Volltext

(1)

the place to be.

(2)

the place to be.

Titel_RZ.indd 5 13.08.12 16:01

0

Vorwort Seite 3

1

the place to be for opportunities. Seite 4

2

the place to be for business. Seite 6

3

the place to be for art. Seite 12

4

the place to be for science. Seite 18

5

the place to be for city life. Seite 22

6

the place to be for history. Seite 28

7

be Berlin-Kampagne Seite 32

8

Impressum Seite 35

Inhalt

2

Impressum

Berlin Partner GmbH

Ludwig Erhard Haus

Fasanenstraße 85 | 10623 Berlin T +49 30 39980-0 | F +49 30 39980-239 info@berlin-partner.de | www.berlin-partner.de www.businesslocationcenter.de

In Kooperation mit der Senatskanzlei Berlin

Im Auftrag von be Berlin

© August 2012

Redaktion und Gestaltung

von der Osten-Sacken Kommunikation Marie Knoll

Druck

Oktoberdruck AG

Bildnachweis

S. 3: Senatskanzlei von Berlin | S. 4: Matthias Haker | S. 5: Matthias Fischer | S.6: foto di matti | S. 7: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | S. 8: Matthias Fischer, Thomas Bruns |

S. 9: Siemens Pressebild, Berlinale 2006 | S. 10: ARD Pressebilderdienst, Wooga, EVS Digitale Medien GmbH, Flughafen Berlin Brandenburg | S. 9: AntheZ Fotografie | S. 12: Sebastian Bolesch| S. 13: Berlin Partner GmbH/FTB Werbefotografie | S. 14: Berlin Partner GmbH/Fritsch Foto, Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum/Franco Stella, Jüdisches Museum Berlin/Günter Schneider, Staatliche Museen zu Berlin/Ägyptisches Museum | S. 15: visitBerlin/Günter Steffen, Erik-Jan Ouwerkerk, Komische Oper Berlin/Hans Joosten | S. 16: Sammlung Boros/Noshe, e27, Berlin Partner GmbH/FTB Werbefotografie, visitberlin/Wolfgang Scholvien | S. 17: MICHALSKY, Mercedes-Benz Fashion Week Berlin | S. 18: Sven Werkmeister | S. 19. David Ausserhofer/S. 20: WISTA-MANAGEMENT GMBH – www.adlershof.de, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Berlin Partner GmbH/be Berlin | S. 21: Berlin Partner GmbH/ Wolfgang Scholvien, Humboldt Universität zu Berlin, Referat Öffentlichkeitsarbeit/Heike Zappe | S. 22: Berlin Partner GmbH/FTB Werbefotografie | S. 23: Erik-Jan Ouwerkerk | S. 24: visitBerlin/Philip Koschel, Karneval der Kulturen/Daniela Incoronato | S. 25: TOP Sportmarketing Berlin GmbH, Camera 4, Berlin Partner GmbH/be Berlin | S. 26: visitBerlin/Wolfgang Scholvien, visit Berlin/Günter Steffen, visit Berlin/Günter Steffen | S. 27: Berlin Partner GmbH/be Berlin, visit Berlin/Frank Nürnberger | S. 28: Berlin Partner GmbH/Fritsch Foto/S. 29: Stiftung Stadtmuseum Berlin/775 Jahre Berlin | S. 30: Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum/Franco Stella | S. 32: Berlin Partner GmbH/Dirk Lässig | S. 33: Berlin Partner GmbH/be Berlin, Sabine Wenzel, Berlin Partner GmbH/Dirk Lässig, Berlin Partner GmbH/be Berlin, Berlin Partner GmbH/Matti Hillig. Alle Angaben ohne Gewähr.

8

Titel_RZ.indd 4 13.08.12 16:01

35

(3)

3

sei stadt

sei chance

sei berlin

Berlin bietet viele Möglichkeiten. Das pulsierende Leben und die energiegeladene Stimmung, die hier überall zu spüren sind, ziehen Menschen aus der ganzen Welt magnetisch an. Touristen ebenso wie Geschäftsleute, Studenten oder Künstler.

Mehr als 20 Jahre nach der Deutschen Einheit steht Berlin für den erfolgreich vollzogenen Wandel. Ost und West haben zusammengefunden. Die Mauer, das Symbol der einstigen Teilung, ist im Straßenbild der Hauptstadt kaum noch sichtbar und weitgehend aus den Köpfen der Menschen verschwunden. Stattdessen prägen neue Bauten, Projekte und Ideen die Metropole. Aus der Vergan-genheit erwächst hier an vielen Stellen Zukunft; scheinbare Gegensätze werden neu interpretiert und zusammengeführt. Areale wie der Pariser Platz am Brandenburger Tor oder das Quartier am Hauptbahnhof sind belebte Beispiele dafür.

Der Blick Berlins ist nach vorn gerichtet. Und das in Schlüsselbereichen: Berlin zählt deutschlandweit die meisten wirtschaftlichen Neugründungen, insbesondere in der jungen und international geprägten Internet- und IT-Szene. Produkt- und Modedesign aus der Hauptstadt ist in der ganzen Welt gefragt. Und als Kunstmetropole wird Berlin inzwischen in einem Atemzug genannt mit New York, London, Barcelona und Schanghai.

Europaweit positioniert sich die Hauptstadt auch als einer der führenden Standorte für eine innovative, zukunftsorientierte Industrie und als herausragende Wissenschaftsregion. Triebfedern des Erfolgs sind nicht nur die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschung,

sondern auch die exzellente Förderung und Ausbildung junger Talente an den Berliner Universitäten, Hochschulen und Betrieben.

Berlin ist eine der spannendsten und lebenswertesten Städte der Welt. Eine Stadt der Chancen. Das beweisen 3,5 Millionen Menschen jeden Tag aufs Neue. Doch die wichtigste Stärke dieser Metropole ist ihre Vielfalt – in einem offenen und toleranten Klima. Berlin ist the place to be.

Klaus Wowereit

Regierender Bürgermeister von Berlin

the place to be.

Titel_RZ.indd 5 13.08.12 16:01

0

Vorwort Seite 3

1

the place to be for opportunities. Seite 4

2

the place to be for business. Seite 6

3

the place to be for art. Seite 12

4

the place to be for science. Seite 18

5

the place to be for city life. Seite 22

6

the place to be for history. Seite 28

7

be Berlin-Kampagne Seite 32

8

Impressum Seite 35

Inhalt

2

Impressum

Berlin Partner GmbH

Ludwig Erhard Haus

Fasanenstraße 85 | 10623 Berlin T +49 30 39980-0 | F +49 30 39980-239 info@berlin-partner.de | www.berlin-partner.de www.businesslocationcenter.de

In Kooperation mit der Senatskanzlei Berlin

Im Auftrag von be Berlin

© August 2012

Redaktion und Gestaltung

von der Osten-Sacken Kommunikation Marie Knoll

Druck

Oktoberdruck AG

Bildnachweis

S. 3: Senatskanzlei von Berlin | S. 4: Matthias Haker | S. 5: Matthias Fischer | S.6: foto di matti | S. 7: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | S. 8: Matthias Fischer, Thomas Bruns |

S. 9: Siemens Pressebild, Berlinale 2006 | S. 10: ARD Pressebilderdienst, Wooga, EVS Digitale Medien GmbH, Flughafen Berlin Brandenburg | S. 9: AntheZ Fotografie | S. 12: Sebastian Bolesch| S. 13: Berlin Partner GmbH/FTB Werbefotografie | S. 14: Berlin Partner GmbH/Fritsch Foto, Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum/Franco Stella, Jüdisches Museum Berlin/Günter Schneider, Staatliche Museen zu Berlin/Ägyptisches Museum | S. 15: visitBerlin/Günter Steffen, Erik-Jan Ouwerkerk, Komische Oper Berlin/Hans Joosten | S. 16: Sammlung Boros/Noshe, e27, Berlin Partner GmbH/FTB Werbefotografie, visitberlin/Wolfgang Scholvien | S. 17: MICHALSKY, Mercedes-Benz Fashion Week Berlin | S. 18: Sven Werkmeister | S. 19. David Ausserhofer/S. 20: WISTA-MANAGEMENT GMBH – www.adlershof.de, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Berlin Partner GmbH/be Berlin | S. 21: Berlin Partner GmbH/ Wolfgang Scholvien, Humboldt Universität zu Berlin, Referat Öffentlichkeitsarbeit/Heike Zappe | S. 22: Berlin Partner GmbH/FTB Werbefotografie | S. 23: Erik-Jan Ouwerkerk | S. 24: visitBerlin/Philip Koschel, Karneval der Kulturen/Daniela Incoronato | S. 25: TOP Sportmarketing Berlin GmbH, Camera 4, Berlin Partner GmbH/be Berlin | S. 26: visitBerlin/Wolfgang Scholvien, visit Berlin/Günter Steffen, visit Berlin/Günter Steffen | S. 27: Berlin Partner GmbH/be Berlin, visit Berlin/Frank Nürnberger | S. 28: Berlin Partner GmbH/Fritsch Foto/S. 29: Stiftung Stadtmuseum Berlin/775 Jahre Berlin | S. 30: Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum/Franco Stella | S. 32: Berlin Partner GmbH/Dirk Lässig | S. 33: Berlin Partner GmbH/be Berlin, Sabine Wenzel, Berlin Partner GmbH/Dirk Lässig, Berlin Partner GmbH/be Berlin, Berlin Partner GmbH/Matti Hillig. Alle Angaben ohne Gewähr.

