Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

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Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung im Vergleich mit Globalem Lernen und Umweltbildung

Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung im Vergleich mit Globalem Lernen und Umweltbildung

Dem Bildungssektor wird eine grosse Bedeutung beigemessen, wenn es darum geht, eine Nachhaltige Entwicklung umzusetzen. Aus diesem Grund wurden von den Vereinten Nationen die Jahre 2005 bis 2014 als Dekade «Bildung für Nachhaltige Entwicklung» (BNE) ausgerufen. Ziel der Dekade ist es u.a., BNE weltweit in den Curricula der verschiedenen Bildungsstufen zu verankern. Derzeit finden sich denn auch zahlreiche Initiativen, um BNE im Bildungs- system umzusetzen. Solche Aktivitäten lassen sich auch für die Schweiz fest- stellen – insbesondere im Rahmen der Entwicklung der neuen sprachregionalen Lehrpläne, innerhalb derer BNE integriert werden soll. Eine der zentralen Fragen in diesem Zusammenhang ist diejenige nach dem Verhältnis zwischen BNE 1 und anderen fächerüberübergreifenden Bildungsanliegen. Dabei werden vor allem zwei Aspekte diskutiert:
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Gender und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Österreich

Gender und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Österreich

Nachhaltige Entwicklung, verstanden als eine Form der Entwick- lung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne dass sie die Möglichkeiten der künftigen Generationen ge- fährdet, deren Bedürfnisse zu befriedigen (vgl. Weltkommission für Umwelt und Entwicklung – „Brundtland-Report“, 1987 zit. in: Makinwa-Abebusoye 1998, S. 231), ist nicht ohne die Verwirk- lichung von Geschlechtergerechtigkeit, nicht ohne eine gezielte Stärkung der Teilhabemacht von Frauen in allen politikrelevanten Planungs-, Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen erreich- bar. Dies wird auch durch verschiedene Beschlüsse von UN-Kon- ferenzen, wie beispielsweise durch die Agenda 21, dem Abschluss- dokument der Konferenz in Rio de Janeiro (1992), unterstrichen. Im Dezember 2002 haben die Vereinten Nationen (UN) die De- kade zur „Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ (Educa- tion for Sustainable Development - ESD) beschlossen. In der Kon- zeption der Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist die Bildungsidee auf das Subjekt, die Akteurinnen und Akteure, bezo- gen. Die Persönlichkeitsentwicklung der Lernenden ist ein pri-
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Von der Umweltbildung zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – eine Bestandsaufnahme

Von der Umweltbildung zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – eine Bestandsaufnahme

Das Leitbild eines Ausgleichs zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Entwicklungs- zielen, welche die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigen ohne die der künftigen Genera- tionen zu gefährden, führte zwangsläufig zur Diskussion über die Ziele, Inhalte und Methoden einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Dem trug das Modellprogramm der Bund-Länder-Kom- mission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) „21“ (1999-2004) Rechnung, an dem bundesweit 200 Modellschulen teilnahmen und in dem sich auch die „Ökologisch orientierten Schu- len Hessens“ wiederfinden. Von 2004-2008 findet es seine Fortsetzung im BLK-Programm „Trans- fer 21“, das eine Weiterentwicklung und systematische Verankerung des BNE-Konzepts bewirken soll – mit dem Ziel, 10 Prozent aller allgemeinbildenden Schulen einzubinden.
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Bildung für nachhaltige Entwicklung : Eine Metaanalyse unter didaktischen Gesichtspunkten

Bildung für nachhaltige Entwicklung : Eine Metaanalyse unter didaktischen Gesichtspunkten

