6. Fazit

6.2. Beantwortung der Forschungsfragen

Abschließend soll eine explizite Beantwortung der Forschungsfragen vorgenommen werden. Die erste davon lautet: Wie lässt sich eine Unternehmenskultur des Wissensaustauschs und - transfers schaffen und aufrechterhalten, damit langfristig Kooperation unter allen Mitarbeitenden aufgebaut werden kann und aufrechterhalten wird?

Wie in Kapitel 3.3. zur Unternehmenskultur festgestellt wurde, sind Änderungen dieser nur allmählich, im Laufe der Zeit möglich und sinnvoll. Damit geplante Änderungen, beispielsweise wenn insgesamt wenig Vertrauen im Unternehmen herrscht, erfolgreich durchgeführt werden können, sollte zuerst versucht werden möglichst alle Aspekte der aktuellen Unternehmenskultur zu erfassen, damit mögliche Ansatzpunkte der Änderungsvorhaben gefunden werden können. Als nächster Schritt erfolgt die Definition einer Zielkultur, die, damit sie von möglichst allen Mitarbeitenden mitgetragen wird, gemeinschaftlich definiert werden sollte. Abhängig von der Ausgangssituation und der Idealkultur müssen nun passende Instrumente gefunden werden, mit deren Hilfe eine Veränderung erreicht werden kann. So können beispielsweise in Unternehmen, in denen wenig Kommunikation stattfinden und sich deshalb nur schwer Vertrauen zwischen Mitarbeitenden bilden kann, regelmäßige Stammtische, ganz gleich ob im herkömmlichen Sinne in einem Gastlokal oder in Form von gemeinschaftlichen Aktivitäten, eingerichtet werden, um ein sich Kennenlernen zu ermöglichen. Hilfreich zum Schaffen einer Unternehmenskultur, die Wissensaustausch fördert, kann auch der überlegte Einsatz von den in Kapitel 5.2. vorgestellten Maßnahmen zur Förderung von Kooperation innerhalb von Unternehmen sein, da Wissensaustausch das Zusammenarbeiten und damit auch Kooperation verlangt. Denn nur wer bereit ist zu kooperieren wird auch sein Wissen teilen. Wurde eine Unternehmenskultur erzeugt, die auf Kooperation und Wissensaustausch basiert, kann die Erhaltung dieser durch regelmäßiges Feststellen der aktuellen Kultur überprüft werden. Dies ermöglicht, sollte sich die Unternehmenskultur in eine nicht gewünschte Richtung entwickeln, frühzeitig gegensteuern zu können. Vertrauen und Kooperation zwischen den Mitarbeitenden, verwurzelt in der Kultur eines Unternehmens dient als Basis, um längerfristig Wissensaustausch zu ermöglichen, wobei durch die Häufigkeit der wechselseitigen Interkation auch das Vertrauen, die Kooperationsbereitschaft und Bereitschaft das eigene Wissen zu teilen positiv beeinflusst werden kann.

Die zweite Forschungsfrage begründete sich in der Annahme, dass die Unternehmenskultur einen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens haben kann und lautete: Inwieweit kann sich eine kooperative Unternehmenskultur positiv auf die Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit auswirken und wie lässt sich eine solche Unternehmenskultur zur Steigerung des Innovationspotentials und Gewinnung von Wettbewerbsvorteilen nutzen?

Ist der Aufbau einer von Kooperation geprägten Unternehmenskultur geschafft, herrscht grundsätzlich die Bereitschaft der Mitarbeitenden zusammenzuarbeiten. Diese Zusammenarbeit zeigt sich in reger Kommunikation und trägt damit zum Austausch von Wissen, sowohl im formalen Rahmen, beispielsweise beim Einlernen neuer Mitarbeitenden, als auch informell, zum Beispiel bei Unterhaltungen in gemeinsamen Pausen, bei. Die Verbindung von Kooperation, Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit wurde hauptsächlich in Kapitel 4.3.2. im Zuge des Analyseschemas LIR erklärt. Kooperation führt zu einem Austausch zwischen Personen mit unterschiedlichem Wissen, das zu einer Erweiterung des Hintergrundwissens bei den beteiligten Personen führt. Dieses Hintergrundwissen ermöglicht die Anwendungsgrenzen von Handlungsroutinen und -regeln zu erlernen und damit mitzudenken, damit diese nicht mehr blind angewendet werden müssen. Dies erlaubt einerseits bei veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren und die Verhaltensweisen anpassen zu können, um trotzdem das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Andererseits ermöglicht dieses Hintergrundwissen aus Routinen auszusteigen und diese insgesamt zu verändern. Der Wissensaustausch ermöglicht zudem eine Veränderung der Routinen und Regeln auch von Seiten derjenigen, die für die Ausgestaltung dieser Regen und Routinen verantwortlich sind. Insgesamt erhöht sich dadurch die Anpassungsfähigkeit und Innovationsfähigkeit der Mitarbeitenden und damit des Unternehmens. Beides wirkt sich positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit aus, da kleinere Veränderungen der Bedingungen nicht sofort zu Problemen der Ausführenden führen und neue, kreative Lösungen gefunden werden können.

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Im Dokument Kooperation als Grundlage für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Unternehmen / eingereicht von Ida Christa Maria Riedl, BSc BSc (Seite 115-129)