8

Titel_RZ.indd 4 13.08.12 16:01

35

(4)

4

(5)

5

Berlin ist eine ganz besondere Stadt, denn sie erfindet sich ständig neu. Der rasante

Wandel, den die Spreemetropole in den zwei Jahrzehnten seit dem Mauerfall politisch, gesellschaftlich und architektonisch durchlaufen hat, beweist vor allem eins: Berlin ist nicht nur das politische Zentrum Deutschlands, sondern auch eine Stadt, die geistigen und räumlichen Entfaltungsraum bietet. Sichtbar wird dies anhand der vielen neuen Orte, die in der Metropole entstanden sind, etwa dem Regierungsviertel mit seinen Bundesgebäuden, Botschaften und Konsulaten. Oder an aktuellen städte-baulichen Großprojekten wie dem internationalen Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER), der Neubebauung des Areals rund um den Bahnhof Zoo in der City West oder dem spektakulären Bau des Humboldtforums hinter den rekonstruierten Fassaden des ehemaligen Berliner Stadtschlosses in der Mitte der Stadt.

Vor allem aber wird es deutlich an den vielen jungen, gut ausgebildeten Talenten aus aller Welt, die es derzeit nach Berlin zieht, um sich inspirieren zu lassen und mit Gleichgesinnten ihre Ideen frei zu entfalten. Diese einzigartige Mischung aus Wissen, Erfahrung und Kreativität gibt der Stadt ein ganz besonderes Flair. Sie macht Berlin außerdem zu einer der wichtigsten Kulturmetropolen Europas, zu einem der drei beliebtesten Reiseziele weltweit – und zur Hauptstadt der Gründer. Vom Pioniergeist und der bundesweit überdurchschnittlich hohen Qualifikation der Erwerbstätigen in der Stadt profitiert vor allem der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Berlin: Viele international renommierte Forschungseinrichtungen und innovationskräftige Unternehmen haben sich hier durch eine eng verzahnte Zusammenarbeit im Bereich der Zukunftstechnologien einen Namen gemacht.

Darüber hinaus bietet Berlin seinen Bewohnerinnen und Bewohnern mit einem breiten Unterhaltungsangebot, vielen Grünflächen, vergleichsweise günstigen Lebens- haltungskosten und seiner weltoffenen Atmosphäre eine einzigartige Lebensqualität. 3,5 Millionen Menschen aus 185 Nationen wohnen und arbeiten gern in der Stadt. Das macht Berlin zum Ort, in dem jeder sein Potenzial entfalten und seine Chancen nutzen kann.

Kreativ, lebendig, außergewöhnlich: Die einzigartige Dynamik

Berlins begeistert weltweit. Mehr als zwei Jahrzehnte

nach der deutschen Einheit bietet die Spreemetropole Menschen

aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft ideale

Voraussetzungen, um Ideen erfolgreich zu verwirklichen –

und ein einzigartiges Lebensumfeld.

the place to be

for opportunities.

1

4 www.berlin.de 4 www.berlin-partner.de 4 www.berlin-sciences.de 4 www.businesslocationcenter.de 4 www.convention.visitberlin.de 4 www.loginberlin.de 4 www.sei.berlin.de 4 www.sportmetropole-berlin.de 4 www.visitberlin.de

L

i

n

k

s

(6)

6

(7)

7

Die Waschmaschine von morgen – sie entsteht in Berlin. Im Spandauer Techno-

logiezentrum Wäschepflege von Bosch und Siemens tüfteln die Ingenieure an Hochleistungsgeräten für den globalen Markt. Am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie in Adlershof hingegen werden die effizientesten Dünnschicht-Solarzellen der Welt entwickelt. Zwei Beispiele, die für die große Innovationskraft des Industrie- und Wirtschaftsstandorts Berlin stehen. Zugleich sind sie ein plastischer Beleg für das erfolgreiche Zusammenspiel von Produktion und Wissenschaft in der Region, das Berlin zu einem der spannendsten Wirtschaftsstandorte weltweit macht.

Zu den weiteren Standortvorteilen der Hauptstadt zählen die zentrale Lage im Herzen Europas, das große Angebot an qualifizierten Arbeitskräften, preisgünstige Büro- und Gewerbeflächen, gut entwickelte Zulieferstrukturen und attraktive Förderinstrumente. Das wissen nicht nur hier ansässige internationale Konzerne wie Pfizer oder Bombardier Transportation zu schätzen, sondern auch eine beständig wachsende Zahl junger Unternehmen aus der ganzen Welt. Mit Neu- gründungen von rund 50 Prozent über dem Bundesdurchschnitt gilt Berlin derzeit als Gründerhauptstadt.

Auch ihre hervorragende Infrastruktur macht die Metropole international attraktiv. Der Berliner Hauptbahnhof ist Europas größter Kreuzungsbahnhof. Und der zukünftige Hauptstadt-Airport BER wird als Europas modernster Flughafen den gesamten Flugverkehr der Region bündeln. Bis zu 27 Millionen Passagiere werden von hier aus jährlich in alle Welt fliegen. Berlin, heute bereits wirtschaftliches und politisches Sprungbrett nach Ost und West, wird durch den neuen Airport ein Tor zur Welt.

Innovativ, attraktiv, international wettbewerbsfähig:

Berlin ist ein Wirtschaftsstandort mit Zukunft. Von der

einstmals klassischen Industrieregion hat sich die Stadt

zur dynamischen Dienstleistungs- und Technologiemetropole

entwickelt. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten

hier eng zusammen, um die Region zu stärken.

the place to be

for business.

2

4 zentrale Lage im Herzen Europas

4 hervorragende Infrastruktur

4 günstige Büro- und Gewerbeflächen

4 hoch qualifizierte Arbeitskräfte

4 einzigartige Vernetzung von Wissenschaft und Forschung

4 größtes und modernstes Kom- munikationsnetz Deutschlands

4 zukünftiger Flughafen Berlin Brandenburg als Wachstums-motor

4 beste Förderbedingungen der EU

(8)

8

STRuKTuRWanDEL,

zukunftsorientierte Mischung

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts prägte der Anblick von Strommasten, Abspannwerken und Kraftwerken Berlin. An „Elektropolis“, die blühende Stadt der Elektroindustrie und des Maschinenbaus, erinnern immer noch denkmalgeschützte Bauten wie die ehemaligen AEG-Fabrikhallen am Humboldthain. Heute haben sich in dem histo-rischen Gebäudekomplex im Stadtteil Wedding Unternehmen der IT und der Medizintechnik sowie Forschungsinstitute und Medienfirmen angesiedelt. Das Areal steht für den rasanten Strukturwandel, den Berlin durchlebt hat – von der traditionellen Industriestadt zum zukunfts-weisenden Technologie- und Dienstleistungszentrum. Ähnlich wie der Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof oder die Flächen des Flughafen Tegels, auf denen nach dessen Stilllegung ein Forschungs- und Industriestandort Zukunftstechnologie entstehen wird.

Die Berliner Industrie definiert sich durch einen Mix aus Zukunfts- technologien und sich modernisierender klassischer Industrie. Wachstumsbranchen der Hauptstadtregion sind neben der Kreativ-, Medien- und Gesundheitswirtschaft vor allem die Bereiche Umwelt-technologien und Mobilität sowie das verarbeitende Gewerbe mit den starken Kernbranchen Chemische Industrie, Metall, Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Ernährungswirtschaft. Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten eng zusammen, um Berlins Stellung als innovative Technolgie-metropole auszubauen. Im Fokus der Förderung stehen die Bereiche Biotechnologie, Medizintechnik, Informations- und Kommunikation-stechnologie, Verkehrssystemtechnik sowie Optische Technologien und Energietechnik.

4 Eingangstor zum ehemaligen AEG-Gelände im Stadtteil Wedding.

Jörg Börner

Fertigungsmeister Fahrzeugmontage BMW Motorrad

Jeder hat hier die Möglichkeit, sich persönlich und beruflich weiterzuent-wickeln. Berlin ist meine Heimatstadt. Ich habe mein ganzes Leben hier ver-bracht. Die multikulturelle Metropole hat so viel zu bieten! Dass BMW hier ist, ist nicht nur für mich klasse – die ganze Stadt profitiert davon!

(9)

9

4 Produktion einer Gasturbine im Berliner Siemens-Werk.

4 Berlinale Palast auf dem Potsdamer Platz.

InDuSTRIE, modern, vielseitig und

gut vernetzt

Berlin ist einer der innovationskräftigsten Industriestandorte Deutschlands. Die Metropole zählt nicht nur zu den führenden Bahntechnikregionen Europas, seit 2012 ist sie auch eines von vier nationalen Schaufenstern für Elektromobilität. Große Unternehmen der klassischen Industrie nutzen hier die Nähe zu Forschung und Wissenschaft, um Neues zu entwickeln. BMW produziert bereits seit rund 40 Jahren leistungsstarke Motorräder im Werk Spandau, Siemens stellt im Stadtteil Moabit die größte Gasturbine der Welt her und bei Rolls-Royce vor den Toren Berlins laufen seit 2006 Triebwerke für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge vom Fließband.