Page 5 of 32 1 Problemhinführung „Bildungsauftrag: Nachhaltigkeit“ ist eine Aufforderung und Forderung der Staatengemeinschaft. Da- bei werden zwei wenig fassbare und zum Teil inhärente Phänomene verbunden: Nachhaltigkeit als regenerierender und generierender Gebrauch von materiellen und immateriellen Ressourcen unter integrativer Berücksichtigung sozialer, ökologischer und ökonomischer Ziele sowie Bildung als subjek- tiver, individueller Vorgang des Entwickelns. Diese Verbindung und ebenso Problemstellung wird unter dem Begriff der Bildung für nachhaltige Entwicklung [BNE] konstruiert. Innerhalb dieser wurden u. a. die Strategien des „Capacity Building and Training“ sowie „Research and Innovation“ aufgelegt. In die- sem Working Paper folgen wir beiden Strategien und fügen die Inhalte zusammen. Demnach untersu- chen wir Bildungs- und Trainingskonzepte der BNE in Form von didaktischen Analysen. Die Ergebnisse führen wir entsprechend zurück auf die Anforderungen der BNE. Wir verfolgen damit ein pragmati- sches sowie emanzipatorisches Erkenntnisinteresse: die Weiterentwicklung didaktischer BNE-Kon- zepte und deren Umsetzung. Diese Arbeit richtet sich folglich an Bildungsmanager, Erwachsenenbild- ner, Didaktiker, Nachhaltigkeitsbeauftragte und politische Organisationen.
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Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Schweizer Schulen

Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Schweizer Schulen

Welchen Auftrag haben Schweizer Schulen in Bezug auf die Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)? Was kann die Schule dazu beitragen, dass die Jugendlichen nicht nur Wissen, sondern auch Handlungskompetenzen erwerben und ihren Beitrag zu einer nachhaltigeren Gesellschaft leisten können?

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Zur Situation und zu Perspektiven der Bildung für nachhaltige Entwicklung

Zur Situation und zu Perspektiven der Bildung für nachhaltige Entwicklung

SL  Die saarländische Landesregierung hat sich im Koalitionsvertrag für die 15. Le- gislaturperiode des Landtags des Saarlandes (2012 – 2017) zum Ziel gesetzt, im Dialog mit den entwicklungspolitisch tätigen Nichtregierungsorganisationen dazu beizutragen, weltweit Armut zu bekämpfen, Frieden zu sichern, Demokra- tie zu verwirklichen und die Globalisierung gerechter zu gestalten. Hierfür soll- ten vom zuständigen Ressort unter dem Leitbild einer global nachhaltigen Ent- wicklung Leitlinien der Entwicklungszusammenarbeit des Saarlandes erarbeitet werden. Diese wurden am 14.2.2017 vom Ministerrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Im Vorfeld wurden gemeinsam mit den Nichtregierungsorganisatio- nen Themen für die Erarbeitung der Leitlinien festgelegt und Schwerpunkte ge- setzt. Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit ist hierin eines der wichtigsten Handlungsfelder. BNE und deren Umsetzung werden dabei eine große Rolle zugewiesen: „Entwicklungspolitische Bildungsarbeit wird ebenso im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) umgesetzt. Diese hat in Deutschland und auch explizit im Saarland mittlerweile eine herausragende Rolle eingenommen. Unterstützt wurde diese Entwicklung auch durch die UN- Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Ziel aller Maßnahmen der BNE ist es, Kinder und Jugendliche so früh wie möglich dazu zu motivieren, im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aktiv, kritisch und wirksam an gesellschaftlichen Gestaltungsprozessen mitzuwirken. Die Förderung des Globalen Lernens und der BNE stellt schon seit vielen Jahren eines der zentralen Anliegen der saar- ländischen Landesregierung dar. Sie unterstützt fachlich, ideell und finanziell entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen in ihrem schulischen wie außerschulischen Engagement zum Globalen Lernen, um das Denken in globa- len Zusammenhängen und verantwortliches Handeln in Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu verankern. Mit dem Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung, dem Sachgebiet Friedenserziehung am Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) sowie der Landeszentrale für politische Bil- dung sind im Saarland bereits starke Partner im Rahmen der institutionellen entwicklungspolitischen Bildungsarbeit etabliert.“ Als Handlungsbedarfe werden dabei unteranderem gesehen:
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Bildung für nachhaltige Entwicklung soll curricular werden. Zum Stand der Diskussion in der Schweiz

Bildung für nachhaltige Entwicklung soll curricular werden. Zum Stand der Diskussion in der Schweiz

