeder westlichen Demokratie anders, trotz der Probleme bei der Wahlkampffinanzierung. Die Opposition kann Wahlen gewinnen, die Regierung kann sie

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Magnetresonanz-Bildgebung bei Patienten mit Multipler Sklerose und
Riechstörung: Stellenwert der diffusionsgewichteten Bildgebung und der Volumetrie des Bulbus
olfactorius

Magnetresonanz-Bildgebung bei Patienten mit Multipler Sklerose und Riechstörung: Stellenwert der diffusionsgewichteten Bildgebung und der Volumetrie des Bulbus olfactorius

„Ich, Katharina Erb-Eigner, versichere an Eides statt durch meine eigenhändige Unterschrift, dass ich die vorgelegte Dissertation mit dem Thema: ‚Magnetresonanz- Bildgebung bei Patienten mit Multipler Sklerose und Riechstörung: Stellenwert der diffusionsgewichteten Bildgebung und der Volumetrie des Bulbus olfactorius‘ selbstständig und ohne nicht offengelegte Hilfe Dritter verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel genutzt habe.

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Bildgebung des Herzens und der Gefäße:
Die Maus als Modellsystem

Bildgebung des Herzens und der Gefäße: Die Maus als Modellsystem

Der Einsatz von Magneten zur Bildgebung hat nicht nur die Diagnose von Krankheiten in der Klinik erheblich verbessert. MRT und NMR sind darüber hinaus auch in der For- schung ein wichtiges Werkzeug, um die Beziehungen zwischen Genotyp und Phänotyp im Detail zu untersuchen. Dadurch lernen wir die Funktionen bestimmter Gene in einem Krankheitsprozess besser zu verstehen, sehen aber auch, dass komplexe molekulare Re- gelkreise dafür verantwortlich sind, das Überleben des Gesamtorganismus zu garantieren, wenn eine Genfunktion z. B. durch eine Mutation ausfällt.

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Éloge de Mr. Lamprecht

Éloge de Mr. Lamprecht

11 publiaauffi unevic de Mr.[r]

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Magnetresonanztomographische kardiovaskuläre Ganzkörperuntersuchung mit paralleler Bildgebung

Magnetresonanztomographische kardiovaskuläre Ganzkörperuntersuchung mit paralleler Bildgebung

In letzterer Zeit gilt der Möglichkeit einer Ganzkörperbildgebung zur Erfassung ver- schiedener wichtiger Organsysteme in einem Untersuchungsablauf zunehmendes Inte- resse. Die Beurteilbarkeit des kardiovaskulären Systems einerseits als auch die Mög- lichkeit zur Tumorsuche andererseits waren Schwerpunkte mehrerer Studien zu diesem Thema [109-121]. In Hinblick auf räumliche und zeitliche Auflösung dieser ver- schiedenen Ansätze mussten bisher deutliche Einschränkungen gemacht werden. Lauenstein et al. verglichen ein MRT-Ganzkörperprotokoll zur Suche nach Knochen- metastasen 2002 mit den Ergebnissen einer szintigraphischen Untersuchung desselben Kollektivs [110]. Zur MR-Untersuchung wurde eine bewegliche Tischplattform mit integrierten Oberflächenspulen, eine so genannte Body-SURF-MRT-Technik ver- wendet. Drei verschiedene Bildkontrastierungen, eine T1-gewichtete Echosequenz, Turbo Spin Echo und Short Tau Inversion Recovery (STIR), wurden in diesem Protokoll zusammen gefügt. Als Resultat zeigte sich eine gute Übereinstimung des MRT-Befundes mit der Skelettszintigraphie bei einer MRT-Untersuchungsdauer von durchschnittlich 40 Minuten. In der MRT wurden dieselben 16 Patienten mit Knochen- metastasen identifiziert wie szintigraphisch. Damit wurde laut den Autoren eine patientenbezogene Sensitivität von 100% erreicht. Die patientenbezogene Spezifität betrug 80%. In den untersuchten Körperregionen konnte eine Sensitivität von 88,3% und eine Spezifität von 87,6% erreicht werden. Durch die Verwendung des speziellen Untersuchungstisches konnte das gesamte Skelettsystem beurteilt werden.
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