Weitere Firmen wie der Süßwarenhersteller Storck oder das Rasier- klingen-Werk von Gillette am Südrand des ehemaligen Flughafens Tempelhof liefern von Berlin aus in alle Welt. Neue wettbewerbsfähige Unternehmen wachsen nach. Zum Beispiel in der florierenden Solar- industrie, die zu den zukunftsweisenden Branchen der Hauptstadt-region zählt. Berlin-Brandenburg ist außerdem europaweit einer der führenden Standorte der Gesundheits- und Pharmaindustrie. Mehr als 480 Unternehmen der Biotechnologie- und Medizintechnik haben sich in der Region angesiedelt. Hinzu kommen rund 30 Pharmaunternehmen, darunter Global Player wie Bayer HealthCare und Pfizer.

FILM,

Produktionsstandort

ersten Ranges

Brad Pitt, Angelina Jolie, Tom Hanks und andere Prominente zieht es inzwischen immer öfter an die Spree. Denn nicht nur TV-Serien, sondern auch international beachtete Filme werden in der Hauptstadt- region realisiert. Produktionen wie Roland Emmerichs „Anonymus“, Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ oder der Dreh des Bollywood-Thrillers „Don 2“ in Berlin zeigen, dass die Spreemetropole wieder eine Filmstadt ersten Ranges ist. Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den wichtigsten Filmfestivals in Europa. Etwa 300 Filme werden jährlich in der Region gedreht, denn Berlin bietet Filmschaffenden aus dem In- und Ausland hervorragende Produktionsbedingungen.

Das Studio Babelsberg vor den Toren der Stadt ist nicht nur das älteste Großatelierstudio der Welt, sondern auch der größte Studiokomplex Europas. Die Vielzahl talentierter Autoren und Schauspieler, renom-mierte Produktionsfirmen sowie die attraktiven Fördermöglichkeiten machen Berlin zum idealen Filmstandort.

(10)

10

MEDIEn, Zentrum

des Journalismus

Berlin ist nicht nur das politische Zentrum Deutschlands, sondern auch eine Stadt, die Trends setzt. Das macht die Metropole zur Hauptstadt des Journalismus. Mehr als 2.000 Korrespondenten aus dem In- und Ausland berichten täglich aus dem Zentrum deutscher Politik. 18 nationale und internationale Sender haben hier ihre Hauptstadtbüros ebenso wie Nachrichtenagenturen aus aller Welt. Hinzu kommen rund 90 regionale Tageszeitungen und etwa 20 überregionale Zeitungen und Zeitschriften, unzählige Film- und Fernsehproduktionen sowie mehr als 40 Radioprogramme.

Die in Berlin ansässige Axel Springer AG ist einer der größten Medien-konzerne Europas und nur eines der vielen in Berlin ansässigen Medienhäuser. Ergänzt wird die Vielfalt der Berliner Medienlandschaft durch rund 300 Buch- und 500 Presseverlage, darunter Traditionshäuser wie der Suhrkamp Verlag und die Buchverlagsgruppe Ullstein. Aber auch Neugründungen zieht es an die Spree und somit an die Quelle des Talents – denn Berlin gilt zugleich als Mekka der Autoren.

10

4 ARD-Hauptstadtstudio mit typischem „Auge“. 4 Empfangsbereich des Spiele-Entwicklers Wooga.

IT,

boomende Gründerszene

Nirgendwo ist der Pioniergeist in Berlin so deutlich spürbar wie in der Start-up- und IT-Szene. Investoren, Strategen, Designer und Entwickler aus der ganzen Welt treffen sich hier, um ihre Ideen in den Bereichen Web, Social Media, Mobile Anwendungen oder Games umzusetzen. Nicht von ungefähr wird Berlin international als „Silicon Allee“ gehandelt. Seit 2004 zählt die aktive Gründerszene der Hauptstadt die meisten Start-ups Deutschlands. Neben vielversprechenden Newcomern wie 6Wunderkinder, Amen oder Gidsy haben sich weitere Plattformem und E-Business-Unternehmen bereits erfolgreich in der Stadt etabliert. Darunter DaWanda, Zalando, brands4friends und der Social-Games-Entwickler Wooga. Auch Branchenriesen wie eBay, Google, SAP, Nokia Siemens Networks und Microsoft sind an der Spree vertreten. Eine hochmoderne Infrastruktur, junge, qualifizierte Arbeitskräfte aus der ganzen Welt und vor allem die unkonventionelle, inspirierende Atmosphäre der Stadt machen Berlin zum idealen Standort für IT-Unternehmen. Hochkarätige Veranstaltungen wie die Berlin Web Week mit den Konferenzen re:publica und der NEXT Berlin unter ihrem Dach sowie die medienwoche@IFA bieten fachlichen Austausch auf internationalem Niveau.

(11)

11

MuSIK,

weltweit beachtete Szene

Der Hauptsitz von Universal Music Deutschland liegt auf der Grenze zwischen den Stadtteilen Friedrichshain und Kreuzberg direkt an der Spree. Auf der anderen Uferseite begeistern international bekannte DJs mit ihrem Sound nachts Technofans aus aller Welt. Diese räumliche Nähe ist kein Zufall. Denn in Berlin inspiriert Talent die Wirtschaft unmittelbar. Die Musikszene der Hauptstadt setzt weltweit Impulse – ganz gleich ob im Bereich Elektromusik, Pop, Rock, Weltmusik, Jazz oder Klassik. Davon profitiert die Branche: Rund 700 Millionen Euro erwirtschaften die 1.400 Unternehmen der Berliner Musikwirtschaft jährlich, darunter neben dem Marktführer Universal Music Deutschland Unternehmen wie Viacom International Media Networks Germany, Sony Music Entertainment und die Deutsche Entertainment AG.

Die Berlin Music Week mit dem Berlin Festival ist ein fünftägiges Event mit Live-Musik, Newcomer-Performances, Konferenzen und Netzwerkmöglichkeiten. Zahlreiche Konzerte und Festivals festigen darüber hinaus Berlins Ruf als Musikmetropole. Ebenso wie die Verleihung des ECHO-Awards im Frühjahr, des zweitgrößten Musikpreises der Welt.

4

Flughafen Berlin Brandenburg (BER)

Der Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) wird als modernster Airport Europas den gesamten Flugverkehr bündeln und bis zu 40.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Architekten JSK International Architekten und gmp Architekten

Fläche 1.470 ha

Länge Start- und Landebahnen 3.600 und 4.000 m Flugzeug-Abstellpositionen 85

Kapazität bis 27 Mio. Passagiere

Energie innovative Wärmerückgewinnung; Integration regenerativer Energiesysteme

11

Rapkünstler und Reggae-musiker, Orchester und Operndiven, von Pop über Rock zu Soul und Schlager – Berlin bringt alle Saiten zum Klingen. Hier genießt man die beste Aussicht auf neue Trends und die Vielfalt des kulturellen Lebens. Wer nichts verpassen will, für den gibt es nur einen ‚place to be‘ in Deutschland.

Frank Briegmann, President & CEO Universal Music Deutschland

4 DJ Paul van Dyk.

4 Rollfeld des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt

(12)

12

(13)

13

Wer heute in der internationalen Kunst- und Kulturszene etwas bewegen will, kommt

nach Berlin. Denn die Stadt hat sich nach der deutschen Wiedervereinigung zu einem der spannendsten Kunstzentren der Welt entwickelt. Vergleichbar mit Städten wie New York, Schanghai, London oder Barcelona. International etablierte Künstler ebenso wie eine junge, experimentelle Avantgarde schätzen an Berlin vor allem die vielen Freiräume, die nach der Wende hier entstanden sind. Sie bieten Inspiration und eine Vielfalt, die weltweit ihresgleichen sucht. Ideale Schaffensorte für eine neue Künstler-generation.

Die kreative Energie Berlins beeindruckt: Vor allem in den kulturellen Hotspots der Stadt wie „Kreuzkölln“, Mitte oder an der Potsdamer Straße wird spürbar, dass Berlin immer im Wandel ist. Designer, Maler, Fotografen, Bildhauer, Architekten und Musiker begegnen sich hier auf einzigartige Weise. Neue Ideen und Querverbindungen entstehen.

Der künstlerische Reichtum der Stadt macht die Kreativwirtschaft zu einem wesentlichen Wirtschaftszweig der Spreemetropole. Berlin gilt international auch als eine der einflussreichsten Design- und Werbestädte Deutschlands. Nicht von ungefähr wurde die Spreemetropole als bisher einzige deutsche Stadt in das globale Creative Cities Network der UNESCO aufgenommen.

Vibrierend, pulsierend, inspirierend: Die Kunst- und

Kultur-metropole Berlin zieht Kreative aus der ganzen Welt an.

Das Faszinierende an dieser Stadt sind vor allem ihre Brüche:

neu steht neben alt, Schön neben Hässlich, Bunt neben Grau.

und genau das macht Berlin so interessant.

the place to be

for art.