Zusammenfassung: Die Diskussion um Bildung für nach- haltige Entwicklung in der Schweiz, die in diesem Beitrag dargestellt wird, ist ein Abbild der vielgestaltigen schweize- rischen Bildungslandschaft. Sie zeichnet sich aus durch eine Vielfalt an Akteuren und Projekten, an Meinungen und Posi- tionen, gleichzeitig aber durch wenig zentrale Steuerung und Koordination. Der föderalistische Bildungsaufbaus zählt zu den besonderen Rahmenbedingungen für die Umsetzung der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) in der Schweiz. Inhaltlich dreht sich die Konzept- und Strategiediskussion einmal um das Verhältnis von BNE zu den sektoriellen Ansätzen (Umweltbildung, Globales Ler- nen, Gesundheitsförderung etc.), zum anderen um die Posi- tion von BNE gegenüber dem Bildungssystem. Dabei steht die Frage nach der Curriculumsfähigkeit von BNE im Zen- trum.
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Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Lehrerbildung in Deutschland

Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Lehrerbildung in Deutschland

Für die Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Schule ist Lehrerbildung (LB) eine zentrale Vo- raussetzung. Ob schulische Bildungsprozesse und die Schulen selbst als Bildungsinstitutionen zukunftsfähig gestaltet werden können, hängt wesentlich vom Wissen, den Kompetenzen, den Einstellungen und Werten der Lehrkräfte ab, aber auch vom Zusammenspiel mit institutionellen Rahmenbedingungen und curricularen Strukturen. Betrachtet man allerdings den Stand der LB für nachhaltige Entwicklung in Deutschland so- wie die länderspezifischen schulischen Curricula und Verord- nungen, wird deutlich, dass das Feld noch stark durch Lehran- gebote und Projekte in einzelnen Fächern und Fachdidaktiken gekennzeichnet ist. Bisher gibt es kaum strukturelle Verände- rungen in der LB sowie Fort- und -weiterbildung, und auch in den Schulstrukturen und curricularen Vorgaben besteht Ent- wicklungsbedarf, um dem BNE-Konzept Raum zu geben. Da- her sollte in den nächsten Jahren im Kontext des Weltaktions- programms der stärkeren und schnelleren Integration von BNE in die Strukturen der LB und der Ermöglichung von BNE-Praxis mehr Bedeutung beigemessen werden.
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Bildung für nachhaltige Entwicklung

Bildung für nachhaltige Entwicklung

wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Sie berücksichtigt dabei eine demokratische Politikgestaltung und globale sowie kulturelle Aspekte. Der Nationale Aktionsplan enthält zahlreiche Maßnahmen zur Konzipierung, Verbreitung und Verankerung von BNE. Dazu gehört auch das BLK-Programm „Transfer 21“, im Rahmen dessen das Konzept der Gestaltungskompetenz für BNE entwickelt wird, und der gemeinsam von der KMK und dem BMZ entwickelte Orientierungsrahmen für die entwicklungspolitische Bildung. Ferner sind exemplarisch die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien zu nachhaltigkeitsrelevanten Themen (z.B. Energie, Klimaschutz, Biodiversität) des BMU zu nennen, die Entwicklung einer Rahmenvorgabe „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ für die Lehrpläne im Schulbereich des Landes Nordrhein- Westfalen, die Zertifizierung von außerschulischen Bildungseinrichtungen im Bereich Umweltbildung und Globales Lernen in Schleswig-Holstein, die Etablierung eines Landesnetzwerkes zur BNE im Elementarbereich in Bayern, die Verankerung des Leitbildes der Nachhaltigkeit in den Ordnungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung durch das Bundesinstitut für Berufsbildung, die Initiative
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Bildung für nachhaltige Entwicklung in Thüringen - Impulspapier

Bildung für nachhaltige Entwicklung in Thüringen - Impulspapier

dabei um die Erhaltung von bedrohten Lebensräumen wie Heiden und Bergwie- sen. Bei der aktiven Arbeit auf histori- schem Boden werden hier wie nebenbei Denkanstöße gegeben. Praktischer Na- turschutz bekommt im Grünen Band eine Bedeutung, die sich auch auf andere Flä- chen übertragen lässt: Es gilt nicht mehr „Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur“, sondern vielmehr: „Auch die Natur braucht uns Menschen, die sich zu ihrem Schutz engagieren!“ Die BNE-Angebote der Stiftung Natur- schutz Thüringen richten sich auch an Schülerinnen und Schüler, vermitteln Zugang zu Artenkenntnissen und wol- len spannend und in vielfältiger Form für das Erlebnis Natur begeistern. Die Kooperation mit örtlichen Akteuren und Fachexperten, mit Grenzlandmuseen oder Sozialeinrichtungen bietet die Chance, mit Umwelt, Natur und Geschichte die Bildung für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen und zu fördern.
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Die Multiplikatorenausbildung "Bildung für nachhaltige Entwicklung an Ganztagsschulen"