3

4 3 Opern, 150 Bühnen, rund 180 Museen und Sammlungen

4 täglich über 1.500 kulturelle Veranstaltungen

4 UNESCO-Stadt des Designs

4 Mitglied des globalen Creative Cities Network

4 größter Galeriestandort Europas mit mehr als 400 Galerien und rund 200 nicht-kommerziellen Ausstellungsräumen 4 bedeutende private Kunstsammlungen

F

a

k

t

e

n

(14)

14

MuSEEn,

reiche Ausstellungslandschaft

Noch wird auf dem Berliner Schlossplatz eifrig gebaut. Doch 2019 soll das Berliner Humboldtforum fertig sein. Das Gebäude, das derzeit nach einem Entwurf des italienischen Architekten Franco Stella hinter drei rekonstruierten Außenfassaden des barocken Stadtschlosses entsteht, ist das derzeit größte Kulturbauprojekt der Bundesrepublik. Inhaltlich fokussiert dieser Ort für Kunst, Kultur und Wissenschaft die außereuropäische Welt. Als neuer Typ von Museum soll das Humboldtforum das auf Europa konzentrierte Ensemble der Museumsinsel komplettieren. Der wohl berühmteste Museumskomplex der Welt zählt seit 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist neben dem Kulturforum am Potsdamer Platz glanzvoller Mittelpunkt der Berliner Ausstellungslandschaft.

Rund 180 Museen und Sammlungen sowie rund 15 Millionen Besucher jährlich machen Berlin zur bedeutendsten Museumsstadt Deutschlands. Groß ist auch die thematische Bandbreite: Das Spektrum reicht von dem im Neuen Museum beheimateten Ägyptischen Museum mit seinem Superstar, der Nofretete, über das Museum für Kommunikation bis hin zum Zucker-Museum. Ein besonderes Wahrzeichen der Stadt ist das 2001 eröffnete Jüdische Museum. Der beeindruckende Bau des New Yorker Architekten Daniel Libeskind zählt zu den meistbeachteten Museumsgebäuden der Welt und beherbergt heute ein lebendiges Zentrum für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur.

4 Berliner Schloss – Humboldtforum.

4 Jüdisches Museum von oben: Libeskind-Bau und Altbau.

4 Büste der Nofretete im Ägyptischen Museum Berlin.

4 Bode-Museum auf der Museumsinsel.

(15)

15

KLaSSIK,

auf höchstem Niveau

Wenn die Berliner Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten Sir Simon Rattle spielen, lauschen die Zuhörer gebannt in den Sitzen der Berliner Philharmonie – oder genießen das Konzert per Livestream in der weltweit ersten „Digital Concert Hall“. Und wenn Daniel Barenboim, Stardirigent und Generalmusikdirektor der Staatsoper im Schiller Theater, mit der Staatskapelle oder seinem West-Eastern Divan Orchestra auftritt, reißt dies Musikbegeisterte aus aller Welt zu Ovationen hin.

Musik liegt den Berlinern am Herzen. Mit der Staatsoper im Schiller Theater, der Deutschen Oper und der Komischen Oper, die 2007 als Opernhaus des Jahres ausgezeichnet wurde, leistet sich die Stadt gleich drei Opern von internationalem Rang.

Ein Highlight des Klassikkalenders ist jedes Jahr das Festival Young Euro Classic, auf dem die besten Jugendsymphonieorchester der Welt spielen. Auch als Musicalstadt begeistert Berlin: Am Potsdamer Platz wurde 1999 ein neues Musicaltheater erbaut; und auf der Bühne des Theaters des Westens sangen bereits Weltstars wie Josephine Baker und Enrico Caruso.

BüHnE, weltoffenes und buntes

Spektrum

Berlin ist eine Theaterstadt. Rund 150 Bühnen zählt die Metropole. Das Spektrum reicht vom kleinen Kieztheater bis hin zu weltbekannten Häusern wie dem von Bertolt Brecht gegründeten Berliner Ensemble im Theater am Schiffbauerdamm. Die Theaterlandschaft in Berlin ist lebendig und weltweit beachtet. Das Deutsche Theater wurde 2008 zum Theater des Jahres gekürt und die Aufführungen der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz unter der Intendanz von Frank Castorf besitzen Kultcharakter. Wer es eher schillernd mag, der ist im Berliner Friedrichstadt-Palast an der richtigen Adresse, dem größten Revuetheater Deutschlands.

Neben den großen Häusern setzt in Berlin eine lebendige Offszene Impulse in den Bereichen Schauspiel und Tanz. Bekannte Künstler wie Robert Wilson, Sasha Waltz und Vladimir Malakhov nutzen die Weltoffenheit der Stadt, um zu experimentieren und Neues zu wagen. Das jährlich stattfindende Berliner Theatertreffen zeichnet jeweils die herausragenden Inszenierungen einer Saison aus und gilt als das bedeutendste Theaterfestival im deutschsprachigen Raum. Ein weiterer Höhepunkt des Berliner Kulturkalenders ist das international beachtete Festival Tanz im August.

Berlin biedert sich nicht an, ist unfertig und doch immer komplett, akzeptiert jeden Lebens- lauf, Hauptsache: kein geistiger Stillstand. Ich mag Berlin, weil Anecken hier eine Form der Fortbewegung ist. Weil man sich hier verirren kann, ohne sich zu verlieren. Weil man hier sein eigenes Tempo entwickeln kann und immer einen Menschen findet, der mithält.

Maren Kroymann, Schauspielerin und Trägerin des Preises für Zivilcourage

4 Komische Oper Berlin.

4 Klassisches Open-Air-Konzert auf dem

(16)

16

KunST,

ständig im Umbruch

Berlin ist eine Stadt der Gegensätze. Ein eindrucksvolles und zugleich typisches Beispiel für das Berliner Zusammenspiel von Alt und Neu ist der Bunker in Berlin-Mitte. Das von außen graue Gebäude war einst Luftschutzbunker, später Technoclub und beherbergt heute die Sammlung Boros, die wohl außergewöhnlichste private Kunstsamm-lung Berlins.

Die vielen, meist temporär genutzten Freiräume machen die Spree-metropole zu einem der spannendsten Orte für zeitgenössische Kunst. Über 400 kommerzielle und künstlergeführte Galerien und mehr als 6.000 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt locken nicht nur Besucher an, sondern auch kaufkräftige Sammler aus dem In- und Aus-land. Zahlreiche Vernissagen und regelmäßig stattfindende Rundgänge geben einen Einblick in die junge Galerieszene der Hauptstadt.

Berlin steht heute vor allem für Gegenwartskunst: mit spektakulären Ausstellungen im Hamburger Bahnhof, in der Neuen Nationalgalerie, im Martin-Gropius-Bau und mit der alle zwei Jahre stattfindenden Berlin Biennale.

DESIGn, jung, modern,

trendweisend

Als UNESCO-Stadt des Designs hat sich Berlin in den vergangenen Jahren zu einem Zentrum des internationalen Designs entwickelt. Besonders deutlich wird dies Anfang Juni auf dem DMY International Design Festival Berlin. In den Hangars des stillgelegten Flughafens Tempelhof und in verschiedenen Locations der Stadt präsentieren Produktdesigner junge, experimentelle Arbeiten und zeigen internatio-nale Designtrends auf.

Auf der TYPO Berlin diskutieren Grafikdesigner im Haus der Kulturen der Welt über Schriftschnitte und -typen. Und die alljährliche Pictoplasma-Konferenz zeigt Streetart und Comic-Kunst.

Die Kreativszene Berlins ist vielschichtig und lebendig. Qualifizierten Nachwuchs bilden neben renommierten Hochschulen wie der Univer-sität der Künste zahlreiche private Schulen aus. Einzigartig ist auch die Initiative Create Berlin: In dem Netzwerk haben sich verschiedene Kreativunternehmen der Stadt zusammengeschlossen, um den Design-standort Berlin im In- und Ausland bekannt zu machen.

4 Sammlung Boros im Bunker Berlin.

4 Hamburger Bahnhof bei Nacht.

4 Produktdesign aus Berlin von e27.

(17)

17

MoDE,

stilvoll und inspirierend

Zweimal im Jahr trifft sich die Modewelt in der Hauptstadt. Im Rahmen der Berlin Fashion Week präsentieren Top-Models Haute couture im Zelt vor dem Brandenburger Tor. Fashion made in Berlin ist zu einem Markenzeichen mit weltweiter Ausstrahlung geworden. Das belegen weitere Top-Events wie die internationale Leitmesse für Street- und Urbanwear, Bread & Butter, und die Fachmesse Premium.

Auch in den vielen kleinen Läden und Werkstätten rund um den Hackeschen Markt, in Friedrichshain, Kreuzberg oder Prenzlauer Berg findet sich junge, angesagte Mode. Kreationen von Berliner Labels wie Mongrels in Common, Lala Berlin oder barre|noire sind international gefragt. Rund 800 Designer und Labels gibt es in Berlin. Und mit neun Modeschulen zählt die Hauptstadt die meisten Ausbil-dungsstätten in Europa – einer der Gründe, warum die Modeszene in der Spreemetropole heute so schillernd und kreativ ist.

Städte wie Paris oder London sind etabliert, Berlin aber hat etwas von new York in den 80er-Jahren und entwickelt sich permanent weiter. Das ist für Modedesigner ideal, weil Mode etwas mit Veränderung zu tun hat. Für mich ist das der nährboden, um MIcHaLSKY von hier aus international als Lifestyle-Label aufzustellen.