Die Multiplikatorenausbildung "Bildung für nachhaltige Entwicklung an Ganztagsschulen"

Die Multiplikatorenausbildung „Bildung für nachhaltige Entwicklung an Ganz- tagsschulen“ setzt an der Schnittstelle von BNE und den Gestaltungsfeldern ganz- tägiger Schulen an. Sie qualifi ziert die Teilnehmer – überwiegend außerschulische pädagogische Fachkräfte – dazu, Kooperationsangebote zu Nachhaltigkeitsthemen für Ganztagsschulen zu entwickeln, Expertise zu den Inhalten und Methoden der nachhaltigen Entwicklung und BNE zu bieten, entsprechende Aus- und Fortbil- dungen durchzuführen und Ganztagsschulen bei der Unterrichts-, Schul- und Curriculumentwicklung zu beraten – kurzum: ein kompetenter und verlässlicher Partner für Ganztagsschulen zu sein, wenn es um die Themen Nachhaltigkeit und BNE geht.
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Kompetenzmodellierung in der Beruflichen Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BBNE)

Kompetenzmodellierung in der Beruflichen Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BBNE)

An dieser Stelle kann so viel zusammengefasst werden: Bildung für nachhaltige Entwicklung bezieht ihre konzeptionelle Eigenständigkeit aus dem Grundgedanken des Nachhaltigkeitsbegriffs, nämlich der Schonung der natürlichen und der effektiven Bewirtschaftung der ökonomischen Ressourcen zur Sicherung eines gerechten und menschenwürdigen Lebens jetziger und kommender Generationen. In ihrer kompetenztheoretischen Umsetzung lässt sich und will sich BNE eng an die aktuellen Referenzrahmen (etwa der OECD) anlehnen ohne jedoch vollständig darin aufzugehen. Der folgende Abschnitt soll zeigen, wie sich diese Verhältnisse für den Bereich der beruflichen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BBNE) darstellen.
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Bildungsqualität im Kontext des Weltaktionsprogramms "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Bildungsqualität im Kontext des Weltaktionsprogramms "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Bildung für eine nachhaltige Entwicklung befördert danach auf individueller Ebene kontextbasiertes Wissen und eine Denk- und Arbeitsweise, die Denken in Relationen, kri- tisches, alternatives, innovatives Denken ermöglicht. Personen fühlen sich befähigt und ermutigt, sich zu beteiligen; sie enga- gieren sich ehrenamtlich und übernehmen Verantwortung. Als Grundlage dafür kann eine hohe Lernmotivation ausgemacht werden, die sich in der Verbesserung der Teilnahme an Bil- dungsprozessen, höherer Akzeptanz der Bildungsinstitution und Interesse an Zukunftsthemen niederschlägt. Die Offenheit für Wertereflexion fördert Selbstreflexion, Offenheit für Diver- sity und die Bereitschaft zum Perspektivenwechsel. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung trägt damit maßgeblich zur Per- sönlichkeitsentwicklung und zum Aufbau von Wissen, Hal- tungen und Fähigkeiten bei. Bei Lehrenden drückt sich dieses in einer reflexiven Haltung gegenüber ihrer Rolle, durch die Wahrnehmung des Potenzials anderer und durch die Integra- tion unterschiedlicher Wissensformen, die Verknüpfung von Lerninhalten mit lebensweltlichen Herausforderungen und innovativen, kontextbezogenen Methoden aus. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ist offensichtlich als ein Beitrag zur Professionalisierung zu werten.
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Gemeinsam in eine nachhaltige Zukunft? Anmerkungen zum "Bericht der Bundesregierung zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung"

Gemeinsam in eine nachhaltige Zukunft? Anmerkungen zum "Bericht der Bundesregierung zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung"