Michael Michalsky, Modedesigner und Gründer des Labels MICHALSKY

4 Mercedes-Benz Fashion Week Berlin.

4 MICHALSKY Fashion Show.

(18)

18

(19)

19

Berlin ist eine Wissenschaftsstadt. Berühmte Gelehrte wie die Gebrüder Humboldt,

Robert Koch, Max Planck, Albert Einstein und Rudolf Virchow setzten hier Maßstäbe in der Forschung. Traditionsreiche Häuser wie die Berliner Charité, die Berlin- Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, die Humboldt-Universität, die 1948 aus der 1810 gegründeten Berliner Universität hervorgegangene Freie Universität Berlin und die Staatsbibliothek zu Berlin legten den Grundstein für den heutigen Wissenschaftsstandort Berlin, der zu den innovationsstärksten Europas zählt. Zu den herausragenden Vorteilen des Wissenschafts- und Forschungsstandorts Berlin-Brandenburg gehören nicht nur seine Vielfalt und Qualität, sondern vor allem die enge Verflechtung von Forschung und Wirtschaft in der Region. Mit insgesamt vier Universitäten, 34 Hochschulen, 70 außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie 22 Technologieparks und Gründerzentren bietet die Hauptstadt eine breit gefächert und zugleich dichte Basis für interdisziplinäres Arbeiten.

Rund 50 Prozent der Berliner Unternehmen kooperieren mit wissenschaftlichen Einrichtungen. Beste Voraussetzungen für die Entwicklung neuer Ideen und ihre Umsetzung in marktreife Produkte, insbesondere in den Zukunftstechnologien. Führende Einrichtungen wie die Max-Planck-Institute, die Helmholtz-Gemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft ziehen Nachwuchswissenschaftler aus der ganzen Welt an. Herausragende Areale wie der Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof verknüpfen Forschung, Produktion und Dienstleitung auf ideale Weise. Berlin tut viel, um seine Spitzenposition als Forschungsstandort weiter auszubauen. Rund ein Viertel des gesamten Haushalts investiert die Stadt in den Bildungs- und Forschungsbereich.

Wie sehr sich auch die Berliner Bevölkerung für das Thema interessiert, zeigt die Lange Nacht der Wissenschaften: Mehr als 34.000 Menschen gehen in Berlin und Branden-burg jährlich auf Entdeckungstour durch Institute und Labore.

Vielfältig, innovationstark, interdisziplinär: Berlin gehört

zu den führenden Wissenschaftsmetropolen Europas.

Zu den Standortvorteilen der Region zählt die hohe Dichte

an wissenschaftlichen Einrichtungen sowie die enge Verzahnung

von Forschung und Wirtschaft.

the place to be

for science.

4

4 4 Universitäten, 7 Fachhochschulen, 4 Kunsthochschulen,

23 anerkannte private Hochschulen

4 2 Exzellenzuniversitäten, 4 Exzellenz-Cluster, 9 Graduiertenschulen

4 70 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

4 einer der innovationsstärksten Standorte Europas

4 europaweit höchste Dichte an Forschungsinstitutionen

4 dichte Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft

4 Charité als eine der weltweit größten Universitätskliniken

4 22 innerstädtische Technologie-parks und Gründerzentren

(20)

FoRScHunG,

europaweit auf Spitzenposition

„Amöbe“ heißt das Gebäude des Zentrums für Photonik und Optische Technologien im Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof. Mit seiner farbig unterlegten Glasfassade schlängelt es sich futuristisch dahin und steht damit beispielhaft für den Wissenschaftsstandort Berlin-Brandenburg. Denn Schwerpunkte der regionalen Forschung sind neben den Geistes- und Sozialwissenschaften die Zukunftstechnolo-gien: Gesundheits- und Lebenswissenschaften, Materialwissenschaften, Energietechnik, Verkehr und Umwelt, Informations- und Kommunika-tionstechnologien sowie Optik und Mikrosystemtechnik.

Die Berliner Hochschulen und rund 70 außeruniversitäre Forschungs-einrichtungen nutzen den engen Schulterschluss mit Wirtschaft und Politik, um ihr Wissen schnell in neue, wettbewerbsfähige Produkte zu übersetzen. Gleich mehrere führende Forschungsinstitutionen sitzen in Berlin, darunter die Fraunhofer-Gesellschaft, die Max-Planck-Gesell-schaft, die Helmholtz- und die Leibniz-Gemeinschaft.

Europaweit führend ist Berlin-Brandenburg vor allem im Bereich Life Sciences. Mehr als 480 Unternehmen aus Biotechnologie und Medizintechnik, 30 Pharmaunternehmen und 120 Kliniken, darunter Institutionen wie die Charité als eine der weltweit größten Univer-sitätskliniken, sichern das exzellente Niveau der Forschung, Diagnostik und Therapie auf diesem Gebiet.

Gute Arbeitsbedingungen auch für junge, innovative Unternehmen anderer Forschungsfelder bieten die zahlreichen innerstädtischen Innovations- und Gründerzentren Berlins. Der Wissenschafts- und Technologiepark am Standort Adlershof etwa zählt mit fast 900 Un-ternehmen zu den größten der Welt und repräsentiert gleichzeitig die wirtschaftliche Zukunft Berlins. In Deutschland einzigartig ist der auf Biotechnologie spezialisierte Campus Berlin-Buch.

ProF. Dr.-Ing. norBert LanghoFF

geschäftsführer des Ifg –

Institute for Scientific Instruments gmbh

Unser Ziel war und ist es bis heute, Wis-senschaft und Wirtschaft zusammenzubrin-gen. Das IFG arbeitet eng mit Partnern aus anderen Disziplinen wie der Physik, Medi-zin und Chemie zusammen. Dieser perma-nente Wissens- und Know-how-Transfer ist gut, um neue Technologien marktorientiert voranzubringen. Mein Motor ist die Suche nach neuen Lösungen sowie die Optimierung von Prozessen. Es gibt immer neue Ideen, die es zu testen gilt.

4 Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof: Johann von Neumann-Haus.

4 Charité-Univer-sitätsmedizin Berlin, Campus Mitte.

(21)

21

FöRDERunG, konsequente Investition

in die Zukunft

Wissen ist Berlins wertvollster Rohstoff. Um Berliner Spitzenforschung national und international sichtbar zu machen, haben der Senat und die Wirtschaft eine Reihe von Stiftungen und Preisen ins Leben gerufen. Ein Beispiel ist die Einstein-Stiftung Berlin: Das mit Landesgeldern finanzierte Programm bündelt exzellente universitäre und außeruniver-sitäre Forschung aus der Medizin sowie aus den Geistes-, Gesellschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaften. Unter dem Dach der Stiftung arbeiten und lehren Spitzenforscher aus dem Ausland mit Berliner Wissenschaftlern eng zusammen.

Als einer der bedeutendsten Preise seiner Art in Deutschland gilt der Innovationspreis Berlin-Brandenburg, der jährlich vom Berliner Senat und dem Land Brandenburg gemeinsam vergeben wird. Er zeichnet Geschäftsideen und Produkte aus, die der Innovationskraft der Region einen Schub geben. Ähnlich wie der Transferpreis WissensWerte, mit dem der Förderverein Technologiestiftung Berlin jeweils ein erfolgreiches regionales Technologietransferprojekt auszeichnet. Zahlreiche private Einrichtungen wie die Schering Stiftung oder die Stiftung Charité fördern die Qualität der Berliner Wissenschaftslandschaft zusätzlich.

HocHScHuLE,

exzellente Lehre

In Berlin wird Talent gefördert. Das zeigt unter anderem die herausragende Ausbildung junger Menschen aus aller Welt an den universitären Flaggschiffen der Stadt: der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin und Universität der Künste Berlin. Rund 150.000 Studenten sind an diesen vier Universitäten sowie sieben Fachhochschulen, vier Kunsthochschulen und 23 anerkannten privaten Hochschulen einge-schrieben. Und mehr als 20.000 Absolventen schließen hier pro Jahr ihr Studium ab; sie bilden das Nachwuchspotenzial der Wissenschafts-metropole.

Das Studienangebot in der Hauptstadt ist breit: Es reicht von den Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften sowie der Medizin, die traditionell vor allem an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin beheimatet sind, über die Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften bis hin zum Verwaltungswesen. Spitzen-niveau hat auch die Ausbildung in den Bereichen Schauspiel, Theater und Kunst. Das Klinikum Charité, getragen von der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin, gilt als größte medizinische Fakultät Europas. Charakteristisch für die Berliner Hochschullandschaft ist ihre Weltoffenheit und Internationalität: Etwa 16 Prozent der an den Universitäten und Fachhochschulen eingeschriebenen Studenten kommen aus dem Ausland, die einzelnen Einrichtungen kooperieren mit Partnerhochschulen in aller Welt.

Dass Berlin zu den herausragenden Wissenschafts- und Forschungs-standorten in Deutschland gehört, belegt auch das hervorragende Abschneiden der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Univer-sität zu Berlin beim bundesweiten Exzellenzwettbewerb. Weitere Berliner Hochschulen, darunter die Technische Universität Berlin, werden im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert.

4 Denkmal Alexander von Hum-boldts vor dem Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin.

4 Labor der Technischen Universität Berlin.

Aus Berlin kommen wichtige Impulse für den Klimaschutz. Es gibt einen regen Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Die Berliner Mischung aus Kreativität, Internationalität, Diversität und Experi- mentierfreude ist weltweit etwas Besonderes.

Miranda Schreurs, Leiterin der Forschungsstelle für Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin

(22)

22

(23)

23

Berlin ist anders. Kreativ, dynamisch und voller Möglichkeiten. Die Vielfalt und Welt-

offenheit der Stadt bieten Raum für Lebensentwürfe aller Art. Eine spannende Mischung aus Geschichte und Gegenwart, Lifestyle und Normalität, Internationalität und Kiez- kolorit prägt das Lebensgefühl der Hauptstadt. Die Zahlen sprechen für sich: Mehr als 1,7 Millionen Menschen sind seit dem Mauerfall nach Berlin gezogen. Und für Touristen aus aller Welt ist die Stadt an der Spree ein attraktives Reiseziel. Mit mehr als 22 Millionen Übernachtungen im Jahr zählt Berlin nach London und Paris zu den beliebtesten Metropolen Europas.

Vor allem der kulturelle Reichtum und die einzigartige Atmosphäre der Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten und Event-Highlights faszinieren. Doch die Metropole hat noch mehr zu bieten: Zu den vielen Vorzügen Berlins gehören niedrige Lebenshaltungs-kosten, ein attraktives Freizeitangebot und ein vielfältiges Umfeld. Für Familien ist die Innenstadt durch die dichte Infrastruktur mit Schulen, Geschäften und Spielplätzen, aber auch wegen des hervorragenden Bildungs- und Betreuungsangebots der perfekte Wohnort.

Ein weiteres Plus der Hauptstadt ist das Nahverkehrsnetz: Hier kann man auch ohne Auto jedes Ziel Tag und Nacht günstig erreichen. Mit rund 700 Kilometern Radwegen ist die Metropole außerdem sehr fahrradfreundlich. In Berlin ist jeder willkommen, unab-hängig von Herkunft, Religion, Weltanschauung oder Lebensweise. Der Beitritt der Stadt zur Charta der Vielfalt unterstreicht dies.

Weltoffen, tolerant, unkonventionell: In Berlin kann

jeder sein, wie er ist. Die besondere anziehungskraft der

Stadt liegt für 3,5 Millionen Menschen aus 185 nationen

in der Vielseitigkeit, die Berlin seinen Bewohnern bietet –

als zukunftsorientierter ort zum Leben, arbeiten und

Sichausprobieren.

the place to be

for city life.

5

4 3,5 Millionen Einwohner 4 185 Nationalitäten 4 30 Prozent Grün- und Wasserflächen 4 197 Kilometer Wasserwege 4 700 Kilometer Radwege

4 kulturell vielfältiges Umfeld

4 7.000 Restaurants, Kneipen, Cafés und Bars

(24)

24

GRünE STaDT,

Parks und Seen

Entspannung in der Natur findet man in Berlin überall. Denn die Stadtfläche besteht zu 30 Prozent aus Wald- und Grünanlagen. Rund 2.500 Parks und Gärten gibt es in der Metropole. Am bekanntesten sind wohl der zentral gelegene Berliner Tiergarten als „grüne Lunge“ der Stadt sowie der Grunewald. Aber auch neu angelegte Areale wie die Erholungsflächen auf dem Rollfeld des stillgelegten Flughafens Tempelhof oder der Ostpark am Gleisdreieck in unmittelbarer Nähe des Potsdamer Platzes sind das ganze Jahr über gut besucht.

Pflanzenfreunde können in den Gärten der Welt im Stadtteil Marzahn durch insgesamt neun verschiedene Themengärten wandeln oder in Steglitz in einem der größten und artenreichsten botanischen Gärten Exotisches entdecken. Der Berliner Mauerpark auf dem ehemaligen Mauerstreifen zwischen Prenzlauer Berg und Wedding wird vor allem am Wochenende zum Szenetreff für junge Leute. Und insbesondere bei kleinen Besuchern beliebt sind der Tierpark und der Zoo Berlin. Der Berliner Zoo ist der älteste Deutschlands und beherbergt mit dem Aquarium die meisten Tierarten weltweit. Wer will, kann auf 197 Kilo-metern Wasserwegen die Stadt mit dem Boot erkunden.

Auch das Berliner Umland begeistert: Beliebte Ausflugsziele sind das Schloss Sanssouci in Potsdam, der Spreewald und das Schloss Rheinsberg.

InTEGRaTIon, harmonisches

Zusammenleben

Japanische Drachen schlängeln sich an langen Stäben durch die Straßen, brasilianische Tänzerinnen schwingen ihre leicht bekleideten Hüften und afrikanische Trommler sorgen in farbenprächtigen Kostümen für Rhythmus. Beim alljährlich stattfindenden Kreuzberger Karneval der Kulturen kann man es besonders gut beobachten: Berlin ist eine internationale Stadt. Auch in den belebten Zentren des Geschäftslebens wie dem Potsdamer Platz und vor allem in zentralen Vierteln der Stadt wie Kreuzberg, Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Neukölln hört man inzwischen Sprachen aus aller Welt. Menschen aus 185 Nationen leben in der Stadt friedlich zusammen, darunter mehr als 25 nicht-einheimische ethnische Gruppen.

Rund ein Viertel aller Berlinerinnen und Berliner stammt aus Familien mit Migrationshintergrund. Und fast die Hälfte davon besitzt inzwischen einen deutschen Pass. In der Hauptstadt wohnen außerdem die meisten Türken außerhalb der Türkei. Das macht die Weltstadt Berlin zur Stadt mit dem größten Ausländeranteil in Deutschland. Und zu-gleich zu einem Ort, an dem Integration gelebt wird. Denn nirgendwo sonst ist ein harmonisches und tolerantes Miteinander so selbstver-ständlich wie hier.

(25)

25

SPoRTMETRoPoLE, ganz vorn dabei

Wenn Ende September im Berliner Tiergarten der Startschuss für den Berlin-Marathon fällt, kommen rund 40.000 Teilnehmer aus über 100 Nationen zusammen; denn die Laufveranstaltung gehört zu den fünf größten der Welt. Weitere sportliche Highlights wie die Fußball- Pokalendspiele des DFB, der FINA-Worldcup im Schwimmen, das legen-däre Berliner Sechstagerennen und das Internationale Leichtathletik-Stadionfest DKB-ISTAF beweisen immer wieder aufs Neue, dass Berlin weltweit eine der führenden Sportmetropolen ist. Berliner Athletinnen und Athleten gehören zur Weltspitze und mit 145 Mannschaften in den Ersten und Zweiten Bundesligen ist die Hauptstadt auch in den Team-sportarten ganz vorn dabei.

Entsprechend gut besucht sind jedes Mal die Spiele von Lokalmata-doren wie den Fußballern von Hertha BSC oder dem 1. FC Union, den Basketballern von ALBA Berlin, dem Eishockeyteam der EHC Eisbären, den Handballern der Füchse Berlin und den Volleyballern der Berlin Recycling Volleys. Die Stadt an der Spree ist außerdem ein renommierter Austragungsort und weltoffener Gastgeber.

Zu besonderen Sportereignissen wie dem Endspiel der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006™, den IAAF Leichtathletik Fußball-Weltmeisterschaften Berlin 2009™ oder dem Beachvolleyball Grand Slam 2012 besuchen Hunderttausende von Fans aus aller Welt die Stadien oder feiern auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor. Auch die Berliner selbst sind sportlich aktiv. Ganz gleich ob Joggen, Segeln, Golfen oder Drachen-fliegen: Es gibt kaum einen Sport, den man hier nicht ausüben kann.

MIchaeL BaLLhauS

Kameramann und regisseur von „In Berlin“

Berlin ist seit dem Fall der Mauer eine internationale Metropole geworden, die an einem Schnittpunkt zwischen Ost und West liegt. Berlin ist meine Heimatstadt und ich bin nach 25 Jahren USA freudig in diese Stadt zurückgekehrt.

4 Internationales Leichtathletik-Stadionfest Berlin (ISTAF) im Olympiastadion.

(26)

26

Berlin ist eine geheimnisvolle Stadt. Nichts ist hier so, wie es scheint. Jedes Mal, wenn ich essen ging, stellte sich heraus, dass der Italiener ein Grieche war, die Japaner entpuppten sich als Mongo-len, und die Türken aus dem Imbiss nebenan sprachen miteinander bulgarisch. Was die Bewohner hier am Tag machen, weiß keiner. Abends gehen sie in die Kneipe. Berlin ist in Wirklichkeit eine einzige Kneipe.

Wladimir Kaminer, Schriftsteller und Gründer der Russendisko

TouRISMuS, beliebte

Reisedestination

Mit mehr als 22 Millionen Übernachtungen und fast zehn Millionen Gästen gehört Berlin nach London und Paris zu den beliebtesten Metropolen Europas. Vor allem das breite Angebot an Kunst, Kultur, Musik und Entertainment sowie das Lebensgefühl der Hauptstadt begeistern. Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer prägt die Stadt eine ganz besondere Dynamik, die durch permanenten Wandel gespeist wird. Berlin setzt Trends. Nichts bleibt hier, wie es ist. Und überall gibt es Neues zu entdecken. Wo früher die Mauer verlief, stehen heute moderne Bauten, sind neue, ungewöhnliche Orte entstanden. Diese Mischung aus historischen Sehenswürdigkeiten und moderner Architektur fasziniert Touristen weltweit.