Hinweisen möchten wir ausdrücklich auf die Modellschulen des BLK-Programms '21' zur Bildung für nachhaltige Entwick- lung, die in dieser Bestandsaufnahme nicht berücksichtigt sind. Diese wollen wir von unserer Feststellung, dass Bil- dung für nachhaltige Entwicklung überwiegend Umwelt- bildung ist deshalb zunächst ausnehmen, da das Programm in dem Abschnitt über die (Förder-) Aktivitäten des BMBF im 4. Kapitel behandelt wird. Es wäre interessant zu wissen, ob die globale Perspektive in der schulischen Praxis des BLK- Programms '21' eher berücksichtigt wird und ob sich die Verknüpfung der ökologischen sowie globalen Dimension der Nachhaltigkeit im Konzept des Programms in der Schulpraxis niederschlägt. Da der Bericht der Bundesregierung darüber leider keine Auskunft gibt, darf die Veröffentlichung der auf Seite 58 lediglich erwähnten Evaluationsergebnisse des BLK- Programms '21' mit großer Spannung erwartet werden.
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Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Gebäudeenergieberatung - Entwicklung eines Kompetenzmodells für die Förderung reflexiver Handlungsfähigkeit

Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Gebäudeenergieberatung - Entwicklung eines Kompetenzmodells für die Förderung reflexiver Handlungsfähigkeit

73 Die Bildung für nachhaltige Entwicklung dient zum einen als Strukturie- rungsschema für die Arbeitsaufgaben in der jeweiligen Handlungssituation. Die Tätigkeitsanforderungen werden dadurch unter dem Fokus der Dimen- sionen Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft dargelegt. Dadurch wird der Handlungsbezug für die Beschreibung der didaktischen Ziele und Inhalte durch die Ausgestaltung eines Problemtypen eines Weiterbildungsmoduls si- chergestellt. Zum anderen bietet sie als bildungstheoretischer Leitgedanke ein grundsätzliches Reflexionsschema für die Kompetenzentwicklung. Dies er- möglicht eine systematische Beschreibung und Konkretisierung der zu för- dernden Kompetenzen für den gewählten Problemtyp.
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Bildung für eine nachhaltige Entwicklung und Fairer Handel

Bildung für eine nachhaltige Entwicklung und Fairer Handel

Seit 1999 gibt es das BLK-Programm '21' (,Bildung für eine nachhaltige Entwicklung'), das von inzwischen 15 Bundes- ländern und dem Bundesministerium für Bildung und For- schung und koordniert durch durch die Freie Universität Berlin durchgeführt wird (www.blk21 .de). An 190 Programmschulen wird systematisch erprobt, welche Unterrichtsinhalte sich mit welchen Formen der innerschulischen und außerschulischen Partizipation und in welchen schulischen Organisationsformen dauerhaft in der schulischen Arbeit verankern lassen. Ange- strebt wird dabei auch, die Nachhaltige Entwicklung bei den Schülern zu verankern und in die Entwicklung ihrer Lebens- stile zu integrieren. Dass dies mit gutem Erfolg möglich ist zeigen die Arbeiten einer Aktion Jugend schreibt Zukunft, die der Nachhaltigkeitsrat durchgeführt hat. Die dort von Schüler- innen und Schülern entwickelten Definitionen und Beschrei- bungen der Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung spie- geln in ihrer Sprache alle Aspekte wieder.
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Kompetenzorientierte LehrerInnenbildung für Bildung für nachhaltige Entwicklung / Regina Steiner

Kompetenzorientierte LehrerInnenbildung für Bildung für nachhaltige Entwicklung / Regina Steiner

„Das ist auch ein Punkt für einen nächsten Lehrgang, das klarer deutlich zu machen, wie das Konzept ,Aktionsforschung' und 'Bildung für Nachhaltige Entwicklung' - was die miteinander z[r]

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Welche Kompetenzen braucht Bildung für Nachhaltige Entwicklung?

Welche Kompetenzen braucht Bildung für Nachhaltige Entwicklung?