Der unverwechselbare Charakter Berlins wird auch durch seine Musik- und Clubkultur geprägt. Die Bars und Diskotheken der Stadt sind bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Und in angesagten Locations wie dem Berghain tanzen Technobegeisterte bis weit in den Tag hinein. Bekannt ist Berlin auch für seine vielen Festivals. Zum Christopher Street Day feiert die schwul-lesbische Szene der Stadt ausgelassen. Und die Straße des 17. Juni zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor ist das ganze Jahr über Schauplatz zahlreicher Straßenfeste und Magnet für Gäste aus aller Welt.

Auch wer in Berlin auf Shopping-Tour gehen möchte, kommt voll und ganz auf seine Kosten. Und das nicht nur im berühmten Kaufhaus des Westens, das mit bis zu 180.000 Kunden täglich nach wie vor ein Kaufhaus der Superlative ist, oder in einem der vier großen innerstädtischen Einkaufsareale Kurfürstendamm, Potsdamer Platz, Friedrichstraße und Alexanderplatz. Vor allem in den kleineren Läden und Boutiquen in Mitte, Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Friedrichshain kann man Designer-stücke made in Berlin entdecken oder in einem der zahlreichen Bioläden oder Trendcafés entspannt einen Latte macchiato trinken. Einzigartig ist auch die Hotellandschaft der Spreemetropole, die von preisgünstigen Hostels über die Übernachtung im stylischen Wohnwagen bis hin zur 5-Sterne-Luxussuite alles bietet. Und das breite gastronomische Angebot der Stadt trifft garantiert jeden Geschmack.

4 Mauerpark Berlin. 4 In der Friedrichstraße.

4 Blick über den Potsdamer Platz.

(27)

27

MESSEn unD KonGRESSE,

international bedeutend

Ob Fernsehturm, Industrieruine, Flughafenhangar oder Dachterrasse mit Blick aufs Brandenburger Tor: Die vielen ungewöhnlichen Tagungs- und Eventlocations sind einer der wesentlichen Gründe, warum Berlin als Kongressdestination so erfolgreich ist. Rund 116.000 Tagungen und Kongresse finden jedes Jahr in der Metropole statt. Und mehr als neun Millionen Teilnehmer reisen jedes Jahr in die deutsche Hauptstadt, um hochkarätige Veranstaltungen zu besuchen, Kontakte zu knüpfen und sich auf hohem Niveau auszutauschen.

Die Berliner Leitmessen haben weltweite Bedeutung. Dazu gehören die Internationale Funkausstellung (IFA) als weltweit wichtigste Messe für Unterhaltungselektronik und Elektrohausgeräte, die Internationale Tourismusbörse (ITB), die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) sowie die Bread & Butter als internationale Leitmesse für Street- und Urbanwear.

Berlin liegt als Messe- und Kongressstadt bundesweit auf Spitzenposition. Und auch international ist die Hauptstadt ganz vorn dabei: Das offizielle Ranking der Interna-tional Congress and Convention Association (ICCA) listet Berlin auf Platz vier – knapp hinter Wien, Barcelona und Paris. Ein wesentlicher Standortvorteil der Metropole ist ihre moderne Hotellandschaft. Diese besticht nicht nur durch ein breites und vielseitiges Angebot, sondern auch durch hohe Servicequalität und ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis. Darüber hinaus überzeugt Berlin durch kurze Anreisewege innerhalb Europas, die durch die Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg noch erweitert werden, und ein dichtes öffentliches Verkehrsnetz. Auf dem Gelände der ehemaligen Deutschlandhalle am Berliner Messegelände entsteht außerdem eine neue, zweigeschossige Veranstaltungshalle. Diese wird das Internationale Congress Centrum Berlin (ICC) während seiner Sanierung ersetzen und die räumlichen Kapazitäten der Messe Berlin langfristig verdoppeln. Der Kongress- und Messestandort Berlin wird dadurch weiter aufgewertet.

4 Berlin unter den Top-3-Reisezielen in Europa

4 22 Millionen Übernachtungen jährlich

4 führender Tagungs- und Kongressstandort Deutschlands

4 als Standort für Verbandskon-gresse weltweit unter den Top 4

4 modernste Hotellandschaft Europas mit hohem Qualitätsstandard und sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

4 große Auswahl an erstklassigen Eventlocations

R e i s e - u n d

Kongressdestination

B

e

r

l

i

n

4 Modemesse Bread & Butter in den Hangars des stillgelegten Flughafens Tempelhof.

(28)

28

(29)

the place to be

for history.

29

Berlin ist wie kaum ein anderer Ort geprägt durch eine wechselvolle Geschichte. Das genaue Gründungsdatum der Stadt ist nicht bekannt. Allerdings wurde Berlins Schwesterstadt Cölln am 28. Oktober 1237 erstmals urkundlich erwähnt. Berlin entstand also zu Beginn des 13. Jahrhunderts. Damals hatte die Stadt gerade ein-mal 2.000 Siedler und ihre Gesamtfläche war kleiner als der Berliner Tierpark. Kein Vergleich zu den 3,5 Millionen Einwohnern und 892 Quadratkilometern Stadtfläche, die Berlin heute zählt. Im Laufe von 775 Jahren entwickelte sich Berlin vom quirligen mittelalterlichen Handelsplatz zu einer Stadt der Vielfalt – historisch geprägt durch Migration, kulturellen Austausch und gewaltige politische Umbrüche.

1871 wurde Berlin zur Hauptstadt des neu gegründeten Deutschen Reiches und damit zum politischen, ökonomischen und kulturellen Zentrum des Kaiserreichs. Doch politische Unzufriedenheit und Hunger während des Ersten Weltkriegs führten zu Massenstreiks und schließlich zur Gründung der Weimarer Republik. In den Goldenen Zwanzigern der 20. Jahrhunderts durchlebte Berlin seine Glanzzeit als größte Industrie- stadt und kulturelles Zentrum Europas. Der rasante Aufstieg Berlins endete jedoch jäh mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933. Berlin war der Ort, wo der Zweite Weltkrieg und der Völkermord an den Juden geplant und organisiert wurde. 1945 lag die Stadt in Trümmern. Berlin wurde geteilt, seit 1961 durch die Mauer.

Am 9. November 1989 fiel die Mauer, Berlin wuchs wieder zusammen. Diese Geschichte ist an vielen Orten der Stadt erlebbar – etwa am Mahnmal für die ermordeten Juden Europas, der Geschichtsmeile Berliner Mauer oder der Topographie des Terrors. Erst ein offener Umgang mit der eigenen Geschichte schafft freien Raum für neues Denken. Berlin – das ist bewegte Historie, spannende Gegenwart und verheißungsvolle Zukunft.

Wandelbar, dynamisch, bewegt: Im frühen 13. Jahrhundert

entwickelte sich Berlin aus den Siedlungen Berlin und cölln.

Seitdem hat die Stadt viele Höhen und Tiefen erlebt.

Der Fall der Mauer 1989 vereinte schließlich Berlin und

Deutschland und führte auch West- und osteuropa zusammen.

Heute ist Berlin wieder eine strahlende Metropole im

Herzen Europas.

6

F a k t e n

4 2012: 775 Jahre Berlin

4 Mit einem großen Fest zwischen Schlossplatz und Nikolaikirche feiert die deutsche Hauptstadt ihren 775. Geburtstag. Zentrale Veranstaltungen im Vorfeld ergänzen das Programm.

4 www.berlin.de/775

(30)

30

1237 bis

1307

Entwicklung der Stadt aus den Siedlungen Berlin und Cölln.

1701

wird Berlin königliche Residenzstadt.

1871

Berlin wird Hauptstadt des neu gegründeten Deutschen Reiches.

1918

Der Erste Weltkrieg ist vorbei: Der SPD-Politiker Philipp Scheidemann ruft in Berlin die Republik aus.

„Das Alte und Morsche, die Monarchie ist zusammengebrochen! Es lebe das Neue;

es lebe die deutsche Republik!“

SPD-Politiker Philipp Scheidemann, 9. November 1918

1920

Mit dem Groß-Berlin-Gesetz entsteht die neue Stadtgemeinde Berlin. Sie umfasst 20 Bezirke. Die Hauptstadt hat rund vier Millionen Einwohner.

1933

Mit der Machtübernahme der Nationalsozia-listen ist Berlin Hauptstadt des Dritten Reiches. Unter nationalsozialistischer Herrschaft wird fast die gesamte jüdische Gemeinde Berlins deportiert und umgebracht.

1945

Am 8. Mai endet der Zweite Weltkrieg. Weite Teile Berlins sind zerstört, nur noch 2,5 Millionen Menschen leben in der Stadt. Auf der Potsdamer Konferenz teilen die Siegermächte Berlin in vier Sektoren auf.

1948

1949

In der Nacht zum 24. Juni 1948 blockieren die Sowjets die westlichen Sektoren Berlins. Die Westmächte versorgen die Berlinerinnen und Berliner über eine Luftbrücke. Am 12. Mai 1949 wird die Blockade aufgehoben.

1961

Am 13. August 1961 beginnt die DDR mit dem Bau der Berliner Mauer und besiegelt damit die Teilung Berlins.

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“

DDR-Staatsratsvorsitzender Walter Ulbricht, 15. Juni 1961

1963

US-Präsident John F. Kennedy hält seine berühmte Rede vor dem Rathaus Schöneberg.

„Alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger Berlins. Und deshalb bin ich als freier Mensch stolz darauf, sagen zu können:

Ich bin ein Berliner!“

US-Präsident John F. Kennedy, 26. Juni 1963

1987

Berlin feiert sein 750-jähriges Bestehen. US- Präsident Ronald Reagan appelliert in einer Rede vor dem Brandenburger Tor an den sowjetschen Generalsekretär Michail Gorbatschow, die Mauer zu öffnen.

„Kommen Sie hier zu diesem Tor! Mr. Gorbatschow, öffnen Sie dieses Tor!

Mr. Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder!“

US-Präsident Ronald Reagan, 12. Juni 1987

1989

Massenhafte Proteste in der DDR gegen das politische Regime führen am 9. November zur Öffnung der Berliner Mauer.

1990

Die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs und die beiden deutschen Staaten unterzeichnen am 12. September den Zwei-plus-Vier-Vertrag, der die deutsche Einheit regelt und den Vier-Mächte-Status in Berlin beendet. Am 3. Oktober wird die Einheit Deutschlands vollzogen.

1991

Am 20. Juni beschließt der Deutsche Bundestag, den Sitz von Regierung und Parlament von Bonn nach Berlin zu verlegen.

1995

Vom 24. Juni bis zum 7. Juli verhüllen Christo und seine Frau Jeanne-Claude in einer spektakulären Kunstaktion den Berliner Reichstag.

„Es ist ein Projekt der Freiheit. Und das ist der Grund, warum es nicht bestehen bleiben darf. Denn die Freiheit ist der Feind des Besitzes.“

Verpackungskünstler Christo, 1995

2000

Die zentrale Feier zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober findet erstmals in Berlin statt.

2001

Das neue Bundeskanzleramt wird im Mai bezogen.

the place to be

(31)

31

2006

Am 26. Mai wird der neue Berliner Hauptbahn-hof feierlich eröffnet. Während der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006™ vom 9. Juni bis 9. Juli versammeln sich Hunderttausende auf der Fan-meile vor dem Brandenburger Tor.

„Deutschland hat das Motto der WM ,Die Welt zu Gast bei Freunden‘ mit Leben erfüllt.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel, 2006

2008

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit stellt am 11. März die neue Hauptstadtkampagne be Berlin der Öffentlichkeit vor. Am 24. Juli spricht der US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama an der Siegessäule zu den Berlinern.

„… die Geschichte hat bewiesen, dass keine Herausforderung zu groß ist für eine Welt,

die zusammensteht …“

US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama, 24. Juli 2008

2009

Seit dem 2. März tritt die Hauptstadtkampagne be Berlin mit dem Slogan „the place to be“ erstmals auch international in Erscheinung; vom 15. bis zum 23. August werden in Berlin die IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaften™ ausge-tragen; mit einem Themenjahr feiert Berlin den 20. Jahrestag des Mauerfalls.

„Die Welt schaut auf Berlin: Der Fall der Mauer vor 20 Jahren rückt wieder ins Rampenlicht. Auf die Fragen ,Wie hat die Stadt ihre Chancen genutzt, wie hat sie sich gewandelt, und wo will sie hin?‘ geben wir mit be Berlin Antworten.“

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, 2009

2010

Die Hauptstadt feiert 20 Jahre deutsche Ein-heit und 300 Jahre Wissenschaftsstadt Berlin. Gemeinsam mit prominenten Wirtschaftspart-nern startet be Berlin die Industriekampagne „ich bin ein berliner“.

2011

Am 13. August gedenkt Berlin mit einer Ausstel-lung und einzelnen Veranstaltungen dem Tag des Mauerbaus vor 50 Jahren und der vielen damit verbundenen menschlichen Tragödien.

2012

Berlin feiert 775-jährigen Geburtstag.

2013

Grundsteinlegung für den Bau des Humboldt- forums hinter drei rekonstruierten Außenfas-saden des ehemaligen Stadtschlosses auf dem Berliner Schlossplatz.

4 Berliner Schloss – Humboldtforum.

Stadt im Mittelalter

Mehrere Ausgrabungsorte in der historischen Mitte der Stadt werden durch Führungen sicht-bar gemacht. Jeder dieser Orte steht für das mittelalterliche Berlin. Und jeden begleitet eine Geschichte.

Berlin inszeniert Berlin

1937 feierte Berlin zum ersten Mal Geburtstag, ein Jahr nach den Olympischen Spielen und vier Jahre nach der nationalsozia- listischen Machtergreifung. 1987 wetteiferten Ost- und Westberlin im Rahmen einer doppelten 750-Jahr-Feier miteinander. Die Open-Air-Ausstellung gibt einen Überblick über die öffent-lichen Inszenierungen der drei Stadtjubiläen und betrachtet deren Selbstverständnis.

Stadt der Vielfalt

Wachstum und Dynamik Berlins beruhen seit Jahrhunderten auf Impulsen durch Zuwanderer. Die Open-Air-Ausstellung in der Mitte der Stadt macht Berlin als gemeinsame Errungenschaft von Alt- und Neuberlinern erfahrbar.

Berlinmacher

75 Porträts historischer Berliner Persönlichkeiten zeigt die Ausstellung im Ephraim-Palais – vom Studentenführer Rudi Dutschke über die Schau-spielerin Hildegard Knef bis hin zur ehemaligen Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses Hanna-Renate Laurien. Diesen beeindruckenden Lebensbildern werden 700 Kurzporträts heutiger Berliner zur Seite gestellt.

4

775 Jahre Berlin

www.berlin.de/775

(32)

32

(33)

33

Mit einer Rede im Berliner Rathaus läutete der Regierende Bürgermeister Klaus

Wowereit im Frühjahr 2008 die Hauptstadtkampagne ein. Seitdem ist be Berlin mit vielen Aktionen regional und national unterwegs – und seit 2009 auch weltweit auf Tour. Die Berlin Days machen mit Vorträgen, Ausstellungen, vielen Events und lebendigen Aktionen Berliner Flair in seinen verschiedenen Facetten direkt erfahrbar. Ganz gleich ob in New York, Istanbul, Kopenhagen, Schanghai, Tokio, Australien, Moskau oder Neu Delhi – überall begeistert die Kampagne die Menschen vor Ort. Der rote Rahmen und der typische Dreiklang „sei …, sei …, sei berlin“ der Kampagne sind inzwischen nicht nur in Berlin und Deutschland, sondern weltweit zum Markenzeichen geworden: Beide Elemente stehen für die Offenheit, die Berlin prägt. Für den freien Dialog nach innen und außen, der die Menschen national und international mit der deutschen Hauptstadt verbindet. Und für die Toleranz und die Herzlichkeit, mit der die Bewohnerinnen und Bewohner der Spreemetropole Besuchern und Gästen begegnen.

Tausende von Berlinerinnen und Berlinern sowie Berlin-Fans aus aller Welt haben seit dem Start von be Berlin ihre Botschaften an das Kampagnenteam geschickt – in Form von Dreiklängen oder ganz persönlichen Berlin-Geschichten: Im Rahmen vielfältiger Dreiklangaktionen und auf www.sei.berlin.de vermitteln sie ein lebendiges Bild von der Vielseitigkeit, Toleranz und Offenheit der Stadt.

Weitere Aktionen belegen erfolgreich, dass die Metropole ihren Bewohnerinnen und Bewohnern vielerlei Möglichkeiten bietet, sich zu verwirklichen: Hunderte von Berlinerin-nen und Berlinern beteiligten sich 2010 an der Kampagne „Berlin, dein Gesicht“, die sozial engagierte Menschen mit überlebensgroßen Fotos an der verhüllten Siegessäule ehrte. 2011 stellte die Integrationskampagne „be Berlinternational“ die vielen Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt, die sich in der Stadt für Integration einsetzen. Und mit der Initia-tive „ich bin ein berliner“ wirbt be Berlin seit Ende 2010 weltweit für den innovaInitia-tiven Industriestandort – gemeinsam mit in der Stadt ansässigen, renommierten Unternehmens-partnern. Ein Highlight 2011: Im Rahmen der Aktion „Make it a Million“ knackte be Berlin die Millionengrenze begeisterter Fans auf Facebook.

All diese Menschen, Unternehmen und Institutionen engagieren sich gern für Berlin. Sie alle sind Berlin. Und niemand sonst könnte besser in Worte fassen, was die Metro-pole so einzigartig, vielfältig und lebenswert macht. Zu einer Stadt der Chancen.

www.sei.berlin.de

Berlin ist eine Stadt, die fasziniert und begeistert. Der Slogan,

mit dem die Kampagne be Berlin seit März 2009 international

und national für die Hauptstadt wirbt, bringt dies auf den

Punkt: Berlin ist „the place to be“. Kulturmetropole,

Wissenschaftsstadt, eine der führenden Wirtschaftsregionen

Deutschlands – und ein attraktiver ort zum Leben und arbeiten.

7

sei einzigartig

sei vielfältig

sei berlin

Abbildung

Updating...

Referenzen

Updating...

Verwandte Themen : The place to be