Um eine komplexe Aufgabe zu bewältigen, ist abgesehen vom Verstehen der Sachlage, das Wissen und Können voraussetzt, die Mobilisierung von Motivation, Gefühlen und Werthaltungen notwendig (Rychen & Salganik, 2003). Neuere Ergebnisse aus der Gehirnforschung zeigen nämlich, dass Denken und Fühlen untrennbar miteinander verbunden sind (Gonczi, 2003). Der Verstand existiert in und für den ganzen Organismus und nicht außerhalb dieses. Deshalb muss auch der affektive Bereich Teil von Bildungsprogrammen sein, damit diese erfolgreich sind. Eine Kompetenz existiert außerdem nicht unabhängig von Aktion und Kontext, sondern wird durch Handlungen in bestimmten Handlungsfeldern umgesetzt. Dies verweist auf die Verbindung und Wechselwirkung zwischen Individuum und Gesellschaft. Für die Formulierung von Kompetenzen in Zusammenhang mit Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist also zu beachten, dass das Augenmerk nicht ausschließlich auf persönliche Fähigkeiten und Bereitschaften gerichtet wird, sondern auch auf die umgebenden Rahmenbedingungen und Handlungsfelder.
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Reparatur in der Bildung für nachhaltige Entwicklung: Tagungsband der RETIBNE-Abschlusstagung

Reparatur in der Bildung für nachhaltige Entwicklung: Tagungsband der RETIBNE-Abschlusstagung

Voraussetzung für die Implementierung der Reparatur in die schulische Bildung ist eine fundierte Ausbildung der Lehrkräfte, die sich nicht nur auf die methodisch-di- daktische Vermittlung von Reparatur- kompetenzen beschränkt, sondern eben- so das nötige Hintergrundwissen betrifft. Die Rückbesinnung auf den Wert der Repa- ratur berührt viele derzeit problematische Bereiche und erfordert eine umfassende Kenntnis der Probleme und Alternativen, die im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung sichtbar gemacht und dis- kutiert werden müssen. Die Kontextuali- sierung der Nutzungsdauerverlängerung durch Reparatur und Wartung als Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung muss daher in Hinblick auf die planetaren Gren- zen (Rockström et al 2009), auf die mit der Produktion und Entsorgung verbundenen sozialen Problemlagen sowie hinsichtlich der ökologischen Folgen thematisiert wer- den. Eine dauerhafte Implementierung in das Lehramtsstudium des Fachbereichs Technik ist durch die Ausrichtung eines Bachelorseminars sowie eines Aufbau- moduls gesichert, die aufeinander auf- bauen und in denen die Reparaturkultur als Teil des Technikunterrichts zunächst theo- retisch analysiert, in Werkstätten prak- tisch erfahren und im Anschluss an Schu- len umgesetzt wird. Die enge Kooperation des Studiengangs mit den Repair Cafés der Stadt (Repair Café Oldenburg) , mit der anstiftung und iFixit sowie mit Schulen, die sich der Reparatur widmen (IGS Krey- enbrück; OBS Uplengen; Schule am Bor- chersweg), bietet beste Voraussetzungen für einen Ausbau der Netzwerkarbeit mit
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Berlin 21: Bildung für nachhaltige Entwicklung ... kein Fremdwort mehr?

Berlin 21: Bildung für nachhaltige Entwicklung ... kein Fremdwort mehr?

Umständlicher geht es wohl nicht! Warum nicht kurz und knackig Umweltzentrum? Mit „Umwelt” verbinden wir Naturschutz, Ener- gieeinsparung, Ressourcenschonung. Zur nachhaltigen Entwicklung gehört außerdem der globale Blick und die Einbeziehung so- zialer und ökonomischer Aspekte unter der ökologischen Leitorientierung. Zur Bildung für nachhaltige Entwicklung wird das Gan- ze, wenn es nicht nur um die Vermittlung von Wissen geht, sondern Gestaltungskom- petenz entwickelt wird, und damit die Fähig- keit sich an notwendigen gesellschaftlichen und individuellen Veränderungsprozessen handelnd zu beteiligen. Diesen Ansatz ver- folgt das FortBildungszentrum für nachhal- tige Entwicklung seit 2007. Genutzt werden Räume des Botanischen Gartens gemein- sam mit der traditionellen Botanikschule in der ehrwürdigen Amtmannsvilla an der Straße „Unter den Eichen“.
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